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Robin Douglas

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  1. Das war bei mir auch so, als ich meine Z6II aktualisiert habe. Allerdings gibt es zumindest für den Megadap-Adapter eine neue Firmware, die das Problem behebt. Wie es mit den Z6/Z7 der ersten Generation aussieht, kann ich leider nicht sagen.
  2. So, ich hatte am Wochenende endlich Zeit mal das Focus Bracketing mit der Z6II und dem Sigma 105mm F2.8 Makro (E-Mount) zu testen. Fazit: Es funktioniert! Allerdings ist mir aufgefallen, dass die Kamera wohl nicht weiß, wann ein Objekt scharf ist und wann nicht, denn beim manuellen Fokussieren mit dem Objektiv wird das Fokus-Feld nicht wie gewohnt grün, sobald man scharf gestellt hat. Auch der AF funktioniert nur sehr träge (wenn überhaupt). Wie gesagt: Alles getestet mit dem Adapter von Megadap. Wie es mit dem Techart-Adapter aussieht, kann ich leider nicht sagen. Wäre interessant, wenn dazu jemand seine Erfahrung mitteilen könnte. VG Robin
  3. Also, für mich bedeutet Wildlife in Deutschland vor allem kleine Vögel und Insekten. Dafür kann man nie genug Brennweite haben. Aber klar, wenn man größere Tiere im Sinn hat, dann sieht das schon anders aus. Für mich waren die 200mm am Anfang oft auch schon zu lang (vor allem an DX), um größere Schwäne zu fotografieren, die dann doch relativ nah am Ufer waren. Ich selbst schwanke aktuell zwischen dem 500mm PF und dem neuen Z 100-400mm. Beide sind preislich ja relativ ähnlich. Das 500mm PF hätte den Vorteil der höheren Brennweite & Lichtstärke, das 100-400mm wäre universeller einsetzbar.
  4. Also, das 200-500 F5.6 ist aus meiner Sicht genau ein Mü zu groß und zu schwer, sodass es ziemlich unhandlich ist, vor allem wenn man in die Luft nach oben fotografiert. Außerdem ist es nach unten schon fast zu lang. Die verfügbaren 150-600mm Objektive von Tamron und Sigma sind immerhin etwas leichter, aber das macht den Kohl auch nicht fett. Habe mir dann als leichte Ergänzung das 300mm F4.0 PF mit Telekonverter angeschafft. Aber als Festbrennweite war mir das für Wildlife fast immer zu kurz (selbst an einer Crop-Kamera und mit 1,4-Telekonverter). Optimal dürfte wohl das 500mm PF oder das neue Z 100-400mm mit Telekonverter sein - beide aber ziemlich teuer.
  5. Klar, das ist mir bewusst. Aber wenn die Elektronik im Objektiv die Steuersignale von der Kamera nicht vernünftig interpretieren/verarbeiten kann, dann funktioniert das Focus Bracketing natürlich auch nicht. Aber ich werde es definitiv in der Praxis mal testen (interessiert mich selber).
  6. Klar doch. Also, Objektive, die gut funktionieren sind: - Sony 24mm F1.4 - Sony 24-105mm F4.0 - Sony/Zeiss 50mm F1.4 (da ist der AF aber etwas langsam) - Tamron 70-180mm F2.8 (das funktioniert erstaunlich gut - obwohl Fremdhersteller) Objektive, die weniger gut funktionieren: - Sigma 105mm F2.8 Makro (der AF findet oft den Fokus nicht) - Sigma 14-24mm F2.8 (AF unzuverlässig, aber damit fokussiere ich sowieso meistens manuell) Ich fotografiere kein Sport/Action, daher kann ich dazu nichts sagen. Das schnellste was ich bisher getestet habe, war meine Frau, die auf mich zu gerannt ist 🤣 Ich denke, in den meisten Alltagssituationen funktioniert der Megadap Adapter sehr gut.
  7. Da gebe ich dir grundsätzlich recht. Aber wenn der AF wie wild hin und her pumpt und den Fokuspunkt nicht findet, zweifele ich stark, dass die Elektronik mehrfach hintereinander den Fokus um einen definierten Betrag verschiebt. Aber das werde ich ausprobieren, sobald ich wieder aus dem Urlaub zurück bin.
  8. Hallo, Ich selbst habe mir als Ergänzung zu meiner Sony A7III eine Nikon Z6II angeschafft und adaptiere meine Sony-Gläser mit dem Megadap ETZ11. Ich habe dabei festgestellt, dass das Sigma 105mm, f2,8, DN DG am schlechtesten funktioniert. Der AF pumpt gewaltig und findet oft das Ziel nicht, selbst bei einfachsten Motiven nicht. Manuelle Fokussierung funktioniert aber natürlich. Daher würde ich mir extra deswegen nicht das Sigma 105mm F2.8 für Nikon Z anschaffen. Wie es sich mit dem Techart-Adapter verhält, weiß ich nicht - ich vermute aber, viel besser wird es nicht sein. Hoffe ich konnte dir etwas weiter helfen 😉 VG Robin
  9. Naja, der eine steht auf Sonnensterne, der andere hasst sie ;-) Aber wenn man Sonnensterne mag, dann ist es schwer im mFT-System Objektive zu finden, die schöne Sonnensterne zaubern. Das ist zumindest meine Erfahrung. Ob es jetzt technischer einfacher ist Objektive mit schönen Blendensternen zu entwickeln, kann ich nicht sagen - aber der subjektive Eindruck ist bei mir auf jeden Fall vorhanden, dass bei KB die Sonnensterne/Blendensterne tendenziell schöner und sauberer gezeichnet werden.
  10. Also ich betreibe ebenfalls Kleinbild (Sony A7 III) und mfT (Olympus EM1 II) parallel. Meiner Erfahrung nach ist der Hauptvorteil von Kleinbild weder der bessere Dynamikumfang noch die bessere Freistellung, sondern die Tatsache, dass es für Kleinbild offenbar einfacher und kostengünstiger ist gute Weitwinkel-Objektive mit tollem Sonnenstern herzustellen. Im mFT-System habe ich bis auf das Pana Leica 12mm F1.4 und das Voigtländer 10.5mm noch kein Objektiv gefunden, was mich hinsichtlich Sonnenstern überzeugen würde. Daher verwende ich für UWW lieber Kleinbild. mFT hat für mich andere Vorteile, nämlich dann, wenn es klein und leicht sein soll sowie im Tele- bzw. Makro-Bereich.
  11. Naja, eine Blende von 1.8 klingt erstmal sehr lichtstark. Aber du musst die Blende mit dem Crop-Faktor (bei mFT: 2) multiplizieren, um die kleinbild-äquivalente Blende, was die Bildanmutung angeht zu bekommen. So entspricht eine Blende von 1,8 bei mFT bei Kleinbild rechnerisch einer Blende von 3,6 (wie gesagt: nur was den Bildeindruck bzw. Freistellung angeht). Wenn es dir um maximale Freistellung geht und deine Charts oben im Beitrag stimmen, könntest du dir auch eine gebrauchte Kleinbild-Kamera mit einem 35mm F1.8 Objektiv günstig kaufen, um damit erste Erfahrungen in Kleinbild zu sammeln.
  12. Naja, eine Festbrennweite in einem Kleinbild-System muss nicht zwingend teuer sein. Man bekommt bei den meisten Herstellern bereits ein 50mm F1.8 für ca. 200-300 € oder sogar weniger.
  13. Die gleiche Freistellung bezogen auf welches Objektiv? Das 17mm F1.2 entspricht etwa einem 35mm F2.4 was die Bildanmutung angeht. Wenn es dem TO um Freistellung geht, dann macht ein Umstieg auf Kleinbild schon Sinn. Anfangen könnte man zum Beispiel mit einem günstigen 50mm F1.8 - das gibt es für alle Systeme in gut und günstig. Damit kann er dann erstmal rumspielen und bei Gefallen sich weitere Brennweiten holen.
  14. Hallo Lichtsammler, Ich betreibe neben meiner Sony KB-Ausrüstung parallel eine mFT-Ausrüstung und kann daher die beiden Systeme ganz gut vergleichen. Hauptauslöser, warum ich mir zusätzlich eine Olympus EM1 II + Olympus 300mm F4.0 Pro angeschafft habe war, weil ich in Sachen Wildlife-Fotografie klein und leicht unterwegs sein wollte und mir die gängigen KB Objektive zu groß und zu schwer waren, um sie auf Wanderungen mitzunehmen. Vorneweg: Beide Systeme haben natürlich ihr jeweiligen Vor- und Nachteile, ergänzen sich aber meiner Meinung nach sehr gut. Der Abstand zwischen APS-C und KB bzw. mFT und APS-C wäre mir persönlich zu gering, daher würde ich dir als Ergänzung auch eher zu Vollformat raten. Ich sehe die primäre Domäne von mFT vor allem im Bereich Wildlife- und Makro-Fotografie, also dann, wenn es eher auf den Tele-Bereich ankommt. Hier punktet mFT nicht nur mit einem deutlich geringeren Gewicht, sondern auch mit einer höheren Schärfentiefe. Nachteile hat mFT hingegen wenn es um maximale Freistellung geht, sowie im Weitwinkel-Bereich (ich habe bis auf das Pana Leica 12mm F1.4 noch kein UWW, was meine Wünsche zufrieden stellt und schöne Sonnensterne abliefert). Daher würde ich für die beiden letzt genannten Einsatzgebiete (Freistellung und Weitwinkel) eher zu Kleinbild raten. Hier ist die Freistellung bei einem 50mm F1.8 beispielsweise deutlich höher als bei einem 25mm F1.2 mFT-Objektiv. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass man bei Kleinbild oft auch etwas abblenden muss, um eine höhere Schärfentiefe zu erreichen und zu verhindern, dass zum Beispiel das Auge zwar scharf, aber die Ohren schon unscharf sind (je nach dem natürlich was gewünscht ist). Daher würde ich dir raten: Wenn du Freistellung suchst, dann leihe dir mal eine KB-Ausrüstung bei deinem Fotohändler für ein Wochenende aus und probiere die in Ruhe aus. Danach bist du definitiv schlauer 😉 Und ich würde Sony trotz aller Bedenken wegen deiner Kurzsichtigkeit nicht außen vor lassen, da man hier mit Abstand auf absehbare Zeit das größte Objektivangebot im DSLM-Bereich hat. Hoffe ich konnte dir mit meinen Gedanken etwas helfen bei der Entscheidung 😉 VG Robin
  15. Für reine Astrofotografie kann ich auch noch das Irix 15mm F2.4 mit Sigma MC-11 Adapter empfehlen. Was ich toll an diesem Objektiv finde ist, dass es rein manuell fokussiert und einen Anschlag bei unendlich hat. Es ist zwar nicht ganz so lichtstark, aber die Sony-Kameras haben ja eine sehr gute ISO-Performance 😉
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