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Micro Four Thirds & FourThirds Kamera & Technik Alles zu Lumix G, Olympus PEN und Olympus OM-D: z.B. Lumix G3, Lumix GH2, Olympus PEN E-P3 und Olympus OM-D E-M5

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Alt 04.06.2010, 21:33   #1 (permalink)
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Standard Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Hallo,
ich habe nach dem Testbericht Nr.1 ein Novoflexadapter zur Verwendung eines Leica M 1:2/50mm an der GF1icon gekauft. An der mechanischen Verarbeitung und Präzision gibt es nichts auszusetzen.
Dennoch sind mir zwei negative Punkte aufgefallen, die wohl an der GF1icon liegen. Nach einer Belichtungsreihe mit den Blendenwerten 1,7 bis 16 im Mode A (Zeitautomatik) ist unter Verwendung des mitgelieferten Original Panasonic 1,7/20mm nichts auszusetzen. Mit größer werdenden Blendenwerten wählt die Zeitautomatik die richtige Verschlusszeit. Das Ergebnis ist über die gesamte Belichtungsreihe sehenswert.
Im folgenden Link habe ich das Ergebnis zur Ansicht freigestellt.

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Unter Verwendung des Leica M 1:2/50mm ist deutlich zu sehen, daß die Helligkeit mit zunehmender Blende abnimmt. Die Zeitautomatik wählt mit größer werdenden Blendenwerten längere Belichtungszeiten. Die Zeitautomatik scheint hier dennoch nicht richtig zu arbeiten. Oder liegt der Fehler woanders? Bei weiteren Belichtungsreihen werden auch die Farben schwächer.

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Die GF1icon hat das Aktuelle Update!

Wer von euch verwendet Fremdobjektive und kann über eine eigene Belichtungsreihe berichten?
Ich habe Panasonic zu diesem Problem angeschrieben. Zur Zeit habe ich jedoch noch keine Antwort erhalten.
raumbildfotograf ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 04.06.2010, 22:07   #2 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Olybold
 
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Beiträge: 2.082
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Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Hallo Raumbildfotograf,

Herzlich willkommen im Forum. Dein Name ist interessant Hast Du was mit der DGS zu tun?

Ich verwende oft Fremdobjektive. Irgendwelche Fehlbelichtungen sind mir da aber nicht aufgefallen.

Gruß Olybold
__________________
Gruß Thomas
Olybold ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2010, 22:11   #3 (permalink)
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Beiträge: 2.838
Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Hi,

mach Dir keine Sorgen. Das ist bei mir auch so. Ich habe das soeben gerade mal geprüft, aus dem Arbeitszimmer auf die Wand des beleuchteten Flurs mit

1. Zeiss Planar M 2/50 an Olympus Pen 1 mit novoflex Adapter, ISO 100 fest eingestellt. Bis Blende 4 bleibt das Displaybild gleichmäßig hell, und die Belichtungszeit nimmt zu. Danach wird das Displaybild immer dunkler, je weiter ich die Blende schließe, bis es nahezu völlig dunkel ist bei Blende 22.

2. Mit dem Panasonic 1,7/20 ist das nicht der Fall. Das Displaybild bleibt gleichmäßig hell, auch wenn ich die Blende schließe bis 16.

Also, so ist das eben...

Tagsüber ist das ohnehin kein Problem, weil ich nie über Blende 5,6 hinausgehe bei den manuellen Objektiven, auch bei meinen Leica M Objektiven (Summicron M 2/35 und Tele Elmarit M 2,8/90) nicht.

Ich hoffe, das hilft Dir,

grüßt immodoc!
immodoc ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 04.06.2010, 22:13   #4 (permalink)
Erfahrener Benutzer
 
Benutzerbild von Olybold
 
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Beiträge: 2.082
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Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Kann der Grund auf diesen Ursachen beruhen?

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Ist es auch bei festen Weißabgleich so?

Gruß Olybold
__________________
Gruß Thomas

Geändert von Olybold (04.06.2010 um 22:18 Uhr)
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Alt 04.06.2010, 22:21   #5 (permalink)
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Beiträge: 2.838
Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Hi,

ich habe mir die Leica Bilder des Raumbildphotographen angesehen. Der Effekt tritt ab Blende 8 (wenn ich richtig gezählt habe) auf.

Das ist bei mir sicher auch so, aber ich prüfe das morgen nochmals bei Sonnenlicht.

Bis dahin, Ruhe bewahren, meint immodoc!
immodoc ist gerade online   Mit Zitat antworten
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Alt 05.06.2010, 07:52   #6 (permalink)
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Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Zitat:
Zitat von immodoc Beitrag anzeigen
Das ist bei mir sicher auch so, aber ich prüfe das morgen nochmals bei Sonnenlicht.
Morning,

what a difference a day makes ...

Ich habe das Thema bei sonnigem Morgenlicht wieder aufgenommen.

Am geöffneten Fenster freihändig stehend machte ich Aufnahmen mit der Sonne ins Tal. AWB, und ISO 100 fest eingestellt.

Beim Pansonic gleichmäßige Helligkeitsverteilung bei Blende 2-2,8,4-5,6-8-11-16. (Das ist die gleiche Blendenabstufung wie bei dem Zeiss Planar 2/50)

Beim Zeiss fand ich gleichmäßige Helligkeitsverteilung über alle Blendenstufen, ab Blende 8 nimmt die Schärfe ab.

Im durch schwaches Tageslicht erhellten Wohnzimmer (Elefantenaugentest) habe ich über ca. 6 Meter den Ebenholzelefanten abgelichtet.

Ab Blende 4 nimmt die Helligkeit der Bilder deutlich und stetig ab, und bei Blende 22 ist das Bild recht dunkel.

Das Display wird eher und stärker dunkel als das Bild. Bei Blende 22 ist auf dem Display kaum noch etwas zu sehen.

Ich sehe in meinen Ergebnissen kein Problem, und kann mit meinen klassischen M Objektiven von Zeiss und Leica an der Pen sehr gut leben.

Ein schönes Wochenende, wünscht immodoc!
immodoc ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2010, 09:39   #7 (permalink)
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Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Hallo und willkommen in dieser Runde!
Zitat:
Zitat von raumbildfotograf Beitrag anzeigen
ich habe nach dem Testbericht Nr.1 ein Novoflexadapter zur Verwendung eines Leica M 1:2/50mm an der GF1icon gekauft. An der mechanischen Verarbeitung und Präzision gibt es nichts auszusetzen.
Dennoch sind mir zwei negative Punkte aufgefallen, die wohl an der GF1icon liegen.
So wird es wohl sein...
Zitat:
Nach einer Belichtungsreihe mit den Blendenwerten 1,7 bis 16 im Mode A (Zeitautomatik) ist unter Verwendung des mitgelieferten Original Panasonic 1,7/20mm nichts auszusetzen. Mit größer werdenden Blendenwerten wählt die Zeitautomatik die richtige Verschlusszeit. Das Ergebnis ist über die gesamte Belichtungsreihe sehenswert.
Alles andere würde ja bedeuten, daß die Kamera nicht rechnen kann :-)
Gemessen wird bei Offenblende und dann auf die jeweils eingestellte Blende umgerechnet. Wenn nun die mechanische Blendeneinstellung - was vorauszusetzen ist - korrekt arbeitet, dann sollte das Rechenexempel wohl wie gewünscht ausgehen.
Zitat:
Im folgenden Link habe ich das Ergebnis zur Ansicht freigestellt.
Das Beispiel sagt nichts aus, weil die JPGs wohl alle auf gleichen Helligkeitseindruck von der Kamera angepaßt werden.
Also nochmals mit RAW das Ganze und im RAW-Konverter nichts an den Einstellungen für Helligkeit, Belichtung und Kontrast drehen, dann siehst du, wie die Kamera wirklich belichtet hat.
Zitat:
Unter Verwendung des Leica M 1:2/50mm ist deutlich zu sehen, daß die Helligkeit mit zunehmender Blende abnimmt. Die Zeitautomatik wählt mit größer werdenden Blendenwerten längere Belichtungszeiten. Die Zeitautomatik scheint hier dennoch nicht richtig zu arbeiten. Oder liegt der Fehler woanders? Bei weiteren Belichtungsreihen werden auch die Farben schwächer.
Gut erkannt. Bei dem adaptierten Objektiv wird immer bei Arbeitsblende gemessen. Je mehr du abblendest, umso weniger Licht kommt auf den Sensor und umso 'ungenauer' wird die Messung. Ausserdem ist das Verhältnis Randstrahlen zum Licht im Zentrum anders (natürliche Vignettierung).
Ausserdem gilt bei dieser Testreihe dasselbe wie oben erwähnt, JPGs aus der Kamera sind dafür ungeeignet.
Zitat:
Wer von euch verwendet Fremdobjektive und kann über eine eigene Belichtungsreihe berichten?
Bezüglich M-Objektive handelt es sich bei mir nie um 'Fremdobjektive', weil ich diese immer ohne Adapter benutze :-)
Aber ich habe an der L10 schon jede Menge systemfremder Objektive benutzt und kann deine Erfahrung nachvollziehen. Die Belichtungsmeßsysteme gehen immer von Offenblendenmessung aus und passen dann die Kombination Blende/Belichtungszeit entsprechend an. Das wird wohl bei den Nicht-Spiegelreflexkameras ähnlich sein.
Zitat:
Ich habe Panasonic zu diesem Problem angeschrieben. Zur Zeit habe ich jedoch noch keine Antwort erhalten.
Was erwartest du als Antwort?
__________________
Liebe Grüße, Harald
isaac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2010, 10:32   #8 (permalink)
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Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Zitat:
Zitat von isaac Beitrag anzeigen
...
Gut erkannt. Bei dem adaptierten Objektiv wird immer bei Arbeitsblende gemessen. Je mehr du abblendest, umso weniger Licht kommt auf den Sensor und umso 'ungenauer' wird die Messung. ... Ausserdem gilt bei dieser Testreihe dasselbe wie oben erwähnt, JPGs aus der Kamera sind dafür ungeeignet...
Hallo Harald, warum ungenauer und ungeeignet?

Und an die Runde: Zufälligerweise habe ich jetzt einige Reihen an Aufnahmen mit Fremdobjektiven gemacht und kann das ungenauer oder dunkler werden mit höheren Blendenwerten nicht bestätigen. Ich bin immer bis Blende 11 gegangen.

Anbei ein Beispiel aus meinen Messreihen. Die Konstanz der Messung ist belegt.

Grüße ... Rolf
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg BeliReihe.jpg (60,7 KB, 203x aufgerufen)
RoDo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.06.2010, 11:08   #9 (permalink)
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Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Vielen Dank für Gedanken und Ergebnisse, die daraus erfolgt sind.
Der Tip mit dem festen Weißabgleich war gleich ein Volltreffer - Vielen Dank Olybold!
Die Farben bleiben konstant. Auf anderen Bildern, die im folgenden Link nicht zu sehen sind, ist auch eine konstate Helligkeit zu sehen.
Das Farbergebnis ist hier zu sehen:

[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]

Bild 1 und 2 mit automatischem Weißabgleich bei Blende 2,5 und 16.
Bild 3 und 4 dann mit festem Weißabgleich (Wolken) ebenfalls bei Blende 2,5 und 16.

Ich haben im Übrigen nichts mit der DGS zu tun, befasse mich dennoch mit der Stereografie.
Ob jpeg oder raw ist hier nebensächlich, was ein kleiner Test gezeigt hat, das Ergebnis kommt dem in dem oben genannten Link gleich.
Ich habe schon erwartet, daß Panasonic sich mit mit den eigenen Geräten in soweit auskennt und einen Hinweis auf den Weißabgleich gibt. Aber da habe ich wohl zuviel erwartet. Vor einigen Wochen habe ich die mal gefragt, ob die GF1icon mit Fremdobjektiven eine Zeitautomatik erfüllt. Die Antwort war die, daß neben der Verschlußzeit auch die aktelle Blende vor jedem Foto manuell in das Menü übertragen werden müssen.....

Wie dem auch sei, vielen Dank noch einmal.

Matthias
raumbildfotograf ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 05.06.2010, 11:14   #10 (permalink)
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Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Hallo Rolf!
Zitat:
Zitat von RoDo Beitrag anzeigen
warum ungenauer und ungeeignet?
Ungenauer:
Bei der Belichtungsmessung über den Sensor müssen echte Pixel (oder bestensfalls Pixelaggregate) rechnerisch zusammengefaßt (integriert) werden. Je nach Absoluthelligkeit werden da Pixel mit zuwenig oder auch zu viel Licht zu Ausreissern. Bei Spiegelreflex (oder Meßsucher) wird 'optisch' integriert, erst das Integral der Helligkeit wird gemessen. Und auch bei der Spotmessung (damit nicht gleich wieder ein Querschuß von wegen Integration kommt :-) wird halt auf einer relativ kleinen Fläche integriert.
Ungeeignet:
Deine Bilder samt Histogrammen zeigen es ja sehr schön, nämlich wie dann die Kamera (RAW-Konversion der Sensordaten + JPG) auf ein mehr oder weniger ausgeglichenes Histogramm hingerechnet hat.
Man könnte fast sagen, du beschwindelst dich da selbst :-)
Zitat:
Und an die Runde: Zufälligerweise habe ich jetzt einige Reihen an Aufnahmen mit Fremdobjektiven gemacht und kann das ungenauer oder dunkler werden mit höheren Blendenwerten nicht bestätigen. Ich bin immer bis Blende 11 gegangen.
Die Kamerasoftware versucht (ziemlich erfolgreich) das Histogramm 'optimal' in den Ausgabedynamikbereich hineinzubringen. Über die tatsächliche Belichtung sagt es uns aber schlichtwegs garnichts.
Zitat:
Anbei ein Beispiel aus meinen Messreihen. Die Konstanz der Messung ist belegt.
Es belegt sicher die Konstanz der kamerainternen Bildverarbeitung.
Was besonders auffällt, der signifikante Peak in den Lichtern bei Blende 11 und bei Blende 2.8 (vom Lumix G).
Leider haben die Histogramme keine Maßlinien, aber schon ein einfaches Abmessen der Gesamthistogrammbreite sollte dich mehr als stuzig machen!
Also nochmals, dein Test zeigt grosses Engagement, durch die Verwendung von kamerainternem JPG fehlt ihnen aber jede (meßbare) Relation.
__________________
Liebe Grüße, Harald
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