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| Micro Four Thirds & FourThirds Objektive Diskussionen rund um die Objektive von Panasonic, Leica, Olympus und Sigma - Eine Vielzahl an Objektiven stehen dem FourThirds-Benutzer zur Verfügung, welches ist das Richtige für welchen Zweck? |
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#1 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.12.2008
Beiträge: 159
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Hallo,
verwende meine Leica und Voigtländer M Objektive an der G1. Das Finden des Schärfepunktes fällt mir allerdings auch unter Zuhilfenahme der Lupenfunktion speziell über den Sucher eher schwer. Wie ist da eure Erfahrung bzw. gibt es mir unbekannte Hilfsmittel oder erfolgreiche Methoden? Wie weit kann hier die hyperfokale Voreinstellung nützlich sein? Besten Dank und Grüße Hans vom Semmering. |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2008
Beiträge: 455
Bilder editieren: Nein
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>>> Wie weit kann hier die hyperfokale Voreinstellung nützlich sein? Oh weh! Die "Hyperfokale Einstellung" ist eins der Gespenster, die durch das Internet geistern. Die Schärfe sitzt damit irgendwo ... nur ziemlich sicher nicht dort, wo man sie haben möchte. Die Ergebnisse kann man auf den einschlägigen Foto-Webseiten bewundern. Die "hyperfokale Entfernung" kann man als Entfernungseinstellung verwenden, wenn wirklich keine Chance zum Scharfstellen besteht - sie ist ein Notbehelf und dient eher der Erzielung von gerade noch akzeptabler Unschärfe als der Erzielung von echter Schärfe. Lange Rede, kurzer Sinn: Nein! Die "Hyperfokale Einstellung" kann nicht nützlich sein. Gegenstandsweite ist Gegenstandweite. |
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#3 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 27.12.2008
Beiträge: 153
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Hallo,
da möchte ich widersprechen. In der Gegenstandsweite findet man zwar den schärfsten Punkt, aber auch davor und dahinter ist das Bild je nach Abblendung immer noch total scharf. Und zwar ist das Bild solange als scharf zu betrachten, bis die Zerstreuungskreise die Sensorauflösung übersteigen. Deshalb funktioniert die hyperfokal Methode prinzipiell. Der eigentliche Nachteil ist nur, dass man bei vielen Motiven den Fokuspunkt genau setzen möchte, um Bildinhalte zu betonen. Dann arbeitet man lieber mit offener Blende und geringer Schärfentiefe und in diesem Fall funktioniert die Methode natürlich nicht. Gerade für letzteres benötigt man meiner Meinung nach für das 4/3 System noch viel mehr hoch öffnende Objektive. Gruß, Bernd. |
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#4 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.12.2008
Beiträge: 159
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Hallo zebra, hallo bernd,
da habt ihr ja sicher beide recht bezüglich der "hyperfokalen" Einstellung. Natürlich werde ich mit dem Nocti bei Blende 1 damit nicht arbeten können, wohl aber mit meinem 21er bei Blende 5,6. Meine Frage war mehr an die Praxis gerichtet. Stimmt in der Regel die Entfernungsskala der Leica Objektive mit dem Novoflex Adapter an der G1? Über V/C Objektive habe ich ja hier bereits anderes gelesen. Es wäre für mich interessante praktische Erfahrungen und Tipps über das Scharfstellen dieser Fremdobjektive an der G1 diskutieren zu können. Besten Dank für euere Antworten und bitte um weitere Beiträge. Gruß Hans vom Semmering. |
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#5 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 16.12.2008
Beiträge: 455
Bilder editieren: Nein
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Nein, hier liegt meines Erachtens ein nicht ganz richtiges Verständnis von "Hyperfokale Einstellung" vor, denn sie ist und bleibt ein Kompromiss, der eine akzeptable Unschärfe im Bereich 'Unendlich' berücksichtigt.
Dazu ein Beispiel: Bei Normalbrennweite 25mm, Blende 4, einem angenommenen Zerstreuungskreisdurchmesser von 0,015 Millimetern (Formatdiagonale/1500) sowie einer Gegenstandsweite von 3 Metern läge der Nahpunkt bei 2,33 und der Fernpunkt bei 4,20 Meter. Die hyperfokale Entfernung dagegen wäre auf 10,42 Meter (!) einzustellen, da sie ∞ berücksichtigen muss. Die Gegenstände in 3 Meter Entfernung (also die tatsächliche Gegenstandsweite) wären hoffnungslos unscharf - obwohl die Einstellung auf 10,42 Meter der richtige Kompromiss zwischen 3 Metern und ∞ wäre. An diesem Beispiel sieht man, dass die "Hyperfokale Einstellung" kein wirklicher Ersatz für das richtige Scharfstellen ist. Zitat:
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#6 (permalink) |
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Gast
Beiträge: n/a
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Ich bin der 'Neue', hallo
![]() Blende 4 und hyperfokale Einstellung, das paßt nicht so richtig zusammen, der Schärfenbereich ist hier einfach zu eng. Die Landschaftsfotografen (und hier macht die hyperfokale Einstellung Sinn) wissen sehr wohl, daß bei dieser Methode ein WW-Objektiv mindestens auf Blende 8 abgeblendet werden muß um den Grashalm im Vordergrund und das Matterhorn im Hintergrund einigermaßen scharf abzubilden. |
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#7 (permalink) | |
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Administrator
Registriert seit: 15.12.2008
Ort: Bochum
Beiträge: 1.334
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Beispiel: Ein 50mm 1.4 an FT hat den Blickwinkel von 100mm bei Kleinbild bei Lichtstärke 1.4, bildet von der Tiefenschärfe ab wie ein 100mm 2.8 bei Kleinbild. Gruß, Jens
__________________
Jens Michael Schuh www.Systemkamera-Forum.de Die größte deutsche Community für spiegellose Systemkameras www.Fuji-X-Forum.de Die größte deutsche Community für das Fuji X-System |
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#8 (permalink) | |
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Administrator
Registriert seit: 15.12.2008
Ort: Bochum
Beiträge: 1.334
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
bei mir ist es genau umgehrt, ich kann an der G1 die Schärfe besser beurteilen als an der M. Wahrscheinlich alles eine Frage der Gewöhnung..... Der Dioptrienausgleich an Deiner G1 ist aber richtig eingestellt, oder? Jens
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.12.2008
Beiträge: 159
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Das ist ein "berechtigter Hinweis". Danke.
Ab er wie stelle ich denn den Dioptrienausgelich richtig ein? Ich schaue auf das Display, stelle händisch das Obejtiv scharf und schaue dann durch den Sucher und drehe so lange am Einstellrädchen, bis das Bild auch im Sucher scharf ist? Bingo, wenns so geht. Allerdings hängt es auch vom Objektiv ab. Das 50er Leica stelle ich viel leichter scharf als das 21er Voigtländer. Aber gerade das paßt von der Größe und von der Brennweite so hervorragend. Gruß Hans vom Semmering. |
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#10 (permalink) | ||
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Old Guy EVIL
Registriert seit: 31.12.2008
Ort: Wien
Beiträge: 1.335
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Servus Hans!
Zitat:
Das elektronische Sucherbild samt Sucheroptik ist normalerweise auf 'unendlich' konzepiert. Es ist daher kontraproduktiv, beim Schauen durch den Sucher dein Auge auf eine andere Entfernung als unendlich zu adaptieren. Ich beschrieb das jetzt aus eigener Erfahrung mit einer Pana FZ28, die zwar nicht so einen hochauflösenden, aber doch 'elektronischen' Sucher hat. Zitat:
Ob wir vielleicht wieder ein Forumstreffen, diesmal aber schon mit dem Thema "G1" abhalten sollten? Erfreulicherweise habe ich nächste Woche Urlaub, Vielleicht finde ich ja irgendwo eine G1 und einen µFT auf FT Adapter zum 'sofortaufessen'. Lieber wäre mir aber ein G1 Gehäuse alleine für mein Panaleica 14-150...
__________________
Liebe Grüße, Harald |
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