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#1 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.09.2010
Beiträge: 206
Bilder editieren: Nein
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Sorry, ich hoffe, es wurde noch nicht x-mal im Forum beantwortet.
Da ich in letzter Zeit feststelle, dass Bilder, die auf meinem Bildschirm gut aussehen, auf anderen Bildschirmen anders aussehen und als gedrucktes Foto dann noch wieder anders... überlege ich mir, ob ich mir irgendwann eine Kalibrierungssoftware zulege. Bevor aber die Ausgabe völlig umsonst ist, meine Frage: Kann man denn jedes Gerät kalibrieren? Ich meine konkret: Ich habe ein Notebook, das (jedenfalls soweit ich bisher gemerkt habe) keinen Regler für Helligkeit oder Kontrast des Monitors hat. Einen separaten Monitor habe ich nicht und werde ich auch (schon aus Platzgründen) nicht anschaffen. Kann ich davon ausgehen, dass da trotzdem eine Kalibrierung möglich ist? Dass es Farbmanagement usw über die Hilfefunktion von Windows Vista zu finden gibt, habe ich schon entdeckt, aber damit weiß ich ja noch nicht, ob und mit welchem Erfolg ich das an meinem Schleppi umsetzen kann.
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Stolze Besitzerin einer PEN E-PL1 ![]() ![]() ![]() Point-and-shoot users won't get the very most out of the camera but, thanks to an excellent JPEG engine, it's likely they'll spend much of their time too delighted by their pictures to worry about it. (dpreview.com über die PEN E-PL1) |
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#2 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.12.2009
Beiträge: 2.861
Bilder editieren: Ja
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Hallo Penny
auch Notebook-Displays lassen sich kalibrieren. Die Kalibrierungs-SW erzeugt dabei ein Profil, das von deinem Betriebs-System interpretiert wird (oder so ähnlich -- andere hier wissen es bestimmt genauer). Allerdings ist der Spielraum bei Notebook-Displays nicht so groß. Selbst einfache Desktop Monitore schneiden da besser ab. Die Schalter am Monitor sind eher schädlich, viele User (ich z.B.) erreichen nur eine Verschlimmbesserung, wenn sie an diesen Reglern drehen... Kolja |
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#3 (permalink) | |||||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.12.2008
Ort: Wien
Beiträge: 1.364
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Hallo!
Zitat:
Zitat:
Was du wohl brauchst - und wahrscheinlich auch meinst - ist eine Profilierung. Also die Ermittlung der Abweichung vom Soll- zum Istwert (Kalibrierung) und die Einbindung dieser Abweichungen in die Darstellungskette (Farbprofil für zB. den Monitor). Zitat:
Zitat:
Zitat:
Es gibt genug käuflich zu erwerbende Hardware (Googlesuche nach Monitorprofilierung) und schon mit der mitgelieferten Software sind ganz anständige Monitorprofile (auch für Laptop und Netbook) zu erstellen. Noch viel besser gelingt es mit spezieller (Free-) Software wie zB. Dispcalcgui für ArgyllCMS ([Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ])
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Liebe Grüße, Harald |
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#4 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.09.2010
Beiträge: 206
Bilder editieren: Nein
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Dankeschön, dann werde ich mir das mal merken, für den Fall, dass ich entweder zu viel Geld haben sollte oder mich die Bilder endlos nerven.
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Stolze Besitzerin einer PEN E-PL1 ![]() ![]() ![]() Point-and-shoot users won't get the very most out of the camera but, thanks to an excellent JPEG engine, it's likely they'll spend much of their time too delighted by their pictures to worry about it. (dpreview.com über die PEN E-PL1) |
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#5 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 19.06.2010
Ort: Süddeutschland
Beiträge: 370
Bilder editieren: Nein
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Das interessiert mich auch!
und jedesmal sieht's etwas anders aus - auf dem Tintenstrahler, aus dem Fotoladen, aus dem Labor eines Discounters... Okay, und wenn dann der Monitor kalibriert ist - wie geht's dann weiter? Dann geht's daran, den Drucker zu profilieren? Wie geht das nun wieder? Und kann man irgendwie ein Druckerprofil in seine Dateien oder in den Workflow einbinden, wenn ein ordentlicher Fotohändler dem Kunden ein solches Profil für seine Maschine zur Verfügung stellt?Fragen über Fragen. Gibt's da vielleicht ein empfehlenswertes Buch dazu? |
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#6 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2011
Ort: OH
Beiträge: 790
Bilder editieren: Ja
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Ich glaube, da könntest Du hier fündig werden:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]
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LG Annette (mag die Panasonic-Farben) Lumix DMC-GH2|20 mm, f 1.7 | 7-14 mm | 14-140 mm |100-300 mm | Minolta MC Rokkor 50 mm, 1.7 |Raynox DCR-150/250 |
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| "Danke" sagt ... |
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#7 (permalink) | |||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.12.2008
Ort: Wien
Beiträge: 1.364
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Hallo!
Zitat:
Das kann dir jetzt gefallen oder auch nicht. Grundsätzlich ist zu empfehlen - wenn du schon den Monitor (farbrichtig) profiliert hast, auch die Kamera entsprechend darauf vorzubereiten. Bei RAW kein Problem, bei JPG aus der Kamera empfiehlt es sich, die Farbtemperatur fix auf (zB.) Tageslicht einzustellen, du hast dann die selben Bedingungen wie mit einem (Tageslicht)Diafilm. Der profilierte Monitor sollte dir jetzt die Farben korrekt (aus Sensorsicht) abbilden. Wenn dir da die Farben nicht gefallen, dann hast du - aus meiner Sicht - ein Problem mit deiner (persönlichen) Farbsicht. Sehen (vor allem die Farben) tut unser Gehirn. Die Farben kommen dir "natürlich" vor, wenn du sie (no na) in der Natur siehst. Dein Gehirn macht dann einen automatischen Weißabgleich, ohne daß du viel davon bemerkst. Jetzt kann da noch eine subjektive Farbfehlsicht dazukommen, die auch wieder - so möglich - vom Gehirn ausgeglichen wird. Wenn du aber - mit einer Farbfehlsichtigkeit - das Bild am (profilierten) Monitor siehst, dann ist dein Gehirn (bei den ersten 10000 Bildern) überfordert und dir wird das vorerst einmal nicht gefallen. Dein Gehirn muß also noch lernen, zwischen "natürlichen" und "reproduzierten" Bildern zu unterscheiden und den automatischen Weißabgleich danach auszurichten. Zitat:
Solange Drucker, Druckertinte und Druckerpapier vom selben Hersteller sind, kannst du davon ausgehen, daß diese aufeinander otpimal abgestimmt. Und auch hier gilt wieder das bereits oben erwähnte: dein Gehirn muß sich erst daran gewöhnen, den für ihn neuen (Farb)Bildeindruck zu erkennen und für dich in gewohnter Weise darstellbar machen. Zitat:
Wenn du deinem Bild (so wie du es auf dem Monitor siehst) einen Farbraum "mitgibst", dann weiß auch der Dienstleister, womit er farblich zu rechnen hat. Üblicherweise verwendet man den sRGB-Farbraum als doch recht guten Kompromiß. Wenn du JPGs zum Dienstleister zum Ausdruck bringst, dann wird dabei der sRGB-Farbraum meist implizit vorausgesetzt, es schadet aber nichts, der JPG-Bilddatei auch einen fixen Verweis auf diesen Farbraum mitzugeben (passiert aber ohnehin meist automatisch ohne dein Zutun). Bedenke aber bitte, der Dienstleister will primär von seiner Arbeit leben, wenn dir seine Bilder dann auch noch gefallen, dann hast du entweder Glück gehabt oder ausreichend dafür bezahlt. Im Durchschnitt werden Bilder mit dem eigenen Drucker - vorausgesetzt Drucker, Tinte und Papier sind vom selben Hersteller - besser als vom Dienstleister.
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Liebe Grüße, Harald |
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#8 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 28.06.2009
Ort: Frankfurt (Main)
Beiträge: 7.297
Bilder editieren: Ja
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Zwei Anmerkungen:
Zum einen möchte ich nochmal unterstreichen, was Kolja oben über den bei vielen Notebooks sehr eingeschränkten Spielraum geschrieben hat. Ich habe das an verschiedenen Notebooks ausprobiert und es führt wirklich nicht immer zu überzeugenden Ergebnissen. Ich hatte z.B. an zwei Sony-Geräten meiner Töchter relativ gute Ergebnisse (jedoch nicht so gut wie an meinem LG-Monitor am Desktop) und an einem Samsung-Netbook verbessert sich zwar die werksseitig miserable Farbwiedergabe etwas, aber richtig brauchbar ist das Ergebnis nicht. Nach meiner Meinung ist es immer einen Versuch wert, aber man sollte bei Notebooks nicht zu viel erwarten - je nach Qualität des Displays und des eingebauten Grafikchips. Mein Rat wäre, es vor dem Kauf einmal auszuprobieren, vielleicht mit einem geliehenen Gerät. Und zum anderen noch eine kleine Ergänzung zu Isaacs Ausführungen: Auch das Umgebungslicht bei der Monitorbetrachtung spielt eine nicht unwesentliche Rolle. Es macht einen deutlichen Unterschied, ob du deine Bilder spätabends im recht dunklen Zimmer, oder bei warmem Lampenlicht oder eben tagsüber im Hellen (bei bedecktem Himmel, bei Sonnenschein ...) betrachtest. Gruß, Reinhard |
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#9 (permalink) | |
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Benutzer
Registriert seit: 19.09.2010
Beiträge: 206
Bilder editieren: Nein
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Zitat:
Ich hätte jetzt gedacht, gut, ich sehe das Foto jetzt auf dem Bildschirm jetzt so, wie es der Sensor gesehen hat, und wenn mir die Farben so nicht gefallen, dann ist das der Punkt, wo man mit der Bildbearbeitung beginnt. Wenn Du sagst, mein Gehirn macht den Weißabgleich, dann bräuchte man ja keine Bilder zu bearbeiten (abgesehen mal von Ausschnitt wählen etc). Aber es ist ja nun mal so - siehe meine Ausgangsfrage - dass dasselbe Bild auf verschiedenen Monitoren und bei verschiedenen Fotodienstleistern verschieden herauskommt. Es geht mir ja darum, dass ich im Voraus möglichst genau beeinflussen möchte, dass das Bild vom Dienstleister so herauskommt, wie ich es mir vorgestellt habe, als ich es bearbeitet habe. Das mit dem Farbraum ist klar, es ist sRGB eingestellt. Aber das besagt noch immer nicht, dass das Bild überall gleich reproduziert wird.
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#10 (permalink) | ||||
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 31.12.2008
Ort: Wien
Beiträge: 1.364
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Hallo Reinhard!
Zitat:
Zitat:
Aber zu meiner eigenen Überraschung gelingt es mit der Argyll Softwaresuite (DispCalGui) über ein Lab-Farbprofil (Verbindungsfarbraum) erstaunlich gut, zumindest die am Panel "verfügbaren" Farben orginalgetreu abzubilden. Die mit den Farbmeßgeräten mitgelieferte Software erzeugt meist (?) nur ein Profil mit XYZ als Verbindungsfarbraum und das ist halt nicht immer ideal. Zitat:
Zitat:
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Liebe Grüße, Harald |
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