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  1. Vorgeplänkel Um mal ein klein wenig Leben in diesen eher im Koma liegenden Bereich des Forums zu bringen, hier nun wie versprochen ein "kleiner", rein subjektiver Erfahrungsbericht zur Nikon 1 V3, beruhend auf meiner persönlichen, mehrmonatigen Erfahrung mit dieser kleinen, aber sehr feinen Kamera der Nikon 1 Reihe. Informationen oder gar Tests zu dieser Kamera sind jedenfalls bisher leider noch recht rar, was vor allem damit zusammenhängen dürfte, dass die V3 auch sieben Monate nach ihrer Einführung in Deutschland immer noch nicht flächendeckend erhältlich ist und bisher sich deshalb nur wenige dazu durchringen konnten (nicht zuletzt auch wegen des ambitinierten und wegen der geringen Verfügbarkeit stabilenen Preises), eine V3 zu kaufen. Bei den örtlichen Fachhändlern, auch in den Großstädten, ist die V3 zum Teil noch niemals vorrätig gewesen, also mal eben beim Händler in die Hand nehmen und ausprobieren und mit Alternativprodukten vergleichen ist in den meisten Fällen nicht möglich. Auch ich habe mich sehr schwer getan und zuerst auf einen zumindest leicht fallenden Preis gewartet, denn mein Interesse lag von Beginn an beim Premium Kit, welches mit 1249 € nicht eben billig ist. Als sich aber bis Anfang Juli immer noch nichts getan hat, habe ich bei einem Angebot zugeschlagen, wo ich wegen einer leicht eingedellten Ecke an der Originalverpackung zumindest 100 € sparen konnte. Kamera und Zubehör waren natürlich unbeschädigt und unbenutzt. Seit Anfang Juli ist die Nikon 1 V3 nun meine tägliche Begleiterin und ich habe inzwischen mit ihr mehrere Tausend Bilder und diverse Videos gemacht. Vorab, ich kann mir die V3 aus meinem Alltag nicht mehr weg denken und auch nicht darauf verzichten. Das Nikon 1 System im Allgemeinen und die V3 im Speziellen Als Nikon vor einigen Jahren das Nikon 1 System vorstellte, ging ein Raunen und Stöhnen durch die Reihen der Nikon Fotografen. 1 Zoll Sensor und neues Bajonett, was soll das? Auch die Nikon Systemblitze passen nicht auf die Kameras der Nikon 1 V-Reihe, überhaupt, dieses als professionelle Systemkamera (damals die Nikon V1) ausgelegte und auch preislich dort angesiedelte Modell glich in ihrer Bedienung eher einer Coolpix als einer DSLR. Allgemeine Ratlosigkeit machte sich breit. Über die Gründe, warum Nikon die 1er Reihe genau so und nicht anders auf den Markt gebracht hat, liegen natürlich auch mir keine belastbaren Tatsachen vor, ich denke aber, dass ich mit meinen Vermutungen dicht bei der Warheit liege. Fakt ist für mich, dass sich Nikon sehr wohl intensiv Gedanken bei der Entwicklung der Nikon 1 gemacht hat. Ich denke, dass sich Nikon damals absichtlich nicht in eine Reihe mit den bereits schon vorhandenen Anbietern von Systemkameras mit APS-C oder MFT Sensoren einreihen wollte. Viel mehr wollte man ein kleines, handliches und leichtes System mit guter Bildqualität anbieten. Der 1 Zoll Sensor (CX) ermöglicht es, kleine und handliche Objektive mit hervorragenden Abbildungseigenschaften zu entwickeln, und diese trotzdem vom Volumen her eher klein zu halten. Ein DX oder gar FX Sensor würde nicht nur die Kamera selbst viel größer machen, auch die Objektive wären kaum bis gar nicht kleiner als die der DSLRs. Dies würde der Philosophie der kleinen, handlichen "Immerdabeikamera" wiedersprechen. Und dass solche spiegellosen Kameras mit DSLR Sensor nicht unbedingt ein Erfolg werden müssen, beweist ziemlich eindrucksvoll die Canon EOS M, die wie Blei in den Regalen liegt, die Kunden kaufen bei dem geringen Unterschied lieber eine DSLR. Nur am Rande, nicht zuletzt ermöglicht es der Cropfaktor von 2,7, mit Standardtelebrennweiten Bildausschitte zu erhalten, für die man an einer DSLR kiloschwere, riesige Objektive benötigt, die zudem Preise im vierstelligen Bereich aufrufen. Der größte Vorzug der Nikon 1 liegt aber von Beginn an bei deren Autofokus, der in den Punkten Geschwindigkeit und Treffsicherheit alles in den Schatten stellte, was am Markt bis dato erhältlich war. Spontane oder Action Fotos sind damit jederzeit möglich, ohne verpassten Gelegenheiten hinterhertrauern zu müssen, weil das Motiv bis zur Betriebsbereitschaft der Kamera bereits weg ist. Zu guter Letzt dürfte aber auch noch ein Grund gewesen sein, dass Nikon mit dem 1er System noch ein wenig Abstand von seinem DSLR Segment waren möchte, um mit der Nikon 1 nicht in deren Verkauf zu wildern. Die von vielen herbeigesehnte Nikon 1 mit DX oder FX Sensor wird deshalb voraussichtlich noch lange ein Wunschtraum vieler Nikonfotografen bleiben. Sollte Nikon eines Tages eine solche Kamera auf den Markt bringen (was sicher irgendwann der Fall sein wird, aber imho noch nicht "bald"), wird diese mit Sicherheit nicht mehr Nikon 1 heißen und vermutlich endgültig die Ablösung der DSLRs bei Nikon einläuten. Mein Weg im Nikon 1 System führte von der Nikon 1 J1 (der Mehrwert der V1 zur J1 war mir persönlich einfach zu gering) über die V2, welche ich im Juli 2014 dann durch die V3 ersetzt habe. Viele User waren (und sind) über das Konzept der Nikon 1 V3 entsetzt, wenn man genauer darüber nachdenkt erkennt man aber, dass Nikon sehr genau bei der Kritik der Kunden zur V2 zugehört hat. Hauptkritikpunkt (neben der gewöhnungsbedürftigen Form) war in der Regel, dass die V2 insbesondere durch den tatsächlich im Verhältnis zur Kamera "monströsen" Sucher und die große Griffwulst eben nicht jackentaschentauglich ist. Das Argument, dass dies bei der V1 ja auch nicht so wäre greift in sofern nicht, weil hochauflösende Sucher nun mal mehr Platz brauchen und der Sucher der V3 gegenüber der V1 ja ein vielfaches auflöst. Also hat man sich entschieden, den Sucher der V3 als Aufstecksucher zu gestalten, ein Konzept, für das ich nach mehrmonatigem Einsatz der V3 Nikon unendlich dankbar bin. Ohne Sucher und Handgriff und vor allem mit dem neuen 10-30 PD Zoom passt die V3 tatsächlich wieder in die Jackentasche. Zu den häufig weiterhin kritisierten Punkten wie MicroSD und/oder "neuer" Akku/"neues" Ladegerät gehe ich noch weiter unten im Text ein, auch hierfür gab es imho gute Gründe. Um die Einleitung abzuschließen: Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich nach den anfänglich auch bei mir durchaus vorhandenen Zweifeln Nikon dankbar bin, dass die Nikon 1 genau diese technischen Merkmale hat, welche sie aufweist, und dass es sich eben nicht nur um eine spiegellose "DSLR" handelt. Die Nikon 1 V3 Als Nikon die V3 Anfang 2014 vorstellte, habe ich für mich deren Konzept völlig vorurteilsfrei analysiert und dabei festgestellt, dass die V3 genau das bietet, was ich beim Kauf der V2 gern gehabt hätte. Deshalb reifte der Entschluss, die V2 durch die V3 zu ersetzen, in mir ziemlich schnell. Von Anfang an kam für mich dabei nur das so genannte Premium Kit in Frage, welches neben der V3 den hochauflösenden Aufstecksucher, den Handgriff und das neue, relativ flache PD-Zoom 10-30 VR enthält. Ein Einzelkauf dieser Komponenten wäre zum Kaufzeitpunkt Anfang Juli erheblich teurer gewesen. Die reine V3 mit dem PD-Zoom ist kaum größer als eine Nikon 1 der J-Reihe und passt prima in die Jackentasche. Man merkt hier deutlich, dass die Reduzierung der Größe der V3 bei Nikon während der Entwicklung ganz weit oben auf der Agenda stand. Bei der V3 hat Nikon das Bedienkonzept der V-Reihe gründlich überarbeitet. Anders als ihre Vorgänger hat die V3 jede Menge Funktionstasten und je vorn und hinten Einstellräder wie eine DSLR. Eine AE-L/AF-L ist ebenfalls vorhanden. Die meisten Funktionen lassen sich entweder direkt oder über die F-Taste erreichen, dass Touchdisplay tut dann bei der schnellen Änderung der Kameraeinstellungen ein übriges. Die meisten Tasten liegen dabei dort, wo man sie auch von der DSLR gewohnt ist. Noch bequemer wird es, wenn man den zusätzlichen Handgriff montiert. Neben dessen Hauptfunktion, nämlich das Handling der V3 bei der Verwendung größerer Objektive erheblich zu verbessern, wandern dann auch der Auslöser und das vordere Einstellrad an DSLR übliche Positionen. Zudem bringt der Handgriff eine dritte, im gewissen Rahmen frei belegbare Funktionstaste mit. Neben den üblichen und teilweise geführten Automatikmodies, dem Creativmodus inklusive zahlreicher Motivprogramme, dem erweiterten Videoprogramm, den Nikon 1 typischen Funktionen "Best Moment Capture" und "Bewegter Schnappschuss" verfügt die V3 auch über die direkt anwählbaren P/S/A/M Modis. Dank der zwei Einstellräder ist auch der manuelle Modus vernünftig nutzbar. Besonders hervorzuheben ist das helle, hochauflösende Display, welches man neben der bereits erwähnten Touchbedienung über einen sehr stabilen Mechanismus stufenlos nach oben und unten klappen kann, was verrenkungsfreihe bodennahe bzw. Überkopf-Aufnahmen ermöglicht. Ein Toch auf das Display, und die Kamera fokussiert auf diese Stelle und löst sofort aus. Dies kann man direkt über das Display umkonfigurieren (nur Plazierung des Fokusfeldes und Fokus bei Einzelfeld-Autofokus) bzw. auch ganz ausschalten. Nochmal eine Schippe drauf legt der mit 2,3 Millionen Bildpunkten auflösende Aufstecksucher. Hier kann man alle Informationen inklusive der 3D-Wasserwage ein- und und wieder ausblenden, wie auf dem Display auch. Das Sucherbild ist hell und klar und lässt sich sogar von mir als Brillenträger sehr gut verwenden und komplett überblicken. Anders als bei der V2 gibt es am Sucher einen Knopf der es ermöglicht, den Augensensor zu deaktivieren und zwischen Sucher und Monitor manuell umzuschalten. Bei der V2 hat mich der Augensensor oft noch schier fast in den Wahnsinn getrieben, weil er immer genau das Falsche im unpassendsten Moment machte. Nur der Vollständigkeit halber, die V3 hat natürlich auch einen kleinen Aufklappblitz, der mit seiner Leitzahl von 5 zwar nicht besonders hell ist, als Aufhellblitz im Gegenlicht aber allemal reicht. Dieser lässt sich natürlich auch aufklappen, wenn der Sucher montiert ist. Angenehm ist auch, dass der Blitz nur dann ausklappt, wenn man dies selbst über den entsprechenden Knopf an der Kamera tut. Auch im Automatikmodus popt der Blitz so nicht andauernd auf. Zusätzlich kann man auf dem Zubehörschuh der V3 statt des Suchers einen der Nikon 1 Blitze montieren, mein SB-N7 kommt allerdings so gut wie nie zum Einsatz, weshalb ich die Doppeltfunktion (entweder/oder) des Zubehörschuhs gut verschmerzen kann. Als weitere Anschlüsse sind ein Highspeed-USB, eine HDMI Schnittstelle (Typ D) und ein Audioeingang (3,5 mm Klinke fürs externe Stereomikrofon) vorhanden. Zusätzlich ist bei der V3 Wi-Fi integriert, zu dieser Schnittstelle sage ich dann aber später in einem eigenen Kapitel noch etwas. Das Handling und Anfassgefühl Wie zuvor die J1 und die V2 habe ich meine V3 grundsätzlich immer dabei, wenn ich das Haus verlasse. Zusätzlich sind noch das eine oder andere Objektiv, ein paar Reserveakkus und SB-N7 Blitz dabei. Das Bedienkonzept der V3 kommt mir dabei sehr entgegen, da dieses wie bereits geschrieben stark an das der Nikon DSLR angelehnt ist. So findet man alle Bedienelemente dort, wo man sie sucht. Die J1 und die V2 waren schon nicht schlecht, die V3 ist in dieser Hinsicht für mich aber nahezu perfekt. Die Zeit, welche vom Einschalten bis zur Aufnahmebereitschaft vergeht, ist phänomenal. Wem mit der V3 noch ein Foto entgeht, der hat gepennt. ;-) Der Autofokus sitzt in der Regel blitzschnell und perfekt. Selbst längeres Tragen der V3 in der Hand führt zu keinerlei Ermüdungserscheinungen. Die Ergonomie ist sehr gut, mit dem Zusatzgriff sogar nahezu perfekt. Die Finger klemmen nicht ganz so zwischen dem Griff und dem Objektiv, wie es bei der V2 der Fall ist. Die Materialanmutung der V3 ist hervorragend. Sie wirkt nicht so massiv wie die V2, welche ich in weiß hatte und die einem das Gefühl vermittelte, man könne damit Nägel einschlagen. Aber das Metallgehäuse der V3 wirkt hochwertig mit edler Oberfläche, an den wichtigen Stellen ist das Gehäuse "beledert". Die Speicherfachabdeckung hat einen Klappmechanismuss. Die Befestigung des Klappmonitors ist sehr solide und macht einen sehr stabilen Eindruck. Der Zusatzgriff ist mit wenigen Handgriffen montiert und wieder abgenommen. Der Sucher ist ordentlich arretiert und kann nur durch das gleichzeitige Drücken der Entriegelungsknöpfe auf beiden Seiten abgenommen werden. Er sitzt fest auf dem Zubehörschuh der V3. Der Auslöser hat fühlbare Druckpunkte, die Bedienelemte und Knopfe sind ergonomisch angeordnet. Die V3 ist erstaunlich schwer, aber nicht zu schwer, und vermittelt schon aus diesem Grund ein hochwertiges Gefühl. Fotos kann man mit der V3 in aller Öffentlichkeit schön unauffällig machen, ohne von irgendjemanden blöd angemacht zu werden, wie es mir mit der DSLR schon mehrfach passiert ist. Man ist damit halt ein "Knipser" unter vielen, die Leute stören sich nicht daran. Das Auslösegeräusch ist schön leise und dezent. In Situationen, wo es darauf ankommt, kann man die V3 auf lautlos umstellen, sie verwendet dann den elektronischen Verschluss. Allerdings warten dann fotografierte Personen teilweise auf das Auslösegeräusch, völlig lautlos ist manchmal schon sehr irritierend. Braucht man sie nicht, verschwindet die V3 einfach in der Tasche. Eine Fototasche oder gar ein Rucksack sind hierfür nicht erforderlich. Die Bildqualität Die Nikon 1 V3 produziert schon mit Standardeinstellungen ganz ansprechende JPGs out of cam. Der Weißabgleich arbeitet dabei zuverlässiger als der der J1 und V2 und sogar teilweise besser als der meiner DSLRs. Wird das Licht schlechter, schlägt aber die nicht komplett deaktivierbare Rauschreduzierung zu kräftig zu und bügelt die Details aus dem Bild. Alles in allem sind Rauschverhalten und Auflösung trotz der stark gesteigerten Pixelzahl etwas besser als bei der V2. Trotzdem muss man natürlich wissen, dass di V3 in homogenen Flächen auch bei ISO 400 schon etwas rauscht, aber sehr dezent, gleichmäßig und gut korrigierbar. Das Rauschen erinnert schon fast ein wenig an das Filmkorn aus den analogen Zeiten. Wer allerdings das Optimum aus seinen V3 Bildern holen will, sollte mit der V3 in RAW fotografieren und einen externen RAW-Konverter bemühen. Nach gut 4200 Aufnahmen mit der V3 kann ich reproduzierbar immer wieder feststellen, dass die Reserven in den RAWs der V3 enorm sind. Zudem kann man bei den RAWs die Korrektur von Bildrauschen manuell beeinflussen, und muss sich nicht auf die entsprechenden Routinen der Kamera verlassen. Wer RAWs nutzt und für die Korrektur und Konvertierung kein Nikon eigenes Programm verwendet, sollte das "Active Daylighting" in der Kamera deaktivieren. Auch wenn die RAW-Konverter diese Einstellung generell ignorieren (außer ViewNX, CNX2, NX-D), wirkt sich diese Funktion in der Kamera dahingehend aus, dass die Aufnahmen leicht unterbelichtet werden (Nikon Software zieht dann bei der Verarbeitung die Schatten wieder hoch), was zu verstärktem Bildrauschen führt. Für das Optimum an Qualität sollten die Aufnahmen besser korrekt belichtet sein. Natürlich musste sich die V3 in Sachen Bildqualität dem Vergleich zur V2 und J1 stellen, zusätzlich habe ich noch mit den Aufnahmen der digitalen Spiegelreflexkameras verglichen, die ich in den letzten Jahren so verwendet habe. Bei solchen Vergleichen sollte man immer daran denken, keine 100% Ansichten zu vergleichen, sondern alle Aufnahmen sollten in der gleichen Auflösung verglichen werden, wie sie die jeweils schwächere Kamera bietet. Bei meinen Nikon 1 waren dies also die 10 MP der J1. In diesem Vergleich deklassiert die V3 die V2 und die V1 deutlich und in allen Belangen. Die Aufnahmen sind deutlich detailreicher und rauschärmer. Zusätzlich habe ich noch mit einer repräsentativen Auswahl folgender DSLRs verglichen: D40, D40x, D60, D80, D300, D5100 und D700. Die D40, D40x, D60, D80 und D300 schlägt die V3 deutlich (ich habe hier nicht die 6 MP der D40 als Grundlage genommen, sondern jede DSLR einzeln verglichen). Die D5100 liegt in Sachen Auflösung gleichauf, verliert aber beim Rauschen deutlich! Die D700 läuft ein wenig außer Konkurenz, diese verliert leicht bei der Auflösung in den niedrigen ISOs (verglichen bei 12 MP), ist aber in allen ISO Stufen erheblich rauschärmer. Bei höheren ISOs schlägt die Stunde der D700, hier zieht sie sowohl bei der Detailauflösung als auch beim Rauschen deutlich an der V3 vorbei. Soviel zum Mythos, der CX Sensor könne mit denen aus den DSLRs nicht mithalten. Die Bildqualität ist bei der V3 sehr stark von dem verwendeten Objektiv abhängig. Das mitgelieferte Kitobjektiv (1Nikkor VR 10-30 PD) liefert ansich eine recht ordentliche Bildqualität ab. Die Auflösung ist in der Mitte sehr ordentlich und fällt zu den Rändern hin zwar sichtbar, aber nicht gravierend ab. Hier liegt es daber deutlich vor dem alten VR 10-30. Allerdings ist dieses Objektiv etwas Streulichtempfindlich, auf Grund der Bauart ist aber leider der Einsatz einer Streulichtblende nicht möglich. Bei ungünstigem Lichteinfall kommt es deshalb zu Doppelbildern und Überstrahlungen im Randbereich. Das VR 6,7-13 ist der absolute Hit an der V3 und eine wahre Empfehlung. Knackscharf bis zu den Rändern, einfach nur top. Sehr gut ist auch das aktuelle VR 10-100 (zum alten PD kann ich nichts sagen, das konnte ich nicht testen). Bei diesem fallen die Ränder ganz leicht ab, aber immer noch im grünen Bereich. Sehr gut schlägt sich auch das alte VR 30-110, dass an der V3 hervorragende Ergebnisse liefert und sich zudem sehr gut zum Freistellen des Motivs eignet. Das 18,5 fand ich persönlich etwas entäuschend. Leicht abgeblendet sehr scharf in der Mitte, fällt es zum Rand hin deutlich ab. Zudem produziert es in den Randbereichen deutliche CAs, vor allem bei Offenblende. Das 32 mm Objektiv konnte ich leider noch nicht testen, ebenso auch noch nicht das VR 70-300. Beide stehen aber auf meiner Einkaufsliste. Auf den Kauf des FT-1 Adapters habe ich verzichtet, weil ich nicht die Absicht habe, meine viel zu großen und schweren FX-Objektive an die V3 zu adaptieren. Hierzu kann ich also leider ebenfalls nichts sagen. Ich drucke zur Beurteilung der Bildqualität auch gern einmal Bilder in verschiedenen Größen aus. Hierfür steht mir ein HP Designjet 110plus NR zur Verfügung. Bis DIN A4 ist auch bei Aufnahmen mit höheren ISOs (ISO 800 und mehr) kein Rauschen erkennbar. Bei A3 Ausdrucken sieht man dieses dann leicht, aber unaufdringlich. Aufnahmen mit niedrigen ISOs rauschen auch bei A3 nicht. Bei A2 Drucken sieht man dann bei höheren ISOs ein deutliches, aber feines Rauschen in homogenen Farbflächen, auf "normalen" Betrachtungsabstand verschwindet dieses aber. Ich habe auch A1 Drucke getestet. Hierfür habe ich das Bild mit der OnOne Perfect Photosuite 9 auf Druckauflösung hochskaliert. Aufnahmen mit der V3 mit Basis-ISOs eignen sich hierfür hervorragend, hier kann die V3 sogar ihren Auflösungsvorteil gegenüber der D700 ausspielen. Ausdrucke in A1 sind detailiert scharf, selbst bei sehr geringen Betrachtungsabstand. Ich habe für den Test eine detailreiche Landschaftsaufnahme aus dem letzten Urlaub ausgewählt, der Ausdruck hat mich dan vollends von den Qualitäten der Nikon 1 V3 überzeugt. Aufnahmen mit höheren ISOs fehlen für diese Druckgröße dann aber die Details. Auf normalen Betrachtungsabstand für A1 ist aber (mit leichten Abstrichen auch) auch dies bis ISO 800 kein großes Problem. W-LAN Das W-LAN war einer der Gründe, warum ich die V3 wollte (allerdings kein ausschlaggebender). Leider hat Nikon die W-LAN Funktion der V3 (zu) stark eingeschränkt. Wer W-LAN aktivieren möchte um während des Fotografierens die Bilder gleich auf den Computer zu übertragen, sollte dies gleich wieder vergessen. Aktivieren des W-LANS macht die V3 selbst unbenutzbar, sprich, W-LAN ist nur so lange aktiv, wie der Menüpunkt auf dem Monitor der V3 aktiv bleibt! Zudem lässt sich die V3 nur mit einem Mobilgerät koppeln, sprich, Telefon oder Tablet im Ad-Hoc Netzwerk. Hierfür benötigt man auf dem Gerät das "Wireless Mobile Utility" (WMU), über welches man dann die V3 steuern kann. Die V3 schaltet dabei grundsätzlich automatisch in den "P" Modus, Bilder werden nach der Aufnahme nur in eingeschränkter Größe (einstellbar) an das Mobilgerät übertragen, während sie ins JPG konvertiert werden. Über das WMU hat man folgende Funktionen: * Foto erstellen im P-Modus ohne jeglich Eingriffsmöglichkeit in die Einstellunge der Kamera * Bilder von der Kamera aufs Mobilgerät übertragen Damit eignet sich das W-LAN der V3 höchstens für Selfies. Mehr nicht! Keine Einstellungen der Kamera ändern, keine Videos. Andere Programme können nur Bilder von Karte übertragen, keine Fotos machen. Little Snitch kann man mit der V3 also getrost vergessen, genauso wie Tethered Shooting über den Computer. Übrigens ist die WMU App eine reine Telefonanwendung und damit ziemlich witzlos. Auf dem Tablett wird sie nur als Briefmarkenapp dargestellt oder hochskaliert, was sehr hässlich aussieht. So kann man also auch den Vorteil durch die Displaygröße eines Tablets nicht für die Aufnahme ausnutzen. Vorurteil oder wirklich ärgerlich? Es gibt einige Kritikpunkte, die in den Communitys über die V3 immer wieder geäußert und diskutiert werden, und auf die ich deshalb an dieser Stelle auch einmal kurz eingehen möchte. Oft kommt die Kritik von Leuten, die noch nie eine V3 in der Hand hatten oder gar damit gearbeitet haben. Viele vermeintliche Einschränkungen erweisen sich im täglichen Gebrauch nämlich oft auch als äußerst praktisch. Nikon verwendet in der V3 MicroSDs als Speichermedium! Nikon hat, aus gutem Grund, den Steckplatz für die Speicherkarte unter die seitliche Abdeckung verlegt. Dies war in sofern erforderlich, da die Speicherkarte bisher im Akkufach untergebracht war, was bei montierten Handgriff an der V3 aber eher unpraktisch ist, da ein Kartenwechsel bedeutet, den Griff abzuschrauben. Da das Gehäuse möglichst klein gehalten werden sollte, war für einen vollwertigen SD-Steckplatz seitlich absolut kein Platz. Nikon hat deshalb einen MicroSD Steckplatz verwendet. Trotz nicht gerade kleiner oder gar zierlicher Hände habe ich mit der Entnahme der Karte (ich übertrage die über einen USB3 Kartenleser von Lexar auf den Computer) überhaupt keine Probleme. Dies ist weder fummelig (Federmeschanismus zum Auswurf) noch habe ich bisher eine Karte verloren. Jedes mal den Griff abschrauben zu müssen, fände ich persönlich ärgerlicher. Der Sucher ist nicht fest verbaut und blockiert zudem auch noch den Steckplatz für den Zusatzblitz! Der Sucher ist nicht immer erforderlich und in manchen Situationen sogar hinderlich. Zudem hätte ein fest verbauter Sucher das Kameragehäuse stark vergrößert. Mir persönlich ist die Kamera so klein lieber, der Sucher kommt nur bei Bedarf zum Einsatz. Bei Verwendung dicht über den Boden oder über Kopf ist der Sucher ohnehin nutzlos, der empfindlich reagierende Augensensor (man vergisst gern, diesen abzuschalten) schaltet dann den Monitor im unmöglichsten Moment ab. Das sich der Sucher mit dem Blitz den Steckplatz teilt, stört mich persönlich nicht. In den allermeisten Fällen reicht der eingebaute Blitz zum Aufhellen, brauche ich wirklich den nur wenig stärkeren SB-N7, kommt der Sucher halt runter und man fotografiert über den hervorragenden Monitor. Es passen keine Nikon Systemblitze! Sicher, selbst die Coolpix P7800 hat einen Standardblitzschuh. Anderseits stelle ich mir gerade vor, meinen SB-910 auf die V3 zu montieren (oder eher die V3 unter den Systemblitz). Aus Gesichtspunkten der Ergonomie beim Fotografieren eher, naja. Ganz davon abgesehen würde ich meinen SB-910 nicht ständig mit rumschleppen wollen, die kleinen Blitze des 1er Systems nehmen in der Tasche dagegen kaum Platz weg. Was ich mir eher wünschen würde, wäre ein SB-N9 mit höherer Leitzahl und eventuell eine Mastersteuerung. Neuer Akku und Ladegerät! Naja, ganz neu ist der Akku ja nicht wirklich. Und wieder, der Akku der V2 wäre für die V3 einfach zu groß gewesen. Deshalb hat Nikon einfach den Akku der J-Serie genommen und ihm lediglich ein wenig mehr Leistung spendiert. Akku und Ladegerät kann man auch für eine Nikon 1 Jx verwenden. Es kommt also immer darauf an, was man noch so an Technik hat. Da meine Frau meine J1 weiterverwendet, für uns optimal. Zudem sind zusätzliche Akkus, auf denen nicht unbedingt Nikon steht, relativ preiswert. Ich habe sogar welche mit einer höheren Kapazität als dem originalen Akku gefunden, zwei Akkus + Ladegerät für knapp 18 €. Keine Mastersteuerung des Blitzes! Tja, das ist wirklich ärgerlich, aber vermutlich eine bewusste Einschränkung, um die Systemkameras von den DSLRs abzugrenzen. Für die meisten Käufer der V3 dürfte dies aber kaum eine Relevanz haben. Videoaufnahme Videoaufnahmen erstellt die V3 in Full HD Auflösung in hervorragender Qualität. Selbst bei dunkleren Umgebungen sieht man in den Aufnahmen dabei kein störendes Rauschen. Der Autofokus der Nikon 1 Objektive arbeitet dabei anders als bei den Nikon DSLRs absolut zuverlässig und geräuschlos. Zur Verbesserung der Tonqualität kann man ein externes Stereo-Mikrofon aufstecken. Zur Stabilisierung der Videoaufnahmen kann zusätzlich zum optischen Bildstabilisator (Active-Modus!) noch einen elektronischen Bildstabilisator zuschalten, was tatsächlich hervorragend stabilisierte Videoaufnahmen auch ohne Stativ ermöglicht. Für die Videoaufnahme gibt es noch diverse Sonderfunktionen bei der V3, auf die ich aber an der Stelle nicht eingehen möchte. Vermutlich bewusste Einschränkungen der V3 gegenüber DSLRs Nikon hat, vermutlich um die Systemkameras bewusst von den DSLRs abzugrenzen und diese für den professionellen Einsatz uninteressant zu machen, einige Funktionalitäten der V3 über die Kamerafirmware künstlich beschränkt. Dies sehe ich bei einer Systemkamera mit immerhin vierstelligem Preis etwas kritisch, wird aber die meisten Käufer der V3 vermutlich nur wenig stören. Was die V3 nicht kann, aber könnte: NEFs in JPG konvertieren: Damit stehen bei der RAW-Fotografie auch nicht die kamerainternen Bearbeitungsfunktionen zur Verfügung. JPG+RAW wäre ein mölglicher Lösungsansatz, ich persönlich bearbeite aber ohnehin lieber am Computer. Eingeschränkte W-LAN Funktionalität: Siehe den Abschnitt zum W-LAN oben. Damit ist die Studiotauglichkeit der V3 stark eingeschränkt. Keine Master-/Slavesteuerung durch internen oder Aufsteckblitz. Entfesseltes Blitzen fällt damit aus. RAW-Konverter Kompatibilität Ich verfüge über Lizenzen der gängisten RAW-Konverter am Markt (warum, im Abschnitt am Ende dieses Berichts). Ich habe diese sowohl auf ihre Kompatibilität als auch auf die zu ereichenden Bildergebnisse getestet. Hier eine kurze Einschätzung dazu. Nikon ViewNX/Capture NX2/Capture NX-D: Diese drei Programme bieten natürlich volle Unterstützung der RAW Aufnahmen der V3. Als Besonderheit ist dabei zu nennen, dass die Nikon Konverter als einzige Programme am Markt in der Lage sind, die Picture Control Einstellungen der Kamera zu interpretieren und in die Verarbeitung zu übernehmen. Besonders NX-D eigenet sich hier für die Aufnahmen der V3, um die Kameraeinstellungen finezutunen und besonders eine eigene Reduzierung des Rauschens der Aufnahmen festzulegen. Achtung, wichtiger Hinweis! Aufnahmen der V3, die mit Capture NX2 verändert und gespeichert wurden, können weder mit ViewNX noch mit Capture NX-D weiter bearbeitet werden. Lightroom: Lightroom unterstützt die V3 sowohl mit eigenen Profilen als auch mit Objektivkorrekturen. Allerdings finde ich das Kameraprofil für die V3 bisher wenig überzeugend, dass Finetuning der V3 Aufnahmen ist entsprechend aufwändig. Die Picture Control Einstellungen werden nicht unterstützt. DXO Optics Pro 10: DXO unterstützt die V3 bereits seit der Version 9 mit Kamera- und Objektivprofilen. Allerdings sind die Korrekturen der Objektivprofile für das 1er System nicht immer korrekt. Mit Version 10 hat DXO die Primefunktion für die Rauschreduzierung überarbeitet, diese ist jetzt endlich ohne ewige Wartezeiten einsetzbar und liefert gerade bei HighISO Aufnahmen der V3 hervorragende Ergebnisse. Die Standardoptimierungen in DXO finde ich nicht immer überzeugend und benötigen oft noch etwas Finentuning. Allerdings bietet die Konvertierung mit den Standardeinstellung oft eine sehr gute Grundlage für die Weiterverarbeitung der Aufnahmen in der OnOne Perfect Photo Suite, weshalb ich sie gern einsetze, wenn ich schnell zu guten Ergebnissen kommen will. Die Verabeitung bereitet etwas weniger Aufwand als in Lightroom. Die Picture Control Einstellungen werden nicht unterstützt. Silkypix Developer Studio Pro 6: Diese Programm wird in den Foren ja oft verissen. Seit Version 6 muss ich sagen, zu unrecht! Diese Programm ist mein absoluter Favorit, wenn es um die Verabeitung der RAWs der V3 geht. Die Arbeit geht erheblich schneller von der Hand als in Lightroom, die Ergebnisse sind hervorragend. Allerdings gibt es hier keine Objektivprofile, Objektivfehler können in Silkypix aber sehr gut manuell korrigiert werden. Silkypix ist ja die Grundlage von Nikon Capture NX-D, allerdings bietet es all die Funktionen, die man in NX-D schmerzlich vermisst. Die Picture Control Einstellungen werden nicht unterstützt. Capture One Pro 7/8: Capture One Pro, früher bei der Bearbeitung meiner DSLR Aufnahmen meine persönliche Nummer 1, hat auch 7 Monate nach Einführung der V3 noch keine Unterstützung für diese Kamera integriert. Der Support antwortete mir auf meine entsprechende (sehr höfliche) Nachfrage diesbezüglich eher sehr unhöflich, das der Support der RAWs bestimmter Kameramodelle entsprechend der Häufigkeit des Wunsches der Kunden integriert wird. Im Falle der V3 könne man mir nicht sagen, ob diese überhaupt und wenn ja, wann, von Capture One Pro unterstützt wird. Diese Antwort hat mir dann die Kosten für das Upgrade auf Version 8 erspart. :-( OnOne Perfect Photo Suite 9: Seit Version 9 unterstützt die OnOne Perfect Photo Suite nun auch die RAWs der V3. Dieses Programm ist mein absoluter Favorit, wenn es um die letzte Optmierung der Aufnahmen in meinem Workflow geht. Es ist schon erstaunlich, was man aus den Aufnahmen der V3 noch alles hervorzaubern kann. Die PPS erspart mir in über 90% der Fälle eine mühevolle Aufbereitung in Photoshop CC. Es gibt inzwischen bei mir keine Aufnahme mehr, die nicht im letzten Schritt durch die Perfect Photo Suite wandert. iPhoto/Aperture: Die V3 wurde über das RAW Kompatibilitätsupgrade in die Unterstützung aufgenommen. Allerdings arbeite ich mit diesen Programmen seit geraumer Zeit nicht mehr. Aperture wurde in den letzten Jahren kaum noch weiterentwickelt und liegt im direkten Vergleich zu den anderen RAW Konvertern weit zurück. Cyberlink Photo Director: Keine Unterstützung der V3. Wünsche an künftige Firmwareupdates Nikon sollte dringend die RAW Engine der V3 überarbeiten. Was man aus den 1" Sensoren herausholen kann, wird eindrucksvoll von Sony bewiesen. Das dies auch mit den Aufnahmen der V3 möglich wäre, zeigen die Ergebnisse, die man mit den Aufnahmen der V3 in externen RAW Konvertern erzielen kann. Besonderes Augenmerk sollte Nikon hierbei auf die Überarbeitung der Rauschreduzierung legen. Das auch Nikon eine hervorragende Engine programmieren kann zeigt beeindruckend die Coolpix P7800, die aus einem erheblich kleineren Sensor hervorragende Ergebnisse zaubert und der JPGs Out of Cam mehr als nur brauchbar sind. RAW-Verarbeitung in der Kamera. Die Nikon DSLRs können dies, diese Einschränkung ist von Nikon also so gewollt, bei einer Kamera der Preisklasse einer V3 aber nicht akzeptabel. Mastersteuerung von Nikon Systemblitzen. Dies wäre technisch möglich, wurde aber nicht in die Firmware programmiert. Diese Funktion würde die kreativen Möglichkeiten der V3 erheblich erweitern und sie zu einer vollwerigen Ergänzung zur Nikon DSLR machen. Erweiterung der W-LAN Funktionalität. Es sollte, wie bei den DSLRs, möglich sein, auch mit aktiviertem W-LAN mit der Kamera weiter zu arbeiten. Zudem sollte die Camera auch mit Camera Control Pro 2 steuerbar sein. Zudem sollte das W-LAN auch einen Laufwerksmodus bieten, um die Aufnahmen kabellos auf den Computer zu übertragen. Wünsche ans Zubehör Das Nikon 1 System braucht dringend mehr Objektive. Ganz oben auf meiner Wunschliste ständen ein Makroobjektiv (Offenblende 1.8) und mehr lichtstarke Festbrennweiten mit Blende 1.2/1.4/1.8. Zudem hat Nikon immer wieder neue Standardobjektive mit ähnlichen technischen Merkmalen auf den Markt gebracht. Dies ist in meinen Augen nicht ausreichend! Wünschenswert wäre für mich ein 10-30 2.8, ein 10-30 1.8 oder zumindest ein 10-30 1.8-3.5. Zudem wäre ein SB-N9 mit höherer Leitzahl und Master-/Slave-Fähigkeit wünschenswert. Wünschen würde ich mir auch, dass Sigma seine DN Reihe und Tamron seine Di III Objektive auf den Nikon 1 Anschluss erweitern. Mein persönliches Fazit Das Nikon 1 System ist für mich das am Meisten unterschätzte, spiegellose Kamerasystem am Markt. Nikon hat das Potential der Nikon 1 Kameras bei weitem noch nicht ausgeschöpft, leider scheint man sich bei Nikon aber momentan hauptsächlich auf die FX DSLRs zu konzentrieren, wobei die anderen Segmente geflissentlich auf der Strecke bleiben. Was die V3 betrifft, diese ist für mich absolut die beste Nikon 1, die man für (viel) Geld kaufen kann. Das System ist durchdacht, dass Fotografieren damit macht einfach nur Spaß, die Bildqualität braucht sich hinter der der DSLRs absolut nicht verstecken. Aus meinem Alltag ist die V3 absolut nicht mehr wegzudenken. Sie hat dafür gesorgt, dass ich meine DSLR Ausrüstung (Nikon FX) tatsächlich nur noch für Auftragsarbeiten nutze, aber auch dort ist die V3 immer dabei, und sei es nur, um meine Arbeit im Video zu dokumentieren. Im letzten Urlaub hatte ich sowohl die FX Ausrüstung als auch die V3 dabei, mit der FX DSLR sind dort gerade mal 5 Aufnahmen entstanden, alles andere habe ich mit der V3 abgedeckt. Fertig entwickelt ist nicht mehr festzustellen (außer an den Exifdaten), welche Bilder aus welcher Kamera stammen. Ich hoffe inständig, dass Nikon das 1er System nicht wider fallen lässt und sukzessive weiter ausbaut. Ich kann mir keine bessere Ergänzung zu meiner DSLR Ausrüstung vorstellen. Über den Autor Natürlich ist vorstehender Bericht vollständig subjektiv gefärbt, sprich, er soiegelt meine persönliche Meinung wieder. Allerdings beruht er auf meinen umfassenden Erfahrungen in der Fotografie im Allgemeinen und mit der V3 im Besonderen. Ich danke allen, die bis hierher durchgehalten haben. Noch kurz ein paar Worte zu mir, um vorstehenden Bericht ein wenig einordnen zu können. Ich bin gewerblich als Fotograf und Webdesigner tätig, allgemein verfüge bereits ich über 35 Jahre Erfahrungen in der Fotografie, digital fotografiere ich jetzt seit über 10 Jahren. Ich gebe sowohl Fotokurse (Grundlagenkurse (fotografisch und technisch), themenbezogene Spezialkurse) als auch Kurse in der Postproduktion, sprich, der Bildbearbung (was auch meine zahlreichen Lizenzen erklärt). Zusätzlich erarbeite ich Fachdokumentationen. Viele Grüße, Easy98
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