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fatboy100

Bester Schwarz-Weiss Drucker (Epson oder Canon)

Empfohlene Beiträge

Hallo Willy,

 

ich muss erstmal was korrigieren, es sollte in meinem letzten Beitrag natürlich C 50, M 40, Y 37, K 2, heißen, nicht CMYM.

 

Der Workflow von Carbonprint ist auf den Farbraum AdobeRGB1998 und Graugamma 2.2 abgestimmt. Alles andere ich nicht optimal. Lightroom hat als Arbeitsfarbraum grundsätzlich ProPhotoRGB, dieser ist um einiges größer als AdobeRGB und lässt sich nicht ändern. RGB-Werte werden in ProPhotoRGB heller interpretiert als in AdobeRGB, und resultieren in anderen CMYK-Werten. Das oben erwähnte Magenta, als Tif-Datei in Lightroom importiert hat z.B. einen Helligkeitswert um L90. Das ist viel zu hell.

Ideal ist es wenn man zum bedienen von Carbonprint Druckern eine Software verwendet bei der man die empfohlenen Arbeitsfarbräume nutzen kann, also z.B. Photoshop, Photoshop Elements, etc..

 

Natürlich kann man mit Lightroom und Carbonprint grundsätzlich drucken, aber man hat meiner Meinung nach nicht so die Kontrolle über das Ergebnis. Ich selbst drucke gar nicht mit Lightroom, aber möglicherweise haben Anwender mit mehr Erfahrung in Lightroom da andere Workflows.

 

Gruß,

René

 

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Nochmal zurück zum HP B9180...  denn ich hab mir jetzt so ein teil gegönnt, es war ein echtes schnäppchen:

Modell B8850, also fast derselbe, bloß ohne netzwerk, papierdicke bis 0,7mm statt 1,5. Neuwertig fast geschenkt...

 

Ich hoffe sehr dass Matthias Heinz oder ein anderer besitzer dieses druckers noch hier reinschaut,

scheinbar gibts nicht soviele, die das gerät benutzen und nicht wegen mancher eigenheiten wieder abgegeben haben...

 

Die auffälligste besonderheit ist wohl das wartungs-verhalten:

man soll ihn immer am netz lassen damit er seine reinigungsgänge machen kann - auch wenn man ihn gar nicht benutzt.

Klingt verschwenderisch, kann aber für die druckköpfe nur gut sein, damit die immer einsatzbereit bleiben.

 

Bei manchen wartungs-arbeiten rüttelt und poltert die schwere kiste stark hin und her,

daher meine erste frage an mitbesitzer:

- wie stark und wie laut rüttelt eurer?

 

Ich muss dazu sagen, dass er sich immer wieder beruhigt und die ersten druck ergebnisse sehr gut sind.

Und der tintenverbrauch bei diesen aktivitäten ist überraschend gering, dieser "NEDD", der einzelne tropfen aus den düsen scannen kann, scheint seine sache gut zu machen, den hatte ich als erstes geputzt...

 

Diese modellreihe scheint ja direkt von HP's großen Fotodruckern abzustammen, mit vor und nachteilen...

...eventuell waren sie deshalb kein großer erfolg auf dem heimdrucker sektor..

 

Jedenfalls würde mich über einen austausch über die besonderheiten in der praxis freuen!

 

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Hi Martin,

 

ich drucke aktuell nur mit Originaltinten, hab noch einen größeren Vorrat, mit anderen Tinten habe ich leider keine Erfahrungen.

 

Befüllst Du selber oder kaufst Du komplette Patronen, bzw. Patronen zum Auffüllen mit Chip?

 

Grüße Matthias

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Hallo Matthias

der preis für original vivera ist ja horrend, teurer als epson.

Also hab ich ein set befüllbare incl tinte von ebay gekauft, die sind eigentlich okay.Allerdings fehlt anscheinend das foto schwarz, MK und PK sieht mir beides aus wie mattschwarz, entsprechend matt sind die resultate auf seidenglanz.

Ansonsten funktionieren die gut, keine lücken, tinte fließt

ich hab jetzt noch eine andere sorte aus china bestellt, mal sehen...

Bei farbenwerk gibts neuerdings auch hp, aber leider nicht in flaschen sondern nur in (zu großen) Patronen.

bearbeitet von martin0reg

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Hi Martin,

 

also von Farbenwerk könntest Du von den größeren Patronen auch umfüllen, die Z-Serie haben ja alle die gleiche Tinten.

 

130ml würden bei der 70er Serie auf 44,50€ kommen, bzw. wenn Du die HP91 nimmst kommen 775ml auf 117,80€.

 

Du kannst auch die Original Patronen nachfüllen, bei HP kann da nicht viel passieren, nur der Füllstand am Display stimmt nicht mehr, aber sobald die Tinte in der Kammer (Beutel) leer ist zieht es unten diesen schwarzen Gummibalg nach innen und der Drucker meldet eine leere Patronen, so kann keine Luft ins System kommen. Nachfüllen ist im Grunde relativ einfach.

 

Oder bei Ebay schauen, gerade die Photo Schwarz gibt es oft recht günstig:

 

http://www.ebay.de/itm/Tintenpatrone-Drucker-HP-38-schwarz-foto-MHD-07-2012-/131812603085?hash=item1eb0a4b4cd:g:7NcAAOSwLVZVisdN

 

Grüße Matthias :)

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Hallo Matthias,

danke für den tip mit ebay, hab gerade eine originale 38er PK bekommen.  Auf dauer wären mir aber auch die zu teuer, meine schmerzgrenze für gute fremdtinte ist ca. 20€ / 100ml..

 

Mit MHD von 2015, die müsste ja noch 1 Jahr vom drucker akzeptiert werden. Denn man kann die meldung "abgelaufene patrone" beim 8850 definitiv NICHT weg klicken! Beim 9180 soll das ja irgendwie gehen, aber nicht mit meinem 8850, die patronen die gebraucht mit drin waren, alle von ca 2012, konnte ich nur verbrauchen, indem ich ein notebook zum drucken auf 2012 datiert habe!

Insofern funktioniert die sache mit dem refillen von leeren OEM patronen (die prinzipiell eventuell sicherer sind wegen des gummibalgs) nur mit nicht zu alten chips. Denn resetten kann man die ja nicht - oder doch? Oder man montiert auto reset chips....

 

Die einzelne PK von ebay bestätigt übrigens, dass das orginal vivera PK einen kalten, blau-violetten farbton hat,, während MK warmtonig aussieht. Ich verdünne dazu ein-zwei tropfen der entsprechenden tinte in einem kleinen wasserglas. Die tinten-sets von printout24 genauso wie die von topink24 haben offenbar nur eine sorte schwarz, und zwar warmtonig = MK!?

 

Noch eine frage zu druckköpfen: da ist ja auch tinte drin, ich hab irgendwo gelesen 10 oder 12 ml. Wenn ich nun patronen auswechsel, dann dauert es ja viele druckseiten, bis die neue tinte auch im kopf ausgetauscht ist und gedruckt wird.

Hast du schonmal einen druckkopf "gespült" bzw mit neuer tinte befüllt? Oder infos darüber?

 

 

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Hi Martin,

 

man kann die Köpfe schon öffnen und ausleeren, auf Youtube gibt es einige Videos, das mit der Tinte stimmt, in den Köpfen ist ein kleines Reservoir, bis die Tinte aus dem Kopf aufs Papier kommt dauert es eine Weile.

 

Das Öffnen ist so eine Sache, kann eine Sauerei werden denke ich, die Düsenplatte sollte man überhaupt nicht berühren, auch nicht abwischen usw., vielleicht hast Du noch so eine orange Abdeckung?

 

 

Im Prinzip ist der Kopf wie der 940er aufgebaut, ein Kopf von mir hat sich vor Kurzem verabschiedet, da hat sich die Folie unten abgelöst, leider finde ich ihn nicht mehr, hab ihn wohl weggeworfen, sonst hätte ich den mal zerlegt und ausprobiert ob der wieder dicht wird?

 

Das mit der Tinte ist schade, leider ist der Spass in der Tat nicht billig, da hast Du Recht, wobei meine B9180 zum Glück auch alte Patronen schlucken, Auto Reset Chips wären eine Möglichkeit, die OEM Patronen sind nicht schlecht gebaut, das mit dem Gummibalg ist praktisch, so kann nichts passieren, das haben ja die nachgebauten befüllbaren nicht. Ich hab einen Satz für einen Z2100 hier, hab ich mal inkl. gelber 70er OEM Patrone + Dritthersteller Tinten billig von einem Bekannten abgekauft, sonderlich vertrauenserweckend sehen die leider nicht aus? Die gabs kostenlos als Dreingabe dazu, ich hab sie aber noch nicht getestet :)

 

Ob man in die OEM Patronen Auto Reset Chips hineinbekommt ist schwer zu sagen, bei den nachfüllbaren ist mehr Platz für den Chip vorhanden, bei den HP ist die kleine Platine sehr flach, hier mal ein Vergleich zweier Patronen.

 

Wobei andere Chips natürlich flacher sein könnten, z.B. diese hier:

 

http://www.aliexpress.com/item/ARC-H38h-permanent-auto-reset-chip-for-HP-38-HP38-C9412a-C9412-for-HP-Designjet/464638056.html?spm=2114.01010208.3.1.lvLqSQ&ws_ab_test=searchweb201556_8,searchweb201602_5_10017_10021_507_10022_10020_10009_10008_10018_10019_101,searchweb201603_9&btsid=bd3c3cd6-4a5f-4df8-8eb7-83b9c94b03be

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Zum druckkopf spülen hab ich mir mal dieses merkwürdige werkzeug bestellt:

http://www.druckerpatronentankstellen.de/de/Druckkopf-Reparatur-Tool-fuer-HP-HP-72-88-940.html&language=de

Da wird die tinte (oder der reiniger) durch den kopf gezogen, ohne demontieren. Hoffentlich passt es auf die düsenplatte...

werde berichten..

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Hi Martin,

 

ja, dieses Set hab ich auch schon mal gesehen, sieht schon interessant aus, bin auf Deine Erfahrungen gespannt :)

 

Du willst Dir damit quasi die alte Tinte aus dem Kopf drücken, sollte ja an sich funktionieren, sollten mal ein paar Düsen dicht sein könnte das auch helfen. Wobei die Drucker die Köpfe laufend warten, sofern Du ihn laufen lässt, also mein Z3200 und meine B9180 haben beide einwandfreie Köpfe, ich muss nie reinigen, die Düsen sind immer alle frei, das ist schon ein Vorteil bei HP, und wenn wirklich mal ein Kopf hinüber ist tauscht man ihn halt aus. Ich hab in den letzten Zeit ziemlich viele Epson bei Ebay gesehen, ein defekter Druckkopf wird da zum Totalschaden, das ist schon ärgerlich.

 

Grüße Matthias

 

PS: Im printerknowledge Forum bist Du ja auch unterwegs :) Hast Du einen Colomunki? Fall nicht kann ich Dir gerne helfen falls Du Deine nachgefüllten Tinten auf Dein Papier abstimmen willst.

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Ja bei prnterknowledge gibts ja zu fast allen bereichen echte epezialisten.

Nur leider offenbar wenige mit einem HP. :confused:

 

Und ja ich hab einen colormunki, der tut was er soll, mit guten resultaten

 

Nervig ist eher der eigenartige treiber und das farbmanagement.

Mir ist es zB nicht gelungen ein profil im druckermenu so einzubinden, dass es danach dort anwählbar  wäre wie ein HP papier. Aber vielleicht geht das auch gar nicht... ich hatte es irgendwo gelesen...

Man kann ja auch in der bearbeitungssoftware die eigenen icm/icc einbinden.

 

Aber eine konkrete frage zum colormunki mit dem HP fällt mir doch ein:

Mit allen anderen druckern kann ich den testchart, der vom munki in A4 generiert wird, auf kleinere papiere runter skalieren um papier zu sparen (A5 reicht zum vermessen der großen felder völlig aus) - aber vor allem auch wenn man das papier gar nicht in A4 da hat.

Nur das druckermenu von HP scheint keine option zum "skalieren" der druckausgabe zu haben..!?...dumm gelaufen, wenn man eine papiersorte nur in 13x18 hat und mit dem munki profilieren will.

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Hi Martin,

 

ja leider, HP Drucker sind nicht mehr so richtig verbreitet, das merkt man, also zumindest die FineArt Drucker nicht.

 

Mit dem Skalieren muss ich später mal nachsehen, A5 reicht natürlich völlig, die Charts sind ja ziemlich groß, mit ArgylCMS lese ich 7mm breite Streifen ein, allerdings mit Schiene. Einen kleinen Photosmart mit 10x15 hab ich über den Umweg als Microsoft XPS File vom A4 Format auf 10*15 gedruckt und eingelesen, also mit der Colormunki Software, hat gut geklappt, leider skalieren die kleinen 10*15 Photosmarts den A4 Druck auch nicht runter, mit der Colormunki Software kann man sie im Grunde sonst nicht profilieren.

 

Richtige Profile für das Papier kann man im HP Treiber leider nicht einstellen, sondern nur Anwendungsgesteuerte Farben einstellen und eben die Einstellungen die man sonst zum kalibrieren gewählt hatte, die Profil binde ich immer mit Photoshop ein, ich drucke im Grunde nur mit Photoshop, das bietet die meisten Möglichkeiten.

 

Beim Z3200 geht das, der speichert die Papiersorte direkt im Drucker ab, er kalibriert und profiliert komplett eigenständig, man kann dann den PC und den Drucker synchronisieren und hat dann die Papiersorten im Treiber zur Auswahl.

 

Grüße Matthias :)

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Der thread hat sich zu einer art b9180-blog entwickelt - hier meine neuesten refill erlebnisse:

 

Nachdem ich verschiedene größen an vivera patronen günstig erstanden habe, hab ich damit jetzt einen satz originale leerpatronen befüllt.

post-39292-0-03809400-1466025913_thumb.jpg

 

Vorteil gegenüber fertigen refill-patronen: die originalen haben die "gummi pumpe", das sichert / befördert den nachschub der tinte von den patronen zum druckkopf. Und vor allem stoppt es den drucker wenn die patrone definitiv keine tinte mehr liefert, weil das pumpgummi zusammenfällt - was der drucker mechanisch über einen stift erkennt.

 

Bei refill patronen ohne gummipumpe funktioniert der tintenflluss offenbar nur durch ansaugen vom DK her...

Aber okay es lief gut mit meinem ersten refill set. Aber es gibt keinen stopp bei entleerter patrone, man muss also den tintenstand beachten. Infos dazu von matthias, siehe post 57

 

Nachteile der "original-abfüllung": das befüllen ist etwas komplizierter (anleitung in post # 32) und man muss aktuelle neue chips einkleben. Beides dauerte bei mir 1-2 stunden, da ist man mit refillpatronen inkl chip schneller am ziel.

 

Die refillten OEM patronen drucken jetzt schon eiine weile, die chips (siehe link in post 57) wurden erkannt.

Nun hoffe ich auf noch bessere druckergebnisse mit der original vivera tinte,

 

Die HP tinte werde ich wohl auch mal in einem zweiten refill set probieren, denn es gibt da noch die XXL variante für 130ml. Mehr aus neugier, denn die tintenmenge ist eigentlich was für druckereien.

http://topink24.de/epages/46109032-2b11-4b55-ada2-1f413d862c97.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/46109032-2b11-4b55-ada2-1f413d862c97/Products/4

 

Neben der wichtigen wartung die matthiasheinz schon beschrieben hat, also säubern des NEDD und der weichen schwämme der service station, ist mir noch was anderes im netz begegnet:

Säubern und einölen der hauptachse, auf der der DK hin und herfährt!

Denn dieser ist ja um einiges schwerer als bei bei den meisten anderen a4 a3 druckern, weil von HP großformat modellen übernommen.

Ich kann mir vorstellen, dass so manche druckkopf blockade von schwergängig gewordenem DK-schlitten resultiert. Man sollte mal die achse betasten oder den wagen manuell hin und her bewegen um zu testen wie geschmiert oder stockend das läuft... 

Hier ein lubricate video von einem großen modell:

 

bearbeitet von martin0reg

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Hallo Martin,

 

meinen zweiten B9180 habe ich auch gebraucht gekauft, er hatte so 900 Seiten auf dem Buckel.

 

Beim Reinigen der Köpfe und beim Testen kam auch die Meldung mit dem blockierten Schlitten. Daraufhin habe ich ihn mal von Grund auf gereinigt, also NEDD und Service Station, sowie die von Dir besagte Waagenachse. Es war ein leicht klebriger Film auf der Achse, wie Tintennebel der sich darauf abgelegt hat, im ganzen Drucker war es leicht klebrig, beim Reinigen löste sich der Schmutz und hinterließ einen dunklen Film auf dem Reinigungstüchern, da verteilt sich wohl ein leichter Tintennebel im Drucker der ihn irgendwann blockiert.

 

Seit der Reinigung läuft der Drucker wieder ohne Probleme, auch die Köpfe die recht dicht waren bekam ich alle wieder hin (Druckdrüsen in lauwarmes Wasser über Nacht).

 

In den Drucker wird meist so ein weißes Fett verwendet, sieht man in vielen Geräten wie Kassettenabspielgeräten usw., ist wohl säurefrei, Öl würde ich nicht nehmen, vielleicht kennt ja jemand dieses weiße leicht transparente Fett?

 

Ich vermute es handelt sich um "technische Vaseline" ?

 

Grüße Matthias

bearbeitet von Matthias Heinz

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Hallo Matthias,

als gleitmittel hätte ich selbst auch eher was fettiges statt öliges genommen - aber im verlinkten service manual ist ein "lubrication kit" (Q5669-60692) angegeben, das soll mit einem "oil dispenser" aufgetragen werden, also eher ölig. Such im pdf nach "lubricate" oder "oil".
Auch anderswo haben HP user was passendes gesucht, das originale ist kaum zu bekommen und wenn dann total überteuert, ich hab daraus den schluss gezogen dass ein gutes nähmaschinen oder waffen öl okay sein müsste (zB ballistol universal oder "gunex"). Damit kann man die achse säubern UND ölen ... sollte man eventuell je nach bedarf wiederholen... nicht zuviel und nichts daneben...

Nachdem ich den 8850 erst mit neu befüllten OEM patronen bestückt habe und später dann 3-4 wochen vom netz hatte, zeigt er prompt streifen in einem testfeld (LC)!
Diese täglichen reinigungsgänge scheinen offenbar nötig zu sein, hätten weniger verbraucht als meine manuellen reinigungsgänge ... LC kommt wieder, aber noch nicht fehlerfrei.
Also werd ich den kopf jetzt erstmals rausnehmen und extern reinigen. Dazu eine frage: ist  es eigentlich okay, den wagen mit einem fehlenden kopf auch über nacht so stehen zu lassen, ohne dass was anderes eintrocknet?

Das führt mich zum thema "einmotten": wie sollte/könnte man das mit so einer bauart machen? Man müsste ja nicht nur die patronen mit reinigungslösung füllen.. ebenfalls die 4 druckköpfe (?) und dann mehrmals reinigungsgänge zum spülen ... ?!
 

 

 

PS: Fortsetzung mit schrecksekunde:

 

hab grad den LM/LC kopf rausgezogen um erstmal die düsenplatte nur mit wasser oder eventuell reiniger abzuwischen, nach einer anleitung original von HP. Da sagen sie man soll den DK nicht länger als 30 minuten draußen lassen, von einweichen ist gar nicht die rede.

 

Es kam nur zu 3 minuten: da gab der drucker ein zerstörerisches geräusch von sich, als würde er den offenen wagen und fehlenden druckkopf ignorieren und zurück in die normale position fahren wollen.

Ich hatte die düsenplatte nur mit wasser abgewischt, die LC düsenreihe sah tatsächlich erst etwas seltsam aus, dann nach wischen scheinbar schon besser. Nach dem kracher vom druckerwagen hab ich den DK sofort wieder reingesteckt ... danach (!) kommt die meldung "fehlender druckkopf" ... mit fehlerblinken ....

Also ausgeschaltet und nach einer minute wieder ein - er läuft als wäre nichts gewesen..!

 

Das streifige LC feld sieht schonmal viel besser aus. Aber wie kann ich nun einen DK rausnehmen und daran länger werkeln, ohne dass der drucker den offenen wagen nach 5 minuten gegen sperren knallt?

bearbeitet von martin0reg

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Hallo Martin,

 

gute Frage, ich glaub das ist mir damals auch passiert, also dass der Schlitten in die Parkposition zurück wollte nach ein paar Minuten, ich hab ihn dann zum Reinigen einfach vom Strom genommen sobald der Kopf draussen ist.

 

Ich wische nie über die Düsenplatten, ich stelle sie höchstens auf ein saugendes Papier, aber abwischen und jeden mechanischen Kontakt versuche ich zu vermeiden. Zum Einweichen hab ich einen flachen Teller genommen, etwas lauwarmes Wasser und nur die Düsenplatte eingetaucht und stehen gelassen über Nacht, dann auf ein Zewa gestellt, Tinte saugen lassen, wieder installiert, Reinigungsdurchlauf gestartet und Daumen gedrückt. Mein gebrauchter war wohl zu 50% dicht und zeigt wieder ein 1A Druckbild.

 

Die tägliche Wartung ist schon nicht schlecht, der Tintenverbrauch hält sich in Grenzen und die Köpfe bleiben komplett in Schuss, allerdings wird man irgendwann mal die Reinigungsprozedur des Schwammes wiederholen müssen, ich müsste meine auch mal wieder unter die Lupe nehmen, ich komme zur Zeit leider kaum zum Drucken...

 

Letztens hat dann auch noch mein Z3200 rumgezickt und der schwarze Kopf ist fast ganz ausgefallen, er druckte nur noch leichtes grau, ich hab dann einige Male gereinigt, aber es gab keinerlei Verbesserung? Also komplett neuen Kopf installiert, und siehe da, wieder der gleiche Fehler? Da bekam ich schon etwas Angst. Im Luminous Landscape Forum bin ich dann auf den Hinweis gestoßen, sich mal die Kontakte am Drucker bzw. Kopf anzusehen, und siehe da, die Kontakte zum Druckkopf im Drucker waren verschmutzt (Tintenrückstände, leichter Film), nach dem Reinigen passte wieder Alles, ich war heilfroh. Also wenn es da mal Probleme gibt, ruhig auch mal die Kontakte sauber machen, wie die Tinte dort hin kam, keine Ahnung?

 

Grüße Matthias :)

 

 

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Hallo Matthias (und alle B8850/B9180-interessierten)

 

Es gibt anscheinend doch einen echten fehler in der verfrickelten HP treiber software:
Wenn man ein besonderes papierpofil zuweisen will, egal ob vom papierhersteller oder ein selbst erstelltes, muss man das vom bearbeitungsprogramm aus. Also wählt man im treiber nicht "colorsmart" (dann wählt der treiber das profil), sondern stattdessen "anwendungsgesteuerte farben". Dann sollte der treiber die profil-zuweisung von photoshop & co übernehmen.
Genau das klappt aber fast nie!

Darüber gibts seit erscheinen des druckers viele klagen, hier nur ein beispiel, wo einige wenige ideen zum umgehen des fehlers zu finden sind:
http://www.dpreview.com/forums/thread/2373229

Wie andere schon bemrkt hatten, bekommt man die manchmal extrem falschen farben abhängig von bestimmten papier settings, nur welche? Dummerweise sind falsche farben nicht immer ganz so falsch, trotzdem hat der drucker das profil nicht zugewiesen.


Meine derzeitiger stand, nach viel rumprobiererei:

Drucken mit "Anwendungsgesteuerten Farben", auch das erstellen und anwenden eines profils mit dem colormunki, funktioniert nur mit folgenden papier-einstellungen:
A für matte papiere (PK + MK)
- "Anderes Inkjetpapier"
- "weiteres Fine Art Papier"
B für semiglossy bis glossy (nur PK)
- "Anderes Fotopapier"
- "Fotopapier dick"


PS: Erstaunlich dass HP sowas nicht hinkriegt, bis heute, ich hab alle "critical updates" probiert... diese firma ist ein dinosaurier.. der drucker ebenfalls..

bearbeitet von martin0reg

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Hallo Matthias, falls der fehler bei dir nicht auftritt oder noch nicht aufgefallen ist,

mach bitte mal folgenden test (normalpapier a5 oder a6 reicht aus)

 

- drucke aus der anwendung OHNE farbmanagement (oder direkt aus windows), so als wenn der treiber das profil zuweist

- stelle den treiber gleichzeitig auf "anwendungsgesteuert"

 

dann druckt er quasi komplett "profillos" und man kann die vom treiber angebotenen papiersorten durchprobieren, indem man immer auf dasselbe papier ausdruckt.

Ich mach das öfter um rauszufinden wie sich der tintenauftrag unterscheidet und welches setting die beste grundlage für ein bestimmtes fremdpapier abgibt bevor ich es dann mit der passendsten sorten-einstellung profiliere.

 

Dabei sollten durchaus unterschiedliche kontraste rauskommen, weil zB glänzendes  papier meist mehr tinte verträgt oder für mattes zusätzlich MK eingesetzt wird. Aber es sollten keine fast farblosen ausdrucke rauskommen oder solche mit wirklich falschen farben.

 

Genau das passiert bei mir.

 

Und die papier-einstellungen bei denen der fehler definitiv nicht auftritt, hab ich genannt

 

bearbeitet von martin0reg

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Erlebnisse mit dem HP b9180/b8850, neue Folge:
 
Hab mich immer gefragt, wozu das gut sein soll:

post-39292-0-60276200-1470326407_thumb.jpg

 

Nachdem das passiert ist...

post-39292-0-57623400-1470326748_thumb.jpgpost-39292-0-48048200-1470326773_thumb.jpg

 

...werde ich wohl vier stück ordern...

 

neues fazit: nicht nur die HP software ist buggy, auch der papiereinzug ist nicht sehr verläßlich.

Der crash passierte übrigens mit 120g normalpapier.

 

PS wenn ich den drucker nicht so billig bekommen hätte ... ich hätte mich längst schwarz geärgert...

aber so gönn ich ihm noch einen ersatzkopf - wenn ich günstig einen bekomme.

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