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Vorbemerkung: Die Fuji X-Pro2 scheint ein gewisses Etwas zu haben. Alleine in den 3-4 Wochen habe ich mich mit einer Vielzahl von Profifotografen aus verschiedensten Bereichen (Tagespresse, Industrie, Reportage) unterhalten, die alle von Canon und Nikon Profi-DSLR-Systemen mehr oder weniger komplett auf Fuji X umgestiegen sind. Christian Ahrens haben wir schon in einem eigenen Beitrag vorgestellt, jetzt schildert uns Bertram Solcher seine Erfahrungen beim Umstieg von Nikon auf Fuji X. Bertram ist nicht irgendwer: Er fotografiert seit 25 Jahren professionell (Hier Beispiele auf seiner Website), wird von der Agentur LAIF vertreten, war Vorsitzender von FREELENS und ist Autor des Buchs „Der Leica M Photograph“. Hier sein Bericht:

Der erste Monat mit Fuji X-Pro2 und X-T1

Dass Amateur-Fotografen von einem System zum nächsten wechseln, liest man in Kamera-Foren immer wieder, das scheint nichts Besonderes zu sein. Wenn Profi-Fotografen ihr System wechseln, dann hat das einen etwas anderen Stellenwert, das Wohl und Wehe des Profis ist entscheidend von der Kameraausrüstung abhängig.

Als Profi hat man zwei Möglichkeiten:

  1. Man kann sich vorsichtig an ein neues System herantasten und das alte System langsam auslaufen lassen.
  2. Oder man kann von einem auf den anderen Tag einen Schnitt machen und umsteigen.

Ich habe den zweiten Weg gewählt und bin von einem auf den anderen Tag von einem DSLR Vollformatsystem auf Fuji X Pro2 und XT1 umgestiegen.

Über mich

Mein Name ist Bertram Solcher, ich bin studierter Humanmediziner und fotografiere seit ca. 25 Jahren professionell. Ich habe mir bereits Teile meines Studiums mit Fotografie für regionale und überregionale Tageszeitungen und nationale und internationale Magazine finanziert. Nach dem Studium habe ich mich weiter in der journalistischen Fotografie getummelt, habe aber auch zunehmend für Firmenkunden gearbeitet.

Heute betreue ich viele unterschiedliche Firmen bei ihrer Außendarstellung, mit einer Spezialisierung auf die Gesundheitsbranche. Hier meine Homepage: http://www.medizinphoto.de. Ich bin in ganz Deutschland und Teilen Europas unterwegs. Ich werde von der Agentur LAIF repräsentiert, bin Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie und war langjähriger Vorsitzender der Fotografenvereinigung FREELENS.

Warum von Nikon D4 auf Fuji X Pro2 wechseln?

Wie kommt man nun als langjähriger Nikon-Fotograf auf die Idee, von einer Nikon D4 auf eine Fuji X Pro2 zu wechseln?

Mich nervte seit einiger Zeit das Gewicht und der Umfang meiner Nikon-Ausrüstung massiv: Kamera, die drei Standardzooms, Blitze und ein paar weitere Notwendigkeiten füllten eine schon ziemlich große Tasche. Wollte ich nun auch noch zwei oder drei lichtstarke Festbrennweiten mitnehmen, musste ich eine noch größere und unhandlichere Tasche mitnehmen. Unbefriedigend, nicht nur im Handling, sondern auch für die Gesundheit – Berufskrankheit Wirbelsäule.

Wie oft haben wir Profis versucht, mit Nikon und Canon darüber zu sprechen, dass wir nicht alle für Nachrichtenagenturen arbeiten und wir uns dringend kleinere und leichtere Kameras mit kleineren aber hochwertigeren Objektiven wünschen würden. Meistens bekamen wir dann die Antwort, dass das im Vollformat nun mal nicht möglich sei.

OP an einer Hamburger Klinik
OP an einer Hamburger Klinik

Schritt 1: Spiegellose Systemkameras als Zweit- und Drittkameras

Nun gut. Als Fotograf muss man sich nicht nur um seine Bestandskunden kümmern, neue Kunden akquirieren, Themen finden, Themen erkennen, neue Bildsprachen finden, man muss sich außerdem um neue Präsentationsformen, sei es im Internet oder im Print oder auf Social Media Plattformen kümmern und man muss technisch auf dem neusten Stand sein. So ist mir der Trend, wieder kleinere Kameras zu bauen, nicht verborgen geblieben. Ich habe Kameras von Panasonic und Olympus besessen, ich habe eine der ersten Fuji X 100 in Deutschland gehabt, aber es waren immer die Zweit- und Drittkameras und ich wäre nie auf die Idee gekommen, diese ausschließlich zu nutzen.

Schritt 2: Leica M9 , M240 und Leica Q

Dann kam Leica mit der M9. Ich muss dazu sagen, dass mich Leica M Kameras seit 40 Jahren begleiten und ich diese Kameras einfach liebe. Die M9 habe ich dann auch zunehmend für Kunden eingesetzt, ich habe das System dann mit einer M240 aufgestockt und mir im letzten Jahr eine Q gekauft. Die Leica Q hat mir dann auch die Augen für die Vorteile des EVF geöffnet. So einfach kann Fotografieren sein.

Schritt 3: Fuji X-T1 – mit Bedenken…

Trotzdem habe ich auch immer wieder über den Nikon-Leica-Tellerand geblickt und da war immer wieder Fuji mit grandios aussehenden Kameras, die sich gut anfühlten und einer Objektivpalette, von der ich bisher nur träumen konnte. Ich habe mich im letzten Jahr mit Fuji in Verbindung gesetzt und darum gebeten eine XT1 mit ein paar Festbrennweiten ausprobieren zu dürfen. Wenige Tage später hielt ich Gehäuse und zwei Festbrennweiten in der Hand und war enttäuscht. Vielleicht doch zu klein, was sollen die Kunden denken, kein zweiter Kartenschacht, was wenn eine Karte abraucht, kein Blitzsystem, wie soll das denn gehen. Aber die Bilder waren toll, leider nur mit 16 MP. Spätestens da fiel mir auf, dass ich nicht ganz rund lief – nur 16 MP – die Nikon hingegen hatte nämlich ausreichende 16 MP. Aha. Es hatte sich übrigens in den letzten Jahren kein Kunde über zu kleine Datenmengen beschwert und das größte Bild war immerhin eine Messestandbebilderung von 6 x 9 m Größe aus einer Nikon D3 mit 12 MP gewesen. Trotzdem, auf den zweiten Kartenschacht wollte ich aus Sicherheitsgründen nicht verzichten.

OP an einer Hamburger Klinik
OP an einer Hamburger Klinik

Der entscheidende Schritt: Fuji X Pro2

Dann wurde die X Pro2 vorgestellt, die hatte nun – bis auf das Blitzsystem – alles, was ich vermisst hatte und noch viel mehr. Ich habe dann noch ein paar Wochen überlegt, ich habe mit einigen Kollegen gesprochen, die den Wechsel schon vollzogen hatten oder den sanften Weg gewählt hatten. Den letzten Ausschlag aber hat ein Satz des berühmten Fotografen F. C. Gundlach gegeben: Gundlach soll sich irgendwann einmal dazu geäußert haben, warum er von den damals üblichen Großformatkameras auf die Leica gewechselt hätte. Seine Aussage war:

Wir Fotografen haben damals den Mut gehabt die Leica, entgegen allen Ratschlägen aus den Redaktionen, in der Modefotografie einzusetzen und mit der neuen Technik Schnelligkeit und Leben in die Mode zu bringen. Wir Fotografen haben die Modefotografie revolutioniert und nicht die Redaktionen, die haben nur reagiert.

Was macht den Profi-Fotografen aus?

Was macht denn nun einen Profi-Fotografen aus, der dicke Profi-Bolide, oder die professionelle Herangehensweise an eine Aufgabe, um diese in der bestmöglichen Weise für den Auftraggeber zu lösen? Nachdem ich diese Frage dahingehend für mich beantwortet hatte, dass eine Profi-Kamera heutzutage keinen Spiegel mehr braucht, ein EVF ganz, ganz viele Vorteile und kaum noch Nachteile hat und ich mir auch darüber im Klaren war, dass für mich kein schleichender Übergang in Frage käme, habe ich die Nikons verkauft und mir eine komplette Fuji Ausrüstung, mit derzeit zwei Gehäusen, drei Zoomobjektiven und fünf Festbrennweiten gekauft.

Fazit: Vor- und Nachteile der X Pro2

Ich habe nun den ersten Monat mit einer ordentlichen Anzahl von unterschiedlichsten Terminen und ungefähr 6000 Bildern hinter mir:

  • Ich habe in OP Sälen fotografiert
  • Ich habe mit der mobilen Studioblitzanlage Porträts gemacht
  • Ich habe eine Reportage unter Available Light Bedingungen gemacht
  • Ich habe Makro Aufnahmen für einen Klinikkonzern erstellt und
  • Ich habe Urologen in Praxis und Klinik begleitet.

Niemand hat sich über eine unprofessionelle Kamera beschwert, im Gegenteil: Die Fuji X Pro2 hat viel Interesse generiert, die Bilder sind von einer außergewöhnlichen Qualität und Brillanz und die Schärfe ist überragend. Ich habe bei den Reportagen ausschließlich mit Festbrennweiten gearbeitet und das meist auch noch bei offener Blende. Dank des Joysticks bei der X Pro2 lässt sich das Autofokusfeld so präzise positionieren, dass ich auch bei dem 56mm/1.2 nahezu keinen schärfebedingten Ausschuss produziert habe.

Geblitzt habe ich mit Nissin i40 Blitzgeräten, allerdings bis jetzt nur über die Funkauslöser von Yungnuo und das hat erstklassig geklappt.

OP an einer Hamburger Klinik
OP an einer Hamburger Klinik

Nachteile? Kaum, bis jetzt überwiegen eindeutig die Vorteile. Ach, das hatte ich übrigens noch vergessen, die Kamera kann lautlos auslösen, ein Wahnsinns-Feature! Zwei Dinge stören mich ein wenig: das Belichtungskorrekturrad auf der Kamera verstellt sich zu schnell und wenn man blöde an die DRIVE-Taste kommt, befindet man sich auf einmal in irgendeinem dusseligen Kreativprogramm, das ist ziemlich doof.

Was soll ich sagen, ich bin mit meiner neuen Ausrüstung sehr, sehr glücklich und ich kann jetzt auch mal wieder mit der Bahn zu einem Termin fahren und habe trotzdem zwei Gehäuse, zwei Zomms, vier Festbrenweiten, drei Blitze, vier Funkauslöser, Akkus, Filterfolien und anderen Kleinkram in meiner alten Domke Tasche über der Schulter hängen. Fantastisch!

About The Author

Andreas Jürgensen ist Fotoingenieur und lebt in Bonn. Er betreibt das Leica Forum, das Systemkamera Forum und das Fuji X Forum. Ihr findet mich auch auf Google+

12 Comments

  1. Als Teilnehmer eines Amateur-Fotokurses Landschaftsfotografie habe ich gestern wieder einmal erlebt, wie man mit einer spiegellosen Systemkamera (in meinem Fall einer Olympus PEN-F) beim Dozenten und Teilnehmern, die schwer beladen durch das Gelände zogen, Nachdenken/Erstaunen auch in Form von spontanen Äußerungen auslösen kann:

    „- – – Aha, bei der Kleinen kann man auch Objektive wechseln.“
    „Mit so einer Bildqualität habe ich nicht gerechnet.“
    „Wie, die Bilder auf dem iPad sind aus der Kamera?“
    „Im Sucher kann man die Aufnahmen betrachten?“

    Für „Insider“ hier eine PEN-F_80_MP-Aufnahme:
    https://www.flickr.com/photos/wawmk/27559828105/in/dateposted/

  2. Ich verkaufe gerade meine Kamera und meine meist manuellen Objektive um auf Fuji umzusteigen. Die Sony A7II ist sicher keine schlechte Kamera aber die Suche nach passenden und bezahlbaren Objektiven etc. nervt mich schon gewaltig. Es gibt z.B. kein Lichtstarkes AF 35er von Sony ohne das man einen Adapter benutzen muß. Es gibt z.B. nur das teure und grosse Zeiss 35/1.4 mit AF oder das veraltete 35/2.8 mit AF…

    Fuji hat eine sehr gute und überschaubare Objektivpalette in sehr guter Qualität! Die 24MP der X-Pro2 und ihre Ausstattung etc. sind mehr als Ausreichend für einen Hobbyknipser wie mich.

  3. Zwei Dinge stören mich ein wenig: das Belichtungskorrekturrad auf der Kamera verstellt sich zu schnell und wenn man blöde an die DRIVE-Taste kommt, befindet man sich auf einmal in irgendeinem dusseligen Kreativprogramm, das ist ziemlich doof.
    Das kenne ich von meiner früheren Panasonic,andere haben dieses Problem auch,bin wieder zurück zu normalen Gehäuseformen,Gott sei Dank.Ausserdem ist dieser Artikel wenig -Meiner Meinung nach_Neutral.

  4. PPR vom feinsten, wer fällt auf sowas eigentlich noch rein?

    • Hast Du für diese steile Behauptung – um nicht „Unterstellung“ zu sagen – auch einen Beleg?

      • nun ja, es ist wohl offensichtlich welche Zielgruppe der Artikel ansprechen soll: den Hobbyfotografen, welcher sich mehr mit der Technik beschäftigt als mit der Fotografie, diese Person wechselt regelmässig seine Ausrüstung im Glauben, dass er damit nun endlich die „perfekten“ Fotos schiessen wird. Dies zeigt schon der Titel mit welchem suggeriert wird: Fuji X-Pro2 >>> D4 und geht dann im Text munter weiter. Das gleiche Schema findet sich auch im Eingangs des Artikel verlinkten Interviews mit Herrn Ahrens.

        Das soll kein Vorwurf sein und ich finde dies auch nicht schlimm, aber es kommt mir einfach eine Spur zu deutlich rüber (zB Objektivpalette, von der ich bisher nur träumen konnte).

  5. Jeder Fotograf redet sich seine Entscheidung für ein Kamerasystem schön. So auch hier, obwohl aus seiner Vita nicht hervorgeht dass er mit einer veralteten Nikon gearbeitet hat, sondern nur seine Leica M beschrieben und abgebildet werden. Und 6×9 Meter aus 12Mp halte ich für gewagt. Allerdings aus 50 Meter Betrachtungsabstand kann sich das wieder relativieren. Und eine Bahnfahrt zu einem Fototermin mit der Ausrüstung der D4 analog zur Fuji halte ich ebenfalls für aus dem Reich der Fabeln.

  6. Vielen Dank für diesen erfrischenden Beitrag! Ich halte mich nach anfänglicher Begeisterung mittlerweile von Foren lieber fern, wegen der auch hier wieder kommenden unsäglich agressiven dummen Kommentare, Auf einen PPR-Vorwurf muss mal erst mal kommen, wenn ein Fotograf seinen „Kamerasystem“-Werdegang mit der Öffentlichkeit. Selbst wenn (und ich denke BESTIMMT nicht) – Der Einblick in den professionellen Berufsalltag und die anschauliche Praxistauglichkeit ist doch aufschlussreich und lässt sich inhaltlich auf andere Marken übertragen. Ein „worauf es MIR ankommt“ – Bericht kann doch gar nicht neutral sein. Aber ungemein aufschlussreich. Und damit zurück zum Artikel: Mir hat der Einblick sehr gefallen, bin vor Jahren auf Olympus Ein- und Umgestiegen, und bin von den „Nichtvollformat“-Vorteilen restlos überzeugt. Und die wurden sehr anschaulich beschrieben. Vielen, vielen Dank!

  7. Als ich mich auf der Photokina 2008 für die erste spiegellose von Panasonic interessierte, haben meine Hobby-Foto-Freunde eher gelächelt. Inzwischen bin ich bei Olympus-MFT gelandet und finde, dass ich gut „angekommen“bin!
    Ich habe auch schon von Hochzeitsfotogrrafen gelesen, die in gleicher Weise gut angekomen sind bei den Spiegellosen…

  8. Jetzt versteh ich überhaupt nichts mehr. Der Fotograf ist garnicht von einer Nikon D4 umgestiegen sondern von einer Leica. Alles was man ergoogeln kann deutet darauf hin.
    Hat er doch ein Leica Buch geschrieben und noch ein Workshop im Mai veranstaltet.
    Ich glaube muss mich auch der Vermutung einer PR Aktion anschließen!

    • Googeln ist nicht erforderlich, es langt schon, den Artikel zu lesen:
      – Bertram hat ein Buch über Leica M geschrieben (verlinkt im ersten Absatz)
      – Er fotografiert seit 40 Jahren und jetzt immer noch mit Leica M:
      Ich muss dazu sagen, dass mich Leica M Kameras seit 40 Jahren begleiten und ich diese Kameras einfach liebe.
      – Er hat auch mit Nikon fotografiert, diese jetzt aber gegen eine Fuji X Ausrüstung getauscht

      Die Überschrift des Artikels (die von mir stammt) sollte eigentlich lauten:
      Bertram Solcher: Umstieg von Nikon D4 auf Fuji X-Pro2 und X-T1 und mehrere Objektive, hat aber seine Leicas behalten
      Hat sich aber in Kundentests als zu lang rausgestellt 😉

      Im Ernst: Mit der öffentlichen Behauptung, dass dieser Artikel eine PR Aktion ist, stellt ihr sowohl Bertrams Integrität als Autor als auch meine als „Herausgeber“ in Abrede.

  9. „Ich glaube muss mich auch der Vermutung einer PR Aktion anschließen!“
    Bitte lesen Herr Herausgeber!
    Leider finde ich auf der Homepage des Fotografen keinen Hinweis auf die Verwendung der Nikon D4, die es seit 2012 gibt und schon von zwei Nachfolgemodellen überholt wurde. Die reisserische Headline wäre auch in der Ur Fassung nicht besser gewesen. „Kundentests“ was ist das denn ? Herr Jürgensen, ich erlaube Ihnen mitzuteilen, dass ich seit 54 Jahren fotografiere mit Leica und Nikon und habe zudem ein wenig Ahnung vom Journalismus. Tageszeitungs Fotoreporter, schreibender Journalist, PR Fotograf und Journalist. Ich finde nur und dies zum Abschluss von meiner Seite dass die Erwähnung der D4 so überflüssig war wie ein Kropf und kein wirklicher Hintergrund dazu erkennbar ist.
    Freundliche Grüße

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