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Stereohans

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Posts posted by Stereohans

  1. Ich hĂ€tte vielleicht ergĂ€nzen sollen: kompakte Festbrennweiten. Große und schwere gibt es fĂŒr FE genug. Aber das Samyang ist zurzeit das einzige 24er Pancake fĂŒr KB. Und dass die analogen Rechnungen an den Digis oft versagen, haben wir in diesem Thread nun ja wohl erschöpfend ausdiskutiert. Deshalb hier auch nur noch ein Geheimtipp: Zeiss Jena 20/2,8 fĂŒr Praktica B. Auch mit Adapter klein und leicht, mit etwas Postprocessing brauchbar.

     

    So long, Hans

  2. ZurĂŒck zum Thema. Mit persönlich fehlen im Sony-Portfolio auch ein wenig die hochwertigen Festbrennweiten. Stefan G., wie wĂ€re es als ErgĂ€nzung zu Deinem 15er VoigtlĂ€nder (das auch an der 7r3 rattenscharf ist, wie ich seit dem Test in der MĂŒhle weiß) mit dem 18er Batis? Auch nicht billig, zugegeben. Aber sagenhaft scharf und mit ganz wenig Verzeichnung gesegnet. Und so leicht, dass es auch auf den Berg mitkann...

     

    Mit hifidelem Gruß, Hans

  3. Viele der Zeiss GlÀser haben ein stimmiges Gesamtbild und gefallen mir deutlich besser als z.b. manche hochgelobten klinisch scharfen Sigma Linsen.

     

    Mal abgesehen davon, dass es zumindest in der Anfangsphase des Sony-Vollformates Zeiss-Objektive gab, die den Gedanken eines kompakten und dennoch leidlich lichtstarken Systems vertraten: Das 55/1,8 und das 35/2,8. Wenn ich jetzt nach Pancakes in anderen Brennweitenbereichen suche, werde ich gerade noch bei Samjang mit dem 24/2,8 fĂŒndig. Das 28/2,0 von Sony und das 50/1,8 sind auch noch einigermaßen klein - und das war es dann auch schon mit kompakten Optiken fĂŒr KB. Batis-Objektive sind zwar angenehm leicht, aber nicht gerade kompakt, Loxias haben keinen AF und von Sony kommt auch nichts, was der Idee spiegellos=kompakt noch entsprĂ€che. Die GMs sind allesamt "Klopper", die Sigmas in Sachen Gewicht und GrĂ¶ĂŸe (und leider auch Preis, siehe 105/1,4) inzwischen sogar der "Overkill". Wenn ich dieses ausladende Sigma Art 50/1,4 an der A7III sehe, fĂŒhle ich mich an die ersten Nex-Jahre erinnert, wo es auch "riesige" Objektive "mit Handgriff dran" (die jeweilige Nex) gab. Aus heutiger Sicht war das freilich alles noch harmlos...

    Und ja, auch mir gefĂ€llt der "Look", den ein Zeiss-Objektiv hat beziehungsweise macht, deutlich besser als manche andere Objektiv-Philosophie. Zu analogen Zeiten arbeitete ich sehr lange neben anderen Systemen mit Contax - einzig und allein der Zeiss-Linsen haber, die es fĂŒr dieses System neben ein paar ebenfalls nicht ganz schlechten Yashica-Objektiven gab. Und der Umstand, dass fĂŒr Sony E Zeiss-GlĂ€ser mit AF angeboten wurden/werden, war fĂŒr mich damals mit ein Grund, den Umstieg von Canon zu vollziehen. Was ich unter dem Strich auch nicht bereut habe. Aber: Top-Linie hin oder her - GM-Objektive wirken von der Bildanmutung her anders als Zeiss. Deshalb bekommt auch eher ein neues Batis als ein GM den Zuschlag beim nĂ€chsten Objektivkauf.

     

    Lieber Gruß vom Hans, der derzeit ganz genau ĂŒberlegt, was er auf die nĂ€chste Pressereise mitnimmt, um sich keinen Bruch zu heben

     

  4. Auf jeden Fall belebt Konkurrenz das GeschĂ€ft und bringt Quasi-"Monopolisten" dazu, sich etwas mehr anzustrengen. Und vielleicht sogar ihre Preise zu korrigieren. Nicht, dass ich eine Rabattschlacht herbeireden will, aber wenn ich sehe, was selbst Sigma inzwischen fĂŒr seine Art-GlĂ€ser verlangt, dann kann ein neuer (in dem Fall alter) Player auf dem Markt kein Schaden sein. Zumal von Nikon immer Objektive kamen, die es bei den anderen nicht gab. Sollte die neue Kamera wirklich ein "Lichtmonster" sein und entsprechend hochlichtstarke Objektive mitbringen, ist das dann - Markterfolg hin oder her - ebenfalls etwas, nach dem die Mitbewerber sich strecken können.

    Nebenbei: Wer hier etwas davon erzĂ€hlt, dass bei Sony nur maximal Blende 1,4 geht, hat offensichtlich die Fremdobjektiv-Hersteller nicht auf dem Schirm. FĂŒr Sony-Bajonett gibt es 0,95-Objektive und adaptiert funktioniert beispielsweise auch das Canon 50/1,0 problemlos. Wenn es solche Lichtriesen direkt von Sony (noch) nicht gibt, haben daran ziemlich sicher die Marketing-Leute Schuld, die der Meinung sind, so etwas könne man nicht in grĂ¶ĂŸeren StĂŒcckzahlen verkaufen. Soll Nikon gerne so etwas machen, wenn es den Paradigmenwechsel bei den Werbefuzzis beschleunigt ;-)

     

    Gruß, Hans

  5. Ich verdiene mein Geld unter anderem mit Fotografie und habe den Umstieg auf Sony vor zwei Jahren vollzogen. Weil mein RĂŒcken nicht mehr mag. Weil SLRs Krach machen (meistens). Und weil sie nicht nur schwer und laut, sondern auch groß sind. Sport ist nicht meine primĂ€re DomĂ€ne, dafĂŒr Konzert und Theater. Die A7rIII hat sich dafĂŒr als genial gute Kamera erwiesen, meine Reflexen vermisse ich nicht mehr. Der Umstieg war fĂŒnfstellig, das stimmt. Aber wenn ich meine Gesundheit dagegen aufrechne, war er es wert. Weil hier ein paar APS-C-Fans die KB-Dominanz beklagen: So lange es keinen KB-Sensor in einer Kamera mit der GehĂ€usegrĂ¶ĂŸe der 6000er Serie gibt, benutze ich freudig die Kleinen mit und habe halt etwas weniger Weitwinkel, freue mich aber an scheinbarer Tele-VerlĂ€ngerung. Warum auf eines der Sensorformate verzichten? Haben beide Vor- und Nachteile. Ein Formatkrieg ist völliger Krampf...

     

    Gruß vom Hans

  6. Ich verdiene mein Geld unter anderem mit Fotografie und habe den Umstieg auf Sony vor zwei Jahren vollzogen. Weil mein RĂŒcken nicht mehr mag. Weil SLRs Krach machen (meistens). Und weil sie nicht nur schwer und laut, sondern auch groß sind. Sport ist nicht meine primĂ€re DomĂ€ne, dafĂŒr Konzert und Theater. Die A7rIII hat sich dafĂŒr als genial gute Kamera erwiesen, meine Reflexen vermisse ich nicht mehr. Der Umstieg war fĂŒnfstellig, das stimmt. Aber wenn ich meine Gesundheit dagegen aufrechne, war er es wert. Weil hier ein paar APS-C-Fans die KB-Dominanz beklagen: So lange es keinen KB-Sensor in einer Kamera mit der GehĂ€usegrĂ¶ĂŸe der 6000er Serie gibt, benutze ich freudig die Kleinen mit und habe halt etwas weniger Weitwinkel, freue mich aber an scheinbarer Tele-VerlĂ€ngerung. Warum auf eines der Sensorformate verzichten? Haben beide Vor- und Nachteile. Ein Formatkrieg ist völliger Krampf...

     

    Gruß vom Hans

  7. Weil hier auch Spekulationen zu einem 135/2,8 von Sony kamen: Es kann ihnen natĂŒrlich niemand verbieten, eines zu bauen - aber das mĂŒsste dann deutlich billiger sein als das Batis mit denselben Eckdaten, das von Zeiss im firmeneigenen Webshop inzwischen fĂŒr 1699 verkloppt wird, weil wohl kaum jemand 2000 Euronen dafĂŒr zahlen wollte. Wenn jeder Hersteller die gleichen Brennweiten mit der selben LichtstĂ€rke anbietet, verkaufen sich die GlĂ€ser doch primĂ€r nur noch ĂŒber den Preis und dann erst ĂŒber die QualitĂ€t. Übrigens gab es auch mal ein Zeiss 70 - 200 /3,1 als teures Cine-Objektiv mit Manualfokus und E-Bajonett. Das mit der Kooperationskonkurrenz trifft es wahrscheinlich am ehesten und am Ende zĂ€h!t nur die GrĂ¶ĂŸe des KuchenstĂŒcks...

  8. Das fehlende Fragezeichen habe ich ergĂ€nzt, das hatte mein Mini-Tablet auf dem Gewissen... In der Sache bleiben bei mir dennoch Zweifel. Das erste 1,4er Objektiv fĂŒr FE war das Sony/Zeiss 35. Dann kam das 50er. Zwei einander in der BauausfĂŒhrung sehr Ă€hnliche "Glasklötze". Nun kommt ein wie die natĂŒrliche ErgĂ€nzung der Festbrennweiten-Serie erscheinendes 24. Aber als GM. Da fragt man sich dann schon, ob die Gemeinsamkeiten aufgebraucht sind. Mal abgesehen davon, dass mir Details wie die geriffelten Metall-Scharfstellringe bei den Zeiss-GlĂ€sern besser gefallen als die Gummiringe der GMs. Aber das ist halt mein persönlicher Geschmack. Eher habe ich das GefĂŒhl, dass im Sony-Portfolio kein Platz fĂŒr zwei Toplinien ist. Aber vielleicht kommen ja noch Sony/Zeiss-Linsen, wer weiß?

     

    Gruß, Hans

  9. Das neueste GerĂŒcht auf Sonyalpharumors gibt mir zu denken. Es werden Festbrennweiten mit SR5-Wahrscheinlichkeit angekĂŒndigt, darunter ein 24/1,4 GM. Das wĂ€re vor nicht lĂ€nger Zeit wohl noch ein Zeiss analog zu 35 und 50 mit 1,4 geworden. Nun frage ich mich, ob die beiden Partner sich etwas entzweit haben, zumal Zeiss ja durchaus den Sonys Konkurrenz macht, etwa mit dem Batis 85/1,8. Weiss jemand was NĂ€heres?

     

    Gruß vom Hans

  10. Schöne Aufnahmen ... wobei das jetzt eigentlich nicht aussieht, als sei es so leise gewesen, das das sanfteste Klicken schon zu viel gewesen wÀre

     

    Dann steuere ich hier noch Bilder von Mona Asuka Otts Recital beim Musikfest auf Schloss DĂŒrrenmungenau bei - da hĂ€tte man eine Stecknadel fallen hören können...

     

     

    Übrigens mit dem 85er Batis gemacht.

  11. kleinbild war doch immer nur eine krĂŒcke, ein lĂŒckenbĂŒĂŸer, fĂŒr die, die sich eine richtige profi-cam (mittelformat) nicht leisten konnten - mit etwas glas dazu brauchtest du fĂŒr eine hassi den gegenwert eines autos der oberen mittelklasse

     

    Ich hatte das alles und die Contax 645 mit guten Zeiss-Objektiven besitze ich heute noch. Da war ĂŒbrigens Anfang der 2000er Jahre noch einmal ein ĂŒbergreifender Systemgedanke in die Tat umgesetzt worden: Die Mittelformat-Objektive der 645 waren ebenso voll elektronisch hinsichtlich BlendenĂŒbetragung und AF wie die Kleinbild-Optiken der Contax N. Deshalb passten die großen GlĂ€ser via Adapter ohne Probleme an die Kleinbild-Bodies.

     

    Mittelformat mit Profikamera gleichzusetzen und alles "darunter" als "KrĂŒcke" anzusehen, finde ich allerdings nicht zielfĂŒhrend. Zu analogen Zeiten gingen auf einen (Roll-) Film deutlich weniger Aufnahmen als auf einen Kleinbildfilm. Und bis vor kurzem (vor der neuen Hassi und der neuen Fuji) waren Mittelformat-Kameras (auch digitale) in praktisch jeder Hinsicht langsamer als ihre Kleinbild-GegenstĂŒcke: Kleinerer ISO-Bereich, deutlich langsamerer AF (weil viel mehr Glas bewegt werden muss) und durch die schiere GrĂ¶ĂŸe bedingt auch viel umstĂ€ndlicheres Handling. Als Profi muss ich auch und gerade Sport und andere Situationen mit sich schnell bewegenden Objekten fotografieren - dafĂŒr ist aber eine Mittelformat-Kamera in etwa so geeignet wie eine Mercedes S-Klasse fĂŒr GelĂ€ndefahrten.

     

    Das war ja einer der GrĂŒnde fĂŒr den neu entfachten Pixelwahn, der uns irgendwann in naher Zukunft ziemlich sicher einen Kleinbild-Sensor zwischen 72 und 100 Megapixeln bescheren wird: Die Auflösung des Mittelformats ins Kleinbild zu ĂŒbertragen. Davon, dass dann schon ab relativ großen Blenden BeugungsunschĂ€rfen entstehen und diese Sensoren sehr schnelle Zeiten brauchen, damit es keine VerwacklungsunschĂ€rfen gibt, redet derzeit niemand.

     

    Ein Letztes: Manchmal hat es doch noch einen gewissen Sinn, Euro-Preise in die alte Mark umzurechnen. Dann kommt man nĂ€mlich bei einer A7rII mit 24-70/4.0 und 70-200/4.0 auch schon auf 11 000 bis 12 000 Mark. DafĂŒr gab es frĂŒher ein kleines Auto. Heute sollen mit den besagten GerĂ€ten "Foto-Enthusiasten" angesprochen werden, die Profi-Liga (G Master) ist noch viel teurer...

     

    Gruß, Hans

  12. Ich kann nur sagen, dass der lautlose Verschluss mir bei Kunstlicht neulich böse waagrechte Moiré-Streifen produziert hat und ich erst auf einen Verschlussschaden tippte. Dennoch liebe ich ihn, weil ich in klassischen Konzerten nicht mehr gesteinigt werde. Wenn Kammermusiker in kleinen SÀlen leise Musik machen, dann ist selbst das sanfteste Klicken schon zuviel...

     

    Gruß, Hans

  13. Hmmm verklickerte nicht Haselblöööd in den vergangenen Jahren Àusserrlich getunte Sonys zum mind dem doppelten Preis.....

     

    Habe ich oben geschrieben. Am Ende, nach Produktionseinstellung, gab es ĂŒbrigens die Hasselblad Lunar, anzuschauen hier, fĂŒr weniger Euros als das Nex-7-Original, auf dem sie basierte. Dass die komischen "ZahnrĂ€der" ergonomisch eine Katastrophe waren, wollen wir hier nicht mehr vertiefen. Als Einstandspreis standen damals jedenfalls irgendwas um die 6000 oder 8000 Euro zur Diskussion - fĂŒr Technik, die beim Erscheinen der Lunar bereits veraltet war.

     

    Und genau das sollte eben aus meiner Sicht nicht passieren, wenn es ein Contax-Revival gibt. Das leider "dank" Kyocera nur sehr kurzlebige Contax-N-System war technisch sehr vielversprechend, es hatte zum Beispiel seinerzeit den grĂ¶ĂŸten Bajonettdurchmesser aller SLR-Systeme, grĂ¶ĂŸer als Canon EF. In meinem Besitz befinden sich eine N digital und eine N1. Das sind nicht die schnellsten, aber neben der Leica R9 gewiss die solidesten Spiegelreflexen, die ich je hatte.

     

    Was mich an den 7er Sonys stört, ist die ziemlich filigrane Bauweise. Das wĂ€re die Chance fĂŒr einen Contax-Sony-Klon, eine etwas andere Philosophie zu vertreten. Deshalb mĂŒssen es noch lange keine "Klopper" Ă  la EOS 1DX werden (ein mörderschweres Monster) - aber das, was die Amerikaner "sturdy and rugged" nennen, wĂ€re fĂŒr den Profieinsatz schön. Und dafĂŒr wĂŒrde ich auch ein paar Euro mehr ausgeben wollen, wenn das Endergebnis passt... Denn dann bleibt auch die Kamera ein paar Jahre lĂ€nger im Einsatz.

     

    Gruß, Hans

  14. Sobald das 14er Samyang lieferbar ist, hole ich mir dieses, denn ich glaube nicht, dass von Sigma in nÀchster Zeit diese Brennweite mit dieser LichtstÀrke mit nativem FE-Anschluss als AF-Objektiv kommt.

     

    Und von Zeiss könnte höchstens (womit ich angesichts des Batis 2,8/18 in nÀchster Zeit auch nicht rechne) ein 15er Batis kommen (14mm gab es im Zeiss-Portfolio meines Wissens noch nie, nur ein 15er Distagon, aktuell als Milvus zu haben). Abgesehen davon, dass Sigma, wie hier schon geschrieben wurde, lÀngst nicht mehr zu den wirklich preiswerten Fremdherstellern zÀhlt, sondern auch sportliche Summen aufruft, auch mal vierstellig je nach Brennweite.

     

    Das Samyang soll 700 Euro kosten. Ein Sigma ist bestimmt teurer, ein Zeiss oder Sony/Zeiss kostet gut das Doppelte. Da fĂ€llt die Wahl eigentlich leicht - ich warte nicht auf die Edeltrauben, die noch nicht einmal konkret angekĂŒndigt sind, sondern hole mir die gut gefĂŒllte RosinentĂŒte vom Discounter, die (hoffentlich) auch schmeckt...

    Sorry fĂŒr das leichte Off Topic...

     

    Gruß Hans

  15. Ahhhh. Danke fĂŒr die Richtigstellung. Wobei ich mir angesichts der sehr engen Verbindungen zwischen Zeiss und Sony dennoch vorstellen könnte, dass eine digitale "FE-Contax" nicht reine Science Fiction bleiben mĂŒsste. Hasselblad hat ja auch schon einmal umgelabelte Sony-Kameras verkauft, leider waren die viel zu teuer und die letzten wurden meines Wissens   gnadenlos verramscht.

     

    Hinter einem Contax-Revival mĂŒsste freilich schon ein gewisser Anspruch stehen, nur ein anderes Design und ein neuer Name reichen heute (siehe oben) lĂ€ngst nicht mehr aus, wenn man an das Geld der FotowĂŒtigen will. Und Sony verkauft ja die eigenen Kameras im Grunde auch schon zum Premiumpreis. Dass die neue A99II weniger als die Canon EOS 5 Mk IV kostet, obwohl sie mehr kann, Ă€ndert nichts daran, dass ĂŒber 3500 Euro schon eine Menge Geld sind...

     

    Gruß, Hans

  16. Nachdem dieses Jahr auf der Photokina unter anderem zwei Kameras vorgestellt wurden, die mit einem bekannten Bajonettsystem (MFT) arbeiten, aber von Herstellern stammen, die entweder noch nie oder seit Jahren erstmals wieder (wobei auch hinter dem Kodak-Revival ein Startup-Unternehmen steckt) im Kameramarkt vertreten waren/sind, stellt sich mir die Frage, wann sich endlich ein Fremdhersteller dazu aufrafft, eine Kamera mit FE-Bajonett auf den Markt zu bringen. Meines Wissens hat Sony den Standard analog zum MFT-Konsortium offen gelegt, außerdem dominiert man den Sensormarkt sowieso, was nahe legen wĂŒrde, dass auch in einem Modell von Hersteller XYZ ein Sony-Chip verbaut werden wĂŒrde.

     

    Nahe lĂ€ge aus meiner Sicht zum Beispiel ein digitales Contax-Revival - eine Kamera von Zeiss im Messsucher-Design mit Vollformatsensor, die ein wenig anders aussĂ€he und funktionierte (Stichwörter MenĂŒfĂŒhrung und BildqualitĂ€t), als die Sonys - aber mit E-Bajonett, damit sie zu den hauseigenen Batis-Objektiven und zu den Loxias und auch zu den Sony-Zeiss-GlĂ€sern und den G-Master-Linsen passt.

     

    Zur Erinnerung: Vor gut 40 Jahren war die Contax nach dem Zusammenbruch der deutschen Kameraindustrie eine durch ein Joint Venture von Zeiss und Yashica entstandene Edelversion der Yashica mit gleichem Bajonett (wobei man allerdings bei Zeiss spĂ€ter den Yashica-Weg zum Autofocus mit "aufgebohrtem" Bajonett nicht mitging). Dann wurde Yashica von Kyocera (einen auf Keramik-Anwendungen spezialisierten Industrieriesen) geschluckt. Dem Anfang der 2000er Jahre neu entwickelten Contax-N-System mit rein elektronischem AF-Bajonett Ă  la Canon war kein langes Leben mehr beschieden, weil Kyocera von heute auf morgen die Kamera-Produktion beendete und Zeiss im Regen stehen ließ.

     

    Also eigentlich höchste Zeit, dass Contax zurĂŒckkehrt. Weiß jemand, ob Zeiss inzwischen die Rechte an dem Markennamen wieder hat? Die hatte Kyocera sich per Vertrag gesichert und wollte sie nicht herausrĂŒcken, obwohl unter dem Namen keine Kameras mehr gebaut wurden und werden.

     

    Deshalb musste auch diese schöne, 2004 vorgestellte Kamera unter dem (zugegeben auch historischen) Label "Zeiss Ikon" auf den Markt kommen. So etwas mit FE-Bajonett, dem 42-Mpix-Sony-Sensor und in "Zeiss-typischer" QualitÀt fÀnde ich fein...

     

    Gruß, Hans

  17. Hier ein Konzertbild vom heutigen Abschluss der 40. Katholischen Kirchenmusiktage NĂŒrnberg: Mozarts "Krönungsmesse" in der Allerheiligenkirche, unter anderem mit der amerikanischen Sopranistin Leah Gordon.

    Kamera: A7II

    Objektiv: Canon FD 2,0/135

    Blende: etwa 2,8 (ĂŒber den Adapter stufenlos eingestellt, deshalb nicht genau zu bestimmen...

     

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