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r0n1N

Einstieg in die Graufilterfotografie

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Hallo zusammen, 

 

ich möchte gerne die Graufilterfotografie ausprobieren und bin dabei auf den Haida Pro II MC gestoßen. Was haltet ihr davon? Er ist ja deutlich günstiger als die Alternative von B+W und wird größtenteils ganz gut besprochen.

 

Da ich den Filter gerne auf allen meine Objektiven nutzen möchte, habe ich mir den 58mm herausgesucht. Bisher habe ich das 14-42 EZ, 45mm, 17mm und das 40-150mm. Habe ich etwas übersehen? Sollte ich für eine zukünftige Anschaffung vielleicht doch einen größeren Filter nehmen?

 

Jetzt die Frage mit den Step-up Ringen. Könnt ihr mir da etwas Empfehlen? Es gibt ja recht viele unterschiedliche und ich habe gelesen, dass die ganz günstigen schon mal schlechte Gewinde haben. Fehlt mir sonst noch etwas was ich für diese Art von Fotografie brauche? (Fernauslöser und Stativ ist vorhanden

)
 

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

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Habe ich etwas übersehen? Sollte ich für eine zukünftige Anschaffung vielleicht doch einen größeren Filter nehmen?

 

Hängt ganz davon ab welche Objektive du dir zukünftig noch zulegen möchtest.

 

 

Jetzt die Frage mit den Step-up Ringen. Könnt ihr mir da etwas Empfehlen? Es gibt ja recht viele unterschiedliche und ich habe gelesen, dass die ganz günstigen schon mal schlechte Gewinde haben.

 

Ich verwende bislang ausschließlich (eine kleine Unzahl) günstigste Step-Up Ringe und hatte bislang noch nie irgendwelche Probleme damit. Und selbst wenn einmal ein Gewinde nachlassen sollte, für den Gegenwert einer Limoflasche gibt's den nächsten.

 

 

Fehlt mir sonst noch etwas was ich für diese Art von Fotografie brauche? (Fernauslöser und Stativ ist vorhanden

)

 

Eine Uhr mit Sekundenzeiger kann sich bei Kameramodellen, welche im Bulb-Modus keinen Timer einblenden als äusserst hilfreich erweisen...

Eventuelle Bastellösungen oder per Hand vorgehaltene passende Objekte als Ersatz für Streulichtblenden (Pappe oder ähnliches) bei der Verwendung von Filtergrößen, welche die Anbringung der eigentlichen Streulichtblende verhindern (das ist der Nachteil von nicht exakt für die Objektivgewindegröße verwendeten Filtern) können das Bild ebenfalls retten, welches ansonsten bei ungünstigem Lichteinfall durch den völlig exponierten frontalen Filter in Reflexionen aller Art untergehen kann (sind vor Ort am Sucher/Display nicht unbedingt gut zu erkennen und lassen dich erst zu Hause fluchen).

 

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Hängt ganz davon ab welche Objektive du dir zukünftig noch zulegen möchtest.

 

Ja ich hatte erst einmal nach den üblichen Verdächtigen im M.Zuiko Lager geschaut, aber nichts gesehen, was größer 58mm ist. Ich sollte mir vielleicht aber nochmal die Panasonic-Objektive anschauen. Sollte ich mir irgendwann etwas ganz exotisches kaufen, dann muss halt ggf. ein neuer Filter her.

 

 

Eventuelle Bastellösungen oder per Hand vorgehaltene passende Objekte als Ersatz für Streulichtblenden [...] bei der Verwendung von Filtergrößen, welche die Anbringung der eigentlichen Streulichtblende verhindern [...] können das Bild ebenfalls retten, welches ansonsten bei ungünstigem Lichteinfall durch den völlig exponierten frontalen Filter in Reflexionen aller Art untergehen kann [...]

Würde es hier vielleicht auch einfach eine Gummiblende tun? Ich hatte so ein Teil noch nie in der Hand, aber gehe davon aus, dass sie eher auf das Objektiv "geklemmt" werden.

Edited by r0n1N

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Würde es hier vielleicht auch einfach eine Gummiblende tun? Ich hatte so ein Teil noch nie in der Hand, aber gehe davon aus, dass sie eher auf das Objektiv "geklemmt" werden.

 

Sicher, Hauptsache die Abschirmung vor direkter Sonneneinstrahlung ist gewährleistet. Grade bei solch statischen Aufnahmen kann man wunderbar mit allem möglichen experimentieren.

Von Gummiblenden gibt es sicher unterschiedliche Typen. Ich habe bislang nur Gummiblenden mit Gewinde im Einsatz, wüsste aber nicht was in diesem Zusammenhang gegen Klemmblenden spräche.

 

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Graufilter braucht man eher selten, praktisch nie im Telebereich, meistens im Standardbereich, hin und an bei lichtstarken Objektiven.

 

 

Kauf Dir den passenden Filter fürs 14-42, das reicht (und es passt auch aufs 45er (wobei man da wohl einen weniger starken Filter benötigen würde.) und einen für das 17er, wenn Du das auch gerne nutzen willst.

 

So teuer sind die Dinger auch nicht, dass man da geizen müsste.

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[...] bei lichtstarken Objektiven.

 

Kauf Dir den passenden Filter fürs 14-42, das reicht (und es passt auch aufs 45er (wobei man da wohl einen weniger starken Filter benötigen würde.) [...]

 

Vielleicht interpretierte auch ich r0n1N falsch, aber ich ging von gezielten Langzeitbelichtungen aus (Stativ & Fernauslöser), nicht von eher schwächeren Filtern zwecks Nutzung offener Blenden unter hellen Lichtbedingungen.

So ein "1000er" kostet zwar nun auch nicht die Welt, summiert sich bei mehreren Exemplaren aber schon auch schnell auf.

 

Edited by flyingrooster

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Genau, es ging mir primär um Langzeitaufnahmen bei Tageslicht. Daher der 1000er Filter. Für die Nutzung bei offener Blende unter hellen Bedienungen würde man eher zu einem "kleineren" greifen, oder?

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Für die Nutzung bei offener Blende unter hellen Bedienungen würde man eher zu einem "kleineren" greifen, oder?

 

Ja, so um die 3 Blenden Lichtverlust reichen dabei ja bereits meist völlig aus und man katapultiert sich bei vereinzeltem Abblenden oder schattigeren Bereichen nicht sofort komplett ins Aus wie bei 10 Blenden Lichtverlust.

 

Übrigens harmonieren die Effekte von Polfiltern oft recht gut mit vielen typischen Motiven für Langzeitbelichtungen (zB Landschaft, Architektur) und bringen nochmal so 2-3 Blenden Lichtverlust mit sich. Satteres, schlaglichtfreies Grün bei Pflanzen (toller und oft unterschätzter Effekt), dunklere Himmel (Aufpassen mit Weitwinkeln), Beseitigung von Reflexionen auf Wasseroberflächen/Fensterscheiben/etc.. Wenn du optisch gute Filter kaufst, ziehen zwei gleichzeitig am Objektiv noch keine erwähnenswerten optischen Einbussen nach sich, also zB 1000 & Pol oder gar 1000 & 1000 für annähernd beliebig lange Belichtungszeiten ohne die negativen Effekte extremen Abblendens...

 

Edited by flyingrooster

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ich möchte gerne die Graufilterfotografie ausprobieren und bin dabei auf den Haida Pro II MC gestoßen. Was haltet ihr davon? Er ist ja deutlich günstiger als die Alternative von B+W und wird größtenteils ganz gut besprochen.

Graufilter habe ich vom B&W Käsemännchen und auch Haida die Pro II MC - in der Abbildungsqualität habe ich keine Unterschiede festgestellt, nur farblich liegen die etwas auseinander, was jedoch kein Problem ist, man muss die Farben bei beiden leicht korrigieren.

Kann Dir die Haida Pro II MC

 

Da ich den Filter gerne auf allen meine Objektiven nutzen möchte, habe ich mir den 58mm herausgesucht. Bisher habe ich das 14-42 EZ, 45mm, 17mm und das 40-150mm. Habe ich etwas übersehen? Sollte ich für eine zukünftige Anschaffung vielleicht doch einen größeren Filter nehmen?

Kommt drauf an was Du vor hast, Graufilter brauche ich nicht selten für das Zuiko 45/1.8 und das Zuiko 75/F1.8 mit der OM-D E-M5 wenn Offenblende mit 1/4000 nicht mehr passt. Für beide Objektive nutze ich eigene Filtergrößen weil die eben günstig sind und ich keine Lust habe zu schrauben. StepUp nutze ich seltener...

 

Jetzt die Frage mit den Step-up Ringen. Könnt ihr mir da etwas Empfehlen? Es gibt ja recht viele unterschiedliche und ich habe gelesen, dass die ganz günstigen schon mal schlechte Gewinde haben.

Schlechte Gewinde hab ich noch nicht gefunden, selbst bei dem billigsten Chinakram aus der Bucht waren die Gewinde OK, hatte da mal ein Set gekauft und spezielle einzelne Ringe wenn das Zusammenschrauben von mehreren Ringen zu viel auftragen würde.

Der Knackpunkt bei der Nutzung von größeren Filtern auf kleinen Filtergewinden ist die Streulichtblende, die ist bei zusätzlichem Glas vor der Frontlinse wichtiger als man vermuten mag, so habe ich für einen 77mm Filter eine Gummi-Schraub-Streulichtblende gekauft um den auch auf verschiedenen Brennweiten nutzen zu können wenn es Streulicht gibt.

 

Fehlt mir sonst noch etwas was ich für diese Art von Fotografie brauche? (Fernauslöser und Stativ ist vorhanden

)

Wenn Du Kopfrechnen kannst und eine Uhr hast reicht das völlig aus.

 

Für Langzeitbelichtung Kamera auf Stativ, fokussieren und Belichtungsmessung merken, auf Bulb wechseln, Filter drauf, Zeit/Verlängerung ausrechnen und fertich.

Mit der OM-D ist es noch einfacher, die hat Live-Bulb, da kannste auf das Display schauen wie sich das Bild aufbaut.

 

Edited by Lumixburschi

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Sehe ich auch so. Die meisten Slimversionen besitzen sogar auch noch ein Frontgewinde um weitere Filter oder Schraub-Gelis anzubringen. Dafür sind sie halt weniger griffig, was sich eventuell grade bei Polfiltern als etwas ungünstiger in der Bedienung rausstellen kann.

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Vielleicht interpretierte auch ich r0n1N falsch, aber ich ging von gezielten Langzeitbelichtungen aus (Stativ & Fernauslöser), nicht von eher schwächeren Filtern zwecks Nutzung offener Blenden unter hellen Lichtbedingungen.

So ein "1000er" kostet zwar nun auch nicht die Welt, summiert sich bei mehreren Exemplaren aber schon auch schnell auf.

 

wieviele 1000er braucht der Mensch ... anders gefragt, mit welchen Objektiven will man ihn nutzen?

 

Fürs 1,8er Tele zwecks Offenblende braucht man (wenn überhaupt) eh einen anderen ... Langzeitbilder mit dem 45er? Was ist der Voteil zum Standardzoom?

 

 

Langzeitbilder mit 100-150mm? Habe ich auch noch nicht allzu oft gemacht.

 

 

 

Am Ende der Überlegungen braucht er einen 1000er mit 37mm fürs Standardzoom für Langzeitbelichtungen.

Edited by nightstalker

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wieviele 1000er braucht der Mensch ... anders gefragt, mit welchen Objektiven will man ihn nutzen?

Das ist die Gretchenfrage. Da er selbst auch Nutzungen an zukünftigen Anschaffungen erwähnt, scheint wohl auch der objektivseitige Status quo nicht in Stein gemeisselt zu sein.

Ich meine, dass man zwecks Minimierung der Filterexemplare an mFT mit einem etwas grösser dimensioniertem Filter auch mit künftigen (noch nicht absehbaren Objektivkäufen) im Allgemeinen auf der sicheren Seite sein sollte.

 

Meine Erwähnung des sich schnell aufsummierenden Preises mehrerer für Langzeitbelichtungen gedachte 1000er Filter bezog sich auch einzig auf deinen Vorschlag mehrere Filter zu kaufen ("So teuer sind die Dinger auch nicht, dass man da geizen müsste.") - welcher sich aber wahrscheinlich nicht auf 1000er, sondern schwächere bezogen hatte. Ging allerdings (noch) nicht klar hervor.

 

Ob also nun einer oder mehrere, und in welcher Grösse, angeschafft werden sollen, überließ ich gänzlich seinem Gutdünken, da ich seine aktuellen Vorlieben und künftigen potentiellen Kaufabsichten nicht kennen kann.

Aktuell würde er mit deinem Vorschlag eines 37mm Filters sicher gut fahren. Falls aber in Bälde zB das 9-18 ergänzend hinzugekauft werden soll, dann hat die "Ein-Filter-Politik" nicht lange gehalten.

 

Ich selbst habe übrigens einen 58 und 72mm 1000er, wobei mir mit nativen mFT Optiken praktisch immer der 58er ausreicht (wär mit den 12-40/2.8 aber auch schon wieder zu klein).

Edited by flyingrooster

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Das ist die Gretchenfrage.

 

Stimmt, die Gretchenfrage ist zudem ja auch der praktische Nutzen, denke nicht, dass man sinnvoll jeden erdenklich großen Filter mit einem Stepup reduzieren sollte, das Konstrukt wird irgendwann echt "komisch"

 

Für das Pana 7-14 nutze ich tatsächlich einen Filter in 100x100mm und halte den davor oder nutze Tesa, denn dafür gibt es keine Graufilter. Je enger der Bildwinkel wird, je weniger denke ich über Graufilter nach, es sei denn ich habe die Offenblende zu 1/4000 und komme nicht klar.

 

Wenn man mal die Preise überdenkt, die ich für meine ND1000 bezahlt hatte:

 

37mm ND1000 ~ 25,90

46mm ND1000 ~ 29,90

52mm ND1000 ~ 32,90

77mm ND1000 ~ 44,90

 

Für das Geld bekommt man bei Haida 4 Filter und bei B&W einen - sollte dann echt zu schultern sein mit den Kosten

 

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Nach langem Überlegen, studieren von Belichtungszeiten bei knalliger Sonne und umrechnen auf verschiedene Filter habe ich mich für ein ND 1,8 - 6 BL 64x entschieden. Das reicht bei größter Tageshelligkeit für

solche

Aufnahmen mit 200 ISO / Bl. 7,1 / 1/20 aus. Das ist natürlich Geschmacksache. Mir persönlich gefallen total "vernebelte" Wasser nicht. Wenn es dunkler ist (Bach im Wald z. B.), dann werden die Belichtungszeiten je nach ISO und Blende sowieso länger.

Empfehlenswert ist ein Sofort-Weisabgleich bei Verwendung eines solchen Filters. Beim gezeigten Beispiel verschob sich die Farbtemperatur von 5850 K ohne Filter auf 4750 K mit Filter (Anzeige in LR 5.5).

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Hallo,

 

könntest Du den Filter mal verlinken oder mir per PN sagen welcher das ist?

 

Danke.

Nach langem Überlegen, studieren von Belichtungszeiten bei knalliger Sonne und umrechnen auf verschiedene Filter habe ich mich für ein ND 1,8 - 6 BL 64x entschieden.
 

 

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      Brauchen ist natürlich immer Ansichtssache und was man machen möchte, ich weiß! Aber es schlägt mal wieder mein GAS zu und ich möchte etwas neues ausprobieren. Am Wochenende bekomme ich mein 16-35 GM und eine Woche später geht es in den Urlaub. Warum sich nicht mal ein paar Filter gönnen und ein wenig probieren - das neue zu testen macht mir an der Fotografie mit am meisten Spaß.
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