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Hallo,

 

ich muss aus beruflichen Gründen sehr oft Kunstwerke abfotografieren.

Bis jetzt habe ich das mit Canon erledigt - früher mit Mittelformat-Kameras.

 

Seit neuem bin ich Besitzer einer Sony Alpha 7 und suche das passende Objektiv für die Fotografie

von Gemälden, Zeichnungen und Plastiken. Tipps?

 

Dank und Grüße aus Mülheim an der Ruhr,

 

gery

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Hallo Gery,

 

wenn es manuell sein darf, dann vielleicht das Sigma 50mm 1.4 aus der Art Serie mit Novoflex Adapter inkl. Blendenstellring. Naheinstellgrenze liegt bei 40cm, und neben dem Otus eines der schärfsten Objektive auf dem Markt.

In absehbarer Zeit soll das Sigma auch mit Sony A-Bajonett kommen, so dass man es mit den Sony Adapter nutzen könnte.

 

Grüße

Roland

Edited by Cholfa
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Hallo und Danke,

 

Canon benutze ich Objektive der L Serie.

Zumeist 28-105L Zoom, oder 40mm Shift/Tilt Objektiv.

 

Wie sind eure Erfahrungen mit dem 1,8/55mm Zeiss zur Alpha?

Vom Sigma Objektiv habe ich noch nichts gehört - kenne ich nicht.

 

Für die Alpha habe ich mir als MF Objektive - ein Voigtländer 2,0 / 28mm und 1,4 / 35mm zum Standartzoom geleistet.

An der Alpha reitzt mich auch alte Gläser adaptieren zu können. Manch altes Objektiv hat ja seinen speziellen Look.

Wie das Minolta 1,2/58mm

 

Grüße, gery

Edited by artlover
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... oder ein von der Brennweite passendes Tilt-/Shift-Objektiv adaptieren - spricht etwas gegen dein Canon 40er TS?

Denn je nach dem Ausmaß der möglichen Positionsveränderung des Gemäldes und der Kamera (bzw. verschieden starken Einschränkungen), könnte dies die Sache enorm erleichtern. Beispielswiese ein immobiles, hängendes sehr großes Wandgemälde mit der Kamera in 2,4 m Höhe zentral und perfekt plan ausgerichtet anzuvisieren, kann sich als leidige Sache erweisen, sofern baulich überhaupt möglich. Insofern wäre man mit Tilt-/Shifts weit flexibler/schneller und deren exakte Aus- und Einrichtung ist mit Live-View ein pixelperfekter Klacks. Tilt-/Shiften war noch nie einfacher und exakter.

 

Wie sind eure Erfahrungen mit dem 1,8/55mm Zeiss zur Alpha?

 

An der "R": optisch hervorragend, wie nur vielleicht noch eine handvoll weiterer ~50er an KB. Ob es allerdings für plane Repros geeignet ist, müsste man sich näher ansehen.

 

Edited by flyingrooster
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Hallo,

toll - ja viele Gedanken, Ratschläge  - meine Erfahrung!

Fassen wir zusammen:

 

1. Licht ! Seitenlicht beim Relief...

2. Ja, Shift bei Glasspiegelungen - einzige ware Lösung

3. Markro, Stativ - abblenden - Ja!

 

Warum frage ich Euch, dann noch.

Als ich vor 20 Jahren den Herrn Zörk traf - eine ganz neue Sichtweise.

Ich will an der Alpha leicht und schnell arbeiten - suche auch unkonventionelle Lösungen.

Vielleicht Erfahrungen mit einer alten Scherbe... 

 

Danke, gery

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Günstig und trotzdem perfekt:

 

eins der schon besprochenen 50-60 mm Makros. Ich verwende an der A7 z.B. das Nikkor 2,8/55, kostet gebraucht um die 100,-- Euro und ist eine sehr gute Linse. Auch mechanisch ein Topglas. Hat schon um die 30 Jahre am Buckel und schafft das noch einmal. Der Vorgänger 3,5/55 soll sogar noch etwas schärfer sein, bei noch günstigerem Preis.

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Ergänzung zu diesem Themenkreis / Problem.

 

Hat jemand Erfahrungen, zu Adaption von Zeiss T* Objektiven der KB Kameras von Rollei und Contax.

 

Grüße, gery

Ich benutze das C/Y

- Distagon 28/f2

- Planar 100/f2

- Vario-Sonnar 80-200/f4

mit der A7R und dem Novoflex Adapter und finde die Ergebnisse ganz hervorragend.

Für Gemälde würde ich das 100er Planar nehmen, wenn die Platzverhältnisse/Größen es erlauben. Absolut verzeichnungsfrei und scharf bis in die Ecken.

http://www.dslr-forum.de/showpost.php?p=12280488&postcount=20

 

Edited by Lichtverbieger
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Hallo,

da bin ich wieder und danke.

Ich denke auch - ich werde einmal diverse 50-60 mm Macro Objektive über Adapter ausprobieren.

Doch mit einer Kamera wie der Sony Alpha R könnte man auch versuchen im Qualitätszentrum des Objektives zu fotografieren.

(Meine erste Spiegelrefex von Canon hat was mit 8MP, wenn ich mich grob erinnere). Erfahrungen damit?

100 Planar klingt interessant. Bei meiner Arbeit habe ich es mit verschiedenen Objekten zutun.

 

1.Die schwierigste Aufgabe: Ein weißes /oder durch die Zeit getöntes Blattpapier mit einer Bleistiftzeichnung, zu fotografieren - ein wirkliche Herausforderung.

2.Gemälde - Monochrome Flächen, Struktur, Farbtreu.........

3. Skulpturen - für mich die dankbarste Aufgabe - TOP Optik - freistellen - Licht..

 

Grüße, gery

Habt Ihr Erfahrungen, Tipps......BITTE mitteilen.

Edited by artlover
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Welcher Raw converter?

Ich arbeite mit Capture One Pro, das hat den Vorteil der individuellen ICC Profile für jede Lichtsituation/Kamera/Objektivkombination.

Wenn es genau werden muss was Farben und gleichmäßige Helligkeit betrifft, erstellst Du vor der eigentlichen Aufnahme ein Profil für genau diese Aufnahme mit Graufilter.

Berücksichtigt werden Helligkeitsabfall, Farbabweichungen/Farbstich und sogar Staub.

Ich habe mir Universal-Profile erstellt für meine Objektive bei verschiedenen Blendenwerten. Das geht aber auch individuell vor jedem Foto und die spezielle Situation.

Das Profil wird dann nach der Belichtung auf die Aufnahme angewendet und Farben/Ausleuchtung sind perfekt.

Und: Genauer Weißabgleich und Polfilter! 

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Ein Profil mit Graukarte mag zwar Farbstiche und Vigenttierung reichen, wenn aber die Farben verbindlich sein sollen, dann machst ein Farbprofil mit einem passenden (z.B. Colorchecker oder besser) Target und errechnest ein hochgenaues Profil, das dann auf die Aufnahmen angewendet wird. Dann sind exakt passende Farben kein Problem.

 

Strukturen in Objekten. Ist ein Lichtthema. Hartes Licht arbeitet die sehr schön hervor. Wennst das kommerziell machst, wirst ka passendes Licht haben. Sonst muss man sich halt einschießen.

 

Bleistiftzeichnung auf altem Papier. Was soll da die Herausforderung sein, wenn es nicht hinter Glas ist und sich im Glas der Garten spiegelt. Gerade digital kann man ja gezielt den Kontrast hochziehen, die Struktur verstärken und notfalls ganz begrenzte Helligkeits-und Farbbereich getrennt bearbeiten. Klar gibts Grenzen, aber besser als das Original ist kein Problem.

 

ICC Profile gehen natürlich bei LR auch, gibt dazu auch einen Editor. Oder in PS, auch da kann man das individuelle Profil zuweisen.

Edited by mrieglhofer
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Lieber mrieglhofer - DANKE,

ja, ich arbeite kommerziell - ich bin Galerist und Historiker. Bezüglich Bleistiftzeichnung auf vergilbten Papier - es ist sehr schwer für mich,

da ich nicht die Zeit habe an einer Zeichnung eine Stunde mit LR5 zu arbeiten.  Bezüglich der Farbtreue - das Thema ist viel komplexer,

von RGB zu CMYK Druckvorstufe über Papier, Monitor..

Nur dies war hier nicht mein Thema.

Suche einfach tolle Optiken für meinen Bereich, die man an die Alpha7 adaptieren kann.

Grüße, gery

 

Edited by artlover
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Für Repros nehme ich gerne das Canon EF 50mm f/2.5 Compact Macro. Früher an Canon Vollformat und heute an der A7r. Man sieht es den Fotos an: die Super Spectra Vergütung erzeugt hohen Kontrast und unterdrückt Blendenreflexe und Streulicht, was beim seitlichen Blitzen der Reproduktionen hilft. Die Optik ist zudem sehr randscharf. Bei ISO 100 (oder weniger) und F5.6 wird das Optimum erreicht. Ich wüßte in dieser Preisklasse kein besseres Objektiv.

Bei welligen Vorlagen arbeite ich mit einer großen Anti-Reflexglas-Platte.

Edited by aibf
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Ein 60mm Leica R Macro elmarit ist meiner Ansicht nach die bezahlbarste TOP Lösung.  Eventuel noch einen Zwischenring kann auch E-mount sein und du solltest gerüstet sein.

Die Linse ist plastischer wie z.B das Macro Nikkor 60mm sowohl in der AF als auch AFS Version, die ich beide verglichen habe.

Der Gebrauchtpreis ist für ein Leica R relativ niedrig.

LG

Jürgen

PS: Die 60mm Zeiss Hasselbladlinse ist auch nicht so teuer ich weis nur nicht ob die adaptierbar ist. Zu analog Zeiten eine sehr gute Wahl für Reproduktionen

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