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noreflex

Fotobuch Erfahrungen

Empfohlene Beiträge

Liebe Leute,

 

ich habe in den letzten Jahren einige Erfahrungen mit Fotobüchern gesammelt. Da das Thema ein Evergreen in Fotoforen ist und jedes Jahr neue Mitglieder hinzustoßen, will ich mal einen ersten Bericht verfassen, wie ich meine Fotos zu Papier bringe.

 

 

Gedruckte Bücher, A4, hochkant

 

Angefangen habe ich 2006. Die ersten Bücher habe ich bei einem örtlichen Anbieter (Foto Dose) in Auftrag gegeben. Die Bücher hatten meistens 96 Seiten (das war das Maximum), A4 hochkant und wurden gedruckt. Die Software war herunterzuladen und sehr gut zu bedienen. Insbesondere ein "magnetisches Raster" half bei der Ausrichtung der Bilder im Fotobuch. Am Ende konnte man das Buch auf CD speichern oder hochladen. Preise waren damals ca. bei 40 EUR. Ähnlich waren die Bücher von Fotobuch.de.

 

Qualität: sehr gut, was die Fertigung betraf. Von der Qualität der Darstellung war ich anfangs begeistert. Heute aber nicht mehr. Denn damals kannte ich die "Echt-Fotobücher" noch nicht, sofern es die 2006 überhaupt schon gab.

 

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Man sieht hier den Größenunterschied zwischen den schlanken gedruckten und den dahinter liegenden "belichteten" Fotobüchern. Beide haben ca. 100 Seiten.

 

Gedruckte Bücher, A4, querformat

 

Die hochformatigen Bücher waren meistens günstiger, als die querformatigen. Warum das so ist, erschließt sich mir nicht. Allerdings habe ich nach einiger Zeit festgestellt, dass insbesondere Landschaften im Querformat mehr Raum haben. Also stieg ich auf das Querformat um! Eine zweite Erfahrung machte ich mit der Menge der Bilder. Anfangs waren es eher 400-600 Bilder, die ich in ein Fotobuch unterbringen wollte. Das macht bei 100 Seiten so ca. 4-6 Bilder pro Seite. Wenn man dann auch noch manche Fotos seitenfüllend darstellen wollte, blieben etliche Bilder auf der Strecke oder ich quetschte eben 8 Bilder auf eine Seite. Kurz und gut: je weniger Bilder ich in ein Fotobuch unterbringe, desto mehr gefällt es mir! Der anfängliche Wunsch, alle gelungenen Bilder zu präsentieren, führt zu einer Reizüberflutung. Die Bilder stehlen sich gegenseitig die Luft zu atmen!  :)

 

Es ist also die Qual, schon vor dem Design des Buches aus der Auswahl der in LR entwickelten Bilder ein "best of" zu selektieren. Das mache ich meistens mit Faststone, einem kostenfreien Fotobetrachter. Die besten Bilder bekommen einen Marker und für das Buch selektiere ich dann so ca. 200-250 Bilder heraus.

 

Ich habe hier weiter bei Dose bestellt: ein paar Bücher normal und ein paar Bücher mit einer "Lackierung". Hier werden die Seiten noch mal versiegelt, was die Farben glänzender macht. Auf der anderen Seite spiegeln diese Seiten dann alle Lichtquellen stärker und es wird schwierig, das Buch so zu halten, dass es nicht reflektiert. Manchmal gefällt mir die eine, manchmal die andere Version. Geschmacksfrage.

 

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links normal, rechts glänzend versiegelt

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Das Problem bei diesen gedruckten Querformaten ist der Umstand, dass die Bücher eine Fadenbindung haben und demzufolge auch nicht plan liegen. Ein Druck über zwei Seiten macht dann beim Betrachten wenig Freude!

 

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bearbeitet von noreflex

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Fotobuch belichtet, A4, Querformat

 

Mittlerweile bin ich auf "Echtfotobücher" von Saal Digital umgestiegen. Preis bei 100 Seiten liegt bei ca. 70 EUR. Ich habe nun ca. 10 Bücher dort bestellt und bin mit der Qualität hoch zufrieden. Nebenbei bemerkt: ich habe keinen kalibrierten Monitor und nutze kein Farbmanagement.  :rolleyes:  :cool:  :)

 

Versuch macht kluch! Ich habe also ohne alle technischen Möglichkeiten, die Saal mit dem Softproof bietet, ein erstes Buch auf gut Glück bestellt und war sehr zufrieden. Bisher hat sich daran nichts geändert!

 

Was spricht für Echtfotobücher?

 

http://www.saal-digital.de/fotobuch/?gclid=CjwKEAiA2dSkBRCX8KmK5YrFviwSJACeYweCnJi-sPjaV54utqNMjCJdSF__kAI5lKSE-JzxsY1WXhoClmHw_wcB

 

Für die obige Werbeeinblendung bekomme ich kein Geld von Saal!  :)  Aber dort ist die "Layflat"-Bindung gut erklärt. Ich meine, dass CEWE und einige andere Anbieter ähnliche Leistungen bieten (habe ich zumindest beim Stöbern in den CEWE-Büchern so empfunden).

 

Hier kann man sich noch mal die Unterschiede zwischen Print und Belichtung etwas genauer ansehen:

http://www.fotobuchmagazin.de/ratgeber-tipps/echtfotobuch-versus-digitaldruck/

 

Ich bin also eher ein Fan der Echtfoto-Bücher.

 

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Dort verwende ich häufig ganzseitige oder gar doppelseitige Fotos, weil sie so richtig toll zur Wirkung kommen!

 

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bearbeitet von noreflex

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Hier einfach noch ein paar Gestaltungs-Beispiele. Meistens wechseln sich bei mir Seiten mit Großfotos (ein bis drei Bilder je Doppelseite) mit Seiten ab, wo ich dann ein paar erzählerische Bildstrecken (6-10 Bilder auf einer Seite) unterbringe. Würde man diese Bildstrecken (mit mehreren Impressionen von einem Ort, einer Situation) weglassen, wird das Buch eher zu einer Galerie. Mit den Erzählstrecken gibt man dem Buch eine Handlung und schafft dennoch Raum, um dann den richtig tollen Fotos den alleinigen Auftritt auf einer Seite oder gar Doppelseite zu gönnen!

 

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Insbesondere bei Hochzeits-Büchern sind solche Erzählseiten unerlässlich, lassen sich doch dort auch die Bilder der ganzen Verwand- und Bekanntschaft unterbringen. 

 

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***

 

Am liebsten schaue ich mir dennoch die Doppelseiten mit nur 2-3 Bildern an. 

 

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Neben den Fotobüchern lasse ich auch gern mal ein Plakat (60*40, 75*40) oder eine Leinwand belichten/drucken. Bei diesen Formaten ist mir bisher weder mit der 350d (8MP), noch mit der 50d oder der Nex6 (16 MP) ein qualitativer Engpass begegnet, was das Thema Auflösung betrifft. Dagegen habe ich durchaus bei Doppelseiten von ISO 1600/ISO3200 das zarte Rauschen meiner Kameras gesehen. Meine Zielgruppe ist da großzügiger und findet auch diese Bilder chic, aber der Perfektionist in mir würde auch gern solche Print-Größen wie oben genannt bei den höheren ISO möglichst clean haben wollen.  :) Mal sehen, ob das in Zukunft für eine KB-Sony spricht...

 

 

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Habe grade keine Bildbeispiele, kann deine Erfahrungen aber durchgängig bestätigen.

 

Die Software von Saal ist super. Die Bildqualität und der Einband der Echtfoto-Bücher ebenfalls. Und sehr schneller Versand. Hatte jetzt ebenfalls ein querformatiges gemacht, knapp 300 Fotos auf 90 Seiten (fast schon etwas viel). Und etwas Angst, dass ich es bis Weihnachten nicht schaffe - weil die Fotoauswahl/Bearbeitung allein schon ewig gedauert hat.

 

Dank der guten Software gings dann aber ruckzuck. Schon nett, die Fotos auch mal wieder in die Hand nehmen zu können :)

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Vielen Dank! Sehr hilfreich dein schön präsentierter Beitrag. Jetzt will ich ein Fotobuch :(:D

 

Ich hab heute meinen ersten Druck bekommen, eine 75 cm breite Leinwand als Weihnachtsgeschenk. Auf Grund des Betrachtungsabstandes den ich automatisch zu einem Bild einnehme ist das für mich das absolute Minimum an Größe für eine Leinwand, in Zunkunft werd ich die wohl eine Nummer größer nehmen.

 

Leider kann ich solche Investitionen für mich selbst nicht rechtfertigen, weil der Drang nach neuem Kamera-Zubehör größer ist.

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Schön, dass es hier im Forum auch noch produktive Themen gibt ;-)

 

Ich bin auch seit 4 Jahren treuer Saal Digital Kunde und habe dort auch schon so manches Fotobuch bestellt. Auch als Geschenke sind die Dinger sehr beliebt.

 

Standardkonfiguration ist bei mir Hochglanzcover mit matten Seiten und irgendwas zwischen 30 und 40 Seiten. Glänzend fand ich weniger natürlich, zu reflektierend und es zieht auch Fingerabdrücke schneller an. Nochdazu ist Matt 5€ günstiger ;-).

 

Die Formatfrage: Normal war 28x19 als Querformat, zuletzt für den Schottlandurlaub habe ich aber auch mal ein Hochformat gemacht und fand das eigentlich besser, weil man bei Bedarf auch mal eine Landschaftsaufnahme auf beide Seiten ziehen kann und sie dann ob der Größe wirklich gut wirken kann. 

Vorteil vom Querformat ist, dass man tolle Panoramen machen kann, davon habe ich meist aber nur wenige.

 

Was ich auch noch mache ist eine Art Index am Ende, der sieht dann so aus:

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Anhand des Index kann man später dann ganz gut Orte und Reiserouten nachvollziehen. Ich mache das Layout in Photoshop, da ist es mit einer Aktion nicht zu viel Arbeit, mit der normalen Software wirds wahrscheinlich schwieriger.

 

Beim Layout arbeite ich zumeist Randlos. Zwischendurch hatte ich auch mal weiße Ränder, aber so richtig überzeugt hat mich das nicht. Was sind da eure Erfahrungen?

 

Bildqualität: Ich hatte mal 2-3 Aufnahmen mit dem Sony 18-55 wo man bei 18mm die schwächeren Ränder sehen konnte, ansonsten sind die Unterschiede nicht sichtbar. 

 

Grüße

Phillip

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Ich habe beides probiert - randlos und mit Rand. Bin noch etwas unentschieden; Rand finde ich gibt den Fotos noch mehr Eigenständigkeit. Aber ich habe den voreingestellten auf weißem Hintergrund gewählt - der ist schon wieder ziemlich groß. Vielleicht schaffe ichs noch, die Tage ein paar Bilder zu machen. Was richtig gut aussehen kann, ist, ein Bild mit wenig Kontrast und wenig Details in den Hintergrund zu legen. 

 

Was Cover und Innenseiten angeht, habe ich es genau anders herum gemacht: mattes Cover, aus Schutzgründen, und innen Hochglanz, weil die Fotos deutlich brillianter wirken. Ich habe auch A4 quer genommen, fänd aber ein Hochformat oder quadratisch auch mal interessant.

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Ich bin seit einiger Zeit bei SAAL und gut zufrieden. Bei den Bildern wechsele ich zwischen ganzseitig, manchmal über beide Seiten, und nahtlos ineinander übergehende kleinere Bilder auf einer Seite, sozusagen nette Erinnerungshilfen ohne fundamentale fotografische Highlights zu sein.

Ahaj, Hochglanz innen und aussen!

bearbeitet von crix

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Vielen Dank für den informativen Beitrag.

 

Ich habe den gleichen Weg wie du gewählt - zuerst gedruckt, jetzt Saal Echtfoto.

 

Ich kann mich allerdings immer noch nicht entscheiden, was mir besser gefällt. Auch die gedruckten Bücher sind inzwischen von der Qualität gut und sie haben nicht diese dicken Seiten. Dafür aber den Bildverlust in der Bindung.

 

Deine gedruckten Fotobücher haben eine Fadenbindung. Das habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Ist doch deutlich haltbarer als die übliche Klebung. Vor allen finde ich in deinen Beispielen im Vergleich zur Klebung den Falz nicht so ausgeprägt. Hab gerade bei Dose nachgesehen. Der bietet die Fadenbindung immer noch an. Werde ich vielleicht mal testen und mit meinen geklebten Exemplaren von Cewe vergleichen.

 

Zum Thema mit oder ohne Rahmen:

Habe lange rumprobiert und finde inzwischen ein Fotobuch nach typographischen Layout viel ansprechender, womit sich ein Rahmen automatisch ergibt. Oft verwende ich die Neunerteilung, die besonders bei einem A4-Hochformat sehr harmonisch wirkt. Sowohl bei einseitig als auch bei doppelseitig plazierten Bildern. Habe gerade nur ein paar Screenshots aus einem PDF eines Fotobuchs für eine zweidrittel und zweiseitige Anordnung da:

 

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Gruß

Günther

 

 

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Sehr schöne Beiträge noreflex! Das ist sicher ein Thema, welches zunehmend an Bedeutung gewinnt.

 

Wir machen immer Fotobücher für Familienmitglieder und Mitreisende als Erinnerungsgeschenk. Leider besitzen wir selbst nur wenige Fotobücher. Da fehlte bisher die Zeit. Auch teilweise die Motivation, da wir uns die Bilder gerne mal schnell am Beamer ansehen können. Aber ein Buch hat schon was. Auch wegen der Möglichkeit, geschichten unterzubringen. Und man nimmt es eben mal schnell zur Hand oder kann es jemanden in die Hand drücken. Fernseher und Beamer beanspruchen da gleich eine ganz andere Aufmerksamkeit.

 

Wo ich mir noch nicht so recht schlüssig bin ist, ob Echtfoto wirklich immer das Beste ist. Und ob es besser ist, eine Art Chronik (z.B. jeweils ein dickes Jahrbuch) oder doch eher kleinere/dünnere Bücher von einzelnen Highligts anzufertigen.

 

Die hier gezeigten Bücher sind randlos oder mit schmucklosem Rand/Hintergrund gewesen. Wir haben oft farbige Hintergründe oder grafisch wirkende Bilder als Hintergrund verwendet. Auch gibt es bei uns auch immer Text und z.T. auch Sprechblasen und Bild in Bild Montagen.

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Um die Diskussion und Kreativität zu befördern, würde ich mich über Bild-Beispiele freuen! Vielleicht kann man sich ja Inspirationen holen. ;)

 

Ich habe z.B. bisher nur weniger Bücher (2?) mit ein paar Anmerkungen, Texten versehen. Vielleicht mache ich beim nächsten mal doch ein Reisetagebuch und bebildere das.

 

Jahrbücher habe ich noch keins angefertigt. aber auch das überlege ich derzeit...

bearbeitet von noreflex

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Hallo zusammen,

prima dass das Thema Fotobuch wieder aktuell ist. Bisher hatte ich den Eindruck, dass zumindest in diesem Forum nicht viele sich damit beschäftigen. Ich hatte mit meinem Thread "Welchen Fotobuch-Anieter wählen?" hier bereits das Thema im Juni angestossen.

Mein erstes Fotobuch hatte ich bereits vor einigen Jahren erstellt. Danach war lange keine Aktivität, so dass ich in 2007 wieder ein Buch erstellt habe. In meinem Regal stehen z.Z. nur 5 Fotobücher + 2-3 Bücher, die ich für meine Eltern erstellt habe.

 

Ich habe versucht einen gewissen optischen Standard für meine Fotobücher zu erstellen, wobei es sich bisher nur um gedruckte Jahresbücher handelt. D.h. ich habe alle Bilder vom Urlaub pro Jahr gesammelt und in einem Buch gepackt.

Für diesen Standard hatte ich als Anbieter/Hersteller Pixelspeed verwendet. Leider gibt es diese Firma nicht mehr, so dass ich einen neuen Anbieter für meine Fotobücher gesucht habe.

Da die Fotoqualität dank sehr guter Kompaktkamera, und jetzt Systemkamera ständig gestiegen ist, ist auch mein Anspruch an die Bildqualität im Fotobuch gestiegen. Daher hatte ich mich für ein Echtfotobuch von Saaldigital entschieden. In 2011 hatte ich dann ein Buch aufwendig nach meinen Vorstellungen und bisherigen Erfahrungen mit Pixelspeed erstellt. Das Echtfotobuch hat dann 85 € gekostet und war leider bzgl. des Layouts eine riesige Enttäuschung. Die Schriftgrößen und Buchstabenabstände haben überhaupt nicht gepasst.

Aber zunächst einmal die Bilder von dem Pixelspeed-Buch.

 

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hier nun die Bilder vom Echtfotobuch von Saaldigital:

 

hier mal bitte auf den Einband bzw. Buchrücken und auf die Schriftgröße und Buchstabenabstände achten. Ich habe natürlich Saaldigital damit konfrontiert. Das Problem war, dass die in der Software angegebenen Schriftgröße nicht der üblichen Schriftgröße bei anderen Windowsprogrammen (z.B. Word) entspricht. Also bei einer Schriftart Arial und einer Schriftgröße von 12 war das Ergebnis anders als bei einem normalen Ausdruck aus Word heraus oder aber auch anders als bei dem Pixelspeed-Fotobuch.

 

Info zum Saaldigtal-Fotobuch: Cover + Seiten matt, 84 Seiten, Format 28x28cm

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bearbeitet von Walter08

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Um die Diskussion und Kreativität zu befördern, würde ich mich über Bild-Beispiele freuen! Vielleicht kann man sich ja Inspirationen holen. ;)

 

Ich habe z.B. bisher nur weniger Bücher (2?) mit ein paar Anmerkungen, Texten versehen. Vielleicht mache ich beim nächsten mal doch ein Reisetagebuch und bebildere das.

 

Jahrbücher habe ich noch keins angefertigt. aber auch das überlege ich derzeit...

 

Ich nutze gerade die Fotobücher, um auch Informationen (also Texte), Landkarten, usw. zu hinterlegen. Das ist besonders beim Betrachten nach Jahren hilfreich, wenn gleich Informationen zum Bild da sind. Aber natürlich darf das nicht überfrachtet werden.

Beim Betrachten der Bilder am TV oder Tablet hat man meist nur die Bilder, jedoch keine Texte.

 

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Liebe Leute,

 

ich habe in den letzten Jahren einige Erfahrungen mit Fotobüchern gesammelt. Da das Thema ein Evergreen in Fotoforen ist und jedes Jahr neue Mitglieder hinzustoßen, will ich mal einen ersten Bericht verfassen, wie ich meine Fotos zu Papier bringe.

 

.......

 

Danke für diesen mutmachenden Bericht.

Ich schiebe das Vorhaben "Mein erstes Fotobuch" schon lange vor mir her. Für Saaldigital hatte ich einmal den Ratschlag gelesen, daß man die "automatische Bildoptimierung" ausschalten solle, um (annähernd) die Farben zu bekommen, die man an seinem Monitor gesehen hat.

Entspricht das der hier aufgezeigten Erfahrung?

 

Danke

 

krauklis

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Danke für diesen mutmachenden Bericht.

Ich schiebe das Vorhaben "Mein erstes Fotobuch" schon lange vor mir her. Für Saaldigital hatte ich einmal den Ratschlag gelesen, daß man die "automatische Bildoptimierung" ausschalten solle, um (annähernd) die Farben zu bekommen, die man an seinem Monitor gesehen hat.

Entspricht das der hier aufgezeigten Erfahrung?

 

Danke

 

krauklis

 

Hallo krauklis,

ich hatte die Bildoptimierung bei Saal auch ausgeschaltet und habe auch keinen hardwarekalibrierten Bildschirm. Jedoch hatte ich damals das Softproof -Profil in ACDSee eingerichtet. Ob es dies heute noch dafür gibt, oder nur für Photoshop, weiß ich allerdings nicht.

Ich habe aber defnitiv die Farben bekommen, die ich auch am Monitor gesehen habe.

Gruß Walter

 

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Jedoch hatte ich damals das Softproof -Profil in ACDSee eingerichtet. Ob es dies heute noch dafür gibt, oder nur für Photoshop, weiß ich allerdings nicht.

 

 

Denke schon. Ich nutze die Saal Soft-Proof Profile in Darktable und DigiKam. Sollten eigentlich programmunabhängig sein.

 

Gruß

Günther

 

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Um die Diskussion und Kreativität zu befördern, würde ich mich über Bild-Beispiele freuen! Vielleicht kann man sich ja Inspirationen holen. ;)

 

Ich habe z.B. bisher nur weniger Bücher (2?) mit ein paar Anmerkungen, Texten versehen. Vielleicht mache ich beim nächsten mal doch ein Reisetagebuch und bebildere das.

 

Die meisten meiner Fotobücher sind eine Art Reisetagebuch. Das Tagebuch, welches ich abends im Restaurant beim Essen schreibe, tippe ich ab und ergänze dies mit den passenden Aufnahmen. Das heißt meine Fotobücher sind also sehr textlastig, was ich aber schätze, da ich beim Durchblättern immer wieder Erinnerungen wach rufe.

 

So als grobe Richtschnur: das obige Fotobuch einer 2-wöchigen Radtour durch Mittelitalien hat 88 Seiten A4-Hochformat und enthält ca. 60kB reinen Text.

 

Hier noch das Cover und ein paar weitere Seiten als Gestaltungsbeispiele:

 

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Gruß

Günther

 

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Ein super Thread, vor allem auch um mal Einblick in die Gestaltung eurer Fotobücher zu erhaschen :)

 

Meine Freundin und ich machen auch gerne und oft Fotobücher. Sie macht aber eher die kleinen günstigen "Erlebnisbücher" mit buntem Hintergrund und eher kleinen Fotos und ein klein wenig Text während ich welche auf Echtfotopapier mit größeren Bildern (ähnlich der meisten hier gezeigten) mache. Ihre Bücher sind mehr wie alte Fotofamilienalben und mir persönlich zu unübersichtlich und klein. Aber jeder hat halt seinen Geschmack und was er sich utner einem unterhaltsamen Buch vorstellt. Ich bin da mehr Designer-typ.

 

Werde bei Gelegenheit nächste Woche mal ein paar Bilder von einstellen.

 

 

Achja bisher habe ich bei Saal bestellt und jetzt zum ausprobieren gerade bei CEWE. Werde dann auch mal vergleichen, sobald mein neuestes Buch bei mir ankam ;)

 

 

 

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Habe lange rumprobiert und finde inzwischen ein Fotobuch nach typographischen Layout viel ansprechender, womit sich ein Rahmen automatisch ergibt. Oft verwende ich die Neunerteilung, die besonders bei einem A4-Hochformat sehr harmonisch wirkt. Sowohl bei einseitig als auch bei doppelseitig plazierten Bildern.

 

Damit es nicht zur Verwirrung führt. Das hier gezeigte Fotobuch hat allerdings keinen Satzspiegel nach der Neunerteilung, sondern nach dem Villardschen Teilungskanon. Dabei sind die Außenstege gleich zweimal dem Bundsteg. Der Kopfsteg ist etwas kleiner und der Fußsteg etwas größer. Genaue Maße: BS=1,2cm, AS=2,4cm, KS=2cm und FS=2,6cm. Das A4-Hochkant ist in Wirklichkeit auch kein echtes A4. Die Höhe ist nur 27cm.

 

Die Neunerteilung verschwendet mir bei Büchern mit Text zuviel Platz. Die verwende ich hauptsächlich bei Büchern, welche nur großformatige Fotos enthalten.

 

Gruß

Günther

 

bearbeitet von guenni66

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Meine Fotobücher werden ganz klassisch gestaltet:

 

  • Kauf eines neutralen Buchs mit weißen blanken Kartonseiten
  • Entwicklung der gewünschten Bilderauswahl auf Fotopapier in verschiedenen Formaten
  • Einbinden des Buchs in schön bedrucktes Papier, Beschriftung des Bucheinbands von Hand
  • Einkleben der Bilder mit Abzieh-Klebepunkten
  • Einkleben von Erinnerungsstücken wie z.B. Fahrkarten, Eintrittskarten, Restaurantflyern, Polaroids, Blättern, Sand etc. mit verschiedenen Kleberarten
  • Bildunter- und -überschriften per Hand in verschiedenen Farben eintragen
  • Fertig!

So füllt sich über Jahre ein ganzes Regal mit bunten Büchern, die man immer wieder gerne rauszieht und anschaut.

 

Fotobücher direkt von einem Anbieter habe ich ein paar Mal probiert...mir persönlich gefällt dieser Stil nicht: Zu kalt, zu maschinell, zu uniform, zu plan, zu unpersönlich. Doch das ist natürlich höchst individuell und ein Fotobuch sollte dem gefallen, für den es gemacht wird.

 

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