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Alt 19.04.2009, 02:54   #1 (permalink)
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Beiträge: 9
Standard Prinzipieller Vergleich Oly E3 vs. Nikon D300

Ich habe mir kürzlich mal die Oly E3 etwas genauer angeschaut und bin etwas ins Grübeln gekommen. Folgende Fragen haben sich ergeben:

1. Hat Olympus die besseren und insbes. auch preislich günstigeren Objektive? Ich denke hier z.B. an das 12-60, das 50/2.0, das 50-200 etc. Grund könnte darin liegen, dass die Objektive infolge FT-Format kleiner und etwas weniger aufwendig in der Herstellung sind und die Olympuskameras ja bereits im Gehäuse stabilisiert sind. Bei Olympus habe ich im übrigen noch nie etwas von Dejustierungen bei Kameras oder Objektiven gehört. Könnte vielleicht an den telezentrischen Objektiven liegen, die bauartbedingt geringere Objektivfehler mit sich bringen?!

2. Olympus soll angeblich die besten OOC-Bilder machen, obwohl mir die OOC-Bilder der D300 schon sehr gut gefallen? Ich kann das selbst nicht abschließend beurteilen. Bin wegen der Bildqualität von Pentax zu Nikon gewechselt, nachdem ich kurz vorher mit Canon geliebäugelt habe (Canon D50).

3. Die E3 soll den schnellsten AF besitzen, den es z.Z. überhaupt gibt. Auch hier reicht mir die Geschwindigkeit der Nikon D300 vollkommen, wäre also für mich kein ausschlaggebendes Argument.

4. Die E3 ist komplett staub- und spritzwassergeschützt, was bei der D300 nicht so der Fall ist. Finde ich persönlich nicht ganz so wichtig, wäre aber schön, wenn Nikon ebenso wettertauglich wäre wie die E3 oder die Pentax-Kameras (K20D, K10D)

5. Die E3 verfügt über ein herausklappbares Display, das Fotografieren aus ungüsntiger Perspektive enorm vereinfacht, also keineswegs nur bei Makroaufnahmen. Auch wenn vielleicht viele denken, das sei ja wohl kaum nötig, kann ich aus Erfahrung mit einer Panasonic FZ30 sagen, dass es in vielerlei Hinsicht eine tolle Sache ist, unbemerkte Aufnahmen aus ungewohnter Perpektive zu schießen, ohne sich "im Dreck herum wühlen zu müssen".

Die Oly E3 fühlt sich sehr wertig an und scheint ansonsten in weiten Bereichen ähnliche Kriterien zu erfüllen wie die Nikon D300. Mit dem guten 12-60 Objektiv kostet sie allerdings auch gute 600 Euro mehr als die D300 mit 18-200VR-Kit.

Frage: Ist die E3 letztlich die bessere Cam? Nicht vom subjektiven Geschmack her, sondern von den objektiven Möglichkeiten (wie z.B. integrierte Stabilsierung, Klappdisplay, bessere und preis deutlich günstigere Objektive, komplette Wettertauglichkeit usw.).

Mich beschäftigt diese Frage momentan sehr und ich würde gerne die Meinung von anderen Forumsteilnehmern dazu hören. Was spricht objektiv für das eine oder andere System, ohne das eigene System, das man besitzt nun auf Teufel komm raus rechtfertigen zu wollen. Es gibt sicherlich auch besondere Pro's für die Nikon, vermutlich etwa die größere Rauschfreiheit bei hohen ISO-Werten aufgrund des größeren Sensors und anderes...

Gruss
juekuepp
juekuepp ist offline   Mit Zitat antworten
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Alt 19.04.2009, 21:50   #2 (permalink)
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Blinzeln AW: Prinzipieller Vergleich Oly E3 vs. Nikon D300

Zitat:
Zitat von juekuepp Beitrag anzeigen
Ich habe mir kürzlich mal die Oly E3 etwas genauer angeschaut und bin etwas ins Grübeln gekommen. Folgende Fragen haben sich ergeben:

1. Hat Olympus die besseren und insbes. auch preislich günstigeren Objektive? Ich denke hier z.B. an das 12-60, das 50/2.0, das 50-200 etc. Grund könnte darin liegen, dass die Objektive infolge FT-Format kleiner und etwas weniger aufwendig in der Herstellung sind und die Olympuskameras ja bereits im Gehäuse stabilisiert sind. Bei Olympus habe ich im übrigen noch nie etwas von Dejustierungen bei Kameras oder Objektiven gehört. Könnte vielleicht an den telezentrischen Objektiven liegen, die bauartbedingt geringere Objektivfehler mit sich bringen?!

2. Olympus soll angeblich die besten OOC-Bilder machen, obwohl mir die OOC-Bilder der D300 schon sehr gut gefallen? Ich kann das selbst nicht abschließend beurteilen. Bin wegen der Bildqualität von Pentax zu Nikon gewechselt, nachdem ich kurz vorher mit Canon geliebäugelt habe (Canon D50).

3. Die E3 soll den schnellsten AF besitzen, den es z.Z. überhaupt gibt. Auch hier reicht mir die Geschwindigkeit der Nikon D300 vollkommen, wäre also für mich kein ausschlaggebendes Argument.

4. Die E3 ist komplett staub- und spritzwassergeschützt, was bei der D300 nicht so der Fall ist. Finde ich persönlich nicht ganz so wichtig, wäre aber schön, wenn Nikon ebenso wettertauglich wäre wie die E3 oder die Pentax-Kameras (K20D, K10D)

5. Die E3 verfügt über ein herausklappbares Display, das Fotografieren aus ungüsntiger Perspektive enorm vereinfacht, also keineswegs nur bei Makroaufnahmen. Auch wenn vielleicht viele denken, das sei ja wohl kaum nötig, kann ich aus Erfahrung mit einer Panasonic FZ30 sagen, dass es in vielerlei Hinsicht eine tolle Sache ist, unbemerkte Aufnahmen aus ungewohnter Perpektive zu schießen, ohne sich "im Dreck herum wühlen zu müssen".

Die Oly E3 fühlt sich sehr wertig an und scheint ansonsten in weiten Bereichen ähnliche Kriterien zu erfüllen wie die Nikon D300. Mit dem guten 12-60 Objektiv kostet sie allerdings auch gute 600 Euro mehr als die D300 mit 18-200VR-Kit.

Frage: Ist die E3 letztlich die bessere Cam? Nicht vom subjektiven Geschmack her, sondern von den objektiven Möglichkeiten (wie z.B. integrierte Stabilsierung, Klappdisplay, bessere und preis deutlich günstigere Objektive, komplette Wettertauglichkeit usw.).

Mich beschäftigt diese Frage momentan sehr und ich würde gerne die Meinung von anderen Forumsteilnehmern dazu hören. Was spricht objektiv für das eine oder andere System, ohne das eigene System, das man besitzt nun auf Teufel komm raus rechtfertigen zu wollen. Es gibt sicherlich auch besondere Pro's für die Nikon, vermutlich etwa die größere Rauschfreiheit bei hohen ISO-Werten aufgrund des größeren Sensors und anderes...

Gruss
juekuepp

Mpoin juekuepp,

ich kann jetzt nichts zur Nikon sagen, weil ich sie nie benutzt habe, aber vielleicht kann ich mit meinen Erfahrungen zur E-3 etwas dazu beitragen, einen Teil Deiner Fragen beantwortezu helfen

1. Die Objektive sind telezentrisch, vergleichsweise klein und mit der E-3 gehäusestabilisiert. Das 50er und das 50-200er stehen noch auf meiner Wunschliste, aber neben dem eigenen 12-60er habe ich schon mit ihnen rumexperimentieren können und den Suchtfaktor entdecktt. Ich kann bestätigen, dass Objektivfehler äußerst gering ausfallen

2. Auch wenn ich selber in RAW+JPG fotografiere, um etwaige eigene Fehler besser korrigieren zu können, kann ich durchaus sagen, dass die ooc-Bilder seeeehr beruhigend sind: die Farbtreue, der Weißabgleich und schließlich die Belichtung hauen fast immer zur absoluten Zufriedenheit hin Sogar mit Mischlicht kommt der automatische Weißabgleich gut zurecht...

3. Der AF (insbesondere mit dem 12-60er) ist wirklich rasant, allerdings kenne ich das Äquivalent nicht

4. Jau, das ist ein Punkt, den ich vollstens bestätigen kann: Allwettertauglich ist der richtige Ausdruck Ich habe Ende März 10 Stunden im Dauerregen gearbeitet und mir eine Erkältung zugezogen - die Kamera nicht
Zum Staubschutz bei Olympus kann ich nur sagen, dass ich alle meine Pinsel in Rente schicken konnte und das betrifft nicht nur die E-3

5. Ich hatte auch die FZ-30 und viel Spaß mit ihr. Ich hatte sogar vor, sie zu behalten, aber dann nach mehrmonatiger Nichtnutzung einfach verschenkt - es gab keine Größen- und Gewichtsvorteile zur E-520, naja und nun ist die 520 meine 2.Kamera geblieben
___

Ich bin mir sogar sicher, dass es Vieles geben mag, was für die Nikon spricht, werde aber mein System wegen der o.a. Eigenschaften nicht mehr verlassen.
Das Rauschen geht mir indes am Allerwertesten vobei, weil es in den Ausbelichtungen keine Rolle spielt

Der ausschlagsgebendste Grund sind die Objektive,
das 9-18er und das 12-60er habe ich bereits, das 50er Makro und das 50-200er werden folgen. Dazu wird noch der 1,4 oder 2,0 Telekonverter folgen - that's it

Liebe Grüße
Henrik
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