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Seit Ankündigung der RX100 III überlege ich, ob ich den Telebereich ab 70mm wirklich brauche...

 

Aber dann kommt wieder der Ärger über den unerträglichen AF Modus der RX100, den hat Sony sicher beibehalten.

 

ich denke, dass die RX100 III die G1X schlicht alt aussehen lässt ... und das MIT eingebautem Sucher (Shame on you Canon)

 

Aber mehr zahlen, damit man zusehen kann, wie die Performance des Objektivs durch einen veralteten Sensor vernichtet wird, ich glaube nicht, dass das sein muss. (bei gleichem Preis würde man wohl noch überlegen)

 

 

(was meinst Du mit dem unerträglichen AF Modus? So genau habe ich mich mit der alten RX100 leider nicht beschäftigt, dass ich da alles ausprobiert hätte)

bearbeitet von nightstalker

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Ich warte schon seit Jahren auf so ein Objektiv und bin schon kurz davor nur aus Frust die Canon zu kaufen.

 

Ich hab' sie mir jetzt in UK bestellt, ich bin's leid, nur mit Lumix 12-32mm oder M.Zuiko 14-42mm PZ brennweitenbeschränkt und lichtschwach einigermaßen kompakt mit der PEN zu zoomen... und wenn das nichts wird, bleibt wohl nur noch die E-M1 mit FT 2.8-4.0/12-60mm. :rolleyes:

 

 

was meinst Du mit dem unerträglichen AF Modus? So genau habe ich mich mit der alten RX100 leider nicht beschäftigt

 

Trotz ausgewähltem Platzieren des Fokusfeldes sind die gewählten Bereiche immer wieder nicht wirklich scharf, dazu kommt die unerklärliche und nicht abschaltbare(?) Erweiterung des Fokusfeldes auf nahezu das gesamte Bild bei Nutzung des "intelligenten" oder Klarbildzooms. Das ist bei Panasonic deutlich besser gelöst. So wird der Vorteil der hohen Auflösung und deren Ausnutzen für einen erweiterten Zoombereich zunichte gemacht!

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So, nun ist sie endlich da! Hier mein "Tagebuch" mit allen Stimmungsschwankungen:

 

Erster Eindruck:

Nicht so schwer, wie nach allen Berichten befürchtet, leider etwas kopflastig und mit dem kleinen Griff (wg. Billigkauf aus Hongkonk) nicht wirklich gut zu fassen. Aber da gibt's ja zum Glück Möglichkeiten zur Nachbesserung. Z.B. auch den EVF, der mir eine ganz andere und angenehmere Kamerahaltung ermöglicht. Bedienung und Menü sind schlicht und übersichtlich, das Handbuch wird nicht wirklich gebraucht. LCD ist brilliant und ausreichend hell auch im Freien. Bildeindruck: Sehr zurückhaltende Farbentwicklung im Vergleich zu Fuji oder Olympus, dafür klar und natürlich. Objektiv/Bokeh: Ansprechend und ungefähr so wie erwartet, aber leider (oder zum Glück?) kein Ersatz für die PEN mit Festbrennweiten.Für die endgültige Beurteilung steht nun noch der EVF aus, da ich 90% meiner Aufnahmen darüber mache. Aber da bin ich mir ziemlich sicher, dass er keine Enttäuschung wird.

 

Fazit nach einigen Stunden und reichlichem Probieren:

Die G1X II und ich werden wohl nach dem heutigem Tag keine Freunde werden, die angeblich freie Konfiguration der Einstellräder ist faktisch doch sehr beschränkt, Programmshift ist überhaupt nicht verfügbar (habe ich bisher noch bei keiner Edel-Kompakten erlebt...eek.gif), der Stabi kann einer E-P5 nicht annähernd das Wasser reichen, der MF ist indiskutabel umständlich und die Bildqualität dann eben auch "nur" gerade so einigermaßen auf Niveau der E-P5. Gefühlt eher noch vergleichbar mit der älteren E-P3. Erstaunlicherweise finde ich gerade die hohen ISO Bereich vergleichsweise noch ganz OK, aber in den niedrigen Bereichen toppt die PEN die G1X II locker, wie auch die Schärfe des Lumix 12-32mm das Canon-Objektiv übertrifft. Aber dafür wieder der mir zu kleine Zoombereich und die fehlende Lichtstärke... Und warum gibt es eigentlich keine Unterteilung der Menüs, alle wesentlichen Einstellungen finden sich in einer einzigen "Registerkarte"? Und warum gibt es keine Rückkehr zum letzten Menüpunkt? Wer hat jemals über die umständliche Olympus-Menü-Führung geschimpft? Und hatte Canon den gleichen Übersetzer wie Olympus? Warum kein "Super-Menü"?

 

Fazit nach einem gemütlichem Wald- und Wiesenspaziergang:

Nun sind die ersten Eindrücke doch noch ganz gut geworden, trotz oder gerade auch wegen der banalen Alltagsmotive! Man sollte sich doch auf's Fotografieren und nicht Konfigurieren konzentrieren. Das Freistellungspotenzial bietet das Erhoffte, die Schärfe ist eigentlich ausreichend, die Farben sind natürlich, das Bokeh ansprechend. Also warten wir noch den Sucher ab, kann ja nur noch besser werden. Und bei allem Hype um Größe und Gewicht der G1X M II: 500g sind nicht wirklich schwer und die Kamera passt noch ganz locker in die gleiche Tasche, die ich mir damals zur Stylus 1 angeschafft hatte und die bis vorhin meine LX7 beherbergt hat. Großer Vorteil: Die automatische Objektivabdeckung, einfach einschalten und loslegen. Bei einigen Bildern scheint es mir, dass eine Streulichtblende nützlich sein könnte, aber sie ist nicht dabei und kostet über 40€ extra, also verzichte ich wohl erst mal darauf.

 

Tendenz nach dem ersten Tag: Ich suche schon im WWW nach einem günstigem Zweitakku, der EVF kommt die nächsten Tage, dann werden wir sehen. Ansonsten muss man sich mit dieser Kamera ausgiebig beschäftigen, das Enttäuschungspotenzial ist mit Sicherheit ähnlich hoch wie die Begeisterungsfähigkeit.

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Update EVF:
 

Der Sucher ist da und er erfüllt alle Erwartungen! Hell und klar, dazu farbneutral und ausgewogen. Was immer mich an den zu kontrastreichen und leuchtschwachen OLED Suchern von Fuji und Sony gestört hat: Hiervon keine Spur! Auch muss man mit dem Auge nicht zu nah ran für den vollen Überblick, wie bei NEX-6 und 7. Bis auf die schiere Abbildungsgröße kann er locker mit dem VF-4 von Olympus mithalten. Dafür ist er zierlicher und das Bild super zu überblicken.

Scheint so, als hätte ich jetzt mein Paket gefunden. :)

 

PS Hätte jetzt einen Klapp-Touch LCD für G1X Mark II zu verkaufen... :D

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Scheint so, als hätte ich jetzt mein Paket gefunden. :)

Danke für deine Eindrücke und erstmal viel Freude mit dem Gerät! Mich interessiert noch, wie du aus der Praxis heraus den Dynamikumfang beurteilst  -  bzw. die Möglichkeit, die Tiefen ohne hässliches Rauschen aufzuhellen.

 

Gruß

Reinhard

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Mich interessiert noch, wie du aus der Praxis heraus den Dynamikumfang beurteilst  -  bzw. die Möglichkeit, die Tiefen ohne hässliches Rauschen aufzuhellen.

 

Kann ich leider gar nicht recht beurteilen, ich lasse die Kamera die Arbeit machen (JPGs, Bildstil Neutral, Vivid, Standard nach Licht und Stimmung im EVF, Rauschunterdrückung auf Normalstellung) und lasse dann lediglich in Faststone ab und an die automatische Optimierung drüber laufen, bzw. bei zu dunklen Bildstellen eine voreingestellte Korrektur der Schatten um +10%, Lichter -10%, Kontrast +10%, Sättigung -10%. Gibt für mich fast immer eine Verbesserung, ohne großer Herumprobieren.

 

Was die PEN in Farben und ISO Leistung besser kann, macht das Objektiv der G1X MII im plastischem Eindruck wett.

 

 

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Auf digitalkamera.de gibt es einen Test http://www.digitalkamera.de/Testbericht/Canon_PowerShot_G1X_Mark_II/8961.aspx

 

Ich habe die Kamera seit etwa 2 Monaten und bin im grossen und ganzen sehr zufrieden damit. Allen Unkenrufen zum Trotz ist die Bildqualität absolut Topp. Einschränkungen bzgl. der Dynamik waren bisher kein Thema. Auch der teure Zubehörsucher hat mich auf der ganzen Linie überzeugt. Das Bild ist klar und deutlich. Einziger Wermutstropfen ist die Größe. Meine Jackentaschen sind definitiv zu klein für die Kamera. ;)

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Einziger Wermutstropfen ist die Größe. Meine Jackentaschen sind definitiv zu klein für die Kamera.

 

Das hat mich auch etwas gestört.... Abhilfe dagegen hat nun die LX100 gebracht, die mit EVF kompakter ist als die G1X MII ohne und eigentlich alles besser kann als die Canon. Wenn da nur nicht der eingeschränkte Telebereich und der etwas unglückliche EVF (unmögliches 16:9 Format, Lichtschacht-Eindruck) wären. Den fehlenden Klapp-LCD hingegen vermisse ich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich genieße das puristische Design. :)

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Das hat mich auch etwas gestört.... Abhilfe dagegen hat nun die LX100 gebracht, die mit EVF kompakter ist als die G1X MII ohne und eigentlich alles besser kann als die Canon. Wenn da nur nicht der eingeschränkte Telebereich und der etwas unglückliche EVF (unmögliches 16:9 Format, Lichtschacht-Eindruck) wären. Den fehlenden Klapp-LCD hingegen vermisse ich überhaupt nicht, im Gegenteil, ich genieße das puristische Design. :)

 

 

sieht ja auch ganz schön groß aus das Teil und nur mit externen Blitz :(

der elektronische Sucher wäre kein Argument <_<

Bilder macht sie auf kenen Fall bessere als die Canon

und bei diesem Preis kann man auch gleich zur Systemkamera greifen 

 

da würde ich mir dann eine Fuji X 20 oder X30 vorziehen

 

 

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sieht ja auch ganz schön groß aus das Teil und nur mit externen Blitz :(

 

Genau MEINE Größe, keineswegs größer als die bisher von mir favorisierte XZ-2, besonders wenn man den eingebauten EVF berücksichtigt. Wer's noch kleiner braucht nimmt eben die RX100 III.

 

 

der elektronische Sucher wäre kein Argument <_<

 

Bei mir ist der Sucher ein Schlüsselkriterium, bei anderen der eingebaute Blitz. Gut, dass wir die Auswahl haben! :)

 

 

 

Bilder macht sie auf kenen Fall bessere als die Canon

 

Insgesamt hast Du recht, wobei die G1X MII etwas weniger Offenblendentauglichkeit aufweist. Dafür hat sie den deutlich besseren Zoombereich. Und ihr Aufsteck-EVF ist sogar besser als der eingebaute EVF der LX100. Dafür ist die G1X MII (für mich deutlich störend) kopflastiger, die Balance der LX100 deutlich ausgewogener.

 

 

und bei diesem Preis kann man auch gleich zur Systemkamera greifen

 

Da kostet ein vergleichbares Objektiv alleine schon soviel wie die LX100. Ich hatte einen ausführlichen Vergleich mit einem Lumix 2.8/12-35mm. In dieser Größen- und Gewichtsklasse kann KEINE Systemkamera mithalten, schon gar nicht zu diesem Preis.

 

 

da würde ich mir dann eine Fuji X 20 oder X30 vorziehen

 

Wie schon geschrieben, das ist Geschmackssache, schön, dass wir die Wahl haben. Kompakter sind diese beiden jedenfalls nicht, eine X30 nur noch wenig günstiger und dann immer noch mit dem Nachteil des kleineren Sensors behaftet.

 

 

bearbeitet von rhl_lm

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