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Einsteiger-/Allrounder-Objektiv für alpha 6000


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Hallo und Guten Abend!

 

meine Frage knüpft an diese an: ich plane, mir in nächster Zeit eine alpha 6000 zu kaufen. Es wird meine erst und auf absehbare Zeit einzige Kamera in dieser Klasse sein, ich fotografiere fast ausschließlich im Urlaub (Landschaften/Gebäude/Menschen) und bin da immer viel unterwegs (kein Strandurlaub...). Ich möchte, sowohl aus finanziellen Gründen als auch der Praktikabilität halber am liebsten nur ein Objektiv dabei haben.

 

Nun zu meiner Frage: ich hatte bisher bei meiner digitalen Kamera (Canon G11) einen 5fachen Zoom und habe den immer sehr geschätzt. Ich befürchte daher, dass ich mit dem Objektiv, das im Standard-Kit mit der a6000 angeboten wird (SEL P1650), schnell unzufrieden sein könnte. Finanziell ist leider nicht wahnsinnig viel mehr drin, die absolute Schmerzgrenze für Kamera+Objektiv liegt bei 1.000 €. 18-200 klingt toll, ist mir aber wohl sowohl zu schwer als auch zu teuer. Was haltet ihr von diesem 18-105? Ich habe einen Kit gefunden, der die alpha 6000 mit diesem Objektiv für 999 € anbietet und überlege jetzt, ob das vielleicht die ideale Lösung für mich wäre, da es meine "Range" voll abdeckt und ich nicht wechseln müsste.

Da ich aber ganz am Anfang meiner Karriere als Hobbyfotografin stehe, bin ich sehr unsicher und möchte jetzt auch nicht ein paar Hundert Euro für ein schlechtes Objektiv ausgeben, das versucht, die eierlegende Wollmilchsau zu sein und dabei alle Aufgaben nur mittelmäßig erfüllt. Sollte ich lieber den Standard-Kit mit 16-55 nehmen und mir bei Zeiten ein gutes 55-210 o.ä. dazu kaufen? Oder ist der doppel-Objektiv-Kit für etwa den selben Preis ein guter Deal und mal sollte sich einfach nicht zu schade sein, immer ein Wechselobjektiv mitrumzutragen?

 

Vielen Dank für alle Tipps und Ratschläge :-)

 

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noreflex

Ihr solltet die Tests und Foren Diskussionen nicht so hoch hängen. Das ist techno-nerd-gequatsche unter uns foristen, wo es um Schwanzvergleiche und "wer hat den längsten" geht. Entschuldigt die drastischen ausdrücke! Aber die meisten der hier diskutierenden user sind mehr am Kauf, dem Vergleich und dem Streit um die beste Technik interessiert. Das Schema dieser Diskussionen gibt es auch in auto- und hifi-foren und es geht immer um den Beweis, dass man das beste, ultimative, tollste teil an Tech

noreflex

@greenling   Frage: Weitwinkel?   Wenn das 10-18 zu teuer ist, gibt es noch die Variante mit 16mm/2,8 (KB 24mm) plus WW-Konverter. Diese Kombi kommt auf 18mm KB-Brennweite, wenn ich nicht irre. Um damit Landschaften und Architektur bei F8 abzulichten, würde ich keine Probleme sehen. Die teurere und variablere Alterantive 10-18/4 ist sicherlich in der 100%-Ansicht einen Hauch besser. Aber auf einem Poster 60*40 würde ich den Unterschied nicht sehen. So zumindest bei meinem Vergleich 10-18 ver

noreflex

Diese Unsicherheit ist eine Folge von zu viel Tests lesen! Aber das ist nicht schlimm. Die meisten von uns haben das durchlebt! ;-))   Bilder sagen mehr als Worte: ich hänge mal 3 Bilder aus dem 16-50 und 3 Bilder aus dem 55-210 an und dann kann man sich ja mal anschauen, ob einem die Qualität genügt! ;-) (Bilder sind allerdings an der Nex6, also einem älteren Model entstanden. Die A6000 sollte dem nicht nachstehen!)   16-50 bei 16mm, F5,6 Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um

Hallo,

 

Das 18-105 wäre mir zu groß. Ich würde das 16-55 nehmen, weil es ausgeschaltet sehr klein ist. Dann kannst Du bei Bedarf immer noch beispielsweise ein 55-210 nachkaufen.

 

Ernst

 

Nachtrag: Für Gebäude, Menschen benötigst Du nicht so oft mehr als 55 mm Brennweite. Wahrscheinlich wirst Du Dir eher noch was nach unten wünschen. 16 mm ist da schon besser als 18 mm.

Edited by benmao
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Hi, ich habe mit der nex6 und dem doppelzoom aus 16-50 und 55-210 sehr gute Erfahrungen gesammelt. Top für reisen mit Fotos und full-hd Videos bei kleinem budget und kleinem Gewicht.

 

Ich würde bei kleinem budget allerdings auch eine Samsung nx300 ins Kalkül ziehen. Sie ist wesentlich günstiger, hat keinen Sucher, dafür aber viele günstige Optiken. Hier kannst du ein 18-55, 50-200 ergänzen und bist bei knapp 620 eur (amazon).

 

Dann entweder noch das 12-24 für ca. 450 oder ein 45/1,8 für ca. 230. Auch kein schlechter deal für den einstieg und 1000 eur.

 

Lieben gruss

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Hallo!

Mir geht es genauso - will mir auch die alpha 6000 holen und mit Objektiv(en) nicht unbedingt viel mehr als 1000 Euro ausgeben.

Bin mir sehr unsicher wegen dem Kit-Objektiv - habe jetzt schon so oft gelesen, dass es in manchen Bereichen (Bildrand, Tele, Weitwinkel) gar nicht gut sein soll, siehe diesen gestern erschienenen Bericht:

http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Sony_Alpha_6000/8887.aspx

 

Mir wäre wichtig, ein guter Weitwinkel und eventuell eine Festbrennweite für Porträits, aber ein Standard-Zoomobjektiv speziell für Reisen sollte man eigentlich auch dabei haben...

Hier eine Testliste: http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-Zoom-Objektive-f%C3%BCr-Sony-DSLM-SEL--index/index/id/1153/

Das 18-55 soll besser sein, als das 16-50 Kit-Objektiv,  600 Euro für Kamera + 200 für 18-55 wären 800

 

Das 50, 1,8 Porträtobjektiv kommt allerdings schon auf 260 Euro

 

Für Weitwinkel habe ich auch das 16 2,8 für 200 Euro überlegt, aber das kommt auch nicht wirklich gut weg in Tests, wäre aber mit einem "Ultra-Weitwinkel-Vorsatzkonverter" für 100 Euro auch noch erweiterbar...

 

Die Preise haben es schon in sich, für Canon-DSLR würde man einen Haufen anständiger "Einstieg-Objektive" im Bereich von 100-200 Euro finden, aber auch für Sony A-Mount gibt es günstigere!

 

 

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Ihr solltet die Tests und Foren Diskussionen nicht so hoch hängen. Das ist techno-nerd-gequatsche unter uns foristen, wo es um Schwanzvergleiche und "wer hat den längsten" geht. Entschuldigt die drastischen ausdrücke! Aber die meisten der hier diskutierenden user sind mehr am Kauf, dem Vergleich und dem Streit um die beste Technik interessiert. Das Schema dieser Diskussionen gibt es auch in auto- und hifi-foren und es geht immer um den Beweis, dass man das beste, ultimative, tollste teil an Technik gekauft hätte. Das beweist man dann der forenwelt in ellenlangen streitthreads um des Kaisers Bart!

 

Mit echter Fotografie haben diese Diskussionen meines Erachtens nahezu nichts zu tun.

 

Die Diskussionen drehen sich um Auflösung (gemessen in linienpaaren pro bildhöhe usw.), die randschärfe, das Rausch verhalten im nanobereich etc.

 

Für euren Wunsch, schöne Fotos zu machen, sind die Tests nur gift. Sie suggerieren, dass ihr mehr Geld in die Hand nehmen müsst, um dann mit einem entsprechend optisch auskorrigierten teuren klumpen Glas "hochauflösende, randscharfe und meist leblose uninspirierte testbilder" zu knipsen. Das macht man, weil man sich und der forengemeinde beweisen will, dass die neue teure Optik viel mehr Auflösung und eckschärfe besitzt als das vermeintlich schwache kit-objektiv!

 

Das ist der teure weg in die kreative Sackgasse! Foren Diskussionen um das letzte quentchen technischer Qualität zum riesenpreis!

 

Was empfehle ich euch?

 

Nehmt einen aktuellen body (aktuell=2013ff, weil die aktuellen Sensoren sehr gute rauschfreie Bilder bis ISO 3200 ermöglichen) und eine oder zwei kit-objektive. Die sind preiswert und lassen einen erkennen, welche Vorlieben man entwickelt. Braucht man mehr weitwinkel, mehr tele oder gar ein Makro?

 

Dann kauft man sich vielleicht etwas später das fehlende teil hinzu.

 

Tolle Bilder (Motiv, Licht, perspektive, Farbe, Freistellung, räumliche tiefe, Kontraste...) kann man mit allen sogenannten "billigen" Scherben schießen! Keines ist so schlecht, als dass es guten Bildern im Wege steht!

 

Den unterschied in der Auflösung können wir mit blossem Auge überhaupt nur erkennen, wenn wir die 100%-Ansicht bemühen!

 

Also: ob ein objektiv A 1600 Linien am äussersten Bildrand auflöst und objektiv B nur 1450, ist für vermutlich 99,8% aller Bilder völlig belanglos! Bei Landschaft und Architektur nutzt man, wenn es denn um maximale Qualität gehen soll, ein Stativ und blende 8-11. Hier sind auch alle kitoptiken zu hervorragenden Abbildungen im stande! Und bei Menschen-Aufnahmen ist mir kaum ein Einsatzfeld bekannt, wo es um die höchste Bildauflösung am äussersten Rand ankäme. Das ist doch nur ein Streitthema unter foristen!

 

Also a6000 und 16-50 oder 18-105 und los gehts! Tolle Bilder machen! Das kaufen der teuersten Optiken benötigt ihr nur, wenn ihr hier in Zukunft anhand von testbildern beweisen wollt, dass ihr ein sehr teures objektiv gekauft habt, welches in der Theorie und im messlabor ein nano mehr an Auflösung generiert. In solchen Diskussionen werdet ihr auch selten/nie mal ein Bild aus dem realen leben gezeigt bekommen, wo es dieser technischen Meisterleistungen bedurft hätte.

 

Ich hoffe, euch ein wenig provoziert zu haben! ;-))

 

Denkt einfach mal nach, ob ihr gute Bilder machen wollt (das geht schon mit erstaunlich billiger Einsteiger Ausrüstung!) oder ob ihr bereits in den fängen der tech-nerds hängt, wo das teuerste nur gerade so reicht, um ein halbwegs anständiges bild aus der Kamera zu bekommen!

 

Lieben gruss in die runde!

 

 

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Alpha 6000 im Kit mit dem 16-50 kaufen und mal anfangen zu fotografieren statt zu diskutieren. Das 16-50 er ist im Kit konkurrenzlos billig. Wenn mehr Tele gewünscht ist dann kauft man das Kit mit 16-50 und 55-210. Alles andere kommt dann nachher wenn man weiss was man genau will.

 

Und wer umsverrecken immer 10 fach Zoom aber keine grosse Kamera haben will, ist mit einer Bridgekamera mit kleinem Sensor besser bedient als mit einer Systemkamera. Z.B. Olympus Stylus 1.

Edited by Guest
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...

Bin mir sehr unsicher wegen dem Kit-Objektiv - habe jetzt schon so oft gelesen, dass es in manchen Bereichen (Bildrand, Tele, Weitwinkel) gar nicht gut sein soll, siehe diesen gestern erschienenen Bericht:

http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Sony_Alpha_6000/8887.aspx...

 

 

 

Diese Unsicherheit ist eine Folge von zu viel Tests lesen! Aber das ist nicht schlimm. Die meisten von uns haben das durchlebt! ;-))

 

Bilder sagen mehr als Worte: ich hänge mal 3 Bilder aus dem 16-50 und 3 Bilder aus dem 55-210 an und dann kann man sich ja mal anschauen, ob einem die Qualität genügt! ;-) (Bilder sind allerdings an der Nex6, also einem älteren Model entstanden. Die A6000 sollte dem nicht nachstehen!)

 

16-50 bei 16mm, F5,6

 
16-50 bei 16mm, F5
 
16-50 bei 50mm (75mm KB!) 1/4s Handgehalten! F11
 

 

Edited by noreflex
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Danke!

 

im Kit konkurrenzlos billig würde ich aber nicht sagen, gerade mal 20 Euro billiger als wenn man es einzeln kauft - da kann man schon überlegen, ob man nicht gleich in etwas teureres (das den Bereich auch abdeckt) investieren könnte. Zoom ist mir persönlich nicht so wichtig, wie gute Qualität, die ich auch mal ohne Probleme groß ausgearbeitet an die Wand hängen kann!

Da ich wirklich ein Fan von Weitwinkel bin - lohnt es sich da in ein extra Objektiv mit Konverter zu investieren, oder soll ich mich erst mit dem Kit-Objektiv zufrieden geben? das 10-18er kommt leider preislich für mich momentan nicht in Frage...

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Und nun das 55-210!

 

55-210 bei 210mm, ISO 800, F8

 
55-210 bei 210mm, F6,3
 
55-210 bei 210mm, F6,3
 
 

 

Edited by noreflex
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im Kit konkurrenzlos billig würde ich aber nicht sagen, gerade mal 20 Euro billiger als wenn man es einzeln kauft

Quelle? Neu oder gebraucht?

 

 

Ich gehe von Schweizer Neupreisen aus. Die deutschen Preise sind mir nicht geläufig. Hier kostet das SEL16-50 im CHF 160.-- und einzeln CHF 329.-- (Brack.ch)

 

Na,ja mir ist egal wer was kauft. Das 18-55 ist bestimmt nicht extrem viel besser aber deutlich grösser. Ich habe meine beiden 18-55 verkauf und benutze nur noch 18-200, 10-18 und das 35er. Bis es soweit war habe ich allerdings diverse Objektive gekauft und wieder verkauft. Unter andere auch die immer wieder empfohlenen Sigma 19 und 30mm. Die sind mir einfach zu lichtschwach. Ausserdem fehlt der Bildstabi.

 

Wer nur ein Objektiv mitschleppen will ist mit einem SEL18-200(LE) oder dem Pendant von Tamron gut bedient. Nachteil ist die Grösse. Kostet halt was aber ich finde die Preise nicht überrissen.

Edited by Guest
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@greenling

 

Frage: Weitwinkel?

 

Wenn das 10-18 zu teuer ist, gibt es noch die Variante mit 16mm/2,8 (KB 24mm) plus WW-Konverter. Diese Kombi kommt auf 18mm KB-Brennweite, wenn ich nicht irre. Um damit Landschaften und Architektur bei F8 abzulichten, würde ich keine Probleme sehen. Die teurere und variablere Alterantive 10-18/4 ist sicherlich in der 100%-Ansicht einen Hauch besser. Aber auf einem Poster 60*40 würde ich den Unterschied nicht sehen. So zumindest bei meinem Vergleich 10-18 versus 16-50 bei jeweils F8 und 16mm Brennweite. Hier hebelt die Blende den bei Offenblende noch sichtbaren Vorsprung des 10-18 aus. Bei F8 wird auch das 16er und damit auch 16er plus WW-Konverter scharf! So meine angelesene Einschätzung, da ich vor dem Kauf des 10-18 auch über das 16er nachgedacht habe.

 

Das 10-18 hat den Vorteil, dass es OSS hat und variabler ist (Zoom!). Damit kann man, wenn man es am Riemen um den Hals hat, still steht und den Gurt strafft, auf Belichtungszeiten von 1/4s bis 1/10 sek bringen und damit auch ohne Stativ in Moscheen, Museen etc. gute Bilder machen. Habe ich Zeit und ein Stativ, geht der Variabilitätsvorteil gegenüber dem 16er plus Konverter weitestgehend flöten!

 

Frage: Festbrennweiten?

 

Ja, ich nutze (siehe Signatur) 35/1,8 OSS und 50/1,8 OSS. Das 35er ist variabler in Innenräumen und bei Party. Das 50er ist eine exzellente Porträt-Linse mit dem besten Bokeh weit und breit für diesen unglaublichen Preis!

Ich hatte erst das 35er und dachte, das reicht mir. Aber das Bokeh des 50er ist schon super und so konnte ich nach einigen Monaten nicht widerstehen! Für Menschen-Aufnahmen nutze ich fast ausschließlich die beiden genannten Festbrennweiten, weil ich die Freistellung liebe und weil es mir das Geld wert war.

 

Aber: man kann auch mit einem Kit 16-50 und dem Tele 55-210 schöne Aufnahmen von Menschen machen, nur hat man dann mehr Aufwand, den Hintergrund verschwimmen zu lassen, sofern das gewollt ist. Ich will das meistens! ;-))

 

35/1,8 bei F1,8

 
50/1,8 bei F1,8
 
Kit 16-50 bei F3,5! Ooh, wie schlecht, gar keine scharfen Ecken! Und nur 1216,432 Zeilen pro Bildhöhe aufgelöst! Und bei 100% sogar leichte Bewegungsunschärfe, weil das Kind einfach nicht still stehen wollte! Ach, so ein Mist! Total versemmeltes Erinnerungsfoto! Ha, Ha! (bin gerade auf dem Ironie-Trip! Sorry! ;-))))

 

Edited by noreflex
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Danke, das ist sehr hilfreich! Und Ironie schadet nie, sofern sie mit guter Absicht ist, nämlich um mich vor zu viel Test-Grüblerei zu bewahren ;-)

 

Tja, so wie es aussieht, muss ich viel Geld zusammenkratzen, um auch mal so einen schönen Objektiv-Fuhrpark zu besitzen!

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Danke für eure Antworten, danke an noreflex für die kritischen Hinweise und tollen Fotos! Eine Festbrennweite mit größerer Blende dazu zu nehmen ist eine super Idee, vielleicht werde ich das zu dem 16-50 dazu nehmen! Das Spiel mit der geringen Schärfentiefe ist eines der Dinge, die mir sehr viel Freude machen. Ich finde vor allem dein Bild von der alten Frau auf der Straße ganz fantastisch. Aber gut, wenn jemand ein guter Koch ist sagt man natürlich auch nicht "oh, du hast bestimmt einen tollen Herd"... ;-) Aber mit einem guten Herd ist es auch für einen schlechten Koch leichter -> für mich als Einsteigerin geht es in erster Linie darum ein Objektiv/Objektive zu finden, das "automatisch" sehr gute Bilder macht. Wenn man die sehr guten Bilder dann mit etwas Können und Erfahrung zu tollen Bildern machen kann, ist mein Ziel erreicht :-)

 

Stimme grundsätzlich zu, dass man sich - vor allem wenn man sich noch nicht so gut auskennt – zu leicht von technischen Daten zu übertriebenen Investitionen verleiten lässt. Das gilt für Computer und Autos genauso wie für Küchenmaschinen oder Outdoorkleidung. Deshalb gibt es ja Foren wie dieses, wo man mal die alten Hasen nach ihrer Meinung fragen kann und sich so nicht auf Testzeitschriften verlassen muss.

 

Na mal sehen wie ich mich jetzt letztendlich entscheiden werde. Ich fahre übrigens jetzt als erstes Mal nach Kuba, also stehen auch Karibik-Fotos mit der neuen Kamera an !

Edited by Annajenta
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...

Stimme grundsätzlich zu, dass man sich - vor allem wenn man sich noch nicht so gut auskennt – zu leicht von technischen Daten zu übertriebenen Investitionen verleiten lässt. Das gilt für Computer und Autos genauso wie für Küchenmaschinen oder Outdoorkleidung. ...

 

Die Botschaft ist also angekommen! ;-))

 

Ich denke, wenn man z.B. zu dem Doppelkit eine Festbrennweite (35/1,8 oder 50/1,8) erwirbt, lernt man ganz viel über Motive und die eigene Art und Fähigkeit, sich diese zu erschließen. Das reicht bei einigen für immer und andere beschliessen dann, noch das eine oder andere Objektiv dazuzukaufen. 

 

Viele "alte Hasen" sagen auch: je mehr Technik die Leute mitschleppen, desto mehr beschäftigen sie sich geistig mit der Vielzahl der technischen Optionen ("Huch, welches Objektiv nehme ich denn jetzt?"), statt sich auf die Situation und die Location einzuschwingen. Das Auge ist das wichtigste Element. Sieht das Auge den richtigen Winkel, das richtige Licht, die richtige Position etc? Hat das Foto einen Vordergrund und ggf. auch einen Mittel- und Hintergrund? 

 

Wenn man mit vielen Objektiven unterwegs ist, steht man sich oft selbst nur im Weg...

 

(Mit etwas Erfahrung ist das wiederum weniger ein Problem: der Erfahrene greift intuitiv in den Rucksack und greift nach dem passenden Werkzeug, um eine bestimmte Szene einzufangen)

 

Für Deinen Kuba-Trip wünsche ich Dir gutes Licht und viele schöne Motive!

 

 
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Noch eine Frage:

Benutzt ihr auch "Altglas" bzw. z.B. Objektive für Canon mit Adapter und wie gut funktioniert das wirklich?

Hab ein bisschen in dem Objektiv-Thema gelesen, aber wollte noch mal eine persönliche Meinung hören, ob das auch eine empfehlenswerte Option wäre, z.B. ein lichtstarkes Canon-Objektiv (die es gebraucht schon für 50 Euro gibt) + 10 Euro Adapter zu kaufen... Muss man dann wirklich alles manuell machen und ist das für einen Anfänger bei Festbrennweiten (wenn ich ein Porträt machen will) schwierig oder geht das sowieso ganz schnell?

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Guest Fb68

Ich habe ein Weilchen mit dem Adaptieren von Altglas geliebäugelt. Aber wenn ich dann durch meine Aperture-Mediathek gucke und mir die Brennweitenbereiche so ansehe, die ich hauptsächlich verwende, stelle ich feste, das ich mit dem aktuellen Sony- und Sigma-Programm klarkomme. Und ja, Adaptieren heißt wohl (in den meisten Fällen) manuell zu fokussieren. Da habe ich ehrlich gesagt nur in Ausnahmen Lust drauf, aber nicht immer. Ich habe mir zu dem 16-50 Mit erst einmal ein gebrauchtes Sigma 30/2.8 zugelegt. Und das ist fast festgeklebt an meiner a6000, super Teil mit (erst recht bei Gebrauchtkauf) einem hervorragenden Preis-Leistungsverhältnis. Mag aber auch daher kommen, das ich an meiner seligen Canon 700D zu 80% das Canon 28/2.8 verwendet habe. 

Edited by Fb68
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  • 3 weeks later...

 

@greenling

 

Frage: Weitwinkel?

 

Wenn das 10-18 zu teuer ist, gibt es noch die Variante mit 16mm/2,8 (KB 24mm) plus WW-Konverter. Diese Kombi kommt auf 18mm KB-Brennweite, wenn ich nicht irre. Um damit Landschaften und Architektur bei F8 abzulichten, würde ich keine Probleme sehen. Die teurere und variablere Alterantive 10-18/4 ist sicherlich in der 100%-Ansicht einen Hauch besser. Aber auf einem Poster 60*40 würde ich den Unterschied nicht sehen. So zumindest bei meinem Vergleich 10-18 versus 16-50 bei jeweils F8 und 16mm Brennweite. Hier hebelt die Blende den bei Offenblende noch sichtbaren Vorsprung des 10-18 aus. Bei F8 wird auch das 16er und damit auch 16er plus WW-Konverter scharf! So meine angelesene Einschätzung, da ich vor dem Kauf des 10-18 auch über das 16er nachgedacht habe.

 

Das 10-18 hat den Vorteil, dass es OSS hat und variabler ist (Zoom!). Damit kann man, wenn man es am Riemen um den Hals hat, still steht und den Gurt strafft, auf Belichtungszeiten von 1/4s bis 1/10 sek bringen und damit auch ohne Stativ in Moscheen, Museen etc. gute Bilder machen. Habe ich Zeit und ein Stativ, geht der Variabilitätsvorteil gegenüber dem 16er plus Konverter weitestgehend flöten!

 

Hallo zusammen... dem kann ich nur teilweise zustimmen. Ja... ich habe mit dem 16pancake auch ganz gute Erfahrungen gemacht... aber als ich dann auf das SEL10-18 umgestiegen bin, war das wie eine Offenbarung - der Unterschied ist immens! Und dazu kommt der große WW-Bereich bei 10 mm... dazu die bereits erwähnten Vorteile.

Die durchgehende f4 ist genial und durch den Stabi ist das Objektiv auch bei wenig Licht brauchbarer als das 16er ohne Stabi.

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  • 2 months later...

Eine Zwischenfrage, da sie vielleicht nicht einen Extra-Thread rechtfertigt.

 

An die Sony A6000 passen ja von Sony die E-Mount-Objektive (A-Mount für die Vollformatkameras wie Sony A7).

 

Wenn Tamron oder Sigma nun Objektive für Sony anbieten, sind diese dann für E-Mount?

Also z.B. das Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Sony, funktioniert das ohne Abstriche, also wie ein Sony E-Mount-Objektiv, an der Sony A6000?

Es sollte wohl, nicht wahr?

 

 

 

Edited by Pseudemys
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Eine Zwischenfrage, da sie vielleicht nicht einen Extra-Thread rechtfertigt.

 

An die Sony A6000 passen ja von Sony die E-Mount-Objektive (A-Mount für die Vollformatkameras wie Sony A7).

 

Wenn Tamron oder Sigma nun Objektive für Sony anbieten, sind diese dann für E-Mount?

Also z.B. das Tamron SP 150-600mm F/5-6.3 Di VC USD Teleobjektiv für Sony, funktioniert das ohne Abstriche, also wie ein Sony E-Mount-Objektiv, an der Sony A6000?

Es sollte wohl, nicht wahr?

Da wirfst du einiges durcheinander. Auch die A7 nutzt das E-Mount Bajonett. A-Mount wird von den Spiegelreflexkameras von Sony genutzt. A-Mount Objektive können mittels Adapter an der Alpha 6000 genutzt werden (LA-EA 3 bzw. LA-EA 4).

Das Tamron, welches du oben anführst musst du auch über Adapter an der Alpha 6000 nutzen - ohne geht das nicht.

 

Es gibt allerdings drei passende Objektive von Sigma... google einfach mal Sigma + E-Mount.

Edited by Flaminski
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