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Matt Everglade hatte die Chance, einen Blick auf die neue Samsung NX500 zu werfen und die kürzlich vorgestellte Kamera einigen Praxistests zu unterziehen. Seine Erkenntnisse und Erfahrungen teilt er uns in diesem Artikel mit:

Vorwort

Ich hatte die Gelegenheit, die Samsung NX500 mit dem Samsung 16-50mm F3.5-5.6 PZ für einige Wochen zu testen. Zuletzt hat Samsung mit der NX1 viel Aufmerksamkeit erregt und als kurz danach die NX500 angekündigt wurde, haben sich viele die Frage gestellt, ob die Kamera eine kleine, günstige aber gute Alternative zur Samsung NX1 ist.

Erster Eindruck der Samsung NX500

Die Kamera wird neben dem üblichen Papierkram mit einem nicht besonders üppig dimensionierten 1.130 mAh-Akku, einem eigentlich überflüssigen USB-Ladegerät, einem dünnen, aber praktischen Gurt und einen kleinen Blitz mit Leitzahl 8 ausgeliefert. Adobe Photoshop Lightroom wird leider nicht mehr mitgeliefert und auch ein Akku-Ladegerät fehlt.

Nachdem ich nun einige Wochen mit der NX1 gearbeitet habe fielen mir sofort das deutlich reduzierte Gewicht und die kleineren Maße auf. Die Kamera-Objektiv-Kombination ist leicht und kompakt, so dass die Kamera noch als Jackentaschen-tauglich durchgeht. Nach dem ersten Einschalten findet man sich in der gewohnten hübschen Samsung-Oberfläche wieder, die sich größtenteils intuitiv bedienen lässt, auch wenn das Einstellungsmenü teilweise merkwürdig übersetzt wurde (daher nutze ich die Kamera in Englisch) und einige Abhängigkeiten zwischen einzelnen Menüpunkten durchaus zu Verwirrung beitragen.

SAMSUNG NX500
SAMSUNG NX500

Verarbeitungsqualität

Die Kamera ist im Gegensatz zur NX1 leider nicht wettergeschützt. Das Material besticht durch einen hohen Anteil an Kunststoff, was sich leider negativ bemerkbar macht. Die Kamera wirkt zwar nicht wirklich billig, aber das Kameragehäuse hatte bereits nach kurzer Zeit die ersten kleinen Kratzer am Gehäuse. Die NX1 und die NX30 haben damit nach intensiverer und längerer Nutzung deutlich weniger Probleme. Abgesehen davon wirkt die Kamera dennoch durchaus stabil und gut verarbeitet. Knöpfe und Räder sind zwar aus Plastik, haben aber eine gute Haptik.

Ergonomie und Handhabung

Die Kamera liegt mit kleinen Objektiven akzeptabel in der Hand, jedoch merkt man deutlich, dass der Handgriff im Vergleich zur NX1 und NX30 deutlich geschrumpft ist. Mit größeren Objektiven (z.B. mit dem Samsung 60mm f/2.8 Macro) hält sich die Kamera über längere Zeit nicht mehr angenehm. Mir fehlen hier Einkerbungen oder leicht herausstehende Elemente zur Stabilisierung, denn die auf Leder-Look getrimmte Oberfläche wird bei leicht feuchten oder sehr trockenen Händen schnell rutschig.

Am guten Gehäuselayout hat sich im Vergleich zur Samsung NX300 nicht viel getan, jedoch wurde der Kamera ein weiteres Einstellrad spendiert, was sich sehr positiv bemerkbar macht. Es fehlt im Vergleich zur NX30/NX1 leider das Drehrad am Vierwege-Bedienfeld, was das Setzen der Belichtungsparameter zusätzlich vereinfachen würde.

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Für mich als „Landschaftsfotografen“ ist die Verstellung der Belichtungskorrektur sehr wichtig. Leider spendiert Samsung kein eigenes Rad dafür, wie es bspw. bei der Sony A7 der Fall ist. Zu erwarten war dies bei einer solchen Kamera aber auch nicht.

Die beiden vorgenannten Dinge können nach kurzer Eingewöhnung jedoch durch die i-Function-Funktionalität ausgeglichen werden. Die NX-Objektive haben am Tubus jeweils einen iFn-Knopf, der durch Druck ein Rad am Objektiv (meist das Fokusrad) zum Einstellrad für benutzerdefinierbare Belichtungsparameter macht.

Die benutzerdefinierbaren Belegungen der Bedienelemente wurden im Vergleich zum Vorgängermodell deutlich verbessert und so lässt sich die Kamera nun deutlich besser an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Dennoch könnte man die Vielfalt der Möglichkeiten noch erhöhen, mit persönlich fehlt bspw. ein Direktzugriff auf das Fokuspeaking, wenn ich mit manuellen Objektiven unterwegs bin.

Der An/Aus-Schalter ist relativ schwer zu bewegen. Der darauf platzierte Auslöser hat, wie eigentlich alle Bedienelemente, einen guten Druckpunkt. Das Gehäuse hat auf der linken Seite Anschlüsse für USB 2.0 und HDMI. Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofon, sind im Gegensatz zur NX1 leider nicht vorhanden.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass die Bedienung der Kamera zwar gut von der Hand ging, ich die Kamera jedoch nicht so gerne in der Hand halte, wie bspw. die NX30 oder NX1.

Bildschirm

Der rückseitige Bildschirm hat einen guten Eindruck hinterlassen. Er zeichnet sich durch scharfe aber etwas zu „knackige“ Wiedergabe aus und reagiert sehr schnell und genau auf Eingaben. Leider ist er nur klappbar (180° nach oben, 45° nach unten) und nicht schwenkbar, wie bei der NX30. Das hat mich doch deutlich gestört, da bei Aufnahmen im Hochformat, bei Makros und Stativaufnahmen die Möglichkeiten eingeschränkt sind. Dennoch ist die Klappvorrichtung stabil und gut nutzbar.

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Das Display ist durchaus hell, jedoch ist in Sonnenschein trotzdem kaum etwas zu erkennen. In dieser Situation wäre ein elektrischer Sucher (EVF) hilfreich, doch leider hat die Samsung NX500 keinen integriert und es lässt sich derzeit auch keiner nachrüsten. Das dürfte der wohl größte Kritikpunkt an der Kamera sein. Hier ist bspw. die Sony A6000 in hellen Umgebungen, besser zu benutzen.
Der für die Bildvorschau verfügbare Platz wird optimal genutzt, d.h. es gibt keine schwarze Streifen an den Kanten, wie bspw. an der Sony A7.

Bildqualität / Sensor

ISO

Die Fotos der NX500 wurden verkleinert, um der Auflösung der NX30 zu entsprechen.
Die Fotos der NX500 wurden verkleinert, um der Auflösung der NX30 zu entsprechen.

Das Rauschverhalten in den verschiedenen ISO-Stufen, hat sich meinen Tests zu Folge, im Vergleich zur NX30 etwa um eine Blende verbessert. Das Rauschmuster lässt sich zudem von Lightroom etwas besser korrigieren. Auch im Vergleich zur NX1 hat sich das Rauschverhalten leicht geändert. Da der gleiche Sensor zum Einsatz kommt, dürfte dies jedoch nur auf die Signalaufbereitung zurückzuführen sein.

Akzeptable Bilder gelingen auch noch bei ISO 6400.
Akzeptable Bilder gelingen auch noch bei ISO 6400.

Dynamikumfang

Ich habe den Dynamikumfang nicht so intensiv getestet wie bei der NX1, jedoch kommt derselbe Sensor zum Einsatz und die Arbeit mit der Kamera in Situationen mit hohem Dynamikumfang brachte vergleichbare Ergebnisse zustande. Der Dynamikumfang ist dementsprechend  im Vergleich zur NX30 knapp um eine Blende verbessert und steht dem der Sony A7 kaum nach.

Zu beachten ist bei der Samsung NX500, dass sich die Dynamikreserven hauptsächlich in den Schatten verbergen und in den Lichtern kaum Reserven zu finden sind. Man sollte also bei Motiven mit hoher Dynamik mit Priorität auf die Lichter belichten (also insgesamt unterbelichten), um anschließend in der RAW-Entwicklung die Potenziale der Schatten nutzen zu können. Hierbei ist die Überbelichtungshilfe (in den Einstellungen aktivierbar) der Kamera hilfreich.

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Fokussierung

Der Autofokus der NX500 ist ein zweischneidiges Schwert. In guten bis moderaten Lichtverhältnissen konnte der Autofokus durch sehr hohe Schnelligkeit und Treffsicherheit überzeugen. Hierbei sei angemerkt, dass der Autofokus-Motor eines Objektivs der teilweise limitierende Faktor sein kann. So überzeugt das Samsung 16-50mm f3.5-5.6 PZ durch enorme Schnelligkeit, jedoch ist der ältere AF-Motor des Samsung 30mm f2 deutlich langsamer.

Leider ist der AF bei wenig Licht noch verbesserungswürdig. Der Autofokus-Algorithmus arbeitet sich sehr langsam an die Kontrastkanten heran und hat dabei auch häufig Probleme, den AF überhaupt erfolgreich zu setzen. Da Samsung bei der NX1 schon ein Firmware-Update (1.30) bereitgestellt hat, dass sich der Problematik annimmt, darf man hoffen, dass auch die Samsung NX500 die Verbesserungen beim AF zeitnah zur Verfügung gestellt bekommt.

Im Gegensatz zur Autofokus-Geschwindigkeit ist das Tracking im Serienbildmodus durchaus gelungen. Die Kamera ermöglicht bis zu 9 Serienbilder pro Sekunde mit Autofokus-Verfolgung, jedoch ist der Zwischenspeicher der Kamera nach nicht mal zwei Sekunden bereits voll und die Serienbildgeschwindigkeit nimmt deutlich ab. Im Test war der Großteil der Bilder ordentlich fokussiert und die Kamera scheitert meist erst bei der Naheinstellgrenze des Objektivs. Manche Bilder waren nicht ganz exakt fokussiert, da lag der Fokus schon mal irgendwo im Gesicht, aber nicht unbedingt ganz genau auf den Augen. In den meisten Fällen sollte diese Ungenauigkeit aber überhaupt nicht auffallen.

SAMSUNG CSC

Manuelles Fokussieren ist bei NX-Kameras mit Samsung-Objektiven durchaus gut implementiert. Es gibt die Möglichkeit, Fokuspeaking zu aktivieren und/oder eine Fokuslupe zu nutzen. Diese öffnet sich dort, wo der Autofokus-Punkt gesetzt wurde. Nach dem Setzen des Fokus kann man zudem durch DMF (Direct Manual Focus) den gesetzten Fokus überschreiben und nachträglich korrigieren. Dazu dreht man einfach am Fokusring des Objektivs.

Mit manuellen Objektiven verhält sich die Sache jedoch nicht so gut. Hier kann man zwar auch die bereits genannten Fokussierhilfen nutzen, jedoch öffnet sich die Fokuslupe ausschließlich im Zentrum und lässt sich nicht verschieben. Dies erschwert die Komposition und Fokussierung deutlich.

Manuelle Fokussierung mit der NX500 kann mit einem Canon FD 300mm F4 L schwierig werden.
Manuelle Fokussierung mit der NX500 kann mit einem Canon FD 300mm F4 L schwierig werden.

Software / Firmware

Die Firmware ist im Vergleich zur NX30 deutlich aufgebohrt worden und orientiert sich an der NX1. Einige Funktionen der NX1 sucht man vergebens, jedoch findet man auch einige Neuerungen, die bei der NX1 bisher noch nicht nachgereicht wurden. Erwähnenswert sei beispielsweise die Option, verlustbehaftete Kompression für RAW-Dateien zu nutzen, um so im Serienbildmodus mehr Fotos im Zwischenspeicher der Kamera halten zu können.

Die Kamera hat auf dem Moduswählrad auch einen neuen Modus mit dem geheimnisvollen Namen „SAS“ dazu bekommen. Dahinter verbirgt sich die von der NX1 bekannte Smart-Modus-Funktionalität „Samsung Auto Shot“. Die drei verschiedenen Optionen „Baseball“, „Jumpshot“ und „Trap Shot“ sollen dabei helfen, bestimmte sportliche Aktivitäten besser einzufangen. Baseball löst genau dann aus, wenn ein Ball den schlagenden Spieler erreicht bzw. eine vorher definierte Linie passiert. Trap Shot arbeitet ähnlich, nur dass diese Funktion nicht ganz so speziell auf die Eigenarten des Baseball-Spiels ausgerichtet ist und auch andere Bewegungsarten erkennt. Jumpshot soll bei springenden Menschen genau dann auslösen, wenn die höchste Sprunghöhe erreicht ist. Jumpshot hat im Test durchaus gute Resultate liefern können. Dem gegenüber war mir nicht ganz ersichtlich wann Trap Shot auslöst und wann nicht, denn die Kamera löste in verschiedenen getesteten Situationen sehr willkürlich aus.

Im Vergleich zur NX300/NX30 möchte ich einige neue Funktionen herausstellen, die mir beim Fotografieren sehr helfen. Am häufigsten nutze ich die im M-Modus nun verstellbare Belichtungskorrektur bei aktiviertem Auto-ISO. Hilfreich bei Auto-ISO ist auch, dass die Kamera automatisch und sofort den für das derzeitige Motiv berechneten ISO-Wert anzeigt. Trotz des bereits hohen Dynamikumfangs wurde die Option für Belichtungsreichen erweitert. So können (bzw. müssen) nun fünf Aufnahmen gemacht werden, anstatt nur drei. Es gibt nun zusätzlich auch eine Funktion, um Belichtungsreihen mit unterschiedlicher Schärfentiefe aufzunehmen. Nach der Aufnahme ist es nun auch möglich, in der Bildvorschau nach der Aufnahme den Bildausschnitt zu vergrößern und zu verschieben. Hierzu muss die Option „Schnellansicht“ auf „Fotoanzeige und Fokuszoom“ gestellt werden.

Video

Video ist nicht mein eigentliches Arbeitsgebiet mit den NX-Kameras und wird von mir kaum genutzt, dennoch möchte ich kurz auf einige Besonderheiten hinweisen.

Die Samsung NX500 wirbt mit der 4K-Videofunktionalität. Das funktioniert grundsätzlich auch durchaus gut, doch leider gibt es hier Nachteile, derer man sich bewusst sein muss. Der größte Nachteil ist, dass bei 4K nicht der gesamte Sensor ausgelesen wird, sondern nur ein Teil davon. Das führt dazu, dass sich der Blickwinkel ändert. Wenn man also beispielsweise ein 16mm-Objektiv zum Filmen nutzt, so sieht es im 4K-Modus so aus, als ob man mit einem 38,5mm-Objektiv gefilmt hätte (zusätzlicher Crop-Faktor: 1,6). Weitwinkelaufnahmen werden demnach quasi unmöglich.

Wie auch bei der NX1 setzt Samsung bei der NX500 auf das Kompressionsverfahren H.265, welches noch nicht besonders gut von Videoschnittprogrammen unterstützt wird. So müssen die Videos ggf. vor der Bearbeitung umgewandelt werden, was zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt.
Die Optionen im Bereich Video sind im Vergleich zur NX1 leicht eingeschränkt, man sollte also vorm Kauf prüfen (bspw. im Handbuch), ob die benötigten Funktionen auch wirklich unterstützt werden. Problematisch ist z.B. auch, dass Samsung die Bitrate bei der Aufzeichnung der Videos relativ gering hält. Das kann bei unruhigen Szenen, in der sich das Bild viel und/oder schnell ändert, zu Kompressionsartefakten führen. Leider steht die Pro-Option (höchste Bitrate) der NX1 nicht zur Wahl.

Spannend finde ich die Funktion Slow-Motion-Videos aufzunehmen. Die NX1 konnte das in 1080p aufnehmen, die NX500 nur in 720p, was aber für mich auch ausreicht. Die Funktion ist im Menü etwas versteckt, denn man muss 720p/60fps als Videoformat wählen und dann anschließend die Geschwindigkeits-Option auf 0,5x setzen.

Es gibt übrigens auf dem Moduswählrad keinen dedizierten Modus für Video. Man hat nur einen roten Knopf zum Start der Aufnahme und kann sich den Video-Vorschaumodus auf einen beliebigen Button legen. Dies ist eine sehr ungewöhnliche Herangehensweise und stößt auch nicht auf besonders viel Gegenliebe.

Konnektivität

Leider konnte ich mit meinem Smartphone von HTC keine Verbindung zur Kamera aufbauen, so dass ein Test dieser Funktionen nur eingeschränkt möglich war. Die Funktionalität scheint, wenn die Verbindung aufgebaut werden kann, durchaus sehr ordentlich und auch nützlich zu sein. Die Anwendungen scheinen auch sonst noch nicht besonders gut getestet worden zu sein. So sind teilweise verwirrende (möglicherweise falsch übersetzte) Meldungen sichtbar. Auch ist es nicht besonders benutzerfreundlich, dass Samsung der NX1 und NX500 eine andere App für drahtlose Verbindungen zur Seite stellt als noch der NX30 und den anderen etwas älteren Kameras.
Im Vergleich zur NX300 hat Samsung bei der NX500 einige Funktionalitäten gestrichen. So ist ein direkter Upload zu Flickr, YouTube, Dropbox oder Facebook nicht mehr möglich. Das Verschicken der Bilder per E-Mail ist jedoch weiterhin möglich. Einen faden Beigeschmack hinterlässt jedoch, dass man diese Funktionalität nur nutzen kann, wenn man zustimmt, dass Samsung anonyme Nutzungsstatistiken an sich verschickt. Es sei zudem erwähnt, dass Samsung die Bilder, trotz aktivierter Einstellung die Aufnahmen in voller Auflösung zu verschicken, verkleinert und zudem über Samsung-Server verschickt.

Samsung kann grundsätzlich nur JPEG-Dateien an die Smartphones verschicken. Das ist für Fotografen bisher immer hinderlich gewesen, da eine Umwandlung in JPEG nötig war. Eine direkte Option dafür gab es nicht und man musste sich durch die interne Bildbearbeitungsfunktionen arbeiten. Das war zeitaufwändig und lästig, daher ist es zu begrüßen, dass es im Wiedergabemodus nun direkt die Möglichkeit gibt RAW-Dateien in JPEG-Dateien umwandeln. Leider kann man jedoch nicht mehrere Dateien gleichzeitig zur Umwandlung markieren

Bilder direkt nach der Aufnahme versenden? Leider bei mir nicht möglich.
Bilder direkt nach der Aufnahme versenden? Leider bei mir nicht möglich.

Fazit

Alles in allem ist die Samsung NX500 für den Mittelklassebereich eine gute Kamera, mit dem wohl derzeit besten APS-C-Sensor auf dem Markt. Leider lag mir die Kamera nicht besonders stabil in der Hand, auch wenn die Knöpfe und Räder gut positioniert wurden. Ein Sucher wird im Sonnenlicht schmerzlich vermisst, denn dann wird die Komposition von Bildern zur Qual. Wer die Kamera wegen der günstigen 4K-Video-Funktionalität kaufen möchte sollte die Einschränkungen bedenken. Ansonsten macht das Arbeiten mit der Kamera Spaß und die Ergebnisse brauchen sich vor teureren Kameras, nicht zu verstecken. Wenn man mit den genannten Einschränkungen leben kann, ist die Kamera durchaus zu empfehlen.

Positiv Negativ
  • Bildqualität des Sensors
  • Verbindung zur Smartphone-App nicht stabil
  • Autofokus in guten Lichtverhältnissen
  • Display nur klappbar
  • Tracking
  • Autofokus in schlechten Lichtverhältnissen
    Update: Firmware v1.1 hat Autofokus verbessert.
  • Hohe Bild
  • Manueller Fokus mit Altglas
  • Kamera (meist) intuitiv und einfach nutzbar
  • Haltbarkeit des Materials
  • Belichtungskorrektur einstellbar im M-Modus bei Auto-ISO
  • Gehäuse lässt sich nicht immer gut halten
  • Vergrößern und verschieben der Bildvorschau direkt nach der Belichtung
  • 4K-Video nur im Crop-Modus
  • Qualität des Displays
  • Slow-Motion-Videos (720p/120fps)

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