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Vor gut einem Jahr ist Sony mit beiden ersten NEX Modellen auf den Markt gekommen, heute wird die Sony NEX-C3 als Nachfolger der NEX-3 vorgestellt, die allerdings erst ab August verfügbar sein wird.

Die Unterschiede der NEX-C3 zum Vorgängermodell lassen sich schnell aufzählen: Runder, etwas kleiner, etwas höhere Auflösung und noch weniger Bedienelemente. Letzteres scheint sich zum Megatrend bei Systemkameras zu entwickeln, alle neuen Systemkameras im letzten halben Jahr verzichten gegenüber ihren Vorgängermodellen auf Bedienelemente und verlagern Funktionen in Menüs.

Ob sich das positiv auf die Handhabung der Sony NEX-C3 auswirkt und ob der neue Sensor eine höhere Qualität bringt, werden wir testen, sobald wir die Kamera selber in Händen halten.

[UDPATE 8. Juni 2011 14:04 Uhr]

Nach Rücksprache mit Sony habe ich noch einige interessante Unterschiede zum Vorgängermodell NEX-3.

  • In der Sony NEX-C3 kommt ein neuer Exmor APS-C HD CMOS Sensor mit 16.2 MP zum Einsatz mit optimiertem BIONZ Bildprozessor.
    Aus ihrem Zusammenspiel ergibt sich lt. Sony ein verbessertes Low Light Verhalten, verbesserter Signal-Rausch-Abstand und eine verbesserte Detailauflösung.
  • Die neuen Steuertasten erlauben lt. Sony einen schnellen Zugriff auf Funktionen.
  • Bei manueller Fokussierung gibt es eine zusätzliche „Peaking-Anzeige“ in drei Farben wählbar (Gelb, Rot und Weiß). Über die genaue Funktion dieser Funktion recherchiere ich noch weiter.
  • Die Fokusvergrößerung ist wählbar zwischen 7,5fach oder 15fach.
  • Der geringere Stromverbrauch erlaubt 400 Bilder mit einer Akkuladung (Messung nach CIPA Standard).
  • Neue Bildeffekte, die sich tw. auch kombinieren lassen: Spielzeugkamera, poppige Farben, Kontureffekt (Farbe), Kontureffekt (schwarz-weiß), Retrolook, High Key, Partielle Farbe (Rot), Partielle Farbe (Grün), Partielle Farbe (Blau), Partielle Farbe (Gelb), hoher Kontrast (schwarz-weiß).

Details zum Sensor, Bildprozessor und der Peakinganzeige sowie Bildbeispiele für Low Light Verhalten und Effektfilter versuche ich noch zu besorgen.

[Ende UDPATE]

Bemerkenswert ist der Preis: Die NEX-C3 im Kit mit dem bekannten Standardzoom soll 629€ kosten, 80€ mehr als der Vorgänger NEX-3 und damit fast so viel wie die NEX-5.

Im gleichen Zuge stellt Sony das vierte NEX Objektiv vor: Das 1:3,5 / 30 mm Makro-Objektiv erlaubt einen Abbildungsmaßstab von 1:1. Das zugehörige Datenblatt verweist auf einen „extrem leisen und schnellen Linear-AF-Motor“. Der optische Aufbau (7 Linsen / 6 Gruppen) enthält drei Asphären und ein ED-Element.

Hier die komplette Pressemitteilung von Sony:

Neuer Liebling für Aufsteiger: Mit der NEX-C3 stellt Sony die weltweit kleinste und leichteste Systemkamera mit Wechseloptik und APS-C Bildsensor vor

Sony erweitert die NEX-Serie ab August 2011 um ein neues, ultra-kompaktes Modell für Ein- und Aufsteiger. Die NEX-C3 begeistert mit der Bildqualität einer Spiegelreflexkamera (16,2 Megapixel), Wechseloptiken, brillanten HD Videos sowie einer neuen Menüführung und kreativen Bild-Effekten. Sony baut die Vielseitigkeit der NEX-Serie außerdem mit einem neuen 30 Millimeter Makro-Objektiv, einem leistungsstarken Blitz sowie einem Firmware-Update für die NEX-5 und NEX-3 aus.

Berlin, 8. Juni 2011. Handlich wie eine Kompakte und leistungsstark wie eine Spiegelreflexkamera – diesem Erfolgsrezept bleibt auch die NEX-C3 treu. Mit ihrem optimierten Design, neuen Funktionalitäten und technischen Feinheiten ist die NEX-C3 eine attraktive Alternative zur Spiegelreflexkamera. Besonders Aufsteiger aus dem Kompaktkamera-Bereich profitieren von den umfangreichen Automatik-Funktionen, die ihnen den Weg zu professionell anmutenden Aufnahmen ebnen.

Leistung auf höchstem Niveau: Bildsensor und Verschlusszeiten

Dass in der NEX-C3 die Eigenschaften einer semi-professionellen Kamera schlummern, verrät schon ihr Exmor APS-C HD CMOS-Sensor: Er ist genauso groß wie der Bildsensor einer Spiegelreflexkamera und reduziert so das Bildrauschen deutlich. Zudem ermöglicht er eine Auflösung von effektiv 16,2 Megapixel sowie eine hohe Lichtempfindlichkeit von ISO 12.800.
Ebenso leistungsstark präsentiert sich der Hochleistungsverschluss der NEX-C3 mit Belichtungszeiten zwischen 1/4000 Sekunde und 30 Sekunden. Er erlaubt die Aufnahme von 5,5 Serienbildern pro Sekunde und ermöglicht damit umfangreiche Serienbild-Optionen. Hierzu gehört beispielsweise der Schwenkpanorama-Modus, der beeindruckende Panoramen wahlweise in 2D oder 3D aufnimmt. Auch die HDR-Automatik, also die Erstellung eines Bildes mit ausgewogener Dynamik durch drei verschiedene Belichtungen eines Motivs – oder der Dämmerungs-Modus, indem sogar sechs Bilder zusammenfließen, erlauben brillante Bilder selbst bei anspruchstvollen Lichtverhältnissen.

Einfach und kreativ: Automatik-Modi und Menü für Einsteiger

Panorama-, HDR- und Dämmerungs-Fotos bilden jedoch nur einen Teil der automatischen Kreativ-Optionen, die vor allem Einsteigern den Fotospaß erleichtern. Spezielle Unschärfeeffekte wie die manuelle Hintergrundunschärfe geben Bildern spielend leicht einen professionellen Look. Sie sind sowohl im Foto- als auch im Videomodus verfügbar. Letzteres ist umso reizvoller, da die NEX-C3 Videos in High Definition (720p) aufnimmt. Gleiches gilt für die sieben kreativen Bild-Effekte wie beispielsweise der Monochrom-, Retro- oder Pop-Look, Partielle Farbe – die miteinander kombiniert werden können(bis zu elf Variationsmöglichkeiten) sowie der Soft-Skin Effekt, der bei Porträt-Aufnahmen Falten glättet und Hautunreinheiten beseitigt.

Damit die Vielfalt der Funktionen und Automatik-Modi überschaubar bleibt und leicht zu handhaben ist, wurden die Bedienoberfläche übersichtlicher gestaltet und intuitiver benannt. So werden aus den technischen Termini „Blende“, „Belichtung“ und „Weißabgleich“ im neuen Menü „Hintergrundunschärfe“, Helligkeit“ und „Farbe“. Zusätzlich sorgt eine neue Menüstruktur für kürzere Wege zu den wichtigsten Einstellungen, so dass sich der Nutzer nicht mehr durch mehrere Ebenen klicken muss. Über das Kontrollrad lassen sich außerdem die Auswirkungen einer veränderten Einstellung sofort auf dem Display prüfen, selbst wenn verschiedene Effekte miteinander kombiniert werden. Neu ist auch die Peaking Anzeige, die in drei Stufen und drei Farben das manuelle Scharfstellen erleichtert.

Neben den neuen Funktionen ergänzen viele bewährte Automatik-Modi die Ausstattung der NEX-C3. Dazu zählen der intelligente Automatikmodus, der die Aufnahmesituation selbständig analysiert und alle Einstellungen anpasst, die Lächelautomatik und eine Gesichtserkennung für bis zu acht verschiedene Gesichter.

Stylish und flexibel: optimiertes Design und kompatible Optiken

Die NEX-C3 ist in Schwarz und Silber erhältlich und leicht an ihrem neu gestalteten Design zu erkennen. Das griffige, ergonomisch geformte Gehäuse aus Polycarbonat kombiniert Solidität und Wertigkeit mit leichter Handhabung. Die Größe der Kamera konnte gegenüber dem Vorgängermodell NEX-3 noch einmal um sechs Prozent reduziert werden, ihr Gewicht beträgt nunmehr nur noch 225 Gramm. Damit ist die neue NEX-C3 die kleinste und leichteste Systemkamera mit Wechseloptik und APS-C Bildsensor. 1

Angesichts des kompakten Kameragehäuses ist das Display größzügig dimensioniert. Der 7,5 Zentimeter große Xtra Fine LC-Monitor mit TruBlack-Technologie und 921.600 Bildpunkten ist besonders kontrastreich und flexibel schwenkbar.

Nicht nur Flexibilität sondern vor allem Kreativität verspricht auch das umfangreiche Portfolio an kompatiblen Wechseloptiken. Besitzer einer NEX-Kamera können zwischen vier verschiedenen E-Mount Objektiven wählen. Optional lassen sich über den Adapterring LA-EA1 auch mehr als 30 A-Mount Optiken von Sony sowie circa 90 Konica Minolta Objektive mit der neuen NEX nutzen.

Sofort durchstarten: Blitz- und Ladegerät im Lieferumfang

Im Lieferumfang sind sowohl ein externes, kompaktes Blitzgerät enthalten, als auch ein Akku und das entsprechende Ladegerät BC-VW1. Die Akku-Betriebsdauer wurde im Vergleich zur NEX-5 und NEX-3 um 20 Prozent gesteigert, d.h. mit einer voll geladenen Batterie lassen sich nun bis zu 400 Bilder aufnehmen. Natürlich gehören auch eine Aufbewahrungshülle für den externen Blitz, ein Schulterriemen, ein USB-Kabel sowie ein umfangreiches Softwarepaket zur Grundausstattung.

Optional erweiterbar: neues Blitzgerät und praktisches Zubehör

Wenn eine Kamera auf Reisen geht, benötigt sie Schutz und zusätzliche Reserven. Mit dem neuen E-Mount Zubehör sind alle Besitzer einer NEX-Kamera bestens ausgerüstet: Maximale Reserven bietet das Zubehör-Kit ACC-FW1E mit Tasche, Schutzfilter und Akku. Für die Sicherheit unterwegs sorgen zwei neue Kamerataschen. Alle Blitzlicht-Liebhaber können den externen Blitz HVL-F20S einpacken, der als Reisegepäck kaum ins Gewicht fällt. Mit seinem beweglichen Kopf und LZ20 (50 Millimeter Objektiv, ISO 100) eignet er sich für kreative Blitzlichteffekte bei Außen- und Innenaufnahmen. Das Leichtgewicht benötigt keinen Akku, da der Blitz über den Zubehörschuh direkt an die NEX-Kamera angeschlossen wird und von dort seine Ladungsenergie bezieht.

Auch die Auswahl an Speicherkarten lässt kaum Wünsche offen, die NEX-C3 ist sowohl mit Memory Sticks als auch SD, SDHC und SDXC Speicherkarten kompatibel. Mit dem ultraschnellen Memory Stick PRO-HG Duo™ HX von Sony lässt sich das Potenzial des neuen Modells voll ausschöpfen. Die Speicherkarte bietet Datenübertragungs-Geschwin-digkeiten von bis zu 50 Megabyte pro Sekunde und ist für kontinuierliche Serienbildaufnahmen mit den aktuellen E- und A-Mount Alpha-Kameras von Sony optimiert.

Zubehör-Tipp: das neue Makro-Objektiv SEL30M35/F3.5

Der ganz besondere Reiz einer Systemkamera liegt in der Möglichkeit, sie mit verschiedenen Optiken zu kombinieren. Zeitgleich mit der neuen NEX-C3 stellt Sony daher ein neues Makro-Objektiv vor. Das neue SEL30M35/F3.5 ist mit seinen 138 Gramm das derzeit leichteste Makro-Objektiv für Systemkameras. Es eignet sich für Nahaufnahmen bis zum minimalen Motivabstand von 9,5 Zentimetern. Drei Objektiv-Elemente mit asphärischer Oberfläche wirken jeder Verzeichnung entgegen. Der Autofokus arbeitet bei der Foto- und Videoaufnahme gleichermaßen leise und schnell.

Unverbindliche Preisempfehlungen und Verfügbarkeit

NEX-C3A mit 16 mm Objektiv 579,00 Euro
NEX-C3K mit 18-55 mm Objektiv 629,00 Euro
NEX-C3D mit Doppelzoom-Kit
(18-55 / 16 mm Objektiv)
729,00 Euro

Verfügbarkeit: ab August 2011

Unverbindliche Preisempfehlungen optionales Zubehör

Memory Stick PRO-HG Duo™ HX (32 GB) 169,00 Euro
Memory Stick PRO-HG Duo™ HX (16 GB) 74,99 Euro
Memory Stick PRO-HG Duo™ HX (8 GB) 37,99 Euro
SDHC™ Class 10 Expert Speicherkarte SF32NX (32 GB) 129,00 Euro
SDHC™ Class 10 Expert Speicherkarte SF16NX (16 GB) 54,99 Euro
SDHC™ Class 10 Expert Speicherkarte SF8NX (8 GB) 33,99 Euro
Optionales E-Mount Blitzgerät HVL-F20S 159,00 Euro
Zubehör-Kit ACC-FW1E (Tasche, Schutzfilter, Akku) 100,00 Euro
Schutzhülle LCS-EMB30 (Schwarz) 39,99 Euro
Neopren-Tasche LCS-BBF (Schwarz und Weiß) 34,99 Euro
Makro-Objektiv SEL30M35/F3.5 249,00 Euro

About The Author

Jens Michael Schuh lebt in Bochum und ist selbständiger Informatiker und Inhaber von TryTec! Microsystems, einem Apple-Systemhaus. Er betreibt zusammen mit Andreas Jürgensen das Systemkamera-Forum und das Fuji X Forum.

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