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| Micro Four Thirds & FourThirds Objektive Diskussionen rund um die Objektive von Panasonic, Leica, Olympus und Sigma - Eine Vielzahl an Objektiven stehen dem FourThirds-Benutzer zur Verfügung, welches ist das Richtige für welchen Zweck? |
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#21 (permalink) | |
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Gast
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Zitat:
anTon |
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#22 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 17.08.2009
Beiträge: 53
Bilder editieren: Nein
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Zitat:
Tut mir leid, aber dieser Beitrag ist doch total am Thema vorbei. Es gibt eine ganze Menge Anwendungsbereiche, die du nur mit lichtstarken Objektiven bedienen kannst. Bei deinem Beitrag schließt du offensichtlich nur von dir auf andere. Später widersprichst du dir noch selber. Denn wenn dir das Volumen und das Gewicht eines Objektivs zu viel ist, bist du dennoch bereit eine komplette Ausleuchtung mitzuschleppen? Ich glaube, 2 x 1000 Watt Strahler reichten bei Produktfotografie gerade mal für Blende 5,6 und 1/125 Sek. Das Problem ist nur, dass man die hinterher erstmal abkühlen lassen muss, bevor man sich die in die Hosentasche steckt, weil man sonst schwere Verbrennungen davon trägt ![]() So, Scherz beiseite. Konzertfotografie z B geht NUR mit lichtstarken Objektiven. Da wo ich bisher fotografiert hab ist f 2,0 das absolute Maximum. Sport in Hallen braucht man unter Blende 2,8 auch nicht anfangen. Bei beiden Fällen gehe ich schon von ISO 1600 aus! Und um die anderen Argumente mal zu entkräften. Canon 50mm 1,4 FD: 4,1 x 6,3 cm, 235gr. Pen F Zuiko 40mm 1,4: 4,3 x 4,3 cm, 165 gr. Voigländer 40mm 1,4: 5,5 x 3,0 cm, 175 gr. Noch kleiner und leichter sind Pancakes (Carl Zeiss 45mm 2,8, Minolta 45mm 2,0) oder auch sowas wie ein Pen F 38mm 1,8. Preise von 15 EUR (z B Minolta 50mm 1,4 MD, sehr gut!) bis 400 EUR (verschiedene 50mm 1,2 oder das Voigtländer in neu). Und ja, freistellen kann man damit auch echt toll, auch wenn es damit oft übertrieben wird. Freistellen durch Unschärfe heißt nicht automatisch künstlerische Fotografie. Und Freistellen geht auch nicht nur durch Unschärfe! |
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#23 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.06.2009
Beiträge: 129
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ja .. für den Alltagsbetrieb / Urlaub / Veranstaltung reichen die Kitlinsen mit 1:4,5 etc. ... Aber wie man beim Mopped sag: Hibraum ist durch nichts zu ersetzen, so ist Lichtstärke eben auch ein Kriterium, das durch nichts zu ersetzen ist.
Nicht nur dass ISO ab 400 und mehr durch Rauschen mehr Qualitätsverlust darstellt als die offene Blende. Nicht nur, dass 2 Blenden bei available Light mehr immer noch eine andere Dimension sind, auch mit Stativ und mit hohen ISO Werten. Ein Riesenvorteil ist das präzisere Scharfstellen (ob manuell oder Kontrast-Auto) Bei SLR ist mit Phasen-AF spielt das keine Rolle, dafür aber ist das Sucherbild heller und im Dämmerbereich eben die Grenze wo man überhaupt noch was sieht verschoben. Und gar nicht diskutieren kann man über die Gestaltungsmöglichkeit des Freistellens durch die gezielt eingesetze geringe Tiefenschärfe. Ich hab mir jedenfalls 2 solche Lichtriesen zugelegt, auch wenn ich nur gelegentlich nutze .. das macht Spass und erweitert die Möglichkeiten ... .. ich habe mittlerweile 3 canon FD Linsen .. ein 1:1,4 50mm und ein 1:2,8 300 !! .. und noch ein Makro .. 1:3,5 50mm |
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#25 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.03.2009
Beiträge: 151
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Zitat:
Hallo Jürgen, es geht ja hier um den Einsatz an mFT !? Meine Frage: Ist ein hochlichtstarkes Objektiv bei EVF-Suchern wirklich besser, um dann die Schärfeebene zu finden ? An einer Ft-DSLR mit optischem Sucher habe ich die Erfahrung (mit einem 1,2/50er an einer E-3 mit an sich gutem Sucher)machen müssen, dass es nur im Sucher (LiveView-Lupe ist was anderes) schwieriger wird, da diese Sucher durch die Kopplung mit dem AF-Mechanismus dafür weniger geeignet sind als die Suchermattscheiben zu analogen Zeiten. Deshalb hat Leica ja jetzt mit der S-2 einen anderen Weg beschritten (da die Studiofotografen, die sich so ein Goldstück kaufen könnten, gerne MF machen): Die Scheibe ist dort viel besser mattiert, der AF aber auf ein einziges mittig angeordnetes AF-Feld beschränkt (!) und dafür in der Scheibe dann mittig ein "Klarglasfleck" eingelassen, um dort den AF zu ermöglichen (Nachteil: Verschwenken ist meist angesagt). Sieht das bei den elektronischen Suchern der mFT-Kameras jetzt plötzlich anders aus (mit dem Kameradisplay bzw. der großen "LiveView-Lupe" kann man sie ja wohl nicht vergleichen, da viel kleiner, wenn auch hochauflösend - gerade die Aufstecksucher, bei der G/GH-1 aber wahrscheinlich anders) ? viele Grüße Michael Lindner |
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#26 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.06.2009
Beiträge: 129
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Hallo,
ich muss vorab sagen, dass ich nicht alle Kameras auf dem Markt en Detail kenne. Ich habe jahrzehntelang mit analogen SLRs fotografiert, wobei ich mit manuellem Fokus ganz gut klargekommen bin. Bei den digitalen haben mich die ersten Canons überhaupt nicht überzeugt, und auch eine aktuelle grosse Nikon mit Lifeview war für mich nur enttäuschend. Nicht was die per RAW erreichbaren Maximalergebnisse angeht, aber Handling und Scharfstellen ... Die einzige SLR die ich mal in der Hand gehabt habe, die die Funktion Life View ernst nimmt, war die Sony (da muss ich wohl Vorurteile überdenken: Musikspezialist und bei allen Produkten teuer durch proprietäres Zubehör .. ) ... Aber die G1 / GH1 : da bin ich einfach begeistert: so präzise wie mit der Lupenfunktion hat man allerhöchstens mit lichtstarken Objektiven bei analogen Vollformatkameras und Schnittbild oder prismenfeld scharfstellen können. Was ich nicht ausgiebig testen konnte, sind dynamische Einsätze, da ist Autofocus natürlich im Vorteil, auch hier hat mein Praxisvergleich bei einem Island Urlaub gezeigt, dass die SLR (hier eine Nikon D300) die theoretischen Vorteile kaum ausspielen konnte .. der AF der G1 ist für eine Kontrast AF unschlagbar. Allerdingen lese ich in Tests, dass dies nur für die Panasonic Objektive gilt. Bei der manuellen Scharfstellung (auch ohne Lupe), haben die elektronischen Sucher den grossen Vorteil, dass bei schlechten Lichtverhältnissen das Sucherbild nicht dunkel wird. Bei Verwendung von alten analogen Objektiven muss man natürlich immer in Kauf nehmen, dass man auch manuell zum optimalen Scharfstellen aufblenden muss .. das ist also prinzipiell langsamer, als bei den alten SLRs mit Offenblendmessung. Bei Studiobedingungen, oder Landschaft mit Stativ, da spielt das alles keine Rolle, da ist das manuelle Scharstellen mit der G1/GH1 einfach optimal ... Zum Aufstecksucher .. ich gehe mal davon aus, dass der identisch mit dem eingebauten Sucher der G1 ist .. nur ein Teil mehr und teuer .. ehrlich gesagt weiss ich nicht, warum ich eine minimalistisch kompakte Kamera kaufen soll, um die dann aufzurüsten zu einer Kompletten Systemkamera, die es viel preiswerter zu kaufen gibt ... und die auch mit kompaktem Objektiv schön kompakt ist ... |
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#27 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 25.03.2009
Beiträge: 151
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Zitat:
... das weiß ich eben nicht; mit dem Sucher bei der G-1 kam ich (trotz Brille) auf der Photokina damals ganz gut zurecht, vom dem Aufstecksucher der GF-1 habe ich nur in einem Testbericht (kein Erfahrungsposting in einem Forum, sondern eben ein Test) im Internet gelesen, dass da der bebrillte Tester damit überhaupt nicht zurecht gekommen ist. Wenn jetzt (5.Nov. ?) E-P2 -mäßig nicht das kommen sollte, was ich erhofft hatte (Sucher im Gehäuse), dann werde ich die GF-1 nur kaufen, wenn ich den Aufstecksucher im Geschäft ausprobieren kann - sonst bringt das für mich nichts, da ich zumindest im Sommer die Displays von G-9 wie auch E-3 nicht in allen Situationen nutzen konnte (die E-3 da aber noch am besten); für eine Immer-Dabei-Kamera ist für mich ein nutzbarer Sucher daher sehr wichtig.viele Grüße Michael Lindner |
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#28 (permalink) | |
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Profi Benutzer
Registriert seit: 15.06.2009
Beiträge: 571
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Zitat:
lässt sich in keiner Weise mit dem elektronischen Sucher der G1 oder GH1 vergleichen. Das Sucherbild ist im Vergleich zu dem in der G1/GH1 winzig klein. (Die unterschiedliche Auflösung der beiden Sucher ist ja bekannt?) Der GF1 -Sucher ist für mich ein nettes Zubehörteil, das vor allem bei gleißendem Sonnenschein die Arbeit leichter macht, er ist jedoch kein vollwertiger Ersatz für einen "erwachsenen" integrierten Suchermonitor. Bei wenig Licht ist er nicht so prickelnd, da ist der Kameramonitor auf der Rückseite der GF1 sinnvoller. Persönlich würde ich mir diesen Aufstecksucher zur GF1 nicht kaufen. Tendenziell dürften Nicht-Brillenträger mit dem Aufstecksucher besser klar kommen als Brillenträger, weil sie mit dem Auge näher ans Okular kommen und so einen "direkteren Kontakt" zum Motiv bekommen. Frank |
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#29 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 24.10.2009
Ort: Thailand
Beiträge: 59
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[quote=juergenlangen;24215]Hallo,
i ... Aber die G1 / GH1 : da bin ich einfach begeistert: so präzise wie mit der Lupenfunktion hat man allerhöchstens mit lichtstarken Objektiven bei analogen Vollformatkameras und Schnittbild oder prismenfeld scharfstellen können. Du meinst ueber LCD??? Wie ist es im Sucher? ... der AF der G1 ist für eine Kontrast AF unschlagbar. Allerdingen lese ich in Tests, dass dies nur für die Panasonic Objektive gilt. Bei der manuellen Scharfstellung (auch ohne Lupe), haben die elektronischen Sucher den grossen Vorteil, dass bei schlechten Lichtverhältnissen das Sucherbild nicht dunkel wird. Bei Verwendung von alten analogen Objektiven muss man natürlich immer in Kauf nehmen, dass man auch manuell zum optimalen Scharfstellen aufblenden muss .. das ist also prinzipiell langsamer, als bei den alten SLRs mit Offenblendmessung. Ich brauch eigentlich nicht aufblenden an der EP-1. LCD stellt sich automatisch heller. Zum Aufstecksucher .. ich gehe mal davon aus, dass der identisch mit dem eingebauten Sucher der G1 ist .. nur ein Teil mehr und teuer .. Der soll nicht so gut funzen wie der eigebaute.
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Herzliche Gruesse – Kind regards Khun Hans See my latest pictures here: www.facebook.com/khunhans www.tinyurl.com/24y6vs |
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#30 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.06.2009
Beiträge: 129
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Ich hatte am Wochenende die Gegenheit, mal ein bisschen auszutesten .. mit Autofocus versus Lichtstärke.
Balletaufführung ... also extremsituation: Tänzerinnen, die sich bei wenig Licht schnell bewegen .. die erste Serie mit dem 45-200 und externem Blitz. Kompromiss ist dann immer: Lange Belichtung bzw hohe Empfindlichkeit lässt mehr von der Atmosphäre (Bühnenlicht) rüberkommen, kurze Synchonzeit und niedrige Empfindlichkeit sperrt das Licht aus, und kalte Blitzaufnahmen entstehen. Darum hab ich alle Aufnahmen mit ISO400 gemacht, auch wenn der Blitz für kleinere ISO Werte gereicht hätte. Gelungen finde ich noch den Rapper, dessen Bewegungsunschärfe die Dynamik schön wiedergibt (ISO 400 160stel + Blitz) auch wenn der Autofocus die Tänzer im Hintergrund schärfer gestellt hat .. - besser mit Blitz: das letzte Bild ... das hat der Blitz nicht überstrahlt und der schwarze Vorgang lenkt nicht ab - aber da war es einfacher: langsame Bewegung und nur ein Objekt. Ansonnsten ist der Autofokus ist bei Szenen mit einer Gruppe von Tänzern aber oft überfordert ... das wäre er aber auch, wenn er noch 10x schneller wäre: das werden 10 Geschichter erkannt, auf welches soll ich nun scharfstellen? Aber die schönsten Aufnahmen sind mir gelungen mit dem CANON FD 1:1,4 50 ... (Bild 2 und 3) hier reichte bei offener Blende das Bühnenlicht um 1/125stel bis 1/200stel bei ISO 400 zu hinzubekommen. Die extrem geringe Tiefenschärfe macht das Manuelle Focussieren aber dann natürlich zum Glücksspiel. Aber mit etwas Übung bekommt man eine akzeptable Trefferquote, und Bilder, die man anders wirklich nicht hinbekommt. Auch nicht mit ISA6400 einer Vollformat SLR. Ich habe teilweise mit Sucher gearbeitet, teilweise aber auch mit Display und Lupe .. also den Auflöser gedrückt, wenn scharf und den Bildausschnitt zunächst dem Zufall überlassen. Bild 2 - die Zuckerfeen - zeigt am schönsten die geringe Tiefenschärfe. Übrigens habe ich hier dann auch mit RAW gearbeitet: die Licht- und Kontrastverhältnisse lassen die Festlegung auf eine Weissabgleich / Filmtyp Einstellung nicht optimal erscheinen. Bei Landschafts oder Personenaufnahmen tagsüber habe ich dagegen keinerlei Nutzen einer RAW Entwicklung gesehen. Geändert von juergenlangen (03.11.2009 um 11:22 Uhr) |
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