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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.11.2010
Beiträge: 7
Bilder editieren: Nein
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Hallo Penianer,
ich habe seit gut einem Jahr eine E-PL1 . Bis auf das Rauschen in den dunklen Bereichen, das mich persönlich aus meiner DSLR Erfahrung mit Canon etwas stört, mag ich die Kamera sehr. Seit ein paar Tagen habe ich nun ein etwas unangenehmes Problem. Bei einem Ausflug ist mir die Traubenschorle meines Sohnes in der Tasche ausgelaufen. Die Kamera hatte äusserlich etwas abbekommen, mehr aber meiner Beobachtung nach nicht. Nach ein paar Tagen hatte ich nun das Problem das sich die Kamera nach drücken des Auslösers nicht mehr bedienen lies. Ich musste die Kamera aus und wieder einschalten. Dann schien alles wieder normal. Nach dem Auslösen war dann wieder Schluss. Einen Tag später dann das vermeidliche Ende. Der Verschluss der Kamera öffnete sich nicht mehr. Ein / Ausschalten liessen ihn nur um wenige Millimeter bewegen, er öffnete sich nicht mehr. Ich dachte nun das doch etwas mehr Saft eingedrungen ist und bewegliche Teile vielleicht unter Zuckereinfluss verklebt sind. Ich habe die Kamera soweit es mein Werkzeug zuließ geöffnet, bin aber nicht an den Verschluss selbst herangekommen. Also habe ich die Kamera aufgegeben, Akku raus, Karte raus, rein mit dem Ding in den Schrank. Der Zufall wollte es, das ich es eine Woche später noch einmal versucht habe. Akku rein und die E-PL1 tat wieder wie neu. Die Freude war groß. 50 Aufnahmen später dann aber wieder die gleichen Fehlfunktionen.Bevor ich das Ding nun aber entsorge (meine Schraubversuche haben mich sicherlich die Garantie gekostet) frage ich ich hier mal nach, ob das Phänomen schon von anderen beobachtet wurde. Danke für Hilfe. Gruß Oliver |
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#2 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 28.01.2011
Beiträge: 317
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Ich würde weniger den Verschluss selbst vermuten als eher die ansteuernde Elektronik davor. Gerade Säfte sind völlig unabhängig vom "Klebeeffekt" recht übel für alles was Strom führt. Ich selbst würde die Kamera möglichst komplett zerlegen und alles kontrollieren, mit etwas Glück (und guter Dokumentation) bekommt man sie auch wieder zusammen. Aber wirklich lohnen, wo die E-PL1
gebraucht ab 120,- Euro zu haben ist, ist das doch ein wenig fraglich.
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#3 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 10.03.2011
Beiträge: 172
Bilder editieren: Ja
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Ich hab ein ähnliches Problem mit meiner E-PL1
. Wann immer ich auslöse bzw. mir Videos ansehe geht die Kamera aus und lässt sich dann für ~10s nicht wieder anschalten.Probier mal ein paar Bilder mit manuellem Fokus zu schießen - das geht bei mir immer. Ich konnte mein Problem soweit eingrenzen, dass wann immer der Fokuston kommt (bei Videos und manuellem Fokus kommt er eben nicht) bzw. der Lautsprecher genutzt wird, geht die Kamera aus. Auch das Stummstellen des Lautsprechers bringt leider nichts. Ich hab aber noch Garantie
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#5 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 10.03.2011
Beiträge: 172
Bilder editieren: Ja
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Ein Akkuproblem ists bei mir schonmal nicht, ich hab zwei BLS-1 Akkus (1x Olympus, 1x Bilora) und dieses Verhalten tritt bei komplett vollem wie auch fast leerem Füllstand beider Akktypen auf.
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#6 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 20.08.2009
Beiträge: 5.895
Bilder editieren: Ja
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Hallo opo,
ich vermute ebenfalls einen "Kleberest Traubensaft" auf einer Platine oder Steckverbindung. Wenn du die Kamera "abgeschrieben" hast, dann kannst du auch eine gute Reinigung probieren. Du öffnest das Gehäuse und zerlegst die Bereiche, die man ohne Spezialwerkzeug auch wieder zusammenbekommt. Vom Verschluss und der ganz feinen Mechanik/Optik würde ich dabei die Finger lassen. Du besorgst dir reichlich Isopropanol (ca. 30%-50%, 1 Liter oder so) in der Apotheke und schrubbst ausgiebig - mit viel Flüssigkeit - die Platinen sowie ausgebaute Gehäuseteile, eigentlich alles was man gut trocknen lassen kann. Du kannst bei Verdacht auf hartnäckige Verschmutzung die Teile auch in einen Suppenteller oder so legen und einweichen. Lege besonderes Augenmerk auf alle elektronischen Verbindungen, Anschlüsse und Kontakte. Dafür würde ich eine kleine Bürste nehmen. Z.B. eine weiche Zahnbürste - aber bitte keine verdreckte. Das kannst du in der Spüle machen (vorher aufräumen), danach mit reichlich entionisiertem oder destilliertem Wasser abspülen und ausgiebig trocknen lassen. Ich schätze die Chance auf komplette Wiederherstellung auf ca. 50%, vielleicht sogar mehr. Die Aktion kostet dich eine Stunde Arbeit und weniger als 10 Euro, solltest du Bürste und Isopropanol und destilliertes Wasser erst noch besorgen müssen .. wünsche dir viel Erfolg und berichte darüber .Gruß Thorsten P.S. das Verfahren benutze ich grundsätzlich und immer bei allen Löt- und Elektronikarbeiten; da schrubbe ich die Platinen mit einer weichen Fingernagelbürste. Und zwar komplett und fett mit dem Alkoholgemisch (dabei geht nichts kaputt), dann wird das Wasser drüber gekippt (nicht zu sparsam!) und alles bleibt/wird wie neu. Das ganze macht auch Sinn an feinmechanischen Baugruppen, wenn man den geforderten Schmierfilm wieder herstellen kann.
__________________
Die Leistung einer Kamera wird maßgeblich durch das Objektiv bestimmt, das Bild macht immer noch der Fotograf. Der Kasten dazwischen ist ein notwendiges Übel, dem allgemein viel zu viel Aufmerkamkeit geschenkt wird! Ich fotografiere mit Panasonic Pancake und Olympus Festbrennweiten an GF1, sowie MFT Varios und einigem Altglas von Canon und Konica an G1 und GH1 bitte um offene, sachliche BildkritikGeändert von matadoerle (03.11.2011 um 08:16 Uhr) Grund: P.S. ergänzt |
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#7 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 28.01.2011
Beiträge: 317
Bilder editieren: Ja
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Glasfaser-Pinsel ist recht effektiv, wenn der Saft sich "kristallisiert" hat. Platinen kann man bei grober Verschmutung auch vor dem einweichen in Alkohol mit destilierten Wasser waschen, der Alkohol nimmt das Wasser beim einweichen auf und verdunstet hinterher gut. Gefährdet sind nur Plastik-Teile, gerade bei Folien-Flachkabeln kann Alkohol schon mal daneben gehen.
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#8 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.11.2010
Beiträge: 7
Bilder editieren: Nein
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Hallo und Danke für die Tipps.
Ich habe die Kamera soweit zerlegt wie es mir möglich war und alle Teile mit Isopropylalkohol gereinigt. Und siehe da, die Kamera hat wieder funktioniert, ca. 50 Aufnahmen lang - bis zum selben Fehlerbild. Entnehme ich der Kamera den Akku und lasse Sie zwei Tage ruhen scheinen sich alle Ladungen abgebaut zu haben und die Kamera kehrt in eine Art Ausgangseinstellung zurück in der sie funktioniert. Dann kommt aber irgendwann der Punkt in der nix gescheits mehr geht. Ich denke sobald das Sparschwein wieder schlachtreif ist wird die E-PL3 angeschafft. Wie schon erwähnt, ich schaffe normalerweise mit DSLR (beruflich), die Pen ist eine tolle "kleine" Arbeits-Alternative. Vielleicht bringt ja der Weihnachtsmann was schönes. Ich möchte aber dennoch allen danken. Gruß Oliver |
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#9 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 30.09.2010
Ort: Rhein-Main
Beiträge: 693
Bilder editieren: Ja
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Die PL3 ist ein guter Entschluss.
![]() Hast du den mechanischen on-off Schalter auch reinigen können? Es kann sein dass genau dort die Saftreste ihr Unwesen treiben.
__________________
E-PL3 mit Lumix 20, m.Zuiko 9-18, 45, 40-150R, Samyang 7,5 mft History: P2, G3, m.Zuiko 17, Macro 45, Oly 14-42II, Pana 14-45 |
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#10 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 21.11.2010
Beiträge: 7
Bilder editieren: Nein
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Also,
gerade habe ich per overnight Lieferung die E-PL3 bei Amazon bestellt. Drehen wir die Zeit ein wenig zurück.Nachdem alle "normalen" Versuche der Reinigung nur zu einer temporären Wiederherstellung der Kamerafunktionen führten, habe ich mich zu einer komplett Tauchung in Alkohol entschlossen. 60 Minuten in 99% Alkohol. Was soll ich sagen. Netter Versuch. Gespült, getrocknet, getestet und dann auf die Uhr geschaut ob die Lieferbedingungen bis zum Wochenende klappen. Weiter ins Detail gehe ich jetzt mal nicht. Da ging einfach gar nix mehr. Alles dunkel. Jetzt bin ich bei meiner privaten "Immer-Dabei" Ausrüstung wenigsten auf dem aktuellen Stand. Es grüßt opo |
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