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Ihr kennt die Situation sicher – als engagierter Fotoamateur wird man von Familie und Freunden öfters gefragt: „Welche Kamera soll ich mir denn kaufen?“. Auf Nachfrage erhält man meist als Anforderungsprofil: „Sie soll gute Bilder machen. Und nicht zu teuer sein“.

Mein Rat geht oft in Richtung spiegellose Systemkameras und es hat sich ein gewisses Muster heraus gebildet, wie man zu einer guten und fundierten Empfehlung kommt:

Die Systementscheidung

Mit der Entscheidung für eine konkrete Kamera fällt der Kunde auch eine Entscheidung für eines der Systeme am Markt. Kaufentscheidend sind unserer Erfahrung nach:

  • Sensorgröße
  • Systemauswahl an Objektiven, Zubehör und Kameras
  • Investitionssicherheit
  • Bedienkonzept

Sensorgröße

Wenn wir die Leica M9 mit Vollformatsensor mal außer acht lassen, bleibt trotzdem noch eine große Bandbreite von Systemen mit unterschiedlichen Sensorgrößen.

APS-C

APS-C Sensoren (Crop Faktor ca. 1,5) werden derzeit von Sony und Samsung angeboten

Sony NEX bietet derzeit drei aktuelle Kameramodelle an:

Samsung NX hat derzeit zwei Kameras mit APS-C Sensor im Angebot

Micro Fourthirds

Der Micro Fourthirds Sensor (Crop Faktor 2) wird von zwei Kamera-Herstellern angeboten: Panasonic und Olympus.

Panasonic hat als erster Systemkamera Anbieter mittlerweile vier verschiedene Kameralinien im Programm, die aktuellen Modelle sind:

 

Olympus ist mit den PEN Kameras der zweite Anbieter im Micro Fourthirds System und hat seine Palette im Sommer 2011 komplett überholt:

Nikon CX Sensor

Der nächstkleinere Sensor kommt von Nikon, der CX Sensor mit 13,2 x 8,8mm hat den Crop Faktor 2,7 und findet sich in den erst kürzlich vorgestellten Modellen Nikon V1 (mit eingebautem Sucher) und Nikon J1 (nur mit Display).

Pentax Q Sensor

Mit 6,2 x 4,7mm verbaut Pentax die bislang kleinsten Sensoren in der Pentax Q, die dadurch einen Crop Faktor von 5,6 besitzt. Kameras und der Sensor sind sehr klein, ob hier wirklich ein nennenswerter Vorteil gegenüber einer Kompaktkamera gegeben ist, wagen wir zu bezweifeln.

Systemauswahl

Wer eine Systemkamera kauft, investiert in ein System. An erster Stelle steht die Objektivauswahl, aber auch bestimmtes Zubehör (externe Sucher, Blitzgeräte) kann den Ausschlag für ein System geben. Und der eine oder andere will sich auch die Option auf die nächstbessere Kamera offenhalten und will sicher gehen, dass der Systemanbieter hier etwas passendes anbietet.

Micro Fourthirds

Als erstes System am Markt und zwei Kamerahersteller als Anbieter glänzt hier das Micro Fourthirds System.

Lumix G

Panasonic hat derzeit 14 Lumix G Objektive im Angebot, die vom Fisheye bis hin zum Telezoom alle fotografischen Standardanforderungen abdecken.

Olympus PEN

Olympus bietet derzeit elf PEN Objektive an, die Angebotspalette überschneidet sich leider an vielen Stellen mit der von Panasonic, es finden sich aber auch Highlights wie das M.Zuiko Digital ED 12mm 2.0 oder das M.Zuiko 45mm 1.8 im Angebot. Da die Objektive von Olympus und Panasonic zum gleichen System gehören, kann man sie zwischen den Herstellern der beiden Kamerasystem austauschen.

Kompatibilität von Objektiven

Bei den Festbrennweiten ohne Image-Stabilisator kann man das bedenkenlos tun, während man bei den längeren Brennweiten darauf achten sollte, dass Olympus eine Kamera-interne Bildstabilisierung benutzt und daher längere Olympus-Brennweiten an einer Panasonic-Kamera nicht stabilisiert sind. Umgekehrt ist das weniger ein Problem, weil der Benutzer an einer Olympus-Kamera zwischen dem internen Stabilisator der PEN-Kamera und der Stabilisierung in einer Panasonic-Optik per Menü wählen kann.

Ebenfalls eine Stärke von Olympus ist das Zubehör, es finden sich so sinnvolle Produkte wie die Makrolampen, elektronische Sucher, ein Mikrofon-Adapter für Video oder ein Bluetooth-Adapter zur Verfügung.

Samsung NX System

Bei Samsung ist das Objektivprogramm mit acht verschieden Optiken auch schon beachtlich und deckt vom 16mm Pancake 2.4 bis zum Einsteiger-gerechten 18-200mm F3.5-6.3 ED OIS Zoom einen großen Brennweitenbereich ab.

Samsung Kameras haben eine sehr einfache und strukturierte Menüführung, die es dem Umsteiger einfach macht, auf eine Systemkamera umzusteigen.

Sony NEX

Sony NEX-Kameras sind jetzt seit ca. seit zwei Jahren am Markt, daher gibt es kaum noch Lücken in der Objektivpalette. Es stehen sieben Objektive zur Verfügung, die wie Samsung einen Brennweitenbereich vom 16mm Pancake bis hin zum 18mm-200mm Zoomobjektiv alles abdeckt. Für die Zukunft verspricht Sonys Partnerschaft mit Zeiss optische Leckerbissen.

Nikon 1 und Pentax Q

Nikon und Pentax bieten beide lediglich drei Objektive an, hier müssen wir das nächste Jahr abwarten, wie schnell die beiden Hersteller ihr Angebot ausbauen.

Investitionssicherheit

Wer schon einmal hohe Beträge in eine Technologie investiert hatte, die nicht weitergeführt wurde, wird bei der Entscheidung für eine Systemkamera auch ein Auge darauf haben, wie sicher das Engagement des Herstellers scheint.

  • Da Panasonic keine DSLR Kameras anbietet, kann es ohne firmeninterne Rücksichtnahme voll in das Lumix G System investieren – und hat dies seit der photokina 2008 kontinuierlich getan.
  • Olympus führt parallel sein FourThirds DSLR Angebot weiter, versichert aber glaubhaft, dass sie die Zukunft in PEN-Produkten sehen.
  • Bei Sony werden die NEX Kameras parallel zum Alpha-System mit DSLR und SLT Kameras angeboten, allerdings hat der Riesenkonzern Sony auch die Ressourcen, diese Systeme gleichzeitig zu pflegen.
  • Samsung ist ein relativ neuer Mitspieler im Bereich oberhalb der Kompaktkameras, daher fehlt noch etwas der „Stallgeruch“ als Fotohersteller. Für Samsung spricht, dass innerhalb des Konzerns äußerst interessantes Know-How aus dem Mobiltelefon Sektor bereit steht, das in zukünftigen Modellen spannende Funktionen ermöglichen könnte.

Wie nachhaltig das Engagement bei Pentax und Nikon sein wird, lässt sich noch nicht sagen.

  • Nikon macht zwar mächtig Werbedruck, muss allerdings gleichzeitig aufpassen, das lukrative eigene Geschäft mit Einsteiger DSLRs nicht zu kannibalisieren. Auf der anderen Seite zeigt die Geschichte von Nikon, dass Nikon grundsätzlich keine Eintagsfliegen produziert und den Systemgedanken immer ernst genommen hat.
  • Die Zukunft des Pentax-Systems erscheint uns zur Zeit unsicher, da Pentax von Ricoh übernommen wurde und es bis zum heutigen Tag noch nicht klar ist, welche Produktreihe aus dem Gesamtsortiment fortgeführt wird und welche eingestellt wird.

Welche Kamera darf es denn jetzt sein?

Ist die Entscheidung für ein System gefallen, hat der Interessent bei allen Herstellern (außer Pentax) die Auswahl zwischen mehreren Modellen.

Die wichtigsten Entscheidungskriterien sind jetzt

  • Auflösung und Qualität
  • Größe und Gewicht
  • Bedienung
  • eingebauter Sucher vs. Display vs. Aufstecksucher
  • feststehendes Display oder Schwenk- bzw. Kippdisplay
  • Videofähigkeiten
  • Bildfolge und AF-Geschwindigkeit
  • … und natürlich der Preis…

Alles Aspekte zu beleuchten, würde den Rahmen dieses Blogartikels sprengen. Daher hier nur einige Anmerkungen zum verführerischen Megapixel-Wahn, alle anderen Aspekte werden wir in Folgeartikeln beleuchten.

Auflösung

Die Auflösung – bemessen in Mega Pixel – kann zwar in einer einfachen Zahl ausgedrückt werden, die aber kaum etwas über eine bessere Bildqualität aussagt: Je mehr Pixel auf einem Sensor untergebracht werden müssen, um so eher wirken Bilder bei wenig Licht verrauscht. Die Bandbreite umfasst 12 MP (bei Olympus) bis hin zu 24MP (Sony NEX-7), wobei schon 12 MP ausreichend sind, um ohne Kompromisse selbst größere Formate anzufertigen.

Andere Kriterien

Wie die anderen Kriterien in die Kaufentscheidung einfließen, hängt von Vorlieben und Einsatzgebiet des einzelnen ab:

  • Wer von der DSLR kommt, bevorzugt eher einen Sucher während der Kompaktkamera-Aufsteiger mit dem Display gut zurecht kommt
  • Der eine sucht die Kamera für die Jackentasche, während andere „richtig was in der Hand haben wollen“

Und fotografische Vorlieben für Landschaft, Reise, Makro und Sport stellen alle ganz eigene Anforderungen an Kamera, Objektive und Zubehör, von persönlichen Vorlieben bei Bedienkonzepten ganz zu schweigen.

Video mit Systemkameras ist ein weiteres Thema, das in naher Zukunft immer mehr Bedeutung gewinnen wird und das ganz eigene Anforderungen an die Ausrüstung stellt.

Also Stoff genug für viele weitere Artikel, für die wir gerne auf Eure Erfahrung zurückgreifen wollen.

Zusammenfassung

Im Prinzip sollten für jeden etwas dabei sein.

Micro FourThirds

Micro FourThirds überzeugt durch das überaus reichhaltige Angebot an Kameras und Objektiven, bis hin zu Spezial-Objektiven, wie dem Lumix G Fisheye 3,5/8mm oder ein 3D LUMIX G Objektiv 12,5 mm / F12. Die Kameras von beiden Herstellern sind auf hohem Niveau und haben in den aktuellen Varianten eine Autofokusgeschwindigkeit, wie man sie früher nur von Spiegelreflexkameras kannte.

Samsung NX und Sony NEX

Samsung und Sony bieten einen etwas größeren Sensor, der etwas mehr Freistellungspotential bietet. Der Vorteil von Sony liegt in der extrem flachen Bauweise der Kamera und einer für den Umsteiger aus dem Kompaktkamerasegment einfachen Bedienung mit Symbolen im Hauptmenü. Samsung hingegen hat er eine traditionellere Form der Bedienung gewählt, diese aber auch extrem gut umgesetzt, so dass der Anfänger, als auch der anspruchsvolle User gut damit zurecht kommt.

Pentax und Nikon

Pentax und Nikon sind ganz neu am Markt, daher können wir weder die Kameras mit den etablierten Anbietern vergleichen noch das zukünftige Engagement der Hersteller einschätzen.

Schlussbemerkung

Bekannte Binsenweisheit: die eine beste Kamera gibt es nicht. Jedes Modell und jeder Hersteller hat seine Vor- und Nachteile. Bevor aber eine Kaufentscheidung am grünen Tisch entschieden wird, empfehlen wir dringend, die entsprechenden Modelle im Fachhandel einmal in die Hand zu nehmen und auch das Bauchgefühl mitentscheiden zu lassen.

Wir hoffen, mit diesem kleinen Überblick konnten wir Euch eine Hilfe geben, wenn Ihr mal wieder nach der „idealen“ Kamera gefragt werdet (oder selbst vor der Entscheidung steht). Vielleicht findet auch der ein oder andere Einsteiger im Internet diese Übersicht hilfreich, um sich vorab einen Marktüberblick zu verschaffen.

Viel Spaß und allzeit gut Licht!

Euer Systemkamera-Forum-Team

PS: Wir freuen uns über euer Feedback – wir möchten diese Übersicht weiter ausbauen und verfeinern und können Eure Entscheidungskriterien und Erfahrungen bei der Kaufberatung Eures Bekanntenkreises gut gebrauchen.

PPS: Gerade für den Einsteiger lohnt sich auch der Blick in unseren Gebrauchtmarkt und auf Systemkamera Deals – mittlerweile gibt es ein riesiges Angebot von gebrauchten Systemkameras und Objektiven, mit denen den Einstieg kostengünstig gelingt!

About The Author

Andreas Jürgensen ist Fotoingenieur und lebt in Bonn. Er betreibt das Leica Forum, das Systemkamera Forum und das Fuji X Forum. Ihr findet mich auch auf Google+

13 Comments

  1. Felicidades!… zu einem sehr gut recherchierten, für ‚jeden‘ verständlichen, gut überschaubaren Bericht.

    Muchas gracias!
    Saludos aus Palma de Mallorca

  2. Ich habe wg. der kompakten Größe die Panasonic G1 mit den Kit-Objektiven 14-45 und 45-200 erworben und zwischenzeitlich dazu die GH2 (mit dem Kit-Objektiv 14-42) sowie das 12,5er 3D-Objektiv angeschafft. An den Kameras schätze ich insbesondere die schnelle Bedienbarkeit, den Systemblitzschuh und bei der GH2 die Festlegung des Focuspunktes per Touchscreen. Weniger toll finde ich, dass die Klappmonitore seitlich ausschwenken und ausgeklappt immer irgendwie im Weg sind. Schade, dass neue Kit-Objektive nur noch m. Kunststofffassung angeboten werden, alle Objektive sind jedoch bis auf die Lichtstärke ohne Tadel. Klasse ist die MF-Lupe bei der Adaption meiner Fremdobjektive (Tele + Makro).
    Meine immer-dabei-Ausrüstung ist wg. des größeren Sensors jedoch aktuell die NEX-5 mit 16er Pancake und die NEX-5N mit dem 18-200. Beide Objektive sind okay. Das 18-55 und das lichtstärkere 50er konnte ich noch nicht testen. Bei Sony stört der fehlende Systemblitzschuh. Den OLED-Sucher habe ich mir bestellt, obwohl ich als langj. Hasselblad-Fotograf ganz gut mit den Klappmonitoren zurechtkomme. Beide NEX-5 haben für MF eine tolle Peak-Anzeige (Farbsaum f. Schärfebereich) und die NEX-5N (wie die GH2) eine hohe AF-Schnelligkeit sowie Objektverfolgung mit Touchscreen-Vorwahl. Klasse ist die MF-Lupe, die Peak-Funktion und die Minaturisierung der Kameras bei voller SLR-Qualität.
    Ich kann verstehen, dass Nikon die Sensoren seiner Spiegellosen klein hält, denn mit der heutigen AF-Schnelligkeit und Qualität sowie der OLED-Sucher (auch bei Dämmerung) dürften die SLR bald angezählt werden. Schade finde ich, dass meine Spiegellosen immer noch einen zu lauten Schlitzverschluss benötigen. Dass letzteres anders geht, zeigten die Sony R1 und die Olympus XZ-1.

  3. Schön, das mal an der Sensorgröße festzumachen.
    Ich würde nur früher schon herausstellen, dass es sich bei „Micro Four Thirds“ (so schreibt man das übrigens) um ein _System_ handelt, bei dem zumindest die Objektive austauschbar sind. Momentan klingt das im Text bei APS-C recht ähnlich.
    Und dann ist der Sensor von Nikon nicht der nächst größere, sondern der nächst kleinere.

    Schönen Gruß,
    Karsten Meyer

  4. Liebes Systemkamera-Team,

    vielen Dank für die tolle Einführung und die Möglichkeit einen schnellen Überblick zu bekommen.

    Gruß, Jörg

  5. Hallo,

    zwei Punkte die Ihr vielleicht mal überarbeiten solltet (weil ansonsten ist es fair und objektiv)

    „Je mehr Pixel auf einem Sensor untergebracht werden müssen, um so eher wirken Bilder bei wenig Licht verrauscht“

    Stimmt so ja nicht, denn dann wären die 10MP auf dem Mini 1/2,3″ ja top werte. Bitte hier die Referenz zur Sensorgrösse angeben. Beim Rauschen gehen Vergleiche von 16MP auf ein mFT gegen 20 auf einem APS-C fast immer zu Gunsten des APS aus (wenn man ansonsten vergleichbare Bedingungen ansetzt)

    Es sollte „Pixel pro Flächeneinheit“ heissen…

    Das zweite was ich so nicht teilen kann ist „Der Vorteil von Sony liegt in der extrem flachen Bauweise der Kamera“, denn mit dem damit einhergehenden kurzen Auflagemaß scheint SOny nicht in der Lage zu sein auch nach zwei Jahren ansatzweise ein Pancake mit einer vernünftigen Brennweite (im Bereich 24-35mm) anzubieten. Das neue NX200 ist nur wenig dicker, aber mit grösserem Auflagemaß und mittlerweile drei Pancakes und einem „collapsible“ Zoom-

    Ansonsten „weiter so“

    Gruß, Oliver

  6. Für mich wäre kaufentscheidend, ob ich meine Konica-AR Objektive von 19 bis 400 mm, mein Balgengerät und die Zwischenringe adaptieren kann, und da scheint es ja nur bein Micro Four Thirds überhaupt Adapter zu geben – leider (!) mit Cropfaktor 2.

    Oder hat jemand erfreulichere Informationen für mich ?

  7. @Barfüsser: für die Samsung gibt es den AR-NX Adapter (nur nicht von Novoflex sondern als China Import). Ich würde aber mal vermuten, dass du den für die NEX auch bekommst.

    Adapter sind bei der Samsung manches Mal schwierig zu bekommen, weil sie nicht so verbreitet ist aber eigentlich sind für alle gängigen SLR Bajonette im Internet Adapter unterschiedlicher Qualität erhältlich

    Schwierig wird es bei der Samsung NX speziell bei Rangefinderobjektiven (also z.B. LeicaM) da hier wegen des Auflagemass eine Adaptierung nur schwer machbar ist.

  8. @Barfüsser: Gib in ebay „Adapter Konica AR NEX“ ein und Du erhältst mehrere Objektivadapter (z.B. Cirius) für unter 25 Euro.
    Ich habe für meine NEX und MFT-Kameras nur preiswertere Angebote genutzt und bei zwischenzeitlich 8 verschiedenen Fremdobjektiv-Adaptern für die beiden Systeme festgestellt, dass nur ein MFT-Adapter an der G1 nicht ganz so satt einrastet wie an der GH2. Wobei die Adapter an der NEX-5 und NEX-5N vergleichbar gut sitzen, d.h. genau so „dicht“ wie die Orginaloptiken. 🙂
    Das Problem sind also bei mir nicht allein die Adapter, sondern auch die offenbar etwas gegenläufigeren Fertigungstolerenzen von Panasonic zwischen G1 und GH2. Aber die Unterschiede sind kaum spürbar. Neben dem Hinweis auf die Canon FD Optiken, kann ich auch Olympus OM Optiken empfehlen. Natürlich insbesondere die Festbrennweiten. Leider haben bei ebay die Preise ggü. der fotoMagazin-Übersicht in Heft 08/2011 (insbesondere bei profess. Händlern) deutlich angezogen.
    ps.: Bei Sony NEX könntest Du auch Objektive mit AF-Funktion adaptieren, die dafür erhältlichen Sony-Adapter lohnen sich m.E. preislich jedoch nur bei einem vorhandenen Sony/Minolta Objektivbestand.

    Gruß Robert

  9. Vielen Dank für die Kaufhilfe. Ich tendiere jetzt entweder zu Panasonic Lumix G3 oder Olympus Pen Serie . Da ich Olympus fan bin, meine letzte Spiegelreflexkamera war eine OM-1. Jetzt meine Frage: Sind meine OM Serie Objektive , mit Adapter, bei Panasonic G3 und(oder Olympus Pen Serie vewenbar?. Danke und frohe Fest. Michel

  10. Hallo Systemkamera-Forum-Team,
    danke für die systematische und informative Übersicht.

    Bin nach wie vor Olympus OM-Ti4-Fotograf und möchte an einer Digtalkamera möglichst viel von der vorhandenen Ausrüstung einsetzen. Habe Olympus E-P3 und Panasonic im Focus, wie sieht die Adaptierbarkeit z.B der OM-Objektive an den anderen Systemkameras, z.B SONY aus?
    Gibt es Erfahrungsberichte zum Einfluß auf die Bildqualität bei Einsatz unterschiedlicher „Altobjektive“ auf die Bildqualität?

    Gruß Eberhard.

  11. Wieso ist die Ricoh GXR hier nicht erwähnt ?
    Gruss
    Enzo

  12. In der Auflistung der Systemkameras mit APS-C-Sensor fehlt die Pentax K-01 (http://www.pentax.de/de/systemkameras/k-01.html). Sicherlich hat sie ein ungewohntes Design, aber dafür den Zugriff auf eine riesige Menge an Pentax-Objektiven (K-Bajonett).

    Herzliche Grüße,

    Christian

  13. Die Pentax fehlt, weil es sie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Artikels noch gar nicht gab. Die K-01 wurde ja erst im Februar diesen Jahres vorgestellt. Der Artikel ist hingegen vom letzten Jahr.

    Gruß,

    Jens

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