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#191 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2010
Ort: München
Beiträge: 777
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Zitat:
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#192 (permalink) |
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Gesperrt
Registriert seit: 10.10.2009
Ort: RheinMain
Beiträge: 211
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Man kann Videos in der Tat auch nachträglich stabilisieren. Im Mac zum Beispiel:
[Link nur für registrierte und freigeschaltete Mitglieder sichtbar. ] (Sorry, wenn ich meine "Behauptung" wieder durch einen Link völlig unprofessionell belege.) ![]() Und Lupo, hast du denn Angst vor neuen Aufgaben Deines Fachgebietes im Job oder gehst Du diese einfach an? Wenn die Techniker, die MFT entwickelt haben den Auftrag haben, daß die FT-Objektive funktionieren sollen, dann ist die Aufgabe in der Tat sehr einfach. Anderes zu denken ist sehr weltfremd, um nicht passendere Worte zu nehmen (könnte aber auf Wunsch auch passende Links anfügen).
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#193 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.04.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 912
Bilder editieren: Ja
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Ja und nein … In der Fotografie stellt man sich unter einem Bildstabilisator etwas vor, das Verwacklungsunschärfe vermeidet. Das funktioniert nur während der Aufnahme selbst, nicht nachträglich. (Es gibt Ausnahmen wie das von Olympus für kurze Zeit eingesetzte System, das mit Gyrosensoren die Kamerabewegungen aufzeichnete, um sie dann nachträglich mit einem Dekonvolutionsverfahren herauszurechnen, aber erstens waren die Ergebnisse nicht so gut wie bei einem echten optischen Bildstabilisator und zweitens war dazu immer noch die Aufzeichnung der Bewegungen während der Aufnahme nötig.) Die nachträgliche Bildstabilisierung, die man auf Videoaufnahmen anwenden kann, korrigiert keine Verwacklungsunschärfe; unscharfe Bilder bleiben unscharf. Sie korrigiert vielmehr etwas ganz anderes, nämlich den Bildstand, also die Kamerabewegungen von Bild zu Bild, nicht aber die Bewegungen während der Belichtungszeit eines Bildes, die Verwacklungsunschärfe erzeugt. Die unangenehmste Eigenschaft von aus der Hand aufgenommenen Filmen ist ja, dass man vom Anschauen seekrank wird, und da kann eine nachträgliche Stabilisierung des Bildstands helfen. Das Bild wird dazu um ein paar Prozent beschnitten, und dieser Ausschnitt wird entsprechend der durch Bildanalyse festgestellten Kamerabewegungen verschoben, um diese zu kompensieren. Die hilflosen Opfer von Videovorführungen werden trotz des unvermeidlichen Verlusts an Bildfeld und Auflösung dafür dankbar sein, aber ein echter Bildstabilisator ist dann doch etwas anderes.
Geändert von mjh (09.06.2010 um 11:32 Uhr) |
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#194 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.03.2009
Beiträge: 1.914
Bilder editieren: Nein
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Zitat:
Wenn ich Überraschungstorten in Serie produzieren und verkaufen möchte und zudem noch vom Ertrag leben müsste, würde ich vorher sach- und fachbezogen planen (nebst einer ordentlichen Kalkulation natürlich) und erst danach eine Meinung zur Machbarkeit bilden. (Als R&F-Techniker backe ich allerdings beruflich recht wenig.) - Mittlerweile gibt’s schon gefühlte 500 Postings zum Thema, alle erforderlichen Argumente wurden schon vielfach zum Besten gegeben (hast Du die wahrgenommen?), warum und weshalb "Deine" Adapter sich nicht aus dem Hut zaubern lassen. Da es meines Wissens noch nie eine elektronische Anpassung von Fremdobjektiven gegeben hat, ist es wohl doch nicht so leicht. ![]() ...oder es sind wirklich alles so faule und ängstliche Flitzpiepen am Werk, wie Du schon lange argwöhnst.
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#195 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.09.2009
Beiträge: 3.164
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Jaja, ich fürchte, das "kaufmännische" Problem ist auch genau das, das uns die theoretisch so wunderbar funktionierenden Adapter verhindert. Denn wer hat daran Interesse? Die Objektivhersteller am allerwenigssten. Ich hoffe wirklich auf den pfiffigen Bastler, der fahig ist, die Protokolle zu entschlüsseln und einen entspr. Adapter zu bauen. Die andere Frage wäre noch, ob man damit gegen irgendwelche Patente verstößt. Scheren sich eigentlich die Fremdhersteller von Objektiven darum? Hmm. Schönen Gruß vom Südlicht |
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#196 (permalink) |
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Premium Mitglied
Registriert seit: 19.01.2009
Beiträge: 2.637
Bilder editieren: Nein
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Um mit Karl Valentin zu sprechen: "Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von allen."
__________________
LG Joachim Es giebt keinen Umweg: entweder man mus das Herz haben, die Wahrheit zu sagen, oder klug genug seyn, zu schweigen. aus: Das graue Ungeheuer, Wekhrlin, Bd. 2 April 1784 |
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#197 (permalink) | |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 04.04.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 912
Bilder editieren: Ja
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Zitat:
Die ersten Systeme zur Bildstabilisierung basierten sämtlich auf einer Korrektur mit einer beweglichen Linsengruppe im Objektiv. Als Nikon und Canon vor rund anderthalb Jahrzehnten die ersten Kompaktkameras und Objektive mit optischem Bildstabilisator bauten, war eine Stabilisierung mit beweglichem Sensor kein Thema, weil noch mit Kleinbildfilm fotografiert wurde. Auch im Videobereich waren bewegliche Sensoren zumindest für 3-Chip-Camcorder keine Alternative. Die ersten digitalen Kompaktkameras mit optischem Bildstabilisator, die vor zehn Jahren auf den Markt kamen, waren natürlich ebenfalls mit den bewährten Systemen mit beweglichen Linsen ausgestattet. Es gibt nur wenige Kamerahersteller, die damals diese Technologien entwickelt hatten, und diese haben ihre Erfindungen mit einer Vielzahl von Patenten geschützt. Für andere Hersteller bildeten diese Patente ein Minenfeld, das sie an der Entwicklung eigener Technologie hinderte; ihnen blieb nur die Wahl, stabilisierte Objektive bei den Mitbewerbern einzukaufen oder deren Systeme in Lizenz nachzubauen, aber beides hätte ihre Produkte verteuert. Deshalb entwickelte zunächst Minolta einen Bildstabilisator mit beweglichem Sensor, der die Patente von Canon, Nikon, Panasonic und anderen umging. Nachdem dieses System vor sechs Jahren zunächst in eine Kompaktkamera (die Dimage A2) eingebaut worden war, folgte wenige Monate später die Dynax 7D, die erste DSLR mit beweglichem Sensor. Andere Hersteller wie Pentax und Olympus haben später einen ähnlichen Weg beschritten, während Sony in der glücklichen Lage ist, einerseits sein eigenes, ursprünglich für Videokameras entwickeltes System mit beweglicher Linsengruppe, andererseits aber auch das Minolta-System mit beweglichem Sensor nutzen zu können, das sie seinerzeit Konica Minolta abgekauft hatten. Die Systeme mit beweglicher Linsengruppe und beweglichem Sensor haben jeweils charakteristische Vor- und Nachteile, aber für einen Hersteller ist der wichtigste Grund, sich für eines der beiden Systeme zu entscheiden, schlicht und einfach der, dass er lieber das eigene, bewährte System nutzt, statt für ein fremdes System Lizenzgebühren zu zahlen. Für Sony gilt das natürlich nicht, aber es liegt auf der Hand, dass beim Entwurf des NEX-Systems, bei dem offenbar geringste Abmessungen der Gehäuse im Vordergrund standen, die Wahl auf einen Bildstabilisator mit beweglichem Element im Objektiv fallen würde – die Objektive würden sowieso meist größer und schwerer als das Gehäuse sein, sodass ein wenig zusätzlicher Aufwand beim Objektivbau keinen wesentlichen Unterschied machte. Geändert von mjh (09.06.2010 um 16:29 Uhr) |
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#198 (permalink) |
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Benutzer
Registriert seit: 06.02.2009
Beiträge: 147
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Interessehalber, ich habe nur Panas, keine Olys, ist das wirklich so? Bei Pana jedenfalls nicht und ich kann nicht sagen, dass der Akku schnell am Ende wäre.
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#199 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 15.02.2010
Ort: München
Beiträge: 777
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Die Panas haben ja einen Objektiv-Stabi und keinen Sensor-Stabi.
Bei den Olys ist das so. Kann man gut sehen, wenn man bei längeren Brennweiten den Auslöser (halb) durchdrückt, da bleibt das Bild richtig stehen... Das mit dem Akku ist nur eine Vermutung. Vielleicht hätte es auch andere negative Auswirkungen, wenn er immer an wäre. Ich denke nicht, dass es grundlos so eingerichtet ist. |
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#200 (permalink) |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 11.09.2009
Beiträge: 3.164
Bilder editieren: Ja
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Karl Valentin hin oder her - ich möchte "mjh" ein ganz herzliches Dankeschön sagen für die interessante Geschichte der Bildstabilisierung.
Auch in Hinblick auf "Zitterhucks" Frage: Ist es nicht viellicht so, dass ein Stabilisator in der Kamera weit mehr Energie "verbraucht" als einer im Objektiv? Wobei es da sicher auf Brennweite und Lichtstärke ankommt - ich denke mal: Je kleiner die bewegte Linse im Vergleich zum bewegten Chip - um so geringer der Unterschied. Zur Frage, WANN ein Stabilisator wirkt, hier als Beispiel aus der Bedienungsanleitung der LX3, S. 122: [Mode1] Im [REC]-Modus wird Verwackeln immer kompensiert [Mode2] Das Verwackeln wird ausgeglichen, wenn der Auslöser gedrückt wird. Nun hat die LX3 ja viel kleinere Linsen als die hier diskutierten Gerätschaften, und vermutlich kostet da der Dauerbetrieb nicht so viel Saft, dass man den verbieten wollte. Schönen Gruß vom Südlicht |
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