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RAW und JPEG: wer braucht RAW und warum


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187 Antworten in diesem Thema

#1 christer

christer

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Geschrieben 16. Dezember 2012 - 19:46 Uhr

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Ich kenne Kameras, wo die JPEGs relativ schlecht sind, und wo es sich lohnt, mit den RAW Dateien zu arbeiten.

Bei meinem 5n kann ich nicht finden, dass ich die RAWs brauche.

Die Bearbeitung von JPEGs geht viel schneller und leichter und die benötigte Speichermenge ist nur einen Viertel von dem was RAW braucht.

Wer verwendet RAW und warum? Besonders interessiert mich natürlich Antworten von Leuten, die praxisrelevante Vergleiche gemacht haben.

#2 sardinien

sardinien

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Geschrieben 16. Dezember 2012 - 20:10 Uhr

pro RAW:
-G3/GF2 löst in diesem Format höher auf als in JPEG
-Unterschied zwischen Zoomobjektiv und Festbrennweite wird geringer
-nicht verlustbehaftet, das sich vorteilhaft bei Bearbeitung, Weiterverarbeitung (Panorama, HDR, Doppelbelichtung....), Diashows, Druck...... zeigt
-etwas größerer Nachbearbeitungsspielraum als bei JPEG
-habe für jedes Objektiv unterschiedliche Parameter zur Wiederverwendung, welche den zeitlichen Unterschied der Bearbeitung JPEG/RAW bei mir aufhebt

contra RAW:
-Bild ist nicht sofort allgemein verfügbar
-größerer Speicherbedarf ca. Faktor 2 (RAW ist verlustfrei komprimiert)
-Einarbeitung in Bildbearbeitung
-bei JPEG/RAW Doppelfotografie starke Belastung der Cam CPU und etwas verwirrende Bearbeitung durch das doppelte Vorhandensein der gleichen Bilder
<p>Servus GerdGH3 + GX7 + GM1 + 7.5 mm + 20mm + 42,5 mm + 12-32 + 12-35 + 14-140 II + 100-300 mm + Telekonverter 2,2 Raynox DCR-2025 + Raynox DCR-150 + Marumi+5 + LR 5* + DXO 9* + Topaz DeNoise 5/InFocus

#3 warmduscher

warmduscher

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Geschrieben 16. Dezember 2012 - 20:21 Uhr

JPG's sind gut, wenn Du nichts machst. Die Raw brauchst Du bei einem super Motiv, aber es ist eine Blendenstufe unterbelichtet/überbelichtet. Bei JPG kann man das Bild beschneiden, die Bildbearbeitung sollte im RAW Format stattfinden.
Meistens fotografiere ich mit RAW+JPG. Vielleicht knipse ich mal das Foto von meinem Leben. Am Computer muss man aber konsequent löschen, sonnst quillt die Festplatte über.
Auch die Farbtemperatur lässt sich mit RAW verlustfrei ändern.
Im RAW ist der Farbraum auch noch nicht bestimmt. (sRGB, AdobeRGB) Ist aber eine eigene Wissenschaft.

mfg warmduscher

#4 nightstalker

nightstalker

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Geschrieben 16. Dezember 2012 - 21:57 Uhr

RAW = starke Tonwertänderungen

#5 Phillip Reeve

Phillip Reeve

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Geschrieben 16. Dezember 2012 - 22:09 Uhr

Die Bearbeitung von JPEGs geht viel schneller und leichter und die benötigte Speichermenge ist nur einen Viertel von dem was RAW braucht.

Ob die Bearbeitung von JPG schneller geht hängt auch sehr von der verwendeten Software ab, mit Lightroom (und vermutlich auch den anderen großen Raw-Konvertern) sehe ich erstmal garnicht ob ich da ein JPG oder Raw habe, beide werden gleich behandelt. Es dauert für mich genau gleich lange ein RAw oder JPG zu bearbeiten.

Was aber stimmt ist das die Kamera häufig per Voreinstellung die besseren Bilder liefert als der LR. Für einen Anfänger macht es deshalb auch häufig keinen Sinn Raw zu schießen, ist man etwas fortgeschritten und weiß genauer was man erreichen will ist Raw aber recht sinnvoll.

Speicherbedarf ja, aber meine 2.000GB Festplatte hat mich mal 50€ gekostet, das sind ziemlich wenige Euro pro Bild.


Grüße,
Phillip

#6 kalokeri

kalokeri

    ... und er ist Sommer!

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Geschrieben 16. Dezember 2012 - 22:12 Uhr

Mir persönlich gefallen auch die normalen JPEGs der NEX-7 nicht so sehr, wie das Ergebnis der raw-Konvertierung in Lightroom. Mit Lightroom kann der Dynamikumfang besser umgesetzt werden. Die JPEGs finde ich da etwas "limitiert".

Trotzdem finde ich die Ergebnisse von "Rich BW" oder "Auto-HDR" schon ziemlich klasse.
Thomas


SYMPATHY FOR THE EVIL

#7 Guido3

Guido3

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Geschrieben 16. Dezember 2012 - 22:35 Uhr

Mit einem JPEG schmeißt Du bis zu 98% der Informationen unwiderruflich weg, die Deine Kamera aufgezeichnet hat. :eek:

Ein JPEG hat 8 Bit Farbtiefe, d.h. für jeden Farbkanal (rot, grün, blau) sind maximal 256 Farbabstufungen möglich. Die RAWs der meisten Kameras haben dagegen 14 bit Farbtiefe = 16.384 Abstufungen pro Farbkanal. Das ist natürlich eine extrem theoretische und abstrakte Betrachtung.

Hast Du jedoch ein Motiv mit hohem Dynamikumfang oder bei dem Du feinste Farbnuancen herausarbeiten möchtest, dann bietet Dir RAW die Möglichkeit das in der Nachbearbeitung sauber zu machen. Außerdem Kannst Du im Nachhinein verlustfrei den Weißabgleich machen.

Wenn man nicht gerade die maximale Geschwindigkeit der Kamera braucht, plädiere ich auch für JPEG+RAW. Das JPEG kann man bei Bedarf sofort zeigen. Das RAW kann man bei Bedarf optimal nachbearbeiten. Das Speicherplatz-Argument ist in Relation zu den Kosten von Kamera und Objektiven albern. Speichert man jeweils RAW+JPEG (=ca. 30 MB bei der NEX-7) dann kostet es ca. 3 EUR 1000 Bilder auf 2 Laufwerken zu speichern. Selbst wenn man 20.000 Foto pro Jahr durchjagt, sprechen wir nur über 60 EUR Kosten für redundantes Speichern.

Beste Grüße

Guido

#8 nightstalker

nightstalker

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Geschrieben 16. Dezember 2012 - 23:58 Uhr

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also der reine Dynamikumfang ist mit DRO kein Problem mehr ... das haben die Sonyleute wirklich super hinbekommen ...

#9 Suedlicht

Suedlicht

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 00:56 Uhr

Es mag vielleicht etwas pointiert klingen, aber ich vermute inzwischen stark, dass DSLR-Benutzer weit mehr auf die Rohdaten angewiesen waren bzw. sind als wir, die wir doch eine ziemlich gute Voransicht des Bildes schon vor dem Auslösen bekommen. Weshalb auch die (früheren) DSLR-Benutzer in aller Regel vehement für Raws plädieren, schließlich haben sie sich auch den passenden "Workflow" längst eingerichtet.

Das mit dem Workflow ist überhaupt der Knackpunkt. Wer schon zigtausend Bilder als JPEGs hat, hat sich dafür ja auch einen solchen eingerichtet. Und Raws verlangen nunmal Umstellung - deshalb immer die Angst vor Mehrarbeit.

Und das mit dem Speicherplatz mag zwar für die meisten kein Argument mehr sein, für einige aber schon. Wenn man nämlich alles auf einem Notebook haben möchte, sind die Möglichkeiten beschränkt. Ich z.B. schaffe es immer gerade so, auf der aktuellen Notebook- bzw. Festplattengeneration alles unterbringen zu können.

Kurzum: Ich erstelle Raw+JPEG bei Auftragsarbeiten und wenn ich mit dem Weißabgleich von Bilderserien sicher gehen will, sonst reichen mir JPEGs völlig aus.

Schönen Gruß,
das Südlicht

PS: "raw" ist keine Abkürzung, sondern schlicht das englische Wort für "roh". Es gibt keinen Grund, das groß zu schreiben.
Nach Jahren des Spiegelklapperns seit 1999 spiegellos fotografierend unterwegs - derzeit mit der NEX-5R.

#10 nightstalker

nightstalker

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 01:17 Uhr

PS: "raw" ist keine Abkürzung, sondern schlicht das englische Wort für "roh". Es gibt keinen Grund, das groß zu schreiben.


Es sticht besser heraus, wenn man es gross schreibt ;) das reicht mir als Grund.

#11 Suedlicht

Suedlicht

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 01:24 Uhr

PS: "raw" ist keine Abkürzung, sondern schlicht das englische Wort für "roh". Es gibt keinen Grund, das groß zu schreiben.


Es sticht besser heraus, wenn man es gross schreibt ;) das reicht mir als Grund.


Du steckst (dich) damit halt in die Schublade derer, die nicht wissen, wovon sie schreiben. Deshalb meine Empfehlung, nicht gerade auf falscher Rechtschreibung zu beharren.

Schönen Gruß,
vom Südlicht
Nach Jahren des Spiegelklapperns seit 1999 spiegellos fotografierend unterwegs - derzeit mit der NEX-5R.

#12 Guido3

Guido3

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 08:56 Uhr

Hallo Südlicht,

Du steckst (dich) damit halt in die Schublade derer, die nicht wissen, wovon sie schreiben. Deshalb meine Empfehlung, nicht gerade auf falscher Rechtschreibung zu beharren.


Wenn in Foren angefangen wird, Rechtschreibung statt Inhalte zu kritisieren, dann sind üblicherweise dem Kritiker die Argumente ausgegangen. Nebenbei unterstellst Du mit Deiner Aussage, das Docma, Dpreview und viele mehr im Gegensatz zu Dir alle "nicht wissen, wovon sie schreiben". Das sagt dann mehr über Dich als über die RAW-Großschreiber aus:D

Beste Grüße

Guido

#13 NEX-5togo

NEX-5togo

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 09:19 Uhr

Also ich habe mittlerweile wieder aufgehört mit Raw zu Fotografieren.
Ich habe eine Zeit lang Testweise alles in Raw + JPEG Fotografiert, und kam zu dem Ergebniss das sich dieser Datenberg für mich nicht Lohnt.

Oft war es sogar so das ich versucht habe das Raw der oft besseren JPEG Darstellung (Farbe, Kontrast) anzupassen, bis ich mich dann mal gefragt habe wozu ich das überhaupt mache? :rolleyes:

In bestimmten Situationen stelle ich noch Raw +JPEG ein, aber eher selten.
Zwei mal war ich aber recht froh ein Raw Backup zu haben. Einmal hatte ich in den Voreinstellungen für JPEG den Kontrast zu hoch gewählt, und beim anderen mal war das 16:9 Format welches ich gewählt hatte nicht ganz optimal.
flickr Bildkritik erwünscht!

#14 sardinien

sardinien

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 09:21 Uhr

PS: "raw" ist keine Abkürzung, sondern schlicht das englische Wort für "roh". Es gibt keinen Grund, das groß zu schreiben.


ich schreibe RAW meistens bewusst groß, damit in einem Fotoforum dieser Oberbegriff für die unterschiedlichsten Herstellerformatbezeichnungen (RW2, ORF....) verstanden wird, welche diese eigenen RAW Formatbzeichnungen ebenfalls groß schreiben.

Das Adjektiv raw würde teilweise nicht sofort als Formatoberbegriff wahrgenommen werden.

Bearbeitet von sardinien, 17. Dezember 2012 - 09:54 Uhr.

<p>Servus GerdGH3 + GX7 + GM1 + 7.5 mm + 20mm + 42,5 mm + 12-32 + 12-35 + 14-140 II + 100-300 mm + Telekonverter 2,2 Raynox DCR-2025 + Raynox DCR-150 + Marumi+5 + LR 5* + DXO 9* + Topaz DeNoise 5/InFocus

#15 NEX-5togo

NEX-5togo

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 09:24 Uhr

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Wenn in Foren angefangen wird, Rechtschreibung statt Inhalte zu kritisieren, dann sind üblicherweise dem Kritiker die Argumente ausgegangen.


Schreib mal in einem Apple Forum "MAC".. Dauert keine 5 sekunden bis der Kindergarten los geht.. :rolleyes:
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#16 lubo

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 09:26 Uhr

Also ich habe mittlerweile wieder aufgehört mit Raw zu Fotografieren.
Ich habe eine Zeit lang Testweise alles in Raw + JPEG Fotografiert, und kam zu dem Ergebniss das sich dieser Datenberg für mich nicht Lohnt.

Oft war es sogar so das ich versucht habe das Raw der oft besseren JPEG Darstellung (Farbe, Kontrast) anzupassen, bis ich mich dann mal gefragt habe wozu ich das überhaupt mache? :rolleyes:

In bestimmten Situationen stelle ich noch Raw +JPEG ein, aber eher selten.


Genauso ist es bei mir auch. Hab mit Raw ein bissl experimentiert, aber der Wahn das perfekte Foto daraus zu machen, ist mir zu blöd. JPEG reicht bei mir zu 99% aus und die restlichen 1% werden dann gedoppelt, wenn ich das eine Foto wirklich perfekt haben will.
NEX 5n + ILCE 3000 und so
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#17 Softride

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 09:51 Uhr

Mein stärkstes Argument für Raw-Bilder ist das Anpassen unterschiedlicher Kameras. In meinem Fall möchte die Bilder von GH1, GH2 und LX5 ohne Farbabweichungen mischen können.
Unstrittig ist, dass das Raw-Format mehr Bearbeitungsspielraum bietet. Trotzdem kann man festhalten, dass moderne Kameras immer bessere JPEGs ooc produzieren und man sich schon recht anstrengen muss, die Raw-Entwicklung gleichwertig oder besser hinzubekommen. Auf der anderen Seite habe ich schon viele Raw-Ausarbeitungen gesehen, bei denen das Bild deutlich "verschlimmbessert" wurde.

Soweit ich die Bilder-Threads verfolgt habe, produzieren die Nexen. die Olympus OM-D und die Lumix GH3 sehr ordentliche JPEGs, die den meisten Ansprüchen genügen müssten.

Gruß Softride

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G5, GX7 mit 7-14, 14-140 II, 1.7/20, 2,8/45, 100-300 mm, LX5


#18 Guido3

Guido3

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 09:52 Uhr

Oft war es sogar so das ich versucht habe das Raw der oft besseren JPEG Darstellung (Farbe, Kontrast) anzupassen, bis ich mich dann mal gefragt habe wozu ich das überhaupt mache? :rolleyes:


Das kann ich zumindest teilweise nachvollziehen. Es bearbeiten offensichtlich die meisten ihre Fotos noch ein bisschen nach - ganz unabhängig davon ob als JPEG oder RAW vorliegend. Mit ein paar Presets muss der Aufwand bei RAW dann nicht höher sein. Lightroom und ACR haben für die NEXen aus den Raw-Daten aber lange Zeit nicht besonders schöne Farben produziert, was teilweise den Nachbearbeitungsaufwand erhöht hat. Entsprechend kam hier im Forum auch häufig die Frage nach besseren Profilen auf. Das hat sich mittlerweile zumindest ein bisschen entschärft.

Am (anderen) Argument von Suedlicht könnte etwas dran sein: Leute, die von Spiegelreflexkameras auf NEXen umgestiegen sind, hatten meistens schon einen RAW-Workflow und behalten diesen bei. Leute die von Kompaktkameras auf NEXen umsteigen, hatten bisher wahrscheinlich eher einen JPEG-Workflow und wechseln nicht unbedingt. Da muss halt jeder schauen, womit er glücklich wird. Ich versuche mich auch immer wieder mal an Photoshop, komme damit aber auf keinen grünen Zweig. Für andere ist das (zurecht) das Nonplusultra.

Beste Grüße

Guido

#19 scuidgy

scuidgy

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 10:00 Uhr

Schreib mal in einem Apple Forum "MAC".. Dauert keine 5 sekunden bis der Kindergarten los geht.. :rolleyes:


Wobei MAC und Mac eigentlich auch grundverschiedene Dinge sind, raw oder RAW jedoch dasselbe meinen. Da darf man sich dann zu recht aufregen. ;)

BTT: Seit den NEXen fast nur noch jpeg ooc (und auch die vertragen noch nachträglichen Feinschliff bei Bedarf)

#20 Softride

Softride

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Geschrieben 17. Dezember 2012 - 10:16 Uhr

... Es bearbeiten offensichtlich die meisten ihre Fotos noch ein bisschen nach - ganz unabhängig davon ob als JPEG oder RAW vorliegend...


Auch das JPEG-Format bietet einen gewissen Bearbeitungsspielraum solange man bei der Aufnahme keine gravierenden Fehler gemacht hat.
Besonders gut gefällt mir in diesem Zusammenhang das Freeware-Programm JpgIlluminator, das ähnlich wie ein Raw-Konverter arbeitet in dem es die Bildinformation wieder in den linearen Zahlenraum zurück rechnet und darauf die Filtereinstellungen anwendet, was den Bearbeitungsspielraum deutlich erweitert.
Darüber hinaus kenne ich kein Programm, mit dem sich so intuitiv arbeiten lässt weil man die Wirkung jeder Einstellung einzeln oder in der Gesamtheit durch einen Mausklick überprüfen kann. Da das blitzschnelle Umschalten im Vollbild geschieht, ist die Änderung besser zu beurteilen als bei einer Anzeige der Vorher-Nacher-Bilder nebeneinander (Ausnahme: zwei gleiche Monitore).
Obwohl die meisten Raw-Konverter die gleichen Bearbeitungsschritte auch für JPEGs anbieten, mache ich die letzten Anpassungen meist mit dem JpgIlluminator weil ich die Auswirkungen besser verfolgen kann.
Auch das Entzerren von Panoramen und ggf. das Retuschieren funktionieren einfach und wirkungsvoll.

Bearbeitet von Softride, 17. Dezember 2012 - 10:18 Uhr.
Tippfehler

Gruß Softride

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