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Philipp ZH

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  1. Ich teile die lange Seite des Bildes und erhalte damit Crop-Faktor 2, bekannt aus MFT-Diskussionen. Wenn ich dies wiederhole verdopple ich den Faktor erneut. 6000x4000px , 3000x2000px, 1500x1000px bei 24MP (ist einfacher zu rechnen) Vielleicht darf man nicht Cropfaktor sagen, sondern 1/8-Ausschnitt (2x2x2), das ist mir aber egal, wenn ich dadurch weniger Objektive schleppen/kaufen muss. Ich praktiziere dies regelmässig beim 45MP-Sensor links Aufnahme mit 400mm, rechts Crop mit 2048x1152px und damit immer noch mehr als FHD (1920x1080) Punktet aber auch an einem 4K-TV, wegen des grösseren Betrachtungsabstandes. Es gäbe noch viel darüber zu sagen, aber das würde nicht in dieses Thema passen. Bisher scheint es mir aber eine wichtige Überlegung bei einem Systemwechsel.
  2. wenn es nur "in manchen Situationen" vorkommt scheint mir die Zeit noch nicht reif für einen Wechsel. "Wunder" vollbringen eigentlich nur die neuesten Generationen, welche aber weit ausserhalb des Budgets liegen. Meine Regale sind voll von all diesen Zwischenschritten, darum verstehe ich die Situation gut. Darum meine Empfehlung: warten bis es "in vielen Situationen" vorkommt und die Zeit intensiv nutzen, das Budget zu erhöhen. Die Gebraucht-Angebote werden auch immer besser. Richte das Augenmerk auf Sensoren mit viel Pixel (> 30MP) wenn lange Brennweiten wichtig sind. Damit kannst du Objektive einsparen, weil durch Crop 2-4fache Brennweitenverlängerung bei guter Qualität möglich ist. Aus 70mm werden 210-280mm, aus 200mm werden 600-800mm. Ein scharfes Bild mit 200mm ist definitiv besser als ein verwackeltes Bild mit 400mm.
  3. mittlerweile das "Immerdrauf" .... warten auf's Konzert .... solche Augen sind sind für den AF gemacht, darum gelang auch ein sehr spontaner Schnappschuss, Original unten mit 400mm, Crop 1600mm
  4. S5 mit 20-60mm, nur etwas geradegestellt Opernhaus Zürich Immer wieder ein Genuss mit dieser Kombi einfach draufzuhalten, egal zu welcher Tageszeit !
  5. Wie in einem anderen Beitrag schon beschrieben : Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist absolute Spitze !!! Mittlerweile das Immerdrauf an der R5, eine Kombi, die mir extrem ausgeglichen scheint und perfekt in der Hand liegt. Crop problemlos bis 1600mm, das 600mm verstaubt leider und wartet nur noch auf Specials im Regal. Man macht Aufnahmen, wo man denkt, das geht nicht ...... aber es geht !!!! Mehrfach erlebt bei der letzten Busreise aus dem fahrenden Bus. Die Lichtstärke ist wie sie ist (ich hatte sie sogar vergessen) und für die "Normalfotografie" gar nicht so übel, wenn man bei 100-400mm noch etwas Schärfebereich bekommt. Manchmal klappt es sogar bestens in der Nacht !! Die R5 legt einfach nochmal was drauf.
  6. Colttaschen sind einfach perfekt für Telekombis. Weil sich sonst nichts darin befindet was kratzt, auch perfekt um die Kamera schnell zu versorgen. Die Hände frei zu haben für den nächsten Akt ist immer ein gutes Gefühl. Der Nacken wird nämlich steif, wenn da immer ein paar kg zusätzlich dran hängen. Besonders wenn du mit mehreren Kameras unterwegs bist, was bei langen Brennweiten nicht selten der Fall ist. Mehrere Colttaschen sind auch gut, aber irgendwann sieht man aus wie ..... Ich trage auch gerne dazu einen Doppelschultergurt unter einer weiten Jacke. Dann sieht es auch nicht so behangen aus und die Gewichtsverteilung ist optimal. 2 Kameras sind damit immer "online" ! + 1 Kamera in der Colttasche. Wenn es schnell gehen muss eine unschlagbare Kombi. Für Kleinmaterial dazu nur noch ein kleiner Rucksack oder ein Slingbag. Auf der Foto-Pirsch habe ich dann 10mm, 20-60mm und 100-400mm im direkten Zugriff !!! Da verliere ich eigentlich nie Zeit beim Wechseln eines Objektives und dadurch selten ein Motiv. Mit den Lücken kann ich gut leben, da heute immer noch eine Crop-Reserve vorhanden ist, so dass von 10 - 2000mm eigentlich alles abgedeckt ist, da 99.9% der Bilder am TV enden.
  7. R5 + 100-400mm, spontan und Freihand (ich bin kein wildlife-Spezialist) Seit langem mein erstes Wildes mit diesem Sensor werden aus 400mm schlappe 1600mm Originalaufnahme und Crop Wenn mich jemand fragt : Dieses Objektiv ist jeden Cent wert. An der R5 liegt es zudem perfekt in der Hand.
  8. R5 mit 100-400mm liegt extrem gut in der Hand
  9. schöner Ausblick, aber spontan dachte ich : da stimmt was mit dem Weissabgleich nicht .....
  10. allen Leuten recht getan ist eine Kunst die keiner kann ! Angesagt war ein Wildlife-Fotograf, der die neue Kamera mit seinem 150-400mm ausprobiert. Das hat er getan, das ist seine Realität. Wenn das nicht meine Realität ist, kann er doch nichts dafür. Etwas Empathie beim Betrachten solcher Berichte ist wirklich kein Nachteil. Kein Kamerahersteller kümmert sich in erster Linie darum, dass marktübergreifend zusammengestellte Ausrüstungen vollumfänglich weiterfunktionieren. Oft wird nicht mal das eigene Sortiment vollumfänglich unterstützt ! Mich interessiert an dieser Kamera hauptsächlich das Lowlight-Verhalten und entscheidet damit, wieviel mft in Zukunft im Schrank bleibt. Im Beitrag wurde ja richtigerweise darauf hingewiesen, dass bei gutem Licht heute mit fast jeder Kamera gute Bilder gemacht werden können, so der Fotograf kann !
  11. Meine Telekombis stecken alle einzeln in Colttaschen. 1 Tasche = 1 Kamera mit 1 Objektiv. Da lässt sie sich relativ rustikal handhaben, da nichts in der Tasche ist, was anstösst oder kratzt. Für kleines Zubehör hat es in der Regel kleine Aussentaschen. Im Ausverkauf konnte ich Taschen günstig (25-45.-) ergattern. Natürlich keine nennenswerte Marken, aber sehr zweckerfüllend.
  12. Die Frage ist eigentlich nie, ob ich die Kleine mitnehme. Die Frage ist eigentlich immer, welche Grössere ich dazu mitnehme ! Es gibt genug Aufnahmesituationen wo die Kleine gegenüber der Grösseren im Vorteil ist. Stichwort: Schärfebereich, Extremposition, Auffälligkeit usw
  13. das ist im Moment bei gewissen Modellen eben Fakt ! Grosser Vorteil: sich seiner Ein- und Verstellungen immer wieder bewusst zu werden. Und: es werden immer weniger die wirklich wichtig für die eigene Arbeit sind. Zu Beginn meiner OMD-"Karriere" waren es 15-20 Einstellungen, bei denen ich meinte, sie seien relevant für mich. Mittlerweile liege ich bei 3-5, das schaffe ich nach einem Update gerade noch und meine Fotografie sei nicht schlechter geworden, heisst es.
  14. Die absoluten Topobjektive habe ich mir gar nicht erst angewöhnt ! a) weil ich sie mir nicht leisten kann b) weil ich kein Anwendungsgebiet für solche Bilder habe (99.99% landet auf dem 4K-TV und zu Weihnachten gibt es ein paar Leinwände). Nur zum Pixelpeepen ist mir aber Zeit und Geld zu schade. Hand auf's Herz: Wer kann bei diesen Medien zwischen einer PRO- und TOP-PRO-Linse unterscheiden ? Im Laufe der Zeit hat sich ein Sammelsurium an Kameras und Objektiven angesammelt, gefühlt im oberen Qualitäts-Drittel. Das erlaubt mir, mich für jede Aufgabe aus meiner Sicht optimal zu rüsten. Da kann es auch mal passieren, dass die TOPs zu Hause bleiben. Klar ist nur: abends und nachts müssen die Grossen (S5,R5) ran ! Wer mal Vergleichsbilder um diese Zeit machen konnte, wird mich verstehen.
  15. Wenn dich Grösse, Gewicht und Geräusch (3G) nicht stören, halte ich die im Moment gut angebotene Panasonic S5 mit 20-60mm für eine gute Kamera als Einstieg ins Vollformat. Lowlight ist sehr gut (bei gutem Licht kann jeder) und die Ergonomie zumindest für Rechtshänder ist sehr erwähnenswert. Auch das Zoom bietet gute Bildwinkel, hören doch die meisten Kits bei 24-28mm auf. Das von Olympus bekannte LiveComposite hat auch einen Platz gefunden. (Stark komprimiert, dass Original ist knackscharf) Zum Wandern Olympus, für den Abendspaziergang Pana S5, dazwischen Canon , dass ist mein Repertoire. Man muss ja nicht immer alles spazierentragen.
  16. Weil ein Bild mit 1200mm aufgenommen eine andere Wirkung hat wie ein Bild mit 600mm, wie oben schon diskutiert. Auffällig erkennbar vermutlich nur im direkten Vergleich. Beim obigen Bild natürlich nicht erkennbar, da gar kein Hintergrund mehr vorhanden ist. Hier das Original mit 600mm aufgenommen durch ein Drahtgitter.
  17. Danke für die Ausführungen. Ich hätte statt nach Brennweite besser nach "Brennweite" gefragt. Es geht dabei eher um den Bildeindruck denn die technischen Feinheiten. Die "Tele-Verdichtung" fehlt natürlich bei einem Ausschnitt, Interessant die Bemerkung zum Focus. Das habe ich dem sehr schnellen und präzisen Augenfocus der R5 zu verdanken ! Die Qualität des Originals ist natürlich noch besser. Die Komprimierung für's Forum hat bekanntlich ihren Preis. Für meine Bedürfnisse espart mir das Ausschneiden aber einige Objektive, ganz besonders beim 15-35mm. Da habe ich schon bis zu 9 verschiedene Bilder aus einer Aufnahme herausgekitzelt und es hat niemand bemerkt ! Für mich der Hauptnutzen des 45mpx-Sensors.
  18. Welche Brennweite entsteht, wenn ich die Kantenlänge eines Bildes halbiere ? Dieses Bild wurde mit R5 + f11/600mm als JPG aufgenommen (8192x5464px, 1/400sec, ISO 12800, ohne Stativ) und ein Ausschnitt mit 4096x2732px gemacht. Natürlich für's Forum nochmals auf 1440px heruntergerechnet. Ich vermute 1200mm, bin mir aber nicht sicher. Wer weiss es sicher ?
  19. Hier noch ein Beispiel zum Thema Schärfebereich platzieren: Ich wähle ISO 12800, damit ich bei dem schlechten Licht noch 1/500sec bekomme. Etwas Rauschen ist weniger schlimm als verwackeln. Dann versuche ich den Standort so zu verändern, dass möglichst viel Kopf im Schärfebereich liegt (Schnabel möglichst parallel zum Sensor). Sofern das "Modell" stillhält kann man durch einen Standortwechsel noch was rausholen, wenn nicht, muss man es schönreden......
  20. Zu Beginn einer Fotokarriere ("ziemlich neu") sind Eckdaten sehr wichtig, eins davon ist die Offenblende. Diese Zahl muss zu Beginn so klein wie möglich sein, was meist zu voluminösen und teuren Objektiven führt. Dass diese kleine Zahl auch ihren "Preis" hat merkt man oft erst später, z.B. bei der Bildqualitätskontrolle. Als erstes muss man dann abblenden um zu ansehnlichen Ergebnissen zu kommen, bis man die notwendige Erfahrungen gesammelt hat. f11 sieht ja zunächst ziemlich übel aus, aber dadurch ist das Objektiv sehr handlich geblieben bei einer Brennweite von 600mm. Als nächsten muss man sich überlegen, wie gross der Schärfebereich sein soll und wie gross dieser bei 600mm ist. Bei f11 ist er grösser als bei f4, bei 600mm kleiner als bei 100mm. Je kleiner er ist, desto leichter ist er am falschen Ort ! Eigentlich ist ja jedes Objektiv ein Kompromiss und für eine spezielle Anwendung optimiert. So auch das RF600mm. Hätte es auch noch eine bessere Naheinstellgrenze, wäre es eine zu grosse Konkurrenz für andere Teleriesen (sagte die Marketingabteilung). Aber wer ein f4.0/600mm wirklich braucht wird dann auch nicht über Gewicht, Preis und Volumen diskutieren.
  21. Das 600mm soll noch etwas besser stabilisieren und ist kompakter und Freihand ist noch gut möglich. Das Preisleistugsverhältnis ist ausserdem sehr gut. An der R5 bekomme ich mit dem APS-C-Modus (960mm) immer noch 19MP-Bilder, was für mich ausreichend ist. Aufnahmen mit 1/13sec sind keine Seltenheit. Es ist aber schon eine spezielle Herausforderung mit dieser Brennweite und dem Mindestabstand zu fotografieren, da ich gewohnt bin, mit 600mm auch Nahaufnahmen zu machen. Aber Festbrennweiten-Fotografie ist ein spannendes Erlebnis im Zeitalter von Zoom-Immerdrauf. Leider habe ich mich mit der R5 etwas verausgabt, so dass es noch einige Zeit dauern wird bis zum RF 100-500mm. Hätte ich damals gewusst, das ich nochmals in Canon einsteige, hätte ich das EF 100-400mm nicht verkauft. Andererseits habe ich mich aber für RF entschieden, als Ergänzung zu meiner Ausrüstung.
  22. R5 + RF 600mm Mit Tele sieht ein Regenbogen anders als üblich aus ....
  23. R5 + RF600mm Ich konnte es kaum glauben, was da bei 1/13s Freihand herauskam.
  24. was ja dann im Umkehrschluss heissen würde: immer diesen Effekt (Problem) bei bewegten Motiven mit LEDs !?!?!??? man stelle sich nun eine Langzeitbelichtung mit bewegten und beleuchteten Motiven mit LED-Lichtquellen vor ........ wobei der Blickwinkel wohl auch noch eine Rolle spielt
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