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Die Frage nach dem passenden Kamera-System beschäftigt Einsteiger und fortgeschrittene Fotografen gleichermaßen. Es gilt dabei, die Stärken und Schwächen der Systeme zu identifizieren und abzuschätzen, welche Aspekte einem besonders wichtig sind.

sony_a6000_vs_a7Ich selbst habe mich nach Erscheinen der Sony A7 (auf amazon.de) entschieden, meine NEX-6 (auf amazon.de) zu verkaufen und nach zwei Jahren mit APS-C Kameras auf das „Vollformat“ zu setzen. Ich war mit der Entscheidung sehr zufrieden, habe mir aber aus Neugierde im November 2014 eine Sony A6000 (auf amazon.de) mit drei Objektiven ausgeliehen und konnte so über vier Wochen Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Kameras vergleichen. In diesem Artikel möchte ich meine Erfahrungen zusammenfassen und ein paar Einschätzungen abgeben.

Größe und Gewicht

Schaut man sich die Daten an, so fällt auf, dass die Alpha 7 merklich höher ist. In den anderen beiden Dimensionen ist der Unterschied eher gering.

  • Breite: 126,9mm vs 120mm
  • Höhe: 94,4mm vs 66,9mm
  • Tiefe: 48,2mm vs 45,1mm

Beim Gewicht ist der Unterschied ebenfalls spürbar: Die Sony A7 wiegt 130g mehr als die Sony A6000 mit ihren 344g.

Wirklich bemerkbar werden die Unterschiede dann, wenn man die Objektive mit in die Betrachtung einbezieht:

Das Kitobjektiv 3.5-5.6/28-70 (auf Amazon.de) zur Sony A7 ist recht voluminös, während das 3.5-5.6/16-50 Pancake der Sony A6000 (auf Amazon.de) – zumindest beim Transport – winzig ist und mit 116g nicht mal die Hälfte des 295g schweren SEL2870 wiegt.

Auch wenn man andere Objektive als die jeweiligen Kits betrachtet, bleibt das Bild meist das gleiche: Das SEL35F18 (auf Amazon.de) ist deutlich kleiner und leichter als das SEL55F18 (auf Amazon.de). Ähnliches gilt bei den Weitwinkelzooms, bei den Standardzooms und auch bei den Teleobjektiven. Lediglich das SEL24F18Z (auf Amazon.de) ist merklich größer als das Sel35f28z (auf Amazon.de), aber natürlich auch lichtstärker.

Ich nutze an der Sony A7 vor allem manuelle Objektive – mit denen war der Unterschied aufgrund der massiven Bauweise noch stärker spürbar. Meine kleine Fototasche beherbergte problemlos die Sony A6000 samt SEL35F18, SEL50F18 und SEL1018. Sie wog weniger als die Hälfte der großen Fototasche mit Sony A7, Canon FD 2.8/20, Canon FD 1.4/50 und Tokina 2.5/90 bei ähnlichen Brennweiten.

Zwischenfazit: Bei Gewicht und Größe bietet die Sony A6000 klare Vorteile.

Sony Alpha 6000

Bedienung und Handling

Beide Kameras sind eng verwandt – und das merkt man. Wer mit den Menüs und Bedienelementen der einen vertraut ist, wird sich in denen der anderen sehr schnell zurechtfinden. Die Gemeinsamkeiten sind deutlich größer als die Unterschiede.

Die Sony A6000 hat ein paar Bedienelemente weniger, entsprechend brauchen manche Dinge einen Klick mehr – sie ist also nicht ganz so schnell und bequem einzustellen.

An der Sony A6000 habe ich die AEL/AF Taste der Sony A7 etwas vermisst. Diese liegt ergonomisch sehr günstig und ermöglicht den schnellen Zugriff auf zwei unterschiedliche Funktionen, während es bei der Sony A6000 nur eine einzige Funktion ist.

Auch die Belichtungskorrektur ist bei der Sony A7 etwas bequemer, da man dafür ein dediziertes Rad hat. Bei der Sony A6000 kann man das Wahlrad auf der Rückseite so konfigurieren, dass es direkt und ohne Klick der Belichtungskorrektur dient – nicht ganz so bequem, aber immer noch völlig ausreichend.

Beide Kameras bieten auf dem Moduswahlrad die Möglichkeit, gespeicherte Funktionen aufzurufen. Bei der Sony A7 gibt es dafür zwei direkt zugängliche Speicherplätze. Bei der Sony A6000 hingegen gibt es nur eine Position auf dem Rad – man kann aber mit einem zweiten Klick zwischen drei verschiedenen Konfigurationen hin und her wechseln. Ich fand in der Praxis die Lösung der Sony A7 angenehmer, bei der Sony A6000 habe ich meist nur die erste Position abgerufen.

Der Auslöser der Sony Alpha 7 ist etwas ungünstig auf der Gehäuseoberseite platziert und hat einen etwas schwammigen Druckpunkt. Man gewöhnt sich da zwar dran, aber die klassische Positionierung bei der Sony A6000 ist etwas angenehmer.

Beim Sucher unterscheiden sich die Kameras durch Anordung und Auflösung:
Bei der Sony A6000 ist der Sucher platzsparend an der linken Seite angebracht, bei der Sony A7 sitzt er hingegen zentral auf der optischen Achse. Ich finde die mittlere Positionierung der Sony A7 deutlich angenehmer, habe aber von anderen Nutzern auch schon gegenteilige Einschätzungen gelesen.
Der Sucher der Sony A7 hat mit 2,3MP eine höhere Auflösung als der in der Sony A6000 (1,44MP). In der Praxis habe ich aber kaum einen Unterschied zwischen beiden Suchern bemerkt – nicht einmal, wenn es um das manuelle Fokussieren ging.

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Trotz geringerer Auflösung, ist selbst die Fokussierung manueller Objektive mit der Sony A6000 kein Problem.

Der Griff der Sony Alpha 7 ist etwas ausgeprägter, aber beide Kameras bieten eine eher kleine Grifffläche, was mich an der Sony Alpha 7 stärker stört, da die Objektive hier größer und schwerer sind. Deshalb verwende ich an der Sony A7 einen L-Winkel, an der Sony A6000 war ich – wegen der leichten Objektive – mit dem herkömmlichen Griff zufrieden.

Zwischenfazit: Bei der Bedienung hat die Sony A7 einen gewissen Vorteil. Überbewerten sollte man den aber nicht, denn auch die Sony A6000 lässt sich schnell und effizient bedienen.

Autofokus

Ich war von den Trackingfähigkeiten der Sony A6000 wirklich beeindruckt. Selbst bei schlechtem Licht werden Objekte im Serienbild mit hoher Geschwindigkeit verfolgt. Nicht jedes Fotos ist dann hunderprozentig scharf, aber bei elf Bildern pro Sekunde bleiben viele scharfe Fotos übrig.

Die Alpha 7 kann da nicht wirklich mithalten, sie schafft nur fünf Bilder pro Sekunde und ist spürbar langsamer bei der Objektverfolgung.

Wenn es um Einzelaufnahmen geht, ist der Unterschied weniger gravierend, aber die Sony A6000 ist auch hier ein Stück besser.

Diese Kategorie geht also klar an die Sony A6000.

Objektive

Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Wahl eines Kamerasystems, sind natürlich die Objektive und hier gibt es recht deutliche Unterschiede zwischen den Systemen.

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Beim Spiel mit der Unschärfe bietet die Alpha 7 etwas mehr Freiheiten

Beginnen wir mit der Auswahl: Aktuell (Januar 2015) sind von Sony acht KB Objektive für die Sony A7 verfügbar und weitere fünf konkret angekündigt, die mit etwas Glück im ersten Quartal verfügbar sind.

Das Angebot für APS-C Kameras – wie die Sony A6000 – ist deutlich größer und es gibt über 20 Objektive, zum Teil auch von Drittherstellern.

Hier ist es sinnvoll, für sich zu prüfen, welche Objektive man wirklich braucht: Während es für die Sony A6000 z.B. ein sehr gutes Portraitobjektiv (SEL50f18) gibt, ist es bei der Sony A7 noch nicht verfügbar. Dafür bietet das FE 4/16-35 (auf Amazon.de) z.B. einen größeren Zoombereich als das E 4/10-18 (auf Amazon.de).

Geht es um die Qualität (und die Preise) der Objektive, so liegen die KB Objektive allerdings zumeist recht deutlich vorn. Das FE 1.8/55 (auf Amazon.de) ist eines der besten aktuell verfügbaren Normalobjektive überhaupt und auch das FE 2.8/35 (auf Amazon.de) sowie das 4/16-35 (auf Amazon.de) und 4/70-200 (auf Amazon.de) haben im Schnitt sehr positive Kritiken bekommen, lediglich das 4/24-70 fiel, auch wegen des hohen Preises, hinter die Erwartungen zurück.

Auch unter den APS-C Objektiven gibt es sehr gute Objektive, z.B. das 1.8/24 (auf Amazon.de), 1.8/35 (auf Amazon.de), 1.8/50 (auf Amazon.de) oder 4/10-18 (auf Amazon.de), bei genauer Betrachtung erreichen sie aber nicht ganz das Leistungsniveau der KB-Optiken. Erwähnenswert ist auch noch das Zeiss 4/16-70 (auf Amazon.de) welches zwar optisch etwas mit Randunschärfen zu kämpfen hat und teuer ist, nichtsdesto trotz ist es ein optimales Reiseobjektiv. Im Allgemeinen sind die APS-C Objektive kleiner, leichter, günstiger und man wird die Unterschiede erst bei größeren Drucken sehen.
Auch gibt es ein recht breites Angebot an günstigeren Optiken welches beim FE System mit Außnahme des 28-70 komplett fehlt.

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Schöne Lichtstimmung an Abend, eingefangen mit dem Sony E 4/10-18 und der Sony A6000

Vielleicht noch ein paar Worte zu manuellen Objektiven: Hier ziehe ich für die meisten Anwendungen die Sony A7 vor, bspw. wegen des sehr großen Angebots im Weitwinkelbereich. Dieses ist bei der Sony A6000 – wegen des Crop-Faktors – nur recht lückenhaft abgedeckt. Auch stoßen viele Objektive an der Sony A6000, wegen der sehr hohen Pixeldichte, an ihre Grenzen und bieten zwar eine recht homogene Abbildung mit geringem Randabfall, reizen im Zentrum den Sensor aber nicht aus. Die Sony A7 mit ihrere recht geringen Pixeldichte ist hier deutlich unproblematischer, dafür zeigen viele Optiken aber einen stärkeren Randabfall bei weit geöffneter Blende – der bei f/8 oder f/11 aber meist kein Problem mehr darstellt.

Auch wenn die hohe Pixeldichte Nachteile mitbringt, so ist sie gerade bei Teleaufnahmen ein Vorteil. Sehr gute Objektive vorausgesetzt, hat ein 300mm auf einmal den selben Bildwinkel, wie ein 450mm Objektiv am KB und liefert trotzdem hervorragende Resultate. Im Tierpark fand ich das super praktisch, denn auf einmal konnte ich mit meinem Canon FD 4/300 L viel näher an die Tiere heran als ich das von der Sony A7 gewohnt war.

Näher dran Dank Crop-Faktor

Hier hängt das Zwischenfazit sehr von den eigenen Bedürfnissen ab: Wer regelmäßig große Drucke anfertigt und sehr auf die Qualität achtet oder viel Wert auf das Spiel mit der Unschärfe legt, der ist mit der Sony A7 (oder sogar Sony A7r) besser bedient.

Die meisten Anwender drucken allerdings selten bis nie groß und dann überwiegen schnell die Nachteile (Größe, Gewicht und Preis) der KB-Optiken, denn bei kleineren Vergrößerungen, ist die etwas geringere Schärfe nicht zu sehen.

Bildqualität

Die Sony A7 hat einen 2,25 mal so großen Sensor wie die Sony A6000. Entsprechend kommt bei gleicher Blende gute 1 EV mehr Licht beim Sensor an und dies entspricht auch ungefähr dem Vorsprung bei der Bildqualität. Die Sony A6000 hat deshalb z.B. bei ISO 100 eine nahezu gleiche Bildqualität wie die Sony A7 bei ISO 200 usw.

Wie macht sich das in der Praxis bemerkbar? Bei den meisten Fotos bemerkt man es gar nicht: Beide Kameras liefern bis zu hohen ISO Werten eine sehr gute Bildqualität, welche für exzellente Drucke und Internet Bilder sorgt, die in einem Blindtest unter Praxisbedingungen niemand auseinander halten könnte.

Es gibt aber natürlich auch Situationen, wo die Unterschiede sichtbar werden. Mir ist es z.B. passiert, dass ich in Situationen mit sehr hohem Kontrast die Sony A6000 wie die Sony A7 behandelt habe und dann feststellen musste, dass die RAWs der Sony A6000 nicht so viel Nachbearbeitung vertragen wie die der Sony A7. In den Schatten kam es zu Farbverschiebungen und Tonwertabrissen. Hier verbirgt sich der sogenannte Dynamikumfang, wo die Sony A7 einen Vorteil von ca. 1 EV hat. Man kann also bei ISO 100 einen Kontrastumfang von 14 EV einfangen, während dieser Wert bei der Sony A6000 bei „nur“ 13 EV liegt – was immer noch 1 EV besser als jede Canon DSLR ist.

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Der praktische Vergleich von DxOMark

Allgemein sind die Dateien der Sony A7 etwas „flexibler“, wenn es um die Nachbearbeitung geht. Wieder gilt aber, dass die Unterschiede nicht groß sind und z.B. ISO 3200 bei der Sony A6000 mindestens so gut ist wie ISO 6400 bei der Sony A7.

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Trotz einem ISO-Wert von effektiv etwas über 5000, ist dieses Bild für die meisten Zwecke zu gebrauchen.

Zwischenfazit: Wer regelmäßig einen sehr hohen Motivkontrast zu bewältigen hat oder ganz viele Fotos in sehr dunklen Situationen schießt, ist wohl mit der Sony A7 etwas besser bedient. Wer seinen Schwerpunkt nicht in diesen Bereichen hat, wird mit der Sony A6000 nicht schlechter bedient sein.

Sonstiges

Das Thema Verarbeitung und Robustheit kam bisher noch nicht vor: Die Sony A7 hat ein Grundgerüst aus Metall und auch viele Teile sind aus Metall gefertigt. Das vermittelt ein etwas höheres Wertigkeitsgefühl, für die Robustheit macht das aber vermutlich keinen praxisrelevanten Unterschied.

Auch wurde die Sony A7 mit einigen Dichtungen z.B. bei Abdeckklappen für USB-Port und Microphoneingang versehen, welche sie etwas widerstandsfähiger gegenüber Feuchtigkeit machen. Besonders umfänglich sind die Vorkehrungen aber nicht. Beide Kameras sind nicht dafür geeignet, sie im strömenden Regen zu nutzen.

Auch zum Thema Video noch ein paar Worte: Die Sony A7 hat den Vorteil, dass sie einen Microphoneingang und Kopfhörerausgang hat, dafür scheint die Sony A6000 weniger anfällig für störende Artefakte zu sein. Wer hin und wieder mal einen Clip von der Familie drehen will, ist mit beiden Kameras gut bedient.

In manchen Situationen ist der integrierte Blitz der Sony A6000 sehr praktisch, auf den die Sony A7 leider verzichtet. Wenn das Licht zu knapp wird, hat die Sony A6000 hier einen kleinen Vorteil.

Sony Alpha 7 II

Inzwischen ist der Nachfolger der Sony A7, die Sony A7II (auf Amazon.de) verfügbar und diese Kamera verkompliziert die Situation nochmal etwas.

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Das wichtigste Feature der Sony A7II ist sicherlich der Bildstabilisator, dieser ermöglicht es, auch ohne Stativ noch scharfe Bilder zu machen, die sonst nicht aus der Hand zu halten gewesen wären. Auch hier ist wieder abzuwägen, wie häufig man in Situationen gerät, wo der Stabilisator einen Unterschied machen würde – bei mir sind das vielleicht 10% aller Bilder. Bisher benutze ich Stativ und Einbein, ein Bildstabilisator wäre da bequemer.

Auch beim AF gibt es einen gewissen Fortschritt: Sony gibt an die AF Zeiten um 30% reduziert zu haben, ganz das Niveau der Sony A6000 scheint aber nicht erreicht zu sein.

Auch bei Bedienung und Handling gibt es Fortschritte: der Griff ist etwas ausgeprägter, der Auslöser und die C2-Taste angenehmer platziert und es gibt eine zusätzliche C4-Taste.

Andere erwähnenswerte Features: Ein besserer Video-Codec, geringere Sensorreflexionen und ein helleres Display.

Natürlich erkauft man sich mit der Sony A7II auch ein paar Nachteile. Zuerst ist da der Preis. Die Alpha 7II kostet fast 700€ mehr als die Sony A7 und mehr als dreimal so viel wie die Sony A6000. Aber auch beim Gewicht hat die Sony A7II zugelegt und wiegt 125g mehr als die Alpha 7.

Vor- und Nachteile sind im Vergleich zwischen Sony A7II und Sony A6000 in vielen Aspekten noch etwas deutlicher: Die Kamera ist noch teurer und schwerer, dafür hat sie in noch mehr Situationen einen Vorsprung bei der Bildqualität und baut den Vorsprung bei der Bedienung weiter aus.

Sony Alpha 7 vs Sony Alpha 6000 – Fazit

Ich denke, dass für die meisten Anwender eine Sony Alpha 6000 (auf Amazon.de) die bessere und vernünftigere Kamera ist: Sie ist leichter, schneller, günstiger und meistert so manche Situation sogar besser als die Alpha 7.

Die Alpha 7 (auf Amazon.de) oder auch ihr Nachfolgemodell die Alpha 7II ( auf Amazon.de) sehe ich hingegen mehr als Spezialisten für fortgeschrittene und anspruchsvolle Fotografen, die ihre Kamera regelmäßig an ihre Grenzen treiben und/oder ein Faible für klassische manuelle Objektive haben.

Es hat aber natürlich auch seine Reize, im Zweifelsfall die etwas bessere Bildqualität zu haben. Ganz unabhängig davon, ob man sie regelmäßig braucht.
Man sollte sich allerdings im Klaren sein, dass man dafür deutlich mehr Geld bezahlt, mehr Gewicht durch die Gegend schleppt und nur in einem recht eng begrenzten Bereich einen Unterschied sehen kann.

dynamischermorgen

About The Author

Phillip Reeve ist Student und fotografierte 2 Jahre lang mit einer Nex bevor er im November 2013 auf eine Sony A7 umstieg. Seine fotografischen Schwerpunkte sind Natur und Reise, wobei er zumeist manuelle Objektive einsetzt.

45 Comments

  1. Hallo Phillip,
    vielen Dank für deinen interessanten Bericht. Ich kann diesen und dein Fazit gut nachvollziehen da ich zwar nur über eine a5000 verfüge aber auch noch ein Canon Vollformat habe. (Das war auch für mich der Grund die 5000er und nicht die 6000er zu nehmen. Ich warte dann auf die 7000 bevor ich da zuschlage)
    Ich hatte mich wegen der Größe bewusst für die kleine entschieden.
    Hier schätze ich das 1650er! Wenn man damit umgehen weiß ist es wirklich ein kleines Schätzchen. Dazu hab ich noch das 1018. Damit bin ich für Wanderungen und Städtetouren hervorragend gerüstet. Den Telebereich decke ich (noch) mit dem EOS System ab.

    Es ist richtig, dass der Sucher der A7 anders sitzt als der der a6000. Mir persönlich gefällt allerdings das Rangefinderdesign der a6000 sehr gut.
    Und die Bildqualität ist einfach Klasse und für viele bestimmt ausreichend.

    • Ich denke wo einem der Sucher besser gefällt ist von Person zu Person unterschiedlich, in die Hand nehmen und ausprobieren ist ein einfacher Weg die eigenen Vorlieben ehraus zu finden.

      Grüße
      Phillip

  2. Ein hervorragender, gründlicher Vergleich, super gemacht. Vielen Dank, Phillip!
    Bestärkt mich, mich vom digitalen „Klein“bildformat nicht in Versuchung führen zu lassen.

  3. Hallo Phillip,

    wie von Dir gewohnt ein Klasse Beitrag, danke.

    Überwiegend entspricht Dein Bericht meinen Erfahrungen: Ich habe beide Kameras hier (A6000 und A7ii), und setze sie entsprechend ihrer Vorteile ein, die A7 fast nur mit Altglas / Festbrennweiten.

    Eine Erfahrung möchte ich jedoch schildern: Obwohl ein großer Fan des Messsucherdesigns der A6000, dem quasi „digitalen Nachfolger“ der berühmten Leicas, stelle ich im Laufe der Jahre doch mehr und mehr fest, wie gut im Vergleich dazu eine A7 (oder auch eine klassiche DSLR) in der Hand liegt. Speziell wenn ich von der A7 auf die A6000 wechsle vermisse ich doch einiges an Ergonomie (umgekehrt, von der A6000 kommend, fühle ich mich an der A7 sofort wohl). Mein Wunsch an Sony wäre daher: Ein A7ii-Gehäuse mit APS-C Sensor als zusätzliche Variante. Das Mehrgewicht am Gehäuse relativiert sich durch die kompakteren Objektive. Aber vielleicht geht ja das von Sony angekündigte „Topmodell“ für APS-C E-Mount in dieser Richtung, wir werden sehen . . .

    Hans

  4. Hallo Philip,

    danke für Deinen schönen Vergleich der beiden Sonys. Habe schon einigen Leuten empfohlen, einen Blick auf die A6000 zu werfen; werde sie selbst aber nicht kaufen. Bei mir warten nämlich Leica-R-Vollformatlinsen auf einen neuen Frühling an einer A7 oder A9. Jeder Jeck ist anders …

  5. Phillip, danke für den informativen Bericht! Inzwischen, hat die A6000 auch bei vielen Profis ihren berechtigten Platz gefunden! Ich möchte Sie mir als Zweitkamera auch anschaffen! Bloß, da gibt es ein Problem! Die Auguren sprechen davon, dass zur CP+ In Yokohama, in Februar 12-15, 2015, eine A7000 Nachfolgerin das Licht der Welt erblicken soll. Gut für den Geldbeutel, denn dann wird die A6000 wohl günstiger werden. Aber, das Bessere, war schon immer des Guten Feind! Warten wir’s mal ab!

    • Das klassische „Morgen kommt bestimmt was besseres und das Alte wird billiger“ Dilemma beim Kamerakauf. Da die meisten Objektive im E-Mount ja schon stabilisiert sind und ein Gehäusestabi damit nur bei wenigen Objektiven etwas bringen würde fallen mir tatsächlich nur 4k Video und ein größeres Gehäuse mit mehr Bedienelementen ein die noch kommen könnten. Naja, in gut 2 Wochen könnten wir schlauer sein.

      Grüße
      Phillip

  6. Hallo Phillip,

    prima das Du hier einen Vergleich machst, zweier Kameras die sehr ähnlich sind, aber dennoch Ihre berechtigten Unterschiede haben.

    Ich habe aber gehofft das Du Dich etwas mehr dem Thema Bildqualität widmest, denn das ich doch der Grund, warum man überhaupt überlegt sich eine Vollformat Kamera anzuschaffen. Welche Ausmaße, Formen, Gewichte und Akku Laufzeiten die Kameras haben, kann ich in den Datenblättern der Kamera Portale nachlesen und prima vergleichen.

    Man sieht immer noch eine ganze Menge Menschen die mit „Spiegel“ Kameras durch die Gegend laufen, und da scheint das Argument Größe, Gewicht und Schlepperei wohl keine große Rolle zu spielen. Ehr das Gegenteil scheint der Fall zu sein, nur wenn jemand eine besonders große und auffallende Kameralinse auf auf eine Person richtet, bekommt er die Aufmerksamkeit und Seriosität die eine kleine Kamera nie bieten kann, sei sie technisch auch noch so überlegen.

    Selbst renommierte Kamera Hersteller wie Canon und Nikon reiten das „spiegelnde Pferd“ geradezu mit Scheuklappen weiter. Sony ist der erste Hersteller der sich traut einen Vollformat Sensor in eine System Kamera zu verbauen.

    Die Grafik von DXO Mark zu dem Dynamik Umfang würde ich jetzt anders interpretieren. Der Lichtwert beginnt bei beiden Kammeras bei 7 und endet bei der A6000 schon bei 13 und bei der A7 bei 14. Das ergibt eine Bandbreite/Umfang von 6 und 7. Was aber auch nicht ganz stimmen kann, denn andere Datenblätter (z.B. chip) geben einen Dynamik Umfang von 9,7 bzw. 10 an. Aber auf keinen Fall 13 oder sogar 14.

    Jetzt wäre es natürlich toll gewesen, wenn Du das gleiche oder ähnliches Motiv bei gleichen Lichtbedingungen einmal mit der A6000 und einmal mit der A7 aufgenommen hättest, damit man das selber mal vergleichen kann.
    So wie das hier z.B. gemacht wurde : http://www.theinspiredeye.net/sony-nex-7-vs-sony-a7-review-which-camera-should-you-get/

    In diesem Report werden die Fotos von der A7 als geradezu umwerfend beschrieben, mit dem gewissen „etwas“, das in diesem Fall die Nex-7 nicht hat.
    Aber was ist dieses „besondere etwas“ ? Dieser andere Bild Eindruck ?

    Dein Satz : „Die Sony A6000 hat deshalb z.B. bei ISO 100 eine nahezu gleiche Bildqualität wie die Sony A7 bei ISO 200 usw.“
    Meinst Du wahrscheinlich ehr umgekehrt ? Weil die A7 einen höheren Lichtwert hat, kann diese bei ISO 100 den gleichen Belichtungseindruck realisieren, wie die A6000 die dann schon mit ISO 200 arbeiten muss ?

    Als Fazit zwischen A7 und A6000 würde ich sagen, das sich der bestimmte Einsatzzweck beider Kameras in der Art unterscheidet, das die A7 besonders bei schwierigen Lichtsituationen Ihre Stärken ausspielen kann (besonders die A7S), und die A6000 besonders bei Sport und Aktion Aufnahmen auf Platz 1 spielt.

    Wenn gute Lichtsituationen und keine Aktion Aufnahmen nötig sind,
    wird das Rennen beider Kameras ehr über die eingesetzten Objektive geführt, weniger über die Eigenschaften der Kamera.

    Gruß
    Sven Kirsten

    • Ich finde bei der Bildqualität gibt es tatsächlich garnicht so viel zu berichten. Die a7 is ca. eine ISO Stufe besser, genau wie ich geschrieben habe. Das gibt etwas mehr Reserven bei Nachbearbeitung und in high ISO Situationen, ist meist aber in den Bildern nicht zu sehen.

      Ich weiß micht was Chip da misst und sie verraten es auf ihrer Website auch nicht, aber mit dem Dynamikumfang nach meinem Verständnis hat es wenig zu tun. Das sieht man auch daran, dass er mit höhren ISO Werten nicht abnimmt.

      Grüße
      Phillip

  7. Hi Phillip,
    Danke für den guten und aufwendig Bericht. Ich besitze aktuell noch eine NEX7 und dachte, spez. nach der photokina, auch schwer auf den Vollformatumstieg nach. Dann wäre meine Wahl auch auf die A7(S) gefallen.

    Nach sehr vielen Überlegungen entschied ich mich dann doch bei der „Kleinen“ zu bleiben und lieber in gute Objektive, wie das Zeiss Sonnar, zu investieren.
    Bisher habe ich es nicht bereut – wohlwissend, dass es noch was besseres gibt. Es waren u.a. deine Argumente, wie Objektivauswahl und natürlich das Preis-/Leistungsverhältnis.

    Mich begeistert immer noch die ergonomische Bedienung der frei belegbaren Regler, die man unterwegs immer braucht (ISO, Blende, Zeit).

    Die techn. Daten liegen da wirklich eng beieinander, aber das Ergebnis zählt und da muss ich sagen macht das Objektiv, die Lichtverhältnisse und die Fototechnik m.M. deutlich mehr aus, als die Sensorgröße.
    Denke das macht auch das „gewisse Extra“ aus, was ein Foto ausmacht.

    Gerade im RAW Format kann man heute so viel verlustfrei korrigieren, dass es fast egal ist, ob man da noch 1EV mehr auf den Sensor bekommt.

    @Sven – die A7 halte ich auch für die bessere Kamera, aber Vergleiche zw. APS-C Sensor/Objektive gegenüber Vollformat fallen immer zugunsten der Vollformatvariante aus. Ist einfach die bessere Technik.

    Und bei der Größe muß ich Dir auch Recht geben. Wenn einer mit einem monströsen Nikon 810 und dickem Rohr fotografiert, ist das automatisch der Profifotograf. Mit meiner NEX sieht das dann schon fast wie eine Knipse aus. Gerade im Urlaub möchte ich die „Kleine“ aber nicht eintauschen 😉

    Gruß
    Jörg aus Mainz

  8. Hallo Philipp,
    wäre es nicht interessant, einen Vergleich mit 16Mp APSC (NEX6) und 36Mp VF (A7R) zu machen, denn dann wäre der Parameter Pixelgröße bei beiden Sensoren ziemlich gleich groß und es wäre möglich die Bildqualität bei gleicher Abbildungsgröße (z.B. 60cm x 40cm) zu vergleichen. Es wäre zu erkennen, ob ein Bild mit höherer Pixeldichte (A7R=36Mp) bei gleich großer Abbildung (Ausdruck) besser ist.
    Mit besten Grüßen
    Rolf Lange

    • Einen solchen Vergleich könnte man sicherlich machen und es wäre interessant wie offensichtlich der Auflösungsunterschied wäre.
      Da ich keine a7r habe und auch keine APS-C Objektive werde ich allerdings nciht derjenige sein der den Vergleich durchführt 😉

      Grüße
      Phillip

  9. Hallo Philipp,
    Ein schöner und ausführlicher Vergleich! Ich habe beide und finde die kompaktere 6000 besser zum Erstellen von Sphärischen Panoramen: Wegen dem Cropfaktor 1,5 kann ich zum winzigen 7.5mm Samyang Fisheye greifen (konvertiert von MFT auf e Mount) und mit der A6000 hat man ca nur 450g GEwicht, das man auf dem langen Einbeinmast umher balancieren muss.
    Für Landschaften sind beide gut zu gebrauchen. Und das Thema Crop Faktor: An die A6000 einen Speedbooster dranhängen, dann hat man einen Crop von 1,07 und eine um eine Blendenstufe verbesserte Linse. Mit 200g Gewicht für den Speedbooster verliert man da baer wieder den Gewichtsvorteil, könnte aber auch eine Alternative darstellen.

    • Und man verliert auch Randschärfe, für Aufnahmen mit geringert Tiefenschärfe ist das Dinge allerdings eine gute Lösung

      • Hallo Philipp,
        hab’s zwar noch nicht ausprobiert, aber der Speedbooster quetscht das Vollformat Bild auf APS C runter > Prinzipiell steigen dadurch die lp/mm > Auflösung wird prinzipiell wieder besser, wenn natürlich die Ausgangsauflösung am Rand eher geringer ist … es spielen also viele Parameter eine Rolle. Wenn man’s genau wissen will, müßte man halt mal sein Testchart auspacken … ich habe mal in der Vergangenheit das aus Spass mal mit einigen MFT Linsen gemacht ( http://www.mopswerk.de/technical-optics-processing/ ) , aber derzeit fehlt mir dazu die Motivation, das Gleiche für mein neues Kamerasystem zu tun 😉 …

  10. Hi Philip, erwähnenswert finde ich, dass sich die Bildqualität des 1650 durch eine Sonnenblende leicht verbessern lässt. Ein Stepup-Ring und eine Schraubsonnenblende sind für wenig Geld erhältlich und verbessern den Kontrast bei seitlich einfallendem Fensterlicht erheblich.

  11. Hallo zusammen, ich kann das hier gesagte insgesamt bestätigen. In den letzten 3 Wochen haben wir in Südafrika mehrere tausend Bilder mit der A7r und der A6000 gemacht. Während meine Frau mit ihrer A6000 mit SEL 18-200 sehr flexibel und glücklich war, habe ich mit der A7r, Voigtländer Scopar 20/3.5, Zeiss Planar 50/1.4, Zeiss Sonnar 135/2.8 und dem Canon EF 100-400L alles manuell fokusiert. Ich hatte natürlich den deutlich höheren Aufwand bin aber mit den Ergebnissen mehr als zufrieden. Es kam öfter vor, dass wir mit beiden Kameras das gleiche Motiv fotografiert haben und besonders bei den vielen Tierbildern in 100% Ansicht sieht man schon einen deutlichen Unterschied. Das heißt nicht, das die A6000 Bilder schlecht wären, aber die A7r liegt deutlich vorne. Sicher liegt das aber hauptsächlich an den Objektiven, beim SEL 18-200 kostet die Flexibilität natürlich Qualität. LG

  12. Hallo Sonies, sowohl mit der Nex-7 als auch mit der a6000 habe ich gute Erfahrungen (SEL 1670, canon 70-200/4Lis mit kenko x1.4 – sehr langsam – und sigma 60/2.8!+erstaunlich scharf!).
    Die A 7 (R?) schwirrt zZt erst im Kopf herum und zwar aus den bereits aufgezeigten Gründen mit Tendenz zum Vollformat..
    Mein Problem ist eine Lösung für ein längeres Tele, zB Sony SAL70300G+Adapter, ohne Stabilisator.
    Wie sieht es da mit der Fokusgeschwindigkeit aus?
    Wie schlägt sich der Stabi des canon 300 an Sony?
    Kann dazu jemand was sagen?
    Grüße und Danke

  13. hallo phillip.
    ich bin geübter laie in naturfotografie, landschaftsstimmungen, nah- und macroaufnahmen (inzwischen fast nur noch mit achromat). da ich die 70 schon um einiges überschritten habe, wird mir für meine fotowanderungen die ausrüstung (sony a55, 18-200, 90mm macro und 400mm festbrennweite) zu schwer und suche eine alternative mit möglichst nur einem objektiv. ich hatte mir bereits die lumix fz1000 besorgt, die bildqualität ist für meinen bedarf gut, aber ich konnte die kamera nicht für mein gewohntes arbeiten konfigurieren und gab sie wieder zurück.

    nun war die alpha 6000 schon einige male in mein blickfeld geraden – sie hat halt doch einen größeren bildsensor, der sicherlich gegenüber dem meiner a55 auch schon wieder besser ist! angenommen mir genügt die, mit einem tamron 16-300 erreichbare abbildungsqualität (ich möchte mit meinen bildern keine wände tapezieren und auch keine fotowettbewerbe gewinnen), kann ich dieses objektiv über den angebotenen adapter für die NEX-kameras auch an der a-6000 benutzen, oder gibt es da probleme?

    • Hi Jürgen, ich bin zwar nicht Philip :-), aber: Der Sensor der A6000 ist nicht grösser als derjenige der A55. Er ist natürlich moderner und die Farbwiedergabe und Auflösung ist besser. Wenn du wirklich die A6000 meintest und einen sehr grossen Zoombereich wünscht, warum nicht zusammen mit einem E-Mount 18-200-Objektiv ohne Adapter? Das 16-300 über einen A-Mount-Adapter erhöht wieder das Gewicht und die Größe sowie den Stromverbrauch. Ausserdem dürfte das Objektiv in dieser Konstellation keinen Bildstabilisator haben, den diesen haben die A-Mount-Kameras im Kameragehäuse, die E-Mount-Kameras jedoch nicht sondern in den Objektiven.
      Falls dir die 16mm wichtig sind, ein SEL1650 zusätzlich wiegt und kostet praktisch nichts.
      Falls du jedoch die Vollformat-A7 meintest: Du kannst dort die APSC-E-Mount-Objektive verwenden. Über einen LA-EA4-Adapter auch die A-Mount-Objektive. Bei beiden ist es jedoch so, dass du nur im sogenannten Crop-Modus arbeiten kannst, d.h. du benutzt nur 40% des Vollformatsensors und hast dadurch nur 10 Mpx. Das ist wenig sinnvoll.

    • Hallo Jürgen,

      schonmal über die RX-10 nachgedacht? Die sollte dir als Sony Nutzer recht vertraut sein. Die Frage ist halt ob dir die effektiv 200mm reichen würden.

      Für das Tamron 16-300 macht die a6000 in meinen Augen keinen Sinn da du noch einen LA-EA4 Adapter nutzen müsstest und dann bei sehr ähnlichem Gewicht wie mit der a55 bist, allerdings ohne Bildstabilisator und mit nur marginal besserer Bildqualität.

      Grüße
      Phillip

  14. Hi Phillip,

    Du hast bei der Objektivauswahl für die a6000 das hervorragende F4/16-70mm vergessen. Das beste „immerdrauf“-Objektiv für a6000. Ich fotografiere schon lange mit APS-C .. erst nex5, dann nex6 und zur Zeit mit a6000. Ich habe bis auf wenige Ausnahmen genau die gleichen Erfahrungen gemacht und hatte die Möglichkeit umfangreiche Tests vorzunehmen. Vielleicht schreib ich auch bald mal was ins Forum. Aber da Du ja schon (fast) alles berichtet hast… 😉
    Grüße,
    Andreas

  15. Hi Philip,
    ist mir gerade erst aufgefallen, aber ist das letzte Bild in deinem Bericht als Beispiel für die grünen Sensorreflektionen der A7 gedacht :-)?
    Grüßle,
    Chris

  16. Ist die Seite von Amazon gesponsert? Oder warum steht hinter jeder Artikel-Bezeichnung die Firma mit dem A?

    Ernesto

    • Das sind Affiliate Links, wenn jemand dadrüber etwas kauft zahlt Amazon eine Provision. In dem Sinne lautet die Antwort auf deine frage also ja, so werden Inhalte wie dieser Artikel bezahlt.

      Grüße
      Phillip

  17. Tja wenn man nur wüsste ob und wann die A7000 rauskommen; auf ein unverbindliches Nachfragen ob sie auf der CP+ 2015 vorgestellt wird kam nur das zurück:

    „Uns liegen bisher keinerlei Information zu einer ILCE-7000 vor. Die neusten Modelle sind die ILCE-7M2 bzw. die ILCA-77M2.“

    und bei dem Link bewegen wir uns in der Welt des „Spekulatius“

    http://www.mirrorlessrumors.com/?query=a7000

    Was sagt den Phillip dazu? Hast du nen heißen Draht zu Sony ?! 😉

    • Meine Kontakte reichen um sich hin und wieder mal Zeug auszuleihen, das wars dann aber. Von daher kann ich mich nur auf mein Bauchgefühl uns SAR verlassen. Ich denke soetwas könnte kommen, Priorität hat für sony aber erstmal KB.

  18. Ein sehr schöner Bericht!

    Ich habe selbst mit A6000, A7 und A7Mk2 in letzter Zeit ausgiebig herumgespielt, mich aber dazu entschieden, noch eine Weile bei meiner alten Nex-5n zu bleiben, da sie besonders bei der Verwendung mit Altglas (auch bei mir meist Minolta Rokkore) noch einige Vorzüge hat, wenn man sie sich entsprechend optimiert. Da es manchem bei der Entscheidungsfindung helfen kann, möchte ich meine Sicht hier ergänzen.
    Ich verwende den separaten Aufstecksucher und einen Objektivadapter mit Stativanschluss, daran ist eine Stativplatte permanent montiert. Das ergibt für mich mit den alten Objektiven eine optimale Ergonomie. Die Vorteile im einzelnen:
    – der Sucher sitzt in der optischen Achse, aber dennoch passt die Nase daneben
    – der Sucher hat die höhere Auflösung, wie der der A7
    – der Sucher lässt sich senkrecht nach oben klappen, für Macros oft optimal
    – das Gehäuse ist wertiger als das der A6000
    – auf der Stativplatte kann man die Kamera abstellen, auch mit schwereren Objektiven, ohne dass diese auf dem Boden aufliegen
    – die Kamera liegt perfekt in der Hand, wenn man die Stativplatte in die linke Hand legt, man kann dann sehr bequem fokussieren
    – auch die Bildergebnisse sind sehr gut, denn der 16MP APS-C-Sensor fordert die Objektive nicht so sehr wie der 24MP Sensor der A6000, hat aber ebenso den Vorteil, dass man die Randschwächen der Objektive nicht so sieht (im Gegensatz zur A7)
    – betreibt man die Kamera mit dem 16-50 und ohne Sucher, ist sie extrem kompakt, ersetzt wirklich eine Kompaktkamera.

    Für mich überwiegen diese Vorteile bisher im Alltag in etwa 90% der Fälle.
    Aber es gibt natürlich auch Nachteile:
    – der schwache AF (nur Kontrast-AF)
    – der Sucher ist bruchgefährdet, weil frickelig aufgeschraubt
    – man hat entweder Sucher oder Blitz, nicht beides gleichzeitig
    – die Kombination aus Nex-5n und Sucher war neu weit teurer als die A6000

  19. vielen Dank für den informativen Bericht.

    Wenn man eine 24 MPix-Kamera auf 6 MPix einstellt, werden dann nicht jeweils 4 Pixel zu einem gemeinsamen Areal zusammengefasst? Müsste man dann nicht bei 6400 ASA sehr gute Ergebnisse erzielen?

    Beste Grüße und schon heute danke für eine kurze Antwort.

    Michael

  20. Auch ich habe noch einen kleinen Nachtrag zu liefern.
    Am Wochenende hatte ich auch die Gelegenheit die A7 gegen meine NEX-7 direkt zu vergleichen. Dabei ging es mir speziell um die Low-Light Fähigkeit beider Modelle.
    Fazit:
    Pro A7
    – Im Gesamteindruck des Bildes ist die A7 schon einen Tick besser
    – Farben der A7 wirken etwas knackiger
    – etwas lichtempfindlicherer Sensor
    Contra A7
    – in der Schärfe (Pixelpeeping) kein sichtbarer Vorteil gegenüber der APS-C
    – dafür sichtbare CA Fehler
    – kein sichbar besseres Rauschverhalten

    Ergo: sollte man von Vollformat keine Wunder erwarten.

    Ich persönlich hätte deutlich mehr, spez. in der Schärfe, erwartet. Wer also eine A6000 od. NEX hat, sollte vorher genau testen, ob diese Investition für seine Belange lohnt.
    Ein gutes Objektiv ist da deutlich besser angelegt 😉

    LG Jörg

  21. […] zu verwackeln. Ich war davon positiv überrascht, beim Sony 4/10-18, welches ich vor einer Weile an der A6000 getestet habe, machte er nur einen Unterschied von einer Blende. Der Stabilisator erwies sich in vielen […]

  22. Bevor das Jahr zu Ende geht, Danke auch an Phillip für den guten Bericht.
    Ich selbst bleibe weiterhin bei der A6000, sowie A5100, da das geringere Gewicht und die kleine Größe die ausschlaggebenden Gründe sind die Kamera (fast) immer dabei zu haben.
    Ich habe mehr in gute Objektive investiert, zB. Leica, Voigtländer, Zeiss-Contax-G weil meiner Meinung nach die Bildqualität dadurch um einiges angehoben wird.
    Da ich davon ausgehe, dass in 1 oder 2 Jahren Sony den nächsten Schritt auch in APS-C setzen wird und die Sensoren wohl wieder besser werden, vermute ich, dass wir dann mit der APS-C Qualität kaum schlechter sein werden als derzeit die A7.
    Ein „altes“ Leica Summaron 35mm F2,8 an der A6000 ist klein, unauffällig, immer dabei und knackscharf.
    Da ich keine Werbeplakate ausdrucke ist dies für mich die bessere Lösung um die Kamera dabei zu haben, wenn die interessanten Bilder vorbeikommen, was für mich nicht nur im „Urlaub“ geschieht, sondern auch dort wo ich mich alltäglich bewege.
    Die eine Blendenstufe im Umfang mehr bei der A7 wäre ein Anreiz, aber wenn mich das nur 10% der guten Bilder kostet, na gut es bleiben ja noch 90% anderer über!
    Ich komme aus den Zeiten der Dunkelkammer und freue mich enorm, nun alles gute Altglas verwenden zu können mit so einer phantastischen digitalen Technik, das ist ein enormer Quantensprung!
    Danke noch einmal Phillip für die guten Überlegungen und sehr detaillierten Vergleiche!

  23. Habe ich es übersehen, oder wird in dem Artikel gar nicht die Eigenschaft aufgeführt, welche für mich einen der Vorteile eines größeren Sensors, darstellt, nämlich die bessere Möglichkeit Objekte freizustellen, also die Beeinflussung der Tiefenschärfe.

  24. Ich erwische mich dabei, dass ich z.Zt. eher zu meiner A6000 mit Batteriegriff mit dem 55-210mm greife und auch sehr gerne mein SAMYANG 2/12mm damit einsetze. Meine A7, die ich natürlich auch mag, kommt da ein wenig ins Hintertreffen!

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