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Fujifilm verspricht den Nutzern der Fujifilm X-Pro 1 (bei Amazon und eBay), dass die Auflösung des Sensors der Fuji X-Pro1 besser als bei anderen APS-C-Kameras und vergleichbar mit vielen Vollformat-Sensoren sein soll. Das Team von CameraGearGuide hat daher mit der Fuji X-Pro1 und der DSLR-Kamera Canon EOS 5D Mark II einen kleinen Test durchgeführt.

Die Testbedingungen

Beide Kameras machen die Testaufnahmen mit dem gleichen Bildwinkel: Die Canon wurde mit dem EF 50mm f1.4 Objektiv getestet, die Fuji X-Pro1 mit dem Fujifilm XF35mm F1.4 R (bei Amazon und eBay) Objektiv. Der Test wurde jeweils mit den JPEG-Standardeinstellungen, einer Belichtungskorrektur von +1EV und mit Blende f8 durchgeführt. Im Prinzip handelt es sich um einen typischen ISO-Vergleich im Bereich von ISO200 bis ISO25800. Insgesamt ein Quick & Dirty – Test, für einen etwas seriöseren Vergleich hätte man wohl besser RAW-Aufnahmen gemacht.

Fujifilm hat wohl recht…

Es fällt auf, dass die Bilder der Canon etwas dunkler erscheinen. Das liegt daran, dass beide offensichtlich nicht gleich belichten bzw. eine etwas andere Abstimmung in der JPG-Engine haben. Ansonsten kommen die Tester zu dem  Ergebnis: Fujifilm hat Recht!

Beim Bildrauschen steht die Fuji X-Pro1 mit ihrem APS-C-Sensor der Canon EOS 5D Mark II mit dem Vollformatsensor in nichts nach. Somit geht auch kaum mehr von der möglichen Auflösung verloren als bei einer Vollformatkamera, denn übermäßiges Bildrauschen muss gar nicht erst aufwändig weggerechnet werden. Zur Erinnerung: Der größte Killer von Auflösung in einem Bild ist neben einer schlechten Optik oder der Beugung durch zu kleine Blendenöffnungen meistens der Entrauschungs-Algorithmus, der das Rauschen bei hohen ISO-Werten wegrechnen soll und damit einen Großteil der möglichen Auflösung vernichtet.

Wenn man bedenkt, dass der Sensor der Canon EOS 5D Mark II deutlich größer ist, dann ist das Ergebnis eigentlich schon ganz beachtlich.

Selbst anschauen!

Die Testbilder könnt Ihr Euch auf der Webseite von CameraGearGuide ansehen um Euch ein eigenes Bild davon zu machen, dass die Fujifilm X-Pro 1 (bei Amazon und eBay) tatsächlich in der Oberklasse der APS-C-Sensoren spielt und sich wahrlich nicht vor einem Vollformat-Boliden verstecken muss.

»  Direkt zum Artikel mit den Testbildern – Hier klicken

P.S.: Wenn wir den unglücklichen, aber mittlerweile gebräuchlichen Begriff „Vollformat“ verwenden, dann meinen wir natürlich „Kleinbildformat“ also 36mm x 24mm… 😉

Die Fuji X-Pro1 mit Vollformat-Niveau:

 

About The Author

Andreas Jürgensen ist Fotoingenieur und lebt in Bonn. Er betreibt das Leica Forum, das Systemkamera Forum und das Fuji X Forum. Ihr findet mich auch auf Google+

3 Comments

  1. Ich glaube nicht das er besser ist als die Canon EOS 5D Mark II. Es ist schließlich Canon 🙂

  2. Sorry, was ist denn das für ein Test? Fotos im JPEG-Format? Das ist ja wie wenn meine Freunde mit ihrer DSLR in der Vollautomatik fotografieren. No way… Der Test ist so lange nichtssagend, bis er mit RAW-Fotos und einem vernünftigen Test-Motiv wiederholt wird. Denn für Auflösung gibt es ein „objetives“ Kriterium: Linienpaare pro Zentimeter oder Zoll.

  3. man walter, ich glaube du hast noch nicht verstanden was das besondere an der xpro1 ist.
    Sie hat ein anderes RAW-Format, von daher ist die Vergleichbarkeit wenn, dann nur als entwickeltes jpeg gegeben. Außerdem entdecke ich keine Jpeg Artefarkte weder beim einen noch beim Anderen und der Abstand der xpro1 zur Canon was Rauschen und Detailtreue bei ISO25600 angeht ist ja wie Tag und Nacht. Glaube kaum dass sich da was ändern würde wenn die Vergleichbarkeit beim RAW gegeben wäre.
    Im übrigen ist die Xpro1 eine bereitschaftskamera die höchstwarscheinlich für JPEGs eingesetzt werden wird. Man könnte natürlich die 5D RAW schießen lassen, eigene JPEGs entwickeln und die Xpro1 nicht, nur um klarzustellen das es nicht nur Canons JPEG engine ist die hier unterlegen ist.

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