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fatboy100

Bester Schwarz-Weiss Drucker (Epson oder Canon)

Empfohlene Beiträge

Hallo

Mein alter Epson Stylus 1290 macht langsam schlapp.

Daher trage ich mich mir dem Gedanken mir ein neues Gerät zuzulegen.

 

Zuerst habe ich bei Saal 15 SW Bilder ausdrucken lassen. Alle auf Fuji Color Papier. Die ICC Profile hatte ich mir vorher runter geladen und in LR eingebunden. Mache ich auch so mit meinem Epson.

Leider war die Qualität erschreckend. Zu flau, braunstichig und ohne den von mir bevorzugten Rand, obwohl ich extra keine Nachbearbeitung und Ausschnitt wie vorgegeben angekreuzt hatte.

 

Auf meine Reklamation hin hat man mir den Rechnungsbetrag wieder gutgeschrieben, aber keine Hilfe wie ich zu besseren Ergebnissen komme evtl eben auch für einen höheren Betrag.

Klar sind 0,45€ für so ein Bild in 20x30cm wenig, die Alternative als Fineprint ist aber gleich 4,9€. Dabei bleibt offen ob die Qualität entsprechend ist.

Meine Druckkosten belaufen sich auf ca. 1,5€ pro Bild und ich hoffte dafür auch einen Print zu bekommen, aber weit gefehlt.

SW bei Whitwall 13,95€ und auf Colorpapier 5,95€.

 

Vielleicht wisst Ihr preiswertere gute Alternativen.

 

Zurück zum Drucker.

Als Alternativen bieten sich die Epson 2880 bzw. 3xxx er Serie an. Laut Test sollen die Canon Pro-1, 10 und 100er Drucker gleichwertig wenn nicht besser sein (Pro-1)

 

Wer hat Erfahrung mit den Canon Druckern. Reicht der Pro-100 aus?

Tests sind immer nicht so aussagefähig. Colorfoto favorisiert sowieso Canon.

 

User Tests sind da schon aussagefähiger.

 

Die hier bisher besprochenen Drucker sind bis auf Epson schon nicht mehr aktuell. Geht ohnehin schneller als man lesen kann.

 

Ich würde mich freuen wenn hier Eure Erfahrung einfliessen könnte, besonders auch in Bezug auf Labore mit Schwerpunkt schwarz-weiss.

 

Gruß

 

Hermann und einen guten Rutsch ins neu Jahr

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Hi,

 

ich drucke auf einem HP Z3200, der ist in S/W ziemlich genial, bei glänzenden Medien eliminiert er den den Bronzing Effekt recht gut mit seinem Gloss Enhancer, schon ein nettes Spielzeug :)

 

Schade dass hier nicht viel los ist bei den Druckern!

 

Grüße Matthias

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Bei HP kenn ich mich nicht so aus, habe selbst den R2880.

Der ist schon ganz gut, da er mit 3 versch. Schwarz druckt (Matte Black, Light Black, LightLight Black, oder das ganze bei glänzendem Papier dann eben mit PhotoBlack, LB, LLB).

Würde jetzt aber gleich zum Größeren greifen - ich wusste damals nicht dass sich der Mehrpreis gleich durch das Mehr an Tinte amortisiert :-)

Wichtig (vermutlich bei allen Druckern) ist eine durchgängige Kalibrierung, also Monitor, und dann auch das passende Druckerprofil zu der eigenen verwendeten Tinte samt Papier. Das muss man sich dann i.d.R. machen lassen oder in entsprechende teure Colorimeter investieren.

VG, Andi

P.S. beim Wechsel zwischen matten und Glanzpapier (und entsprechenden Tintenwechsel) "spült" der Epson erst immer einiges an Tinte durch, sollte man wissen und seine Drucke entsprechend planen. Empfehlenswert für Tipps wie z.B. die externe Ableitung der durchgespülten Tinte ist die Webpräsenz von FDW (Foto-Design Winkler).

bearbeitet von surfag

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Danke erstmal.

Schade das keiner die Canon Drucker kennt.

Ich habe erst mal meinen Epson 1290 wieder zum laufen gebracht. Für Color ist er immer noch sehr gut.

Ein Paar Testbilder habe ich an digitaloriginal geschickt. Die Drucken dort mit Epson K3 Tinten auf einem Aquarellpapier und auf Seidenmatt.

Mal sehen wie das ausfällt. Der Preis für 20x30cm beträgt 2,5€. Dafür lohnt ein Eigener Drucker nicht.

 

ich werde Berichten wie die Qualität ist.

 

Gruß

Hermann

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Gast AJF

Man kann den Epson 1500w mit Tinten von Farbenwerk ausrüsten, und zwar das Set mit 6 verschiedenen s/w-Patronen - und Pigmenttinte! Das wäre wohl die günstigste Möglichkeit, einen guten und eigenen s/w-Druck zu bekommen. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert.

 

Online-Dienste sind toll, aber ich finde, für wichtige Bilder muss man auch mal einen Teststreifen drucken können. Mich würde interessieren, was bei digitaloriginal rauskommt. Berichte doch mal darüber! Optimal wäre allerdings ein schweres Hahnemühle-Papier.

 

Canon-Drucker sind nach allem, was ich gehört habe, wenig empfehlenswert... Leider bringen ja nur noch Canon und Epson ernstzunehmende Fotosdrucker raus.

 

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Hallo,

 

ich hab in der letzten Zeit wenig mit meinem Drucker gemacht, hab jetzt mal mein Büro (und Druckerzimmer) wieder auf Vordermann gebracht und will meinen Drucker wieder konsequenter nutzen.

 

Also HP ist schon ganz gut bei den FineArt Druckern, allerdings konzentrieren sie sich nur noch auf ihre Großformatdrucker mit Latex und nicht mehr auf die FineArt Serie, in A3 oder A2 haben sie ja überhaupt keinen Drucker mehr auf dem Markt.

 

Der Z3200 hat insgesamt 11 Farben + Gloss Enhancer, die Pigmenttinten neigen ja dazu matt auszusehen in dunklen stark gesättigen Bereichen, deswegen noch zusätzlich dieser Gloss Enhancer.

 

Großer Vorteil an der Kiste ist das eingebaute i1-Spektralfotometer von X-Rite. Ich kann damit für jedes beliebige Papier ohne großem Aufwand Profile erstellen, er druckt ein Chart aus, lässt er trocknen fährt es wieder rein und das X-Rite beginnt zu arbeiten, alles automatisch. Die Profile werden im Drucker gespeichert und ich kann sie benennen, den Treiber am PC kann ich dann synchronisieren und ich hab die Papiersorten zur Auswahl. Ein RIP ist auch nicht erforderlich, der Druckertreiber reicht bei HP völlig aus.

 

Ich hab mir jetzt von Hahnemühle Gallerie Wraps bestellt, also diese Leisten um Keilrahmen herzustellen, geht damit ja sehr einfach, hat das schon mal jemand ausprobiert? Ich hab meinen PC neu installiert, sobald die Kiste läuft werde ich das heute gleich mal testen und einen Keilrahmen herstellen.

 

 

Von Photolux hab ich das Angebot bekommen, ihre Photolux Papiere profilieren zu lassen, sie schicken mir Papier Testsets zu und ich drucke ihr Testchart aus, sie erstellen dann kostenlos die Profile und nutzen sie natürlich auch auf ihrer Webseite, für Epson haben sie die Profile zum Download auf ihrer Seite. Die Profile mit meinem erstellten Z3200 hätten sie auch gerne, aber ich weiß nicht ob ein A4 Blatt für das interne Colorimeter ausreicht, das muss ich ausprobieren.

 

Wie präsentiert ihr denn eure Fotos? Bilderrahmen, Passepartouts usw., vielleicht habt ihr ja günstige Bezugsquellen, würde mich interessieren?

 

Wegen dem Farbmanagement bin ich jetzt komplett auf sRGB umgestiegen, mein Monitor ist kalibriert und könnte auch AdobeRGB, aber wenn man Bilder für das Web ausgeben will hatte ich immer meine Probleme, ich hab jetzt alles auf sRGB umgestellt, Monitor auf sRGB geschalten und Profile am PC und Photoshop usw. auf sRGB gestellt, die Kamera auch, mal sehen wie das heute mit dem Ausdruck zusammenpasst. :) 

 

Grüße Matthias :)

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Der HP Z3200 hat ja Interessante Eigenschaften.

 

Ich hab jetzt die Bilder von digitaloriginal.de zurück bekommen. Hat etwas lange gedauert aber die Qualität ist nicht zu toppen.

Besonders der Druck auf das Aquarellpapier gefällt mir sehr gut. Die Haptik ist spitze und die hellen und mittleren Töne kommen super. Schwarz wird natürlich etwas matter, da es ja ein mattes Papier ist. Gerahmt unter Glas spielt das allerdings keine Rolle.

Das semimatte Papier ist sehr brilliant und damit sehr universell zu verwenden. Die Haptik ist natürlich wie auch beim Hochglanz Papier etwas Künstlich. Sie verwenden das Original Epson Papier. Wer das kennt weis was ich meine.

Der Druck ist super, sehr gut abgestufte Grautöne und eine Schärfe, das man selbst mit der Lupe kein Korn oder Unschärfe erkennt.

Das für 2,59€ in 21x31cm ist wirklich ok. Da lohnt kein eigener Drucker.

Der vergleichbare Epson mit dem drei Grautinten ist schon richtig teuer.

Überhaupt die Möglichkeit jedes gewünschte Format zu bekommen ist schon einzigartig.

Ich verwende einen 19x29cm Ausschnitt in einem 40x50cm Passepartout. Da brauch ich ein 21x31cm Bild zum befestigen. Das kann man nicht einmal kaufen.

Fazit: solange der Preis bleibt werde ich meine Bilder bei digitaloriginal.de belichten lassen. Wenn mein Epson 1290 den Geist aufgibt wird ein preiswerter Multifunktions-Drucker gekauft.

 

Gruß

Hermann

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Hi,

 

ja, der Preis ist super, vor allem bei der Qualität, schon beachtlich. Das es etwas länger dauert ist zu verschmerzen, die werden wohl ein paar Bilder zusammenkommen lassen, bevor gedruckt wird, damit kein Papier verschwendet wird, ist verständlich bei den Preisen.

 

Bei dem Papier würde ich sogar auf Glas verzichten, damit die Papierstruktur besser zur Geltung kommt.

 

Selber drucken ist schon teuer, stimmt. Mein Drucker stammt noch aus der Selbstständigkeit meiner Freundin, ich hab damals Geld mit draufgelegt, damit wir ihn zusammen benutzen konnten, sie ist Textildesignerin, da wäre der Drucker überdimensioniert gewesen.

 

Morgen kommt ein neuer Drucker hinzu, ein HP B9180 im Format A3+, er druckt mit 8 Farben. Ist jetzt kein aktuelles Modell und schon älter, aber ich habe ihn wirklich sehr günstig bekommen, noch jungfräulich mit kompletten Tintensatz. Der muss recht gut sein, er hat einen eingebauten Sensor um sicher selber zu kalibrieren, somit sollte er auch mit Refill Tinten zu benutzen sein, er sollte die Abweichungen selber recht gut ausgleichen können. Es gibt Patronen mit Auto Reset Chips und Tintennachfüllöffnung, ja nach Druckvolumen werde ich mir wohl sowas zulegen für den Drucker, am Z3200 kommt bisher nur Originaltinte zum Einsatz. Der B9180 hat auch pigmentierte Tinten und die Drucke sollten absolut lichtstabil sein, die Qualität muss schon ziemlich beeindruckend sein, der Z3200 druckt schon extrem gut, einzelne Farbpunkte kann man auch nur mit der Lupe erkennen, keinerlei Abstufungen in Farbverläufen, es ist mir ein Rätsel wie diese Qualität erzielt wird.

 

Grund für den Kauf es B9180, ich hab noch jede Menge Papier als Blattware in A3+ von HP (125 Blatt FineArt Canvas, 50 Blatt Smooth Fine Art, 100 Blatt Advanced Photo Papier, sowie Epson Aquarell Papier), für kleinere Formate ist der Drucker einfach handlicher beim Laden als der Z3200.

 

Ich bin schon gepannt auf die Kiste :)

 

Diese Hahnemühle Gallerie Wraps sind übrigens spitze, das dauert keine 5 Minuten und man hat einen perfekt gespannten Keilrahmen, sehr stabil und leicht, sieht wirklich klasse aus, ich hab diese Woche 2 Bilder damit gemacht, wirklich empfehlenswert!  

 

Grüße Matthias

bearbeitet von Matthias Heinz

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Hier mal mein neues Spielzeug, ist heute angekommen:

 

Alles nagelneu und noch verschweißt, 2 komplette Sätze Patronen sind dabei, Köpfe noch verschweißt. 4 Packungen HP Advanced Photopapier mit je 25 Blatt, dazu noch ein i1 X-Rite Colorimeter, welches von der Software dispcalGUI unterstützt wird.

 

Saubere Sache, den Preis mag ich gar nicht sagen, der war so günstig, das Schnäppchen meines Lebens :)

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Danke erstmal.

Schade das keiner die Canon Drucker kennt.

 

Ich hatte bis letztes Jahr einen Canon Pixma (älteres Modell) ... der war absolut unproblematisch mit dem richtigen Papier.

 

Tetenal Archival Matte oder das Hochglanz 290g Papier brachten bei mir wirklich schöne SW Drucke. (Originaltinte)

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Nachlängerem Justieren der Druckköpfe bekomme ich wieder ein sauberes Bild gedruckt mit meine Epson 1290.

Im Vergleich zum Druck aus dem Haus digitaloriginal.de muß ich natürlich leichte Abstriche machen. Besonders die hellen Stellen sind super durchgezeichnet. Da macht sich doch das Prinzip der drei graustufen Tinten bemerkbar und die höhere Auflösung natürlich. Mein 1290 druckt mit 2880dpi aus einer schwarz Patrone. Mit dem blossen Augo kann man die Tintentropfen nicht sehen. Meine Bilder sehen dadurch etwas grafischer aus.

Ein Freund von mir hat mir ein Bild von mir mit einem Canon Drucker neuester Bauart gemacht. Sieht sehr gut aus aber hat durch die Verwendung der Farbpatronen entsteht immer ein Farbstich. Nicht zufriedenstellend.

Hab einen Test der Canon Pro 1 bis 100 gefunden. Sehr gut in Farbe, vielleicht sogar besser als der Epson R3000 aber nicht so gut in schwarz-weiss.

Leider kann ich mir keinen R3000 zur Zeit leisten. 599€ sind auch ganz schön heftig, dazu der Ersatz Tintensatz mit ca. 250€.

Vielleicht kann  mir ja mal ein Forent ein Bild Drucken um zu sehen wie die Qualität ist im Vergleich zum Profi. Die Druckkosten übernehme ich natürlich.

Gruß

Hermann

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Also die Canon sind schon feine Printer, aber die Patronen sind leider nicht die größten, zumindest nicht die vom Pro 10/100, da sind nur 13ml in der Patrone, das treibt die Kosten gewaltig in die Höhe, je nach Druckaufkommen fährt man auf Dauer mit dem Pro 1 günstiger, aber der Drucker ist nicht gerade billig, da würde mir der R3000 wiederum besser gefallen.

 

Für den Canon Pro 1 gibt es z.B. diesen kompatiblen Satz, leider hat er erst 2 Rezensionen, man könnte sicher nochmal nachfragen bei den Rezensenten, ob sie noch zufrieden sind, für den Preis wäre der Satz mit 12 Patronen und je 38ml eigentlich ganz ok.

 

http://www.amazon.de/Druckerpatronen-XXL-Canon-PGI-29-PlatinumSerie/dp/B00F43EIYM/ref=sr_1_4?s=officeproduct&ie=UTF8&qid=1423055950&sr=1-4&keywords=Canon+PGI-29

 

Ob es für den Epson anständige Refill Patronen gibt weiß ich nicht, denke aber schon, er ist sicherlich weiter verbreitet wie die Canon Drucker. Die Original Epson R3000 Patronen haben 25,9 ml Inhalt.

 

Meinen HP werde ich selber nachfüllen, es ist nicht schwer die 38er Patronen selber zu befüllen, die Tintenfüllstandsanzeige geht dann zwar nicht mehr, aber er druckt trotzdem weiter, der Drucker druckt die Patrone jedoch nicht komplett leer, da sich unten an der Patrone ein schwarzer Gummibalg befindet, der sich nach innen zieht sobald die Patrone komplett leer wird, erst dann verweigert der Drucker seinen Dienst mit der Patrone und man muss sie nachfüllen, man ist somit davor geschützt, dass der Drucker Luft zieht. Die Tinten selber sind die gleichen wie beim Z2100 oder auch beim Z3200.

 

Der erste Testdruck gestern Abend sah jedenfalls schon mal großartig aus, heute werde ich mal schwarz/weiß testen. :)

 

Beim R3000 wirst Du wohl keinen Unterschied zum Profi feststellen, die haben im Grunde auch keine anderen Maschinen und arbeiten meistens mit Epson, nur eben mit den großen.

bearbeitet von Matthias Heinz

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Gast Lyro

Wegen dem Farbmanagement bin ich jetzt komplett auf sRGB umgestiegen, mein Monitor ist kalibriert und könnte auch AdobeRGB, aber wenn man Bilder für das Web ausgeben will hatte ich immer meine Probleme, ich hab jetzt alles auf sRGB umgestellt, Monitor auf sRGB geschalten und Profile am PC und Photoshop usw. auf sRGB gestellt, die Kamera auch, ...

Wegen des Farbmanagements? Wohl eher aus Angst vor dem Farbmanagement. Wer einen Wide-Gamut-Monitor nutzt und auf einem guten Drucker selbst druckt, verschenkt mit der Beschränkung auf sRGB sowohl einen großen Teil der Möglichkeiten des Monitors als auch des Druckers.

Schade drum!

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Aktuell bin ich wieder am Umstellen, ich hab mehrere Rechner und ich werde den Rechner den ich zum Drucken benutze wohl wieder umstellen, da hängt auch der Dell Monitor dran, heute hab ich ihn nochmal kalibriert und profiliert, Photoshop werde ich wohl wieder auf AdobeRGB umstellen, bei Kamera spielts ja wegen RAW keine Rolle ob AdobeRGB oder sRGB, Bilder fürs Web usw. werden dann am anderen Rechner bearbeitet der dann auf sRGB eingestellt wird. Aber ob man einen so derart großen Teil der Möglichkeiten verschenkt ist wohl auch eine kleine Glaubensfrage.

 

Der schwarz/weiß Testdruck am B9180 sieht schon mal sehr gut aus, die Verläufe sind sehr sauber, man kann keinerlei Übergänge erkennen, es ist nichts abgesoffen, alles sauber gezeichnet, ich bin begeistert, der Drucker ist wiklich klasse.

bearbeitet von Matthias Heinz

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Gast Lyro

Aber ob man einen so derart großen Teil der Möglichkeiten verschenkt ist wohl auch eine kleine Glaubensfrage.

 

Es ist ein Irrglaube, dass dies eine Glaubensfrage sei.

Wenn du sRGB als Arbeitsfarbraum wählst, wird alles, was außerhalb der schwarzen, aber innerhalb der gelben Begrenzung liegt, nicht nur nicht angezeigt, sondern auch nicht gedruckt.

Bei einem Wide-Gamut-Monitor, der ungefähr den ganzen AdobeRGB-Farbraum (weiße Begrenzung) anzeigen kann, wird bei AdobeRGB-Arbeitsfarbraum nicht nur viel mehr gedruckt, sondern man sieht auch vor dem Druck (im Softproof) weitestgehend, was gedruckt wird.

Bei sRGB(oder weniger)-Anzeige und AdobeRGB-Arbeitsfarbraum wird zwar viel Farbe gedruckt, aber wenig angezeigt, d.h. man muss bei entsprechend farbenfrohen Bildern ziemlich raten, wie das gedruckte Bild aussieht.

 

schwarz: sRGB

weiß: AdobeRGB

gelb: Farbraum Epson R800 mit Epson Premium Glossy Papier

 

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Gast Lyro

Bilder fürs Web usw. werden dann am anderen Rechner bearbeitet der dann auf sRGB eingestellt wird.

 

Die Benutzung eines separaten Rechners, nur um Bilder in sRGB zu bearbeiten und beurteilen zu können, zeugt, mit Verlaub, von völliger Ahnungslosigkeit beim Farbmanagement.

Das ist ungefähr so, als wenn man den Porsche vor der Ortschaft abstellt und aufs Mopped umsteigt, weil das nur 50 km/h fahren kann und der Porsche zu schnell wäre.

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Wenn Du meinst, aber ein Bildschirm mit 120 cd/m² der fürs Drucken eingestellt entspricht nicht unbedingt den Einstellungen mit welchen die meisten im Netz unterwegs sind.

 

Deine Diagramme sind nette Theorie, in der Praxis sind die Unterschiede trotz Allem ziemlich marginal. Ein gutes Bild bleibt ein gutes Bild, egal welcher Farbraum, ein schlechtes ein schlechtes.

 

 

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Gast Lyro

Deine Diagramme sind nette Theorie, in der Praxis sind die Unterschiede trotz Allem ziemlich marginal.

Die Diagramme sind gemessen (der Druckerfarbraum) und keine Theorie. Der U2711 hat übrigens einen sehr großen Farbraum (auch selbst gemessen). Aber wenn du glaubst, die Unterschiede seien marginal, dann will ich dir deinen Glauben nicht nehmen.

Es ist übrigens weit verbreitet und keine Schande, dass Fotografen keinen Schimmer vom Farbmanagement besitzen. Das lässt sich alles lernen. Du bist allerdings auf keinem gutem Weg dahin, fürchte ich. Mir kann das aber egal sein.

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Ja gemessen, mag sein, aber Fotos sind nun mal keine Farbdiagramme. Wie gesagt, mein Monitor ist nun endlich kalibriert, erst dann machts wohl Sinn sich mit erweiterten Farbräumen auseinanderzusetzen, ich arbeitejetzt  in PS im AdobeRGB Farbraum, meine Papiere sind profiliert und auch kalibriert, Softproofing in PS klappt auch mit den Profilen der Papiersorten, aber wie Du schon sagtest, kann Dir ja egal sein.

 

Also zurück zu den Druckern :)

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Übrigens, die Firma digitaloriginal.de empfiehlt die Bilder im ADOBE RGB Farbraum zuzusenden.

Wird sicherlich seinen Grund haben. Da ich wenig Color mache, betrifft mich das wohl weniger.

Weis jemand ob der iMac 27" 2013 den Adobe RGB darstellen kann?

Gruß

Hermann

bearbeitet von fatboy100

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Ich müsste mal testen ob ich mein X-Rite am Mac zum Laufen bekomme mit Argyll CMS, aber selbst wenn er es kann, bzw. zu einem bestimmten Prozentgrad, wirst Du nicht umhin kommen ihn zu kalibrieren.

 

Wie schickst Du denn Deine Bilder bis dato hin, in AdobeRGB? Problem ist ja, wenn der Bildschirm nicht kalibriert ist, ergeben sich Abweichungen gegenüber dem Druck, weil die Monitordarstellung nicht das tatsächliche Bild anzeigt.

 

Ich hab beim googeln nur diesen Beitrag gefunden (Antwort 5), mit einem Spyder4 hat ein 27er iMac 90% AdobeRGB und 99% sRGB erreicht. Leider haben die iMacs kein OnScreen Display um die Monitor Settings direkt einzustellen.

 

http://www.model-kartei.de/forum/12/95035-0-apple-fr-bildbearbeitung.html

 

 

bearbeitet von Matthias Heinz

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Danke für den verlinkten Beitrag, war sehr Interessant.

Ich werd weiter bei sRGB bleiben.

Meinen iMAC hab ich per vorh. Software geeicht. Der Farbdruck auf meinem Epson 1290 entspricht meinem ICC Proof Bild im wesentlichen.

Schwierig sind immer die intensiven Rottöhne, wie Rote Rosen. Sind per LR aus RAW kaum hinzukriegen, da ist das jpg von Olympus im Vorteil.

Aber mein Hauptanliegen ist SW und da spielen nur die Grautöne eine Rolle. Mittlerweilen hab ich die ganz gut im Griff. Neige aber immer zu hohen Kontrasten und grafischer Darstellung.

Man lernt eben nie aus.

Gruß

Hermann

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Hallo Hermann,

 

ich würde in der Bucht nach Colorimetern Ausschau halten, vom Spyder 3 kannst Du die einfachste Form nehmen, also das Spyder 3 Express. Die Spyder Hardware ist die gleiche, die Unterschiede zwischen Express und Pro liegen nur in der Software, aber mit der Software Argyll CMS und der GUI dispcalGUI lässt sich das wunderbar umgehen und man braucht die Spyder Software nicht, geht unter Windows und auch auf dem MAC, damit kannst Du auch mehrere Rechner kalibrieren, dank Freeware.

 

Hier eine Seite mit Screenshots, wie das Programm aussieht usw., ist wirklich super, das lohnt sich auf jeden Fall.

 

http://www.fabianstolba.at/quick-guide-fuer-argyll-cms-und-dispcalgui

 

Grüße Matthias

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