Jetzt kippt mir das aber ein wenig zu sehr in die Richtung, als ob sich derjenige selbst überschätze, der sich "Sorgen" um die Haltbarkeit / Lesbarkeit macht. Klar glaube ich auch nicht, daß meine Nachkommen noch Wert auf meine "gesammelten Werke" legen, zumal ja durch den Einzug der Digitalfotografie deren Menge auch noch deutlich zugenommen hat (der Werke, nicht der Nachkommen

)
Aber mit Bildern von persönlichem Wert kann das schon anders aussehen: Ich sehe mir heute noch ganz gerne das ein oder andere alte Foto an, daß meine Urgroßeltern zeigt, oder unser Haus zur Jahrhundertwende, oder die Makrofotos, für die mein Großvater mal einen Preis gewann. Meine fast erwachsenen Kinder finden es schön und auch witzig, mal Babybilder ihrer Eltern und Großeltern anzugucken, ich würde gerne mal eine alte Diaschau meines Vaters wieder ansehen usw. Und hierbei spielen dann Zeiträume von 100 Jahren plötzlich doch eine Rolle. Aber bevor ihr mir jetzt vorschlagt, für solche Aufnahmen lieber wieder auf analogen S/W-Film umzusteigen, höre ich mal auf - darüber habe ich nämlich selbst schon nachgedacht

Gruß, leicanik