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Das APS-C Objektiv Sony E 16-70 mm und die Vollformat-Optik Sony FE 24-70 mm sind auf den ersten Blick ungleiche Gegner – aber nur auf den ersten Blick. Diese Objektive sind ähnlicher als man denkt, zumindest im Brennweitenbereich bis 70mm an Kleinbild, denn beide Objektive wurden von Zeiss als Vario-Tessar® T* designed.


Einleitung

Vor ziemlich genau zwei Jahren habe ich bereits einen Vergleich zwischen einem APS-C Objektiv und einem Vollformatobjektiv gemacht; damals im Weitwinkelbereich mit dem E 10-18 mm F4 OSS und dem FE 16-35 mm F4 ZA OSS. Seither habe ich die 24 Megapixel Sony A7 gegen eine 42 Megapixel Sony A7R II getauscht und lange überlegt, welches Standardzoom man an der Sony A7R II nutzen könnte. Ausgeholfen habe ich mir bei Reportagen immer mit der Sony A6000 und dem E 16-70 mm F4 ZA OSS – eine gute Kombi, aber bei High-ISO doch hin und wieder überfordert. Beim FE 24-70 mm F4 ZA OSS haben mich immer wieder die schlechten Tests und Nutzererfahrungen abgeschreckt, aber letztlich ist es dann doch in meine Fototasche gekommen – darüber berichtet habe ich bereits.

Vorüberlegungen

Wie bei jedem Vergleich zweier Objektive macht man sich zu Beginn ein paar Gedanken, wie man die beiden Objektive vergleichen möchte. Vorab möchte ich sagen, dass mir die Idee zu diesem Vergleich nicht selber gekommen ist, sondern unter dem o.g. Beitrag zum FE 24-70 mm F4 ZA OSS in einem Kommentar angeregt wurde.

In der Regel vergleicht man ähnliche oder gleiche Produkte unterschiedlicher Hersteller an einer Kamera, wie z.B. 70-200 mm F2.8 – Objektive von Sony, Tamron und Sigma an einer Sony alpha 99. Für den Vergleich des E 16-70 mm F4 ZA OSS, welches für APS-C Kameras konstruiert wurde, mit dem FE 24-70 mm F4 ZA OSS, gebaut für Vollformat-Kameras, gibt es viele Möglichkeiten. So könnte man z.B. beide Objektive an der Sony A6000, A6300 oder einer anderen APS-C Kamera mit E-Mount vergleichen. Diesen Vergleich halte ich nicht für sinnvoll, denn zum einen würde man im unteren Brennweitenbereich sehr unterschiedliche Bildwinkel vergleichen: 83° bei 16 mm am E 16-70 mm F4 ZA OSS und 61° bei 24 mm am FE 24-70 mm F4 ZA OSS, zum anderen könnte man an einer APS-C Kamera die Randbereiche des FE 24-70 mm F4 ZA OSS nicht auswerten, da die APS-C Kamera nicht den vollen Bildkreis nutzen würde.

Eine andere Möglichkeit wäre, beide Objektive an einer Sony A7R II zu vergleichen. Hier würden vergleichbare Bilder mit 42 Megapixel unter Verwendung des FE 24-70 mm F4 ZA OSS und 18 Megapixel beim E 16-70 mm F4 ZA OSS im Crop-Modus entstehen. Der große Vorteil bei diesem Vergleich wäre die identische Anzahl von Sensorpixel / cm², denn die A6000 stellt mit einer Anzahl von 6,65 Megapixel / cm² tatsächlich leicht höhere Anforderungen an ein Objektiv als eine A7R II mit 4,94 Megapixel / cm².

Ich bin jedoch der Meinung, dass man die beiden Objektive an Kameras mit dem Sensor testen sollte, für den sie entwickelt, gebaut und damit vorgesehen sind. Das stellt sicher, dass der Sensor und erzeugter Bildkreis des Objektivs zusammenpassen und die Randbereiche von Objektiv und Sensor bewertet werden können. Deshalb vergleiche ich Bilder, gemacht mit dem E 16-70 mm F4 ZA OSS an der A6000, mit Bildern, die mit dem FE 24-70 mm F4 ZA OSS an der A7R II gemacht wurden. Damit werden beide Objektive an der Sony-Kamera mit der jeweils höchsten Auflösung ihrer Klasse getestet. Ich denke außerdem, dass dieser Vergleich besonders für die Fotografen hilfreich ist, die z.B. überlegen auf Vollformat um- bzw. aufzusteigen, aber auch für die Fotografen, die sich überlegen vollständig aus dem Vollformatbereich zurückzuziehen.

Und damit der Vergleich auch ein richtiger Vergleich ist, habe ich mir noch ein paar weitere Überlegungen und Gedanken gemacht:

  • Da die A6000 keine Sensorstabilisierung hat, habe ich die Bilder vom Stativ gemacht und dazu natürlich die Sensorstabilisierung an der A7R II abgeschaltet.
  • Außerdem habe ich an beiden Kameras die Einstellungen für die Objektivkorrektur aktiviert gelassen, um die bestmöglichen Bildergebnisse zu erzielen.
  • Erzeugt wurden JPGs in maximaler Auflösung unter Verwendung des Kreativmodus „Neutral“ mit Default-Einstellung; die Bilder wurden nicht nach Lightroom importiert und auch sonst keine Bildveränderungen vorgenommen.
  • Die Bilder aus der A7R II wurden auf die Auflösung der A6000 (6000×4000 Bildpunkte) heruntergerechnet, damit die Auschnitte im Vergleich den gleichen Maßstab haben.
  • Alle weiteren Kameraeinstellungen wie AF, Belichtungsmessung, etc. wurden so weit als möglich identisch konfiguriert.

Bevor wir uns aber an die Analyse der Bilder machen, erst einmal ein paar technische Daten und eine visuelle Gegenüberstellung der beiden Objektive.

Technische Daten

Objektiv Vario-Tessar® T* E 16–70 mm F4 ZA OSS Vario-Tessar® T* FE 24–70 mm F4 ZA OSS
Größe  66,6 x 75 mm  73 x 94,5 mm
Gewicht  308 g  426 g
Brennweite (35mm)  25-105 mm  24-70 mm
Naheinstellgrenze  0,35 m  0,4 m
Filterdurchmesser  55 mm  67 mm
UVP 1.099 € 1.249  €
Aktueller Preis
(Amazon 23. November 2016)
875  € 935 €

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Aufbau

Die folgenden zwei Bilder zeigen den Aufbau für die Testbilder. Durch das Schrägstellen der Kameras habe ich erzwungen, dass in den Ecken Bildinformationen für einen Vergleich verfügbar sind und diese auf der gleichen Schärfenebene wie die Mitte liegen. Über die beiden Empfänger und einen Sender habe ich das zeitgleiche Auslösen der Kameras ermöglicht.

20161112_dsc02189_dsc-rx100m4 20161112_dsc02190_dsc-rx100m4

Vergleich

Für den Vergleich der Bildqualität in der Mitte, am Rand und in der Ecke wurden Blendenreihen mit F4, F4.5, F5.6, F8 und F11 an den Brennweiten 24, 35, 50 und 70mm am Kleinbildsensor (an APS-C Sichtwinkel entsprechende Brennweite) erstellt. Die Zwischenblende F4.5 habe ich mit in den Vergleich aufgenommen um zu sehen, ob das Abblenden um eine Stufe eine Verbesserung in der Abbildungsleistung zeigt. Die roten Rechtecke zeigen die Bereiche, die ich für den Vergleich ausgewählt habe.

vergleich_16-70_24-70_rhein

Im Folgenden nun die Gegenüberstellung der Ausschnitte. Dabei möchte ich anmerken, dass es nicht immer einfach für eine gewählte Brennweite am Kleinbildsensor die entsprechende Brennweite am APS-C Sensor einzustellen und den passenden Bildausschnitt zu treffen. Die Originaldateien zu diesem Vergleich stehen über die WEB.DE-Cloud zur Verfügung und können zur eigenen Begutachtung heruntergeladen werden: Download

24 mm – Mitte

24mm-f4-0-f11-mitte_center

24 mm – Rand

24mm-f4-0-f11-rand_border

24 mm – Ecke

24mm-f4-0-f11-ecke_corner

35 mm – Mitte

35mm-f4-0-f11-mitte_center

35 mm – Rand

35mm-f4-0-f11-rand_border

35 mm – Ecke

35mm-f4-0-f11-ecke_corner

50 mm – Mitte

50mm-f4-0-f11-mitte_center

50 mm – Rand

50mm-f4-0-f11-rand_border

50 mm – Ecke

50mm-f4-0-f11-ecke_corner

70 mm – Mitte

70mm-f4-0-f11-mitte_center

70 mm – Rand

70mm-f4-0-f11-rand_border

70 mm – Ecke

70mm-f4-0-f11-ecke_corner

Bilder aus dem Leben

Interessant sind aber eben nicht nur Vergleichs- und Testbilder, sondern ganz besonders die Bilder, die im Gebrauch der Objektive entstehen. An dieser Stelle möchte ich ein klein wenig das Fazit vorwegnehmen, denn auch wenn das E 16-70 mm F4 ZA OSS in den Ecken und am Rand bei fast allen Brennweiten und bis Blende 5.6 ein paar Schwächen zeigt, so ist es in Verbindung mit der A6000 das ideale Standardobjektive und Immerdrauf für die Reise. In den nächsten 7 Monaten stehen 3 Reisen an, darunter auch eine Fernreise, und ich brauche nicht lange zu überlegen um mich für meine Ausrüstung zu entscheiden. Auch wenn das 24-70 an der a7RII über alle Brennweiten außer 70mm deutlich besser ist, so wäre mir diese Kombination plus die anderen Objektive für die Reise dann deutlich zu schwer. Hier also ein paar Aufnahmen gemacht mit dem E 16-70 mm F4 ZA OSS an der A6000 und dem FE 24-70 mm F4 ZA OSS an der A7RII – von letzterer Kombination gibt es leider noch nicht so viele Aufnahmen.

E 16-70 mm F4 ZA OSS / A6000

E 24-70 mm F4 ZA OSS / A7RII

Fazit

Ist es fair ein APS-C 16-70 mit einem Vollformat 24-70 zu vergleichen? Ich denke ja, denn beide sind hochpreisige Objektive und für die jeweilige Sensorgröße mit der entsprechenden Pixeldichte entwickelt worden. Werfen wir aber zuerst einen Blick auf die Bilddaten bevor ich mein persönliches Urteil fälle.

Fangen wir mit der Bildmitte an: Im Weitwinkelbereich bei 24mm (16mm an APS-C) zeigt das E 16-70 F4 ZA OSS bei Offenblende eine deutliche Schwäche, die aber mit dem Abblenden um eine 1/3 Blende auf F4.5 nicht unbedingt beseitigt ist, aber deutlich besser ist. Diese Schwäche zeigt sich auch bei 35 mm, jedoch nicht bei 50 und 70mm (KB-Äquivalent). In den unteren Brennweiten ist das E 16-70 ab Blende 5.6 dann vergleichbar mit dem FE 24-70, welches aus meiner Sicht über alle Brennweiten und Blenden ohne Einschränkung nutzbar ist.

Am Rand zeigt sich ein etwas anderes Bild. Hier ist bei 24mm (16mm an APS-C) kein wirklicher Unterschied zu sehen – beide Objektive liefern ein gleich schlechtes Ergebnis. Das bedeutet, dass der Abfall zum Rand beim FE 24-70 bei 24mm deutlich stärker ausgeprägt ist als am E 16-70. Bei FE 24-70 hilft auch kein Abblenden, was am APS-C Pendant zu einer leichten Bildverbesserung ab Blende 8 führt. Dieses Bild kehrt sich bei 35 mm (KB-Äquivalent) zu Gunsten des FE 24-70 um. Es liefert ab Offenblende gute Ergebnisse und kann erst bei Blende 11 vom kleinen Bruder eingeholt, aber nicht überholt werden. Gleiches gilt auch für 50 mm (KB-Äquivalent), was sich bei 70 mm wieder anders darstellt. Hier ist das FE 24-70 am Ende des Zoombereiches angelangt, lässt wohl daher wieder etwas nach und kann ab Blende 5.6 wieder gleichziehen. Man sieht deutlich, dass das E 16-70 erst im mittleren Bereich des Zoombereiches ist, auch wenn F4.5 bei 70mm (KB-Äquivalent) ein unscharfes Ergebnis liefert – hier möchte ich einen Fotografenfehler nicht ausschließen.

Kommen wir zu den Ecken: Die Ecken sind beim FE 24-70 überraschend gut – damit hätte ich nach der Begutachtung des Randbereiches nicht gerechnet. Das E 16-70 bleibt hier in allen Bereichen und bei allen Blenden zurück, stellenweise sogar deutlich – außer bei 70 mm (KB-Äquivalent), wo sich das FE 24-70 ab Blende 5.6 geschlagen geben muss.

Mit diesem Ergebnis lassen sich für mich einige Fragen beantworten, die für den einen oder anderen Leser interessant sind:

  1. Würde sich ein Umstieg von Vollformat auf APS-C lohnen, um z.B. Gewicht zu sparen?
    Aus meiner Sicht nicht, es sei denn, man ist mit dem insgesamt festzustellenden Verlust an Bildqualität einverstanden.
  2. Lohnt sich ein „Aufstieg“ auf Vollformat von APS-C ohne auf das Gewicht zu schauen?
    Dazu habe ich eine klare Meinung: Wenn das Geld dafür da ist auf jeden Fall. Eine Vollformat-A7 ist in Verbindung mit dem FE 24-70 eine tolle Kombination für Reportagen jeglicher Art, egal ob Hochzeit, Familienfeier, Events oder eine journalistische Dokumentation.
  3. Was ist die bessere Kombination für die Reise?
    Trotz des Punktsieges für das FE 24-70 an der A7R II werde ich auf Reisen weiter auf die A6000 (zukünftig A6500) setzen. Die A6000 wiegt zusammen mit E 10-18 F4, E 16-70 F4 und dem E 55-210 F4.5-6.3 nur 1,4 Kilogramm bei sehr geringem Packmaß und das wird sich auch mit der A6500 nur unwesentlich ändern. Selbst für den höheren Anspruch wie z.B. große Drucke von Motiven der Reise würde das APS-C System reichen, jedoch würde ich dafür dann  Festbrennweiten verwenden – aber das wäre an Vollformat nicht anders.

Für diesen Beitrag verwendete Artikel:

  • Sony A7R II
  • Sony A6000
  • Vario-Tessar® T* FE 24–70 mm F4 ZA OSS
  • Vario-Tessar® T* E 16–70 mm F4 ZA OSS
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About The Author

Jörg Haag ist Unternehmensberater und freiberuflicher Fotograf. 1967 in der Eifel geboren entdeckte er mit 22 Jahren die Fotografie und nutzte bis vor ca. 10 Jahren analoge Kameras von Minolta. Über digitale Kompaktkameras stieg er 2007 mit einer alpha 700 in die Welt der digitalen Spiegelreflexkameras ein. Heute nutzt Jörg neben spiegellosen Systemkameras mit Kleinbildsensor auch wieder analoge Kameras im Kleinbild- und Mittelformat sowie Sony Cybershot-Kameras mit 1"-Sensor für seine fotografischen Arbeiten, wobei er den elektronischen Sucher der Sony-Kameras besonders schätzt.

6 Comments

  1. Bei einem Gewichtsunterschied von insgesamt rund 300g
    zwischen einer Alpha 6500 mit 16-70 mm und 7RII mit 24-70 mm
    würde ich nie auch nur einen Gedanken verschwenden und immer auf das größere Aufnahmeformat setzen – besonders auf Reisen wo die Konkurrenz von Nikon D810, D750, Eos 5DSR, Eos 5D4 und demnächst Fujifilm GFX doch sehr groß ist. Und der Rest der Welt mit EiPhönchen und Tabletts rumschlurft.
    Also ich reise noch mit 5DSR, 4/16-35 mm, 4/24-105 mm II und 4.0/70-200 mm – da kommt mir bei der jetzigen Auswahl ganz sicher kein Sony Spielzeug in die Fototasche und schon gar keins mit kleinerem Sensor.
    Zumal ich dann noch 4-6 Akkus und einen Stromgenerator mitschleppen müßte 🙂

    • Der Gewichtsunterschied im Beitrag bezog sich auf „meine“ Reiseausrüstung, die in der Regel aus A6000, E 10-18 F4, E 16-70 F4 und E 55-210 F4.5-6.3 besteht. Der richtige Gewichtsvergleich dazu wäre A7R II mit FE 16-35 F4, FE 24-70 F4 und FE 70-300 F4 G mit insgesamt 2.423 Gramm inkl. Akku und Speichermedium. Das macht 1 kg mehr, die man auf Wanderungen und Stadterkundungen den ganzen Tag auf dem Rücken oder an der Schulter hat. Du hast dich für die Vollformat-Ausrüstung entschieden und das ist doch prima, wenn das für dich funktioniert. Ich bin schon älter, habe einen anderen Blick auf die Sache und bin froh über jedes Kilo, das ich sparen kann – auch wenn ich die A7R II gerne immer dabei hätte.

      • Jeder setzt da seinen eigenen Gewichts- und Qualitäts-Maßstab.
        Nur nach meinen eigenen Praxistests wäre ich mit der Qualität das 10-18 mm schon stärker eingeschränkt und mit dem 55-210 noch deutlich mehr – also um einfach etwas gesehenes mit spannenden Brennweiten abzubilden reicht es.
        Aber der optische Vergleich zum großen Sensor mit passender Brennweite wäre dann doch in starker Schieflage.
        Sicher ist 1 Kilo schon einiges, aber mich könnten die Ergebnisse auf Reisen im Vergleich dann nicht begeistern. Dann würde ich lieber noch 1 Kilo einsparen und auf eine FZ2000 setzen.

        Wenn ich immer wieder das Geschrei lese, dass gefälligst alle Hersteller dem Beispiel Sony folgen müssten, dann ist das viel zu kurz gesprungen.
        Canon, Nikon, Pentax haben sehr gute Gründe weiterhin DSLR-Vollformat anzubieten, das beginnt bei der Ausdauer der Kameras (Akkus), dem Sucher, der Robustheit und hört bei den vielschichtigen Objektiven noch längst nicht auf.
        Was nützt eine 200g leichtere Kamera, wenn ich mehrere Akkus brauche und die Objektive ohnehin nicht leichter werden können, ohne den Sensor zu verkleinern?
        Ich mache mir auch andere Systeme und Sensorgrößen zu nutze und mag die FZ1000 sehr und würde die neue FZ2000 wohl viel eher mitnehmen als die Alpha 6000 mit den 3 Objektiven, zumal sie viel schneller ist als jede Sony-Alpha oder andere Kamera.
        Am Ende zählen aber der Spaß beim fotografieren und das tatsächliche Bildergebniss und da sind DSLR-Kameras und KB-Formate durchaus noch auf der Gewinner-Seite.

  2. Schon der Ausdruck „Sony Spielzeug“ zeigt doch die Einstellung von Ocean. Da verschwendet man seine Zeit dagegen zu argumentieren.
    Aber was den Vergleich angeht, glaube ich nicht, dass es ein fairer oder realistischer Vergleich war. Ich sehe immer wieder, dass es einen grossen Zweifel gibt beim Kauf des E 16-70 Objektiv als Aufstieg zum Kit Objektiv EPZ 16-50 und da wäre meiner Meinung nach so ein Vergleich interessanter.
    Was Deine Reiseausrüstung anbelangt finde ich auch, dass Du eine krasse Bildqualitätseinbusse zulässt mit dem E 55-210 an stelle des E 70-200 oder E 70-300. Irgendwie past das 55-210 nicht zu den 10-18 und 16-70

    • Ein Hersteller von Foto-Ausrüstung der alle paar Monate frische Kameras mit wenigen Veränderungen auf den Markt wirft um eine Marktverdrängung zu bewirken – muß sich diese Begifflichkeiten gefallen lassen.
      Und aus meiner Sicht präsentiert Sony, abgesehen von sehr guten Sensoren, sonst hauptsächlich Gimmicks und wenig was die Fotografie weiter bringt.
      Weder eine Vielzahl der Objektive, noch die Haptik oder technische Umsetzung können dem beworbenen Innovationsgedanken oder gar der Bildqualität komplett Rechnung tragen.
      Wo Sony unermüdlich behauptet die Schnellsten zu sein sind sie nur unteres Mittelmaß und bieten ja im Telebereich nicht einmal einen echten Vergleich – weil es bisher keine angepassten Teleobjektive jenseits 100 mm gibt.
      Sicher, jeder Fotofreund kann auch mit einer Sony-Ausrüstung herausragende Fotos realisieren, dass ist auch mir gelungen, aber im Vergleich – stehen Innovationskraft und Schnelligkeit/Präzision weit hinter Panasonic, Olympus, Nikon, Samsung, Fujifilm, Canon (Objektive) zurück – vom oft bemängelten Service ganz zu schweigen.
      Mir wären weder das 16-70 mm, noch das 10-18 mm oder gar das 55-210 mm an den herausragenden Sensoren gut genug.
      Und viele warten doch auf eine 7000, 8000, 9000, 8R, 9R – Kamera die den Werbeanspruch von Sony einmal deutlich untermauert – anstatt dessen kommen 6000, 6300, 6500, 7, 7II, 7R, 7RII in rascher Folge und nicht wenige haben doch das Gefühl ihr Geld verbrannt zu haben, bei einem Spielzeug-Fabrikanten.
      Zumal selbst Objektive mit Zeiss-Anspruch längst nicht immer konkurrenzfähig liefern.
      Ich habe selbst das 1.8/24 mm und 1.8/55 mm, die beide begeistern können, wenn man ruhig mit dem AF arbeitet – aber die passende Kamera hat Sony bis heute nicht geliefert.

    • Weder gegen die Ausführungen von Ocean zu argumentieren noch der Versuch dich davon zu überzeugen, dass ich mit meiner Reiseausrüstung zufrieden bin, wird etwas bringen. Das sind Diskussionen, die in allen Foren oder Blogs so oder leicht abgewandelt geführt werden und nur eines zeigen: In der Fotografie geht es um die Bedürfnisse des Individuums, die Ansprüche desjenigen, der mit seiner Ausrüstung arbeitet und Bilder macht. Die Ergebnisse meiner Reise-Ausrüstung stellen mich zufrieden – um mehr geht es mir nicht. Das 55-210 passt vielleicht nicht zum 10-18 und 16-70, aber es passt in meine Reisetasche – dort, wo mir das FE 70-200 zu schwer ist. Und die Qualitätseinbussen sind weniger Krass als man meint, aber hier lasse ich mich gerne von deinem Bildmaterial überzeugen – vielleicht habe ich auch einfach nur ein sehr gutes Exemplar (oder weiß einfach damit umzugehen).
      Den Vergleich zwischen diesen beiden Systemen, also Vollformat und APS-C mit den jeweils dafür gebauten Objektiven, gab es so bisher noch nicht – zumindest habe ich ihn nicht gefunden. Mein Fazit daraus zählt nicht für zwangsläufig für Andere und jeder kann seine Schlüsse daraus ziehen, denn die Originalbilder stehen zum Download bereit.

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