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| Micro Four Thirds & FourThirds Objektive Diskussionen rund um die Objektive von Panasonic, Leica, Olympus und Sigma - Eine Vielzahl an Objektiven stehen dem FourThirds-Benutzer zur Verfügung, welches ist das Richtige für welchen Zweck? |
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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.01.2009
Ort: Peking
Beiträge: 18
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Ich weiss, die Frage betrift nicht direkt die 4/3-Anwendung. Nachdem es hier jedoch oft um den Anschluss von Fremdobjektiven geht, paßt es vielleicht doch rein.
Bislang habe ich gelernt, dass der Sensor der Kamera einen gewissen Kontrastumfang abdecken kann. Nachdem ich jedoch an meine Canon 5D ein 35 mm 645 Objektiv von Pentax angeschlossen habe, stelle ich fest, dass in dieser Kombination (Canon + Pentax) ein höherer Kontrastumfang (verglichen mit Canon-Objektiven) möglich ist und ich auf Mehrfachbelichtungen verzichten kann. HDRI Aufnahmen sind nicht mehr notwendig. Bilde ich mir das ein, oder gibt dafür eine technische Erklärung ? Freue mich auf die Antworten ! Grüße Georg
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http://home.fotocommunity.de/georgm Geändert von lordon (18.05.2009 um 16:44 Uhr) |
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#2 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 14.04.2009
Ort: Dortmund
Beiträge: 763
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
woran machst Du den höheren Kontrastumfang fest? Besser durchgezeichnete Schatten? Das könnte durch Streulicht hervorgerufen werden. Gaaaaaaaaaaanz früher, als es für die Belichtungsautomaten in den Bilderfabriken und SW-Papier keine Möglichkeiten der Gradationssteuerung gab, wurde ein relativ hartes Papier benutzt und bei Bedarf durch eine diffuse kurze Vorbelichtung weicher gemacht. Diese schob die Schatten in den steileren Bereich der Schwärzungskurve. Vielleicht beobachtest Du etwas ähnliches. Grüße, Rolf |
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#3 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.12.2008
Ort: Wien
Beiträge: 1.365
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Hallo Georg!
Zitat:
Der Kontrast eines Objektives hängt einerseits von der Anzahl an Glas-Luft Übergänge ab und andererseits von der Wirksamkeit der Lichtstreuung im Objektiv selbst. Das Erstere hat man durch Oberflächenvergütung in den letzten 50 Jahren schon sehr gut in den Griff bekommen, Lichtstreuungen im Objektiv sind konstruktiv auch zu beherrschen. Erst gestern wieder hatte ich die Möglichkeit ein Objektiv Baujahr 1953 (Elmar 3.5/50) mit einem von 2008 (Nokton 1.4/40) zu vergleichen. Bei gleicher Blende habe ich keinen Kontrastunterschied feststellen können. Auch im Histogramm der RAW-Datei hatten beide Aufnahmen von derselben Position aus praktisch dieselbe Helligkeitsverteilung. Das waren aber sicher keine extremen Lichtverhältnisse gestern. Aber ich habe auch Vergleiche von extremen hell/dunkel Situationen mit dem Vario-Elmar 14-150 und dem Summilux 25 mit meiner L10 und parallel dazu mit der E-300 gemacht, ich bin sicher, mir wäre da was aufgefallen. Sind doch eine unterschiedliche Anzahl von Linsen in diesen beiden Objektiven verbaut (10/9 zu 15/11). Aber vielleicht denkst du da an ganz andere Größenordnungen. Hast du vielleicht visuelle Beispiele parat?
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Liebe Grüße, Harald |
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#4 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.01.2009
Ort: Peking
Beiträge: 18
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Hallo Rolf,
Hallo Harald, vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Vielleicht habe ich die falschen Begriffe verwendet: Das angehängte Photo hätte ich mit einer Canon-Linse mit mehreren Belichtungsreihen realisiert und diese anschliessend mit Photomatrix verrechnet. Das konnte ich mir jedoch in diesem und auch weiteren Nacht-Aufnahmen sparen, wenn ich die Pentax-Linse verwende. Aber wie gesagt, vielleicht ist es Zufall - ich habe keine Vergleichsaufnahmen gemacht. Grüße Georg Ergänzung: die Aufnahme wurde nachts gemacht. Ich hatte erwartet, dass die jeweiligen Seitenflügel der Oper neben dem Himmel schwarz abgebildet worden wären.
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http://home.fotocommunity.de/georgm Geändert von lordon (18.05.2009 um 17:56 Uhr) Grund: Ergänzung |
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#5 (permalink) |
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Administrator
Registriert seit: 15.12.2008
Ort: Bochum
Beiträge: 1.376
Bilder editieren: Ja
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Also so ganz komme ich nicht mit. Der Kontrastumfang bei Objektiven ist um einiges höher als der des Aufzeichnungsmediums (Film oder Chip). Faktor 100? Das kann eigentlich nicht der Grund sein. Und von Kontrastübertragung reden wir doch gar nicht, oder? Du redest doch von der Differenz der hellsten und dunkelsten Stelle im Bild, oder? Deine Erfahrung ist eigentlich nicht erklärbar. Zumindestens für mich nicht. Aber das muss nichts heißen. ![]() Jens
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.01.2009
Ort: Peking
Beiträge: 18
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Hallo Jens,
richtig: ich rede von der Differenz von der dunkelsten zur hellsten Stelle - aber wie gesagt, sind meine Beobachtungen falsch. Grüße Georg
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http://home.fotocommunity.de/georgm |
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#7 (permalink) | ||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.12.2008
Ort: Wien
Beiträge: 1.365
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Hallo Georg!
Zitat:
Ich denke, Mehrfachaufnahmen zur Bewältigung eines hohen Kontrastumfanges sind, vorausgesetzt du speicherst in RAW, wohl nur sehr selten notwendig. Das ganze HDRI ist wohl eher mehr eine Modeerscheinung als eine technische Notwendigkeit. Zitat:
Selbst der Osthimmel wird erst nach mehr als einer Stunde nach Sonnenuntergang tief blauschwarz. Auch bei Mondlicht ist ja der Himmel noch immer blau.
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Liebe Grüße, Harald |
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 09.01.2009
Ort: Peking
Beiträge: 18
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Hallo Harald,
vielen Dank für die Antwort. Richtigweise hätte ich wohl vom Dynamikumfang statt vom Kontrastumfang sprechen sollen. Beides scheint aber wohl wie ich eingangs schrieb ausschließlich von der Kamera abzuhängen - nicht von der Linse. Dennoch waren die Antworten für mich sehr aufschlussreich. Viele Grüße Georg
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