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Micro Four Thirds & FourThirds Kamera & Technik Alles zu Lumix G, Olympus PEN und Olympus OM-D: z.B. Lumix G3, Lumix GH2, Olympus PEN E-P3 und Olympus OM-D E-M5

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Alt 06.06.2010, 00:17   #11 (permalink)
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Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Zitat:
Zitat von isaac Beitrag anzeigen
Ungenauer:
Bei der Belichtungsmessung über den Sensor müssen echte Pixel (oder bestensfalls Pixelaggregate) rechnerisch zusammengefaßt (integriert) werden. Je nach Absoluthelligkeit werden da Pixel mit zuwenig oder auch zu viel Licht zu Ausreissern. Bei Spiegelreflex (oder Meßsucher) wird 'optisch' integriert, erst das Integral der Helligkeit wird gemessen. Und auch bei der Spotmessung (damit nicht gleich wieder ein Querschuß von wegen Integration kommt :-) wird halt auf einer relativ kleinen Fläche integriert.
Hmm, Harald,
ich bin eher der Meinung, dass bei der Belichtungsmessung eher eine Bereichsermittlung abläuft als eine Integration. Wie sollte das Integral denn aussehen? Bei den von mir eingestellten Histogrammen kann man bei den meisten am linken Rand sehen, dass die Anzahl der (fast) schwarzen Pixel gegen Null geht. Die Zeitautomatik scheint also so zu wirken, dass die Minimalbelichtung garantiert wird ("Belichte auf die Schatten", zumindest bei solchen weichen Lichtverhältnissen wie bei meinen Aufnahmen). Und das könnte/kann auch bei einer geringen Fläche wie einer Spotmessung gelten.

Das ganze kann aber nichts mit einer JPEG oder RAW Aufbereitung zu tun haben. Die geschieht erst nach der Aufnahme. Und deshalb wunderte ich mich über deine Meinung, dass JPEG ungenau sei. Es hat mit der Belichtung nichts zu tun.
Zitat:
Ungeeignet:
Deine Bilder samt Histogrammen zeigen es ja sehr schön, nämlich wie dann die Kamera (RAW-Konversion der Sensordaten + JPG) auf ein mehr oder weniger ausgeglichenes Histogramm hingerechnet hat.
Man könnte fast sagen, du beschwindelst dich da selbst :-)Die Kamerasoftware versucht (ziemlich erfolgreich) das Histogramm 'optimal' in den Ausgabedynamikbereich hineinzubringen. Über die tatsächliche Belichtung sagt es uns aber schlichtwegs garnichts.Es belegt sicher die Konstanz der kamerainternen Bildverarbeitung.
Ich weiß nun nicht, wie ich mich selbst beschwindeln könnte: Die Kamerasoftware hat erfolgreich für die geringeren Blendendurchmesser durch genau gegengesetzte Belichtungsverlängerung reagiert und eine konstante Bildhelligkeit hinbekommen. Die sich verdoppelten Belichtungszeiten belegen das. Und die Histogramme zeigen das an.
Zitat:
Was besonders auffällt, der signifikante Peak in den Lichtern bei Blende 11 und bei Blende 2.8 (vom Lumix G).
Leider haben die Histogramme keine Maßlinien, aber schon ein einfaches Abmessen der Gesamthistogrammbreite sollte dich mehr als stuzig machen!
Also nochmals, dein Test zeigt grosses Engagement, durch die Verwendung von kamerainternem JPG fehlt ihnen aber jede (meßbare) Relation.
Tja, da hast Du genauso genau hingeguckt wie ich nach dem Hochladen des Bilds. Das hochgeladene Bild ist entstanden durch Kopieren einer Belichtungsreihe für das Travegon von 2,8 - 11. Dachte ich, in ein eigenes Verzeichnis, um die gezeigte Anzeige in Irfanviews Thumbnails hinzubekommen. Dass dieses nur fünf Bilder sein können, hatte ich übersehen. Und noch viel gemeiner: Die dusselige G1 erlaubt ja nicht, Bildnummern aufzuschreiben. Deshalb sind mir Bilder des Travegon 4 - 11 und zwei Bilder Distagon 2,8 - 4 in das Verzeichnis gerutscht.

Nun ist ja das Thema dieses Threads ein Verminderung der notwendigen Belichtung beim Abblenden des Objektivs. Dieses ist durch meine Bilder sicher widerlegt.

Deshalb habe ich das Bild erst mal so stehen lassen. Denn man kann ja leider kein Bild überschreiben.

Der Peak in den Lichtern ist mir erst danach aufgefallen. Es ist wohl der "Footprint" des Distagons beim gegebenen Objekt. Vielleicht verursacht durch die deutlich bessere Auflösung in der Ecke, mehr weiße Anteile.
Und ich stelle mal zum Vergleich je zwei Ausschnitte aus 100% Abbildungen der selben Bilder in OOC-JPG und RW2 dazu: Ich kann da keinen Unterschied erkennen.!

Grüße ... Rolf
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Dateityp: jpg PR45....JPG (37,0 KB, 132x aufgerufen)

Geändert von RoDo (06.06.2010 um 00:21 Uhr)
RoDo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2010, 10:32   #12 (permalink)
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Beiträge: 1.365
Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Hallo Rolf!
Zitat:
Zitat von RoDo Beitrag anzeigen
Bei den von mir eingestellten Histogrammen kann man bei den meisten am linken Rand sehen, dass die Anzahl der (fast) schwarzen Pixel gegen Null geht.
Das ist schlicht und einfach der von der 'JPG-Engine' gewählte Schwarzpunkt. Das gleicht jede Überbelichtung aus. Auf der anderen Seite wird der Weißpunkt gesetzt, das gleicht wieder die Unterbelichtung aus.
Zitat:
Die Zeitautomatik scheint also so zu wirken, dass die Minimalbelichtung garantiert wird ("Belichte auf die Schatten", zumindest bei solchen weichen Lichtverhältnissen wie bei meinen Aufnahmen).
Du weißt anhand der JPG Bilder absolut garnichts über die reale Belichtung der Sensorpixeln. Da hat zuvor schon die JPG-Engine Hand angelegt.
Zitat:
Das ganze kann aber nichts mit einer JPEG oder RAW Aufbereitung zu tun haben. Die geschieht erst nach der Aufnahme. Und deshalb wunderte ich mich über deine Meinung, dass JPEG ungenau sei. Es hat mit der Belichtung nichts zu tun.
Nach der Belichtung wird der Sensor ausgelesen und die Daten im RAW gespeichert. Da ist die Welt noch halbwegs heil. Dann kommt JPG und - wie im Lotto - alles ist möglich. Deshalb traue keinem JPG Bild!
Zitat:
Ich weiß nun nicht, wie ich mich selbst beschwindeln könnte:
Du traust den Bilddaten nach der Umwandlung in JPG :-)
Zitat:
Die Kamerasoftware hat erfolgreich für die geringeren Blendendurchmesser durch genau gegengesetzte Belichtungsverlängerung reagiert und eine konstante Bildhelligkeit hinbekommen. Die sich verdoppelten Belichtungszeiten belegen das. Und die Histogramme zeigen das an.
Ich setze jetzt einmal voraus daß die Kamera keine Numerikfehler macht. Die konstante Bildhelligkeit ist einzig eine Folge der Arbeit der JPG Umwandlung.
Zitat:
Nun ist ja das Thema dieses Threads ein Verminderung der notwendigen Belichtung beim Abblenden des Objektivs. Dieses ist durch meine Bilder sicher widerlegt.
Möglicherweise für dich, aber wir sollten das nicht weiter totprügeln....
Zitat:
Der Peak in den Lichtern ist mir erst danach aufgefallen. Es ist wohl der "Footprint" des Distagons beim gegebenen Objekt.
Ich denke - aus schlichter Erfahrung - daß dies auch ein Artefakt der Umwandlung RAW -> JPG sein könnte. Da wird auch ganz grauslich an der Tonwertkurve gedreht, da kann schon einmal eine Farbe deutlich differenzierter herschauen. Das sieht dann im (monochromen) Histogramm ganz ähnlich aus.
Zitat:
Und ich stelle mal zum Vergleich je zwei Ausschnitte aus 100% Abbildungen der selben Bilder in OOC-JPG und RW2 dazu: Ich kann da keinen Unterschied erkennen.!
Bring bitte erst einmal die markierten Artefakte weg, dann können wir weitermachen...

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Liebe Grüße, Harald
isaac ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.06.2010, 17:41   #13 (permalink)
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Zitat:
Zitat von isaac Beitrag anzeigen
Hallo Rolf!
Das ist schlicht und einfach der von der 'JPG-Engine' gewählte Schwarzpunkt. Das gleicht jede Überbelichtung aus. Auf der anderen Seite wird der Weißpunkt gesetzt, das gleicht wieder die Unterbelichtung aus. Du weißt anhand der JPG Bilder absolut garnichts über die reale Belichtung der Sensorpixeln. Da hat zuvor schon die JPG-Engine Hand angelegt.
Nach der Belichtung wird der Sensor ausgelesen und die Daten im RAW gespeichert. Da ist die Welt noch halbwegs heil. Dann kommt JPG und - wie im Lotto - alles ist möglich. Deshalb traue keinem JPG Bild! Du traust den Bilddaten nach der Umwandlung in JPG :-) Ich setze jetzt einmal voraus daß die Kamera keine Numerikfehler macht. Die konstante Bildhelligkeit ist einzig eine Folge der Arbeit der JPG Umwandlung.
Nö! die RW2s sind genauso konstant belichtet, s. Anlage
Zitat:
Möglicherweise für dich, aber wir sollten das nicht weiter totprügeln....
Ich denke - aus schlichter Erfahrung - daß dies auch ein Artefakt der Umwandlung RAW -> JPG sein könnte. Da wird auch ganz grauslich an der Tonwertkurve gedreht, da kann schon einmal eine Farbe deutlich differenzierter herschauen. Das sieht dann im (monochromen) Histogramm ganz ähnlich aus.
Bring bitte erst einmal die markierten Artefakte weg, dann können wir weitermachen...
Hallo Harald,

was die effektive Belichtung angeht, so sind für mich die Angaben in den EXIF-Daten relevant und bei den Serien auch glaubwürdig. Sie laufen lichwertmäßig schön konstant.

Was die Ermittlung der effektiven Belichtung angeht, so macht die Kamera bei dem von mir gegebenen Motif eine Mittelbewertung und belichtet wegen der überwiegend weißen Flächen etwas zu knapp.

Ich hatte im letzten Beitrag ein Bild eingestellt, das 100% Ausschnitte aus jeweils den selben Bildern in jpg und rw2 zeigte. Es kommen sogar die selben Fehler an! Denn was Du als Artefakte vermutest sind echte Daten in den Vorlagen als Artfakte des Druckprozesses aus dem Grafikprogramm, mit dem die Vorlagen erstellt worden sind.

S. beiligenden Ausschnitt daraus, untere Hälfte: Die feinen Balken kommen auf Normalpapier schon unsauber. In der oberen Hälfte ist ein Ausschnitt aus Testtafel Version 2 verfügbar, diesmal auf Photopapier gedruckt, mit einer wesentlich höheren Qualität.

Ich lege Wert darauf, dass alle gezeigten Bilder ooc sind und nichts an Farben, Helligkeit und Kontrasts gedreht worden ist. In der Anlage kannst Du sehen, wie die Histogramme desselben Bild als JPG und RW2 aussehen: Fast 100% parallel.

Grüße ... Rolf
Angehängte Grafiken
Dateityp: jpg BeliReiheRw2.jpg (36,7 KB, 117x aufgerufen)
Dateityp: jpg Testtf1.jpg (61,1 KB, 116x aufgerufen)
Dateityp: jpg HistoRw2Jpg.jpg (12,3 KB, 117x aufgerufen)
RoDo ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 06.06.2010, 19:31   #14 (permalink)
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Benutzerbild von Olybold
 
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Zitat:
Zitat von raumbildfotograf Beitrag anzeigen
...Ich haben im Übrigen nichts mit der DGS zu tun, befasse mich dennoch mit der Stereografie....
Eine Mitgleidschaft bei der DGS ist für Stereoskopiker ja auch keineswegs zwingend.
Ich dachte halt, dass man sich vielleicht von daher kennt .

Gruß Olybold
__________________
Gruß Thomas
Olybold ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.06.2010, 23:53   #15 (permalink)
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Beiträge: 3
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Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Antwort von Panasonic ist da....


Bezug nehmend auf Ihre Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass wir den
Sachverhalt nur schwer beurteilten können. Die DMC-GF1 verwendet den Micro
Four Thirds Standard. Wir empfehlen Objektive mit diesem Anschluss. Bei
Adapterlösungen kann die Abbildungsleistung beeinträchtigt sein.

Durch Veränderung der Blende wird der Schärfentiefebereich beeinflusst.
Dieses kann abhängig von der eingestellten Messmethode für die Belichtung
einen gewissen Einfluss haben. Stellen Sie die Belichtungsmessung auf
Mehrfeld. Desweiteren kann ein Einfluss durch die intelligente Belichtung
vorhanden sein. Stellen Sie im Menü i-Belichtung bitte auf Aus.
Korrigieren Sie ggf. durch den Belichtungsausgleich.
raumbildfotograf ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.06.2010, 18:57   #16 (permalink)
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Registriert seit: 14.02.2010
Beiträge: 2.838
Standard AW: Leica M an Lumix GF1 mit Farb- und Helligkeitsproblemen

Zitat:
Zitat von raumbildfotograf Beitrag anzeigen
Antwort von Panasonic ist da....

Bezug nehmend auf Ihre Anfrage teilen wir Ihnen mit, dass wir den
Sachverhalt nur schwer beurteilten können. Die DMC-GF1 verwendet den Micro
Four Thirds Standard. Wir empfehlen Objektive mit diesem Anschluss. Bei
Adapterlösungen kann die Abbildungsleistung beeinträchtigt sein.

Durch Veränderung der Blende wird der Schärfentiefebereich beeinflusst.
Dieses kann abhängig von der eingestellten Messmethode für die Belichtung
einen gewissen Einfluss haben. Stellen Sie die Belichtungsmessung auf
Mehrfeld. Desweiteren kann ein Einfluss durch die intelligente Belichtung
vorhanden sein. Stellen Sie im Menü i-Belichtung bitte auf Aus.
Korrigieren Sie ggf. durch den Belichtungsausgleich.
Hi,

auf den ersten Blick sieht die Antwort von Panasonic ein wenig "dünn" aus.

Andererseits, wie könnte die Firma Support für alle adaptierbaren Objektive bieten.

Mich würde mal interessieren, was Leica zu den Problemen mit M Objektiven an der Panasonic sagt,

meint immodoc.
immodoc ist gerade online   Mit Zitat antworten
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