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Îlot des Capucins

eine faszinierende Anlage und zwar aus zwei Gründen. Erstens, wurde sie quasi in den Fels geschlagen. Es gibt da sogar noch einen großen Keller der in den Berg runter geht. Ich konnte da aber nicht reinschauen weil es mir ein wenig zu gefährlich erschien. Es war rutschig und die Treppe hörte mitten drin auf. Zweitens, das Gestein ist total faszinierend. Ich kenne mich mit Steinen absolut nicht aus, aber es sieht aus wie Schiefer mit Rostflecken. Es hat große orangene bis feuerrote Linien/Flecken. Vermutlich sehr Eisenhaltig. 

Auch die Tatsache, dass es absolut gar nicht abgesichert ist, finde ich irgendwie gut. Anstatt die Anlage mit Zäunen und Absperrungen zu zerstören, wird sie einfach unberührt gelassen. Natürlich muss dann jeder seinen eigenen Verstand einschalten und eben aufpassen. Man kann dort schnell einen falschen Schritt mit tödlichen Konsequenzen machen.

Ich war schon ein paar Mal dort und bin jedesmal aufs Neue fasziniert :).

Ilot-des-Capucins.jpg

hier mal ein Bild von den Felsen:

Rost.jpg

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Hier eine kleine Auswahl von Bilderserien, bei denen man nicht zu nah am Wasser stehen sollte. Über 3 bis 5 Minuten kamen immer nur kleinere Wellen, die hier an der kleinen Felsenbucht das Wasser nur höchstens 1/4 dieser Höhe hinaufgeschleudert haben. Danach kamen dann eine oder höchstens zwei solcher "Megawellen". Während ich wartete und die kommenden Wellen beobachtet habe, kamen immer wieder "Selfie-maker" oder Leute, die sich vom Partner vor einer hochspritzenden Welle haben fotografieren lassen. Die haben sich oft recht weit vorn auf diese dunklen Lavasteine gestellt. Schließlich waren die erst kurz da und hatten noch nicht gesehen, dass es dort alle paar Minuten mal gewaltig naß werden kann.

Erst einmal hat einer überrascht eine Dusche abbekommen, wie sie auf dem 2. Bild über den schwarzen Steinen zu sehen ist (genau da stand er mitten drin bei einer solchen Welle). Da die Partnerin mit der Kamera im Trockenen stand, waren die noch von ihrem Bildergebnis begeistert. Weniger war das bei zweien der Fall, denen sich bei ihrem Selfie die kräftige Dusche voll über ihr Handy ergossen hat. Gefährlich war das hier jetzt weniger, obwohl ich auch zwei gesehen habe, die vom Wasserdruck umgeworfen wurden. Also, Knochenbruchgefahr besteht da schon, besonders vorn an der Kante. Hier konnte man aber zumindest nicht ins Wasser hineingezogen werden, was an anderen Stellen auf den Kanaren mit dem zurückfließenden Wasser dieser vereinzelten "Megawellen" jedes Jahr mehrfach vorkommt. Und immer wieder können die Leute nicht mehr rechtzeitig gerettet werden, wie kürzlich wieder im Falle von M. Ludewig: https://www.op-online.de/hessen/fuerteventura-ueberrascht-kuratorin-wiesbaden-biennale-maria-magdalena-ludewig-toedlich-verung-10973975.html.

Die Einheimischen sagen, es seien immer ca. 40 normale Wellen (an dem Tag 2 - 3 m Höhe) bis dann eine  mit der doppelten Höhe ankommt. Grundsätzlich ist also große Vorsicht bei den Bedingungen an Steinküsten und Hafenmauern angebracht.

Hier schießt es erst einmal kräftig nach oben:
34827501gf.jpg

Und dann 14 Bilder später in derselben Serie (zweithöchste Seriengeschwindigkeit mit der a6300):
34827521zx.jpg

Mal gab es einen Schmetterling:
34827525vg.jpg

und dann auch ein dreiflügeliges Gebilde. Das ging so hoch, dass vom Berg dahinter kurz fast nichts mehr zu sehen war. Aber als Bild ist das besser, auf dem die hochschleudernde Wassermasse noch kompakt vor dem klar sichtbaren Hintergrund hochschleudert:
34827527cs.jpg

Hier sieht man gut, wie hoch diese Lavafelsen über dem Meeresspiegel sind:
34827476or.jpg

 

bearbeitet von Widder49
Horizont gerade gerichtet und Bilder neu verlinkt

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Zum Glück kann man hier Beiträge noch länger nachträglich ändern. Da war mir erst nach dem Einstellen der letzten Bilder aufgefallen, dass der Horizont mehr oder weniger schräg war. 

Hier noch eins, bei dem man unten rechts ahnen kann, welche Wassermassen da in die Höhe schießen, und dass man darin nicht stehen bleibt, wenn man das voll abbekommt:
34827577do.jpg

Und zum Schluss, wenn es nur noch herunterregnet (beide Folgende).
An dem Berg im Hintergrund verläuft eine kurvige Straße am Steilhang entlang, auf der eine Szene von Fast and Furius 5 gedreht worden ist:
34827584ov.jpg

34827595pz.jpg

Diese ins Meer ragenden Lavazungen sieht man hier im Bereich von Buenavista del Norte wie auch im 8-9 Km entfernten Garachico  immer wieder:
34827611rf.jpg

Die Steilküste unterhalb des Golfplatzes von Buenavista del Norte. Hier sehen die Wellen gar nicht so groß aus wie sie waren, aber das täuscht. Das liegt an der Weitwinkelperspektive:
34827618ah.jpg

bearbeitet von Widder49
Nur einen Buchstaben korrigiert.

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    • Von somo3103
      Hallo liebe Leute!

      Ich weiß einige von euch warten schon darauf, dass ich das hier endlich mal zeige,
      daher möchte ich euch hier nun endlich mein Winterprojekt 2017/2018 vorstellen, welches leider erst vor zwei Monaten so richtig fertig geworden ist.
       
       

       
      Ich habe mich die letzten zwei Jahre immer mehr in Richtung Tierfotografie eingefahren
      und meinen Fokus verstärkt auf die Ansitzfotografie gelegt.
       

       
      Angefangen hat das alles noch mit einem Tarnschal und einem Tarnnetz.
      Mittlerweile bin ich bei diversen Tarnnetzen, Tarnzelten und Ponchos angelangt und stimme die Tarnung
      je nach Anforderung an die Tierart und das Habitat ab.
       

      Nachdem ich im Buch "Wildlife Fotografie" von Christoph F. Robiller über das sogenannte Schwimmversteck gelesen habe,
      ließ mich der Gedanke darüber nicht mehr los. Ich wollte selber ein schwimmendes Tarnzelt für die Fotografie von Wasservögeln haben.
       
       

       
      Das im Buch gezeigte Schwimmversteck ist etwas spartanisch und muss vor Ort zusammengeschraubt werden.
      Das gefiel mir in der Form nicht so wirklich, deshalb habe ich mich online nach weiteren Varianten umgesehen.
      Solche Schwimmverstecke gibt es außerdem in unterschiedlichen Ausführungen zu kaufen.
      Das tollste darunter ist wahrscheinlich das ziemlich teure Floating Hide (www.floating-hide.com) mit ca. 1000,- €.
      Alternativ gibt es das aufblasbare Mr.JanGear Floating Hide (www.mrjangear.com) für ca. 800,- €.
      Für das was es im Endeffekt ist - nähmlich ein einfaches Floß - waren mir diese Fertigvarianten aber zu teuer.
      Ich wusste nun aber zumindest mal, was ich nicht wollte und welche Anforderungen ich in etwa an das Versteck habe.
      Das Teil sollte nicht zu spartanisch sein, sollte sich schnell aufbauen lassen (kein Geschraube oder aufpumpen)
      und sollte sich an einem Stück in meinem Auto (1er BMW) transportieren lassen. Gleichzeitig sollte es aber halbwegs geräumig sein,
      um auch bei längerem Aufenthalt darin, etwas Bewegungsraum zum strecken usw. zu bieten.  
      Mit diesen Infos ging es nun an die Planung. Ich beschloss das Versteck komplett aus witterungsfesten Materialien zu bauen.
      Kostenseitig sollte das ganze unter 300,- € bleiben (blieb es nicht). Ich selber hatte ehrlich gesagt an dem Punkt noch nicht den geringsten Schimmer,
      wie ich das Projekt angehen sollte. Ich bin zwar handwerklich halbwegs geschickt, aber die Arbeit mit Kunststoff war für mich absolutes Neuland.
      Ich zog deshalb bei der Planung zudem noch einige Handwerker, Bootsbauer und Segler hinzu - zum Glück alles Freunde,
      die einem bei so bekloppten Vorhaben gerne zur Seite stehen.
      Nach einigen Gesprächen stand irgendwann der Grundriss und ein grober Plan fest. Als Schwimmkörper sollten KG-Rohre dienen,
      wie auch im oben gezeigten Buch. Allerdings sollte die Grundform rund werden und die Plattform sollte sich in der Mitte über Scharniere umklappen lassen,
      ähnlich wie ein Klapptisch.
       
       

       
      Für den Aufbau, der die KG-Rohre zusammen hält und als Arbeitsplattform dient, habe ich mich für 10mm PVC-Hartschaumplatten entschieden.
      Diese sind sehr leicht und absolut wasserresistent. Für die Zuschnitte reichte mir eine 700x1000mm Platte aus.
      Zusätzlich habe ich die Hartschaumplatten an den Kanten mit Kunsstoffwinkeln verstärkt.
      Bei den KG-Rohren handelt es sich um handelsübliche DN-125 Rohre. Insgesamt sind es 6 Rohre mit 500 mm Länge,
      welche mit 45°-Bögen zu zwei Schwimmkörpern verbunden werden. An jeweils einem Ende braucht es an jedem Schwimmkörper noch eine Überschiebmuffe.
      Die Öffnungen werden anschließend vorne wie hinten mit entsprechenden Muffenstopfen geschlossen.
       
       

       
      Die Kunsstoffwinkel wurden mit Edelstahlschrauben an den Platten fixiert.
      Anschließend habe ich die Hartschaumplatten mit 100mm Edelstahlscharnieren verbunden.
       
       

       
      Im nächsten Schritt wurden die Platten mittels Rohrschellen an den Schwimmkörpern festgemacht und ich konnte zum ersten mal testen,
      ob die Klappfunktion wie gewünscht gegeben ist.
       

       

       
      Als nächstes musste ich dafür sorgen, dass die Platten nicht bei Belastung einsacken und sich die Arbeitsplattform sperren lässt.
      Dies wurde mit vier Spannverschlüssen an der Unterseite der Platten erreicht.
       
       

       
      Anschließend wurde eine verstärkende Platte an der vorderen Arbeitsplattform angebracht.
      In dieser habe ich mit Hilfe einer 1/4“ Befestigungsschraube mit D-Ring ein 1/4“ auf 3/8“ Adapter von Manfrotto eingeschraubt, auf welcher sich ein Kugelkopf anbringen lässt.
       
       

    • Von cani#68
      Moin,
      Früh morgens an einem Teich sitzen / hängen noch ganz brav die Libellen im Gras.
       
      Gebänderte Prachtlibelle
       

       

       

       
      Federlibelle
       

       

       
      unbekannt Kleinlibelle
       

    • Von Alfred_M.
      Eine Woche auf der "Roten Insel"; an sich als Tenniswoche geplant, musste ich für meinen Teil aus Rekonvaleszenzgründen vorwiegend auf mein "Nebenhobby" ausweichen. Am ersten Morgen nach der Ankunft hat es mich gleich früh aus dem Bett getrieben:
       
      Rovinj_2018_01 by Alfred Mayrhofer, auf Flickr
       
      Rovinj_2018_68 by Alfred Mayrhofer, auf Flickr
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