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Der in Bildverarbeitungstechnologien führende Hersteller DxO hat heute ein Kameramodul für das iPhone angekündigt: Die DxO One. Laut Hersteller eine revolutionäre Kamera, die DSLR-Bildqualität bei extrem kompakten Maßen ermöglicht. Sie verfügt über ein hochwertiges Objektiv f/1,8, 32 mm (KB-äquivalent) und einen 1-Zoll großen 20,2MP CMOS BSI Sensor. Das Modul ist für das 4. Quartal 2015 geplant und soll 649 Euro kosten.

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Sensor-Wertung wie ein Vollformat-Topmodell

DXO belegt sein Versprechen der DSLR-Bildqualität auch gleich mit dem hauseigenen DXO-Score. Hier erreicht die DXO One laut einem Firmensprecher 85 Punkte. Damit wäre die Performance der ONE gleichauf mit Vollformat-Spiegelreflexkameras und weitaus besser als jedes Smartphone. Die DXO One verfügt allerdings „nur“ über einen Typ 1-Zoll BSI-CMOS-Sensor, der eine Auflösung von 20,2 Megapixeln liefert.

Die Sensorempfindlichkeit ist von ISO 100 bis ISO 51.200 wählbar. Die Belichtungszeit liegt im Bereich von 1/8000 s bis zu 15 Sekunden.

DxO One Beispielbilder

 

Neben dem vollautomatischen Modus können die Einstellungen auch teilautomatisch oder voll manuell vorgenommen werden. Außerdem stehen unterschiedliche Motivprogramme bereit.

Für die Ansteuerung der Kamera bietet DXO eine kostenlose App an. Das Gerät ist kompatibel mit

  • iPhone 6 / iPhone 6 Plus
  • iPhone 5s, iPhone 5c, iPhone 5
  • iPad Air 2, iPad mini 3, iPad Air, iPad mini 2, iPad (4. Generation),
  • iOS 8 oder neuer

Verfügbarkeit und Lieferumfang

Die DxO ONE kann in Deutschland auf der Website www.dxo.com zum Preis von 649 € (incl. MwSt.) vorbestellt werden. Die Auslieferung ist für das 4. Quartal dieses Jahres geplant.

Zum Lieferumfang gehören die Software Produkte DXO Connect sowie USB-Kabel und Ladegerät. Für kurze Zeit gibt zudem kostenlose Lizenzen für zwei preisgekrönte Programme, dem RAW-Konverter DxO OpticsPro (Elite Edition, Einzelpreis 199 €) sowie das DxO FilmPack (Elite Edition, Einzelpreis 129 €), welches den Look und Feel analoger Filme digital reproduziert.

 

Technische Daten DxO One

Still-Auflösung: 20,2 MP
Video-Auflösung: 1080 p bei 30 Bildern/s, 720 p bei 120 Bildern/s
Sensorgröße: 13,2 x 8.8 mm (1-Zoll Format)
Sensortyp: CMOS BSI mit 2,4μm Pixelabstand
Brennweite: 11,9 mm (entspr. 32 mm bei KB- Vollformat)
Blendenbereich: f/1.8 – f/11
Fokusbereich: 20 cm – unendlich
Zoom: Digital 3x
Autofokus-Modi: Single-Shot, kontinuierlich, Antippen zum Fokussieren
Messmodi: Spot, Mittenbetont, Mehrfeldmessung
Belichtungszeit: 1/8000 s bis 15 s
Empfindlichkeitsbereich: ISO 100 bis ISO 51200 (Hi 2)
Still-Modi: Auto, Sport, Porträt, Landschaft, Nacht, Programm, Blendenautomatik, Zeitautomatik, Manuell, Selfie
Videomodi: Full HD, Zeitlupe (x4)
Bildstabilisator: elektronisch (für Video)
OLED: Einstell-Display, Touch-Steuerung
Auslöser: 2-stufig
Dateiformate: .JPEG, DNG, DXO (SuperRAWTM), MOV (H.264)
Speicherkarte: microSD UHS-I U3 (nicht im Lieferumfang)
Gewicht: 108 g
Abmessung: 69 x 48,9 x 26,3 mm
Kompatibel mit: iPhone 6 Plus, iPhone 6, iPhone 5s,iPhone 5c, iPhone 5, iPad Air 2, iPad mini 3, iPad Air, iPad mini 2, iPad (4. Generation), iOS 8 oder neuer

DxO führt revolutionäre Kamera in Spiegelreflex- Qualität ein, die direkt an das iPhone angeschlossen wird

Die westentaschengroße DxO ONE verfügt über einen 20,2 MP 1-Zoll Sensor und ein High-End f/1.8 Objektiv

San Francisco, Kalifornien und Paris, Frankreich – 18. Juni 2015 – DxO, weltweit führend in Bildverarbeitungstechnologien, führt heute die DxO ONE ein, eine revolutionäre Kamera, die DSLR- Bildqualität bei extrem kompakten Maßen ermöglicht. Die DxO ONE ist mit 69 mm und nur 108 g klein genug, um in jeder Jacken- oder Hosentasche Platz zu finden. Dennoch verfügt sie über ein ultra- hochwertiges asphärisches Objektiv f/1,8, 32 mm bezogen auf KB mit sechs Blendenlamellen und einen 1-Zoll-20,2MP CMOS BSI Sensor, so dass selbst bei schwachen Lichtverhältnissen hoch aufgelöste Bilder möglich sind.

Die DxO ONE, deren Korpus aus hochwertigem Aluminium besteht, ist eine Premiumkamera, die speziell für das iPhone und iPad konzipiert wurde: Sie wird an die LightningTM-Schnittsttelle angeschlossen und verwandelt das Display des iPhones oder iPads in einen großformatigen Sucher. Der Sockel der Kamera ist um ±60° schwenkbar, sodass kreative Perspektiven möglich sind.

Die DxO ONE erzielt einen DxOMark Sensor Score von 70 bzw. sogar 85 bei Verwendung der SuperRAWTM Technologie (unten beschrieben). Damit ist die Performance der ONE gleichauf mit Vollformat-Spiegelreflexkameras und weitaus besser als bei jedem Smartphone. DxOMark ist für die Kamerabranche und Fotopresse das Industrie-Standard Protokoll zur Bewertung von Objektiv- und Bildqualität.

„Die Bildqualität der DxO ONE ist atemberaubend „, sagte Jérôme Ménière, CEO und Gründer von DxO. „Es ist möglich, im Mondschein kristallklare Bilder zu schießen, was für eine so kleine Kamera schier
unglaublich ist. Die geringe Tiefenschärfe und das Bokeh des Objektivs bei f / 1.8 ist absolut perfekt für die Porträtfotografie.“

Die kostenlose iOS App ermöglicht die Kontrolle über individuelle Kamera-Einstellungen wie Blende (f/1.8 bis f/11), Verschlusszeit (15 s bis 1/8000 s), und Empfindlichkeit (ISO 100 bis 51200). Neben dem Automatikmodus bietet die DxO ONE-App verschiedene Aufnahmemodi wie Motivprogramme, Blenden- oder Zeitpriorität sowie einen vollkommen automatischen Modus. Das Kamera-Interface passt sich an den ausgewählten Modus an und macht die Bedienung besonders angenehm.

Die DxO ONE zeichnet zudem Videos in herausragender Qualität auf mit 1080 p bei 30 Bildern/s und 720 p bei 120 Bildern/s.
Neben der integrierten microSDTM-Speicherkarte können Fotos und Videos in der iOS Camera Roll gespeichert und sofort auf dem großzügigen Display des iPhones oder iPads betrachtet werden. Mit einer obligatorischen Netzwerkverbindung können diese Bilder und Videos via Instagram, Facebook, Twitter etc. geteilt werden.

Standardmäßig nimmt die DxO ONE hoch dynamische RAW-Daten als „digitale Negative“ auf, was die nötige Flexibilität in der Nachbearbeitung mit RAW-Konvertern wie DxO OpticsPro oder Adobe® Lightroom® gewährleistet.
Für Bilder in ultimativer rauschfreier Qualität selbst bei schwachen Lichtverhältnissen besteht die Option, die Fotos im neuen DxO-SuperRAWTM Format aufzunehmen. Ein SuperRAW ist das Ergebnis aus vier in kurzer Abfolge aufgenommenen RAWs. Sobald die Kamera an Mac oder PC angeschlossen wird, verschmilzt die DxO Connect Begleit-App automatisch diese vier RAWs und nutzt in Hinblick auf räumliche und zeitliche Rauschunterdrückung die aktuellste Technologie.

„Die DxO ONE profitiert von den Bildbearbeitungs-Technologien, die wir seit über zehn Jahren im Dienst der Foto-Industrie perfektionieren“ erklärt Frédéric Guichard, DxO’s Chief Image Scientist. „Sie verbindet Technologien zur Miniaturisierung im mobile Imaging mit einem großen 1-Zoll-Sensor und State-Of- The-Art Bildverarbeitungs-Software.“

„Als DxO Foto-Enthusiasten haben wir die Kamera gebaut, von der wir träumten, die wir aber nirgends gefunden haben – für kompromisslose Bildqualität immer verfügbar in unserer Hosentasche“ so Jérôme Ménière, CEO und Gründer von DxO. „Wir sind überzeugt, dass die DxO ONE als erste echte Connected Kamera eine neue Ära der Digitalfotografie einläutet. Und wir freuen uns jetzt schon auf die hervorragenden Bilder, die Fotografen in der ganzen Welt damit kreieren werden.

Preise & Verfügbarkeit
Die DxO ONE kann in Deutschland auf der Website www.dxo.com zum Preis von 649 € (incl. MwSt.) vorbestellt werden. Die Auslieferung ist für das 4. Quartal dieses Jahres geplant. Für kurze Zeit gibt es zur DxO ONE kostenlose Lizenzen für zwei preisgekrönte Programme, dem RAW-Konverter DxO OpticsPro (Elite Edition, Einzelpreis 199 €) sowie das DxO FilmPack (Elite Edition, Einzelpreis 129 €), welches den Look und Feel analoger Filme digital reproduziert.

About The Author

Leon Baumgardt ist studierter Photoingenieur und leidenschaftlicher Hobbyfotograf. Er ist Redakteur für das Systemkamera und das L-Camera Blog.

2 Comments

  1. Die Versprechungen von DxO sind m.E. total übertrieben. Man darf nicht vergessen, daß DxO seine eigene Kamera, nach der sog. DxO Mark Sensor Kennzahl bewertet. Im Vergleich zur DxO One sind alle Canon Kameras schlechter. Selbst die Canon 5DMarkIII erreicht nur 81 Punkte, während die DxO 85 Punkte erreicht.
    Auch die Sony Alpha II erreicht nur 82 DxO Punkte !?!?
    Sorry, das ist so wie wenn VW über ein eigenes Beurteilungssystem alle anderen Fahrzeuge der Mitbewerber bewerten würde.
    Generell gibt es innerhalb des Web ausführliche Diskussionen über den Sinn und Unsinn der DxO Sensor Bewertungen, die kaum nachvollziehbar sind.
    Das 11,9mm 1.8 Objektiv wird mit diesen Werten als gleich zu Kleinbild 32mm und f1.8 bezeichnet. Bei einem 32mm mit f1.8 müsste bei diesem kleinen Objektiv die Blendenöffnung 18mm betragen. D.h. damit die Mathematik und Physik stimmt, muß auch die Blendenzahl mit dem Sensor-Crop-Faktor multipliziert wernen! Das bedeutet: der Kleinbild f-Wert berechnet sich 1.8x 2,68= 4.8. Also 4.8/32mm !!! Daß man nicht nur die Brennweite mit dem Sensor-Cropfaktor, sondern auch die kleinsten Blendenwert multiplizieren muß vergessen viele Hersteller. So werden Kunden „manipuliert“.
    Und für 649 € kann man sich sicherlich schon eine „richtige“ Kamera, ob DSLR oder Systemkamers kaufen.

  2. Mit der Behauptung, dass „die Performance der ONE gleichauf mit Vollformat-Spiegelreflexkameras“ sei, hat DxO sich (bzw. seinen DxOMark Sensor Score) meiner Ansicht nach total disqualifiziert.

    Wie mein Vorredner schon geschrieben hat, gibt es gewisse die Bildqualität bestimmende Parameter (u.a. Sensorgröße und optische Konstruktion), die es physikalisch unmöglich machen, dass die ONE mit ihrem „High End“-Objektiv auch nur ansatzweise die gleiche Bildqualität wie eine Vollformat (VF) DSLR abliefern kann. Die Bildqualität mag zwar besser als bei jedem anderen Smartphone sein (was kein Wunder ist), aber keinenfalls einer VF, APS-C oder auch Micro Four Thirds Kamera ernsthaft Konkurrenz machen. Und dafür ist der Preis von 649,00 Euro viel zu hoch.

    Fazit: Für deutlich weniger Geld gibt es eine deutlich bessere Bildqualität. Wer sich für eine kompakte Systemkamera interessiert, sollte sich z.B. mal die Lumix GM1 o.ä. ansehen.

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