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bastibe

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  1. Dpreview TV hat gerade ein nettes Video-Review zur GR IIIx veröffentlicht: OH Mann, ich habe Lust auf das Ding! Aber ich bin immer noch nicht ganz davon überzeugt, dass 40mm eine bessere Lösung ist als 28mm. Ich glaube ich warte mal meinen Geburtstag Anfang November ab, oder Weihnachten. Und wenn ich dann immer noch eine will, dann kaufe ich eine. Eilig habe ich es zum Glück nicht. Perfekt könnte ich mir eine GR IIIx in Kombination mit einer Sony RX100 VI vorstellen. Das wäre eine winzige, sehr vollwertige Kombination.
  2. Mein Epson xp8500 leistet mir auch schon seit langer Zeit gute Dienste. Professioneller Fotodruck hat zwar noch ein kleines bisschen mehr Schärfe, aber das sieht man ohne Lupe kaum. Außerdem ist es einfach toll, ein Bild sofort in der Hand halten zu können statt auf die Post zu warten und Versandkosten zu zahlen. Daneben habe ich auch noch einen selphy cp1300 stehen, für Quickies vom Smartphone. Dort bin ich aber ehrlich gesagt von den Farben etwas enttäuscht und der PC-Treiber ist praktisch unbrauchbar. Das stört aber meine dreijährige Tochter kaum.
  3. Dem kann ich nur zustimmen. Dort gibt es hervorragende Fuji-spezifische Empfehlungen und Erfahrungsberichte, auch zu den beiden genannten Objektiven. Da möchte ich noch kurz einhaken: Deine Aussage stimmt zwar auf jeden Fall, das 16-55 hat einen hervorragenden Leumund, aber ob das für @rainiz relevant ist halte ich für fragwürdig. Heutzutage sind wirklich fast alle Objektive und Kameras mehr als gut genug in Sachen Bildqualität. Welchen genauen Qualitätsmaßstab man da schlussendlich ansetzen möchte ist sehr individuell. Ich würde daher @rainiz erst einmal nicht raten, das schwerste und teuerste Objektiv auf dem Markt zu kaufen, sondern klein anzufangen, und dann anhand seiner eigenen Bedürfnisse weiter zu suchen. Das 16-55 trägt ja zum Beispiel auch nicht umsonst den Kosenamen "The Brick" unter Fuji-Freunden. Deine eigene Signatur sagt ja auch "Für mich hat Kompaktheit Vorrang vor technisch maximaler Kamera Ausstattung". Ansonsten kann ich deinem Post aber nur zustimmen.
  4. ISO erhöhen macht das Bild heller. Eine größere Blende ebenfalls. Eine längere Verschlusszeit ebenfalls. Aber alle kommen mit Nachteilen: Hoherer ISO machen Bildrauschen sichtbarer. Größere Blende verkleinert den Bereich des Bildes, der im Fokus ist. Längere Verschlusszeit lässt bewegende Bildteile verschwimmen. Es kommt also darauf an, was und wie du fotografieren möchtest. Wenn sich das Motiv nicht bewegt, kannst du einfach die Verschlusszeit hochstellen, musst dann aber auch die Kamera stabilisieren. Wenn das Motiv weit weg ist kannst du einfach deine Blende vergrößern, brauchst aber auch eine Optik die eine große Blende kann. Die Frage nach der ISO ist eher eine Geschmackssache, der eine kann mit mehr Rauschen leben, der andere findet es hässlich. Ehrlich gesagt, das musst du schlicht ausprobieren. Es gibt nicht das eine Rezept das für Jeden funktioniert. Aber jede Kamera (über die wir hier sprechen) kann prinzipiell Nachtaufnahmen machen. Die X-H1 ist auch sicher eine der besser geeigneten, wegen des recht großen Sensors und der Stabilisierung. Aber was nun am Ende deine Bilder sein werden und welche Einschränkungen du in Kauf nehmen kannst und welche nicht, das kannst nur du entscheiden. Ich würde an deiner Stelle eine gebrauchte X-H1 mit einer einfachen, günstigen, normalen Linse kaufen. Etwa dem 18-55. Und dann experimentieren. Dann wirst du schon herausfinden, ob du eine hellere, weitere, längere, oder was-auch-immere Optik brauchst. Gebrauchtkauf heißt ja auch immer, dass du ohne viel Verlust wieder verkaufen kannst. Sollte sich die 18-55 oder gar die X-H1 als Fehlkauf herausstellen, kannst du sie schlicht wieder verkaufen und mit mehr Wissen einen zweiten Versuch starten. Für viele von uns ist unsere Ausrüstung kein Endziel sondern eine Reise. Es muss nicht alles sofort perfekt sein.
  5. Du meinst sicher das 16-55. Eine Alternative wäre eventuell das 16-80, das ist ebenfalls WR, eine Blende weniger hell, aber dafür wesentlich besser stabilisiert.
  6. Glückwunsch zu deiner Entscheidung! Ich wollte eigentlich nur kurz anmerken, dass dir dieses Forum hier eigentlich immer MFT oder Sony empfehlen wird. Anders als die URL vermuten lässt, ist das hier einfach nicht der Fantreff der Canikons oder Fujianer. Aber wie ich sehe hast du das ja schon umgangen. Schlechte Wahlen gibt es heutzutage ohnehin keine, und die X-H1 ist sicher super. Viel Spaß damit!
  7. Wie die GR III: klein, leicht, perfekte Bildqualität. Aber vollständig auf die eine Sache fokussiert, und keinerlei Flexibilität jenseits. Führt mich heftig in Versuchung.
  8. Ich bin gespannt was die Leute zum blind schießen sagen. Ich benutze die GR3 gerne blind, also ohne aufs Display zu gucken. Etwa um (meine) Kinder unentdeckt zu fotografieren, oder beim Fahrrad- oder Autofahren. Ich könnte mir vorstellen, dass das mit einer längeren Brennweite schwieriger wird. Gefühlt wird da auch ein Sucher zum präzisen Framing wichtiger. Oder vielleicht ist das auch Gewöhnungssache. Was sagen denn die RX100er dazu?
  9. Die Ricoh GR IIIx finde ich hochinteressant, aber damit werde ich abwarten. Eine Fuji X-T3 steht irgendwann an, und vielleicht eine RX100 VI. Mit Objektiven bin ich zur Zeit gut bedient. Aber ehrlich gesagt kaufe ich Photoausrüstung ausschließlich gebraucht. Neupreise sind einfach unnötig und ich mag die digitale Schnäppchenjagd.
  10. Ja, auf der Seite des Herstellers, für $160: https://shop.isl.co.jp/products/detail.php?product_id=656&lang=en#a06
  11. Wir leben in solch einer reichen Zeit. Hier wird sich geplagt darum, wer den besten Augen-Autofokus hat und wer noch mehr Megapixel hat und wer zu immer neueren Höhenflügen der Bildstabilisierung die Krone auf hat. Es ist ein Fest! Für Viele sind Kameras schon lange gut genug. Ich kann mich an alte Kameras erinnern, die gelegentlich den Fokus verfehlten, die mangels Stabi ein aufmerksames Auge auf der Verschlusszeit benötigten, und eine ruhige Hand. Wo eine Optik auch mal ernsthaft weich war, wenn man nicht abblendete. Wo auch die Belichtung mit Bedacht gewählt werden wollte um die Szene einzufangen. Heute kann ich das alles großteils ignorieren. Sobald das Kästchen grün leuchtet sitzt der Fokus. Und selbst bei 400mm Brennweite kann ich noch ruhigen Gewissens eine Zehntel Sekunde belichten. Und wo man auch schaut, selbst die Kitlinsen sind heute fantastisch scharf, und zeigen höchstens mal in den tiefsten Ecken an der kürzesten Brennweite und der offensten Blende ein wenig Sänfte. Und die Belichtungsautomatik ist gut genug, dass ich mir weder um Schatten noch Lichter mehr Sorgen mache. Eier legen, Wolle wachsen, Milch geben, und Fleisch erzeugen tut heute jede Kamera. Wir rätseln hier darüber, wer das beste Spiegelei mit Speck SOOC auf die frisch gestrickte Tischdecke direkt ausliefert. (Nur um die Metapher einmal endgültig zu Grabe zu tragen). Es ist ein Fest!
  12. Das hatte ich gestern aus anderem Grund noch einmal überprüft und etwas (für mich) erstaunliches festgestellt. Erstens, dass ich hier Quatsch behauptet habe. Zweitens, dass Capture One keine "Ebenen" kennt, sondern "local adjustments", die sie aber "Ebenen" nennen. Erklärung: ich habe heute mit Verwundern festgestellt, dass ich in Capture One in einer "Ebene" die Sättigung auf - 100 ziehen kann (völlig entsättigt), und in der nächsten "Ebene" mit +100 alle Farbe wiederherstellen kann. Das ist logisch unmöglich. Wenn die Farbe weg ist ist sie weg und man kann sie sich nicht zurück wünschen. Das brachte mich ins Grübeln, was Capture One hier eigentlich tut. Einige Experimente ergaben: Capture One kennt keine Ebenen. Es führt immer genau die genau selben Operationen im genau der selben Reihenfolge aus. Ebenen fügen keine weiteren Operationen hinzu. Was Ebenen machen ist lokal einige Einstellungen zu ändern. So kann man etwa mit einer "Ebene" den oberen Teil des Bildes weniger stark belichten als den unteren Teil (Verlaufsfilter). Und den Effekt kann man dann noch mit weiteren "Ebenen" anreichern die nochmal für weitere Bildbereiche die Belichtung verändern. Aber es bleibt dabei, dass es genau eine Belichtungsoperation gibt, deren Wert sich lediglich durch die "Ebenen" an verschiedenen Orten ändern kann. Um das zu Darktable zurück zu bringen erklärt das eine ganze Menge Dinge. Darktable hat nämlich echte Ebenen wie in Photoshop. Wenn dort als eine zweite Exposure mit einem Verlaufsfilter die obere Hälfte des Bildes abdunkelt, dann wird hier tatsächlich nacheinander zweimal eine Exposure berechnet. Das bedeutet zum Einen, dass Darktable immer langsamer wird je mehr Module man anschaltet und vermutlich ist das der Grund, warum C1 so viel schneller ist. Aber zum Anderen eben auch, dass man tatsächlich Fehler, die ein Modul hervorruft, mit einem anderen Modul beheben kann. Besonders spannend ist das mit parametrischen Masken, die nämlich tatsächlich auf dem Output des vorherigen Moduls gerechnet werden, was in C1 gar nicht ginge. Und natürlich, wenn man mit Darktable komplett entsättigt, sind die Farben unwiederbringlich weg. Ich bin mir noch nicht ganz klar, was das noch alles bedeutet. Ich weiß auch noch nicht, wie andere Programme arbeiten. Spannend auf jeden Fall. Für mich.
  13. Ich hatte in Darktable nie Probleme mit der Datenbankgröße. Aber ich sortiere auch dort meine Bilder nicht sondern entwickle sie nur. Mehr als vielleicht 50k hatte ich da nie drin bevor ich mal wieder den Rechner neu aufgesetzt habe oder so. (Die Datenbank ist mir egal. Ich könnte die mit umziehen aber so hat keinen Wert für mich.) Frag vielleicht mal auf pixls.us, dort hängen mehr User herum.
  14. Theoretisch hast du damit recht. Praktisch ist es aber nicht "zwischen Null und Eins" sondern "zwischen Schwarz und Weiß". Und beim Bearbeiten gibt es gerne mal Werte nahe Weiß, die dann durch Schärfen oder Clarity oder Kontrast oder Ähnliches ins reine Weiß geschoben werden. Wenn der Wertebereich auf Weiß endet, sind diese Werte dann ab da für immer verloren. Wenn der Wertebereich nach oben offen ist können diese "überweißten" Pixel wieder gerettet werden. Als praktisches Beispiel: vielleicht drückt ein Schärfen ein paar Pixel über Eins. Dann könnte ich die Pixel durch eine Reduktion im Kontrast zurück holen. Aber wie du richtig andeutest, kann ich das natürlich alles vermeiden indem ich an jeder Stelle unterbelichte. Aber dann habe ich halt ein unterbelichtetes Bild. Im Scene-Referred kann ich statt dessen durchgehend mit einem korrekt belichteten Bild arbeiten. Ganz praktisch heißt das, dass man Screen-Referred oft insgesamt ein wenig zu dunkel arbeitet und dann die Schatten anhebt um ein sauberes Bild zu bekommen. Scene-Referred arbeitet man in der Regel insgesamt korrekt belichtet, und rettet am Ende die Lichter. Aber nochmal, das ist erst mal größtenteils "anders", nicht notwendigerweise "besser". Lightroom scheint mir etwa auch immer ein klein wenig "Headroom" über Weiß zuzulassen, als kleiner Workaround. Aber es erlaubt zum Teil andere Workflows, und das finde ich persönlich schon per se interessant.
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