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Streulichtblende: wann drauf/wann nicht erforderlich


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Hallo,

 

ich sehe immer mehr Fotos von Objektiven (vor allem in der Werbung dafür) wo auf die Streulichtblende verzichtet wird.

Nun für die Größe des Objektives ist so etwas ja von erheblichen Vorteil, aber natürlich auch für die Fototasche. Werden doch die meisten Objektive gerade durch diesen (in der Werbung weggelassenen Zusatz) sehr sperrig.

 

Auch der Effekt gegenüber den zu Fotografierenden (besonders bei Street und Veranstaltungen) ist ein Negativer, je größer das Equipment wird mit dem man auf sein "Opfer" zielt, desto unnatürlicher werden meist die Fotografierten.

 

Gibt es einigermaßen gesicherte  Erfahrungen um wie viel ein Bild schlechtere Qualität liefert, wenn man überhaupt auf diese Streulichtblenden verzichtet? Oder sie zumindest durch kleine Gummiblenden die zusammenlegbar sind ersetzt?

 

Es wird halt auch auf den Anwendungsfall drauf ankommen. Mache ich ein Landschaftsbild mit Stativ, dann ists es ja egal ob ich auch noch die Streulichtblende verwende.

Daher grenze ich meine Frage vor allem auf Street und Veranstaltungsfotografie ein.

 

Besten Dank und Gruß Hans.

 

 

 

 

Edited by Semmering
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Ob Gummi oder Metall/plastikblende ist annähernd egal. Achte halt darauf, dass die Gegenlichtblende für die jeweilige Brennweite passt. Ansonsten mutmaße ich mal aus deinem anderen Thread dass du hauptsächlich mit modernen Objektiven fotografierst, bei denen Streulichtanfälligkeit nicht derart ins Gewicht fällt wie bei älterer Optik.

 

Ansonsten: Wenn man bei Sonnenschein oder bei Nacht fotografiert (Straßenlaternen..punktuelles Licht), würde ich sie draufsetzen. Außer du hast gerne Flares und verminderten Kontrast und das mein ich ernst, je nachdem finde ich es schon mal ganz ansehnlich. Bei Nacht würde ich immer eine draufsetzen, man kann aufgrund der vielen Lichtquellen nicht abschätzen unter welchem Winkel seitliches Licht auftrifft.

Die Gelis von meinem 35er und 50er FD sind echt klein, auffälliger wird man damit nicht. Und das wäre so meine Auswahl für Street.

 

Da dies aber nunmal eine Frage des jeweiligen Objektives und deiner Vorlieben ist, kann ich dir hier auch keine schlüssige Antwort geben.

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Es gibt eben Objektive, die recht empfindlich auf seitlich einfallendes Licht reagieren und solche, bei denen das kein Problem ist. Folglich kann man die Frage pauschal wirklich nicht beantworten. Sprich: Wenn du eine ernsthafte Antwort erwartest, dann gib an, um welches Objektiv es geht.

 

Ich habe auf allen meinen Objektiven die Streulichtblende drauf, denn mir ist die Größe deutlich weniger wichtig als die Bildqualität und auch der Schutz des Objektivs. Ich lasse sie auch immer drauf - auch in der Fototasche. Eher lasse ich den Objektivdeckel weg.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

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Ich habe auf allen meinen Objektiven die Streulichtblende drauf, denn mir ist die Größe deutlich weniger wichtig als die Bildqualität und auch der Schutz des Objektivs. Ich lasse sie auch immer drauf - auch in der Fototasche. Eher lasse ich den Objektivdeckel weg.

So mache ich das auch.

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Es gibt eben Objektive, die recht empfindlich auf seitlich einfallendes Licht reagieren und solche, bei denen das kein Problem ist. Folglich kann man die Frage pauschal wirklich nicht beantworten. Sprich: Wenn du eine ernsthafte Antwort erwartest, dann gib an, um welches Objektiv es geht.

 

Ich habe auf allen meinen Objektiven die Streulichtblende drauf, denn mir ist die Größe deutlich weniger wichtig als die Bildqualität und auch der Schutz des Objektivs. Ich lasse sie auch immer drauf - auch in der Fototasche. Eher lasse ich den Objektivdeckel weg.

 

Schönen Gruß,

das Südlicht

 

 

Genau so mache ich das auch, hat sich seit Jahren bewährt; ohne Geli geht bei mir Garnichts. Bei Polfiltern, die sich nicht zusammen mit der Geli drehen lassen, verzichte ich lieber auf einen Polfilter (z. bei der rechteckigen Geli des mZuiko 1.2/20mm).

 

 

Gruß,

Joachim

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Wie bereits erwähnt kommt es auf das Objektiv an. Ein Extrembeispiel ist mein Vivitar 90/2.5 Macro. Das ist enorm empfindlich. Das Canon FD 85/1.2 mag es Nachts auch nicht so sehr wenn eine Straßenlaterne, außerhalb des sichtbaren Bereichs, ins Objektiv leuchtet. Bei aktuellen modernen Objektiven ist die Empfindlichkeit dagegen sehr gemindert, allein durch die hochwertigen Beschichtungen. Auch da bringt die Blende manchmal was, muss aber nicht immer sein. Ich benutze jedenfalls immer eine Geli sofern vorhanden. Was Tagsüber am meisten passiert ist das der Kontrast nachlässt. Als wenn man in LR den Schwarzregler hochzieht. Natürlich kann man den Effekt nachher noch gut korrigieren in dem man diesen dann herunterzieht und etwas mit Klarheit arbeitet aber ich habe da auch lieber direkt eine gute Qualität.

Edited by S3NS3
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Danke für die Antworten. Sie lauten eigentlich alle: "Sicherheitshalber   immer mit Streulichtblende."

 

Mein Problem ist, dass die neueren Objektive eigentlich alle so ungeheuer große Plastiktüten haben, die irgendwie die "Ästhetik" des ganzen Objektivs verhauen.

 

Wenn ich denke wie klein die Schiebeblenden bei den Leica Objektiven sind und wie klein bei den Voigtländer Objektiven bzw. 

wie klein auch bei meinen Minolta FD Objektiven, da fragt man sich dann schon warum "die Nikons, Cañons und auch eben die Sonys" solche Tüten haben, die meist 1/3 der Gesamtlänge letztendlich ausmachen.

 

Besten Dank jedenfalls, halt drauf lassen und wenig Freude haben oder weggeben und Störungen in Kauf nehmen. Pest oder Cholera halt.

 

Gruß Hans.

Edited by Semmering
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Wenn ich denke wie klein die Schiebeblenden bei den Leica Objektiven sind und wie klein bei den Voigtländer Objektiven bzw. 

wie klein auch bei meinen Minolta FD Objektiven, da fragt man sich dann schon warum "die Nikons, Cañons und auch eben die Sonys" solche Tüten haben, die meist 1/3 der Gesamtlänge letztendlich ausmachen.

 

Zweitere sind teils recht "massiv", weil sie optisch sinnvoll sind bzw.oftmals bestmöglich abschirmen. Erstere sind meist vergleichsweise klein, weil ansonsten beim Blick durch den Messucher die Sicht erheblich durch die Streulichtblende verstellt würde.

Obwohl beide Typen unterschiedlich ausfallen, ergeben beide Varianten durchaus Sinn.

 

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S3NS3: "Das Canon FD 85/1.2 mag es Nachts auch nicht so sehr wenn eine Straßenlaterne, außerhalb des sichtbaren Bereichs, ins Objektiv leuchtet. Bei aktuellen modernen Objektiven ist die Empfindlichkeit dagegen sehr gemindert, allein durch die hochwertigen Beschichtungen. Auch da bringt die Blende manchmal was, muss aber nicht immer sein. .... Was Tagsüber am meisten passiert ist das der Kontrast nachlässt."

 

Auch bei modernen Objektiven mit "Tüten" vorne drauf kann es je nach Winkel zur Lichtquelle zu deutlichen Störungen kommen, wie das hier gezeigte Extrembeispiel zeigt - Sony SEL 55-210 mit Streulichtblende an der NEX-6, Sonne außerhalb des Bildausschnitts ... ein leichtes Schwenken der Kamera, und der Spuk war vorbei.

 

Edited by KFK
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S3NS3: "Das Canon FD 85/1.2 mag es Nachts auch nicht so sehr wenn eine Straßenlaterne, außerhalb des sichtbaren Bereichs, ins Objektiv leuchtet. Bei aktuellen modernen Objektiven ist die Empfindlichkeit dagegen sehr gemindert, allein durch die hochwertigen Beschichtungen. Auch da bringt die Blende manchmal was, muss aber nicht immer sein. .... Was Tagsüber am meisten passiert ist das der Kontrast nachlässt."

 

Auch bei modernen Objektiven mit "Tüten" vorne drauf kann es je nach Winkel zur Lichtquelle zu deutlichen Störungen kommen, wie das hier gezeigte Extrembeispiel zeigt - Sony SEL 55-210 mit Streulichtblende an der NEX-6, Sonne außerhalb des Bildausschnitts ... ein leichtes Schwenken der Kamera, und der Spuk war vorbei.

 

Sony SEL 55-210 Schräges Gegenlicht.jpg

 

 

... ist aber ein durchaus schöner Spuk, mit gefällt er

 

 

Gruß,

Joachim

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wenn keine Blende drauf ist, kann man sich immer noch so positionieren, dass es nicht stört, oder mit der Hand abschatten.

 

Auch kann man die Blende abnehmen, wenn der Motivkontrast zu gross ist und man ihn reduzieren möchte.... oder man auf Italowesternstimmung steht.

 

 

Klare Antwort:

 

es kommt drauf an

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  • 4 months later...

Bei Leica ja, bei Zeiss als Schutz wenn nötig, würde ich meine Nutzung zusammenfassen. Dem trägt Sony beim 35mm FE gleich mit einer micro Sonnenblende Rechnung.

LG

Jürgen

 

Bei Zeiss als Schutz... dann wäre es beim SEL1670Z bei der a6000 nicht so notwendig? Mir geht's auch ein bissl um die Gesamterscheinung der Kamera.

 

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Ich würde auch nochmal unterscheiden, ob es sich um ein Zoom handelt oder eine Festbrennweite, und wenn Zoom, welcher Brennweitenbereich. Eine Streulichtblende kann eigentlich kaum den Bereich zwischen 24mm und 100mm (KB) oder gar den Bereich eines Superzooms vernünftig abdecken. Um im Weitwinkel nicht zu vignettieren, muss sie so geschnitten sein, dass sie bei längeren Brennweiten eigentlich keine Funktion mehr hat. Nur selten gab es mal Objektive, bei denen das durch eine "mitzoomende Blende" ausgeglichen wurde. 

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Ja so langsam gewöhnt man sich dran

Beim internen Blitz müßte die Blende weg. Aber eigentlich bräuchte man den Blitz kaum bei den guten ISO Werten der a6000

 

Den internen Blitz würde ich in folgenden Situationen anwenden:

 

1) Wenn ich meinen nissin vergessen hätte, indoor, NUR indirekt gegen die Zimmerdecke.

2) Als Aufhellblitz outdoor in Gegenlichtsituationen, Objektiv in Telestellung.

 

Sonst ignorieren.

 

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Da ich auf allen meinen Objektiven einen Polfilter sitzen habe, ist die Verwendung der Streulichtblende eher lästig. Man kommt nämlich bei aufgesetzter Blende nicht mehr an den Filter um die Stellung zu drehen. Daher verwende ich die Gegenlichtblende eher in Ausnahmefällen (Stativ, Nacht), sonst eher nicht. Der schnelle Griff an den Polfilter ist mir wichtiger.

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