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#21 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 16.12.2008
Beiträge: 455
Bilder editieren: Nein
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Voilà ...
... erhält man durch Abfotografieren sehr gute Ergebnisse. Das Abfotografieren von Negativen geht grundsätzlich nämlich sehr gut, wenn man ein paar Dinge beachtet. Eines der wichtigsten Kriterien ist die Stabilität des Aufbaus. Zudem sollte man auf eine möglichst gute Planlage des Negativs achten und die Kamera absolut senkrecht auf das abzufotografierende Negativ ausrichten. Einer der heikelsten Punkte ist das Scharfstellen. Hier eignen sich LiveView-fähige Kameras mit Sucherlupe (etwa die Panasonic G1) sehr gut. Herkömmliche SLR-Sucher eignen sich weniger gut. In diesem Zusammenhang ebenfalls äußerst wichtig: Das vewendete Objektiv sollte ein wirklich kompromisslos gutes Makroobjektiv sein. Ich verwende meistens ein [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] am Balgengerät. Aus Qualitätsgründen sollte nur mit RAW-Daten gearbeitet werden, auch weil eine nachträgliche Anpassung der Gradationskurve resp. der Tonwerte immer erforderlich sein wird. Wichtig ist auch die Lichtquelle: Als sehr gut geeignete Lichtquelle hat sich eine Leuchtplatte erwiesen, die es baugleich von verschiedenen Anbietern gibt - zum Beispiel [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]. Dafür kann man sich die entsprechenden Masken aus schwarzer Pappe schneiden. Ein Vorteil dieser relativ weichen Beleuchtung ist die Tatsache, dass Staub und Kratzer nicht so deutlich in Erscheinung treten wie etwa bei einem Nikon Coolscan (ohne ICE), der ein vergleichsweise hartes Licht hat. Nicht vergessen, den Weißabgleich ohne Negativ nur auf die Lichtquelle vorzunehmen! So sieht das bei mir aus (außer der G1 alles Teile aus Baumarkt, ebay oder ähnlich günstigen Quellen): 003.jpg ... und für Fortgeschrittene: Ebenfalls interessant ist die Möglichkeit, das Negativ unter der Kamera verschieben zu können - entweder "zeilenweise" oder mit einem Kreuztisch "felderweise". Die Einzelbilder lassen sich dann mit ein bisschen Übung via Panorama- oder Stiching-Software am Rechner wieder zusammen setzen. Dazu noch ein Beispiel. Dieses Bild ist im Original ein Farb-Negativ und auf diese Weise digitalisiert: Oberried.jpg Die "Behandlung" des abfotografierten Farbnegativs sieht in Photoshop Elements (vereinfacht dargestellt) so aus: Farbnegative-scannen.jpg Die Ebene "Farbig nachbelichten" (alternativ auch mal den Modus "Multiplizieren" ausprobieren) ist die entscheidende Ebene. Die eingestellte Farbe dieser Farbebene ist idealerweise die Farbe der klarsten Stelle des Negativstreifens. Einfach mit der Pipette die Farbe des Stegs zwischen zwei Bildern abnehmen. |
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#22 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.12.2008
Ort: Wien
Beiträge: 1.365
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Hallo!
Zitat:
Ich habe Erfahrung mit einem Flachbettscanner (+Durchlichteinheit) sowie einem FilmScanner (Canon US 4000 FS). Der Flachbettscanner bringt (egal ob mitgelieferte Software oder VueScan oder SilverFast) von den Tonwerten die weitaus besseren Ergebnisse. Der Filmscanner ist in der Handhabung (für mich) einfacher und die hohe Auflösung gegenüber dem 'flachen Bettler' macht auch einiges wett. Aber bei beiden ist eben die Hardware der begrenzende Faktor. Ich habe noch aus alten Tagen eine Diakopiereinheit für M42er SLR, aber die Anpassung an meine zwei DSLRs bringt nicht wirklich brauchbare Ergebnisse und dies dürfte auch die 'Referenz' für WinSofts Vergleiche sein. Dein mechanischer Aufbau hat aber sicher das Potential, mehr aus einem Negativ herauszuholen als mit einem Filmscanner üblich erscheint (und Trommelscanner sind auch nicht wirklich das Wahre).
__________________
Liebe Grüße, Harald |
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