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  1. Hallo liebes Forum, Ich besitze eine Alpha 6000 und habe bisher außer dem SEL 1650 noch ein adaptiertes Minolta MD 50mm f1.7. Da ich noch relativ neu mit der Materie der Systemkamera-Fotografie bin tue ich mich manchmal ein bisschen schwer , welche Einstellungen ich für die Blende, die Belichtungszeit und die ISO wählen soll. Die ISO stelle ich meist auf AUTO mit einer oberen Beschränkung. Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass die maximale Belichtungszeit für handgehaltene Fotos der Brennweite des Objektivs entspricht (also für das 50mm 1/50 sec). Nur welche Belichtungszeit dann für mein jeweiliges Motiv die richtige ist kann ich meist auch nur erraten. Ich weiß auch, dass es wahrscheinlich keine Allround Einstellung gibt und diese je nach Motiv und Lichtverhältnissen variiert, aber vielleicht habt ihr da ein paar Tipps für mich? Ich wäre euch sehr dankbar für eine konstruktive, Diskussion zu diesem Thema, da ich mit der Suchfunktion in diesem Forum leider keine Threads dazu gefunden habe. Bisher habe ich mir als Hilfskrücke immer die ISO Anzeige genommen. Wenn ich eine Blende und die Belichtungszeit gewählt habe hab ich geschaut auf welche ISO die Kamera gehen würde und dann versucht die Einstellungen so zu verändern, dass die ISO nicht allzu hoch ist. Das ist nur etwas umständlich und zeitintensiv denke ich und vielleicht könnt ihr mir da ja weiterhelfen! Ich wäre euch sehr dankbar. Ich habe auch mal gesehen, dass bei Canon Spiegelreflexkameras eine Anzeige im Infodisplay ist, welche anzeigt, wie ausgewogen das Bild belichtet ist. So etwas in der Art gibts bei der Alpha 6000 nicht oder? Viele Grüße Andreas
  2. Hallo allerseits, erstmal Gratulation zu dem wirklich tollen und informativen Forum. Nach viel staunendem Mitlesen habe ich mir im Februar 2014 eine neue Nex 6 gekauft. Mittlerweile sind 10.000 Bilder im Kasten, an Objektiven nutze ich hauptsächlich das SEL1670Z, aber auch ein 20F28 und das "ganz okaye" SEL55210. Heute mal für alle, die manuell reinigen, meine kleine Horrorgeschichte! ;-) ••• Vor etwa 2 Wochen fielen von Blende 11 an aufwärts die typischen Verunreinigungen bei Bildern von strahlendem Himmel und ähnlichen "unendlich-Fokus"-Motiven auf. Ich habe mich lange informiert und (fast) alles zum Sensorglass-Reinigen gelesen. Visible Dust kam noch am ehesten in Frage, jedoch mehrten sich die Erfolgsberichte mit Q-Tips und Äthanol aus der Apotheke sowie zum Schlieren-Entfernen noch Aqua Dest., man solle tupfen, nicht reiben und und und. ••• Vorgestern habe ich mich dran gegeben. Möglichst staubfrei arbeiten, Staubsauger auf niedrigster Stufe nur mit Handteil in der Linken, Gläschen mit Äthanol und Aqua Dest. bereitgestellt, frische Q-Tipps sicherheitshalber im Schraubglas zum idiotensicheren Entnehmen während der Prozedur. Dicke Lesebrille 3 dpt auf der Nase und im Dieter Krebs-Look ("Habt Ihr`n HUND?" - wer kennt ihn noch? :-) ) mit ruhiger Hand ran ans Werk. Ich habe insgesamt vier Durchgänge benötigt, um das Sensorglas frontflächig sauber zu bekommen. Zwischendurch jedoch hatte ich, wie sich sofort herausstellte, ein Q-Tip mit ZWEI statt nur einem Tropfen Äthanol befeuchtet und verwendet, um nun auch die bei der vorhergehenden Prüfung immer noch resistenten Partikel wegzutupfen. Zu dumm, dass nun beim Tupfen unbemerkt so viel Flüssigkeit auf den Rand des Sensorglases traf, dass es zu folgendem hartnäckigen Problem kam: ••• Beim Tupfen des Sensorglases drang das Äthanol - wohl durch eine fertigungstoleranzbedingte Öffnung - in den Zwischenraum zwischen erstem Schutzglas und zweiter Schicht vor dem eigentlichen Sensor ein. Es bildeten sich blitzschnell regenbogenartige, unregelmäßige Moires, ähnlich wie unter einer Objektträgerabdeckung am Mikroskop. Mein Atem stockte. Als Erstes trocknete ich die Vorderfläche des Sensorschutzglases mit dem auf Abstand vorgehaltenen Staubsauger. Der äußere Alkohol war schnell verdunstet, doch auch nach einigen Minuten sanften Saugdrucks verwandelten sich die regenbogenartigen Schlieren von außen nach mittig innen in zwei sauberste Äthanoltropfen auf der Rückseite des Sensorschutzglases. Drankommen? Keine Chance. In diesem Moment hatte ich meine Nex bereits abgeschrieben. Heul... ••• Der mit Epoxidharz oder Ähnlichem verklebte Sensorverbund - der nicht flüssigkeitsdicht war, wie sich hier herausstellte - ist auch bei der Nex meines Wissens nicht (feinmotorisch) zu zerlegen. Es gab aus meiner Sicht also nur zwei Lösungen: Wärme oder ein weiter dehydrierender, stetiger Saugdruck. 1. Versuch: Wärme. Aus meinen Erfahrungen mit der Nex erinnerte ich mich an meine wenigen längeren Videodrehs mit dem mittlerweile verkauften stark verzeichnenden SELP1650 auf Familienfeiern. Hier erwärmte sich der Sensor im Betrieb überraschend stark. Ich schmiss also unter ständigem Saugdruck auf Zentimeterentfernung gegen weiteren Staub die Videofunktion der offenen Kamera (ohne Objektiv) an und filmte "weiße Landschaften". Die Erwärmung half kaum, es ließ sich keine Verkleinerung der Tropfen auf der Rückseite des Schutzglases feststellen. 2. Stufe: Saugdruck. In meiner mittlerweile psychotischen Verzweiflung (immerhin hatte der Body "objektivbereinigt" 370 € gekostet) hielt ich mit einem Ring aus Fingern das Staubsauger-Endstück (Krümmer?!) vor die Bajonettöffnung. Niedrige Stufe, eine einigermaßen bequeme Sitzhaltung einnehmend, kontrollierte ich ständig, ob die Tropfen kleiner würden. Nach wenigen Minuten begannen beide Tropfen langsam zu "schwinden". Insgesamt 45 Minuten lang musste ich die Trockunungsprozedur jedoch durchhalten bis von beiden ehemaligen Äthanoltropfen nunmehr nur noch ein mit bloßem Auge kaum mehr sichtbarer Rückstand vom Reinigungsalkohol blieb. ••• Zwischen Blende 13 (oha...) und 22 (mit der ich praktisch nichts mache) sieht man die verbleibenden "amöbenförmigen Wasserzeichen" bei Aufnahmen von Rechenkästchen in der Sonne auf unendlich und auch fokussiert. Ich versuche gleich mal, Beispiele hochzuladen. ••• Nachspiel: Meine Anfrage bei Geissler. Nachdem Geissler in Reutlingen mir meine RX100 im März 2015 auf (verlängerte Sony-Rundumgarantie) sehr gut repariert hatten, waren sie die erste und traurigerweise auch einzige Anlaufstelle für eine ungefähre Kosteneinschätzung. Inklusive Reparatur im Hause und Neukalibrierung würde der Sensortausch derzeit etwa 380 € kosten. Volltreffer: wohl ein wirtschaftlicher Totalschaden. ••• Die gute Nachricht: Die wirkliche optische Beeinträchtigung ist nach ungefähr 50 Testfotos in den unterschiedlichen Settings für mich nur in Extremfällen zu sehen und damit eigentlich zu ertragen. Blende 13-22 nutze ich wenn überhaupt sehr sehr selten und wenn die schwachen Rückstände auf Fotos zukünftig auffallen würden, könnte ich am Mac ja immer noch retuschieren. Der Sensor weist immerhin erstmal keine größeren Staubkörner mehr auf. Nur eben die minimalen Rückstände auf der inneren Schutzglasrückseite. Meine Frage an Euch, liebe Systemkameraden: Fällt irgendjemand Unerschrockenem oder Erfahrenem (oder beides!) zu diesem technischen Problem eine Lösungsansatz ein? Gibt es jemanden, dem das auch schon passiert ist? Beste Grüße und allzeit gutes Licht, Chris Rechenpapier f22, DMF unendlich dito, f22, DMF fokussiert dito, f4, DMF fokussiert
  3. Hallo, ich pflege hier seit einiger Zeit ein ganz bestimmtes KOPFZERBRECHEN... Ich hatte mehrere Jahre lang Sony-Nex-Kameras. Bei einem kürzlichen Umstieg auf mFT (Olympus E-PL7 + baldigem VF-4) hab ich noch eine Sony Nex F3 (mit dem 16-MP-Sensor) und ein Sigma 30mm f2.8 zurückgehalten und nicht mitverkauft. (Das Objektiv ist sogar noch ziemlich neu). Zwischendurch müsste man festhalten, dass das Sigma-Objektiv richtig hervorragend ist. Das Olympus-System, deren Stabis und auch tiefpassfilterlose Sensoren finde ich allerdings auch ganz hervorragend. Ich frage mich jetzt, ob ich die Nex und das Sigma definitiv verkaufen und das Geld dann in mFT investieren sollte oder halt doch nicht. Für den Nex-Body würde ich wahrscheinlich 100 Euro bekommen und für das Sigma vielleicht einen Tick mehr. Tendenziell plane ich für die Zukunft, mir noch einen zweiten mFT-Body anzuschaffen. Was spricht dafür, die Nex bzw. das Sigma zu behalten?? Wie seht ihr das?
  4. Ich habe eine Sony a6000 und eine Olympus OM-D E-M10. Letztere hat einen sehr effektiven IBIS. Mit einem lichtstarken Weitwinkel (z.B. ca. 35mm KB) ermöglicht das ja unglaublich lange Belichtungszeiten und entscheidend niedrigere ISO-Werte. Ich spiele mit dem Gedanken, mich von MFT wieder zu trennen, WENN ich Ähnliches bei Sony erreichen kann, aber ohne 1000 Euro Aufpreis zu zahlen, um von meiner a6000 zu einer a6500 zu wechseln. An der a6500 interessiert mich eigentlich nur der IBIS. Und hierbei ist für mich am wichtigsten, in der blauen Stunde aus freier Hand mit niedrigen ISO-Werten fotografieren zu können. Mit einem einzigen passenden, lichtstarken Objektiv mit Stabi wäre ich schon glücklich. Gibt's das? Hab ich es übersehen? Oder: Hat jemand alternative Lösungsvorschläge? Vielen Dank im Voraus für jegliche Tipps!
  5. Zunächst mal Moin! Da ich hier relativ neu bin, bitte ich die Rubrikwahl zu entschuldigen.. Aufgrund von Staub und feinen Partikeln auf dem Kamerasensor habe ich den Kamerasensor manuell gereinigt. Bedauerlichweise löste sich hierbei der Kameraverschluss aus. Das Resultat ist nun, dass der unterste Lamelle zur Hälfte klemmt (siehe beigelegte Bilder). Die verbleibenden Lamellen scheinen noch intakt zu sein, sie sind lediglich etwas eingedrückt. Meine Frage ich nun, ob es empfehlenswert ist, den defekten Verschlussvorhang manuell zu reparieren? Lohnt sich alternativ eine Reparatur beim Profi, sofern ja, wie hoch würden sich die Kosten belaufen? Liebe Grüße und schönen Abend!
  6. Moin Moin und viele Grüße aus Hamburg Ich fotografiere seit einer ganzen Weile mit einer Canon 60 D und ich liebe diese Kamera. Vor dieser Kamera hatte ich eine ganze Weile eine 300D. Ich habe mir nun als Zweitkamera die Nex3n gekauft, da ich eine Kamera haben wollte die gute Bilder liefert und immer dabei ist. Mittlerweile ist es allerdings so, das die Canon fast nur noch zu Hause liegt und ich aus Gewichtsgründen lieber die Nex einpacke. Irgendwie macht das Fotografieren mit der kleinen Sony auch ne Menge Spaß. Was mir allerdings sehr dabei fehlt ist ein Sucher. Nach langem Studium und noch längerem hin und her, habe ich mich nun entschlossen die Canon zu verkaufen und komplett auf das NEX System umzusteigen. Ich werde mir wahrscheinlich eine NEX 7 oder die Alpha 6000 (schwere Entscheidung) kaufen welche genau ist noch nicht klar. Dazu habe ich allerdings eine Frage. Und zwar habe ich einen externen Blitz und benutze diesen gern mit Yongnuo Triggern um Portraits zu schießen oder einfach zum Experimentieren. Meine Frage ist nun ob man diese mit der NEX7 (Sony Blitzschuh?) oder der Alpha 6000 (Standart Blitzschuh) nutzen kann oder wenn nicht , zumindest über Umwege. HSS scheint es bei den NEXen auf jeden Fall nicht zu geben (was mich nicht weiter stört). Das keine Nex eine Verschlusszeit von 1/8000 sec schafft ist mir auch bekannt. Das kann man ja durch Graufilter kompensieren. Ich habe mir also schon viele Gedanken gemacht. Das einzige was mir wie gesagt noch Gedanken macht ist die Nutzung eines Blitzes. Ich bedanke mich schon mal im Voraus für eure Antworten wünsche allen ein schönen Tag und einen guten Start in die neue Woche.
  7. Hallo zusammen, nach langem Hin und Her habe ich mich dazu durchgerungen ein "ordentliches" Stativ anzuschaffen. Entschieden habe ich mich für das neue 190er von Manfrotto (MT190XPRO3). Dazu den Kugelkopf Bilora Perfect Pro 2205 mit Schnellwechselplatte (nicht Arca Swiss kompatibel). Der sollte reichen meine Nex-6 zu tragen. Das zusammen ist sicher nicht der Rolls-Royce unter den Stativ-Kugelkopf-Kombis, aber auch nicht die Billig-Variante, ein guter Kompromiss dachte ich mir. Als der Paketbote kam habe ich dann voller Freude alles ausgepackt und aufgebaut, etwas erschrocken war ich dann allerdings doch von der Größe des Stativs - in oder an den Rucksack krieg ich es eher nicht - naja, auf jeden Fall macht alles einen sehr durchdachten und wertigen Eindruck. Dann habe ich flux die Nex-6 auf die Platte geschraubt und auf den Kopf gesteckt. Um die Stabilität des Konstruktes zu prüfen habe ich hier und da gerüttelt und gedrückt. Ordentlich stabil! - dachte ich mir und freute mich. Zum Schluss habe ich mal von oben auf das Objektiv gedrückt - und dann - der Schock! Die Kamera wippt bzw. verwindet sich gemütlich an der Gewindebohrung, egal wie fest ich die Platte auch schraube. Das führt doch jede Billig-Stativ-Diskussion ad absurdum. Da hilft auch ein Berlebach oder Gitzo Stativ nix! Lange Rede (ich musste mich jetzt einfach mal auskotzen ), kurzer Sinn: Wer hat dieses Problem noch? Was für eine Lösung gibt es? Gibt es eine? Vielen Dank vorab! Beste Grüße, Daniel
  8. Hallo! Ich bin ein Freund vom guten Preis-Leistungsverhältnis und von manuellen Objektiven. Im Bereich 35mm für die Nex (APS-C Klasse) habe ich ein sehr günstiges chinesisches Objektiv um unter 70€ gefunden. Das Neewer 35mm F1.7: Neewer 1.7 - 35mm Nex6 -2 by Peter Heinreich, auf Flickr new Neewer 1.7 - 35mm Nex6 by Peter Heinreich, auf Flickr Es ist aus Metall, es wirkt robust, die Blende hat keine Rasterung. Das Fokussieren geht mit etwas über 180 Grad Drehung recht gut. Die Mechanik passt. Die Blendenform ist 8eckig gerundet, die Blende lässt sich gut einstellen. Bei Offenblende stellt das Objektiv sauber scharf, einzig die tonnenförmige Verzeichnung verlangt nach einer Korrektur (-15 in Lightroom). Fender - Nex6 - Neewer 35mm by Peter Heinreich, auf Flickr
  9. Hi Ihr lieben! Ich bin mittlerweile stolzer Besitzer einer Sony Nex 6 und habe mir gleich noch zwei zusätzliche Objektive gekauft: den Telezoom 55-210mm von Sony und das Weitwinkel SEL16F28 mit den beiden Sony-Konvertern Fischeye und UWW. Jetzt stellt sich mir die schier unauflösbare Aufgabe eine gute Tasche für die Kamera und die Linsen inklusive den Konvertern zu finden. Ausporbiert habe ich bereits einen Slngback von CaseLogic, aber ich fand das Tragen dann doch sehr unbequem und sperrig. Am liebsten wäre mir eine ganz normale Umhängetasche, bei der gar nicht so sehr auffällt, dass ich eine Kamera mit teurem Equipment durch die Gegend schleppe. Rein optisch gefallen mir die Taschen von Crumpler sehr gut - allerdings habe ich keine Ahnung welche für mein Equipment die passende wäre. Freu mich über jeden Tipp eurerseits!! Besten Gruß aus Frankfurt Manuel
  10. Hallo zusammen, seit Anfang diesen Jahres aus der Mini-Knippsen-Klasse aufgestiegen bin ich zur Zeit mit meiner Sony Nex 6 unterwegs und soweit auch ganz zufrieden. Beim stöbern ist mir jetzt ein Sigma Objektiv in die Hände gefallen (genauer gesagt Sigma Zoom 70-210 4-5,6 UC-II). Da ich aktuell noch kein Tele-Objektiv besitze würde ich dieses gerne an meine Kamera adaptieren, stehe jetzt aber vor der Frage: Wie? Nach einiger Verwirrung bin ich jetzt auf dem Wissensstand, dass dieses Objektiv mit dem A-Bajonett von Sony verwendet werden kann (Richtig?). Würde bedeuten, dass ich es theoretisch mit dem LA-EA2 adaptieren könnte. Da mir der Adapter allerdings eine Ecke zu teuer ist und ich auch den Autofokus zZ noch nicht zwingend benötige stellt sich mir die Frage, ob es einen günstigeren Adapter für diese Kombination gibt (wie gesagt auch gerne ohne Autofokus). P.s.: Das Objektiv ist schon vorhanden. Ich suche also hier nicht nach Alternativ-Vorschlägen was Objektive angeht (dazu werde ich mich erstmal in Eigenarbeit durch die bereits vorhandenen Threads wühlen, bevor ich euch bemühe^^). P.p.s.: Dies ist mein erster Eintrag bei euch. Vorstellung und Bilder folgen im Laufe dieser Woche, sobald ich mal Zeit dafür finde. Gruß, Farkas
  11. Okay, du überlegst dir eine Sony Alpha zu kaufen und hast viele Fragen. In diesem Artikel will ich versuchen einige davon zu beantworten. Ich beschränke mich dabei auf Modelle mit APS-C Sensor, solche mit KB-Vollformatsensor werden nur am Rande besprochen. Vorwort Für die Qualität der eigenen Fotos ist nicht die Kamera entscheidend, sondern vorallem der Fotograf. Fotografie ist im Prinzip ein Handwerk, wie jedes andere, Talent spielt eine Rolle, noch wichtiger ist aber Übung, Übung, Übung. Deshalb halte ich es für am Wichtigsten, dass man Spaß an der eigenen Kamera hat, denn dann wird man sie häufiger nutzen und dadurch mit der Zeit automatisch bessere Fotos machen. Ich habe schon einige Kameras genutzt, hatte aber mit meiner ersten NEX auf einmal viel mehr Spaß, als zuvor mit meiner DSLR. Das hat sich nach meiner Einschätzung sehr positiv auf die Qualität meiner Fotos ausgewirkt. Für mich war also eine Nex genau die richtige Kamera. Für dich mag das auch der Fall sein, es könnte aber auch eine ganz andere sein. In dieser Kaufberatung versuche ich bei der Suche nach der optimalen Kamera einige Hilfestellungen zu geben. Ich habe mich dabei bemüht den Artikel möglichst objektiv zu verfassen, aber natürlich sind viele meiner eigenen Erfahrungen eingeflossen und am Ende stellt er doch eine subjektive Sichtweise dar, deshalb empfehle ich auf jeden Fall auch andere Meinungen ein zu holen, bevor Kaufentscheidungen getroffen werden. Namenswirrwar: aus Nex wird Alpha Sonys spiegellose Systemkameras wurden zunächst unter dem Label NEX vertrieben und sie sind auch noch heute unter diesem Begriff bekannt. Warum sich Sony entschlossen hat das etablierte NEX Label nicht weiter zu verwenden und stattdessen nur noch das Alpha Label zu nutzen ist nicht ganz klar, es führt aber auf jeden Fall zu Verwirrung. Das Problem ist, dass es jetzt zwei Kamerasysteme von Sony gibt, einmal SLT Kameras mit A-Bajonett und zum Anderen spiegellose Systemkameras mit E-Bajonett. Untereinander sind die Systeme aber nicht kompatibel, denn Objektive mit E-Bajonett können an SLT Kameras garnicht und umgekehrt Objektive mit A-Bajonett nur mittels Adapter am E-Bajonett betrieben werden. Trotz diese Inkompatibilität heißen beide Kameras Alpha. Ich will in diesem Artikel mich nicht mit länglichen Abgrezungen aufhalten und werde deshalb einheitlich von Alpha Kameras sprechen, meine dann aber alle Kameras mit E-Bajonett und keine SLT Kameras mit A-Bajonett. Hinweis Die mit “*” gekennzeichneten Links führen zu Amazon.de und sind Affiliate Links. Wenn ihr über sie etwas kauft, bekommen der Betreiber dieses Forums und ich eine Provision, ohne dass dies für euch mit Mehrkosten verbunden ist. Ich würde mich freuen, wenn ihr sie nutzt, da das Verfassen und die Aktualisierung dieser Kaufberatung mit viel Arbeit verbunden ist. Amazon hat meist gute Preise, aber ihr könnt z.B. auf idealo einfach Preise zwischen verschiedenen Abietern vergleichen. Gliederung Beispielbilder Ist eine Alpha für mich die beste Kamera? Aspekt 1: Größe Aspekt 2: Bildqualität (Dynamikumfang, Rauschverhalten, Farben, Auflösung) Aspekt 3: Autofokus Aspekt 4: Das Objektivangebot (Brot & Butter Objektive, Spezialobjektive, Objektive mit Sony A-Bajonett, manuelle Objektive) Vorstellung aktueller Kameras (a6000, Nex-5t, a5000, a3000) Vorstellung älterer Modelle (Nex-6, Nex-5n) Vergleich der Kameras (a6000 vs Nex-5t, Nex-5t vs a5000, a7 vs. a6000 Beispielbilder Das Alpha-System bietet Bildqualität auf dem Niveau der besten Spiegelreflexkameras. Was für Bilder man mit dem System schießen kann könnt ihr Beispielhaft in den folgenden Threads sehen, aber auch der Besuch der Bilderthreads hier im Forum kann sich lohnen. Eines vorneweg: Die Unterschiede bei der Bildqualität zwischen den einzelnen Alpha/Nex Modellen sind ehr marginal, die jüngeren Modelle sind ein klein wenig besser, aber in der Praxis wird dieser Unterschied nicht häufig zu bemerken sein. Beispielbilderthread AF-Objektive Beispielbilderthread manuelle Objektive Yosemite Cathedral Range with NEX 5n Rhododendrons, Redwoods and Oregon coast Wales mit Nex-5n und 7 Teneriffa mit der Nex-5n NEX Images Thread - FM Forums Nex-6 | Zeiss 4/16-70 | 70mm | f/9 Ein märchenhafter Herbstmorgen und unterwegs mit leichtem Gepäck. Ist eine Alpha für mich die beste Kamera? Die Antwort hängt von deinen Bedürfnissen ab, es kann genauso gut sein, dass du mit einer anderen Kamera besser bedient wärst. Ich will hier die wichtigsten Aspekte einer Kamera kurz erläutern und dann die Sony Alphas in Relation zu den Mitbewerbern einordnen, wobei ich mich mit den Sony Kameras natürlich besser auskenne. Aspekt 1: Größe Alle Kameras des Systems sind sehr kompakt und deutlich kleiner als vergleichbar ausgestattete Spiegelreflexkameras. Hier: Camera Size Comparison könnt ihr die Größe verschiedener Kameras vergleichen, z.B. Nex-5t gegen Canon 650d oder Alpha 6000 gegen Nikon D7100 . Canon hat zuletzt die 100d vorgestellt - die bisher kleinste DSLR von Canon- aber auch diese ist noch größer als eine Alpha 6000. Die Alpha-Kameras sind auch kleiner, als manch andere spiegellose Systemkamera wie z.B. eine Olympus OM-D E1 oder Fujifilms XT-1, checkt einfach mal mit dem oben verlinkten Tool. Nach meiner eigenen Erfahrung nehme ich eine kleine Nex viel häufiger mit, als ich das mit meiner DSLR tat. Häufig stecke ich die Kamera einfach in die Jackentasche, z.B. wenn ich mich abends mit Freunden treffe. Ich kann dann Fotos machen, die ich mit einer DSLR nicht gemacht hätte, weil ich die Kamera nicht dabei gehabt hätte. Diese Bilder könnte ich mit einer Kompakten oder einem Smartphone nicht schießen, da diese nicht die nötige Bildqualität bieten. Auch beim Reisen stellt eine kleinere Kamera eine deutliche Erleichterung dar. Fairer Weise sollte allerdings erwähnt sein, dass der Größenunterschied z.B. zu einer Canon 100d dann so groß auch wieder nicht ist und dass eine Panasonic GM1* nochmals ein Stück kleiner, als eine Alpha ist. Auch eine Sony RX-100 III* ist sehr interessant, wenn Größe sehr wichtig ist und Wechselobjektive nicht benötigt werden. Großer Unterschied: Größenvergleich zwischen a6000 und Canon700d. Natürlich hat die Kompaktheit auch Grenzen, in die Hosentasche passt keine Alpha mit angesetztem Objektiv. Ob die Kamera euch gut in die Hand passt ist ein sehr wichtiger Aspekt, da davon abhängt, ob ihr später Spaß mit der Kamera habt. Deshalb kann sich der Gang zum Fachhändler empfehlen, wo man verschiedene Kameras in die Hand nehmen und ausprobieren kann. Ich würde im Zweifelsfall einem guten Gefühl hier eine höhere Priorität zugestehen, als dem letzten bisschen Bildqualität.
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