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#1 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.06.2009
Beiträge: 7
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Möglicherweise ist es nicht so sinnvoll in einem FourThirds Forum zu fragen, ob die FourThirds Technik etwas taugt. Genauso gut könnte ich in einem Mac-Forum fragen ob Macs besser als PCs sind
![]() Trotzdem: Nachdem ich mich jetzt schon fast für den Kauf der Lumix G1 bzw. GH1 entscheiden habe, gerate ich nun wieder ins Wanken, ob mir der kleine MOS-Chip mit dem daraus resultierenden großen Schärfebreich ausreicht.Denn eine geringe Schärfentiefe für Portraitaufnahmen wäre mir schon sehr wichtig. Wie groß ist der Untschied zu den CMOS Chips mit 22,2x14,8 mm bzw. zu Vollbild? Was kann man mit so einem kleinen Chip noch erreichen? Da die Kamera ja recht neu ist, ist es schwierig Anschauungsmaterial im Netz zu finden. Hat oder weiß vielleicht von euch jemand einen Link, wo man sich insb. Portraitaufnahmen mit dieser Kamera anschauen kann? Geändert von meisterleise (30.06.2009 um 12:30 Uhr) |
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#2 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 14.04.2009
Ort: Dortmund
Beiträge: 763
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Was Du wahrscheinlich meinst ist das Freistellen bei Porträtaufnahmen. Das gelingt mit dem 45-200er G1 Objektiv recht gut, da bekommt man bei längerer Brennweite bei scharf abgebildeten Wimpern schon mal eine unscharfe Nasenspitze bei Offenblende. Wenn's extremer werden soll, dann muss man halt mit Adaptern und (alten) Festbrennweiten und großen Öffnungen arbeiten. Die G1 macht schöne Bilder. Kauf lohnt sich. Grüße ... Rolf |
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#3 (permalink) |
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Administrator
Registriert seit: 15.12.2008
Ort: Bochum
Beiträge: 1.376
Bilder editieren: Ja
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Kein klassisches Portrait sondern nur ein Schnappschuss, aber freistellen kann man mit FourThirds schon, alles nur eine Frage der Brennweite und Entfernung ;-):
user2_pic1059_1239901895.jpg Hier einige Beispiele aus dem Forum: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] In der Praxis konnte ich folgendes feststellen: Das Freistellungsvermögen von FourThirds ist in der Praxis vollkommen ausreichend für Portraits, es sei denn Du hast Dich auf Fotos spezialisiert, bei denen die Iris scharf und die Wimpern schon total unscharf sind. Aber da sind wir schon wieder im Bereich der Makrofotografie ;-) und die hat bei FourThirds schon wieder Vorteile im Gegensatz zum Kleinbildformat. Nur noch mal zu Erinnerung: Die Tiefenschärfe bei FourThirds ist bei gleicher Brennweite im Prinzip genauso groß wie bei Kleinbild, nur der Ausschnitt ist ein anderer. Will man das gleiche Objekt (z.B. ein Kopf knapp formatfüllend) abbilden, bedarf es bei FourThirds des doppelten Abstandes zum Aufnahmeobjekt bei dann ca. doppelt so großer Tiefenschärfe (im Vergleich zu Kleinbild). Daher gilt als Faustformel: ein 50mm 1.4 bei (m)FT bildet ab wie ein 100mm 2.8 bei Kleinbild, aber mit der Lichtstärke 1.4. Achtung: Das gilt natürlich nur, wenn man das gleiche Objekt gleich groß im Verhältnis zum Format abbildet. Ein 50mm 1.4 bildet ansonsten natürlich immer gleich ab, mit gleicher Tiefenschärfe, egal wie groß der Chip in der Kamera ist. Physik halt. Gruß, Jens
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Jens Michael Schuh www.Systemkamera-Forum.de Die größte deutsche Community für spiegellose Systemkameras www.Fuji-X-Forum.de Die größte deutsche Community für das Fuji X-System |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 16.04.2009
Beiträge: 175
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Wie von Jens und Rolf schon geschrieben, ist es natürlich grundsätzlich richtig, daß man unter der Berücksichtigung von Lichtstärke und Brennweite mit größeren Chips weniger Tiefenschärfe erzielen kann. Aus meiner Sicht hat das in der Praxis nur lange nicht die Bedeutung, die Vollformatanhänger diesem immer zumessen. Bisher habe ich bei Porträts meistens mein 70-200mm Objektiv bei Blende 4 an einer APS Kamera (Canon 40D) benutzt, dabei fand ich die Freistellungsmöglichkeit immer mehr als ausreichend. Mein 50mm 1,8 habe ich immer auf 2,8 abgeblendet, weil mir sonst bei "Auftragsarbeiten"(nicht bezahlte, aber z.B. für Flyer von Amateurtheatergruppen) das Risiko viel zu groß gewesen wäre, daß ich bei der geringen Tiefenschärfe die Augen nicht scharf kriege, weil der Autofokus nicht so sitzt bzw. das Modell oder ich sich etwas bewegt haben. Natürlich sieht man teilweise faszinierende Porträts beispielsweise mit Canon Vollformat und dem 85mm 1,2, aber mir wäre das in der beschriebenen Situation viel zu riskant, so ein Objektiv bei Offenblende zu benutzen. Es wäre interessant zu wissen, wie oft die Besitzer eines solchen Objektives dieses tatsächlich bei Offenblende benutzen.
Bei Micro Four Thirds gibt es momentan noch keine wirklich Lichtstarken Festbrennweiten, aber ich bin zuversichtlich, daß die kommen werden. Aber schon jetzt kann man ja über Adapter sehr lichtstarke Objektive aller möglichen Anschlüsse benutzen und damit auch eine sehr kleine Tiefenschärfe erzielen. Ich selber habe gute Erfahrungen mit meinem Hexanon M 50mm bei 2,0 und einem 90mm bei 2,8 gemacht. Wobei es noch extremer geht, wie diese Beispiele zeigen: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] PS: Ich habe auch noch ein Konica Hexanon 57mm 1,2 im Schrank liegen und werde das demnächst auch einmal probieren. Gruß Wolfgang |
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#5 (permalink) |
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Premium Mitglied
Registriert seit: 19.01.2009
Beiträge: 2.638
Bilder editieren: Nein
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Hallo meisterleise,
Tiefenschärfe ist zum einen reine Definitionssache, zum anderen (bei gleicher Definition, was ist noch als scharf zu bezeichnen) eine formale Rechenaufgabe. In die Formel gehen als wesentliche Kriterien die Brennweite des Objektivs, die Entfernung zum Objekt, die Blendenöffnung und der Durchmesser des Unschärfekreises auf dem Sensor/Film ein. Nur dieser letzte Parameter hat was mit der Größe des Sensors zu tun, denn bei gleicher Brennweite, gleicher Blende, gleicher Entfernung ist der gleiche Unschärfekreis in Relation zu einem kleinen Sensor (z.B. FT oder µFT) eben "relativ größer" als zu dem einer Vollfomatkamera (z.B. Kleinbild). Wenn Du es selbst ausprobieren willst, gehe auf diesen Link: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
__________________
LG Joachim Es giebt keinen Umweg: entweder man mus das Herz haben, die Wahrheit zu sagen, oder klug genug seyn, zu schweigen. aus: Das graue Ungeheuer, Wekhrlin, Bd. 2 April 1784 |
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#6 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.06.2009
Beiträge: 7
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Ganz vielen Dank für eure Umfangreichen Antworten!
Die Beispiele von jmschuh mit Fotos von ALUX: [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] gefallen mir am besten. Wahnsinn! Aber wenn ich mal die Preise zu den dort erwähnten Objektiven suche, ist das auch der Wahnsinn!! Noctilux = 8.000,00 Euro ![]() Die Hexanon Beispiele von wbhh1 finde ich aber auch schon recht überzeugend! Wie muss man sich das mit dem Hexanon vorstellen? Mit Autofocus ist da nichts, man muss manuell scharf stellen oder? Bedeutet der Adapterring eigentlich einen Lichtverlust? Was für Objektive machen eigentlich Sinn an der G1 und welche eher nicht? Ich habe noch ein paar uralte (25 Jahre) Yashica Objektive. Würde es Sinn machen, die mit Adapterring einzusetzen? |
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#7 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 17.12.2008
Ort: Raum Stuttgart
Beiträge: 523
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Hallo,
es muss ja auch kein Noctilux sein, das angefügte Bild entstand mit einem Summicron 1:2,0/ 90mm an der G1. Das bekommt man in der R-Version schon für ca. 300,-€ und hat dann ein tolles Portraitobjektiv. Oder? Gruß Nils
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Wer ein Mindestmaß an Verrücktheit aufweist, der hat vielleicht Freude an meinem "Pradoseum": http://www.pradoseum.eu/
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#8 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 16.04.2009
Beiträge: 175
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Abgesehen von dem Adapter Mikro-Fourthirds auf FourThirds (da ist es unterschiedlich) musst Du bei den anderen Adaptern manuell scharf stellen. Das geht aber mit der G1 sehr gut, man braucht nicht einmal in allen Fällen die Sucherlupe. Gerade bei Porträts mit wenig Tiefenschärfe ist aus meiner Sicht eine manuelle Scharfstellung sogar vorteihaft, da man dabei sehr genau die Schärfe auf ein bestimmtes Motivdetail legen muss, bei Porträts nimmt man meistens die Augen. Da ist es oft umständlicher, einen Autofokuspunkt darauf zu legen. Wenn man beispielsweise den mittleren Fokuspunkt benutzt, den auf ein Auge legt, muss man danach die Kamera auf den richtigen Bildausschnitt schwenken. Dabei kann man leicht ungewollt die Kamera nach vorne oder hinten bewegen und dabei die Schärfe wieder verlieren.
Wenn du für Yashika noch schöne, lichtstarke Festbrennweiten hast, lohnt es sich auf jeden Fall, sich dafür eine Adapter zu kaufen. Das müssen aus meiner Sicht nicht einmal so extreme Objektive wie ein 50mm 1,2 sein, mit einem 50mm 1,7 oder einem 100mm 2,8 wird man mit der G1 viel Freude haben. Gruß Wolfgang |
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#9 (permalink) |
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Neuer Benutzer
Registriert seit: 24.06.2009
Beiträge: 7
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@Summi Cron
Ja allerdings – dein Bildbeispiel überzeugt! @wbhh1 Naja, so richtig tolle Objektetive sind das nicht. Ich habe diese hier: Vivitar 28-200 mm · 1:3,5-5,3 · Ø 72 Sigma 28-85 mm · 1:3,5-4,5 · Ø 67 Tokina 24 mm · 1:2,8 · Ø 52 Yashica 50 mm · 1:1,9 · Ø 52 |
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#10 (permalink) |
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