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Bodyworks

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    Bodyworks got a reaction from trottel.lumme in Geotagging mit Image App und Lumix G9 geht nicht   
    In der Tat ist das alles sehr seltsam. Habe nun mal (eigentlich testweise) Lumix Sync installiert. Auf Anhieb hat die BT-Kopplung, WiFi-Kopplung funktioniert.
    Das BT-Symbol und ein weißes GPS wird im Kameradisplay angezeigt. Die GPS-Daten sind nun fehlerfrei in RAWs und JPGs enthalten.
    Weiß der Geier, warum das mit der Image App nicht funktioniert.
  2. Danke
    Bodyworks got a reaction from Softride in Panasonic Lumix G9   
    Also ich finde das Bild ist der Hammer. Alles richtig gemacht 🙂
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    Bodyworks reacted to Softride in Panasonic Lumix G9   
    Nachdem dieser Thread sich eher zum G9-Problemthread entwickelt hat, möchte ich auch mal wieder etwas gutes über die G9 sagen:
    Das folgende Bild ist bei ISO-6400 entstanden. Dass es durch eine (nicht gerade saubere) Doppelglasscheibe entstanden ist, hat sicher auch nicht positiv zur Qualität beigetragen. Ich finde es aber trotzdem als gut verwendbar und da hat die G9 mit dem geringen Rauschen sicher einen Anteil daran.

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    Bodyworks got a reaction from mariban in Panasonic Lumix G9   
    Was für ein "flacher" Test. G9 ist unhandlich? Von allen mft-Cams, die ich bisher hatte, liegt die G9 am besten in der Hand.
    Für mich ist die G9 die beste Cam in diesem Segment. Mittlerweile lasse ich meine Canon Vollformat Kameras eher daheim und nehme lieber die G9 mit.
  5. Gefällt mir
    Bodyworks got a reaction from SilkeMa in Panasonic Lumix G9   
    Ironie an:
    "Bei ordnungsgemäßer Lagerung im Tiefkühlfach während des Nichtgebrauchs, dehnt sich die Gummierung nicht mehr aus"
    Ironie aus.
    Jetzt aber ernsthaft. Ich habe bisher fast alle GH Cams (GH2,GH3,GX8,G9) besessen und besitze sie z.T. immer noch. Bisher hat sich bei keiner Kamera, trotz regelmäßigem Gebrauch die Gummierung gelöst. Sehen immer noch aus wie neu. Ich treufele gelegentlich (wenn ich daran denke) ein paar Tropfen Cockpit Spray auf ein Mikrofasertuch, gerade so, dass es ein wenig feucht aber nicht nass ist und reibe dann kurz über die gummierten Stellen. Das hält das Material scheinbar dauerhaft "geschmeidig".
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    Bodyworks got a reaction from embe71 in Panasonic Lumix G9   
    Ironie an:
    "Bei ordnungsgemäßer Lagerung im Tiefkühlfach während des Nichtgebrauchs, dehnt sich die Gummierung nicht mehr aus"
    Ironie aus.
    Jetzt aber ernsthaft. Ich habe bisher fast alle GH Cams (GH2,GH3,GX8,G9) besessen und besitze sie z.T. immer noch. Bisher hat sich bei keiner Kamera, trotz regelmäßigem Gebrauch die Gummierung gelöst. Sehen immer noch aus wie neu. Ich treufele gelegentlich (wenn ich daran denke) ein paar Tropfen Cockpit Spray auf ein Mikrofasertuch, gerade so, dass es ein wenig feucht aber nicht nass ist und reibe dann kurz über die gummierten Stellen. Das hält das Material scheinbar dauerhaft "geschmeidig".
  7. Gefällt mir
    Bodyworks got a reaction from Johnboy in Panasonic Lumix G9   
    Ironie an:
    "Bei ordnungsgemäßer Lagerung im Tiefkühlfach während des Nichtgebrauchs, dehnt sich die Gummierung nicht mehr aus"
    Ironie aus.
    Jetzt aber ernsthaft. Ich habe bisher fast alle GH Cams (GH2,GH3,GX8,G9) besessen und besitze sie z.T. immer noch. Bisher hat sich bei keiner Kamera, trotz regelmäßigem Gebrauch die Gummierung gelöst. Sehen immer noch aus wie neu. Ich treufele gelegentlich (wenn ich daran denke) ein paar Tropfen Cockpit Spray auf ein Mikrofasertuch, gerade so, dass es ein wenig feucht aber nicht nass ist und reibe dann kurz über die gummierten Stellen. Das hält das Material scheinbar dauerhaft "geschmeidig".
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    Bodyworks got a reaction from nobbe in Panasonic Lumix G9   
    Was für ein "flacher" Test. G9 ist unhandlich? Von allen mft-Cams, die ich bisher hatte, liegt die G9 am besten in der Hand.
    Für mich ist die G9 die beste Cam in diesem Segment. Mittlerweile lasse ich meine Canon Vollformat Kameras eher daheim und nehme lieber die G9 mit.
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    Bodyworks got a reaction from SilkeMa in Panasonic Lumix G9   
    Was für ein "flacher" Test. G9 ist unhandlich? Von allen mft-Cams, die ich bisher hatte, liegt die G9 am besten in der Hand.
    Für mich ist die G9 die beste Cam in diesem Segment. Mittlerweile lasse ich meine Canon Vollformat Kameras eher daheim und nehme lieber die G9 mit.
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    Bodyworks got a reaction from rostafrei in So funktioniert Farbmanagement   
    Beim Durchstöbern dieser Forenkategorie habe ich festgestellt, dass es offensichtlich eine große Unsicherheit bei diesem Thema gibt. Wie wird Farbmanagement angewendet und wozu ist das überhaupt gut.
     
    Daher habe ich mich dazu entschlossen, hier mal einen Erklärungsversuch zu starten.
     
    Ein korrekt angewendetes Farbmanagement (FM) ist das so ziemlich wichtigste im Bildbearbeitungsworkflow.
     
    1. Kamera
    FM beginnt bereits in der Kamera. Nicht umsonst kann man dort (bei höherwertigen Cams) den Ausgabefarbraum einstellen. Dieser ist entweder sRGB (s steht für Small, also klein) oder AdobeRGB (ein von Adobe entwickelter Ausgabefarbraum, der sehr viel größer ist als sRGB).
     
    Die Einstellung in der Kamera greift jedoch nur, wenn man im JPG Format fotografiert. Macht man RAWs, liefert die Kamera SW-Bilder mit eingebetteten JPG Miniaturen. RAWs haben noch keinen Farbraum. Dieser wird erst im RAW Konverter erzeugt.
     
    2. Bildschirm
    Schließt man einen Bildschirm an einen Computer an, liefert dieser ein Bildergebnis, welches vom Gerätehersteller voreingestellt ist. Er wird also mit den sog. Werkseinstellungen ausgeliefert. Für die Bildbearbeitung sollte man den Monitor kalibrieren bzw. profilieren. Dies wiederum funktioniert nur mit einem Messgerät, welches in der Lage ist, Farben, Helligkeit und Kontrast des Monitors zu messen. Die optimalen Werte für den fotografischen Workflow: 6500 Kelvin (Farbtemperatur), Gamma: 2.2, Helligkeit: ca. 80-90 Candela (wenn man Bilder drucken möchte). Der Monitor wird bei einem vernünftigen Messgerät zunächst kalibriert (darunter versteht man die hardwaremäßige Einstellung an den Bedienelementen unter Zuhilfenahme des Messgerätes, welches die jeweilige Einstellung sofort misst und quittiert) und danach profiliert (dies wird von der mitgelieferten Profilierungssoftware erledigt). Ist der Vorgang abgeschlossen, wird ein individuelles Monitorprofil in den Systemordnern des verwendeten Betriebssystems (bei Windows c:/windows/system32/spool/drivers/color, beim Mac: library/colorsync/profiles/recommended) gespeichert und automatisch bei jedem Neustart des Rechners geladen. Somit ist die Bildschirmdarstellung zunächst einmal verlässlich und das was man sieht ist die objektive Wirklichkeit.
     
    3. Software
    Ich beschränke mich auf Anwendungen von Adobe.
    Bei PS Elements gibt es Farbmanagement Richtlinien, die festlegen, mit welchem sog. Arbeitsfarbraum gearbeitet werden soll.
     

    KEIN ist besonders schlecht, weil der Farbraum dann aus dem Bild ENTFERNT wird.
    optimiert für Bildschirm bedeutet, dass Bilder grundsätzlich nach sRGB konvertiert werden.
    optimiert für Druck bedeutet, dass Bilder grundsätzlich nach AdobeRGB konvertiert werden.
    benutzerdefiniert bedeutet, dass der Anwender einen eigenen Farbraum wählen kann/muss.

    Beim großen Photoshop ist es ähnlich. Hier können jedoch noch deutlich mehr Farbräume für RGB- oder CMYK-basierte Workflows ausgewählt werden. Sofern man hochwertige Drucke produzieren möchte, sollte der Farbraum AdobeRGB verwendet werden. Bleibt der Workflow auf eine Bildschirmdarstellung beschränkt, reicht sRGB aus.
     
     
    4. Drucker
    Auch ein Drucker muss (wenn man es ernst meint und Qualität produzieren möchte) profiliert werden. Der Aufwand, den man betreiben möchte ist, wenn man es selbst machen möchte, abhängig vom Geldbeutel (Messgeräte, in diesem Fall Spektralfotometer kosten bis zu mehreren Tausend EUR). Viel günstiger ist es, hierfür einen Dienstleister zu beauftragen. (machen wir z.B.)
    Die Profilierung funktioniert so, dass ein oder mehrere Dokumente mit zahlreichen definierten Farbfeldern gedruckt werden. Diese werden dann individuell vermessen und auf der Basis des Messergebnisses wird dann für diesen individuellen Drucker (mit Tinten- und Papiersorte) ein Profil erstellt, welches dann mit der Bildbearbeitungssoftware ausgewählt werden kann. Hochwertige Drucker mit z.B. 8 Farben können in der Regel größere Farbräume als sRGB drucken. Daher ist es wichtig, dass für einen hochwertigen Druck möglichst viele Farben auch tatsächlich beim Drucker "ankommen" und nicht vorher durch eine Umwandlung nach sRGB verloren gehen.
     
    Hält man diesen Workflow (von 1-4) ein, erhält man ein durchgängiges Farbmanagement mit vorhersehbaren, durchgängigen und konsistenten Farben (auf allen Ausgabegeräten). Die Darstellung des Monitorbildes ist dann auch mit dem Druckergebnis identisch. (Einschränkung ist die Leuchtkraft) Bildschirme sind aktiv beleuchtet (additiv) und Ausdrucke müssen vom Auflicht, mit dem sie beleuchtet werden, leben. (subtraktiv).
     
    Einen kostenlosen Workshop zum Thema Farbmanagement gibt es auf meiner Internetseite:
    FotoDesign Winkler - Workshop Farbmanagement
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    Bodyworks got a reaction from nightstalker in So funktioniert Farbmanagement   
    Beim Durchstöbern dieser Forenkategorie habe ich festgestellt, dass es offensichtlich eine große Unsicherheit bei diesem Thema gibt. Wie wird Farbmanagement angewendet und wozu ist das überhaupt gut.
     
    Daher habe ich mich dazu entschlossen, hier mal einen Erklärungsversuch zu starten.
     
    Ein korrekt angewendetes Farbmanagement (FM) ist das so ziemlich wichtigste im Bildbearbeitungsworkflow.
     
    1. Kamera
    FM beginnt bereits in der Kamera. Nicht umsonst kann man dort (bei höherwertigen Cams) den Ausgabefarbraum einstellen. Dieser ist entweder sRGB (s steht für Small, also klein) oder AdobeRGB (ein von Adobe entwickelter Ausgabefarbraum, der sehr viel größer ist als sRGB).
     
    Die Einstellung in der Kamera greift jedoch nur, wenn man im JPG Format fotografiert. Macht man RAWs, liefert die Kamera SW-Bilder mit eingebetteten JPG Miniaturen. RAWs haben noch keinen Farbraum. Dieser wird erst im RAW Konverter erzeugt.
     
    2. Bildschirm
    Schließt man einen Bildschirm an einen Computer an, liefert dieser ein Bildergebnis, welches vom Gerätehersteller voreingestellt ist. Er wird also mit den sog. Werkseinstellungen ausgeliefert. Für die Bildbearbeitung sollte man den Monitor kalibrieren bzw. profilieren. Dies wiederum funktioniert nur mit einem Messgerät, welches in der Lage ist, Farben, Helligkeit und Kontrast des Monitors zu messen. Die optimalen Werte für den fotografischen Workflow: 6500 Kelvin (Farbtemperatur), Gamma: 2.2, Helligkeit: ca. 80-90 Candela (wenn man Bilder drucken möchte). Der Monitor wird bei einem vernünftigen Messgerät zunächst kalibriert (darunter versteht man die hardwaremäßige Einstellung an den Bedienelementen unter Zuhilfenahme des Messgerätes, welches die jeweilige Einstellung sofort misst und quittiert) und danach profiliert (dies wird von der mitgelieferten Profilierungssoftware erledigt). Ist der Vorgang abgeschlossen, wird ein individuelles Monitorprofil in den Systemordnern des verwendeten Betriebssystems (bei Windows c:/windows/system32/spool/drivers/color, beim Mac: library/colorsync/profiles/recommended) gespeichert und automatisch bei jedem Neustart des Rechners geladen. Somit ist die Bildschirmdarstellung zunächst einmal verlässlich und das was man sieht ist die objektive Wirklichkeit.
     
    3. Software
    Ich beschränke mich auf Anwendungen von Adobe.
    Bei PS Elements gibt es Farbmanagement Richtlinien, die festlegen, mit welchem sog. Arbeitsfarbraum gearbeitet werden soll.
     

    KEIN ist besonders schlecht, weil der Farbraum dann aus dem Bild ENTFERNT wird.
    optimiert für Bildschirm bedeutet, dass Bilder grundsätzlich nach sRGB konvertiert werden.
    optimiert für Druck bedeutet, dass Bilder grundsätzlich nach AdobeRGB konvertiert werden.
    benutzerdefiniert bedeutet, dass der Anwender einen eigenen Farbraum wählen kann/muss.

    Beim großen Photoshop ist es ähnlich. Hier können jedoch noch deutlich mehr Farbräume für RGB- oder CMYK-basierte Workflows ausgewählt werden. Sofern man hochwertige Drucke produzieren möchte, sollte der Farbraum AdobeRGB verwendet werden. Bleibt der Workflow auf eine Bildschirmdarstellung beschränkt, reicht sRGB aus.
     
     
    4. Drucker
    Auch ein Drucker muss (wenn man es ernst meint und Qualität produzieren möchte) profiliert werden. Der Aufwand, den man betreiben möchte ist, wenn man es selbst machen möchte, abhängig vom Geldbeutel (Messgeräte, in diesem Fall Spektralfotometer kosten bis zu mehreren Tausend EUR). Viel günstiger ist es, hierfür einen Dienstleister zu beauftragen. (machen wir z.B.)
    Die Profilierung funktioniert so, dass ein oder mehrere Dokumente mit zahlreichen definierten Farbfeldern gedruckt werden. Diese werden dann individuell vermessen und auf der Basis des Messergebnisses wird dann für diesen individuellen Drucker (mit Tinten- und Papiersorte) ein Profil erstellt, welches dann mit der Bildbearbeitungssoftware ausgewählt werden kann. Hochwertige Drucker mit z.B. 8 Farben können in der Regel größere Farbräume als sRGB drucken. Daher ist es wichtig, dass für einen hochwertigen Druck möglichst viele Farben auch tatsächlich beim Drucker "ankommen" und nicht vorher durch eine Umwandlung nach sRGB verloren gehen.
     
    Hält man diesen Workflow (von 1-4) ein, erhält man ein durchgängiges Farbmanagement mit vorhersehbaren, durchgängigen und konsistenten Farben (auf allen Ausgabegeräten). Die Darstellung des Monitorbildes ist dann auch mit dem Druckergebnis identisch. (Einschränkung ist die Leuchtkraft) Bildschirme sind aktiv beleuchtet (additiv) und Ausdrucke müssen vom Auflicht, mit dem sie beleuchtet werden, leben. (subtraktiv).
     
    Einen kostenlosen Workshop zum Thema Farbmanagement gibt es auf meiner Internetseite:
    FotoDesign Winkler - Workshop Farbmanagement
  12. Gefällt mir
    Bodyworks got a reaction from xbeam in Bokeh bei MFT - geht doch   
    Oh je, 
    ich hätte nicht gedacht, dass mein Tröht so viele technische Kommentare hervorbringt. Man könnte meinen, hier findet ein Wettbewerb statt mit dem Thema: Wer kann Brennweite, Auflagenmaß, Strahlengang und Fokus am besten (und am wissenschaftlichsten) erklären. :-)
    Für mich als Fotograf steht die Emotion, die ein Foto liefert, im absoluten Vordergrund. Die physikalischen Rahmenbedingungen zu kennen ist sicherlich ein Vorteil - manchmal auch ein Muss, letztendlich sind aber Objektive, Adapter, Filter und sonstige Hilfsmittel für mich reine Werkzeuge, um damit bestimmte Bildergebnisse zu erzielen. Genau dieses Ergebnis hat mich bei diesem Speedbooster überzeugt.
    Ich finde es einfach genial, dass ich meine hochwertigen Vollformatlinsen nun bei Bedarf mit einem "Lichtgewinn" nutzen kann. Ein 24-70 USM 2.8 II oder ein 70-200 USM f2.8 II durchgängig mit f1.8 nutzen zu können, hat einen gewissen Charme. Sogar mein noch wie neu aussehendes Uralt - EF 35-350 USM 3.5-5.6  wird nun wahrscheinlich hin und wieder mal an die Lumix geflanscht.
     
    Ich finde es super, dass ihr euch so intensiv mit dem Beitrag beschäftigt habt.
    Grüße, die von Herzen kommen :-)
  13. Gefällt mir
    Bodyworks got a reaction from xbeam in Bokeh bei MFT - geht doch   
    Hallo liebe Community,
     
    ich bin hin und weg vom Speedbooster. 
    Perfektes Bokeh, Lichtgewinn bei Adaptierung von DSLR-Objektiven.
     
    Einfach phänomenal.
    Habe dazu einen Beitrag in meinem Blog verfasst.
     
    Viel Spaß beim Lesen.
    http://www.fotodesign-winkler.de/blog/mit-dem-speedbooster-das-bokeh-bei-mft-kameras-erhoehen/
     
  14. Gefällt mir
    Bodyworks got a reaction from SilkeMa in Bokeh bei MFT - geht doch   
    Hallo liebe Community,
     
    ich bin hin und weg vom Speedbooster. 
    Perfektes Bokeh, Lichtgewinn bei Adaptierung von DSLR-Objektiven.
     
    Einfach phänomenal.
    Habe dazu einen Beitrag in meinem Blog verfasst.
     
    Viel Spaß beim Lesen.
    http://www.fotodesign-winkler.de/blog/mit-dem-speedbooster-das-bokeh-bei-mft-kameras-erhoehen/
     
  15. Gefällt mir
    Bodyworks reacted to nightstalker in Bokeh bei MFT - geht doch   
    weil es für FT schon F2 Objektive gab und die den Leuten zu teuer und zu gross waren
    Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen./uploads/emoticons/default_wink.png">  
    also ich habe lieber ein 305g 2,8/12-35 auf meiner Kamera, als ein 800g Sigma 1,8/18-35 ... oder gar ein 915g Olympus 2,0/14-35 
     
    https://www.google.de/search?q=olympus+2/14-35+gewicht&num=50&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwj05_Gky8bZAhXOKVAKHXjaDhQQ_AUIDCgD&biw=1174&bih=619#imgrc=9Qm1-LMYSNG6OM:
     
     
    braucht man F1,8 Objektive, kauft man am einfachste eine Festbrennweite, leicht, bezahlbar, kompakt ...
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    Bodyworks got a reaction from nightstalker in Bokeh bei MFT - geht doch   
    Diese Frage stellt sich mir nicht. Für mich war viel spannender, dass ich meinen kompletten Canon Glas-Laden auch an eine Lumix adaptieren kann und die volle Automatik, EXIF, Autofokus, etc... uneingeschränkt nutzen kann. Ich freue mich jetzt schon riesig darauf, mit meinem EF 500 USM IS f4.0 eine Lichtstärke von f 2.5 zu haben um im schönsten Abendlicht noch kurze Verschusszeiten hinzubekommen. Ein 500er mit f 2.5 würde für DSLR wahrscheinlich 10 Kilo wiegen und ganz nebenbei bemerkt, nicht bezahlbar sein.
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    Bodyworks got a reaction from nightstalker in Bokeh bei MFT - geht doch   
    Oh je, 
    ich hätte nicht gedacht, dass mein Tröht so viele technische Kommentare hervorbringt. Man könnte meinen, hier findet ein Wettbewerb statt mit dem Thema: Wer kann Brennweite, Auflagenmaß, Strahlengang und Fokus am besten (und am wissenschaftlichsten) erklären. :-)
    Für mich als Fotograf steht die Emotion, die ein Foto liefert, im absoluten Vordergrund. Die physikalischen Rahmenbedingungen zu kennen ist sicherlich ein Vorteil - manchmal auch ein Muss, letztendlich sind aber Objektive, Adapter, Filter und sonstige Hilfsmittel für mich reine Werkzeuge, um damit bestimmte Bildergebnisse zu erzielen. Genau dieses Ergebnis hat mich bei diesem Speedbooster überzeugt.
    Ich finde es einfach genial, dass ich meine hochwertigen Vollformatlinsen nun bei Bedarf mit einem "Lichtgewinn" nutzen kann. Ein 24-70 USM 2.8 II oder ein 70-200 USM f2.8 II durchgängig mit f1.8 nutzen zu können, hat einen gewissen Charme. Sogar mein noch wie neu aussehendes Uralt - EF 35-350 USM 3.5-5.6  wird nun wahrscheinlich hin und wieder mal an die Lumix geflanscht.
     
    Ich finde es super, dass ihr euch so intensiv mit dem Beitrag beschäftigt habt.
    Grüße, die von Herzen kommen :-)
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    Bodyworks reacted to nightstalker in Bokeh bei MFT - geht doch   
    So rein trocken und technisch würde man sagen, dass die Brennweite des Gesamtsystems kürzer wird, wodurch die tatsächlich genutzte Eintrittspupille im Verhältnis zur Brennweite einen grösseren Wert ergibt
     
    So wie Du den Abstand definierst, ist das einfach die Brennweite, exemplarisch an einem vereinfachten System (Fernobjektiv) erklärt ... ich finde, dann könnten wir doch auch einfach Brennweite dazu sagen
    Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen./uploads/emoticons/default_wink.png"> um die Mitleser nicht zu verwirren  
    Die Wirkung des Focal Reducers könnte man auch populärwissenschaftlich darstellen: 
    Das Licht, das auf die Fläche eines grösseren Sensors fallen würde, wird auf die Fläche eines kleineren Sensors konzentriert (und der Adapter sorgt dafür dass das Auflagemass des neu entstandenen optischen Systems eingehalten wird)
     
     
    Naja, weil es eben nicht um den Abstand geht, sondern um die Brennweite ... und die kann man mit entsprechenden Linsenkonstruktionen in fast beliebiger Weise legen. Ein Objektiv, das kürzer ist, als seine Brennweite, ist eine Telekonstruktion (im Gegensatz zum Fernobjektiv)
     
     
    viele Wege führen nach Rom, viele Erklärungen zum Ziel
    Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen./uploads/emoticons/default_wink.png"> also lasst uns nicht über Formulierungen streiten  
    Eine tolle Sache, dass das Speedboosterprinzip funktioniert und man so die Bildwirkung eines grösseren Sensors auch mit einem Kleinen erreichen kann .. wenn auch zu einem Preis, der die Anschaffung nur wirklich sinnvoll macht, wenn man schon hochwertige Objektive besitzt, die man damit adaptieren kann. (zumindest beim 0,64x)
     
     
    Die Leute vom Speedboosterhersteller behaupten ja, dass mit dem Ding an mFT sogar das Problem des dicken Filterstacks ausgeglichen wird, weil der Strahlengang anscheinend etwas mehr in Richtung telezentrisch geht, wenn der Booster im Spiel ist ... ich konnte das noch nicht nachvollziehen, da ich nur jeweils einen 0,7er für mFT und APS habe ... was ich aber sagen kann ist, dass gerade bei den Weitwinkeln, wo man ihn braucht, die Ränder doch ziemlich leiden 
     
     
    P.S. Volker, schade, dass ich meine Fotozeitschriftensammlung vor einem Jahr entsorgen musste
    Hallo Gast! Einfach registrieren oder anmelden, um alles zu sehen./uploads/emoticons/default_sad.png">  
    P.P.S. Frank, ist der AF tatsächlich tauglich mit dem Canonobjektiv?
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    Bodyworks reacted to Silvester in Bokeh bei MFT - geht doch   
    Frank, Du hast es verstanden! Manchmal irrt sich die Mehrheit. Ist aber sicher nicht böse gemeint.
    Die Erklärung, dass bei der DSLR das Licht erst durch den Spiegelkasten zum Sensor gelangen muss, verwirrt ein bisschen, weil es egal ist, ob da ein Spiegelkasten ist oder einfach nur ein freier Raum.
    Für Deine Kritiker erkläre ich es hier mit anderen Worten: Entscheidend für die Lichtstärke ist der Abstand bzw. der durch optische Kniffe simulierte Abstand von der  wirksamen Mitte des Objektivs (also etwa der Stelle, wo die Blende sitzt) zum Sensor, und wenn der verkürzt wird, verbessert sich die Lichtstärke. Normalerweise geht das ja nicht, weil das Bild dann unscharf würde, aber dafür sind in dem Booster eben die Linsen.
    Rechenbeispiel: 10 cm Abstand Objektivmitte zum Sensor, Blendendurchmesser 5 cm, ergibt Lichtstärke 1:2.
    7,5 cm Abstand Objektivmitte zum Sensor, Blendendurchmesser 5 cm, ergibt Lichdtstärke 1:1,5.
    Eigentlich ist diese Rechnung doch ganz einfach, oder?
    Nun wundert mich, dass der Gewinn so große sein soll, denn der Booster braucht ja Platz, und das DSLR-Objektiv kommt wohl gar nicht sehr viel weiter an den Sensor heran. Aber Brennweite und Abstand  vom Sensor unterscheiden sich z.B. bei Teles ganz erheblich, da sind optische Kniffe im Spiel. Sonst müsste ja ein 500er Tele fast einen halben Meter lang sein.
    Die Frage bleibt natürlich, ob das ohne Qualitätseinbußen geht, aber offenbar geht es. Selbst wenn die Linsen des Boosters ein bisschen Licht schlucken, ist der Gewinn an Lichtstärke immer noch deutlich.
    In COLOR FOTO 5/2001 habe ich in der Rubrik "Photographica aktuell" über Objektivkonstruktionen geschrieben. Vielleicht hat jemand ein Archiv?
    Grüße von Volker
     
  20. Gefällt mir
    Bodyworks got a reaction from nightstalker in Bokeh bei MFT - geht doch   
    Hallo liebe Community,
     
    ich bin hin und weg vom Speedbooster. 
    Perfektes Bokeh, Lichtgewinn bei Adaptierung von DSLR-Objektiven.
     
    Einfach phänomenal.
    Habe dazu einen Beitrag in meinem Blog verfasst.
     
    Viel Spaß beim Lesen.
    http://www.fotodesign-winkler.de/blog/mit-dem-speedbooster-das-bokeh-bei-mft-kameras-erhoehen/
     
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    Bodyworks got a reaction from nick.bln in So funktioniert Farbmanagement   
    Beim Durchstöbern dieser Forenkategorie habe ich festgestellt, dass es offensichtlich eine große Unsicherheit bei diesem Thema gibt. Wie wird Farbmanagement angewendet und wozu ist das überhaupt gut.
     
    Daher habe ich mich dazu entschlossen, hier mal einen Erklärungsversuch zu starten.
     
    Ein korrekt angewendetes Farbmanagement (FM) ist das so ziemlich wichtigste im Bildbearbeitungsworkflow.
     
    1. Kamera
    FM beginnt bereits in der Kamera. Nicht umsonst kann man dort (bei höherwertigen Cams) den Ausgabefarbraum einstellen. Dieser ist entweder sRGB (s steht für Small, also klein) oder AdobeRGB (ein von Adobe entwickelter Ausgabefarbraum, der sehr viel größer ist als sRGB).
     
    Die Einstellung in der Kamera greift jedoch nur, wenn man im JPG Format fotografiert. Macht man RAWs, liefert die Kamera SW-Bilder mit eingebetteten JPG Miniaturen. RAWs haben noch keinen Farbraum. Dieser wird erst im RAW Konverter erzeugt.
     
    2. Bildschirm
    Schließt man einen Bildschirm an einen Computer an, liefert dieser ein Bildergebnis, welches vom Gerätehersteller voreingestellt ist. Er wird also mit den sog. Werkseinstellungen ausgeliefert. Für die Bildbearbeitung sollte man den Monitor kalibrieren bzw. profilieren. Dies wiederum funktioniert nur mit einem Messgerät, welches in der Lage ist, Farben, Helligkeit und Kontrast des Monitors zu messen. Die optimalen Werte für den fotografischen Workflow: 6500 Kelvin (Farbtemperatur), Gamma: 2.2, Helligkeit: ca. 80-90 Candela (wenn man Bilder drucken möchte). Der Monitor wird bei einem vernünftigen Messgerät zunächst kalibriert (darunter versteht man die hardwaremäßige Einstellung an den Bedienelementen unter Zuhilfenahme des Messgerätes, welches die jeweilige Einstellung sofort misst und quittiert) und danach profiliert (dies wird von der mitgelieferten Profilierungssoftware erledigt). Ist der Vorgang abgeschlossen, wird ein individuelles Monitorprofil in den Systemordnern des verwendeten Betriebssystems (bei Windows c:/windows/system32/spool/drivers/color, beim Mac: library/colorsync/profiles/recommended) gespeichert und automatisch bei jedem Neustart des Rechners geladen. Somit ist die Bildschirmdarstellung zunächst einmal verlässlich und das was man sieht ist die objektive Wirklichkeit.
     
    3. Software
    Ich beschränke mich auf Anwendungen von Adobe.
    Bei PS Elements gibt es Farbmanagement Richtlinien, die festlegen, mit welchem sog. Arbeitsfarbraum gearbeitet werden soll.
     

    KEIN ist besonders schlecht, weil der Farbraum dann aus dem Bild ENTFERNT wird.
    optimiert für Bildschirm bedeutet, dass Bilder grundsätzlich nach sRGB konvertiert werden.
    optimiert für Druck bedeutet, dass Bilder grundsätzlich nach AdobeRGB konvertiert werden.
    benutzerdefiniert bedeutet, dass der Anwender einen eigenen Farbraum wählen kann/muss.

    Beim großen Photoshop ist es ähnlich. Hier können jedoch noch deutlich mehr Farbräume für RGB- oder CMYK-basierte Workflows ausgewählt werden. Sofern man hochwertige Drucke produzieren möchte, sollte der Farbraum AdobeRGB verwendet werden. Bleibt der Workflow auf eine Bildschirmdarstellung beschränkt, reicht sRGB aus.
     
     
    4. Drucker
    Auch ein Drucker muss (wenn man es ernst meint und Qualität produzieren möchte) profiliert werden. Der Aufwand, den man betreiben möchte ist, wenn man es selbst machen möchte, abhängig vom Geldbeutel (Messgeräte, in diesem Fall Spektralfotometer kosten bis zu mehreren Tausend EUR). Viel günstiger ist es, hierfür einen Dienstleister zu beauftragen. (machen wir z.B.)
    Die Profilierung funktioniert so, dass ein oder mehrere Dokumente mit zahlreichen definierten Farbfeldern gedruckt werden. Diese werden dann individuell vermessen und auf der Basis des Messergebnisses wird dann für diesen individuellen Drucker (mit Tinten- und Papiersorte) ein Profil erstellt, welches dann mit der Bildbearbeitungssoftware ausgewählt werden kann. Hochwertige Drucker mit z.B. 8 Farben können in der Regel größere Farbräume als sRGB drucken. Daher ist es wichtig, dass für einen hochwertigen Druck möglichst viele Farben auch tatsächlich beim Drucker "ankommen" und nicht vorher durch eine Umwandlung nach sRGB verloren gehen.
     
    Hält man diesen Workflow (von 1-4) ein, erhält man ein durchgängiges Farbmanagement mit vorhersehbaren, durchgängigen und konsistenten Farben (auf allen Ausgabegeräten). Die Darstellung des Monitorbildes ist dann auch mit dem Druckergebnis identisch. (Einschränkung ist die Leuchtkraft) Bildschirme sind aktiv beleuchtet (additiv) und Ausdrucke müssen vom Auflicht, mit dem sie beleuchtet werden, leben. (subtraktiv).
     
    Einen kostenlosen Workshop zum Thema Farbmanagement gibt es auf meiner Internetseite:
    FotoDesign Winkler - Workshop Farbmanagement
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