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ALUX

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  1. Shiftobjektive kann man auch gut im Gebirge gebrauchen! Wenn man die Kamera nämlich nach oben kippt um die Berge auf das Bild zu bekommen, dann schrumpfen sie zu unansehnlichen Maulwurfshügeln. Mit einem Shiftobjektiv, insbesondere mit einem 17er, bekommt man die Berge drauf ohne die Kamera zu kippen. Dadurch fällt die perspektivische Verjüngung Richtung Gipfel weg und die Berge sehen wieder hoch aus (haben normale Proportionen).
  2. Und selbst denen bietet man noch nichtmal eine Telebrennweite mit echten und nicht äquivalenten 600mm Brennweite. Und dies, obwohl es solche Objektive zu erschwinglichen Preisen für andere Anschlüsse bereits gibt!
  3. Allen Forumsmitgliedern ein frohes und erholsames Weihnachtsfest! Viele Grüße Alexander
  4. Upps, stimmt! Da ist mit ein Malheur passiert. Ich werde die Bilder löschen bzw. ersetzen.
  5. @Kikip Ist die Kamera vielleicht auf MF eingestellt (versehentlich)? Anders kann ich mir nicht erklären was Du da schreibst.
  6. Auf die Tests im Internet kann man auch nicht so viel geben. Wer viel mißt mißt Mist ;-) Das Samyang 1,4/35mm bei Photozone (Leider werden die verlinkten Grafiken bei Photozone nicht automatisch angezeigt): http://www.photozone.de/images/8Reviews/lenses/samyang_35_14fe/mtf.png und das gleiche Objektiv bei Lenstip Bei Photozone ist die Auflösung in den extremen Bildecken von Blende 2,8 bis 8 nahezu gleichgut. Oder nehmen wir das Zeiss Batis 2,8/18mm. Dem wird man vielleicht weniger Serienstreuung unterstellen: Photozone http://www.photozone.de/images/8Reviews/lenses/zeiss_batis_18_28/mtf.png Lenstip Bei Photozone Spitzenwerte im Zentrum schon bei Offenblende, bei Lenstip total mies. Wer hat recht? Die MTF Kurven der Hersteller sind wohl meistens berechnete Kurven. Das heißt sie werden in der Praxis nur von einem perfekt zentrierten Objektiv erreicht werden. Wie hoch die Warhscheinlichkeit ist ein Objektiv zu ergattern daß diesem Ideal nahe kommt weiß ich nicht. Das weiß wahrscheinlich niemand, denn dazu müßte man wirklich mal 100 Exemplare des gleichen Typs durchmessen und vergleichen. Ich kann nur sagen daß die sechs Samyangobjektive, die sich mittlerweile in meinem Besitz befinden (Mit AF: 2/12mm, 2,8/18mm, 1,4/35mm und 1,8/45mm . Ohne AF: 2,8/12mm Fisheye, 2,0/135mm), alle auf Anhieb sehr gut perfromt haben und ich nie eines zurückschicken mußte. Das Samyang 18mm hat sogar mein Batis 18mm ersetzt, weil es im direkten Vergleich besser war. Im Endeffekt gilt: Traue keinen Tests die du nicht selber durchgeführt hast!
  7. Ich hatte aber explizit davon gesprochen daß die Eckenschärfe bei Offenblende nicht praxisrelevant sein, da niemand bildwichtige Elemente dorthin plazieren würde. Dieser Aussage wurde dann vehement widersprochen. Bei Deinem Bild gibt es auch keine bildrelevanten Elemente in den Bildecken.
  8. Zum Vergleich mal das 1,8/45mm. Ich würde sagen die geben sich nicht viel.
  9. Auf jeden Fall als erste Anschaffung das Sigma 2,8/18-50mm! Das deckt schon mal sehr viel in sehr guter Qualtät ab, ist leicht und erschwinglich - die Entscheidung dafür ist in meinen Augen ein echter "No-Brainer". Später kannst Du je nach Bedarf und Interessen immer noch spezialsierte Objektive dazu holen, Ultraweitwinkel, Portrait etc.. Bei Schwerpunkt Landschaften und einem Budget bis 1000€ könntest Du evtl. noch das neue Samyang AF 2,0/12mm dazu holen.
  10. Basierend auf den MTF-Kurven bei Offenblende würde ich sagen daß innerhalb eines ca. 17mm Radius von der Bildmitte ausgehend, die Bildqualität ziemlich gut sein sollte: Das heißt umgekehrt die kritische Zone reicht ca 5mm vob der Bildecke nach innen. Und in diese graue Zone platziert ernsthaft jemand sein Hauptmotiv??
  11. Pff...selber schuld! Ich habe deshalb zwei Katzen - die führen sich selber gassi und ich muß sie ggf. hinterher nur abtrocknen
  12. Ob Du dieses Objeltiv "schlecht machst" oder nicht wäre mir auch ziemlich egal, da ich leider nicht an den Umsätzen von Samyang beteiligt bin. Wie oben geschrieben, habe ich nicht einmal vor es mir anzuschaffen, da ich schon das 45er habe. Mir geht es vielmehr darum, daß bei der ganzen Pixelpeeperei von Auflösungscharts immer mehr übersehen wird wie praxisrelevant das ganze nachher überhaupt ist. Natürlich ist will man einen bestimmten Punkt in einem Bild knackscharf haben, da bin ich ja völlig bei Dir. Aber dieser Punkt - und da sind wir wieder bei der Praxisrelevanz - wird nicht in der äußersten Bildecke liegen, während der Rest der Bildfläche in Unschärfe versinkt! Ein Motiv wird sicherlich öfters dezentral plaziert, z.B. im goldenen Schnitt. Das Motiv ist in aller Regel dreidimensional, wenn man sich nicht der alleine der Testchartfotografie verschrieben hat. Wenn es also ein praxisübliches dreidimensionales Objekt ist, dann kann es bei Offenblende unmöglich in Gänze scharf abgebildet werden. Und wenn eine komplett scharfe Abbildung bei Offenblende nunmal nicht möglich ist dann wird die relevante Schärfenzone nicht gerade im äußersten Eck zu liegen kommen. Auf der anderen Seite: Bei einem flächigen Motiv, welches mehr oder weniger das gesamte Bild ausfüllt (also z.B. bei einem Bücherregal ), gibt es keinen Grund es ausgerechnet bei Offenblende aufzunehmen. Wie oben geschrieben: Um mich von der angeblichen Praxisrelevanz der Schärfenleistung eines 50ers in den Bildecken bei Offenblende zu überzeugen möge man mir erstmal ein entsprechendes Bildbeispiel zeigen...
  13. Selbst das ist ein Fall bei dem nicht die Qualität der Optik limitierend sein dürfte. Die Schwierigkeit besteht dann darin beide Objekte exakt in die gleiche Schärfenebene zu bringen. Eine minimale Abweichung von der Schärfenebene und die Optik kann so gut sein wie sie will. Solange man keine wirklich zweidimensionalen Motive fotografiert sind dir räumlich bedingten Abweichungen von der Schärfenebene immer weitaus gravierender als der Mikrokontrast des Objektivs an dieser Stelle. In dem von Dir skizzierten Fall sind die Motive sowieso noch im "Feld" und nicht am Bildrand und dort sind die Defizite von modernen 50ern bei Offenblende ohnehin noch so gering dass man keine Probleme hat wenn das Motiv in der Schärfenebene ist.
  14. Dann zeig mir mal bitte ein beispielhaftes Bild bei Offenblende, bei dem der bildwichtige Teil in der Bildecke liegt und deshalb scharf sein muß.
  15. . Sony weist daraufhin, dass vor allem Smartphone-Kameras von der neuen Technologie profitieren – also kleine Bildwandler mit hoher Auflösung. Also eher was für Highend APS-C als für Vollformat! 😜
  16. https://www.sonyalpharumors.com/press-text-sony-develops-worlds-first1-stacked-cmos-image-sensor-technology-with-2-layer-transistor-pixel/
  17. Das ist eine Frage des persönlichen Anspruchs. Wenn man volle Kontrolle über die Bildkomposition und die exakte Lage der Schärfenebene haben will, dann ist ein Stativ abslolut Pflicht. Wenn man nur eine scharfe Aufnahme will bei der z.B. beim Insekt die Schärfe auf dem Auge liegt und der Ausschnitt hinterher durch Beschnitt noch optimiert wird, dann geht das auch freihand. Die ultimative Schärfe bekommt man aber mit Stativ.
  18. Nein, da wird auf die "exponenzielle manuelle Fokuskurve" eingegangen. Das ist etwas völlig anderes als AF-C Pumpen. Wichtig ist hingegen die Aussage am Ende "Stativ ist (bei Macro) sowieso Pflicht"!
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