Hamburg, September 2009 - Mit der Lumix GF1 erschließt Panasonic nach der erfolgreichen Etablierung des MicroFourThirds-Systems vor einem Jahr neues Potential dieses zukunftsweisenden Standards. Die erst durch MicroFourThirds möglichen besonders flachen Abmessungen und die kompakten Objektive machen die GF1 zur ersten Wahl für alle Fotografen, die eine möglichst kleine, mobile Kamera suchen, ohne auf die gewohnte Spiegelreflex-Qualität zu verzichten.
Durch die kompakte und flache Bauweise des GF1-Gehäuses und die entsprechend kleinen Objektive im MicroFourThird-System erleben anspruchsvolle Spiegelreflex-Fotografen eine neue Mobilität. Die kleinste Systemkamera der Welt mit integriertem Blitz stellt nicht nur die Ansprüche derjenigen zufrieden, die die fotografischen Limitierungen von Kompaktkameras überwinden wollen, ohne sich mit großen Spiegelreflexkameras zu beladen. Die GF1 ist zugleich das richtige Werkzeug für Spiegelreflex-Fotografen, die sich die gewohnte Flexibilität in kompakterer und leichterer Bauart wünschen.
Der optionale elektronische Aufstecksucher als Ergänzung zeigt - anders als konventionelle Spiegelreflex- und optische Sucher - schon vor der Aufnahme, wie die Belichtung und die Farben im Bild aussehen werden. Das gilt für Fotos ebenso wie für HD-Videos im aktuellen AVCHD Lite-Standard.
Basis für die hervorragenden fotografischen Qualitäten sind der Live-MOS-Sensor mit 12 Megapixel Auflösung, der leistungsfähige und reaktionsschnelle Bildprozessor Venus Engine HD und der brillante 7,6 cm große LCD-Monitor mit überdurchschnittlich hoher Auflösung von 460.000 Bildpunkten.
Die GF1 komplettiert als kompaktes Superleichtgewicht mit 285 Gramm (Gehäuse) das Line-up des Panasonic Lumix G Micro Systems. Die G1 bietet im Vergleich zur GF1 zusätzlich einen hochauflösenden elektronischen Sucher mit 1.440.000 Bildpunkten und dreh- & schwenkbaren LCD-Monitor. Das Top-Modell GH1 überzeugt als vollwerige Hybrid-Kamera mit Foto- und Full-HD-Videofunktion, Stereoton sowie besonders leisem kontinuierlichen Autofokus.
Die Lumix GF1 kommt ohne das typische Pentaprisma anderer Systemkameras aus. Das erlaubt eine merklich kompaktere Bauweise. Im Vergleich zur Lumix G1, dem bis dato kleinsten G-Modell, konnten das Volumen der GF1 nochmals um 35 % und das Gewicht um 26 % verringert werden.
Trotz der geringen Größe der GF1 wurden keine Kompromisse bei der Funktionalität gemacht. Selbst ein Blitz ist integriert und auf der Rückseite brilliert ein 3 Zoll großer LCD-Monitor mit überdurchschnittlichen 460.000 Bildpunkten. Eine automatische Regelung passt seine Helligkeit unterschiedlichsten Umgebungen an.
Besondere Aufmerksamkeit hat Panasonic bei der Entwicklung der GF1 dem Bedienungskomfort geschenkt. Ein ergonomische Platzierung der Bedienungselemente und die logische Menüstruktur gestalten den Umgang mit der GF1 praxisgerecht und intuitiv.
Das matte Finish der Aluminium-Oberflächen und die saubere Detailverarbeitung betonen die ebenso elegante wie hochwertige Erscheinung der GF1 und machen diese außergewöhnliche Kamera noch begehrenswerter.
Neben der Verbesserung von Funktionalität und Ergonomie galt Panasonics Aufmerksamkeit bei der Entwicklung der Lumix G Micro-Systemkameras einer bestmöglichen Bildqualität. Der 12,1-Megapixel-Live-MOS-Sensor im 4/3-Format vereint Vorteile von CCD-Sensoren bei der Bildqualität mit dem geringeren Energieverbrauch von CMOS-Sensoren. Neue Technologie macht das simultane Auslesen der Sensordaten über 4 Kanäle möglich. Das erlaubt ein klares, ruckelfreies Live-View- Bild mit einer Wiederholrate von 60 B/s bei hoher Auflösung und feiner Detail- und Tonwert-Reproduktion.
Der Bildprozessor Venus Engine HD zeichnet sich durch fortschrittlichste Signalverarbeitung aus. Er trennt Farb- und Helligkeitsrauschen, um sie jeweils optimal zu unterdrücken, so dass die Bildqualität selbst bei hohen ISO-Werten bestmöglich erhalten bleibt. Für eine nuancierte originalgetreue Farbwiedergabe arbeitet Venus Engine HD außerdem mit einer getrennten Gradationssteuerung für die R-, G- und B- Kanäle. So nutzt Venus Engine HD das volle Leistungsvermögen des hochauflösenden 12-Megapixel-Sensors aus. Darüber hinaus unterstützt Venus Engine HD eine Vielzahl weiterer Funktionen bis hin zur Bildausgabe über die HDMI-Schnittstelle.
Die Lumix GF1 kann High-Definition-Videos mit 1280 x 720 Pixel im AVCHD Lite- Format aufzeichnen, das bei HD-Videoqualität weniger Speicherplatz benötigt. Dabei genießt der Nutzer alle gestalterischen Vorteile der Wechselobjektive und des großen Sensors mit seinem Schärfentiefespielraum als Gestaltungsmittel. Mit einem Knopfdruck lässt sich die spontane Videoaufnahme starten, wobei die meisten im Fotos- Modus gewählten Voreinstellungen erhalten bleiben. Ein Windschutzfilter für den Ton unterdrückt störende Windgeräusche. Als Alternative zum AVCHD Lite-Format steht das auf PCs weiter verbreitete Motion-JPEG-Format mit 1280 x 720 Pixel-HD- Auflösung zur Wahl. Selbst Anfängern gelingen mit der Lumix GF1 HD-Videos, denn der bei Fotos bewährte Intelligent-Auto-Modus steht auch dafür zur Verfügung. Die Gesichtserkennung stimmt Belichtung, Autofokus, Kontrast und Hautton-Wiedergabe auf ihre Ziele ab, so dass diese optimal im Video wiedergegeben werden. Die intelligente Belichtung kontrolliert permanent das herrschende Licht und wählt Einstellungen, die für eine möglichst ausgewogene Wiedergabe ohne ausgeblichene Spitzlichter oder zugelaufene Schatten sorgen. Eine automatische Szenenerkennung sorgt für die Wahl des richtigen Motivprogramms aus den Optionen Landschaft, Porträt, Makro oder Dämmerung. Darüber hinaus stehen Farb-, Film- und 11 Motiv-Modi für Video zur Verfügung. Für die individuelle Bildgestaltung ist zudem die manuelle Blendenwahl möglich.
Das in der GF1 zum Einsatz kommende sensorbasierte Kontrast-AF-System arbeitet nicht nur präzise, sondern ist auch das derzeit schnellste** (mit einer Fokussierzeit z.B. von nur 0,3 s mit dem 14-45mm-Standard-Zoom). Die Verwendung eines Kontrast-AF-Systems mit Live-View bringt aber noch weitere Vorteile. Der Fotograf kann unter diversen AF-Modi wählen, darunter Mehrfeld-AF mit bis zu 23 Feldern, 1- Feld-AF mit freier Platzierung im Bildfeld über die vier Richtungstasten, Gesichtserkennung und AF-Tracking. Mit Quick-AF für schnellere Auslösebereitschaft beginnt die GF1 die Fokussierung schon, wenn der Fotograf das Motiv anvisiert, ohne den Auslöser zu berühren. Mit kontinuierlichem AF folgt die Scharfeinstellung einem bewegten Motiv. Damit steht immer die optimale AF-Funktion je nach Anforderungen des Motivs zur Verfügung.
Objektive und Adapter
Mit der Lumix GF1 werden das neue lichtstarke 1,7/20mm-Objektiv in flacher Pancake-Bauweise und das Leica-Makro-Objektiv 2,8/45mm vorgestellt. Damit umfasst das Panasonic-Angebot die folgenden sechs MicroFourThirds-Objektive:
Superweitwinkel: LUMIX G VARIO 4,0 / 7-14mm (14-28mm KB) / ASPH
Standardzoom: LUMIX G VARIO 3,5-5,6 / 14-45mm (28-90mm KB) / ASPH. / OIS
Superzoom: LUMIX G VARIO 4,0-5,8/ 14-140mm (28-280mm KB) / ASPH / OIS
Telezoom: LUMIX G VARIO 4,0-5,6 / 45-200mm (90-400mm KB) / OIS
Pancake-Objektiv: LUMIX G 1,7 / 20mm (40mm KB)/ ASPH
Objektiv-Adapter erschließen Besitzern von Objektiven anderer Systeme die Vorteile der kompakten Lumix GF1-MicroFourThirds-Kamera, und GF1-Besitzer finden Anschluss an andere Systeme. Panasonic bietet die Adapter DMW-MA2M für Leica M- und DMW-MA3R für Leica R-Objektive sowie DMW-MA1 für FourThirds-Objektive an.
Das wohl wichtigste Zubehör zur GF1 ist der um 90° nach oben klappbare elektronische LiveView-Aufstecksucher DMW-LVF1E, ein praktischer Helfer unter kritischen Aufnahmebedingungen. Er bietet eine 100%-Bildübersicht in einer Auflösung von 202.000 Bildpunkten, eine Suchervergrößerung von 1,04 x (= 0,52x KB) und Dioptrienkorrektur.
zeigt 100%-Bild, Belichtung und Weißabgleich vor der Aufnahme Extra optisches Zoom: max. 2x (bei verringerter Auflösung), Digital-Zoom 2-4x, Gitternetz (3 Varianten), Echtzeit-Histogramm