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| Newbies / Anfänger Systemkamera-Einsteiger können hier ihre Fragen zur Bedienung und Fototechnik hier stellen. In dieser Rubrik gibt es keine "dummen" Fragen. |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.12.2011
Beiträge: 4
Bilder editieren: Nein
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Hallo, ich bin neu hier im Forum, da ich vor einer Entscheidung stehe.
Ich arbeite als Bausachverständiger und fotografiere oft Details (z.B. sehr feine Risse auf weißem Hintergrund). Aber auch Risse auf Fassaden, die 15m entfernt sind. Bisher habe ich eine Samsung NV8 verwendet, die das aber nicht sehr gut hinbekommt. Ich frage mich nun, ob ich mir besser eine Spiegelreflex- oder eine Systemkamera zulegen soll. Eine Systemkamera finde ich kompakter. Entsprechende Objektive gibt es ja für beide. Welche Systemkamera würdet Ihr mir empfehlen? VG Tennisfender |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 2.861
Bilder editieren: Ja
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Hallo Tennisfender
Deine Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. Kompakt-Kameras bringen schon eine gewisse Makro-Fähigkeit mit. Bei Spiegelreflex-Kameras musst du diese erst teuer in einem Makro-Objektiv erwerben -- und außerdem benötigst Du auch noch eine Tele-Brennweite für die weiter entfernten Risse. Das längste Makro für System-Kameras ist das Panasonic Leica 45/2,8 (90mm Kleinbild-Equivalent, [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]). Für (ungefähr) das gleiche Geld gibt es von Nikon und Canon Makros mit ca. 150mm Kleinbild-Equ. Brennweite: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] und [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]. Ob Panasonic, Nikon oder Canon: die Kamera kommt noch hinzu. D.h., du gibst gut 1.000 € aus. Vielleicht genügt für deine Zwecke doch eine hochwertige Kompakt-Kamera? Kolja |
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#3 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 09.05.2010
Ort: Stuttgart
Beiträge: 11.168
Bilder editieren: Ja
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Hallo Tennisfender,
herzlich willkommen im Forum. Ich würde an deiner Stelle eine der Auslauf-Gs ergattern - G 1 oder G 2. G 2 bevorzugt, weil es sich mit dem Klappdisplay gut arbeiten lässt, und mit dem Touchscreen auf den Millimeter auslösen. Dazu ein lichtstarkes Objektiv - vielleicht sogar ein älteres - das sehr gut abbildet. Da du á point scharfstellen mußt, muß es ja nicht unbedingt Autofokus sein. Messerscharfe Olympus OM 50/1.8 gibts schon für winziges Geld (25 €) ... Kleines Beispiel vom Nachbarhaus ![]()
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.......Wolfgang the NEXer................................OLYfant .................................................. Mein Lebensmotto G-Man & Fleurograph mit µFT Equipment ......................... Wo's Plymchen gibt, da lass' dich nieder sowie allerlei "Altglas" von Leica, Cosina, .......................... böse Menschen haben keinen Flieder Konica, Minolta, Canon, Olympus und ZJ |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 12.12.2011
Beiträge: 4
Bilder editieren: Nein
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Hallo und vielen Dank für eure Antworten.
So wie in den Beispielfotos dargestellt, stelle ich mir die Fotos vor .Ich brauche also für nahe Risse bzw. Bauschäden, dieses Olympus-Objektiv für wenig Geld und für weit entfernte Bauschäden/Risse eins für ca. 700€. Kamera ist egal? Kann ich da nach Design wählen? Passen alle Objektive auf alle Geräte? Oder ist das immer Systemkonform. Gibt es Adapterringe? VG Tennisfender |
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#5 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 23.10.2009
Beiträge: 3.585
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Für Risse und Bauschäden benötigst Du nicht unbedingt ein Makro-Objektiv denn die Risse sind selten so klein . Vermutlich kannst Du die angestrebten Abbildungsmaßstäbe schon mit dem jeweiligen Standard-Zoom erreichen und hättest dann sogar Autofokus-Komfort.Wenn Du allerdings Vergleichsmaßstäbe mit ablichten willst, dann wirst Du ohnehin vom Stativ aus arbeiten und dann würden auch ältere (billige) Fremdobjektive mit Adapter genügen. Andererseits ist das Standard-Zoom meist sowieso vorhanden und sein Nachteil, die geringe Lichtstärke, würde vom Stativ aus auch keine Rolle spielen. Bei den Systemkameras kannst die Objektive zwischen Olympus und Panasonic weitgehend austauschen. Für Sony Nex und Samsung benötigst Du andere Objektive. Fremdobjektive lassen sich prinzipiell an allen Systemkameras mit Adaptern anschließen. Man verzichtet aber i.d.R. auf automatische Blendensteuerung und Autofokus. Koljas Rat für eine Kompakt- oder Bridgekamera ohne Wechselobjektive ist auch überlegenswert. Z.B. würde eine Lumix FZ150 ebenfalls Sucher und Klappdisplay bieten. Sie ist tauglich für Nah- und Fernaufnahmen und kostet ca. 400 bis 450 Euro. Ihr einziger Nachteil, etwas schlechtere Bildqualität bei hohen ISO-Einstellungen, kann man auch durch Stativeinsatz umgehen.
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Gruß Softride ------------------------------------------------------------------------------------ GH1/2 mit 7-14, 14-140, 2,8/45 mm, 100-300 mm, LX5, Nikon Coolpix 4200 Meine Alben: http://www.systemkamera-forum.de/mem...de-albums.html |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.01.2011
Ort: Am Mää
Beiträge: 2.454
Bilder editieren: Ja
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Wenn es eine Systemkamera im MFT-Format sein soll, dann kann ich nur nachdrücklich zum Makro-Elmarit 45/2,8 raten - und zwar als einzigem Objektiv.
Es eignet sich um formatfüllend alles von der Hausfassade bis zur Briefmarke abzubilden. Das Objektiv hat keine nennenswerte Verzeichnung. Und bildet aus diesem Grund sehr kontrastreich und sehr hoch aufgelöst ab. Und die Lichtstärke ist auch mehr als nur ausreichend. Das bedeutet, daß die Bilder nur wenig bearbeitet werden müssen und geometrisch maßgetreu sind. Das gibt vor Gericht weniger Anlaß zum Streit, gelle!
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Schöne Grüße vom Untermain, Bruno GF1 und G3 mit Panasonic- und Voigtländerlinsen |
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#7 (permalink) | |
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Moderator
Registriert seit: 09.05.2010
Ort: Stuttgart
Beiträge: 11.168
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Wenn du dir etwas Zeit nimmst, bekommst du auch ein leistungsfähiges Zoom (70 - 210mm), an der Kamera also einem Bildwinkel von 420 mm entsprechend, für kleinstes Geld. Altglas-Zooms sind überhaupt nicht gefragt - ich habe beispielsweise mein Minolta-Schiebezoom beim Gebrauchtkauf einer alten Kamera und einem halben Dutzend Festbrennweiten umsonst dazu bekommen. Dazu brauchst du einen Adapter, den du im web ab 10 €uro erwerben kannst. Für deine Bedürfnisse würde ich dir eine G 2 oder eine G 3 empfehlen - integrierter Sucher, tolles Klapp- und Touchdisplay, das alle deine Anforderungen erüllt. Auf die G 3 gibts momentan ein Cashback von 50 €uro, du erhälst sie also einschlielich kleinem Kitzoom (14-42) für runde 500. Die G 2 als Vorgängerin müßte es schon für um die 350 €uro geben ... Ganz nebenbei - der Riss wurde abgelichtet aus ca. 40cm Enfernung mit einem Olympus 50/1.8 und ist selbst ungefähr 8 cm lang
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.09.2009
Beiträge: 3.170
Bilder editieren: Ja
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Hmm - den "Fuß-Zoom" zu empfehlen, halte ich für übertrieben, zumal sicher auch die Bilder des "Makro-Elmarits" mit dem tollen Namen in der Kamera korrigiert werden.
Ich würde mit meiner Empfehlung eher zum anderen Extrem tendieren, nämlich zu einem Zoom mit möglichst großem Brennweitenbereich. Denn auf der Baustelle Objektive zu wechseln, ist kein Spaß. Und natürlich wird es auch manchmal um kleine Risse gehen, weshalb der Nahbereich mit abgedeckt sein sollte. Nur kenne ich mich da beim bereits empfohlenen System "Micro Four Thirds" nicht so gut aus. Ich verwende für meine (Bau-) Dokumentationen eine NEX-5 mit dem Superzoom SEL-18200. Das ist zwar nicht kompakt, aber dafür höchst universell. Die HDR-Funktion der NEX bringt öfter mal Dinge ans Licht, die sonst im Dunkel absaufen würden. Natürlich verzeichnet dieses Objektiv relativ stark (je nach eingestellter Brennweite), aber die neue NEX-5N soll das ja sogar kameraintern korrigieren - so wie es bei "Micro Four Thirds" ja auch geschieht.Vermutlich reicht der Abbildungsmaßstab dieses Objektivs auch schon aus. Es steht zwar nicht "Makro" drauf, aber die max. Objektbreite beträgt gerade mal 65mm - abei 200mm Brennweite und ca. 25cm Abstand von der Frontlinse zum Objekt. Und dann als Zweit-Objektiv das 16er Pancake mit dem WW-Konverter drauf - da ist man auch bei Übersichtsaufnahmen von Innenräumen gut gerüstet. Alternativ käme aber wirklich auch eine gute Kompaktkamera in Frage, vielleicht sowas wie die Panasonic LX5. Schönen Gruß, das Südlicht PS: Ich glaube nicht, dass es dem Fragesteller vorrangig ums Sparen geht. Er sucht das optimale Arbeitswerkzeug, und natürlich wird er die Kosten dafür "absetzen". Insofern fände ich die Empfehlung von "Altglas" hier nicht ganz richtig. Nicht, dass es keine guten Ergebnisse verspricht (das weiß ich selber sehr gut) - eher, weil man nicht so viel Geraffel herumschleppen möchte.
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Über C-5060, R1, LX3, E-P1 & G1 zur NEX-5. Neben SEL-16F28 mit WW-und Fisheye-Konverter und SEL-18200 Glas von Olympus OM und Pen F, Canon FD, Contax G. Geändert von Suedlicht (13.12.2011 um 10:31 Uhr) Grund: das PS |
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#9 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 2.861
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Du benötigst nicht mehrere Objektive -- ich könnte mir vorstellen, dass Objektivwechsel unterwegs sogar störend sein könnten. Von alten, manuellen Objektive würde ich abraten. Erstens musst Du auf Autofokus verzichten, zweitens habe diese Objektive eine höhere Naheinstellgrenze als moderne Objektive und drittens müssen sie abgeblendet werden -- das gilt natürlich nicht, wenn Du dich für ein manuelles Makro-Objektiv entscheidest. Ich würde also entweder zu einer Systemkamera oder DSLR mit Makro-Objektiv als einzigem Objektiv raten (zusammen ca. 1.000 €) oder zu einer hochwertigen Kompakt-Kamera, wie z.B. der Canon Powershot G12 -- die hat auch erstaunliche Makro-Fähigkeiten (ca. 500 €). Makro-Objektive haben den Vorteil, dass sie für Abbildung im Nahbereich optimiert sind -- selbst wenn der gleiche Abbildungs-Maßstab auch mit einem anderen Objektiv möglich wäre. Kolja Nachtrag: mein Post hat sich mit dem des Südlichts überschnitten. Ein modernes Zoom an einer System-Kamera (egal welche) leistet auch das, was Du brauchst. Der Preis ist ca. eine Blende weniger Lichtstärke und (etwas) geringere Abbildungs-Qualität. Geändert von kolja (13.12.2011 um 10:29 Uhr) Grund: Nachtrag |
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 09.05.2010
Ort: Südwest
Beiträge: 2.298
Bilder editieren: Ja
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Wie wäre es mit einer G-Kamera (G1, G2
, G3 , GH1 , GH2 ) und ausschließlich dem 45-200mm Lumix-Objektiv. Dieses kann bis auf 1m ans Objekt und bildet bei 200mm(400mm KB-Äquiv.) Objekte mit 7cm Größe Formatfüllemd ab.
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Grüße, Wolfram mFT-Bodies und Linsen, deren Anzahl sporadisch wächst / weiter diverses Canon-Leica-Panasonic-Gerödel |
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