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| Systemübergreifende Technikdiskussionen & Objektivadaptierung Hier wird über technische Belange diskutiert, die sich nicht einem einzelnen Hersteller zuordnen lassen und über das allseits beliebte Adaptieren von Fremdoptiken an spiegellose Systemkameras. |
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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.03.2010
Beiträge: 2.510
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Wenn wir erst einmal 3D Computer displays und 3D Fernseher zu hause stehen haben, werden wir (gerade die technikverliebten Perfektionisten aus den Fotoforen) diese Möglichkeiten ganz sicher und selbstverständlich perfektioniert optimiert ausnutzen wollen.
Dass dies auch nicht mehr allzulange dauern wird, wurde spätestens auf der CES allzu deutlich. Viele Kameras gibts in 3D Versionen, die meisten darunter mit 2-Objektiv-Systemen. Sogar die Consumer Videokameras der bloggie Serien und höheren Preisklasse über 1000€ besitzen nun doppelte Objektivausstattung für 3D und teilweise gar 2 Bildsensoren. Auch die Elektronikmärkte demonstrieren in den Fernsehabteilungen diese 3D Faszination. Ich denke, in 1 bis 2 Jahren ist das üblicher Standard in den Haushalten. Möchte ich dann noch 2D Aufnahmen machen oder das 3D Erlebnis geniessen? Also, wer bisher Motive mit hochöffnenden Objektiven freistellen wollte, wird an 3D nicht freiwillig vorbeikommen. Der Rest der Fotoenthusiasten vermutlich ebensowenig. Jetzt muss man mal durchdenken, was das für die aktuell vorhandenen Objektivsammlungen bedeutet. An Kameras mit 2-Objektiv-3D-Systemen wird man sie nicht einsetzen können. Simulierte 3D-Aufnahmen mit 1-Objektivsystemen finden wir jetzt in einigen Kompaktkameras und der Nex glaube ich auch. Das sind aber vermutlich technisch nicht ganz konkurrenzfähige Ansätze und Übergangslösungen. Wir werden da bald echte Probleme mit den alten Objektiven haben, v.a. an neuen Kameras und wenn wir 3D nutzen wollen, was ich in der Praxis für unvermeidbar halte. |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.11.2010
Ort: Nürnberg
Beiträge: 538
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Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die 3D-Technik in der Fotografie so schnell so viel Boden gut macht. Sicher, es gibt im Augenblick einen gewissen Trend zu 3D, doch der ist meiner Meinung anch einzig in der Film- und Spielebranche sinnvoll.
Für 3D braucht man auch (noch sehr teure) 3D-Endgeräte und jedenfalls ich bin eher der Typ, der seine Fotos gerne noch ausdruckt oder als Fotobuch binden lässt. Solange es also kein "3D-Papier" gibt und man auf Monitore angewiesen ist, kann ich mir kaum vorstellen, dass sich die neue Dimension in der Fotografie so schnell entwickeln kann. Und mal ganz ehrlich: Möchtet ihr immer so eine nervige 3D-Brille mit durchwachsener Qualität aufsetzen müssen, nur um euch mal ein Bild im Album anzuschauen?
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Damit ACTA ad acta gelegt werden kann - mehr Infos gibts hier und hier. Oberste Sternenflottendirektive: Wer lesen kann, ist besser dran. |
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#3 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.03.2009
Beiträge: 1.914
Bilder editieren: Nein
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Zitat:
Du willst dann immer noch 2D-Aufnahmen machen. 3D-Bilder und -Videos sind eine ganz andere Baustelle, mit anderen Werkzeugen und Abläufen, somit ein völlig anderes Hobby. Und Hobbies wechselt man nicht so wie (andere) die Unterwäsche. Ich weiß auch was für mich gilt, doch das wolltest Du ja nicht wissen.
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.03.2010
Beiträge: 2.510
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Wenn Du eien solche Kamera hast, dann genügt das Drücken des Aufnahmebutton so wie bisher. Bei der Kamera ist dann auch die passende Software dabei, die das Bild in 3 D genauso einfach auf dem 3 D display sichtbar macht, das man dann ohne Brille in 3 D geniessen kann, wie heute 2D Fotos. Meinetwegen auch mit Shutter Brille, je nach display Verfahren.
So stelle ich mir das in einem Jahr vor. Es gibt ja bereits jetzt notebooks inkl. blueray Brenner, die den gesamten Prozess unterstützen, z.B. von Sony Vaio. Ich sehe dort nicht den völlig anderen und komplizierteren Prozess. |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 10.09.2010
Ort: Hoimatländle Schwobaländle
Beiträge: 2.216
Bilder editieren: Nein
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Ich könnte mir sehr gut vorstellen das 3D spätestens dann wenn die Hersteller ihre TV Geräte mit einer Technik ohne Brillen ect. zu bezahlbaren Preisen anbieten, diese auch einen neuen Standard setzen könnte. Auch für mich wird sie erst interessant sobald ich 3D so genießen kann wie Heute das normale Betrachten des Fernsehprogramms, der Fotos und Videos. Aber spätestens dann, könnte sich das sicher als Standard durchsetzen, schöne neue Welt!
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Gruß, Snow ![]() Diverse Klick-Klacks, teils sogar mit auswechselbaren Flaschenböden! A small selection of Snowdreams Photos @flickriver |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 02.03.2010
Ort: Nürnberg
Beiträge: 358
Bilder editieren: Nein
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![]() = Doppelte Kosten=Unbezahlbar. Für mich finde ich ein gutes 2D System besser als ein schlechteres 3D-System. 2D denn für mich ist 3D meistens eher Tortur als Genuss, da ich immer probiere mit den AUgen auf etwas scharf zu stellen, es aber nicht funktioniert, da es nunmal scharfe und unscharfe Bereiche in einem Bild gibt und das ist auch gut so!
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Meine Ausrüstung: Lumix G1 mit Hochformatgriff und 14-45mm / F3.5-5.6 Panasonic Lumix G Vario Asph. OIS, 45-200mm / F3.5-5.6 Panasonic Lumix G Vario Asph. OIS, adaptiert mit Novoflexadapter mFT/M42: 55mm / F1.4 Auto Revuenon, 35mm / F2.8 Revuenon-Special, 135mm / F2.8 Revuenon-Spezial. |
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#7 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 2.861
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Du sprichst da etwas (für mich) sehr interessantes an: welchen Einfluss wird 3-D (Kino, Fernsehen, Fotografie) auf die Bildästhetik haben? Stereo-sehen ist nicht der einzige Tiefen-Hinweis, den unser Hirn auswertet, um aus dem 2-D Retina Bild ein 3-D Bild zu rechnen. 2-D Fotografen (wie auch Maler) müssen also die anderen Tiefen-Informationen in ihre Bilder einarbeiten: konvergierende Linien, Blau-Verschiebung, Luft-Perspektive, Überlagerung, etc. Aber diese spielen (außer der Überlagerung) eher im Fern-Bereich eine Rolle. Im Nah-Bereich bietet die Fotografie geringe Schärfentiefe als zusätzliches Gestaltungsmittel, mit dem sich der Eindruch von räumlicher Tiefe erzielen lässt. Dieses Mittel ist inzwischen so weit verbreitet, dass es sogar in Computer-generierten Filmen simuliert wird, wo es eigentlich nicht nötig wäre. Wird die Bedeutung dieses Gestaltungsmittels mit 3-D abnehmen? Ich halte es (ebenso wie Du) für sehr wahrscheinlich. Kolja |
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#8 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 20.08.2009
Beiträge: 5.895
Bilder editieren: Ja
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vorweg: ich habe überhaupt nichts gegen 3D - allerdings mag ich es mir ungern anschauen. Das hat einige Gründe:
1) die Perspektive ist nach wie vor nicht frei, sondern von der Kamera vorgegeben; ein seitlicher Standpunkt des Betrachters zur Bildmitte resultiert in einer Verschiebung der Parallaxen - systematischer Fehler, der mir sauer aufstößt 2) eine 3D Darstellung wird auch nur mit einer recht "großen" Schärfentiefe überhaupt Sinn ergeben, dann auch nur von stereoskopisch sehenden einwandfrei erfaßt - dadurch wird die künstlerische Freiheit eher eingeschränkt als erweitert Daraus resultiert für mich, weil ich ja auch schon tolle 3D Aufnahmen gesehen habe, das Medium 3D Fotografie zu einer Ergänzung, aber niemals zum Ersatz der bislang verbreiteten zweidimensionalen Darstellung. Es gibt in der Kunst den Maler oder Bildner genauso wie den Bildhauer oder Gestalter; manche sind beides in Personalunion, andere ergänzen sich dabei in Teams, viele "können" nur das eine oder andere - alle haben recht!
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Die Leistung einer Kamera wird maßgeblich durch das Objektiv bestimmt, das Bild macht immer noch der Fotograf. Der Kasten dazwischen ist ein notwendiges Übel, dem allgemein viel zu viel Aufmerkamkeit geschenkt wird! Ich fotografiere mit Panasonic Pancake und Olympus Festbrennweiten an GF1, sowie MFT Varios und einigem Altglas von Canon und Konica an G1 und GH1 bitte um offene, sachliche Bildkritik |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 18.03.2010
Beiträge: 2.510
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Panasonic hat auch ein Doppelobjektiv, dessne Bild jedoch auf einen Sensor abgebildet wird. hast Du schon mal 3D mit einer shutter Brille betrachtet? Damit entfällt das Problem. 3D ist einfach als 3D sichtbar. |
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#10 (permalink) |
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Administrator
Registriert seit: 15.12.2008
Ort: Bochum
Beiträge: 1.376
Bilder editieren: Ja
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3D? 4D? 5D? Ich sehe in 3-D nur einen kurfristigen Hype. Den gab es schon vor 100 Jahren, vor 70 Jahren, vor 50 Jahren, vor 20 Jahren und jetzt wieder. Durchgesetzt hat es sich bisher nicht, warum sollte es jetzt so sein? Es ist mal ganz interessant, auf Dauer aber nervig. Ich habe neulich gelesen, dass bei 3-D Filmen im Kino nahezu 30% der Zuschauer gerade bei schneller Bildbewegung schlecht/übel/unwohl etc. wird und dass die Kinoindustrie entweder Reisetabletten verteilen sollte, ansonsten würde sich eine Technik, bei der 30% der Kunden schlecht wird, wohl kaum durchsetzen. Ok, vielleicht ein wenig übertrieben, da ist aber was dran. Der Effekt ist wohl der Gleiche wie bei "Seekrankheit" nur umgekehrt. Die Infomation von Gleichgewichtssinn im Innenohr und optischer Wahrnehmung stimmen nicht überein - Folge: es geht einem nicht gut. Was mich an 3D am meisten stört. Die "Über-"plastische Darstellung. Also ganz ehrlich, wenn ich mit meinen eigenen Augen schaue, sehe sieht die Natur nicht so extrem "3D", wie auf 3D-Fotos und 3D-Filmen. Ich empfinde die Tiefenwirkung oft als zu extrem. Und dann ist wieder fast alles scharf. So sehe ich nicht. Zum Thema Fotografie. 3D-Optiken. Ja super. Wir kaufen uns Festbrennweiten, lichtstark und teuer. Schon mal die "3D-Optiken" gesehen? Wenig lichtstark, optische Leistung - naja. Wie sähe eine 3D-Optik aus, die die gleiche Qualität wie ein normales Objektiv bei gleicher Lichtstärke hätte? Wahrscheinlich so groß, wie 2 normale Objektive, oder? Und wie sähe die Kamera dazu aus? 2 Sensoren? Warum geben wir wegen 3D unseren Qualitätsanspruch auf einmal aus. Warum führt das technisch schlechteste Foto mit dem uninteressantesten Motiv dazu, dass Betrachter staunen? Weil es neu ist, weil es anders ist. Für mich im Augenblick: Effekthascherei. Wieder mal. Die Industrie sucht immer wieder nach neuen CashCows und diesmal haben sie meiner Meinung mal wieder tief in die Mottenkiste gegriffen, weil ihnen langsam nichts mehr einfällt. Statt bestehende Techniken und Technologien einfacher und nutzbarer zu machen (siehe Apple ;-), wird immer wieder eine "neue" Sau durchs Dorf getrieben. Nur meine vollkommen unmaßgebliche und persönliche Meinung. Ich versuche lieber weiter sehen zu lernen, damit ich die richtigen und interessanten Dinge in 2D abbilden kann. Und bis ich das so einigermaßen gut kann, wird wahrscheinlich die Industrie 3D wieder mal ausgegraben haben und dann könnte ich mich ja damit immer noch beschäftigen. Wer weiß. Und bis dahin: 3D wird sich, wenn mein Röhrenfenrseher (endlich!) mal den Geist aufgibt, sicher als Funktion in einem neuen Flachbildfernseher zu den anderen 700-1000 ungenutzen Funktionen gesellen, die heutige Geräte so mit sich bringen. Ich hab im Wohnzimmer noch nicht mal Dolby-Surround, sondern nur schnickschnackloses Stereo. Durch mein Wohnzimmer muss auch kein Hubschrauber fliegen. Im Kino kann er das gerne tun. Da paßt er auch rein. ;-) Und davon mal abgesehen: Die Filme der letzten Jahre sind so schlecht, dass ich letztes Jahr 2x im Kino war. Davon 1x zuviel. Und bei beiden Filmen wäre 3D vollkommen über gewesen. Gruß, Jens
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Jens Michael Schuh www.Systemkamera-Forum.de Die größte deutsche Community für spiegellose Systemkameras www.Fuji-X-Forum.de Die größte deutsche Community für das Fuji X-System Geändert von jmschuh (09.01.2011 um 14:19 Uhr) |
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