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Helios

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    Helios got a reaction from Silvester in Warum zu Mft wechseln?   
    In den Foren sind Probleme immer die Regel, weil es Orte sind, wo die Menschen Rat suchen. Wer käme denn hier auf die Idee, jeden Tag zu schreiben, dass alles in Ordnung ist? Im Gefängnis sind Kriminelle auch die Regel, und auf einem Bieber-Konzert kreischende Mädchen. Über die Menschheit als Ganzes sagen beide Beispiele aber nichts aus.
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    Helios got a reaction from x_holger in Sony soll neue „high end“ APS-C Kamera noch im Mai präsentieren   
    Im Endeffekt wird der wirkliche Unterschied doch mit dem Teleobjektiv erzeugt, was keine neue Erkenntnis ist, denn das ist und wird auch auf Dauer der Vorteil kleinerer Sensoren bleiben. Der Rest ist dann eine Frage der Auswahl, statt dem Sony 16-35/4 kann man das Tamron 17-28/2,8 nehmen, statt dem 24-105/4 das Sigma 28-70/2,8, und schon sind wieder 300 Gramm gespart und die KB-Auswahl ist nur minimal schwerer und kaum größer als die APS-C-Auswahl, ohne große Brennweiteneinbußen gegenüber den APS-C-Objektiven, dafür aber sogar mit f/2,8 (also einer höheren Äquivalenzleistung). 
    Das Problem ist und bleibt also nur das Teleobjektiv, und hier ist Sony mit dem 70-350 in der Beziehung wirklich ein Volltreffer gelungen. Eine ähnlich kompakte Alternative, sogar noch etwas leichter, ist da nur das Tamron 70-300 - mit deutlich weniger äquivalenter Brennweite und ohne Stabilisator (oder eben das Sony 70-300 mit dem gleichen Brennweitennachteil, aber immerhin dem Bildstabilisator). Es kommt demnach darauf an, wie wichtig dieser Aspekt ist, denn er entscheidet darüber, ob APS-C zumindest in deiner Kombination einen tatsächlichen Vorteil bietet oder nicht. 
    Umgekehrt macht die Betrachtung aber auch deutlich, welches Potenzial es noch für den KB-Bereich gibt, wenn man dort eine neue Generation von f/4-Objektiven, optimiert auf Kompaktheit, herausbringen würde - wer auch immer (ob nun Sony selbst, oder Tamron oder Sigma). 
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    Helios got a reaction from SilkeMa in Sony soll neue „high end“ APS-C Kamera noch im Mai präsentieren   
    Im Endeffekt wird der wirkliche Unterschied doch mit dem Teleobjektiv erzeugt, was keine neue Erkenntnis ist, denn das ist und wird auch auf Dauer der Vorteil kleinerer Sensoren bleiben. Der Rest ist dann eine Frage der Auswahl, statt dem Sony 16-35/4 kann man das Tamron 17-28/2,8 nehmen, statt dem 24-105/4 das Sigma 28-70/2,8, und schon sind wieder 300 Gramm gespart und die KB-Auswahl ist nur minimal schwerer und kaum größer als die APS-C-Auswahl, ohne große Brennweiteneinbußen gegenüber den APS-C-Objektiven, dafür aber sogar mit f/2,8 (also einer höheren Äquivalenzleistung). 
    Das Problem ist und bleibt also nur das Teleobjektiv, und hier ist Sony mit dem 70-350 in der Beziehung wirklich ein Volltreffer gelungen. Eine ähnlich kompakte Alternative, sogar noch etwas leichter, ist da nur das Tamron 70-300 - mit deutlich weniger äquivalenter Brennweite und ohne Stabilisator (oder eben das Sony 70-300 mit dem gleichen Brennweitennachteil, aber immerhin dem Bildstabilisator). Es kommt demnach darauf an, wie wichtig dieser Aspekt ist, denn er entscheidet darüber, ob APS-C zumindest in deiner Kombination einen tatsächlichen Vorteil bietet oder nicht. 
    Umgekehrt macht die Betrachtung aber auch deutlich, welches Potenzial es noch für den KB-Bereich gibt, wenn man dort eine neue Generation von f/4-Objektiven, optimiert auf Kompaktheit, herausbringen würde - wer auch immer (ob nun Sony selbst, oder Tamron oder Sigma). 
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    Helios got a reaction from nick.bln in Sony soll neue „high end“ APS-C Kamera noch im Mai präsentieren   
    Im Endeffekt wird der wirkliche Unterschied doch mit dem Teleobjektiv erzeugt, was keine neue Erkenntnis ist, denn das ist und wird auch auf Dauer der Vorteil kleinerer Sensoren bleiben. Der Rest ist dann eine Frage der Auswahl, statt dem Sony 16-35/4 kann man das Tamron 17-28/2,8 nehmen, statt dem 24-105/4 das Sigma 28-70/2,8, und schon sind wieder 300 Gramm gespart und die KB-Auswahl ist nur minimal schwerer und kaum größer als die APS-C-Auswahl, ohne große Brennweiteneinbußen gegenüber den APS-C-Objektiven, dafür aber sogar mit f/2,8 (also einer höheren Äquivalenzleistung). 
    Das Problem ist und bleibt also nur das Teleobjektiv, und hier ist Sony mit dem 70-350 in der Beziehung wirklich ein Volltreffer gelungen. Eine ähnlich kompakte Alternative, sogar noch etwas leichter, ist da nur das Tamron 70-300 - mit deutlich weniger äquivalenter Brennweite und ohne Stabilisator (oder eben das Sony 70-300 mit dem gleichen Brennweitennachteil, aber immerhin dem Bildstabilisator). Es kommt demnach darauf an, wie wichtig dieser Aspekt ist, denn er entscheidet darüber, ob APS-C zumindest in deiner Kombination einen tatsächlichen Vorteil bietet oder nicht. 
    Umgekehrt macht die Betrachtung aber auch deutlich, welches Potenzial es noch für den KB-Bereich gibt, wenn man dort eine neue Generation von f/4-Objektiven, optimiert auf Kompaktheit, herausbringen würde - wer auch immer (ob nun Sony selbst, oder Tamron oder Sigma). 
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    Helios got a reaction from Ubi35 in Sony soll neue „high end“ APS-C Kamera noch im Mai präsentieren   
    Im Endeffekt wird der wirkliche Unterschied doch mit dem Teleobjektiv erzeugt, was keine neue Erkenntnis ist, denn das ist und wird auch auf Dauer der Vorteil kleinerer Sensoren bleiben. Der Rest ist dann eine Frage der Auswahl, statt dem Sony 16-35/4 kann man das Tamron 17-28/2,8 nehmen, statt dem 24-105/4 das Sigma 28-70/2,8, und schon sind wieder 300 Gramm gespart und die KB-Auswahl ist nur minimal schwerer und kaum größer als die APS-C-Auswahl, ohne große Brennweiteneinbußen gegenüber den APS-C-Objektiven, dafür aber sogar mit f/2,8 (also einer höheren Äquivalenzleistung). 
    Das Problem ist und bleibt also nur das Teleobjektiv, und hier ist Sony mit dem 70-350 in der Beziehung wirklich ein Volltreffer gelungen. Eine ähnlich kompakte Alternative, sogar noch etwas leichter, ist da nur das Tamron 70-300 - mit deutlich weniger äquivalenter Brennweite und ohne Stabilisator (oder eben das Sony 70-300 mit dem gleichen Brennweitennachteil, aber immerhin dem Bildstabilisator). Es kommt demnach darauf an, wie wichtig dieser Aspekt ist, denn er entscheidet darüber, ob APS-C zumindest in deiner Kombination einen tatsächlichen Vorteil bietet oder nicht. 
    Umgekehrt macht die Betrachtung aber auch deutlich, welches Potenzial es noch für den KB-Bereich gibt, wenn man dort eine neue Generation von f/4-Objektiven, optimiert auf Kompaktheit, herausbringen würde - wer auch immer (ob nun Sony selbst, oder Tamron oder Sigma). 
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    Helios got a reaction from RalfTTMan in Sony soll neue „high end“ APS-C Kamera noch im Mai präsentieren   
    Im Endeffekt wird der wirkliche Unterschied doch mit dem Teleobjektiv erzeugt, was keine neue Erkenntnis ist, denn das ist und wird auch auf Dauer der Vorteil kleinerer Sensoren bleiben. Der Rest ist dann eine Frage der Auswahl, statt dem Sony 16-35/4 kann man das Tamron 17-28/2,8 nehmen, statt dem 24-105/4 das Sigma 28-70/2,8, und schon sind wieder 300 Gramm gespart und die KB-Auswahl ist nur minimal schwerer und kaum größer als die APS-C-Auswahl, ohne große Brennweiteneinbußen gegenüber den APS-C-Objektiven, dafür aber sogar mit f/2,8 (also einer höheren Äquivalenzleistung). 
    Das Problem ist und bleibt also nur das Teleobjektiv, und hier ist Sony mit dem 70-350 in der Beziehung wirklich ein Volltreffer gelungen. Eine ähnlich kompakte Alternative, sogar noch etwas leichter, ist da nur das Tamron 70-300 - mit deutlich weniger äquivalenter Brennweite und ohne Stabilisator (oder eben das Sony 70-300 mit dem gleichen Brennweitennachteil, aber immerhin dem Bildstabilisator). Es kommt demnach darauf an, wie wichtig dieser Aspekt ist, denn er entscheidet darüber, ob APS-C zumindest in deiner Kombination einen tatsächlichen Vorteil bietet oder nicht. 
    Umgekehrt macht die Betrachtung aber auch deutlich, welches Potenzial es noch für den KB-Bereich gibt, wenn man dort eine neue Generation von f/4-Objektiven, optimiert auf Kompaktheit, herausbringen würde - wer auch immer (ob nun Sony selbst, oder Tamron oder Sigma). 
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    Helios got a reaction from pizzastein in Sony soll neue „high end“ APS-C Kamera noch im Mai präsentieren   
    Im Endeffekt wird der wirkliche Unterschied doch mit dem Teleobjektiv erzeugt, was keine neue Erkenntnis ist, denn das ist und wird auch auf Dauer der Vorteil kleinerer Sensoren bleiben. Der Rest ist dann eine Frage der Auswahl, statt dem Sony 16-35/4 kann man das Tamron 17-28/2,8 nehmen, statt dem 24-105/4 das Sigma 28-70/2,8, und schon sind wieder 300 Gramm gespart und die KB-Auswahl ist nur minimal schwerer und kaum größer als die APS-C-Auswahl, ohne große Brennweiteneinbußen gegenüber den APS-C-Objektiven, dafür aber sogar mit f/2,8 (also einer höheren Äquivalenzleistung). 
    Das Problem ist und bleibt also nur das Teleobjektiv, und hier ist Sony mit dem 70-350 in der Beziehung wirklich ein Volltreffer gelungen. Eine ähnlich kompakte Alternative, sogar noch etwas leichter, ist da nur das Tamron 70-300 - mit deutlich weniger äquivalenter Brennweite und ohne Stabilisator (oder eben das Sony 70-300 mit dem gleichen Brennweitennachteil, aber immerhin dem Bildstabilisator). Es kommt demnach darauf an, wie wichtig dieser Aspekt ist, denn er entscheidet darüber, ob APS-C zumindest in deiner Kombination einen tatsächlichen Vorteil bietet oder nicht. 
    Umgekehrt macht die Betrachtung aber auch deutlich, welches Potenzial es noch für den KB-Bereich gibt, wenn man dort eine neue Generation von f/4-Objektiven, optimiert auf Kompaktheit, herausbringen würde - wer auch immer (ob nun Sony selbst, oder Tamron oder Sigma). 
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    Helios got a reaction from wasabi65 in Capture One - saftiges Preis-Update   
    Wenn ich mir das hier so anschaue, muss ich irgendwo unwissend ein Adobe-Werbe-Abo abgeschlossen haben. Oder ist das ein Virus? Kann ich das Forum irgendwie neu formatieren? Ich würde mich einfach nur gerne mal über C1 aufregen. 
  9. Haha
    Helios got a reaction from ALUX in Laowa 0,95/35mm für Vollformat!   
    Auf der ersten Seite dieser Diskussion haben Leute geschrieben, die zusammen auf insgesamt über 75.000 Beiträge in diesem Forum kommen. Ich glaube, das unbedingte Mitteilungsbedürfnis egal zu was sollte für niemanden wirklich erstaunlich sein, auch für dich nicht. 😉
  10. Danke
    Helios got a reaction from winwar in Laowa 0,95/35mm für Vollformat!   
    Auf der ersten Seite dieser Diskussion haben Leute geschrieben, die zusammen auf insgesamt über 75.000 Beiträge in diesem Forum kommen. Ich glaube, das unbedingte Mitteilungsbedürfnis egal zu was sollte für niemanden wirklich erstaunlich sein, auch für dich nicht. 😉
  11. Haha
    Helios got a reaction from leicanik in Laowa 0,95/35mm für Vollformat!   
    Auf der ersten Seite dieser Diskussion haben Leute geschrieben, die zusammen auf insgesamt über 75.000 Beiträge in diesem Forum kommen. Ich glaube, das unbedingte Mitteilungsbedürfnis egal zu was sollte für niemanden wirklich erstaunlich sein, auch für dich nicht. 😉
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    Helios got a reaction from wasabi65 in Laowa 0,95/35mm für Vollformat!   
    Auf der ersten Seite dieser Diskussion haben Leute geschrieben, die zusammen auf insgesamt über 75.000 Beiträge in diesem Forum kommen. Ich glaube, das unbedingte Mitteilungsbedürfnis egal zu was sollte für niemanden wirklich erstaunlich sein, auch für dich nicht. 😉
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    Helios got a reaction from flyingrooster in Laowa 0,95/35mm für Vollformat!   
    Gerade um die Umgebung geht es dabei ja, so lässt sich der Mensch oder das Objekt in eine Szenerie einbetten, und trotzdem der Blick ganz gezielt lenken. Klassisch hat man das über Lichtführung oder Farbe gemacht, mit einer hochlichtstarken Festbrennweite kommt eine weitere Option hinzu. 
    Ja, das stört mich durchaus auch. Allerdings muss man da in meinen Augen auch differenzieren, denn zwischen jenen, die entsprechende Produkte mehr oder weniger allgemein niedermachen oder jeden kleinsten Anlass hernehmen, um eine Pauschalkritik loszulassen und solchen, die gezielt einzelne Punkte aus einer subjektiven Sicht heraus ansprechen besteht dann doch ein Unterschied. Wird alles über einen Kamm geschert schaukelt es sich schnell hoch, wie man ja auch hier im Thema sehen kann, und am Ende will oder muss sich dann jeder nur noch rechtfertigen, um Dinge geradezubiegen, die weder gesagt noch gemeint wurden. Oder es wird bewusst Öl ins Feuer gegossen, weil man die Menschen momentan ja fast nur noch virtuell Ärgern kann 😉
     
  14. Danke
    Helios got a reaction from leicanik in Laowa 0,95/35mm für Vollformat!   
    Anhand des Vergleichs mag das zwar so erscheinen, der benötigte Platz für die elektronischen Komponenten ist, sofern du keine elektronische Blendenverstellung nutzt, minimal. Das gilt auch für die Kosten (in Relation zum Objektivpreis). Die Größenunterschiede zwischen M- und E-Version ergeben sich aus den mechanischen Anforderungen bzw. Grenzen der beiden Anschlüsse. Die SE-Versionen demonstrieren dabei sehr gut, wie schon "minimale" mechanische Unterschiede große Folgen haben können.
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    Helios got a reaction from meuffel in Sony A7R: Gibt es irgendeinen vernünftigen Grund, sich diese Kamera zuzulegen, wenn man schon eine A7R II hat??   
    Ich spreche nicht von "Investmentchancen", sondern schon von Werkzeugen, wenn auch qualitativ mehr oder weniger hochwertigen. Wenn ich mir Anschaue, zu welchen Preisen die Nikon FM2 beispielsweise vor fünfzehn Jahren gehandelt wurde und was heute dafür aufgerufen wird, oder fast alles im Mittelformatbereich, Contax 645 kostet heute dreimal soviel wie noch vor zehn Jahren, für die Rollei SL66 gilt das gleiche, auch die Preise für die V-Hasselblads zieht wieder stark an (nachdem man sie eine Zeitlang "hinterhergeschmissen" bekommen hat. Das zieht sich bis in den Kompaktbereich, die ganzen kompakten 35er sind heute um ein vielfaches teurer als noch am Anfang des Jahrtausends, egal ob sie auf Rollei, Konica oder was auch immer hören. Auch bei den Objektiven gibt es diese Entwicklungen, vor fünfzehn Jahren konnte man die OM-Superteles für Spottpreise bekommen (selten zwar, aber sie sind halt generell selten), heute kosten sie wieder ein Vermögen, das gleiche gilt für vieles aus dem FD-Bereich (weil jetzt wieder leicht adaptierbar). Um 2008 bis 2010 herum hat ein "englischer" Händler FD-Neuware aus irgendwelchen Hongkong-Lagern verkauft, zu einem fünftel des Preises der heute dafür aufgerufen wird. Und die Tendenz ist steigend. 
    Klar betrifft das nicht alles, einige Marken und Produkte ohne größere Lobby oder Hype sind davon ausgenommen, gerade auch noch älteres Zeug (30er bis 60er Jahre) ist weiterhin schwierig, weil die Aufwand im Betrieb vermeintlich zu hoch ist. Das zeigt aber auch, dass vieles tatsächlich zur Nutzung erworben wird. Auch Photochemie und Analogfilm geht inzwischen ja wieder deutlich besser, wobei sich der Aufschwung da abflacht. 
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    Helios got a reaction from cosmovisione in Sony A7R: Gibt es irgendeinen vernünftigen Grund, sich diese Kamera zuzulegen, wenn man schon eine A7R II hat??   
    Ich spreche nicht von "Investmentchancen", sondern schon von Werkzeugen, wenn auch qualitativ mehr oder weniger hochwertigen. Wenn ich mir Anschaue, zu welchen Preisen die Nikon FM2 beispielsweise vor fünfzehn Jahren gehandelt wurde und was heute dafür aufgerufen wird, oder fast alles im Mittelformatbereich, Contax 645 kostet heute dreimal soviel wie noch vor zehn Jahren, für die Rollei SL66 gilt das gleiche, auch die Preise für die V-Hasselblads zieht wieder stark an (nachdem man sie eine Zeitlang "hinterhergeschmissen" bekommen hat. Das zieht sich bis in den Kompaktbereich, die ganzen kompakten 35er sind heute um ein vielfaches teurer als noch am Anfang des Jahrtausends, egal ob sie auf Rollei, Konica oder was auch immer hören. Auch bei den Objektiven gibt es diese Entwicklungen, vor fünfzehn Jahren konnte man die OM-Superteles für Spottpreise bekommen (selten zwar, aber sie sind halt generell selten), heute kosten sie wieder ein Vermögen, das gleiche gilt für vieles aus dem FD-Bereich (weil jetzt wieder leicht adaptierbar). Um 2008 bis 2010 herum hat ein "englischer" Händler FD-Neuware aus irgendwelchen Hongkong-Lagern verkauft, zu einem fünftel des Preises der heute dafür aufgerufen wird. Und die Tendenz ist steigend. 
    Klar betrifft das nicht alles, einige Marken und Produkte ohne größere Lobby oder Hype sind davon ausgenommen, gerade auch noch älteres Zeug (30er bis 60er Jahre) ist weiterhin schwierig, weil die Aufwand im Betrieb vermeintlich zu hoch ist. Das zeigt aber auch, dass vieles tatsächlich zur Nutzung erworben wird. Auch Photochemie und Analogfilm geht inzwischen ja wieder deutlich besser, wobei sich der Aufschwung da abflacht. 
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    Helios got a reaction from surfag in Voigtländer Super Nokton 29mm F0.8 Aspherical für MFT   
    Von einem Hersteller, der offizielles µFT-Mitglied ist, spezielle Objektive für diesen Anschluss rechnet, die Technologie beherrscht und viel Wert auf die Qualität seiner Produkte legt, muss das egal zu welchem Preis (Billigobjektive sind es ja nie) gar nicht sein. Mich ärgert das seit gut einem Jahrzehnt gerade deswegen, und darüber hinaus noch, weil es wirklich außergewöhnliche Objektive sind, die von einem netten Team produziert werden. 
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    Helios got a reaction from outofsightdd in Voigtländer Super Nokton 29mm F0.8 Aspherical für MFT   
    Von einem Hersteller, der offizielles µFT-Mitglied ist, spezielle Objektive für diesen Anschluss rechnet, die Technologie beherrscht und viel Wert auf die Qualität seiner Produkte legt, muss das egal zu welchem Preis (Billigobjektive sind es ja nie) gar nicht sein. Mich ärgert das seit gut einem Jahrzehnt gerade deswegen, und darüber hinaus noch, weil es wirklich außergewöhnliche Objektive sind, die von einem netten Team produziert werden. 
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    Helios got a reaction from nightstalker in Quo Vadis APS-C?   
    So laut die Nachfrage nach diesem Segment auch erscheint, so stiefmütterlich wird es von allen Herstellern bedient. Da stellt sich schon die Frage, wie "kommerziell" dieser Marktbereich wirklich ist?
     
    Alles ist nur ein Kopfproblem - hilft aber auch nicht. 😉
     
    So spannend wie der Stammbaum Mose, und genauso nah an der Realität. Unser Admin liebt diese Links 😁
  20. Danke
    Helios got a reaction from leicanik in 21mm Skopar E- vs M-Mount: anderer optischer Aufbau?   
    Meine Aussage bezog sich auf die Herangehensweise von Voigtländer/Cosina im Allgemeinen und nicht auf das 21er im Speziellen. Die Japaner sind generell recht verschwiegen, die allgemeine Information habe ich mir allerdings im Rahmen eines Interviews mal bestätigen lassen, genauere Details darf ich dazu nicht nennen. Voigtländer in Deutschland ist ja UIG, bei denen bin ich mir nicht mal sicher, ob die überhaupt davon wissen. Auch andere Fremdhersteller passen die Objektive übrigens (zumindest eingeschränkt ) an die jeweiligen Systeme an, sofern das aufgrund der Konstruktion bzw. der Leistungen sinnvoll erscheint.
    In eigenen Tests konnte ich die Unterschiede zumindest bei den Weitwinkel-Objektiven auch unter kontrollierten Bedingungen nachvollziehen (bspw. Heliar 15 mm), das 21/3,5 habe ich dahingehend noch nicht verglichen. Auf der Webseite schreiben sie: "The lens provides an image circle that covers full frame sensors and an optical formula optimized for E-mount sensors." Allerdings heißt es auf der Seite des VMs auch:  "The lens is designed for rangefinder-coupled digital and film cameras, and features an optical design optimized for imaging on mirrorless digital cameras using a mount adapter."
    Im Endeffekt helfen dir meine Beiträge also kein Stück weiter, na immerhin habe ich zwar nichts gesagt aber viel geschrieben. 😉
     
  21. Danke
    Helios got a reaction from leicanik in 21mm Skopar E- vs M-Mount: anderer optischer Aufbau?   
    Der grundsätzliche optische Aufbau der Objektive mit E-Anschluss unterscheidet sich bei Voigtländer/Cosina nicht vom M-Anschluss (sofern man die gleiche Generation betrachtet), es handelt sich nur um geringfügige Anpassungen der Hinterlinse bzw. des Hinterlinsenabstands, um den Sensoraufbau der Sony zu berücksichtigen. Auch solltest du bedenken, dass aufgrund der mechanischen Konstruktion das VM eine höhere Naheinstellgrenze besitzt, zudem fehlen über die Schnittstelle auch der Motivabstand, so dass die Stabi-Leistung reduziert wird. Gut, letzteres ist beim 21er eher weniger ein Problem, ich wollte es nur der Vollständigkeithalber erwähnt haben.
  22. Danke
    Helios got a reaction from panafix in Sony A7C – Kompakte Vollformatkamera   
    Nur der Vollständigkeit halber, dieser Aspekt ist aber ein wichtiger Punkt bei der Beurteilung von Objektiven. Die optische Rechnung eines Objektivs endet nicht an der hinteren Linse, auch das jeweilige Aufnahmemedium mit seinen speziellen Eigenschaften und alles, was dazwischen liegt muss berücksichtigt werden. Und danach sollte natürlich auch die Beurteilung erfolgen. Wenn ein Objektiv an einem nicht dafür vorgesehenen Sensor verwendet wird und sich daraus schlechte Abbildungsleistungen ergeben, dann liegt der Fehler weder beim Objektiv (sofern dieses an dem vorgesehenen Aufnahmemedium gute Leistungen erbringt) noch an der Konstruktion des Sensors (sofern dieser mit einem für ihn optimierten Objektiv gute Leistungen erbringt), sondern halt an einer unglücklichen Kombination.
    Geht es allerdings um die Größenbewertung, so sind nicht alle Aufnahmemedien gleichwertig. Weil etwa für Film (oder für entsprechend optimierte Sensoren) besonders kompakte Objektive möglich sind, bedeutet dies nicht, dass diese grundsätzlich für jeden Sensor und jedes System möglich wären. Viele Objektive für Kompaktkameras sind spürbar kleiner, als sie für eine Wechselobjektivkamera sein könnten. Besonders extrem wird das mit exotischen Sensoren, etwa wenn diese gebogen sind und daher die Bildfeldwölbung eines Objektivs nicht durch eine optische Korrektur erfolgen muss. 
    Für die A7C bedeutet dies, dass dem System auch rein optisch (neben den mechanischen Aspekten, also AF-Antrieb, Blendensteuerung, etc.) durchaus Grenzen bei der Kompaktheit gesetzt sind, die von anderen Systemen (bspw. Leica M) unterschritten werden könnten (mit einem dementsprechenden Mehraufwand auf Sensorseite). Die Frage ist, wie sich diese Grenzen verschieben und ob dies vom Hersteller, in dem Fall Sony, genutzt wird. 
  23. Danke
    Helios got a reaction from Thowe in Fragen zum High Res Modus bei Olympus   
    Ich betone es immer wieder, man muss zwischen dem Stativ-High-Res-Modus und dem Freihand-High-Res-Modus unterscheiden, weil beide grundlegend unterschiedlich funktionieren.
    Aber zunächst das Wichtigste: dem optischen System sind Technikdiskussionen reichlich egal, es interessiert sich nicht einmal für Photographie und erzeugt stur eine Abbildung entsprechend seinen Fähigkeiten, völlig unabhängig davon, was mit dieser passiert. Wir sind immer von dieser Abbildung abhängig, sie gibt die maximalen Grenzen vor, sowohl im positiven wie eben auch im negativen. Es spielt keine Rolle, ob wir einen hoch-auflösenden oder einen niedrig-auflösenden Sensor verwenden, ob wir einen Foveon- oder Bayer-Sensor nutzen, ob der Sensor fixiert ist oder sich bewegt - die Abbildung ändert sich nicht, die maximale Auflösung wird von ihr vorgegeben, Objektivfehler finden sich dort immer in gleicher Ausprägung, und auch die Beugungsscheibchen werden von ihr erzeugt. Wir bestimmen lediglich, wie fein wir diese Abbildung abtasten, welche Fehler wir Sensorseitig hinzu fügen (bspw. Rauschen) und was wir mit den Daten machen, die so erzeugt werden. 
    Nun zurück zu den High-Res-Modi:
    Beim Stativ-High-Res-Modus, um den es hier in der Diskussion bisher ging, wird mit einem fixiertem optischen System und einem sich dahinter im Pixel- bzw. Subpixel-Bereich bewegenden Sensor mehrere Aufnahmen der gleichen optischen Abbildung (die durch das Objektiv erzeugt wird) erstellt. Wie zuvor geschrieben gibt damit diese Abbildung gibt die maximal erzielbare Qualität vor. Wenn wir die entstandenen Aufnahmen ohne Verluste (und ohne Interpolation) zu einer einzigen kombinieren könnten, dann würde es keinen Unterschied zwischen dieser Pixelshift-Aufnahme und der Aufnahme mit einem entsprechend hochauflösenden Sensor geben (wir denken uns das Beispiel ohne Farbfiltermatrix) - damit wird klar, dass die Leistung vom Objektiv kommen muss, aber auch, dass sämtliche Objektivfehler inklusive der Beugung identisch ausfallen. Das Problem dabei: die Praxis. Denn wir können die Einzelaufnahmen nicht ohne Verluste kombinieren, gleichzeitig bietet uns die Interpolation allerdings auch Möglichkeiten zur Verbesserung der Datenqualität. Mehrere Hersteller machen sich dies bereits bei Einzelaufnahmen zu nutze, um auch über die Beugungsgrenze hinaus die Datenqualität zu verbessern, und umso mehr Möglichkeiten bieten sich, wenn man eh mehrere Aufnahmen zur Verfügung hat. Das klingt nach Hokus-Pokus und fiktiven Daten, funktioniert tatsächlich aber nur, wenn auf echte Daten zurückgegriffen werden kann. Wie seriös sowas ist zeigt sich im übrigen beim Einsatz in der Medizintechnik oder in der professionellen Astronomie. Beim Stativ-High-Res-Modus bzw. bei Pixelshift/Sensorshift generell ist der sinnvoll nutzbare Blendenbereich daher enger gefasst als bei niedrig aufgelösten Aufnahmen, sofern man die Qualität auf Pixelebene vergleichen möchte. Allerdings kann man in keinem der Fälle die förderliche Blende einfach so genau berechnen.
    Beim Freihand-High-Res-Modus hingegen ist nicht das optische System fixiert, sondern die Kombination aus Optik und Sensor, die wiederum als eine Einheit bewegt wird (durch die Eigenbewegungen des Photographen). Dies führt dazu, dass nicht mehr eine einzige Abbildung erzeugt wird, sondern verschiedene Abbildungen zur Verfügung stehen. Damit ergeben sich geringere Anforderungen an das optische System, da dieses nicht mehr die Gesamtqualität begrenzt und nur noch auf die Qualität der einzelnen Aufnahme Einfluss nimmt. Es steigt allerdings trotz vorhandener Korrekturdaten der Rechenaufwand, weil neben der Interpolation auch noch die Ausrichtung sowie eine perspektivische Bewertung erfolgen muss. Durch die Eigenbewegung wird auch die Perspektive verändert, was zu Geisterbildern führen kann und daher bestmöglich abgefangen werden muss, um hinterher ein brauchbares Ergebnis zu erzielen. Geschwindigkeit ist dabei ein zweischneidiges Schwert, weil auf der einen Seite mit einer sehr hohen Aufnahmerate diese Veränderungen gering gehalten werden können, weil auf der anderen Seite aber die Qualität umso stärker steigt, je größer die Veränderungen sind. Für die anschließende Interpolation ergeben sich beim Freihand-Modus noch mehr Möglichkeiten, von denen die Kameras aktuell aber aufgrund der begrenzten Rechenleistung nur eingeschränkt Gebrauch machen, weshalb ich hier nicht weiter darauf eingehen möchte. Der Freihand-High-Res-Modus kann (und wird, das Thema ist ja nicht neu) mit jeder Kamera simuliert werden und ist aus einigen Bereichen gar nicht mehr wegzudenken, etwa aus der Astrophotographie.
    Zum Schluss noch ein Wort zu den ganzen Heimtests, auch wenn ich mir damit vermutlich den Unmut einer ganzen Heerschar an Hobbytestern zuziehen werden. Ich habe es in meinem vorherigen Beitrag bereits Eingangs angerissen, es wird in unserem Hobby viel getestet und aus den Tests viele Schlüsse gezogen. Das Problem dabei ist, dass vielfach schon die Testmethode unzureichend ist um den gewünschten Effekt überhaupt eindeutig bestimmen zu können, und meistens der Ablauf gar nicht mehr als willkürliche Interpretationen zulässt. Welchen Wert hat dann der Test und die Schlussfolgerung? Es gibt wenig in der Photographie, dass sich tatsächlich mit geringem Aufwand hinreichend genau bestimmen lassen, um daraus weitergehende Schlüsse zu ziehen. Das meiste hingegen braucht sehr akribische, systematisch saubere und schlussendlich auch gut dokumentierte Arbeit, einen Aufwand, den man sich als Hobbyist kaum macht und viele gar nicht machen können (weil die dafür notwendige Genauigkeit und Präzision nicht erreicht wird). Und ehrlich gesagt auch nicht machen muss, weil die Relevanz für die praktische Photographie fehlt. Wenn also privat testen, dann praxisnah, mit Augenmerk auf die Relevanz für die eigene oder meinetwegen auch für die allgemeine Photographie, mit der Feststellung was als Ergebnis rauskommt und ohne willkürliche Interpretation, warum es als Ergebnis heraus kommt. 🙂
    PS: Weil es hier erwähnt wurde, etliche µFT-Objektive lösen höher auf als 20 Mpix, und einige auch höher als der High-Res-Mode theoretisch erreichen kann. Allerdings müsste man dann erstmal anfangen darüber zu sprechen, was Auflösung wirklich ist, und das wiederum ist eine andere Geschichte... 😉
  24. Danke
    Helios got a reaction from Thowe in Fragen zum High Res Modus bei Olympus   
    Das Problem hat rein gar nichts mit dem High-Res-Modus, Objektivauflösungen oder ähnlichem technischen Firlefanz zu tun, das Problem ist die Realität und unsere Wahrnehmung davon. Die ist nicht auf die Leistungsbeurteilung von optischen Systemen hin optimiert und verwirrt uns daher mit einem Mangel an klaren Trennungen und eindeutigen Ergebnissen, so dass sich fast für alles praktische Beispiele finden lassen, die vehement vorgetragene Meinungen stützen. Allein richtig werden sie dadurch nicht.
    Soll heißen, es reicht nicht sich Beispiele anzuschauen und daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, wenn nicht auch das dahinterstehende System betrachtet und seine Logik verstanden wird. Wenn wir einen Sensor hätten, bei dem sich die aktive Pixelfläche und der passive Pixelzwischenraum in gleicher Größe abwechseln, ähnlich einem Schachbrett, und wir dann per Pixelshift den Sensor jeweils um den Faktor 1 verschieben, dann könntem an das Bild nicht nur sofort zusammensetzen, sondern es würde auch klar werden, dass sich die Auflösung linear verdoppelt hätte. Zum Glück, für unsere theoretische Betrachtung aber leider, haben wir einen Sensor, bei dem das nicht der Fall ist. Die Pixel werden beim Pixelshift auch nicht künstlich verkleinert, vielmehr werden Überlappungen erzeugt. Die erlauben uns nicht, das fertige Bild einfach direkt zusammen zu setzen, sondern machen es notwendig, dieses aus den Daten zu interpolieren - ähnlich wie schon die Farbauflösung bei einer Bayer-Matrix. 
    Bloß endet die Betrachtung an dieser Stelle nicht, weil "interpolieren" nicht einfach "erfinden" bedeutet, und das interpolierte Bild aus definierten Informationen besteht. Ob Details nun besser definiert werden oder neue Details dadurch erst dargestellt werden - in beiden Fällen ist es das Resultat einer höheren Auflösung, und beides ist natürlich möglich. Aus den Eingangs geschriebenen Gründen ist ersteres wahrscheinlicher, aber noch mal, auch das bedeutet höhere Auflösung.
    Damit ergibt sich die Frage, wer diese Informationen definiert. Und da landen wir dann zwangsläufig wieder beim Objektiv. Solange das optische System fixiert ist und der zeitliche Faktor eine zu vernachlässigende Rolle spielt ändert sich die durch das Objektiv erzeugte Abbildung nicht, es können sich also nie mehr reale Informationen im Bild wiederfinden lassen als von dem Objektiv erzeugt werden. Damit also durch Pixelshift die Details besser definiert und unter Umständen neue Details sichtbar werden, muss das Objektiv diese liefern. Kann es das nicht, so enthält auch das interpoliert lediglich eine höher aufgelöste Unschärfe.
    Und damit lande ich wieder beim ersten Absatz. Da es in der Realität keine Trennungen gibt, sondern nur Übergänge, da keine Abbildung perfekt und die Fläche nicht homogen ist, da das subjektive Empfinden sich von der objektiven Realität unterscheidet und Interpolation mit zunehmender Rechenleistung immer mehr bedeutet, ist eine Diskussion darüber, wie real Details nun wirklich sind, wie groß der Gewinn ausfällt, wie sehr er sich von einer anderen Kamera mit einem anderen Objektiv oder auch nur einem anderen Aufnahmeverfahren unterscheidet, müßig. Mit steigender Rechenleistung verbessert sich auch die Interpolation, dadurch kann sich auch das Ergebnis ändern - das war aber schon immer so, wird immer so sein (solange man sie verwendet), und ändert am Grundsätzlichen gar nichts. 
    PS: Ich habe es bewusst vereinfacht formuliert, weil ich nichts davon halte, es unnötig kompliziert zu machen.
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    Helios got a reaction from shaguar in Astro mit Nachführung   
    Die kurze Antwort: nein. Die lange Antwort: es ist kompliziert. 
    Für die beste Signalqualität sollte immer die längste Einzelbelichtungszeit möglichst häufig gestackt werden. Wenn ich also eine Stunde Gesamtbelichtungszeit erzielen möchte, dann liefern 60 Aufnahmen mit einer Einzelbelichtungszeit von einer Minute die bessere Qualität als 120 Aufnahmen mit einer Einzelbelichtungszeit von 30 Sekunden. Grund dafür sind die verschiedenen Arten des Rauschens, die sich in Abhängigkeit von Belichtungszeit und Motivhelligkeit unterschiedlich auswirken. Allerdings setzt die Luftunruhe auch eine maximal sinnvolle Einzelbelichtungszeit, über die wiederum die Qualität abnimmt, weshalb es in ungünstigen Fällen sinnvoller sein kann, kürzer zu belichten. Rutscht man damit dann unter die Schwelle der Genauigkeitsunterschiede, bringt die größere Montierung keinen Vorteil mehr (allerdings auch keinen Nachteil).
    Letztlich besteht der ganze Sinn einer Montierung allerdings darin, die Belichtungszeit der Einzelaufnahme möglichst weit auszudehnen, um die maximale Signalqualität zu erreichen. Da es aber keinen absoluten "Referenz-" oder "Idealwert" gibt, allenfalls gibt man sich den selbst vor oder er wird durch die relativen äußere Umstände vorgegeben, muss man für sich selbst entscheiden, was das Ziel ist.
    Die Ziele werden dir auch mit einer leichten Montierung, je nachdem wie offen du bist, eher nicht ausgehen. Es gibt die typischen, größeren Deep-Sky-Motive, aber auch Übersichtsaufnahmen machen immer wieder Spaß, viele Photographen machen in dem Bereich nur Astrolandschaften, ohne dass ihnen langweilig wird, und dann gibt es ja noch die besonderen Ereignisse, wie eine Mond- oder Sonnenfinsternis, Kometen, usw. Zudem kann man nicht nur die Photomontierung neben einer Teleskopmontierung parallel nutzen, sondern natürlich auch eine kleine und leichte Nachführung für die Photographie zusammen mit einer schwereren. Das mache ich beispielsweise häufiger so. Zudem nehme ich die ganz leichte auch viel lieber mit in den Urlaub (denn so kompakt der Star Adventurer auch ist, es bleibt dann doch ein recht wuchtiger Klotz). Sinnvoll kann also auch langfristig beides sein, je nachdem was und wie du es machen möchtest.
    Geht es dir erstmal nur um eine einzelne Montierung, mit der du bereits möglich viel (auch mit längeren Brennweiten) erreichen kannst, dann ist der Star Adventurer oder auch der iOptron SkyGuider Pro (um mal einen anderen zu nennen, soll ja keine Werbung für ein spezielles Produkt sein) in meinen Augen die bessere Wahl für den Einstieg. Soll es hingegen eher ein möglichst günstiger, trotzdem guter Einstieg sein, für kurze bis mittlere Photobrennweiten, dann ist die LX2/LX3 aber eben auch keine schlechte Wahl. 
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