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Colormanagement Alles über Farbmanagement

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Alt 27.08.2009, 17:18   #1 (permalink)
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Standard Bildschirm Kalibrierung

Hallo Forum,
wenn man sich die Kommentare in den Bilder-Foren durchliest, bemerkt man durchaus unterschiedliche Sichtweisen, die teilweise NUR durch unterschiedliche "Ansichten" erklärt werden können - sprich: jeder Rechner/Monitor macht ein anderes Bild.

Das ist erstens grundsätzlich nicht zu ändern, da unterschiedliche Technologien zum Einsatz kommen. Als weitere Schwierigkeit des Abgleichs erweist sich der Betrachter selber, weil nun einmal das Gesehene vom menschlichen Wahrnehmungsapparat immer und jederzeit mit der Umgebung abgeglichen wird; wenn man hinter dem Monitor eine anders farbige Tapete montiert, wirkt ein Bild anders. Auf der anderen Seite kann und will sich aber nicht jeder eine Kalibrierung leisten und seinen "Betrachtungsraum" dem professionellen Foto-Studio-Anforderungen unterwerfen.

Zusätzlich sind allerdings die Darstellungen der meisten Monitore schon von Hause aus "geschönt", damit der Aussteller gegenüber dem Wettbewerb farbiger, kontraststärker, schärfer und wertiger aussieht. Allerdings sind sämtliche "Verschönerungen" bei der Arbeit mit und Beurteilung von Bildern nur störend bis katastrophal. Die Folge sind Fehleinschätzungen und evtl. große Enttäuschung, wenn das mühsam und liebevoll bearbeitete Bild dann vom Foto-Dienstleister entwickelt wird und die rechte Begeisterung wegen überstrahlter Lichter oder absaufender Schatten bzw. fehlender Sättigung ausfällt.

Ich möchte in diesem Thread einmal die preiswerteste und anschließend auch eine etwas bessere Methode darstellen. Bitte fühle sich jeder eingeladen, meine Methoden zu hinterfragen, zu korrigieren und zu verbessern. Oder gangbare und gute Alternativen aufzuzeigen, die dem Benutzer auch ohne monetäre Investition eine deutliche Annäherung an das "Original" ermöglicht.
Gruß Thorsten

P.S. zu allererst sollte man sich für EINEN der möglichen Regelwege entscheiden, es gibt da

1) den Monitor
2) das Betriebssystem, den Grafikkartentreiber
3) die Foto-Anwendung

Grundlage aller Bemühungen ist das harmonische und verlustfreie Zusammenspiel. Mein Ratschlag: im ersten Schritt schalten wir ALLE Korrekturen bei Software und Betriebssystem aus, gehen auf "Standard" bzw. "Default" und bemühen die Regler am Monitor. Denn dabei haben wir keinerlei Einschränkungen und schließlich kommen die Einstellungen ALLEN Programmen zu Gute ..

Geändert von matadoerle (27.08.2009 um 17:58 Uhr)
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Alt 27.08.2009, 17:40   #2 (permalink)
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Standard Helligkeit und Kontrast

Zuerst einmal mein derzeitiger Favorit aus dem Web, ein [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ].

Dieses Testbild sollte man sich herunterladen und auf dem Rechner speichern, dann OHNE Zoom in der bevorzugten Foto-Anwendung laden.

Worauf achtet man jetzt? Wichtig ist zu allererst, einmal "vernünftige" Umgebungsbedingungen herzustellen. Im Raum sollte eine angenehme, aber eher schwache farbneutrale Beleuchtung (weiß) vorherrschen. Kein direktes Licht auf den Monitor, keine direkte Sonneneinstrahlung oder ähnliches ..

Noch eine Anmerkung: schalten sie ALLE Bildverschlimmbesserer wie "Dynamik", "NaturalColor" oder "MagicColor" ab! Alle Farbregler in Mittelstellung, wenn der Monitor eine [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] hat ebenfalls nach "Normal" oder auf 2,2 (Windows) oder 1,8 (Mac) einstellen.

Eine kleine Anleitung der richtigen Reihenfolge:

1) Kontrast und Helligkeit - rechts oben!

neben den ausdrucksvollen Augen der jungen Dame finden sich 12 schwarze und zwölf weiße Quadrate. In diesen Quadraten sind jeweils eine Ziffer oder ein Buchstabe lesbar. Wenn sie ALLE Ziffern und Buchstaben erkennen können, ist Kontrast und Helligkeit RICHTIG eingestellt.

Ich beginne in der Regel mit der Grundeinstellung, also mittlere Helligkeit und Kontrast.
In den meisten Fällen wird das aber nicht der Fall sein. Wenn man den Kontrastregler aufdreht, verschwinden nacheinander die Ziffern 1.. in den weißen Feldern. Das dürfen wir NICHT zulassen. Ich stelle den Kontrast immer so ein, daß die 1 gerade so noch erkennbar bleibt bzw. bei einer weiteren Erhöhung verschwinden würde.

DANACH kann man versuchen, ob die Helligkeit so zu regeln ist, daß auch im dunklen (Ziffern auf schwarzem Grund) alle erkennbar sind, wieder die 1 gerade so eben noch. Nochmal: kann man ALLE Ziffern und Buchstaben erkennen, die Buchstaben am deutlichsten und die Ziffer 1 gerade so noch, dann hat man 80% der Miete schon eingefahren!

Evtl. verschiebt sich der Kontrast merklich durch den Helligkeitsregler, was "eigentlich" nicht der Fall sein sollte. Dann durchläuft man obige Reihenfolge lieber ein paar mal bis es kaum noch etwas zu regeln gibt.

In vielen Fällen wird man in den schwarzen Feldern nicht mehr alle Ziffern erkennen können. Wenn man dort die kleinsten Ziffern nicht mehr erkennen kann, so ist das in Ordnung - in der regel können LCD-Bildschirme sowieso kein schwarz, der visuelle Kontrast würde zu sehr leiden, wenn man die Helligkeit weiter aufdreht. Dann wirken nämlich alle Bilder flau!

Also im Zweifel auf die kleinsten Ziffern verzichten und eine angenehme Helligkeit einstellen; suchen sie eine regelung, wo sie visuell am wenigsten Information (Zahlenwerte) verlieren.

Geändert von matadoerle (27.08.2009 um 18:11 Uhr)
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Alt 27.08.2009, 17:54   #3 (permalink)
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Standard Gamma

Wie auf Wikipedia erläutert, stellt die [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] den schrittweisen Verlauf von schwarz nach weiß so nach, daß der Mensch die einzelnen Stufen/Schritte als gleich "groß" erkennt.

Aud der Wikipedia-Seite findet man den Gamma-Estimator, der die Grauflächen mit abwechselnd schwarz-weißen Streifen begrenzt. Wenn sich die visuelle Hellikeit des Grau mit der Umgebung deckt, also weder heller noch dunkler erscheint, dann gibt der hier angezeigte Wert das sichtbare Gamma an.

Wir können hier zum einen überprüfen, ob der Monitor-Gamma tatsächlich unserer Einstellung entspricht (auch LCD-Monitore verändern sich im Laufe der Zeit) UND nochmals nachvollziehen, welche Verschiebung des Gamma durch den Kontrast- und Helligkeitsregler hervorgerufen werden.

Entweder "trimmt" man die vorab getroffenen Einstellungen (Helligkeit und Kontrast) nach ODER man geht über eine vorhandene Gamma-Einstellung und sucht das weitgehend passende heraus. In jedem Fall sollte man IMMER nach einer Anpassung auch die oben genannte Prozedur für Kontrast- und Helligkeit erneut überprüfen. Wenn ein perfekter Gamma nur wenige Verluste in Kontrast- und Helligkeit bewirken, macht es Sinn den auch zu suchen. Wenn aber dadurch zu viele "Zahlenwerte" im Testbild verschwinden, tut es ein Gamma zwischen 2 und 2,4 (Windows) vielleicht genauso gut.

Bei der visuellen Überprüfung kommt es nach meinem Erachten MEHR auf Ausgewogenheit an, als einzelne "Werte" sklavisch einzuhalten. Wenn mein Budget nicht ausreicht, einen voll kalibrierfähigen Monitor und ebensolche Software/Hardware zu betreiben, dann versuche ich wenigstens die Einstellungen mit geringstem Verlust in allen Teilen zu betreiben. Damit habe ich dann schon mal 90% der theoretischen Möglichkeiten - jedenfalls subjektiv.
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Alt 27.08.2009, 18:10   #4 (permalink)
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Standard Farben

Ohne ein professionelles Instrument ist eine "wirklich" realistische Farbeinstellung praktisch kaum zu machen, aber erstaunlicherweise geben uns die weiter oben kennengelernten Hilfsmittel Testbild und [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ]bereits die ersten Anhaltspunkte.

Bei dem Abgleich/Ablesen der sichtbaren Gamma-Werte auf Wikipedia haben wir ja nur die Helligkeit verglichen; also ob das Grau auch wirklich "halb so weiß" und "halb so schwarz" wie die hellste und dunkelste darstellbare Pixelreihe ist. Eventuell stellen wir aber jetzt eine Abweichung fest - das Grau tendiert zum Violett oder Blau, dann sollten wir feinfühlig aber gezielt eingreifen.

Bevor wir eingreifen, machen wir uns nochmal bewußt, daß unser Hirn das "hellste" automatisch als "Weiß" betrachtet; wir machen ständig und immer einen automatischen Weißabgleich. Deshalb ist es extrem schwierig, nur mit den Augen zu beurteieln, ob etwas weiß oder beige, etwas rötlicher oder bläulicher ist. Aber in JEDEM Fall sollte unser 50% Grau wirklich nur gräulich sein, es sollte keine Färbung gegenüber schwarz und weiß aufweisen.

Wenn der Monitor eine Einstellung der einzelnen Grundfarben erlaubt, versuchen wir diese 50% Grauflächen auf "farblos" zu trimmen. Wenn wir keine einzelnen Regler haben, dann gibt es evtl. einen Regler für "Saturation" oder "Farbe", den wir bemühen und wenigstens so farblos wie möglcih werden. Je weniger "Farbe" innerhab der Grauflächen (und den schwarzen/weißen Feldern des Testbildes zu erkennen ist, desto wirklicher und näher am Original werden übrigens alle dargestellten Farben - und genau das wollen wir doch erreichen.
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Alt 27.08.2009, 18:21   #5 (permalink)
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Standard Weißabgleich

Eigentlich ist dieses Thema schon unter Farben besprochen worden; manchmal gibt es einen Regler für die "Stimmung" oder "Farbtemperatur" des Monitors. Sehr gut wäre hier 6500K (Kelvin) bzw. Normal anstatt Kühl (was häufig zu beobachten ist) oder Warm (was ich persönlich am PC als angenehmer empfinde).

Wenn wir Kontrast, Helligkeit und Gamma sowie Farben weitestgehend neutral eingestellt haben, können wir den Monitor durchaus ohne große Verluste an Authentizität an unsere Vorlieben und die Umgebung anpassen. Habe ich eine gelbe Wand oder Leuchte im Arbeitszimmer, dann würde eine warme Farbtemperatur stimmiger kommen als ein normgerechte. Solange wir die hellsten Stellen unseres Bildschirms visuell als "reinweiß" und "mit Persil gewaschen" in Verbindung bringen können, ist nach meiner Ansicht eine kleine Abweichung vom Ideal erlaubt.

Allerdings sollten wir uns bewußt bleiben, daß wir bei einem zu warm (>6500K) eingestellten Monitor dazu tendieren, ein Bild ebenfalls wärmer zu empfinden als es ist - wir würden es tendenziell zu kalt "abmischen".
Das gleiche gilt anders herum, wenn wir die Darstellung zu kalt einstellen, werden wir dazu tendieren angezeigte Bilder als zu kalt einzuordnen. Zum Ausgleich machen wir sie dann zu warm (oder gelb), was hier im Forum dann schon mal lustige Diskussionen über eingestellte Fotos bewirken kann.

Auf unserem [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] befinden sich ja noch ein paar Felder, die wir uns noch ein wenig näher anschauen und diskutieren können. Vielleicht fällt für unsere Low-Cost-Kalibrierung ja auch noch etwas ab ..

Geändert von matadoerle (27.08.2009 um 18:41 Uhr)
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Alt 27.08.2009, 18:35   #6 (permalink)
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Standard Testbild

Ich beziehe mich jetzt auf das im ersten Beitrag angesprochene [Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ], was wir ja griffbereit auf dem Rechner haben. Grundsätzlich 1:1, also ohne Zoom (bzw. 100%) öffnen und anzeigen. Ist der Bildschirm größer, gehört das Bild in die Mitte. Unser Monitor dürfte mittlerweile auch warmgelaufen sein, wir können uns also an ein wenig Feintuning versuchen.

Damit wir die bestmögliche Farbdarstellung (gleich viel Dynamik auf allen Kanälen) erreichen, MUSS Grau vollkommen farblos sein! Oben links ist ein s/w-Foto (Zaun, Weg, Baum) in dem KEINE Farbe zu sehen sein darf. Das Bild ist in der Mittagssonne aufgenommen, die niedrige Wolke über dem Weg sollte fast weiß sein, aber noch Struktur besitzen. Wenn die flächig wird, also überpinselt aussieht, dann können wir unsere Hausaufgaben nochmal machen und zu Helligkeit/Kontrast zurückkehren. Im Schatten (hinterer Ast in der Baumkrone) finden wir fast ein reines Schwarz - aber auch da muss Struktur zu erahnen sein.
Sollte trotz aller Bemühungen in diesem Bild Farbränder oder Muster erscheinen, dann müssen wir unseren Monitor als ungeeignet bezeichnen. Genauso wie oben rechts mit Ziffern, Buchstaben und Kästchen sind nur schwarz/weiß und alle Abstufungen von grau erlaubt. Wenn ein Monitor oder das Gespann Grafikkarte/Bildschirm das nicht hinbekommt, dann brauchen wir damit auch keine Fotos anschauen oder gar bewerten!

In der Mitte sehen wir jetzt einen Farbverlauf, der fast alle darstellbaren reinen Farben enthält. Diese Farben müssen satt sein, sie sollten weder milchig noch zu dunkel wirken. Eventuell nehmen wir die Helligkeit mal ein wenig zurück oder fahren den Kontrast ein wenig hoch - aber immer unsere Felder rechts oben im Auge behalten.
Über dem mittigen Verlauf sehen wir ein kleines rotes (links), ein grünes (mitte) und blaues Bild. Hier sollte sich jeweils wieder reine Farben finden, keine Gelbstiche oder ähnliches. In jedem dieser kleinen Bilder finden wir von schwarz bis zu weiß alles - aber nur und ausschließlich in dieser einen Farbe!

Geändert von matadoerle (27.08.2009 um 18:42 Uhr)
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Alt 27.08.2009, 18:53   #7 (permalink)
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Standard Die Blume

Unten links sehen wir das Foto einer Blüte, die teilweise noch mit Tautropfen benetzt ist. Hier finden sich viel Rot und Gelb, im Hintergrund ein sattes Grün.

Richtig ist, wenn die Blätterspitzen rein gelb, zur Mitte hin fast rein rot werden. Die Blätter sind trocken, aber darauf befinden sich glänzende Tropfen. Die sollten genauso wie die etwas "faltige" Struktur der Blätter deutlich und gut sichtbar sein. Wenn das "nur" gelb und rot "gemalt" wirkt, dann haben wir evtl. etwas zu viel Sättigung, sollten also unsere Farben etwas zurücknehmen.

Das Grün im Hintergrund enthält auch fast grau-bräunliche Flecken, alles nur unscharf. Wenn wir diese Flecken nicht sehen, dann haben wir ebenfalls zu viel Sättigung, dann sieht die Pflanze zwar strahlend gesund, aber eben nicht wirklich realistisch aus.

Auf dem Bild rechts daneben spielen die Pinguine vor den bunten Strandhütten. Diese Hütten sind aus Brettern zusammengenagelt, also neben "nur bunt" muss sich ein wenig Struktur sichtbar wiederfinden. Jeder Pinguin hat eine etwas andere Fellfarbe, der Sand ist vorne heller und fast weiß, unter den Hütten ist er feuchter und ein wenig bräunlicher.

Das Meer hat weiße Kronen, wirkt ansonsten grünlich. Die Berge im Hintergrund bläulich. Für meinen Geschmack ist der Himmel etwas zu blau, aber in den Wolken findet sich viel Struktur und keinerlei Farbe. Die Vögel dagegen tragen durchaus schwach sichtbare Farben. Unter den Hütten ist es nicht nur schwarz, wir erkennen da auch die dem Meer zugewandten Stelzen bei den Hütten links sehr gut, hier bleibt ebenfalls Struktur im Schatten erkennbar, dann ist es richtig.

Geändert von matadoerle (27.08.2009 um 19:18 Uhr)
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Alt 27.08.2009, 19:00   #8 (permalink)
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Standard Der Papagei

Der Papagei hat eine Nuss im Schnabel und kann sich offensichtlich nicht entscheiden, ob er den für die anderen Leckereien fallen lassen soll.

Sowohl die Früchte als auch die Nüsse haben Struktur und kleine oberflächliche Schalenfehler, sind aber knackig und vollkommen gesund. Die Banane halb geschält muß zum reinbeissen verleiten, aber auch hier wieder die typische Struktur der geschälten Banane sichtbar bleiben. Holen sie sich eine aus der Küche und vergleichen sie! Guten Appetit.

Das Gefieder unseres sprechenden Freundes besteht aus vielen kleinen Federn auf dem Kopf, geht am Hals in ein dunkleres, leicht schmutziges Rot und aus jenem heraus mit leichten Einfärbungen auf Grün über. Darunter lugen die langen hellblauen Federn hervor, alle diese Farben sind gleichwohl satt und kräftig. Aber sie sollen wie Federn aussehen, nicht wie Fell oder flächig und platt. Auch auf dem Kopf muss die Struktur der Federn, feinste Differenzen im Rot, eindeutig und problemlos erkennbar bleiben.
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Alt 27.08.2009, 19:09   #9 (permalink)
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Standard Das Mädchen

ist genau nach meinem Geschmack

Sie ist offensichtlich gesund, hat ein reines Weiß in den Augen und hellbraune, strahlende Augen. Die Brauen sind etwas dunkler wie das Haar, wovon jedes eine eigene Farbe zu haben scheint; tendenziell zu den Spitzen hin etwas heller.

Sie trägt einen gestrickten Naturpullover, da ist keine Künstlichkeit drin. Die Struktur und der Strick sollte hierbei wieder deutlich herauskommen, ohne sich in den Vordergrund oder gar Fokus zu schieben.

Die Sommersprossen setzen sich deutlich ab, aber bleiben in Tönung und Farbe mit der Haut verwandt; sie ist nicht gebräunt und auch nicht blaß. Auch die Hand unter dem Kinn ist eindeutig hautfarben und deutlich "normal", sprich nicht zu trocken und nicht zu feucht. Die Lippen sind ein klein wenig farblos aufgetragen und glänzen daher wie die Augen, während das Gesicht fast keine Röte annimmt.

Wenn man jetzt noch die Grau- und Farbfelder rechts eindeutig voneinander unterscheiden kann, dann sollte man sich trauen dürfen, von einem manuell und kostenlos "richtig eingestellten" Monitor zu sprechen.
Viel Erfolg!

Geändert von matadoerle (27.08.2009 um 19:20 Uhr)
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"Danke" sagt ...
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Alt 27.08.2009, 19:54   #10 (permalink)
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Benutzerbild von ricart
 
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Ort: Passau/Wochenends OÖ
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Standard AW: Bildschirm Kalibrierung

Ich benutze ein relativ altes (kostenloses) tool von adobe.
Mit der adobeGamma.cpl und nem gscheiten Testbild kann man so manchen Bildschirm halbwegs gut einstellen...
sogar meinen laptop, eine workstation compaq 8710 mit 1920er Auflösung...
alle paar wochen mal nachjustieren, und es klappt...
dein Testbild lässt mich alle Zahlen auf hellem Grund sehen... auf dunklem BG sind die letzten 2-3 nur zu erraten...
ich hab auch schon Fotos ausbelichten lassen die fast 1:1 meiner photoshopRGBansicht entsprechen, ohne dass im Fotoladen korrigiert werden musste (agfageräte)
ich hab gestaunt...
auf einem 1920 24 Zöller von Fujitsu-Siemens rennt die die .cpl auch unter windowsxpProf, der ist grundsätzlich etwas heller als das Laptopdisplay, und bringt mehr Zeichnung in den Schatten...
es geht für den Hausgebrauch schon ohne teure Kalibrierungssoftware... für den Offsetdruck oder gar Tiefdruck sollte die Bildbearbeitung aber schon mit entsprechenden Farbprofilen umgehen können und der Bildschirm wenigstens CMYK wenn nicht AdobeRGB voll abbilden können...
Von "heimischen" Druckern mag ich gar nicht reden...
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