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#1 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 20.08.2009
Beiträge: 5.888
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Ich bin eigentlich der Auffassung, dass man anspruchsvolle Arbeiten dem Spezialisten überlassen sollte. Und ich bin nicht gerade das gewesen, was man einen Fan von Tintenspritzern nennt (vielleicht erinnert sich der eine oder andere, dass ich die gerne abschätzend -pisser nenne).
Also habe ich meine Bilder (oder was ich so nenne) zum örtlichen Händler getragen und mich auch nicht darum geschert, wenn dann ein großer Ausdruck auch mal 20, 30 oder sogar vierzig bis fünfzig Euro verschlang. Weil so oft macht man das nun auch wieder nicht .. für meine Ausdrucke im Kaffeemarkt kommen da aber leicht 20x DIN A4 im Monat zusammen. Und wenn die Standard (Premium-) Qualität nicht mehr reicht und einzelne Ausdrucke dann in Preisregionen von um die 10 Euro gelangen, fängt man erneut an nachzudenken. Zumal - und das ist meine pauschale Kritik an der überwiegenden Mehrzahl der Dienstleister - noch nicht einmal eine standardmässige Verschlimmbesserung ausgeschaltet werden kann. Oder wenn, dann kostet das extra - Ergebnisse sind in Grenzbereichen trotzdem mit einer relativen Unsicherheit verbunden, was Gradation und Tonwertumfang angeht. Also macht man einen Andruck auf kleineres Format und hofft dann, dass der Service für großformatigen Ausdruck auch das gleiche Papier und eine gleichgeschaltete Maschine verwendet .. wenn man Glück hat, sieht man jedenfalls keinen Unterschied. Ich hatte nicht immer Glück und dann habe ich angefangen mich zu ärgern; weil Ausdrucke am Glas klebten (liegt an der Beschichtung) und beispielsweise Software so intelligent gestrickt ist, dass Bilder beschnitten werden wenn sie nicht genau auf das Papierformat passen etc. pp. Jedenfalls fing ich an mich schlau(er) zu machen und berichte später mal weiter ..
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Die Leistung einer Kamera wird maßgeblich durch das Objektiv bestimmt, das Bild macht immer noch der Fotograf. Der Kasten dazwischen ist ein notwendiges Übel, dem allgemein viel zu viel Aufmerkamkeit geschenkt wird! Ich fotografiere mit Panasonic Pancake und Olympus Festbrennweiten an GF1, sowie MFT Varios und einigem Altglas von Canon und Konica an G1 und GH1 bitte um offene, sachliche Bildkritik |
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#2 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 20.08.2009
Beiträge: 5.888
Bilder editieren: Ja
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.. angeregt unter anderem von den Berichten hier im Forum (Winsoft und hdg) schaute ich mich also um. Erstens ist Tintenpisser nicht gleich Tintendrucker und zweitens hat sich auch auf dem Kostensektor einiges getan.
Konkret sind für hochwertige Fotodrucke alle handelsüblichen Spritzer für kleines Geld nicht wirklich geeignet, egal was in der Produktbezeichnung steht. Ein richtiger Druck verlangt nach mehr als vier Tintenreservoirs und ermöglicht damit dann auch einzelnen Austausch von überproportional häufig gebrauchten Patronen. Ich kenne solche Systeme mit beeindruckender Qualität noch von Canon und auch von HP, natürlich auch von Epson mit der Piezo-Technik (Stylus) und konkurrenzlos kleinen und exakt gesetzten Tröpfchen. Ich hatte aber auch immer noch die üblichen "Tintenprobleme" im Kopf. Zum einen reagiert Tinte je nach Papier unterschiedlich und ist auch nicht besonders beständig gegen Umwelteinflüsse. Druckertoner (wie im Laserdrucker) ist da viel robuster, aber mit dem ist allenfalls preiswerte Zewitungsqualität erreichbar; während im Ausdruck von Geschäftsgrafiken und ähnlichem so ein Farblaser wirklich Massstäbe setzt, habe ich die mir präsentierten Bilder nie als authentisch empfunden. Thermosublimation gefiel mir dabei immer besser, hat aber sowohl im Format starke Beschränkungen als auch von den Medien nicht gerade das, was ich preiswert nenne .. .. jedenfalls - um es kurz zu machen - "stolpere" ich über Ausstellungsstücke und erfahre, die sind mit einem Epson Stylus gedruckt. Auf Leinwandstruktur mit einem Tintenpisser - in einer frappierend authentisch und klaren Farbdarstellung, sehr guter Schärfe und dabei feinsten Nuancen in der Schattierung und Farbübergängen. Zuerst wollte ich kaum glauben, das sei gedruckt - besser tintengespritzt. Also Informationen gesammelt und Muster begutachtet, es handelt sich um Ausdrucke mit Epson K3 Ink, eine Technologie die auf wasserbasierter Pigmenttinte aufbaut. In Ludwigsburg führt solche Drucker kein Geschäft, die Tinte ist nicht zu kaufen, keine Erfahrungswerte bezüglich Haltbarkeit und Alltagstauglichkeit.
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#3 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 20.08.2009
Beiträge: 5.888
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Jetzt mal kalkuliert: so ein Drucker kostet rund 700 Euro. Dabei sind 8 mal 12 ml (K3)-Tinte, das reicht ca. für 100 vollformatige DIN A4 Drucke.
Ein kompletter Satz Tinte kostet ca. 100,- Euro, macht einen Euro Druckkosten pro DIN A4-Blatt. Papier in entsprechend geeigneter Form (Epson Premium) gibt es für rund 70 Cent, in Angeboten auch schon mal deutlich unter 50 Cent. Ich liege also mit Original-Verbrauchsmaterial so um 1,50 bis 2 Euro pro A4-Seite. Ich habe einen X-Rite Colormunki für Kalibration und Profilierung des Bildschrims und auch eines Druckers, die Ergebnisse sind sehr gut mit leichten Schwächen in der Gradation (es wird etwas dunkler anmutend gedruckt als am Bildschirm dargestellt, obwohl mein Bildschirm mit 90cd sicher nicht zu hell eingestellt ist. Insgesamt komme ich damit auf ein Preisniveau wie beim guten Belichtungsservice (von der Anfangsinvestition abgesehen), aber erhalte eine eher bessere und vor allem stabile Qualität. Jetzt heißt es nur noch Anbieter finden und in die Thematik einarbeiten, unter anderem Platz für Drucker und Papier schaffen etc. pp. ..
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#4 (permalink) |
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Moderator
Registriert seit: 20.08.2009
Beiträge: 5.888
Bilder editieren: Ja
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Unter anderem aufgrund von Bemerkungen [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] werde ich auf die Druck-Dienste der Fa. [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] (User [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] in diesem Forum) aufmerksam. Dazu ein wenig Hintergrund: der Frank druckt seit Ewigkeiten auf eigenen "Maschinen" für diverse professionelle Fotografen, verbindet den Anspruch von perfektem Ergebnis mit der eigenen Fotografie-Leidenschaft und einem professionellen Auftritt. Sehr interessant, dass er das ganze auch noch kostengünstiger hinbekommen will .. und damit will er mich, den überzeugten Original-Benutzer (Original Equipment Manufacturer, Werksausrüster) überzeugen?
Kurz gesagt: die Ergebnisse haben mich überzeugt. Mit Profilen vom Meister zogen dann hier auch Tinte und Patronen vom gleichen Anbieter ein. Das hat für mich gleich mehrere Vorteile: ich kann meine Erfahrungen und Wünsche, meine Bilder und Dateien zu Hause in kleinem Format und zeitnah genau so drucken, wie ich sie bei ihm auch (recht kostengünstig) im Großformat bestellen kann. Die Ausdrucke sind nicht nur sehr gut, sondern fast perfekt an meinem Monitor gemessen (die sehen durch die Bank besser aus, als das Bild auf dem Monitor!) - und der ist nicht von schlechten Eltern ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]). Tatsächlich sind auf den Ausdrucken Details so klar und unangestrengt auszumachen, wie das am Bildschim nur selten möglich scheint. Die Farbbalance war mit meinen eigenen Colormunki-Profilen schon sehr gut, jetzt ist sie schlichtweg perfekt; es ist vollkommen egal, ob es sich dabei um Hauttöne oder Naturgrün handelt. Aber am wichtigsten scheint mir die Tatsache, daß die Gradation und damit der optische Eindruck eines Bildes vom tiefsten Schwarz über feinste Zeichnung der Tiefen und der Lichter bis hin zum hauchzartesten Farbschimmer nahezu weißer Bildbereiche mit schon fast frappierender Treffgenauigkeit darstellen lassen. Das Tintentanksystem der Fa. Winkler hilft mir dabei, ca. 75% der Kosten für Tinte zu sparen, bei absolut vergleichbarer (oder gleicher) Qualität - man kann Original-Tinte mit der von Winkler problemlos mischen, was ich testen musste, weil eine meiner Tintenpatronen mit der Elektronik des Druckers auf Kiegsfuß stand. Da reichte übrigens eine kurze eMail und das Problem wurde seitens des Lieferanten Winkler innerhalb zweier Arbeitstage zur vollsten Zufriedenheit des Kunden gelöst. Wenn meine Begeisterung spürbar wird: ich habe in den vergangenen Wochen einige Bilder wieder herausgekramt und erneut gedruckt, weil es nicht nur Spaß macht sondern vom Ergebnis auf der ganzen Linie überzeugt. Meine Nachbarn stehen ständig auf der Matte und wollen "ihre Bilder von mir" erneut gedruckt haben .. weil sowohl die Papiere als auch Druckqualität das Ergebnis des Bilderdienstes deutlich (!) übertrifft. Wen es interessiert: ich erstelle gerne mal einen Ausdruck (s/w oder Farbe auf seidenglänzendem oder Perleneffekt-Papier gegen Erstattung der eigenen Kosten). Gruß Thorsten
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#5 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 02.05.2010
Beiträge: 3.756
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Deutlich billiger : [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
Aber starke Motivation, danke! Ulrich
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Lob ist gut für die Seele, Kritik ist notwendig für eine Verbesserung. Bilder: http://www.systemkamera-forum.de/mem...hn-albums.html |
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#6 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 06.08.2009
Beiträge: 421
Bilder editieren: Ja
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Nun da legst aber besser 150 drauf (und landest so wieder bei 700) und greifst direkt zum R3000..
Thorsten..hattest du denn einen Thermosublimationsdrucker? Oder war das nur mal eine Idee..? Ich hab hier seit Jahren einen stehen (v.Sony,war schweineteuer damals) und mich würde deine Meinung/Vergleich dazu interessieren.Also insbesondere ob der gute Tintendrucker(Epson Stylus-Serie bspw.) an guten Thermosublimationsdruckern vorbeizieht/bzw.mithalten kann (mal dessen Nachteile wie Druckmaterialkosten,Formatgrössebeschränkung,etc.a usser Acht gelassen).Hintergrund ist der das ich vorhabe auf einen R3000 umzusteigen,aber der Preis ist einfach eine Hausecke. Eigentlich bin ich vollkommen zufrieden mit dem Thermo und kann auch nur geringe Unterschiede zum Bildschirm ausmachen.Nur sollte mein Wunschdrucker nun halt auch mal grössere Formate und vor allem auch zur Not mal eben einen Schwarz-Weiss-Text auf A4 drucken können
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Moderator
Registriert seit: 20.08.2009
Beiträge: 5.888
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Zitat:
Zitat:
Ein Vorteil der Tintendrucker (Pigment) ist in Verbindung mit dem Papier (Pearl) eine fast resistente Oberfläche, wo beispielsweise Fingerabdrücke kaum sichtbar sind. Auf Hochglanzpapier ist die Tinte allerdings empfindlich einer mechanischen Belastung und anhaftenden Schmutz- und Fettspratzern ausgesetzt; davor sollte man die dann schützen. Zitat:
![]() Auf Normalpapier würde ich Text auf Laserdrucker (Toner) vorziehen, das dürfte sich günstiger ausgehen. Da wo kein Platz für einen zweiten Drucker besteht (so ein DIN A3+ Fine Art Printer ist breiter als eine Waschmaschine! .. und braucht vorne und hinten freie Fläche), kann der natürlich problemlos auch mal eben Texte rauslassen; die Geschwindigkeit hat mich eher geschockt (so schnell sind die Biester mittlerweile).
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| "Danke" sagt ... |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 12.02.2009
Ort: CCAA
Beiträge: 1.170
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Nach allem, was ich gehört und gelesen habe, würde ich ganz entschieden den 3000er wählen. Und das habe ich dann auch gemacht.
Nach jetzt 3 Monaten würde ich meine Entscheidung inzwischen als absolut richtig bezeichnen. Mit dem "echten" Fine Art Printing habe ich mich bisher allerdings nur theoretsich befasst. Der materielle und finanzielle Aufwand dürfte jedenfalls beachtlich sein, zumal eine Wechsel zwischen "Grau-" und "Farb-Tinten" einiges kostet. Das "Austesten" der Fotopapiere würde ich jedoch dringend anraten, da jewiels die eigenen Vorstellungen zu berücksichtigen sind. Ich habe mich hier (je nach Bedarf) für EPSON Semiglossy, Sihl-Papiere und Sigel 200 g two-side-coated entschieden. Monochrome Bütten ist eine weitere (kostspielige) Alternative. MfG Dieter |
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#9 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 12.12.2009
Beiträge: 313
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Grüße K"ich habe das Teil besichtigt"ai
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-- Kai, CoFounder of LB pictures CompetenceCenter
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#10 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 20.12.2010
Beiträge: 1.183
Bilder editieren: Nein
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Moin.
Der R2880 hat ja "noch" die UltraChrome K3 Tinten, die ganz neuen großen Epson benutzen inzwischen neue UltraChrome HDR Tinten mit zusätzlichem Orange und Grün. Ich hab mir dann mal den Unterschied zwischen dem 9900 und dem 4800 angesehen und war eigentlich enttäuscht vom Druckbild des 4800. Diagonalen mit großen Kontrasten und v.a. schwarze Linien sehen dort ziemlich zackig aus. Das hab ich mir eigentlich anders vorgestellt. Hab ihr das beim 2880 oder anderen UltraChrome K3 Druckern noch nicht festgestellt? Oder bin ich pingelig? Kavenzmann
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Eine für (fast) alle (Gelegenheiten) - Fuji X100. Für alles andere NEX. |
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