ID: 3566Heute stellt Olympus mit der Olympus PEN E-P5 das neueste Modell der PEN Serie vor. Außerdem angekündigt: der optionale VF-4 Sucher mit 2,3 Mio Pixel und schwarze Versionen der Highend Festbrennweiten 17 mm 1:1.8, 45 mm 1:1.8 und 75 mm 1:1.8.

Die Olympus PEN E-P5 lässt sich am einfachsten so beschreiben: OM-D Technik in klassischem PEN Design – plus einige interessante Extra-Features.

Der PEN E-P5 Body  ist ab Ende Juni 2013 für 999 €  verfügbar, Kits gibt es entweder mit dem 17 mm 1:1.8 und dem Sucher VF-4 für 1.449 € oder mit dem Standardzoom 14-42 mm für 1.099 €. Als Farben stehen schwarz, weiß und silber zur Auswahl.

Olympus PEN E-P5: Retrodesign & OM-D Technik

Schon die Vorgängermodelle waren von der Gestaltung der klassischen PEN F Serie aus den 60er Jahren inspiriert, die neue E-P5 setzt dies konsequent fort, u.a. schmückt die Vorderseite jetzt der PEN Schriftzug. Während das Äußere auf den Retrotrend aufspringt, stammen Sensor und Bildverarbeitungs-Engine aus dem Spitzenmodell OM-D E-5. Die Leistungsdaten übertreffen die OM-D noch in einigen Details: Die E-P5 hat als kürzeste Belichtungszeit 1/8000 sec und erweitert sodie Möglichkeiten, auch bei Tageslicht mit den lichtstarken Olympus-Festbrennweiten mit offener Blende zu fotografieren. Die Blitz-Sync-Zeit beträgt jetzt 1/320 sec – zumindest mit dem internen Blitz, mit externen Geräten sind es 1/250 sec.

Bedienung & Display

In der Bedienung der Kamera hat sich einiges getan: Auf der Rückseite der Kamera befindet sich ein neuer Hebel, mit der sich die Funktion der Wählräder von Zeit/Blende z.B. auf ISO und White Balance – andere Funktionen sind individuell belegbar.

Neu gegenüber dem Vorgänger E-P3 ist ein Klappdisplay, das sich nach oben und unten schwenken lässt und so interessante Perspektiven ermöglicht.

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Olympus PEN E-P5 mit Wifi: Speichern, Auslösen, GPS-Daten

Als erste PEN überhaupt hat die Olympus PEN E-P5 Wifi an Bord. Für eine schnelle Kupplung an externe iOS und Android Geräte bedient sich die Kamera nicht NFC, sondern indem sich einen QR Code anzeigt, der mit der entsprechenden AP auf dem Smartphone einfach abfotografiert wird.

Dann lassen sich Bilder aus der Kamera automatisch extern speichern oder umgekehrt die Kamera durch Tablet oder Smartphone steuern, u.a. durch fokussieren und auslösen. Ebenfalls möglich: Die GPS Position des externen Geräts lässt sich nachträglich in die EXIF Daten auf der Kamera schreiben.

Neue Features

Olympus hat der PEN E-P5 einige Funktionen spendiert, die wir euch nicht vorenthalten wollen:

  • Live Bulb gab es schon in der OM-D: Bei Langzeitbelichtungen kann man während der Belichtung auf dem Display mitverfolgen, wie sich das Bild entwickelt. Die E-P5 liefert zusätzlich ein Histogramm, mit dem sich die optimale Belichtungszeit bestimmen lässt.
  • Bracketing war auf der OM-D nur in den Tiefen des Menüs einstellbar – mit der E-P5 lässt sich diese Funktion jetzt individuell auf eine Taste legen
  • Die E-P5 bietet ein extrem flexibles Interval shooting: Bildsequenzen von bis zu 99 Bildern lassen sich im Zeitabstand von 1 Sekunde bis zu 24 Stunden einstellen, bei langen Intervalle wird zwischendurch ein Schlafmodus aktiviert, um den Akku zu schonen. Die Aufnahmen werden automatisch sowohl als Einzelbilder als auch als Filmdatei abgspeichert. So lassen sich mit Bordmitteln der Kamera beeindruckende Zeitraffer-Serien und -Filme schießen.

VF-4: Externer elektronischer Sucher mit 2,36 Mio Pixeln

Der größte Unterschied der E-P5 zum Spitzenmodell OM-D ist der fehlende eingebaute Sucher. Dafür kann der neue externe elektronische Sucher VF-4 genutzt werden. Seine Auflösung beträgt 2,36 Mio Pixel, der Sucher vergrößert um Faktor 1,48 fach. Laut Olympus hat sich bei der optischen Konstruktion einiges getan, um die Qualität des Sucherbildes zu erhöhen. Ebenfalls neu ist ein Augensensor, der automatisch auf den externen Sucher umschaltet.

 

Festbrennweiten in schwarz

Gute Nachrichten für die Puristen unter uns, die an ihren schwarzen PEN Kameras nur schwarze Objektive dulden. Diese drei Festbrennweiten stehen jetzt auch in schwarz zur Verfügung:

  • M.ZUIKO DIGITAL 17 mm 1:1.8
  • M.ZUIKO DIGITAL 45 mm 1:1.8
  • M.ZUIKO DIGITAL ED 75 mm 1:1.8

Hier die komplette Pressemitteilung:

Die neue PEN E-P5 mit integriertem WLAN

Sammlerstück und Hommage an die Olympus PEN F

Hamburg, 10. Mai 2013 – Fragt man einen Kameraentwickler, einen Designexperten und einen Profifotografen, wie sie sich die ideale Systemkamera vorstellen, käme als Ergebnis die neue Olympus PEN E-P5 heraus. Das wunderschöne Retrodesign entstand in Anlehnung an die berühmte PEN F aus den Sechzigern. In dem edlen Gehäuse steckt neueste Kameratechnik aus der OM-D in Verbindung mit Verschlusszeiten von 1/8.000 Sekunde – weltweit einmalig in der kompakten Systemkameraklasse, WLAN und einem Bedienkonzept, das sowohl Einsteigern als auch Profis gerecht wird. Die PEN E-P5 ist ab Ende Juni 2013 für 999 € bzw. 1.299 CHF erhältlich.

Ein Leichtgewicht mit Stil

Als Olympus 2009 die erste digitale PEN präsentierte, sorgte das Retrodesign weltweit für Begeisterung. Kein Wunder also, dass die Designer das bewährte Konzept weiterentwickelt haben. Für die neue E-P5 stand die berühmte PEN F, die vor 50 Jahren eingeführt wurde, Modell. Die Serie löste damals eine kleine Revolution aus. Denn seit Einführung der PEN musste niemand mehr ein komplettes Jahreseinkommen für eine klobige Kamera ausgeben, stattdessen gab es nun ein kompaktes Modell – sogar mit Wechselobjektiven – für nicht mehr als ein Monatsgehalt. Die 
E-P5 begeistert mit derselben Linienführung, dem prägnanten Olympus Schriftzug und dem unverwechselbaren Look. Die exzellente Verarbeitung ist eine weitere Huldigung des Klassikers. Schrauben findet man lediglich an der Unterseite der Kamera. Für den individuellen Stil kann ein ergonomischer Handgriff aus Echtholz angebracht werden. Dieser ist in drei Versionen optional erhältlich.

Bewährte Olympus Technologien weiterentwickelt

Die E-P5 ist mit dem 16-Megapixel-Live-MOS-Sensor und dem TruePic VI Bildprozessor der OM-D ausgestattet. Sie ist die erste spiegellose Systemkamera mit einem mechanischen Verschluss, der eine 1/8.000 Sekunde Verschlusszeit ermöglicht. In Verbindung mit den superlichtstarken Systemobjektiven ist eine Top-Bildqualität auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen garantiert. Der Olympus FAST AF gibt Makro-Fans bei der E-P5 die Möglichkeit, einen sehr kleinen AF-Punkt in einem Motiv zu wählen, beispielsweise einen einzigen Pollen in der Mitte einer Blüte. Und weil er außerdem extrem schnell ist, erhöht die E-P5 die Chancen auf exzellente Aufnahmen.

Smarte Kamera meets Smartphone

Die PEN E-P5 bietet ein integriertes WLAN, das es nicht nur ermöglicht, Bilder online zu teilen. Mit dem Apple- oder Android-Smartphone lässt sich die Kamera auch fernsteuern, inklusive Autofokus und Auslöser. Die Displays von Kamera und Smartphone können so synchronisiert werden, dass die Informationen der Kamera auch auf dem Touchscreen des Smartphones zu sehen sind. Ideal für die Wahl des Schärfepunktes mit FAST AF, Selbstporträts und für Aufnahmen von scheuen Tieren aus der Ferne. Man kann auf dem Smartphone zudem einen Countdown für den Auslöser festlegen, den Geräten von Freunden Zugriff auf bestimmte Bilder einrichten und – mit der neuen Software Olympus Image Share 2.0 – GPS-Informationen vom Smartphone in die Aufnahmen einbetten.

Perfekte manuelle Kontrolle

Das 2×2 Dial Control System der E-P5 besteht aus zwei einfach erreichbaren Einstellrädern, die sich vorne und auf der Rückseite der Kamera befinden, sowie einem Schiebeschalter. Bei manuellen Aufnahmen kann der Schalter auf der Rückseite schnell in eine von zwei Positionen gebracht werden: In der ersten verändert das Einstellrad vorne an der Kamera die Blende, während das Einstellrad hinten die Belichtungszeit beeinflusst. In der zweiten Stellung lassen sich so der ISO-Wert und der Weißabgleich regeln. Alternativ kann man dem Einstellrad auf der Rückseite andere Funktionen zuweisen.

Zur Ausstattung der PEN gehören außerdem der 5-Achsen-Bildstabilisator, eine Serienbildfunktion mit 9 Bildern pro Sekunde und der neigbare 3-Zoll-Tochscreen.

Der neue elektronische Sucher VF-4 mit seinen 2.360.000 Pixeln ist neigbar und bietet das größte Sucherbild in der Systemkameraklasse. Er schaltet sich automatisch ein, wenn er das Auge des Fotografen erkennt.

Die PEN E-P5 ist ab Ende Juni 2013 für 999 € bzw. 1.299 CHF verfügbar, wahlweise auch im Kit: Entweder mit dem 17 mm 1:1.8 und dem Sucher VF-4 für 1.449 € bzw. 1.899 CHF oder mit dem 14-42 mm für 1.099 € bzw. 1.399 CHF.

Micro Four Thirds Festbrennweiten jetzt auch in edlem schwarz

Natürlich ist die E-P5 mit allen Micro Four Thirds Objektiven kompatibel. In den letzten Monaten wurde das System kontinuierlich um Festbrennweiten ergänzt, die nun auch in edlem schwarz zur Verfügung stehen. Dazu zählen M.ZUIKO DIGITAL 17 mm 1:1.8, M.ZUIKO DIGITAL 45 mm 1:1.8 und M.ZUIKO DIGITAL ED 75 mm 1:1.8.

Ausgewählte herausragende Merkmale

  • Edles Metallgehäuse im Retrodesign ohne sichtbare Verschraubung
  • Die PEN mit der besten Bildqualität
  • Erste Systemkamera mit einer Verschlusszeit von 1/8.000 Sekunde
  • Integriertes WLAN mit Smartphone-Interaktion
  • FAST AF mit Super Spot AF und Touch Shutter AF
  • Anpassbares manuelles System „2×2 Dial Control“
  • 5-Achsen-Bildstabilisation mit IS Auto
  • Live-Bulb-Funktion mit Histogramm
  • Photo Story und 12 Art Filter
  • Focus Peaking on MF Assist
  • Serienbildaufnahme mit 9 Bildern/Sekunde

Über den Autor

Andreas Jürgensen ist Fotoingenieur und lebt in Bonn. Er betreibt das Leica Forum, das Systemkamera Forum und das Fuji X Forum. Ihr findet mich auch auf Google+

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