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  1. Achso, jetzt verstehe ich. Hat die M50 nicht nen APS-C Sensor? Aber da glauben ja viele, das System wäre bei Canon nicht die beste Investition. Aber gut zu wissen. Ich weiß allerdings gar nicht genau, ob mein Objektiv für Vollformat gedacht ist. Die hätten noch ein anderes Canon 50mm F1.8 gehabt für den doppelten Preis, aber das wäre wohl nicht kompatibel. Oder er meinte damit, es wäre Vollformat gewesen. Nunja, für ein gutes Objektiv mit Garantie 90€ finde ich auch nicht wild, aber demnächst werde ich darauf achten. Vollformatobjektive an APS-C Kamera schränken aber dann nichts ein? Geht Autofokus?
  2. Naja, das wäre bei ner Lumix aber nicht anders, wenn ich Blut geleckt habe und dann auf einmal APS-C, Vollformat oder sonst was will. Verkaufen kann man dann beide noch, aber Verlust hätte ich immer. Daher sehe ich da kein Problem. Auf Reisen würde ich vermutlich auch keine Kamera mitnehmen. Ich habe mir angewohnt bei Ausflügen gar keine Fotos zu machen, weil ich dann viel mehr vom Moment genieße und sonst nur damit beschäftigt bin Fotos zu machen, die ich mir sowieso nie, nie wieder später anschaue. Die Kamera ist ja wirklich nahezu ausschließlich für Menschen, weshalb der Platzfaktor derzeit halt auch wirklich keine Rolle spielt. Und ob ich am Ende mehr/etwas anderes brauche, sehe ich mit der Praxiserfahrung. Das Problem mit der anderen Investition zuvor hätte ich aber ja wie gesagt so oder so :). Ich hätte für eine Systemkamera, bei der ich nicht das Gefühl habe, eine halbseidene Lösung zu kaufen, mindestens 1000€ ohne Zubehör bezahlt (ein gutes Gefühl hätte ich zum Beispiel bei ner Fuhi XE 4 gehabt) und da glaube und hoffe ich, jetzt für den Anfang eine bessere Lösung gefunden zu haben :). Zumindest meinte der Typ in dem Laden, die auch durchaus Systemkameras (auch gebraucht) haben auf die Frage, ob ich bis 750€ etwas bei ihm bekomme, womit er glaubt, ich sei besser bedient "Preis Leistungsmäßig auf keinen Fall". Wo er dabei ja die Chance gehabt hätte, mir etwas 50% teueres zu verkaufen, nehme ich mal an, dass es es auch halbwegs so gemeint hat.
  3. Hallo :), vielen Dank nochmal für eure Gedanken, Hilfestellungen und Antworten. Es hat sich nun spontan etwas ganz anderes ergeben. Ich habe heute in der Stadt eine gebrauchte Canon EOS 7D mit wenig ausgelösten Bildern (ich glaube 10.000 oder 13.000), Kameratasche, 3 Akkus und Batteriegriff für 400€ inkl. Händlergarantie bekommen. Ein 50mm 1.8 Festbrennweiteobjektiv für 90€. Speicherkarte bei Media Markt... und nun habe ich für den Anfang eigentlich mehr als genug. Vielleicht noch ein Stativ. Ich hatte bei der Lumix immer ein wenig das Gefühl von einem Kompromiss. Das habe ich momentan weniger, aber deutlich weniger für die Ausstattung/Kamera ausgegeben, als es mit der Lumix der Fall wäre. Das war auch einer der Hauptgründe, zu einer "alten" Cannon DSLR zu greifen: Objektive gibt`s an jeder Ecke, in jeder Preisklasse und zu Hauf überall gebraucht. Die Auswahl ist da auch bei Panasonic & Co. doch noch deutlich geringer und man bekommt halt seltener und weniger günstig gebrauchte Ware. Und wenn ich mal "mehr" will, kommt eben eine Vollformatsystemkamera . Erstes Probeschießen finde ich sehr zufriedenstellend. Das Gerät ist zwar 2013 auf den Markt gekommen, in vielen Bereichen aber auch einer aktuellen EOS 250D überlegen. War damals halt schon ne höhere Klasse. Auch sonst finde ich im Vergleich der technischen Daten eigentlich keine/kaum Nachteile gegenüber neuen Kameras. Sie ist halt schwerer und größer als Systemkameras, für mich aber selbst mit Batteriegriff nicht störend. Serienbilder schießt sie halt "nur" mit 7 Bildern pro Sekunde im Vergleich zu 10 oder sowas, aber das ist ja eher theoretischer Natur. Für DSLR Verhältnisse sind 7 schon äußerst gut (die aktuelle EOS 250D macht z.B. 5) und ich glaube nicht, dass ich je mehr brauche. APS C Sensor, Bokeh zum Träumen (eben ausprobiert)... ich bin recht happy und glaube für den Preis jetzt für den Anfang gut ausgestattet zu sein. Nur leider bin ich ja quasi im falschen Forum dann hier... :/...ist ja keine Systemkamera. Aber mal schauen... vielleicht kommt ja nochmal eine.
  4. Aber woher weiß ich dann am Ende, mit welcher Brennweite ich es am Besten finde ? Mal schauen.... ich bin in vielen Dingen ein wenig "ganz oder gar nicht" unterwegs. Genau daher will ich es aber auch nicht direkt übertreiben, weil die Kamera im schlimmsten Fall nur verstaubt. Und wenn ich es richtig mache, werde ich vermutlich schnell recht nerdig, perfektionistisch und pedantisch.
  5. Das sehe ich zu großen Teile tatsächlich selbst genauso, davon abgesehen, dass ich mir relativ sicher bin, zeitnah eine lichtstarke Festbrennweite zu benötigen. Vorerst werde ich aber auch erstmal das Kitobjektiv nutzen um zum Beispiel einen Tag mit 15, den anderen mit 30mm zu fotografieren und zu sondieren, welche Brennweite ich überhaupt will. Der Kumpel von mir hat auch ganz vieles... aber meist nimmt er am Ende nicht mehr als die Kamera mit. Stativ, Reflektor, andere Objektive etc.... bleibt alles zu Hause. Einfach nur er, die Kamera, ein Film und Festbrennweite. Mehr braucht er nicht für gute Fotos. Alles andere nutzt er zusammen mit Softboxen etc. wenn, dann eher zu Hause im Studiosetup. Und wie gesagt gilt für mich m.E. eben auch, erstmal etwas zu lernen. Vor allem auch ohne tausende Hilfsmittel klar zu kommen und dann kann ich mir überlegen, ob mir die wichtig sind bzw. was mir überhaupt wichtig ist, was ich haben möchte und kaufe. Daher will ich für meine erste "richtige" Kamera eben nicht zu viel Geld ausgeben. Denn ich weiß, wenn ich richtig Blut lecke, wird es ohnehin nicht lange dabei bleiben.
  6. Vorab: Keine Ahnung, wieso der jetzt die Formatierung zerpflückt, aber ich kann den Beitrag auch nicht löschen und hier auch nicht korrigieren. Aber man kann es lesen. So, da melde ich mich auch mal wieder. Gestern habe ich noch mal etwas mit dem Handy rumgespielt und erstens fand ich die Bildqualität mal wieder unausreichend und die kluge Automatik hat zum Beispiel in der Dämmerung ISO 50 gewählt. Die Bilder waren unterbelichtet. Wenn die ganzen Automatiken in solchen Kameras nicht um Lichtjahre besser sind, würde ich das eh nicht benutzen. Das Handy ist nun nicht sooooo uralt und dessen Kamera galt damals als sehr gut (Huawei P30). Dann kann man viele Werte auch im Pro Modus nicht ändern, um es „richtig“ zu machen. Das muss man also wirklich nicht weiter in Betracht ziehen. Seit gestern mache ich mir übrigens auch viele Gedanken um das Thema, dass hier besprochen wurde: Bildstabilisierung. Die Lumix hat einen intern, allerdings nur elektronisch. Bzgl. der Beratung von dem Freund: Der würde bei fast allem, was wir hier diskutieren sagen: „das brauchst du nicht“ und „so lernst du es dann wenigstens“. Er sagt aber auch, wenn er schon digital hört: „ieh“. Astronomische ISO Werte oder Verschlusszeiten, Bildstabilisator, Auto Fokus etc. hat der alles nicht. Bei seiner alten DSLR waren die Autofunktionen zum Großteil so schlecht, dass man sie auch lieber deaktiviert lies. Über ISO 800 hat die auch angefangen zu rauschen etc. Jetzt wo er mit Film fotografiert, gibt`s eben gar keine Krücken mehr für ihn. Und ich habe mit seiner alten DSLR und auch mit seiner Analogkamera für mein Empfinden schon sehr schöne Fotos gemacht. Nur muss ich da eben ein wenig auf das Licht und meine Einstellungen achten (bzw. mir dabei helfen lassen) und wenn es zu schlecht ist, kreativ werden. So viel "Altglas" hat der übrigens glaube ich gar nicht, da er ja fast nur mit seiner 35mm Festbrennweite fotografiert. Aber klar, zumindest was vorher bei den Kameras dabei war oder von seinen ersten Gehversuchen übrig blieb, wird bei ihm noch rumfliegen. Die Systemkamera soll für mich quasi erstmal wie ein Fahrrad mit Stützrädern sein. Wenn 899€ als unerheblich mehr genannt werden, dann sind das 50% mehr. Das finde ich schon massiv. Die G110 habe ich mit diesem (unnötigen) Griff für unter 600€ bestellt. Natürlich soll das kein Baumarktrad sein, aber vielleicht lerne ich auch erstmal damit (irgendwann ohne Stützräder) zu fahren und überlege dann, ob ich mir nen Pedelec (Vollformat Systemkamera mit der ich zum Mond fliegen kann) oder ein Rennrad aus den 70ern (analog) kaufe. Kostet auch nur nen Bruchteil und um die Farben, die da aus der Kamera kommen digital hinzubekommen, sitze ich anschließend erstmal Stunden vor Lightroom. Dafür gibt`s eben keine/kaum Autofunktionen und Hilfen. Ich finde es auch irgendwie entschleunigend, analog zu fotografieren. Ich schaue mir Licht, Umgebung etc. viel genauer an, überlege mir zuvor, ob ich da nun wirklich ein Foto mache oder wie ich mit vermeintlichen Hindernissen umgehe, die sonst die Elektronik glattbügelt. Nur fände ich es am Anfang denke ich frustrierend, immer wieder teure Filme zu verschießen und am Ende ist alles unscharf, unterbelichtet etc. Natürlich will ich den Frust auch nicht digital, aber ohnehin mit der Zeit lernen, es selbst zu machen. Ich habe das Teil ja nun eh schon bei Amazon bestellt und storniere jetzt auch nicht, sondern schaue wenn sie ankommt einfach mal, ob und wie gut ich zum Beispiel bei schwierigen Lichtsituationen klar komme. Wenn ich mit ihr nicht klarkomme, gehe ich vermutlich erstmal in einen Gebrauchtkameraladen (RCE) vor Ort, die angeben wie viele Bilder verschossen wurden und auch zwei Jahre Garantie (nicht Gewährleistung) geben. Dahingehend habt ihr dann aber recht, dass es mit Garantie und dem Wissen, wie wenig benutzt sie ist gebraucht sinnvoller wäre, wenn ich kein unbegrenztes Budget habe. Und sorry, wenn ich annähernd auf euch, eure Fragen und/oder Anmerkungen eingehen will, schaffe ich es nicht kürzer….
  7. Wie in meiner Antwort eins weiter oben angedeutet und hier nehme ich mir nochmal, trotz fehlender Ahnung, direkt raus das zu sagen: Ein richtig guter Fotograf macht mit nem 1000€ Setup Bilder, bei denen dem weniger talentierten Fotograf mit 10.000€ Setup nur die Tränen kommen. Da bin ich fest von überzeugt und wenn der Profi in dem Blog, den ich verlinkt habe, fast noch lieber und mehr mit seiner unter 1000€ Olympus als mit seiner teuren Vollformat fotografiert und wenn man sich dann noch seine sowie die Ergebnisse anderer mit solchen Kameras anschaut, dann ist das bestimmt kein Ramsch, mit dem man sich gar nicht erst befassen braucht. @Johnboy: Genau, das war auch die Überlegung, wie ich zu der G110 kam. Aktuelle Technik, finanzierbar und mit den für mich wichtigsten Features. Die G91 ist glaube ich technisch sehr ähnlich, oder? Nur größer, was mir von der Handhabung her vielleicht sogar gefallen könnte... aber neu auch weitaus teurer. Also erstmal schauen.
  8. Vielen Dank für eure Antworten 😊. @Wasabi65: Ich kaufe mir die Kamera ja nicht für Selfies, nur soll dies auch gut möglich sein. Ich will Menschen fotografieren. Hauptsächlich andere, aber auch mich. Und dann ganz sicher nicht das typische Selfie – das lasse ich lieber ganz. Ob mit Handy oder Kamera :D. Ich denke eher an eine andere Entfernung, Selbstauslöser/Bluetoothauslöser, andere Brennweite. Und die manuellen Einstellmöglichkeiten sind zumindest in meinem Handy begrenzt. Ich habe bereits 2,3 DSLR probiert, einige Kompaktkameras und einige Analogkameras. Ich fotografiere tatsächlich, wie auch der besagte Freund, unheimlich gern analog. Mir ist nur wie gesagt das Frustpotential anfänglich zu hoch. Auf Platz zwei kamen dann die DSLR. Das waren halt alles steinzeitliche Modelle. Man bekommt auch mit denen schöne Fotos hin, aber eben weniger komfortabel. Ich fand die Bedienung (Nikon und Canon) nicht ganz intuitiv, den Autofokus konnte man vergessen und für mich am Schlimmsten: Es dauert ewig, bis man erneut auslösen kann. Die Größe finde ich gar nicht schlecht, das Gewicht allerdings lästig. Kompaktkameras mag ich nicht, da kann ich in den meisten Fällen wirklich direkt das Handy nehmen. Der Freund sagt, ich mache mir wegen Sachen Gedanken (ISO, Rauschverhalten, Bokeh etc.) von denen er sich ziemlich sicher ist, dass die Unterschiede nicht sooo dramatisch sind, als das es für mich die erste Zeit eine Rolle spielt. Er sagt, er müsse die Lumix natürlich in der Hand halten, aber vom Papier her geht er davon aus, dass die Möglichkeiten bei schlechtem Licht keinesfalls schlechter, vielleicht besser als bei seiner alten DSLR sind, die bereits ab ISO 800 anfängt zu rauschen. Und das wir ja auch mit der schon tolle Fotos nachts in der Stadt mit Kunstlicht machen konnten. Zumal er sagt, eine halbe Blendenöffnung mehr bei APS-C möge zwar viel klingen (50% mehr), in der Praxis aber kaum einen gravierenden Unterschied machen. Und erst Recht sieht er mehr Spielraum, als wenn er analog fotografiert. Er hat das Gefühl, dass es in der Fotocommunity sehr viele Menschen gibt, die sich ganz viel an einer unheimlich tollen Ausrüstung ergötzen, aber nicht mal ansatzweise handwerklich die Möglichkeiten von weitaus günstigeren Geräten ausnutzen (könnten), ich aber wenn ich das nicht tue und handwerklich besser werde, seiner Vermutung nach noch lange mit der Lumix arbeiten und fantastische Fotos machen könnte. Nun muss ich aber sagen, dass digitale Kameras auch nicht sein Metier sind. Er hat sich die DSLR vor 6,7 Jahren als Teenie gekauft und da eigentlich nur ein Angebot bei MediaMarkt wahrgenommen, ohne sich genauer Gedanken darüber zu machen. So richtig Blut geleckt hat er erst, als er ne Analogkamera von seinem Opa vererbt bekam. Er kann mir nun stundenlang über Filme, Entwicklung, Digitalisierung, Analogkameras und deren Umgang etc erzählen, aber er musste auch erstmal googlen um zu wissen, was ein MFT Sensor überhaupt ist. Er sagte, er würde an meiner Stelle erstmal die Lumix G110 bestellen, weil er wie gesagt vom Papier her Möglichkeiten darin sieht, von denen er in seinen Anfängen nur geträumt hätte und es deshalb blödsinnig findet, sich jetzt eine sehr teure Ausrüstung zu kaufen, weil ich erstmal schauen soll, in welche Richtung ich mich entwickle. Vielleicht will ich ja wirklich analog fotografieren, vielleicht will ich eine Vollformat, vielleicht bleibe ich ganz lange bei der Lumix… und er würde das erstmal alles sondieren, bevor er nun mehrere tausend Euro ausgibt. Genauso hat er mir explizit abgeraten, sich gleich eine Festbrennweite zu kaufen. Er sagt, er habe sich auch ne 50mm Festbrennweite gekauft, weil das oft als besonders vielseitig beschrieben wird, jene aber nur bei ihm verstaubt, weil er den Look von einer 35mm Festbrennweite einfach lieber mag und jetzt quasi immer die an der Kamera hat. @Flyingrooster: Ich werde jetzt tatsächlich erstmal die Lumix bestellen und wenn ich mit der nicht zurecht komme, die Fuji nochmal näher in Betracht ziehen. Es ist halt echt die Frage, ob ich mit der Lumix nicht vorerst mehr als gut bedient wäre und später sehe, ob mir das reicht oder ich gleich in die Vollen greife. Wir haben uns dann auch Beispielbilder von Kameras mit MFT Sensoren angesehen. Einmal die aus dem Thread hier, aber vor allem jene: https://www.bernhard-rauscher.de/2017/04/kann-micro-four-thirds-mft-auch-bokeh/ Das ist scheinbar ein Profi, der unheimlich gern mit MFT fotografiert (obwohl er auch noch Volformat etc. hat) und ich finde seine Ergebnisse damit durchaus super. Er hat ja auch mit Vollformat einen direkten Vergleich gezogen. Und auch seine Bilder beweisen, dass es Blödsinn zu sein scheint, mit MFT könne man kein schönes Bokeh machen. Nur lustig, dass seine Bilder mit dem angeblich lichtschwächeren MFT Sensor im Vergleich zu Vollformat eher ein wenig überbelichtet sind :D. @Wuschler: Ich werde wie gesagt wohl erstmal noch ne Stufe kleiner beginnen und schauen, ob mir da was fehlt und wenn ja, was. Wie du aber auch schon sagst, gibt es ja auch für MFT Kameras sehr lichtstarke Objektive und sie haben andere Vorteile. Mal schauen. Ich glaube immer mehr, dass sich vieles da viel dramatischer liest als es ist mit den angeblichen Nachteilen der Sensoren. Aber ich muss es am Ende ja wirklich erstmal ausprobieren. Wenn mir die Lumix nicht gefällt, würde ich zu einer Fuji tendieren. @klm: Wo finde ich die Bilder? Ich kann da gerade keinen Link anklicken. @noreflex: Im Moment sind meine Gedanken und Eindrücke tatsächlich absolut identisch mit den deinen. @Joachimeh: Ich habe mir die Lumix G110 jetzt tatsächlich erstmal bei Amazon bestellt. Lieferung dauert zwar noch einen Monat, aber was die Rückgabe angeht, fühle ich mich nirgendwo sicherer. Und ich brauche die ja nicht dringend morgen… ich wäre natürlich gespannt, aber es ist kein Drama etwas zu warten. @Prosecutor: Wenn man weiß, worauf man achten soll, dann sieht man schon, dass es mit KB „stärker“ ist. Aber der Unterschied ist wirklich nicht so extrem wie man meinen könnte und auch mit MFT schon toll. Und… bitte nicht steinigen …. Ich mag das etwas weniger starke Bokeh auf dem Bild der MFT Kamera sogar lieber. Und ja… das mit dem Papagei finde ich beeindruckend. Ich wüsste nicht, was ich irgendwie noch „mehr“ oder besser an Bokeh bräuchte, wenn ich das so sehe. @Johnboy: Also rein theoretisch kann die G91 nichts besser und nichts mehr als die G110. Für das 25mm Objektiv wäre auch jetzt sofort schon genug Budget. Nur fange ich eben an. Es wäre für mich finanziell auch stemmbar, 3000€ dafür auszugeben. Dann gehe ich halt ein paar Monate ein paar mal seltener essen etc. Nur finde ich 1000€ auch unabhängig davon wofür einfach viel Geld, weshalb ich hier bevor ich genau weiß, wohin die Reise geht, nicht übertreiben will. @43nobbes: Ja, bisher bin ich auch an den Punkt und genau das mit der Bildbearbeitung hat der Freund auch gesagt. Er meint er würde eh nicht darauf setzen, das Bild direkt aus der Kamera immer gleich „ideal“ haben zu wollen, weil ich digital viel mehr Spielraum bzgl. Dynamik, Kontrast, Bearbeitung etc. hätte, wenn das Bild tendenziell eher etwas unterbelichtet ist (bzw. analog überbelichtet) und von den Farben vielleicht sogar vorerst etwas „blass“ erscheint. Genauso mit dem Bokeh sagte er auch, wenn mir das nicht ausgeprägt genug wäre, mache ich es halt mit zwei Klicks in PS. @Wie immer: 1. Ja, mit der Zeit hat fast jeder mehrere Kameras. 2. Nein, das sehe ich etwas anders. Der besagte Freund ist Student, hat wenig Geld, sich seine analoge "Lieblingskamera" gebraucht für 50€ gekauft... und er wurde nun gebeten, seine Bilder in einem zentralen Atelier in Nürnberg ausstellen zu dürfen, macht aus dem für sich finanzierbaren fantastische Sachen (finde ich... ist ja immer sehr subjektiv). Wenn ich vergleiche, was manche "Profis" da mit nem 20k Setup aufs Papier rotzen (ganz böse gesagt, ist ja auch wieder nur sehr subjektiv), glaube ich zunehmend, das zu Anfang ein irre teures Setup einfach Blödsinn ist und die Kunst mitunter darin besteht, erstmal das Potential von dem was man hat auszunutzen. Walther Röhrl hat das Fahren auf nem alten 123er Mercedes 200d gelernt. Hatte der gleich als Fahranfänger einen Ferrari? Trotzdem wurde er zu einem der weltweit besten Fahrer. Teilweise gebe ich Recht, meine Mutter sagte auch schon immer: "ich bin zu arm um billig zu kaufen". Aber ich finde 1000€ für einen völligen Newbie in dem Bereich jetzt nicht günstig und wenn die Kamera am Ende vor allem in der Ecke verstaubt (was ich nicht hoffe), habe ich weniger Geld verbrannt. Und wenn mir die Kamera irgendwann nicht mehr reicht, dann reicht mir auch keine für wenige 100€ mehr (vermute ich ganz stark). dann würde ich direkt auf Vollformat oder ähnliches umsteigen.
  9. Erstmal vielen Dank für eure Beteiligung. Ich freue mich echt über eure Anregungen. Es ist halt schon eine gewisse Investition und ich möchte da natürlich das zu meinen Bedürfnissen nach Möglichkeit Passendste finden. Theoretisch könnte ich mein Budget auch verdoppeln. Das Problem: Wenn ich dem Hobby am Ende doch nicht so sehr nachgehe, wie ich mir das vorstelle, wäre es auch doppelt soviel Geld „rausgeworfen“. Klar, kann man alles verkaufen, aber wenn man keine alte Mittelformat oder sowas begehrtes/besonderes hat vermutlich nur mit viel Verlust. Ich stehe bei dem ganzen Thema also permanent dazwischen nicht zu sehr zu sparen, so dass ich lange glücklich damit bin und dazwischen, es nicht zu übertreiben bzw. viel mehr Geld auszugeben, als es für mich und meine Bedürfnisse sinnvoll wäre. Der Verkäufer sagte, dass Fuji hinter dem Sensor nochmal eine andere Technologie hat, weshalb der APS-C Sensor von denen wohl schon ein klein wenig mehr (wenn natürlich immer noch deutlich entfernt) in Richtung Vollformat geht. Er sagte ich hätte mit der Fuji seiner Ansicht nach eine Kamera, auf der ich längerfristig mehr aufbauen kann bzw. gestalten kann. Nicht nur wegen Bokeh, sondern auch wegen dem Rauchverhalten bei Dämmerung. Und ich muss sagen, dass ich die Fuji optisch unheimlich schön finde – was aber wirklich nicht kaufentscheidend ist. Die Funktion ist wichtiger. Nur, sehe ich das richtig und kann man bei der XT30 den Bildschirm nicht nach vorne/oben klappen? Dann wäre die ohnehin raus und es bliebe nur die XE4. Allein für den Preis der Kamera könnte ich mir zu der Lumix natürlich auch gleich noch Festbrennweite und etwas Ausstattung kaufen. Vermutlich könnte ich dann mit der Lumix bzgl. Freistellung/Bokeh (entschuldigt, wo ist der Unterschied?) mehr reißen, als mit der Fuji mit Kitobjektiv. Doch was, wenn mir die Lumix bzgl. Rauschverhalten/Bokeh irgendwann nicht mehr reicht? Dann müsste es wohl gleich ne neue Kamera sein. Denn ich fotografiere auch gerne mal abends in der Stadt und nutze Kunstlicht (Schaufenster, Werbeschilder etc.) oder in der Dämmerung. Wenn das nicht geht, wäre das leider auch ein Aus für MFT. Nun wird an anderer Stelle aber oft gesagt, dass die Bilder eines MFT Sensors bis ISO 3200 noch einwandfrei sind. Der Kumpel von mir, der nun wirklich beeindruckende Bilder macht (finde ich), würde mir aber sinnbildlich beinahe den Vogel zeigen, wenn ich in den Situationen über ISO 3200 gehe. Daher die Frage: Sind die noch rauschfrei erreichbaren ISO Werte von APS C oder erst recht FF eher „nice to have“ aber kaum mal in der Praxis relevant, oder könnte ein MFT System dann, selbst wenn Bokeh nicht das Problem ist, mir in solchen Situationen das Leben schwer machen? @Wuschler: Wie definiert man denn ein schönes/gutes Bookeh? Für mich wäre es schön, wenn es „cremig“, nicht zu hart in den Strukturen ist. Alle sind sich allerdings einig, dass Objektive und der Mann hinter der Linse sehr viel mehr ausmachen, als ein unterschiedlicher Sensor. Die Frage die ich mir stelle ist nur, ob ich mit MFT schnell an (kreative) Grenzen gelange, denn dann würde ich das Geld was ich jetzt spare ja relativ schnell doppelt und dreifach zahlen müssen, wenn ich mit Objektiven nix mehr reißen kann und eben an die Grenzen der Kamera komme. Nur wie eben angedeutet frage ich mich halt, ob ich diese Grenzen überhaupt in den nächsten Jahren erreichen würde oder ob das eher so fiktive Werte sind, die in der Praxis am Ende keine Rolle spielen, wenn ich weder Profi bin noch die Fotos auf Plakatwände drucken will. Achja, dazu: Die Fotos sollen auch (oder gerade) ausgedruckt schön sein. @Johnboy: Doch, er hat mir auch für die Fuji ein Objektiv genannt, wo die Billigvariante (von der er abrät) 200€ und die seines Erachtens nach gute Variante 500€ kostet. Viel Geld, was ich bei dem massiv höheren Preis der Kamera sicher nicht gleich zum Anfang dazu kaufen werde. @Beerwish: Das mit den günstigen Objektiven spräche natürlich für Sony. Hat Fujifilm denn da nochmal einen anderen Verschluss? Denn der Verkäufer sagte das wäre der Nachteil bei Fuji, dass die Objektive teurer seien und es kaum was von Drittanbietern gibt. @Wuschler: Aber KB ist doch auch nochmal mehr als APS-C oder? Quasi Vollformat? Naja, würde ich für 1500€ KB mit nettem Objektiv und etwas Grundausrüstung bekommen, würde ich schon überlegen, den Aufpeis zu zahlen. Aber du meinst mit 1500-2000€ vermutlich die günstigsten Body`s in dem Bereich ohne drum- und dran, oder ? @timeit: Nachdem ich eure Bilder hier gesehen habe und mal nach Portraits mit den Objektiven gegoogelt habe, mache ich mir wegen Bokeh keine großen Gedanken mehr bzw. frage ich mich als Laie, was man da überhaupt noch mehr will. Bleibt nur noch die Sorge mit dem Bildrauschen, bei der ich auch nicht weiß, ob sie in der Praxis eine Relevanz hat. Als ich nach dem von dir genannten Voigtländer Objektiv gegoogelt habe (was preislich natürlich zumindest anfänglich für mich völlig indiskutabel wäre) das 7Artisans 50mm f/0,95 Micro Four Thirds entdeckt, was es bereits für 270€ gibt. Ich weiß allerdings nicht ob das was taugt und ob bei der Marke 50mm auch 100mm Kleinbild entspräche, was mir als Festbrennweite zuviel wäre. Ich denke eher so an 40,50mm. @nightstalker und @Wuschel: bei den Bildern von euch beiden wüsste ich nun nicht, was man noch viel mehr an Bokeh will :D. Und gerade bei dem letzten Bild von @Prosecutor finde ich das Bokeh nun nicht besonders stark, aber schön und die Frauen heben sich für meine Augen sehr klar ab. Für Bokeh mit einem MFT Sensor muss der Hintergrund doch weiter entfernt als bspw. Bei Vollformat sein, oder? Bleibt wieder die Frage nach der Praxistauglichkeit. Ich muss nun nicht nur die Nase scharf bekommen und das restliche Gesicht verschwindet im Bokeh, ich will aber auch nicht 500m vom Hintergrund dafür entfernt sein müssen.. beides etwas überspitzt gesagt. Ich möchte einfach in einem noch annähernd finanziell vernünftigen Bereich für meine Bedürfnisse die größten, kreativen Freiheiten bzw. auch die größten Freiheiten um zu lernen. Oder knapper: Mir stellt sich halt die Frage, ob eine Kamera mit MFT Sensor nicht schnell viel teurer werden würde, weil mir die Möglichkeiten ausgehen und ich dann zu APS-C oder direkt FF wechseln „muss“, oder ob das jetzt alles nicht so gravierend ist, wie ich nach dem Lesen einiger Tests etc. glauben könnte und ich mit einer MFT Kamera und einem sich von Zeit zu Zeit ausbauendem Equipment auch in der Dämmerung oder, falls gewünscht mit Bokeh noch lange glücklich wäre.
  10. Das mit der Zukunftssicherheit der Systeme hat mir auch schon ein Profi genauso gesagt und das ist natürlich eine nicht unerhebliche Rolle. Mir sagte kürzlich aber tatsächlich jemand in einem Fotogeschäft: "Die MFT Kameras sind P/L-mäßig super und mit nem lichtstarken Objektiv bekommen sie auch ein schönes Bokeh, aber für ihre Zwecke mit Fokus auf Portrait, gestalterischen Möglichkeiten, Licht etc. würde ich eine Fujifilm XT30 oder XT4 nehmen". Die XT30 kostet 1000€. Wenn ich da vorerst mit dem Kitobjektiv schon Bokeheffekte wie bei einer MFT Kamera mit günstiger Festbrennweite hinbekommen kann, wäre das ja auch noch okay. Dann bin ich mit ein wenig Kleinkram wie Tasche etc. eben bei 1100-1200€. Das ist mehr als ich ausgeben wollte, aber wenn ich das brauche, um für meine Zwecke auch längerfristig Spaß zu haben, wäre das noch okay. Eine halbseidene Lösung die am Ende auch kaum besser ist als mein Handy bringt mir nix, aber jetzt als absoluter Anfänger mit Vollformat, super Objektiven etc. anzufangen, wo ich am Ende 10.000€ ausgebe, fände ich auch absurd. Wie ist dazu eure Meinung? Sind die Unterschiede bzgl. Bokeh und Bildrauschen bei MFT im Vergleich zu ner Fuji jetzt nicht sooo gewaltig, als das es für mich vorerst eine Rolle spielt oder sollte ich mir lieber nochmal genauer Gedanken bzgl. einer Fuji (oder anderen Modellen, wenn ihr welche wisst) machen, um für meine Bedürfnisse die nächste Zeit gut gerüstet zu sein? Achso, und ja, ich fühle mich mit dem Smartphone auch eingeschränkt. Ich vermute es kommt durch die Brennweite, weshalb die Fotos auch oft etwas "verzerrt" aussehen. Ich finde auf jeden Fall, dass erstens Farben weniger schön sind und vor allem, dass Proportionen einfach nicht so realistisch sind. Bei einer "richtigen" Kamera kann ich mir eben eine 50mm Festbrennweite kaufen und es wirkt doch noch "echter". Das gleiche gilt für Aufnahmen in schummerigem Licht. Ich habe durch wechselbare Objektive halt viel, viel mehr Möglichkeiten. Vom Bokeh mal ganz abgesehen, was so mit dem Handy halt nicht geht. Und ich will lernen selbst zu fotografieren und kein Softwarebokeh, sonst könnte ich gleich die automatische Intelligenz vom Handy anlassen und die für mich völlig unbefriedigenden Ergebnisse dessen verwenden.
  11. Schon allein wegen einem nicht durch Software entstandenem Bookeh fällt ein Smartphone ja raus, weil das mit dem winzigen Sensor angeblich nicht möglich ist. Ich finde die Farben hässlich und es geht auch irgendwie um das Gefühl. Wenn ich mit den Kameras des Kumpels fotografiert habe, hatte ich immer viel Spaß. Mit dem Smartphone habe ich den nicht. Ich möchte im Übrigen auch einen Sucher (ergänze ich gleich). Den hat ein Smartphone auch nicht. Wenn man von Schwächen wie der langen Auslösedauer absieht, bekommt man (bzw. ich) mit der 6,7,8 Jahre alten Canon DSLR von dem Freund schon Fotos hin, von denen ich mit dem Smartphone (Huawei P30) nur träumen könnte. Das ist auch keine Vollformat, es war damals schon ein Einsteigermodel. Und sogar das hat ein schwenkbares Display.... Wenn es um den Look geht, würde ich am liebsten gleich eine Analogkamera nehmen, aber da ist der Frustfaktor am Anfang einfach zu hoch für mich. Ein schwenkbares Display ist mir wirklich wichtig. Wenn ich mich 3 Meter von der Kamera entfernt auf einen Stuhl setze mit dem Selbstauslöser versteckt in der Hand, wie soll ich dann das Bild auf dem Smartphone kontrollieren? Auf ein zweites Stativ? Das ist mir eine zu große Einschränkung einer für mich wichtigen Funktion. Wenn man denn gebraucht vom Händler mit zwei Jahren Garantie eine passende Kamera mit wenig geschossenen Fotos (sagen wir mal unter 3000) findet, wäre das vielleicht eine Option - aber momentan fühle ich mich mit dem Gedanken nicht ganz wohl.
  12. Liebe User, ich entschuldige mich schon vorab für Formulierungen oder Fragen, wo sich die Profis von euch die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen :). Ich habe mich nun seit Wochen mit Kameras beschäftigt und bin nur immer verwirrter. Vorab auch sorry das ich direkt als neuer User so viele Fragen habe. Aber irgendwann muss man ja irgendwie anfangen :). Ich bin 35 Jahre alt, neu hier und freue mich auf neue Erkenntnisse und Austausch mit anderen Anfängern, Neugierigen und Profi`s :). Ein guter Freund von mir ist leidenschaftlicher Fotograf mit 6 Analogkameras, einer DSLR etc. und mit seinen Kameras habe ich bereits fotografiert und m.E. gute Ergebnisse erzielen können. Nun habe ich etwas Blut geleckt und möchte mich gerne genauer mit dem Thema befassen und auch mit weniger Zufall und mehr Bewusstsein tolle Fotos machen :). Ansonsten habe ich bisher nur mit dem Handy fotografiert, was mir aber weniger Spaß macht und wesentlich weniger schöne Ergebnisse (in meinen Augen) bringt. Meine Vorerfahrungen sind also recht überschaubar. Ich suche nun eine Kamera für den Einstieg und wollte für alles zusammen definitiv unter 1000€ bleiben, weniger wäre natürlich besser. Gebraucht kaufen wäre mir allerdings zu riskant. Was ich auf vielen Websites lese und was mir auch ein Profi im Fachgeschäft sagte: Man solle sich mittlerweile lieber Systemkameras kaufen, weil die Technik deren Meinung nach die DSLR ablösen wird. Und auch ich bin natürlich froh, weniger Gewicht und kleinere Abmaße mitschleppen zu müssen. Eine winzige Reisekamera oder eine für "immer dabei" brauche ich jedoch nicht. Es geht mir schon eher um geplante Shootings (jedoch auch unterwegs), weshalb die Größe einer klassischen Spiegelreflex nun nicht toll, aber kein Drama wäre. Videos sind für mich nebensächlich, fotografieren möchte ich vor allem Menschen. Dazu gehöre aber auch ich selbst, somit muss ein zur Seite oder nach Oben klappbares Display vorhanden sein. Ein nach unten klappendes finde ich, sorry, blödsinnig - weil zumindest ich gerade auch Fotos mit Selbstauslöser und Stativ von mir machen würde und keine Schnappschüsse, denn ich bin auch kaum in Social Media Plattformen unterwegs und dafür reicht mir dann auch das Handy. Nach langer Suche bin ich nun bei der Lumix G110 hängen geblieben. Aber eigentlich wegen keinem der Gründe, wofür sie konzipiert wurde. Es geht lediglich um das Verhältnis von Funktionen zu Preis, schwenkbarem Display und gutem Repertoire an Wechselobjektiven. Mit günstiger Tasche, Gegenlichtblende, Speicherkarte, Stativ und Ersatzakkus würde ich auf lediglich ca. 750€ kommen. Eine relativ lichtstarke Festbrennweite mit 25mm (also 50kb) ist für etwa 150€ zu haben. Selbst damit würde ich also unter 1000€ bleiben. Nun kommen wir aber zu dem Punkt, der mich stark zweifeln lässt: Man liest an vielen Stellen, dass ein schönes Bokeh mit den Kameras mit MFT Sensor kaum möglich ist, Das wäre dann für mich wiederum ein mögliches No Go. Ich will nicht immer ein starkes Bokeh, aber ich möchte die gestalterische Möglichkeit haben und mich auch damit kreativ ausprobieren können. Nun ist die Frage, ob ich mir der günstigen Festbrennweite mit F1.7 oder sogar mit dem Kitobjektiv sowas durchaus realisieren kann und sich das "geht nicht" eher auf Effekte bezieht, die man ohnehin nur mit einem sehr teuren Setup erzielt oder auch auf ein "normales" Bokeh, was man auch mit eher günstigen DSLR und Objektiven erreichen kann. Ich möchte kein Softwarebokeh, sondern grundsätzlich viele (manuelle), gestalterische Möglichkeiten. Die kleine Größe der Lumix brauche ich auch nicht. Weniger schwer und sperrig als eine klassische DSLR ist schon angenehm, aber das ist nicht der Fokus. Ich suche also eine Kamera: -Für Porttraitfotografie oder auch Menschen in Bewegung. Ein guter Autofokus, dementsprechende Möglichkeiten der Belichtung und ggf. Stabilisierung von Bewegungen (ich muss es noch lernen, die Hand stets ruhig zu halten) fände ich also wichtig. -Wechselobjektive müssen machbar sein. Kreativer und gestalterischer Spielraum sind mir wichtig. -klar, irgendwann braucht man mehr Licht, Blitz und/oder Stativ. Ich möchte aber auch ohne noch bis zu einem gewissen Grad in der Dämmerung scharfe, gute Fotos realisieren können. -Ein (für das Preissegment) schönes Bokeh sollte möglich sein. -Das Display muss zwingend nach vorne dreh- oder klappbar sein (nicht vorne unten). -Die Kamera muss Fotos schnell verarbeiten. Bei der alten DSLR von dem Freund (er nutzt die nur noch zum einscannen von Negativen) dauert es gefühlt zwei, drei Sekunden, bis das Foto auf dem Display auftaucht und man ein neues machen kann. Das soll aber möglichst unmittelbar möglich sein, weil die schönsten Momente bei einem Shooting manchmal eben nicht durch eine geplante Pose, sondern spontane Momente/Mimiken/Gestiken entstehen. -Ich liebe die Farben von Analogfilmen. So richtig bekommt man das wenn überhaupt soweit ich weiß meist nur in Lightroom hin, aber kontrastreiche Bilder mit satten, knackigen Farben wären eine schöne Grundlage :). Die Analogfilmfilter in den Kameras von Fujifilm finde ich da natürlich sehr cool, aber auch da finde ich kaum aktuelle Modelle unter 1000€. Rein theoretisch wären 150€ mehr am Ende kein Beinbruch, nur muss ich auch aufpassen die Grenze nicht endlos immer weiter nach oben zu verschieben, weil dann dies und das und jenes noch besser/anders wäre. -Ein (brauchbarer) Sucher ist mir wichtig. Optionen ohne Sucher kommen nicht infrage. Abseits der Lumix habe ich nur noch die Canon M50 Mark II als Möglichkeit gefunden, 750€ sind schon grenzwertig, aber sollte ich mit dem Kitobjektiv beispielsweise ein schönes Bokeh hinbekommen und auch noch bei Dämmerung schöne Ergebnisse realisieren können, wäre das am Ende ja auch nicht teurer als die Lumix für 600€ plus günstige Festbrennweite für etwa 150€. Die Sony und Fujifilm Systemkameras finde ich auch reizvoll, doch aktuelle Modelle finde ich kaum unter 1000€ und da würde dann halt nicht mal genug Budget für etwas "Grundausstattung" übrig bleiben. Von der Canon sowie auch von Modellen die älter als etwa 2 Jahre sind riet man mir im Fotogeschäft wegen "weniger guter Zukunftssicherheit" ab - denn ich möchte schon die nächsten, sagen wir mal 10 Jahre mit der Kamera meine fotografischen Fähigkeiten ausbauen können. Ich finde einfach nichts, was das vereint. Die Lumix ist mir fast ZU klein, aber das wäre kein Ausschlusskriterium. Die ganze Ausstattung für Vlogin & Co. ist für mich unnötig. Vielleicht will ich irgendwann mal ein Video aufnehmen, aber ich denke dafür würden mir auch die Möglichkeiten einer 10 Jahre alten DSLR ausreichen. Auch einen tollen Ton brauche ich nicht. Es geht mir um Fotografie von Menschen. Portraits, in Bewegung, mit Bokeh, ohne Bokeh... viele, gestalterische Möglichkeiten für diesen Zweck. Auch Naturfotografie etc. ist für mich kein Hauptkriterium. Mich fasziniert einfach die eigene Schönheit und Ästhetik eines jeden Menschen und diese festzuhalten. Ich weiß, viele Ansprüche und vielleicht denken sich nun manche "was will der mit dem bisschen Geld erwarten". Das "Problem" ist, dass ich ja erst einsteige und wenn ich sie am Ende doch nur gelegentlich nutzen sollte, wäre es halt wirklich ärgerlich wenn da 2000€ in der Ecke verstauben. Und etwas Geld sollte ja auch übrig bleiben, um sich später mehr Objektive etc. leisten zu können. Nun also die Frage, ob ich all das mit der Lumix bzw. einer Kamera mit MFT Sensor doch gut hinbekomme und wenn nicht, welche Alternativen für meine gewünschten Zwecke infrage kämen. Ich würde mich wirklich sehr über Hilfe von euch freuen. Ich bin langsam einfach überfordert.
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