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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 4
Bilder editieren: Ja
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Hallo zusammen,
normalerweise mit einer Kompaktkamera unterwegs bin ich nun auch Besitzer einer NEX, schönes Teil! Ein paar Tage war ich nun unterwegs und habe mal experimentiert was ich für Fotos in Bezug auf Helligkeit, Sättigung etc. schön finde, ist ja sowieso immer subjektiv zu sehen! Bis jetzt habe ich noch keine Fotos bearbeitet und speichere direkt in JPEG.. Nun die Überlegung: Kann man sagen, dass sich der Zeitaufwand und der Festplattenspeicher lohnt die Bilder im RAW Format zu schießen? Was ist überhaupt möglich bei einer reinen JPEG Bearbeitung? Ich habe bisher keine Kenntnisse mit Bilderbearbeitung.. Ich stelle also mal ein paar Fotos unterschiedlichster Art zur Verfügung und bitte euch alle darum mir zu zeigen, was denn so ohne viel Aufwand für Verbesserungen bei den Fotos möglich sind. Objektiv ist hier das SEL 1855. Ich freue mich über jeden Input und hoffe dass die Qualität der Bilder ausreichend ist ![]() Danke und viel Spaß! Link zu den Bildern hier im Forum: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 09.05.2010
Ort: Stuttgart
Beiträge: 11.168
Bilder editieren: Ja
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Hallo nazaklanee,
herzlich willkommen im Forum. Die Entscheidung, Bilder in RAW oder JPEG zu schießen, ist letztendlich Sache jedes Einzelnen. Ich könnte jetzt einiges zu deinen Bildern beitragen, da ich jedoch unterwegs bin, und auf meinem webbook mit kleinem Bildschirm keine Bildbarbeitung eingerichtet ist, muß ich diese Unterstützung anderen Forenmitgliedern überlassen. Eines kann ich dazu sagen - aus meiner Sicht ist die Bearbeitung von RAWs lohnend, denn sie lässt dir das Quentchen mehr Spielraum, das dir bei JPEGs fehlt ...
__________________
.......Wolfgang the NEXer................................OLYfant .................................................. Mein Lebensmotto G-Man & Fleurograph mit µFT Equipment ......................... Wo's Plymchen gibt, da lass' dich nieder sowie allerlei "Altglas" von Leica, Cosina, .......................... böse Menschen haben keinen Flieder Konica, Minolta, Canon, Olympus und ZJ |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 3.766
Bilder editieren: Ja
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Zwei Argumente sprechen aus meiner Sicht für eine externe Bearbeitung der Kamera-Roh-Daten:
1. Es gibt nicht nur eine absolute Lösung für die Berechnung des Bildes. Überlasse ich es der Kamera-Firmware, bin ich von dem subjektiven Einfluss EINES Software-Teams abhängig. Bei einer externen Bearbeitung kann ich aus vielen verschiedenen Lösungen (mit ihren subjektiven Einflüssen) mir die geeignete auswählen und meine Vorstellungen einfließen lassen. 2. Der fundamentale Unterschied der Zahl der Quantisierungsstufen (jpg:8bit=256; RAW:12bit=4096). Grafisch dargestellt (oben jpg, unten RAW): - ---------------- Den Algorithmen in Bearbeitungsprogrammen steht mehr Zeit und mehr Rechenleistung zur Verfügung, um die 4096 Quantisierungsstufe auf 256 zu „Komprimieren“ (trotz Spezialbefehle des Kamera-Controllers) und Rundungsfehler bei einer 8-Bit-Weiterverarbeitung sind dramatischer, als bei 12 Bit. Auch kann man durch Verwendung des TIFF-Formates im 12-Bit-Raum bleiben. Ulrich
__________________
Lob ist gut für die Seele, Kritik ist notwendig für eine Verbesserung. Bilder: http://www.systemkamera-forum.de/mem...hn-albums.html Geändert von Wahn (02.04.2011 um 17:13 Uhr) Grund: Korrektur |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.03.2010
Ort: Detmold
Beiträge: 1.708
Bilder editieren: Ja
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Bei optimaler Belichtung wird man mit einem RAW-Converter vermutlich nicht viel mehr herausholen, als die JPG-Engine der Kamera.
Aber in allen anderen Fällen sieht das vollständig anders aus. Gerade bei schwierigen Aufnahmesituationen bietet RAW einfach mehr Möglichkeiten. Stichworte sind hier Weißabgleich oder auch Tonwertkorrektur. Ich halte es eigentlich immer so: Im Regelfall lasse ich die Camera sowohl das RAW als auch das entsprechende JPG speichern. Letzters benutze ich, wenn schnell mal ein paar Aufnahmen benötigt werden oder schnell auch mal was für den digitalen Bilderrahmen gemacht werden soll (bei der Größe kommt es da so oder so nicht so sehr darauf an). Wenn ich Aufnahmen in einem Forum präsentieren oder großformatig ausdrucken will, bearbeite ich immer die Raws und passe die entsprechend an. Aus den Raws werden 16-bit-Tiffs gemacht. Und da habe ich dann mehr Farbinformationen im Bild als bei JPG-Aufnahmen, die auf 8 bit beschränkt sind. So vermeide ich Tonwertabrisse. Natürlich bedeutet die RAW-Bearbeitung mehr Arbeit. Aber wenn man mal ehrlich ist, dann ist nur ein kleiner Teil der Aufnahmen diese Arbeit wert. Und nur diesen Teil würde ich auch präsentieren wollen. Das habe ich inzwischen aus einem Ratgeber gelernt: Früher habe ich meine Aufnahmen nach einem 5-Sterne-Schema bewertet. Heute nutze ich nur noch ein 1-Sterne-Schema (also binär: Lohnt oder lohnt nicht). Und ich fahre sehr gut dabei. Gruß Thobie
__________________
Panasonic G1 mit Kit 14-45mm, Lumix 1.7 20mm, Panasonic-Leica 2.8/45 mm Makro-Elmarit, Canon FD 1.8 50mm, FD 1.4 50mm, FD 1.4 50mm ssc, FD 2.8 100 mm s.s.c., FD 4.0 100 mm Macro, FD 2.5 135 mm sc, FD 2.8 135 mm, FD 3.5 135 mm, FD 4.0 200 mm, FD 4.0 200 mm Macro |
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.09.2009
Beiträge: 3.170
Bilder editieren: Ja
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Hallo Nazaklanee,
ja, mit der RAW-Bearbeitung kann man etwas mehr aus den Bildern herausholen. Aber jeder muss selber entscheiden, ob er a) den Aufwand und b) den Speicherplatz dafür für sinnvoll hält. Ich lasse meine NEX nur bei besonderen Bildern, etwa bei Aufträgen, RAWs erstellen. Für Bilder, die ich nur zum Spaß mache, ist mir der Aufwand zu groß. Wobei der Aufwand vielleicht gar keiner ist - wenn man sich auf eine Arbeitsweise (neudeutsch Workflow genannt) mit einem dafür gedachten Programm einlässt. Aber gerade wenn man nur manchmal RAWs macht, ist es eine Umstellung und mit viel Zeit verbunden. Und man benötigt einen schnellen Rechner! Bei meinem Notebook muss ich Minuten auf "die Entwicklung" eines RAW-Bildes warten. Man darf bei der Überlegung aber auch berücksichtigen, dass die NEX eher das Publikum der JPEG-Fotografen anspricht. So lässt sich ja die (sehr hilfreiche!) HDR-Funktion überhaupt nur einschalten, wenn man JPEG ohne RAW eingestellt hat. Vermutlich gilt das für alle Funktionen in der NEX, die aus mehreren Aufnahmen eines generieren (HDR, Anti-Bewegungs-Unschärfe, Schwenk-Panorama). Schönen Gruß vom Südlicht
__________________
Über C-5060, R1, LX3, E-P1 & G1 zur NEX-5. Neben SEL-16F28 mit WW-und Fisheye-Konverter und SEL-18200 Glas von Olympus OM und Pen F, Canon FD, Contax G. |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.02.2009
Ort: CCAA
Beiträge: 1.170
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Solide Bildbearbeitung bedeutet Kreativität.
Sie als Manipulation zu bezeichnen, wäre aus meiner Sicht eine Beleidigung. Sie der digitalen Welt anzulasten, zeugt von wenig Fachkenntnis. Schließlich wurden auch analoge Fotos im Labor immer "bearbeitet". MfG Dieter, seit 6 Jahren immer nur RAW, selbst bearbeitet, selbst gedruckt und präsentiert (Workshops, Ausstellungen, HDAV-Tonbildschauen) |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.05.2010
Ort: Südwest
Beiträge: 2.298
Bilder editieren: Ja
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Der Begriff der Manipulation wurde durch seine Anwendung auf die Beeinflussung des Menschen negativ besetzt.
Ursprünglich steht er für den manuellen Kunstgriff und damit weitgehend neutral da, kann also durchaus auch im positiven Sinne auf die Bildbearbeitung anfgewendet werden. So sehe ich`s denn auch und gehe dieser Bearbeitung "freudig erregt" nach
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Grüße, Wolfram mFT-Bodies und Linsen, deren Anzahl sporadisch wächst / weiter diverses Canon-Leica-Panasonic-Gerödel |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.03.2011
Beiträge: 4
Bilder editieren: Ja
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Hallo zusammen,
erst einmal vielen Dank für die Antworten, ist ja doch recht subjektiv, jeder entscheided selbst ob er in RAW schießt, bearbeitet oder ob es ihm ausreicht direkt in JPEG zu speichern, das ist mir jetzt umso mehr klar! Was mir sehr helfen würde ist, wenn ihr meine Bilder direkt aufgreift und mir "zeigt" was durch eine Bearbeitung möglich ist und eurer Meinung nach eine Verbesserung darstellt. Gruß und Danke, Jerome |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.02.2009
Ort: CCAA
Beiträge: 1.170
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Vielleicht findest Du in Deiner Nähe jemand, der Erfahung hat und Dir etwas zeigen kann. Das wäre sicher die beste Lösung.
Wenn Du im Raum Köln wohnst, lade ich Dich gerne ein (auch zu meinem nächsten VHS-Workshop). Allerdings: Das Bild machst immer noch "Du" und nicht Deine Kamera (mit oder ohne RAW) MfG Dieter |
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#10 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 27.05.2011
Ort: 50 km südwestlich Stuttgart
Beiträge: 10
Bilder editieren: Ja
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Hallo!
Klar kann man aus RAWs mehr herausholen, ich denke da nur mal an die Spitzlichter-Rekonstruktion, die aus vermeintlich überbelichteten weißen Flächen doch noch jede Menge Information gewinnen kann. Fotografischer Alltag ist zwar, daß man bis auf einen kleinen Anteil Bilder aufnimmt, die keine extremen Kontraste enthalten. Ist man noch nicht so geübt, können aber schon eher mal Über- oder Unterbelichtungen dabei sein. Bei diesen drei Fällen, extreme Kontrast, Über-/Unterbelichtung kann RAW helfen, mehr aus den Bildern herauszuholen. Problem ist, daß man meist vorher nicht weiß, ob das gleich aufgenommene Bild ein solcher Ausreißer sein wird. Also wird man zur Sicherheit und wenn man auf bestmöglichen Bearbeitungsspielraum Wert legt, eben immer RAW verwenden. Mit viel Erfahrung könnte man auch hinundher schalten, aber das wäre zu umständlich. Wenn man ein einheitliches Bildformat archiviert, gehts auch mit eventueller Stapelverarbeitung bei der Bildoptimierung besser. Gruß, Ralf PS. Um die Eingangsfrage generell zu beantworten: Die Bildbearbeitung kann heutzutage so ziemlich alles, jedoch nicht jeder Nutzer... |
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