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Das ist ja immer das Thema bei UVP vs. Straßenpreise, wenn die Optiken schon was länger auf dem Markt sind. Schwer direkt vergleichbar. Außerdem: Sind bei den Preisen für das Canon und Nikon auch die Stativschellen schon dabei (beim FE serienmäßig)? Letztlich ist der Unterschied dann in der Praxis nicht wirklich sehr groß. Daß die Verbreitung des Sony FE 70-200 noch so extrem gering ist, muß m.E. eigentlich andere Gründe haben.

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hmm ich glaub ich hab meinen Punkt noch nicht ganz klarmachen können: Wer ein egal welches 70-200/4 in dieser Qualitätsklasse haben will, inclusive Stativschelle, der zahlt immer deutlich mehr als 1000 Euro, auch bei Canon und Nikon, auch bei den Straßenpreisen.

 

Man muß es ja auch in der Gesamtheit sehen: Der vielleicht 100...200 Euro günstigere Preis für ein Nikkor 70-200/4 nützt mir eh nichts, wenn ich erstmal einen passenden Body kaufen muß. Inclusive aktuellem 36 MP Body ist wiederum die Sony eindeutig die preiswerteste Lösung. Also das Preis-Argument würde ich wirklich mal relativieren. Wer ernsthaft nach den Kosten guckt, kauft sich direkt ein Telezoom einer günstigeren Preisklasse und gar kein 70-200/4er.

 

Logisch, daß das für €899 jeder gern haben würde, aber gibt's ja nunmal nicht, auch nicht (bei den Originalobjektiven) bei den anderen Herstellern. Dennoch sind diese Originalobjektive der anderen Hersteller doch wirklich sehr verbreitet. Und das Sony FE 70-200/4 nicht.

 

Woran liegt das? Haben Leute, die überhaupt gerne ein 70-200/4 verwenden, immer noch so dermaßen wenig Vertrauen in die Spiegellosen von Sony, daß sie schlicht von vornherein ein anderes System nutzen?

Edited by memento

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hmm ich glaub ich hab meinen Punkt noch nicht ganz klarmachen können: Wer ein egal welches 70-200/4 in dieser Qualitätsklasse haben will, inclusive Stativschelle, der zahlt immer deutlich mehr als 1000 Euro, auch bei Canon und Nikon, auch bei den Straßenpreisen.

 

Man muß es ja auch in der Gesamtheit sehen: Der vielleicht 100...200 Euro günstigere Preis für ein Nikkor 70-200/4 nützt mir eh nichts, wenn ich erstmal einen passenden Body kaufen muß. Inclusive aktuellem 36 MP Body ist wiederum die Sony eindeutig die preiswerteste Lösung. Also das Preis-Argument würde ich wirklich mal relativieren. Wer ernsthaft nach den Kosten guckt, kauft sich direkt ein Telezoom einer günstigeren Preisklasse und gar kein 70-200/4er.

 

Logisch, daß das für €899 jeder gern haben würde, aber gibt's ja nunmal nicht, auch nicht (bei den Originalobjektiven) bei den anderen Herstellern. Dennoch sind diese Originalobjektive der anderen Hersteller doch wirklich sehr verbreitet. Und das Sony FE 70-200/4 nicht.

 

Woran liegt das? Haben Leute, die überhaupt gerne ein 70-200/4 verwenden, immer noch so dermaßen wenig Vertrauen in die Spiegellosen von Sony, daß sie schlicht von vornherein ein anderes System nutzen?

Ich finde den Preis von knapp 1.400 € für ein sehr gutes KB Telezoom eigentlich angemessen, zumal bei den meisten Händlern Verhandlungsmasse drin sein sollte. Allerdings legen insbesondere die Canon Alternativen bzgl. BQ einiges vor und vermutlich steht das Sony in dem Ruf, hier nicht mithalten zu können. Außerdem transportieren spiegellose Kamerasysteme immer die Motivation, kleinere Lösungen einsetzen zu wollen, und da kann das Sony FE 70-200mm wohl kaum überzeugen, auch wenn es Dank KB-Format eben nicht anders geht. Ich würde daher den Grund weniger im Preis sehen, der wird ohnehin nach einer Weile runter gehen, zumal bei Canon wegen der rückläufigen Absatzzahlen wohl auch Preissenkungen anstehen.

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Am Gewicht kann es nicht liegen, die 840gr, baumeln locker an 2 Fingern welche ich am Fuß der Stativschelle habe. Und nein, im Momen ist bei den Händlern nix zu machen, selbst in meinem Haus und Hof Laden, wo ich sonst einiges für Leica Glas lasse, war die Chefin nicht gewillt mit dem Preis runterzugehen, ich habs ja dann über den Education Store bestellt, was zwar ne mittlere Katastrophe war, da die Beschreibungen dort völlig wirr sind und dort z.B. f2.8 statt 4 steht und so weiter, und das Drama mit DPD nicht zu vergessen, also einmal langt, nie wieder.

Aber dafür 100 unterm Straßenkurs.

 

Was bringts mir Philip, wenn ich zwar das Canon adaptieren kann, aber dafür einen schweine langsamen AF bekomme ? Richtig gar nix, es sei denn, ich will nur statische Motive ablichten, dann okay. Ein f2.8 macht meiner Meinung keinen Sinn, da die Ausrichtung ja eher in kompakt geht, nicht in schwer. Das 70-200 ist ein guter Kompromiss aus Leistung/Gewicht. Wie gesagt, ich hatte die Kombi D800+70-200 f2.8 VR II auf der anderen Schulter, dass ist definitiv kein Spaß im Vergleich zur Sony Lösung. Also jammert weniger sondern kauft das Teil

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Mal eine etwas ketzerische Bemerkung: Eine Sony SLT 58 mit Kitobjektiv bekommt man für unter EUR 400, ein ordentliches 70-200/2.8 von Sigma oder Tamron für etwa EUR 500. Zusammen rund 900 und man hat einen Zweitbody, ein Kitobjektiv, von der Bildwirkung her eine längere Brennweite und auch noch rund 600 EUR gespart. Scheint mir fast die bessere Lösung zu sein.

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Ich habe das Objektiv heute auf der Photokina ein paar Minuten an der A6000 ausprobiert. Auf der Messe ist das mit dem Fotografieren ja immer so eine Sache; das Licht ist grausam für jede Kamera, Zeit hat man auch nicht so recht und insgesamt ist vorprogrammiert, daß man schlechte Bildergebnisse schießt, voreilig Rückschlüsse daraus zieht ...

 

Naja, in jedem Fall, was soll ich sagen? Bilder bei 200 mm und 1/250 Sekunde wurden bei meinen Versuchsbildern am Messestand bei der A6000 grundsätzlich scharf. Außer das Motiv hat sich bewegt. Von soetwas kann ich bei der A7R wirklich nur träumen. Jetzt komm mir keiner mit dem Thema Pixeldichte, so riesengroß ist der Unterschied zwischen den beiden Bodies diesbezüglich wirklich nicht. Es liegt echt nur an dem Verschluß der A7R.

 

Der AF ist auch eine ganz andere Welt. Das war mir schon vorher (also bevor ich mich für die A7R entschieden habe) bewußt, keine Frage. Sie hat halt keinen PD-AF. Dafür schlägt sich die A7R ja auch insgesamt echt wacker. Es ist trotzdem eine andere Welt als wenn man einen so schnellen und wirklich gut funktionierenden moderneren AF hat so wie in der A6000.

 

Ich bin trotzdem froh, mich für die Kombi A7R + 70-200 entschieden zu haben, weil natürlich, wenn alles stimmt, die Bildqualität einfach echt total überragend ist. Die A6000 würde ich aber in jedem Fall trotzdem allgemein für diese Optik erstmal deutlich mehr empfehlen. Wer sich für das FE 70-200 gezielt an der A7R entscheidet, sollte m.E. genau wissen, warum er das tut und worauf er sich da einläßt.

 

LG

Thomas

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Guest AJF

Also auf der Messe war die Aussage eines Sony-Mitarbeiters, dass man ab 130mm auf jeden Fall unter 1/400s bleiben soll, an der A7R. "Das ist halt so" hieß es sinngemäß und schon leicht angenervt. Siehe auch mein Beitrag hier: https://www.systemkamera-forum.de/topic/109308-photokina-2014-sehr-pers%C3%B6nlich/

 

Ich meine, da wäre wie bei anderen technischen Produkten ein Hinweis nötig: "An der A7R ist dieses Objektiv nur eingeschränkt nutzbar. Verwenden Sie ab 130mm mindestens 1/400s oder benutzen Sie tpmjg-Bleiplatten mit 3D-Kraft".

 

Der Shutter Shock ist für mich ein klarer Designfehler und keine physikalische Notwendigkeit. In 3-4 Jahren werden alle darüber lachen, als eine Zwischenerscheinung mit veraltetem mechanischen Verschluss, der bei der A7R nochmal ganz besonders veraltet wirkt. Die A7R ist eben eine zusammengekloppte Kamera, mit der man so schnell wie möglich die 36Mp auf den Markt bringen wollte. Wenn man das weiß, ist man gewarnt und kann damit umgehen. Aber wenn man ein Objektiv für diesen Preis nur bei Sonnenlicht oder High-ISO benutzen kann, ist das eine erwähnenswerte Einschränkung, wie ich finde.

 

Natürlich ist es blöd, mit 2 Kameras zu hantieren... aber wenn man sieht, was ein Tele bei mFT wiegt - da ist man ab 100mm kb bei mFT deutlich besser aufgehoben. Zumal ich hier dank des sehr guten Olympus-Stabilisators auch echt lange Zeiten unverwackelt benutzen kann. Das Sony 70-200 ist mir etwas zu klobig und wenn ich sehe, wie ein 300/f2,8 bei Vollformat aussieht.. horrible! da ist mein überragendes Olympus 150mm/f2,0 zwar auch noch fett, wiegt und kostet aber nur den Bruchteil ähnlicher Systeme bei Vollformat und ist absolut Offenblendtauglich.

 

Aufgrund der Telewirkung habe ich bei beiden Systemen Freistellung satt und schwerer wirds insgesamt auch nicht mit der OM-D. Benutze ich dagegen "nur" die A7, mit dem das 70-200mm anscheinend funktioniert, so habe ich 24MP und das Filterglas vorm Sensor. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Da liegt mir die neue Samsung NX1 mit 28MP näher zusammen mit dem 50-150mm.

 

Übrigens ist die NX1 eine sensationelle Kamera, die man nicht in die Hand nehmen darf. Denn dann macht das 70-200 von Sony möglichwerweise weniger Spaß. Zumindestens nach dem Vergleich auf der Photokina. Aber da muss man noch auf ein paar mehr Testbilder warten und den Preisverfall bei Samsung. Jedenfalls tut sich im Moment eine Menge und die Digitalfotografie fängt an, ernst zu machen.

 

Für den Telebereich ist und bleibt Vollformat eben groß und schwer. Für alles andere ziehe ich die Sony trotz ihrer zahlreichen Macken vor.

Edited by AJF

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Natürlich ist es blöd, mit 2 Kameras zu hantieren... aber wenn man sieht, was ein Tele bei mFT wiegt - da ist man ab 100mm kb bei mFT deutlich besser aufgehoben. Zumal ich hier dank des sehr guten Olympus-Stabilisators auch echt lange Zeiten unverwackelt benutzen kann. Das Sony 70-200 ist mir etwas zu klobig und wenn ich sehe, wie ein 300/f2,8 bei Vollformat aussieht.. horrible! da ist mein überragendes Olympus 150mm/f2,0 zwar auch noch fett, wiegt und kostet aber nur den Bruchteil ähnlicher Systeme bei Vollformat und ist absolut Offenblendtauglich.

 

Aufgrund der Telewirkung habe ich bei beiden Systemen Freistellung satt und schwerer wirds insgesamt auch nicht mit der OM-D. Benutze ich dagegen "nur" die A7, mit dem das 70-200mm anscheinend funktioniert, so habe ich 24MP und das Filterglas vorm Sensor. Nicht Fisch, nicht Fleisch. Da liegt mir die neue Samsung NX1 mit 28MP näher zusammen mit dem 50-150mm.

 

Für den Telebereich ist und bleibt Vollformat eben groß und schwer. Für alles andere ziehe ich die Sony trotz ihrer zahlreichen Macken vor.

Ich nutze das FE70200 an der A7 und parallel die Fuji X-T1 mit dem XF 55-200. die Fuji Kombination ist für mich bei dieser Brennweite die bessere Lösung, ausreichend kompakt mit hervorragender Bildqualität.

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Guest AJF

Ich nutze das FE70200 an der A7 und parallel die Fuji X-T1 mit dem XF 55-200. die Fuji Kombination ist für mich bei dieser Brennweite die bessere Lösung, ausreichend kompakt mit hervorragender Bildqualität.

 

Daher mein Hinweis auch auf die Samsung, Fuji natürlich auch; das XF ist allerdings etwas lichtschwächer (und günstiger) als das 50-150/2,8

 

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Der Shutter Shock ist für mich ein klarer Designfehler und keine physikalische Notwendigkeit.

Diesen "Designfehler" haben bislang noch sehr viele Kameras, auch Deine heißgeliebten OM-Ds. Wenn Du Dich etwas mehr mit CMOS-Sensortechnologie befassen würdest, dann wüsstest Du vielleicht auch besser, dass man sich nur mit einigem Zusatzaufwand dem mechanisch First-Curtain-Shutter entledigen kann. Das ist Sony bei der Erstauflage des 36 MP Sensors offenbar noch nicht gelungen. Auch die dortigen Ingenieure sind eben nicht in der Lage gleich beim ersten Wurf ohne jegliche Kompromisse zu arbeiten. Erst jetzt scheint Sony das im Griff zu haben, denn die D810 schafft nun auch den EFCS. Ob das nun auf einen "Beipackzettel" gehört, darüber kann man trefflich streiten. Schreibt Olympus denn in seine Beipackzettel, dass, obwohl die Kamera auch auf ISO 6400 eingestellt werden kann, bei ISO 1600 bereits für die meisten die Schmerzgrenze erreicht ist - und zwar unabhängig von der Brennweite oder der Verschlusszeit - und auch unabhängig davon, wie die Kamera montiert wurde?

 

Aber wenn man ein Objektiv für diesen Preis nur bei Sonnenlicht oder High-ISO benutzen kann, ist das eine erwähnenswerte Einschränkung, wie ich finde.

...

Vergleichen wir doch die Ergebnisse mal mit dem, was aus einer mFT und den dafür erhätlichen Telezooms machbar ist...

 

wenn ich sehe, wie ein 300/f2,8 bei Vollformat aussieht.. horrible! da ist mein überragendes Olympus 150mm/f2,0 zwar auch noch fett, wiegt und kostet aber nur den Bruchteil ähnlicher Systeme bei Vollformat und ist absolut Offenblendtauglich.

Um eine in etwa vergleichbare Gesamtleistung des Systems aus Kamera und Objektiv zu haben, müsstest Du an Vollformat ein 300mm f/4 ranhängen. Das Oly 150/2 kostet jedoch ca. das 2,5-fache eines AF-S Nikkor 300mm f/4 und wiegt rund 200g mehr. Wenn Du mit einem 300/2.8 vergleichst, haben wir mal wieder Äpfel und Birnen vor uns...

Edited by tpmjg

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Diesen "Designfehler" haben bislang noch sehr viele Kameras, auch Deine heißgeliebten OM-Ds. Wenn Du Dich etwas mehr mit CMOS-Sensortechnologie befassen würdest, dann wüsstest Du vielleicht auch besser, dass man sich nur mit einigem Zusatzaufwand dem mechanisch First-Curtain-Shutter entledigen kann. Das ist Sony bei der Erstauflage des 36 MP Sensors offenbar noch nicht gelungen. Auch die dortigen Ingenieure sind eben nicht in der Lage gleich beim ersten Wurf ohne jegliche Kompromisse zu arbeiten. Erst jetzt scheint Sony das im Griff zu haben, denn die D810 schafft nun auch den EFCS. Ob das nun auf einen "Beipackzettel" gehört, darüber kann man trefflich streiten. Schreibt Olympus denn in seine Beipackzettel, dass, obwohl die Kamera auch auf ISO 6400 eingestellt werden kann, bei ISO 1600 bereits für die meisten die Schmerzgrenze erreicht ist - und zwar unabhängig von der Brennweite oder der Verschlusszeit - und auch unabhängig davon, wie die Kamera montiert wurde?

 

 

Vergleichen wir doch die Ergebnisse mal mit dem, was aus einer mFT und den dafür erhätlichen Telezooms machbar ist...

 

 

Um eine in etwa vergleichbare Gesamtleistung des Systems aus Kamera und Objektiv zu haben, müsstest Du an Vollformat ein 300mm f/4 ranhängen. Das Oly 150/2 kostet jedoch ca. das 2,5-fache eines AF-S Nikkor 300mm f/4 und wiegt rund 200g mehr. Wenn Du mit einem 300/2.8 vergleichst, haben wir mal wieder Äpfel und Birnen vor uns...

Der Unterschied ist aber, dass man Bei den neueren OM-Ds und den PENs teilweise auch per Firmware Update eine Teillösung geschaffen hat (für Einzelaufnahmen sogar eine "Volllösung"). Dann ist auch der Verschlussschlag bei der A7r erheblich härter und damit der Shuttershock Effekt größer.

 

Schließlich kaufe ich mir aber genau dann eine 36 mpx KB Kamera, wenn ich schon sehr hohe Ansprüche an die Bildqualität habe. Dass heißt, Shuttershock ist hier eigentlich noch weniger akzeptabel.

 

Die Verschlusserschütterung bei der A7r wäre im Moment eigentlich das größte Argument, sich derzeit von einer größeren Investition im spiegellosen KB Bereich zurückzuhalten. Es steht für mich außer Zweifel, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis Sony eine neue Verschlussgeneration auf den Markt bringt, die entweder deutlich weniger "schlägt" oder eben den elektronischen Verschluss entweder als "First Curtain" oder global realisiert. Das Warten bis dahin könnte sich lohnen.

Edited by tgutgu

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Guest AJF

Es macht für mich keinen Unterschied, ob ich nachher umgerecht f2,8 oder f4 habe. Für mich zählt die Praxis, und da muss ich das Olympus 150mm/f2 oft etwas abblenden, damit überhaupt das drauf ist, was ich möchte. Im Übrigen war es jahrelang das beste Objektiv überhaupt in der Colorfoto.

 

Am Ende nützt es aber wenig, wenn ich mit der Sony die gleiche Bildschärfe erreiche wie mit meinem 35-100/2,0. Was ich ehrlich gesagt nicht glaube, so mit Shutter Shock.

 

Ein Vergleich mit mFT wäre sicher interessant... aber auf der Messe war das schlecht durchführbar. Und wohl aus gutem Grund war bei dem Model auf dem Bretz-Sessel gerade kein 70-200 aufgeschraubt.

 

Dein Vergleich mit den ISOs ist ja schon absurd. Was hat das damit zu tun, dass ich von einem Objektiv einen wichtigen Brennweitenbereich nicht nutzen kann? Im Übrigen hat sich Olympus darum gekümmert, und das mit ziemlichen Aufwand. Von Sony kommt da nichts, wie auf deer Photokina zu hören war. So bleibt das Teil ein Sonnenlicht-Objektiv, in der Kirche und überhaupt bei etwas weniger Licht unbrauchbar. Also auch für mich unbrauchbar.

 

Gerade der Breich deutlich über 100mm ist nämlich für mich bei einem 70-200 interessant.

 

Im Übrigen wird in den Spezifikation der OM-D klar darauf hingewiesen, dass der normale und voreingestellte ISO-Bereich 200 bis 1600 beträgt. Also erst lesen, und dann behaupten!

 

 

Edited by AJF

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Also das FE 70-200 an der A7R liefert bei entsprechender Handhabung deutlich bessere Ergebnisse als egal welches Objektiv an egal welcher MFT-Kamera (Stand 2014). Da braucht man gar nicht drüber diskutieren. Ich habe ja 1 1/2 Jahre mit der E-M5 fotografiert und habe zwar kein 150/2 oder 50-200/2.8-3.5 gekauft (der AF damit war einfach völlig unterirdisch, die E-M1 gab es ja noch nicht...), aber ich habe damit fotografiert. Das sind Top Objektive. Es kommt aber am Ende einfach eine sehr gute 16 MP Datei dabei heraus. Und bei der A7R, auch mit dem 70-200, hat man am Ende eine 36 MP Datei von einem viermal größeren Sensor.

 

Es ist nur deutlich schwieriger, diese Ergebnisse zu erzielen, bzw. man muß ganz konsequent innerhalb der Grenzen operieren, in denen die A7R mit dem 70-200 diese Ergebnisse liefert. Die nächste hochauflösende Sony Kamera wird garantiert einen elektronischen Verschluß haben. Der A7R Verschluß ist auf Dauer schlicht nicht mehr konkurrenzfähig.

 

Übrigens bin ich unter anderem von MFT weg, weil einfach keine entsprechend hochwertigen Tele-Objektive kamen. Das System existiert seit 2008 und das 40-150/2.8 kommt 2015 endlich in die Läden. Man hat also locker 7 Jahre vergeudet. Alle Konkurrenten (selbst Samsung) schaffen es, ihre 40-150/2.8er jetzt ebenfalls auf den Markt zu bringen, und das 70-200/4 von Sony (was "obenrum" länger ist auf Kosten der Lichtstärke – für mich persönlich optimal) ist schon seit einem halben Jahr in meiner Fototasche. Tja. Dumm gelaufen Olympus. 7 Jahre nur Kitoptiken im Telebereich bringen war vielleicht einfach ne blöde Idee. Dasselbe gilt auch im Bereich 17/1.8 vs. Sony FE 35/2.8, ich bekomme die Bildergebnisse beider Linsen häufig zu sehen, und da gibts einfach überhaupt gar keine Frage, was besser ist. Trotzdem finde ich die Olympus vom Konzept mit dem Sensorstabi nach wie vor der Sony eigentlich überlegen.

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Es macht für mich keinen Unterschied, ob ich nachher umgerecht f2,8 oder f4 habe. Für mich zählt die Praxis, und da muss ich das Olympus 150mm/f2 oft etwas abblenden, damit überhaupt das drauf ist, was ich möchte.

Dann brauchst Du ja erst recht kein 300/2.8, über dessen Größe Du Dich hier so aufregst. Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass Du mit Vollformat und einem 300/2.8 in wesentlich ungünstigeren Situationen (Wildlife bei wenig Licht, kurze Verschlusszeiten bei Sport) noch brauchbare Fotos bekommst, die mit dem 150/2 Klotz an mFT schlicht und einfach nicht mehr möglich sind und zu denen es dann auch keine bessere Option mehr gibt.

 

Am Ende nützt es aber wenig, wenn ich mit der Sony die gleiche Bildschärfe erreiche wie mit meinem 35-100/2,0. Was ich ehrlich gesagt nicht glaube, so mit Shutter Shock.

Quatsch. Solange Du die an der A7R kritischen Brennweiten/Verschlusszeiten-Kombinationen meidest oder mit Gewicht dämpfst, hast Du eine Qualität, die mFT auch in zwei weiteren Generationen noch nicht erreichen wird. Bis dahin ist das Shutter-Shock Thema dann auch längst vom Tisch.

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Ein Teil, auf das ich bei Olympus allerdings SEHR neidisch bin, ist der neue 1.4x Telekonverter, der jetzt zum 40-150/2.8 und irgendwann auch mal erscheinenden 300/4 mit angekündigt wurde.

 

Am Sony Stand bei der PK wurden die Telekonverter auch immer mal wieder erwähnt, aber dort gibts die nur für A-Mount. Ich hoffe sehr, daß Sony diese Lücke auch beim E-Mount noch füllen wird. Das 70-200/4 würde von einem 1.4x Konverter sehr profitieren. Ob es einen 2x Konverter optisch und vom PD-AF (A6000, A7 etc.) her wegstecken würde, weiß ich nicht. Mir wäre ein 1.4x Konverter jedenfalls deutlich lieber. Auch am 90/2.8 G Macro hätte der seine Reize.

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Sind wir hier also auch wieder auf der Suche nam DEM besten System...

Keiner bestreitet,  dass die a7r kombi schärfere Ergebnisse erzielen kann, wenn die Bedingungen optimal sind - selbst AJF und tgutu nicht.

Mich persönlich würde es in meinem Schaffen beinträchtigen, aber ich freue mich für alle diejenigen, die eine kreative Lösung gefunden und somit gut arbeiten können!

Edited by c_serenar

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Für die letzten Zweifler hat Sony doch schon die Lösung A7s.

In Kombination mit guten billigen 5,6  200mm Pentax oder Olympus Objektiven eine preiswerte Alternative.

Ja ich weiss man muss den 30% Preisabschlag bei Sony abwarten (noch ca. 4 Monate).

Habt alle Spass an den Systemen die ihr besitzt und denk an das Wesentliche.

LG

Jürgen

PS: OoT 80 200 Elmar R A7r B4

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Also das FE 70-200 an der A7R liefert bei entsprechender Handhabung deutlich bessere Ergebnisse als egal welches Objektiv an egal welcher MFT-Kamera (Stand 2014). Da braucht man gar nicht drüber diskutieren. Ich habe ja 1 1/2 Jahre mit der E-M5 fotografiert und habe zwar kein 150/2 oder 50-200/2.8-3.5 gekauft (der AF damit war einfach völlig unterirdisch, die E-M1 gab es ja noch nicht...), aber ich habe damit fotografiert. Das sind Top Objektive. Es kommt aber am Ende einfach eine sehr gute 16 MP Datei dabei heraus. Und bei der A7R, auch mit dem 70-200, hat man am Ende eine 36 MP Datei von einem viermal größeren Sensor.

 

Es ist nur deutlich schwieriger, diese Ergebnisse zu erzielen, bzw. man muß ganz konsequent innerhalb der Grenzen operieren, in denen die A7R mit dem 70-200 diese Ergebnisse liefert. Die nächste hochauflösende Sony Kamera wird garantiert einen elektronischen Verschluß haben. Der A7R Verschluß ist auf Dauer schlicht nicht mehr konkurrenzfähig.

 

Übrigens bin ich unter anderem von MFT weg, weil einfach keine entsprechend hochwertigen Tele-Objektive kamen. Das System existiert seit 2008 und das 40-150/2.8 kommt 2015 endlich in die Läden. Man hat also locker 7 Jahre vergeudet. Alle Konkurrenten (selbst Samsung) schaffen es, ihre 40-150/2.8er jetzt ebenfalls auf den Markt zu bringen, und das 70-200/4 von Sony (was "obenrum" länger ist auf Kosten der Lichtstärke – für mich persönlich optimal) ist schon seit einem halben Jahr in meiner Fototasche. Tja. Dumm gelaufen Olympus. 7 Jahre nur Kitoptiken im Telebereich bringen war vielleicht einfach ne blöde Idee. Dasselbe gilt auch im Bereich 17/1.8 vs. Sony FE 35/2.8, ich bekomme die Bildergebnisse beider Linsen häufig zu sehen, und da gibts einfach überhaupt gar keine Frage, was besser ist. Trotzdem finde ich die Olympus vom Konzept mit dem Sensorstabi nach wie vor der Sony eigentlich überlegen.

Ich stimme Dir zwar im Grunde zu, aber die Historie stimmt nicht so ganz. Die G1 war zur Jahreswende 2008/2009 auf dem Markt, das P 2.8/35-100mm kam dann im Mai 2012, was dann nicht ganz dreieinhalb Jahre macht. Zugegeben langsamer als jetzt A7, aber immerhin. Und bzgl. Schärfe ist das Objektiv mindestens mit dem FE 4/70-200mm vergleichbar. Grundsätzlich ist es so, dass Spiegellostechnik mittlerweile auch im ambitionierten und professionellen Bereich anerkannt wird, das war in den Anfangsjahren sicherlich nicht so. Daher haben Systeme, die später eingestiegen sind, eine andere Startausrichtung gehabt als damals m4/3. 2.8er und f4 Telezooms mit hoher Abbildungsqualität sind jetzt in allen Spiegellossystemen der Trend, weil sich die Zielgruppen und die Systemausrichtung verändert haben. Das lässt sich eigentlich an allen Systemen beobachten: Samsung NX (NX1), Fuji X (X-T1), Sony Alpha (A7 Serie), Olympus (E-M1) und Panasonic (GH4). Da fällt es schon krass auf, dass die klassischen DSLR Hersteller (Canon, Nikon, Pentax) nach wie vor in diesem Segement nichts bieten.

 

Alle Hersteller, auch Sony (die mit NEX auf den Zug gesprungen sind), haben diesen Strategiewechsel vollzogen, weil im Billigsegment keine großen Gewinne mehr zu erwarten sind.

 

Es herrscht mittlerweile bei den Spiegellos Herstellern ein sehr großer Konkurrenzdruck, dass sich alle beeilen, mit ihrem Objektivprogramm auch den semiprofessionellen und professionellen Markt bedienen zu können. Mir erscheint das zum jetzigen Zeitpunkt besonders wichtig zu tun, bevor die beiden Marktführer auch ihren Zug auf das Spiegellosgleis setzen. So gewinnt man Umsteiger.

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