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Color Management ist ein heikles Thema: Wer sich mit digitaler Fotografie beschäftigt, weiß – oder ahnt zumindest – wie wichtig es ist, die Farbwiedergabe von Kamera, Monitor und Drucker zu kalibrieren und aufeinander abzustimmen.

Kümmert man sich überhaupt nicht um Kalibration und Profilierung, läuft man Gefahr, Bildergebnisse zu bekommen, die mit dem Motiv oder der beabsichtigten Bildwirkung nur noch wenig zu tun haben.

Ich persönlich bin da ein gutes Beispiel, naja eher Negativbeispiel. Mit Ausprobieren, angelesenem Wissen und Try & Error komme ich zu akzeptablen Ergebnissen. Zwischendurch produziere ich aber einiges an Fehldrucken – und von einem effektiven und zuverlässigen Workflow von der Aufnahme bis zum Ausdruck bin ich meilenweit entfernt.

Geht nur mir das so? Das würde mich wundern 😉

Ich habe eine kleine Umfrage mit ein paar Fragen zusammengestellt, um rauszubekommen wie es der typische Forumsuser mit Color Management hält…

» Umfrage Color Management

Die Ergebnisse veröffentliche ich in ein paar Tagen im Forum – natürlich vorausgesetzt, ich bekomme genug Antworten 😉

» Umfrage Color Management (oder warum nicht)

 

About The Author

Andreas Jürgensen ist Fotoingenieur und lebt in Bonn. Er betreibt das Leica Forum, das Systemkamera Forum und das Fuji X Forum. Ihr findet mich auch auf Google+

3 Comments

  1. gute Idee, Andreas – da haben wir ewas gemeinsam … 😉

  2. Da ich oft genug schon an einem zufriedenstellenden Weißabgleich scheitere*, habe ich Farbmanagement weitgehend aufgegeben. Ein i1 Display Pro liegt zwar griffbereit, und ich würde behaupten, mit DisplayCAL umgehen zu können, nur bringt das bei meiner Fotografie keinen Mehrwert. Daher spar ich mir die Zeit.

    * Ich habe sehr oft Situationen, in denen Kunstlicht und Tageslicht zusammenkommen oder Kunstlichtquellen mit arg unterschiedlicher Farbtemperatur die Szenerie bestimmen. Da gibt es kein richtig oder falsch, nur Willkür oder Zufall. Einzelbilder sind bei mir nicht wichtig genug, um mühsam mit Ebenen, Masken und mehreren Weißabgleichen zu arbeiten. Wenn mir ein Farbstich gar nicht passt, entsättige ich ihn.

  3. Ich finde es wichtig, dass man wenigstens einen kalibrierten und oder profilierten Monitor hat. Die Ausdrucke, egal ob Dienstleister oder eigener Drucker, sollten ja ungefähr die Farben haben, die man auch am Monitor sieht. Die Drucker beinhalten in der Software schon Farbprofile ohne das man es merkt. Des weiteren will man, dass die Bilder ja auch auf verschiedenen Monitoren annähernd gleich aussehen.
    Du stellst ein Bild ins Netz und die Leute erzählen dir was von unnatürlichen Farben oder so, kann es daran liegen, dass vielleicht dein Monitor die Farben falsch anzeigt und du die Farben der Bilder falsch bearbeitest.

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