DPReview.com hat sich die neue Pansonic LUMIX GF3 angeschaut und wie üblich einen ziemlich umfangreichen Testbericht zusammengestellt, in dem alle Aspekte der Kamera beleuchtet werden.
Interessant ist auch der “Compared to…” – Bereich, in dem man die Bildergebnisse mit drei verschiedenen anderen Kamera jeweils bei gleicher Empfindlichkeit vergleichen kann.
Möchte man einen anderen Bereich aus dem Testfoto sehen, kann man das gestrichelte Quadrat frei auf dem Testbild verschieben.
Viel Spaß beim Lesen!
Den Testbericht findet ihr hier: Panasonic LUMIX GF3 Review – Hier klicken
Euer Systemkamera-Forum-Team





Meine ersten Erfahrungen mit der GF-3.
Begonnen habe ich meine MFT-Karriere mit der ersten Pen. Die machte zwar recht gute Bilder, nervte aber mit dem langsamen Autofokus und dem Faltobjektiv. Ich stieg dann auf die Pana GF-1 um und legte mir -mit den Bildleistungen (RAW) und der Software Silkypix recht zufrieden, neben dem Standardzoom auch gleich noch das tolle Pancake, das gute, aber sauteure Weitwinkel und das 45-200er Tele zu. Statt einem echten Nachfolger für die GF-1 kam dann die GF-2 und schließlich die GF-3 heraus. Optisch war sie ja gut drauf, aber es gab da kaum Knöpfe und Räder ! Doch dann habe ich mir sie näher angesehen. An Funktionen ist sie ja der GF1 klar überlegen, durch einen schnelleren Rechner ist der Autofokus überdies noch schneller geworden. Auch sonst reagiert die Kamera auf alle Inputs spontan. Und die fehlenden Räder und Knöpfe ? Beginnen wir bei dem Moduswahlrad. Ich schau aufs Display, tippe mit dem linken Daumen auf das Modussymbol ganz oben, worauf die 8 Modi erscheinen, von denen ich einen mit dem rechten Daumen auswähle. Raddrehen geht auch nicht schneller, wenn man die Sache mal geübt hat ! Belichtungskompensation ? Das Funktionsrad oben antippen und nach rechts oder links drehen. Nach einem Tag Übung braucht man kein Extrarad mehr. Weissabgleich, Selbstauslöser, Serienbildfunkrion und die Autofokus-Modi erreiche ich ebenso schnell über die Drehschalterwippe. Was mit den anderen Funktionen ist ? Auf die habe ich über ein leicht programmierbares Quick-Menu raschen Zugriff. Wenn die dpreview-Leute meinen, dass dies alles durch den besten Touch-Screen, den sie an einer Kamera erlebt haben, erleichtert wird, dann kann man ihnen nur beipflichten, zumal das Display auch bei Sonneneinstrahlung dank Helligkeitsautomatik recht gut lesbar bleibt. Das Scharfstellen wird durch den Touchscreen ebenfalls erleichtert. Ich tippe mit dem linken Daumen einfach auf jenen Bildteil den ich scharf haben möchte. Bingo ! Toll gelöst ist die manuelle Fokussierung. Beginne ich am Fokusring zu drehen, vergrößert sich das Bild, was das Scharfstellen wesentlich erleichtert. Drücke ich dann den Auslöser halb durch, so habe ich wieder mein Vollbild und kann den Bildausschnitt nach Wunsch wählen. Einfacher geht es nicht ! Was wirklich fehlt ist ein Blitzschuh um die GF-3 auch bei Schwachlicht uneingeschränkt einsetzen zu können. Der kleine eingebaute Blitz reicht kaum über 5 Meter hinaus. Was ich widerum bestechend finde, ist die Tatsache, dass die Bedienelemente so angeordnet und so gesichert sind, dass eine unabsichtliche Bedienung so gut wie ausgeschlossen ist.
Ich kann also nur allen jenen, die über die wenigen Knöpfe und Räder die Nase rümpfen raten, sich einmal intensiver mit der G3 und ihrer wirklich durchdachten Bedienung auseinander zu setzen. Wer das getan hat, der wird die G3 als leichtes, leistungsfähiges und flexibles Werkzeug schätzen lernen. Was die Freude an diesem Gerät verstärkt, ist die Aussicht auch bald einmal das neue Pancake -Standardzoom erwerben zu können, das zumindest was die Handlichkeit betrifft neue Maßstäbe setzt. In diesem Bereich kann die NEX-Familie von Sony -zumindest bislang- nicht mithalten. Und die X-100 von Fuji schafft die Kompaktheit auch nur mit einer Fixbrennweite !